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Orientierungsstufe Bad
Bentheim |
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Im Rahmen der Planung der
Orientierungsstufe in Bentheim gab es
viele Diskussionen. Es werden mehrere Modelle zur Standortfrage und zu
den erforderlichen Baumaßnahmen entwickelt. In der örtlichen
Presse werden zahlreiche Stellungnahmen veröffentlicht, von denen
einige wiedergegeben werden sollen.
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Der Stadtelternrat stellt
folgende Forderungen an den
Schulträger: 1. Die Klassenverbände müssen beibehalten
werden. 2. Der Klassenlehrer muss mindestens 10 Wochenstunden in seiner
Klasse unterrichten. 3. Es sollen keine Wanderklassen gebildet werden.
4. Die Schülerbeförderung
muss zufriedenstellend gesichert werden. 5. Ein Mitspracherecht der
Eltern
über die Wahl der weiterführenden Schule muss
gewährleistet
sein. (GN, 17.6. und 9.8.1977). |
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Der Elternrat der Grund- und Hauptschule Gildehaus setzt sich
dafür ein, dass die OS auch in Gildehaus eingerichtet wird. Diese
Forderung wurde schon 1972 erhoben. Alternativ sollte die ganze
Hauptschule nach Gildehaus geholt werden (GN, 13.8. und Leserbrief
22.8.1977). |
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Der Elternrat der Grund- und Hauptschule Bentheim setzt sich
für Bentheim als alleinigen OS-Standort ein und spricht sich
überwiegend für ein Sekundarzentrum I aus. Die Unterbringung
der Grundschüler im Realschulgebäude an der Marktstraße
wird nicht als Ideallösung angesehen (GN, 6.9.1977). |
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Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bentheim spricht sich
für die Unterbringung einer selbstständigen OS und der
Realschule im Südschulbereich aus, wo entsprechende
Baumaßnahmen durchzuführen sind. Im Bereich der
Marktstraße sollen die Grundschule und die Kath. Grundschule
angesiedelt werden, in Gildehaus die dortige Grundschule und die
gesamte Hauptschule
(GN, 17.9.1977). |
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Die SPD-Fraktion setzt sich für eine alsbaldige
Einführung der OS in Bentheim ein und begrüßt, dass
auch die CDU-Fraktion von Baumaßnahmen im Südschulbereich
ausgeht. Der Standort Gildehaus für alle Hauptschüler wird
als diskussionswürdig angesehen, wobei auch andere
Möglichkeiten gesehen werden, wodurch die Wünsche der
Bentheimer Eltern und Lehrer besser berücksichtigt werden
können (GN, 21.9.1977). |
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Der FDP-Vorstand Bentheim-Gildehaus fordert die Einführung
der OS als selbstständige Einheit zum 1.8.1979 im
Südschulbereich
und entsprechende Baumaßnahmen. Die Grund- und Hauptschulen in
Bentheim und Gildehaus sollen so lange bestehen bleiben, so lange sie
ihren pädagogischen Auftrag erfüllen können (GN,
24.9.1977).
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Die Entscheidung fällt für eine selbstständige
Orientierungsstufe mit dem Standort Südschulbereich zum 1.8.1979
und Durchführung
von Baumaßnahmen einschl. einer Turnhalle und den Umzug der
Realschule
in den Südschulbereich und der Grund- und Hauptschule in das
Gebäude an der Marktstraße.
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1979
- Die
Einführung der OS erfolgt mit dem 5.
Schuljahrgang zum 1.8.1979. Als Schulleiter ist Siegfried Pawelzik
vorgesehen, der vorher Konrektor der OS Uelsen war und vorher schon ein
Jahr lang als Planungsleiter der künftigen OS fungierte.
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Am
31.8.1979 wird das neue
Schulgebäude
im Schulzentrum an der Brennereistraße (Südschulbereich)
seiner
Bestimmung übergeben. Im Erdgeschoss sind der Verwaltungstrakt der
OS und der musische Bereich für die OS und die Realschule
untergebracht.
Im Untergeschoss befinden sich 4 naturwissenschaftliche Räume und
zusätzliche
Nebenräume für beide Schulen. Das Obergeschoss beherbergt 5
Klassenräume
und entsprechende Nebenräume (GN, 10.3. und 31.8.1979).
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Als nachteilig für die OS macht sich von Anfang an bemerkbar, dass
nach
Klasse 4 der Grundschule viele Schüler zum Klostergymnasium in
Bardel
und zu Gymnasien nach Ochtrup und Gronau übergehen, um die OS zu
umgehen.
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1981
- Am 7. September
1981 wird die Sporthalle am
Schürkamp ihrer Bestimmung übergeben.
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1997
- Im Sommer 1997
wird die Schulsportanlage
für die Realschule und die Orientierungsstufe im Bereich der
"Großen
Maate" fertiggestellt. Die Anlage "An der Müst" befand sich in
einem
Zustand, der einen wettkampfangemessenen und verletzungsfreien
Unterricht
nicht mehr gewährleistete. Acht Jahr lang konnte kein
Leichtathletikunterricht erteilt werden. Es erfolgten Elternbeschwerden
und Diskussionen um den
richtigen Standort (GN, 27.10.1992 und 10.1.1997).
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Es fehlen weitere Informationen, die noch beschafft werden
müssen.
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