Von Zeit zu Zeit legt sich das Rind
nieder. Während es liegt, kaut es ununterbrochen. Rinder brauchen das, denn sie
kauen die aufgenommene Nahrung noch einmal durch.
Nach dem Fressen gelangt die Nahrung
durch die Speiseröhre in eine große Magenkammer, den Pansen. Dieser kann bis
zu 200 Liter aufnehmen. Im Pansen leben viele Milliarden Bakterien. Sie helfen
mit, die Nahrung zu zersetzen.
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Lage des Kuhmagens
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Eine Rind hat 4 Mägen
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Wenn das Rind sich niedergelegt hat,
gelangen Teile des Panseninhalts in den Netzmagen. Dort werden sie zu kleinen
Ballen geformt und dann durch die Speiseröhre wieder ins Maul zurück
befördert. Jetzt wird die Nahrung nochmals kräftig mit Speichel vermischt und
ausgiebig gekaut.
Diesen Vorgang nennt man Wiederkäuen.
Wenn es genug gekaut hat, schluckt das Rind erneut. Nun rutscht die Nahrung in
den Blättermagen. Hier wird ihr vor allem Wasser entzogen. Erst im letzten
Magenabschnitt, dem Labmagen, erfolgt schließlich die Verdauung.