In
Schüttorf erzählt man, dass vor langer Zeit einmal fremde Soldaten in die
Stadt eindrangen. Da griffen einige Schmiedegesellen zu glühenden Eisenstangen
und verjagten damit die ungebetenen Gäste. Im alten Rathaus von Schüttorf kann
man noch heute zwei mächtige Schwerter bewundern, die aus den Stangen gefertigt
worden sein sollen. Die
Schmiede wurden auch die "Schüttrupper Düwels" genannt. Noch lange
erzählte man von ihrem Mut und ihren Kräften.
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Die
beiden Schwerter im alten Rathaus von Schüttorf
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Doch
in Schüttorf verließ man sich nicht nur auf furchtlose starke Männer. Als der
Ort vor mehr als 700 Jahren vom Grafen von Bentheim die Rechte einer Stadt
erhielt, baute man eine Mauer zum Schutz gegen Überfälle und Plünderungen.
Sie soll einmal 1300 m lang, 10 m hoch und 1 bis 2 m breit gewesen sein.
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Die
Stadtmauer von Schüttorf war einmal 10 m hoch und 1300 m lang. |
Vor
der Mauer gab es einen doppelten Graben mit einem Wall. Sie hatte 6 Wachtürme
und 3 Tore. Man hat ausgerechnet, dass 80 Männer fünf Jahre lang brauchten, um
sie aus Bentheimer Sandstein zu errichten.
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So
breit ist die Stadtmauer heute noch
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Nach der Erfindung des Schießpulvers
nutzten solche Mauern jedoch nicht mehr viel. Heute sind nur noch Reste der
alten Anlage erhalten. Ein besonders schönes Stück steht noch in der
Mauerstraße.
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Der
Stadtgraben und der Ölwall sollten die Stadt Neuenhaus vor Überfällen
schützen.
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In
Neuenhaus erinnern der Ölwall und der Stadtgraben an die alte Befestigung der
Stadt. Hier gab es keine Stadtmauer, sondern einen Wall und dahinter einen
Graben. Der Stadtgraben war mit der Dinkel verbunden. Heute leiten die
Neuenhauser das Regenwasser hinein.