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Die Grafschaft
Bentheim im Unterricht |

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Der Ölwall
Neuenhaus hatte nie eine Stadtmauer.
Die Stadt war nur durch die Dinkel und einige breite Gräben geschützt.
Teilweise war hinter den Gräben ein Wall
aufgeschüttet, der einen zusätzlichen Schutz gegen feindliche
Soldaten geben sollte.
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Ölwall und Stadtgraben
sollten Neuenhaus früher gegen fremde Soldaten schützen - Bild:
GBiU
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Reste dieser Anlage sind
noch am Ölwall erhalten. Er hat seinen
Namen nach der Ölmühle, die sich am heutigen Mühlenkolk
befand. Zwischen Ölwall und der Stadt verläuft der Stadtgraben.
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Der
Ölwall vor dem großen Sturm im Juli 2010. Damals wurden alle Bäume schwer
beschädigt
und
mussten abgeholzt werden. Inzwischen ist der Ölwall neu bepflanzt - Bild:
GBiU
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Am Ölwall kann man noch einige "Fünerties"
sehen. Das sind Steinplatten, auf denen früher Wäscherinnen arbeiteten,
die im Stadtgraben die Wäsche wuschen.
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"Fünerties"
am Stadtgraben - Bild:
GBiU
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Zwischen den Wällen
und Gräben gab es 4 Stadttore. Sie wurden
Poorte genannt: Es gab die Uelser, die Veldhüüser-, die Diek-
und die Prinsenpoorte. Keines der alten Stadttore ist mehr erhalten. Nur an der
Nordhorner Straße hat man die Diekpoorte nachgebaut.
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Die Diekpoorte an der
Nordhorner Straße hat man nachgebaut - Bild:
GBiU
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Das solltest du herausfinden:
9. Wodurch wurde die Stadt Neuenhaus früher gegen
Überfälle geschützt?
10. Wie viele Stadttore gab es in Neuenhaus?
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