Neuenhaus verdankt seinen Namen den
Grafen von Bentheim. Graf Johannes II. von Bentheim ließ hier im Jahr 1317
eine kleine Burg erbauen. Er nannte sie "Dinkelrode". Manche nannten
diese Burg auch das "nyge hus", um sie von der Bentheimer Burg zu
unterscheiden.
Die Burg
"Dinkelrode" stand etwa dort, wo heute die Sporthalle steht. Außer
dem Namen "Burgstraße" ist von ihr jedoch nichts mehr erhalten.
Auf einem alten Stich aus
dem Jahr 1647 ist die Burg abgebildet. Man sieht außerdem das Uelser Tor, durch
das man die Stadt nach Westen verließ. Dort führte eine lange Brücke über die Dinkel.
Im Hintergrund ist eine Kirche zu sehen.
Um die Burg herum entstand bald eine kleine Siedlung. Dieses Gebiet heißt
manchmal heute noch "Söwen-hüssies-hook", die "Sieben-Häuser-Ecke".
Aus dieser Siedlung entwickelte sich schließlich das heutige Neuenhaus.