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Flüchtlingsschulen
nach 1945
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von Heinz Ragnitz
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Im
Bereich des Landkreises Grafschaft Bentheim befanden sich nach
Kriegsende drei Barackenlager:
das Lager Bathorn (am Coevorden-Piccardie-Kanal), das Lager Alexisdorf
und das Lager
Wietmarschen. Sie wurden von 1936 bis 1938 vom Reichsarbeitsdienst
erbaut, der im Moor Entwässerungen, Wegebauten und
Kultivierungsarbeiten durchführte. Später wurden sie
zunächst als Strafgefangenenlager, während des 2.
Weltkrieges als Kriegsgefangenlager genutzt. Nach Kriegende erfolgte
eine Belegung durch Flüchtlinge. Ebenso wurde auch das Kloster
Bardel in der Nachkriegszeit durch Flüchtlinge belegt. Notwendig
wurde deshalb die Beschulung der Flüchtlingskinder, weil die
benachbarten Schulen für die Aufnahme dieser zusätzlichen
Schüler zu klein waren. Über die Situation der
Flüchtlingsschulen geben die nachstehenden Berichte Auskunft.
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1.
Schule Neugnadenfeld
Über
die Verhältnisse in der Lagerschule Alexisdorf schreibt die
Lehrerin Frau Lydia
Schäfer im Einleitungsbericht der
Schulchronik
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„Als
im Januar 1945 die Russen vormaschierten, haben sich auf Befehl der
damaligen Regierung alle deutschen Menschen des Ostens in langen
Trecks auf die Flucht nach dem Westen begeben. Unter ihnen waren auch
die Mitglieder der Herrenhuter Diasporagemeinen, die zerstreut und
auch in geschlossenen Siedlungen im Osten ihre Heimstätte
hatten. Sie fanden nach mühevoller Reise mit Pferd und Wagen,
per Bahn und zu Fuß zum großen Teil ihr Unterkommen in
der heutigen britischen Zone. Die Muttergemeinde in Herrenhut hat
sich bemüht, mit diesen, ihren Gliedern, wieder in Verbindung zu
kommen. Sie hat deshalb Bischof H.G. Steinberg beauftragt,
sich
der Herrenhuter anzunehmen und ihnen, wenn möglich, zu einer
geschlossenen Siedlung zu verhelfen. Bischof Steinberg hat von der
Regierung in Hannover im Januar 1946 die Erlaubnis erlangt, etwa 800
bis 1.000 Menschen der Ostflüchtlingsgruppe im Lager Alexisdorf,
das inzwischen von der britischen Militärregierung für
Wohnzwecke freigegeben wurde, unterzubringen. Diese Menschen sollen
nun das umliegende Moorgebiet Alexisdorf und Scheerhorn-Bathorn in
Größe von rund 1.900 ha mit Hilfe des Staates urbar machen
und besiedeln. Am 8. April 1946 kamen die ersten Familien her. Eine
Anzahl schulpflichtiger Kinder war darunter. So mußte also auch
an die Schulfrage gedacht werden.
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Als am
8. Mai 1946 der Landrat des Kreises Bentheim bei einem Besuch im
Lager die Schulfrage berührte, hielt man Umschau nach einem
geeigneten Unterrichtsraum. Er war vorhanden, allerdings noch sehr
unvollkommen. Die Bodendecke fehlte, Fensterscheiben mussten zum
Teil eingesetzt werden, einige große Tische fanden sich, ein
paar Bänke suchte man herzu, und - der Stolz des ersten Anfangs!
- eine richtige Wandtafel konnte in den Raum gestellt werden. Sogar
ein Stück Kreide erspähte man. Am 10. Mai begann unter Frau
Pfarrer Arnstadts
Leitung - Frau Pfarrer Arnstadt
war in jungen
Jahren Lehrerin - die Betreuungsarbeit der 30 schulpflichtigen
Kinder, die in die Schuljahre 1 - 7 aufgeteilt wurden. Zunächst
war nur ein Klassenraum vorhanden. Doch die Zahl der Kinder wuchs
durch den Zuzug neuer Familien sehr rasch. Schwester Arnstadt zur
Seite standen die Laienkräfte Frl. A. Bintz, Frl. A. Datzko und
Herr Glaß. Da
aber Schwester Arnstadt
als Lagermutter sehr viel
zu tun hatte und sich dem Unterricht aus diesem Grunde nicht
ausreichend widmen konnte, sah man sich auf Anraten von Herrn
Schulrat Portheine,
Nordhorn, nach einer geeigneten Lehrkraft aus den
Reihen der Brüdergemeinde um. So kam am 18. Juni 1946 Schwester
Lydia Schäfer
-
früher Lehrerin in Westpreußen - ,
deren Mann noch in russischer Gefangenschaft ist, nach Alexisdorf, um
mit Hilfe von Herrn Glaß - Abiturient aus Ostpreußen -
den Unterricht zu übernehmen. Sie erhielt nach Eingabe der
verschiedenen Anträge auch bald den Bescheid der Regierung,
daß
gegen ihre Anstellung als Lehrerin keine Bedenken bestünden.
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Nun
wurde der zweite anliegende Raum als notdürftiger
Klassenraum
hergerichtet, so dass wir zu gleicher Zeit in zwei Klassen
unterrichten konnten, wenn auch noch unter denkbar primitiven
Verhältnissen. Wir hatten nun drei Klassen mit 7 Schuljahren.
Schuljahr 5 - 7 unterrichteten wir von 8 - 11 Uhr, Schuljahr 3 und 4
von 10 - 12 Uhr, Schuljahr 1 und 2 nachmittags von 2 - 4 Uhr.
Später
ergab es sich, daß wir den Unterricht insgesamt von 8 - 13 Uhr
halten konnten. Die Schüler hatten zunächst nur Zettel und
einige Bleistifte, auch keinerlei Bücher. Doch hat uns der
Schulrat öfter besucht und geholfen, soweit es nur im Rahmen
seiner Möglichkeit stand. Wir selbst taten, was wir konnten,
erspähten wieder einmal einen Tisch mehr, auch einige Bänke
und bekamen als erste Lernbücher die Übungsreihen für
Rechtschreibung zugesandt.
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Die
Kinderzahl wuchs. „Rückt zusammen!“
- wie oft mußten
wir das unseren Kindern sagen, und beim Schreiben stellte man sich
oft an das Fensterbrett oder kniete vor einem niedrigen Tischchen,
das in der Ecke stand. „Die Lehrerin hat ja auch nichts zum Sitzen,
auch keinen Tisch zum Schreiben“, so tröstete man sich.
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Zu
Beginn der Herbstferien waren
schon 96 Kinder hier. Wo sollten wir
sie unterbringen? Auf unsere Bitte hin ließ die Lagerleitung
aus altem Material zerfallener Baracken einige Schulbänke und
Tische herstellen, Mattscheiben einsetzen, ein Lehrerpult anfertigen.
Schon über 100 Kinder zählte unsere Schule. Ihre
Verstaatlichung wurde beantragt, hat aber leider immer noch zu keinem
entscheidenden Erfolg geführt. Die Kinderschar kommt aus den
verschiedensten Verhältnissen und Gegenden - aus Ost- und
Westpreußen, aus der Provinz Posen, dem östlichen
Warthegau, Wolhynien. Ehemalige Reiche und Arme, Begabte und
Unbegabte, Wohlerzogene und Schwererziehbare - sie alle wurden hier
als Flüchtlinge zu einer Gruppe verschmolzen. All das Erlebte
auf der Flucht, ihr sehr bescheidenes, in vielen Fällen schweres
Leben jetzt macht sie matt, und sie können trotz besten Wollens
nicht immer den Ausführungen des Lehrers klar folgen. Das
erschwert die Arbeit sehr. Und trotzdem ist es eine reiche, schöne
Aufgabe, gerade diesen Kindern zu dienen.
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Herr
Schulrat versorgte uns mit
Religionsbüchern. Auch erhielten wir
Lesebücher für das 4. - 6. Schuljahr. Es ging also langsam
vorwärts. Ende November trat Herr Glaß in den Dienst
der
Eisenbahn, und ein Flüchtlingslehrer aus dem Osten, Edmund
Winter, kam an seine Stelle.
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Nach
den Weihnachtsferien hielt der
grausame Winter seinen Einzug. Es war
denkbar schwer, mit zum Teil recht nassem Brennwerk die
Klassenräume
der leicht gebauten Baracken auch nur erträglich warm zu
bekommen. Trotz besten Willens mußten wir immer wieder einmal
kurze Zeit aussetzen, riefen aber die Kinder zusammen, fragten ab,
leiteten an und gaben ihnen Schularbeiten auf. Wurde es etwas
gelinder, so unterrichteten wir regelmäßig. Kinder und
Lehrer gingen selbst in die Heide und holten Heidekraut und Holz zum
Brennen. Zwar war der Raum oft so voll Rauch , daß wir kaum
atmen konnten, aber was vermag nicht zäher Wille! Wie oft haben
Lehrer und Schüler ihre Hände gefaltet, und es ging langsam
vorwärts. Jubelnd begrüßten wir die ersten
wärmeren
Tage, und nun wurde das Arbeiten eine Lust.
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Am 30.
April war Schluß des
Schuljahres 1946/47, 16 Kinder wurden
entlassen. Am 8. Mai begann das neue Schuljahr. 30 Neulinge kamen
hinzu, neue Tische und Bänke mußten angefertigt werden.
Infolge Zuzugs neuer Familien wuchs die Kinderzahl im Laufe des
Schuljahres auf 164 an. Die Sommerferien waren recht kurz. Nach
dreiwöchiger Ruhepause mußte infolge der vielen
Kälteferien im Winter der Unterricht wieder aufgenommen werden.
Eine Neuregelung kam hinzu. Da nach den jetzigen Verfügungen
Volksschüler auch nach Beendigung der 6. Klasse in die Mittel-
bzw. Oberschule übergehen können, wenn sie englischen
Unterricht hatten, mußten wir Umschau nach einer Lehrerin
halten, die unseren begabten Kindern englischen Unterricht erteilen
könnte. Frau Raddag
- Lehrerin in Alexisdorf - übernahm
zunächst diese Aufgabe, bis dann am 1. November Frl. Dorendorf -
früher in der Bethelmission tätig gewesen - zu uns kam.
Inzwischen war nach langem Warten eine Schulstelle vom Staat
bewilligt worden, und insofern wurde unsere Schule staatlich. Frl.
Dorendorf
übernahm die Leitung der Schule und unterrichtete
zugleich die für die Mittelschule in Frage kommenden Schüler
des 5. und 6. Schuljahres in Englisch, Deutsch und Rechnen.“
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(Dieser
Bericht wurde entnommen aus: H. Eberhardt, „Chronik der Ringer
Schulen“, Seite 102 f.; vgl. auch: Albert Rötterink, „Die
Siedlungsgeschichte der Herrenhuter Brüdergemeine Neugnadenfeld,
Jahrbuch 1990, Seite 241, auch Sonderdruck 1993, 2. Auflage, Seite
17).
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2.
Lagerschule Füchtenfeld
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Das
Lager Füchtenfeld ist als Strafgefangenenlager
auf einer 9 ha
großen Fläche vom Arbeitsdienst im Staatsmoorgebiet
Wietmarschen errichtet worden. Im Emsland und in der Grafschaft
Bentheim entstanden damals insgesamt 15 Strafgefangenenlager, davon
in der Grafschaft Bentheim die Lager Wietmarschen, Bathorn und
Alexisdorf. Im 2. Weltkrieg wurde das Lager Wietmarschen
Kriegsgefangenenlager, das ab 1941 jahrelang mit Russen belegt war.
Ab April 1946 wurden hier Flüchtlinge aus den deutschen
Ostgebieten untergebracht. Bald waren alle Baracken mit über 800
Flüchtlingen besetzt. Die Kinder besuchten zunächst nach
der jeweiligen Konfession die evangelische Volksschule in Georgsdorf
oder die katholische Volksschule in Wietmarschen. Da die weiten
Schulwege zum Problem wurden - den Kindern fehlte festes Schuhwerk
und warme Winterkleidung -, wurde die Volksschule
Füchtenfeld
auf Veranlassung von Schulrat Portheine
am 25. November 1946
eröffnet. Den Unterricht übernahmen zunächst zwei
pensionierte Lehrer, Vertriebene aus Schlesien. Als Schulraum stand
in einer Baracke ein Raum von 50 qm zur Verfügung, in dem 20
Schulbänke (Zweisitzer) aufgestellt waren. Für den Lehrer
gab es einen Tisch und einen alten Stuhl. Sonst waren kein Inventar
und keine Lehrmittel vorhanden. Die Schülerzahl betrug 84
Kinder. Nach dem Dienstantritt des Lehrers Günther Schmidt im
Mai 1947 wurde der von der Kirche als Kapelle eingerichtete Raum mit
als Klassenraum genutzt. Die dort stehenden lehnenlosen Bänke
waren für die Kinder sowohl Sitz als auch Tisch. Geschrieben
wurde auf alten Schiefertafeln oder Bruchstücken davon mit
gesammelten Kalkstücken. Wände aus Preßpappe
ersetzten die fehlenden Wandtafeln. Die Zahl der Schüler stieg
ständig an und erreichte 1950 einen Höhepunkt mit 223
Kindern. Ein dritter Klassenraum mußte eingerichtet werden, der
ab Januar 1950 benutzt werden konnte. Die Lagerschule war ohne
„Schulträger“, da die Gemeinde Wietmarschen es ablehnte, die
Lasten zu übernehmen, weil sie mit der eigenen Schule genug
Sorgen hatte. Allerdings hat sie die unbedingt notwendigen Ausgaben
bezahlt. Somit mußte die Schule betteln gehen, wenn weitere
Anschaffungen gemacht werden sollten. (Vgl. Hierzu: G. Schmidt: Zwei
Jahre Füchtenfeld, Heimatkalender 1950, Seite 58; Günther
Schmidt: Füchtenfeld, Bentheimer Land, Band 88, 1975, Seite 25
f.)
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3.
Lagerschule Bathorn
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Ebenso
wie in Alexisdorf und Füchtenfeld entstand im Barackenlager
Bathorn ein Flüchtlingslager für die Vertriebenen aus
den
deutschen Ostgebieten. Der größte Teil der Bewohner fand
bei den Ölfirmen Deilmann und Wintershall Arbeit. Es entstand
ein neuer Gemeindeteil von Hoogstede mit rund 1000 Einwohnern. Da die
Volksschule Hoogstede die erhöhte Schülerzahl nicht fassen
konnte, wurde in Bathorn in einer baufälligen Baracke ein
Unterrichtsraum eingerichtet. Wie Lehrer Sander in der Schulchronik
schreibt, hatten die meisten Kinder schon vier Jahre keinen
Unterricht. Besondere Verdienste bei der Beschaffung von
Einrichtungsgegenständen erwarb sich Pastor Nitsche von der Ev. luth.
Kirchengemeinde Emlichheim. Auch hier konnte die Gemeinde
Hoogstede die hohen Kosten für die Ausstattung der Schule mit
Lehr- und Lernmitteln nicht tragen. Ein großes Stück Pappe
diente als Wandtafel. Die Sitzgelegenheiten wurden aus alten Brettern
selbst gezimmert. (Vgl. hierzu: Jan Jeurink: Hoogstede. Aus den
Schulchroniken der Schulen des Kirchspiels Arkel, 1992, Seite 128 f.)
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4.
Lagerschule Bardel
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Das
Kloster Bardel diente 1945 zunächst als Quartier für die
britischen Truppen. Ab März 1946 wies die Militärregierung
Flüchtlinge in das
Kloster ein. Zunächst waren es 50
Familien. Die Zahl stieg dann auf 90 Familien mit 400 bis 450
Personen an. Ab Januar 1947 wurde im Klostergebäude für
die Kinder der Flüchtlinge eine Lagerschule errichtet.
Zunächst
war sie einklassig, sehr bald aber zweiklassig. Die Schülerzahl
betrug im Maximum 110 Kinder. Nach und nach wurden die meisten
Flüchtlinge anderweitig in benachbarten Orten untergebracht. Bis
1952 ging die Schülerzahl auf 24 Kinder zurück. Im Herbst
1952 wurde die Lagerschule aufgelöst. (Vgl. Heinrich Voort: 700
Jahre Gildehaus 1292 - 1992, VVV Gildehaus 1992, Seite 204).
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Über
die Entwicklung der Schülerzahlen in den vier
Flüchtlingsschulen
gibt die nachstehende Aufstellung, die nach Statistiken des damaligen
Schulrats aufgestellt wurde, Auskunft:
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Schule
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Juli 1947
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Oktober 1947
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November 1948
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Bewohner April 1949
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Alexisdorf
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146
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155
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178
|
812
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Bardel
|
92
|
109
|
110
|
335
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Füchtenfeld
|
97
|
105
|
158
|
587
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|
Bathorn
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75
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371
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