| Missionsgymnasium
St.
Antonius
im Kloster Bardel
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Vorgeschichte
Bereits im Jahre 1910 begannen die Vorbereitungen für die
Einrichtung eines Kollegs, als Pater Cornelius Neises, Oberer
des
Klosters Cartu in
Brasilien, sich für die Gründung eines Kollegs in Deutschland
einsetzte. Der Anlass waren Nachwuchsprobleme der nordostbrasilischen
Franziskanerprovinz vom Hl. Antonius. Erst 1921 wurde dann, wegen des
1. Weltkrieges, von den zuständigen Stellen in Rom und vom
Osnabrücker Bischof Dr.
Berning aus die Erlaubnis erteilt.
Es
wurde der Grundstein für das "Klösterchen", dem heutigen
Jugendhof, gelegt. Ziel war der Aufbau eines Kollegs mit der Kirche als
Zentrum, Schule und Kloster. Am 19. März 1922 konnte die
erste heilige Messe im Klösterchen gefeiert werden, am 4. Oktober
wurden
dort die ersten Brüder in den Orden des heiligen Franziskus
aufgenommen
(GN, 17.11.1998).
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1923 - Der 1. August 1923
gilt als Gründungsdatum
des Kollegs und späteren Gymnasiums. Der Chorraum der
Kirche und
der
sich anschließende Schulflügel sind fertig gestellt. Der
Unterricht beginnt mit 28 Schülern aus ganz Deutschland, die alle
im Internat untergebracht sind. Als Unterkunft dient zunächst der
Dachboden (heute. Galerie).
Die Schule hat die Aufgabe, junge Menschen für den Priesterberuf
in
Brasilien vorzubereiten.
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1924 - Aufgrund von
Anzeigen in katholischen
Sonntagsblättern steigt die Schülerzahl
auf 80, die von
vier Franziskanern und
zwei weltlichen Lehrern unterrichtet werden. Wie damals am Gymnasium
üblich, tragen die Schüler Mützen mit den Farben der
Jahrgangsstufen.
Der Tagesablauf des Internatsbetriebes ist streng geregelt:
6 - 8 Uhr: Wecken, Waldlauf, Messgang, Frühstück, Reinigen
der Wohnräume und Flure,
8 - 13 Uhr: Unterricht,
13 - 16 Uhr: Mittagessen, Freizeit, Kaffee,
16 - 19 Uhr: Studium im Klassenraum, Redeverbot,
19 - 21.30 Uhr: Abendbrot, Freizeit, Beginn der Nachtruhe.
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Im Unterricht wird besonderer Wert auf die Kernfächer des
altsprachlichen Gymnasiums gelegt: Latein, Griechisch,
Mathematik und
Deutsch. Nebenfächer sind weniger wichtig. Außerdem wird
Portugiesisch als Landessprache Brasiliens in den Lehrplan einbezogen.
Eine Abiturprüfung ist nicht
vorgesehen, da sie in Brasilien nicht anerkannt wird. Die geringe
Schülerzahl
ermöglicht eine intensive individuelle Förderung. Bei der
Regierung
in Osnabrück gilt die Schule als "mittlere Schule", nach
Einschätzung
des Rektors P. Vitalis
dagegen als "Höhere Privatschule", die den
Lehrplänen des preußischen humanistischen Gymnasiums folgt,
auch wenn der gesamte Lehrstoff in nur sechs Jahren vermittelt wird.
Zum eigentlichen Kloster
besteht nur wenig Kontakt.
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1925 - Es folgen schwere
Zeiten. Durch die Inflation
und die Einführung der neuen Währung steht das Kolleg vor dem
finanziellen Ruin. P. Odilo
Gelhaus kommt aus Brasilien. Es gelingt ihm
zusammen mit
dem Hausoberen und Ökonomen P. Mauritius Mellage, das
Projekt zu
retten.
1925 wird der St. Antonius-Verein als Rechtsträger von Bardel
gegründet.
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1929 -1933 - Trotz der
Weltwirtschaftskrise geht die Bautätigkeit
der Schule weiter und kommt zu einem ersten
Abschluss. 1933 besuchen 120
Schüler das Kolleg.
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1935 - Der politische
Druck der Nationalsozialisten
wird so groß, dass die älteren Schüler sich gezwungen
sehen,
einen "Kinderkreuzzug anzutreten" und sich der Repressalien durch die
Auswanderung nach Brasilien zu entziehen.
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1939 - Am 31. März
1939 muss der Schulbetrieb auf
Druck der Nationalsozialisten eingestellt werden, weil sich der Rektor
von Bardel, P. Vitalis
Boklage,
weigert, das Kloster zu einer
Nationalsozialistischen Lehrerbildungsanstalt zu machen. Seit der
Gründung des Kollegs sind insgesamt
250 junge Franziskaner den Weg nach Brasilien gegangen.
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Am
5. Oktober 1939 werden alle noch verbliebenen Ordensleute - 7 Patres
und 25 Brüder - in einer Blitzaktion
von der Gestapo (Geheime
Staatspolizei) des Hauses verwiesen. Gebäude und Ländereien
werden enteignet. Es
wird eine Flak- und Versorgungseinheit einquartiert.
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1940
-1945 - Im Sommer
1940 bezieht dann eine Gruppe
von Schülern eines staatlichen
Aufbaulehrgangs die Schule. Diese
sollen auf
das Studium an der "Hochschule für Lehrerbildung" vorbereitet
werden. Im August 1942 wird der Aufbaulehrgang - wie überall - in
eine "Nationalsozialistische Lehrerbildungsanstalt" (LBA) umgewandelt.
Schüler mit gutem Volksschulabschluss sollen hier im
Internatsbetrieb auf den Beruf des Volksschullehrers vorbereitet
werden. Die Ausbildung soll fünf Jahre dauern und mit der Ersten
Lehrerprüfung abschließen.
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Über
diese Zeit berichtet ausführlich ein Beitrag der
Geschichtswerkstatt Bad Bentheim unter Federführung von Hubert
Titz im Bentheimer Jahrbuch 1995, Das Bentheimer Land, Band 133, auf
den Seiten 85 bis 94: "Das Kloster
Bardel als ´Lehrerbildungsanstalt` 1940 bis 1945 während des
Nationalsozialismus in Deutschland".
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Ab Herbst
1944 werden der Volkssturm und
schließlich Hunderte
holländischer Zwangsarbeiter einquartiert. Nach Kriegsende erfolgt
zunächst eine Belegung mit englischem Militär; nach dem Abzug
der Soldaten wird die Inneneinrichtung der Gebäude
geplündert.
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1946-1951 - Im Mai 1946 weist
die Militärregierung die
Gebäude Flüchtlingen
als Wohnung zu. Zunächst sind es 50
Familien. Die Zahl steigt bis 1950 auf 90 Familien mit 400 bis 450
Personen,
die hier Unterkunft finden. Es wird die Lagerschule Bardel eingerichtet
(siehe: C10.html). Durch die Zuweisung der
Familien auf benachbarte
Orte
nimmt die Bewohnerzahl wieder ab.
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1952 - Nach langem
Bemühen und unter Einsatz
erheblicher finanzieller Mittel gelingt es schließlich im
Frühjahr 1952,
den Unterrichtsbetrieb nach
einer gründlichen und sehr
kostspieligen
Renovierung der Gebäude schrittweise wieder aufzunehmen.
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1957 - Um auch solchen
Absolventen, die sich nicht
für den geistlichen Beruf entscheiden, eine bessere
Zukunftsperspektive zu bieten, bemüht sich die Schule um
die
staatliche Anerkennung ihrer Abschlusszeugnisse. Nachdem diese 1957
für die Klassen 5 - 10 ausgesprochen wird, kann
1961 das erste Abitur von 13 Prüflingen erfolgreich abgelegt
werden.
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1960 - Unter Leitung von P. Bertin Vieth erfolgt
die Vervollständigung und
Erweiterung der unvollständig
gebliebenen Bauten der Vorkriegszeit. Bis 1980 entstehen das Kloster
mit der Verwaltung, ein Wohnheim, die Pausenhalle, Aula, Museum,
Küche, die Turn- und Schwimmhalle.
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1965 - Die sogenannten
"Spätberufenen" von Bardel
werden in eine Förderschule in
Mettingen ausgegliedert, die ab
1972 als Kollegschule zur Erlangung der Hochschulreife mit den
Bildungsschwerpunkten Dritte Welt, Ökumene und Ökologie den
Namen Kornenius-Kolleg trägt.
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1967 - Der Schulleiter P.
Vitalis Boklage übergibt
sein Amt mit Beginn des Kurzschuljahres 1967/68 an P. Rembert Koepchen.
Pater Vitalis
übernahm 1935 die Leitung der Schule. Nach Vertreibung der
Ordensleute aus dem Kloster folgten für ihn Soldatenzeit und
Aufenthalt in Brasilien. Nachdem Pater Dr. Marzellus Gerken
zwischenzeitlich die Schule geleitet hat, stand er seit 1956 wieder an
der Spitze des Lehrerkollegiums. Die letzte
Lesung von Pater
Vitalis vor den 9 scheidenden Schülern ist eine Anklage
gegen den Zeitgeist. Symptomatisch sei die Eigenwilligkeit der Jugend,
sich nicht mehr führen zu lassen, sondern führen zu wollen.
Es sei aber notwendig, sich hörend und gehorchend unter die
Leitung umsichtiger Männer zu stellen, erst einmal Einsicht zu
selbstständigen Denken zu gewinnen, um die nachfolgene Generation
wieder leiten zu können. Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Abiturprüfung mit staatlicher
Genehmigung unter der Leitung von Pater Vitalis statt (GT,
27.6.1967).
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1972
- Es erfolgt ein Strukturwandel
der
Schule, die
jetzt auch Schüler anderer Konfessionen, Externe und Mädchen
aufnimmt. Viele Kinder portugiesischer Gastarbeiter besuchen die
Schule. Außerdem kommt eine Tagesheimschule dazu, deren
Schüler morgens mit dem Omnibus kommen und am Spätnachmittag
wieder heimfahren. Da sich dieser Schulversuch nicht bewährt, weil
die Kinder sich weniger diszipliniert als erwartet verhalten,
lässt man ihn wieder auslaufen.
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Überlegungen,
zusammen mit der Schule in Gildehaus die Orientierungsstufe
einzuführen, werden nicht weiter verfolgt, als
vom Kultusministerium klar gestellt wird, dass das private Gymnasium
weiterhin die Schuljahrgänge 5 und 6 aufnehmen darf.
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Die
Schule wächst stetig zu einem dreizügigen
Gymnasium. Zum
Ziel der Schule: "Die ursprüngliche missionarische Aufgabe wird
erweitert. Der Blick auf den Nächsten und die Probleme der
modernen Gesellschaft sollen den Schülern die Entscheidung
für ein christliches Leben ermöglichen und stärken".
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1975 - Im Schuljahr
1975/76 wird in Bardel die reformierte
Oberstufe
eingeführt. Dies hat die Einrichtung von
Parallelklassen
zur Folge, da nur so ein differenziertes Unterrichtsangebot
gewährleistet werden kann. Investitionen im Bereich der
Lehrmittelausstattung und bauliche Erweiterungen sind erforderlich. Die
Schülerzahl steigt 1976 auf 508. Zwischen 1971 und 1981
verfünffacht sich die Schülerzahl.
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1977 - Das in Bardel
abgelegte Abitur wird vom portugiesischen
Kultusministerium anerkannt.
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1985 - Das umgebaute Klösterchen
dient der
kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.
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1989 - Wegen des
nachlassenden Bedarfs wird das Internat
geschlossen. Ab 1990 wohnen im Internat Asylanten aus
verschiedenen Herkunftsländern.
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1994 - Pater Rembert
Koepchen übergibt die Schulleitung an
Oberstudiendirektor Ulrich
Oettel. Pater Rembert
wird
Hausoberer.
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1998
- Aus dem ehemaligen
Klösterchen ist ein ansehnliches
Gymnasium geworden, das von mehr
als 500 Mädchen und Jungen aus der Grafschaft Bentheim und
Nordrhein-Westfalen besucht wird (Foto: Lüken, GN, 17.11.1998).

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Das
Missionsgymnasium feiert das 75-jährige
Jubiläum mit zahlreichen Aktionen:
- "24 Stunden Schwimmen" mit Geldsammeln für die 3. Welt,
- Konzert von der Operette zum Musical,
- Theateraufführung "Hexenjagd" von Arthur Miller,
-Tagesfahrt der gesamten Schule zur Insel Norderney und
- Durchführung einer Projektwoche.
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Der Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, hält
die
Festrede. Nach Pater Rembert
hat die Arbeit im Missionsgymnasium drei
Ziele:
- Junge Menschen dazu zu befähigen, Verantwortung in Kirche und
Gesellschaft zu übernehmen,
- ein Beispiel gelebter Ökumene zu sein und
- besonderes Engagement für soziale Probleme zu zeigen, "hier und
anderswo".
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2002 -
Aus finanziellen
und personellen Gründen
geht die Trägerschaft des
Missionsgymnasiums aus der
Trägerschaft des Franziskanerordens am 1.8.2002 nach fast 80
Jahren in die Trägerschaft des Bistums Osnabrück über.
Die dreizügige Schule wird von fast 700 Schülern aus der
Grafschaft Bentheim, besonders aus Nordhorn und Bad Bentheim, und aus
Nordrhein-Westfalen besucht. In einigen Jahren
soll das Missionsgymnasium von der neu gegründeten "Schulstiftung
im
Bistum Osnabrück" übernommen werden (GN, 22.11.2002).
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Schüler
des Missionsgymnasiums arbeiten, sammeln und spenden
selbst Geld, um das kath. St.
Benno-Gymnasium in Dresden, das durch die
Hochwasserflut stark beschädigt wurde, mit 10.400 € zu
unterstützen (GN, 28.9.2002).
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2003 - Nachdem
die Trägerschaft des Gymnasiums 2002 auf das Bistum Osnabrück
übergegangen ist, fährt die gesamte Schulgemeinschaft am 15.
Juli mit zehn Großbussen nach
Osnabrück. Nach Führungen
im Zoo, Erkundungen u.a. im Museum für Industriekultur und dem
Besuch der Universität mit Studienberatung erfolgt dann als
Höhepunkt des Tages ein Treffen mit Bischof Bode im Dom. Im
Mittelpunkt der Feier steht eine Betrachtung über das Haus Gottes
auf Erden. Durch Form und Ausgestaltung gebe der Dom den Menschen
Konzentration und das Hineinnehmen in die Gemeinschaft mit Gott. Der
Bischof ruft die jungen Menschen auf, sich auf diese Gemeinschaft
einzulassen, wie es auch Franziskus getan habe (Jahrbuch 2003, Seite 4).
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Für
die Beteiligung an der Landesgartenschau
(LAGA) in Gronau und Losser
schaffen Schüler aus dem Klostergymnasium unter Anleitung des
Kunstlehrers Jürgen
Schierenberg verschiedene Kunstprojekte. So gestalten sie
Windräder aus Altmaterialien und einen Friedhof. Die Teilnahme an
der LAGA ist ein voller Erfolg für die Schul- und
Klostergemeinschaft (GN, 9.7.2003).
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2004 - 36
Schüler lernen in zwei AG-Gruppen Chinesich
bei einer chinesischen
Lehrerin, die in Bentheim verheiratet ist. Hierzu meint der
Schulleiter: Die Schüler sollen lernen, dass es Spaß macht,
sich mit einer scheinbar abwegigen Materie zu beschäftigen. Dies
zu vermitteln, gehöre zu den wichtigsten Aufgaben eines Gymnasiums
(GN, 29.1.2004).
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23
Schüler des Missionsgymnasiums befassen sich unter Anleitung
ihres Kunstlehrers Jürgen
Schierenberg im Kunstunterricht mit der Schöpfungsgeschichte.
Das Ergebnis ist in einer eindrucksvollen
Ausstellung in der Klosterkirche zu sehen (GN, 17.6.2004).
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Aus
dem Kinder- und
Jugendförderprojekt VERDE VIDA (Grünes
Leben) aus Crato/ Nordbrasilien kommen vier 15- bis
16-jährige
Jugendliche gemeinsam mit dem Projektleiter und der Musiklehrerin nach
Bardel. In einem fast zweistündigen Programm geben die jungen
Menschen Einblick in ihre Lebenswelt. Stationen des Lebens wie Feste,
Begegnungen, aber auch Klage über die äußerst
schwierigen Lebensverhältnisse transportieren sie über Lieder
und viele Tänze, die sie selbst choreographiert haben.
Eindrucksvoll und authentisch stellen sie dar, was sie bewegt. Das
Projekt VERDE VIDA, das seit zehn Jahren vom Aktionskreis Pater Beda
unterstützt wird, hilft Kindern und Jugendlichen, deren Familien
zum Teil schwere Schicksalsschläge haben hinnehmen müssen,
ihren eigenen Weg zu gehen. Die Szenenabfolge wird erweitert durch
kleine Dia-Vorträge von Pater
Beda, der die Verhältnisse in der Region darstellt
(Jahrbuch 2004, Seite 8).
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Pater Beda
erhält aus der Hand von Oberkreisdirektor Brüggemann, Nordhorn,
für seine Arbeit in dem nach ihm benannten Aktionskreis für
Entwicklungsarbeit das Verdienstkreuz
am Bande des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland (Westf. Nachrichten, 2.6.2004, aus: Jahrbuch
2004, Seite 9; siehe auch im Internet
und GN, 25.7.2009).
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Auf
Initiative der Schülervertretung wird das Projekt
"Patendienst" eingeführt. Schüler der 9. Klassen
erleichtern
als Paten den Übergang der neuen Schüler in die Schule. Sie
leisten wesentliche Hilfsdienste während der
Einführungswoche, aber auch im Schulalltag der "Neuen" (Jahrbuch
2004, Seite 26).
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Das
Bistum Osnabrück investiert für den Ausbau des
Missionsgymnasiums Millionen. Im letzten Jahr wurden die Heizung
und
die elektrische Versorgung erneuert sowie die Sicherheitsvorrichtungen
auf einen neuen Stand gebracht. An die Stelle des ehemaligen Internats
entstehen zwei große naturwissenschaftliche Fachräume und
eine Bibliothek mit Stillarbeitsplätzen. Geplant sind ferner eine
große Cafeteria und die Gestaltung der Außenanlagen.
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Ab
Schuljahrsbeginn wird die Fünftagewoche
eingeführt.
Bisher war nur an zwei Sonnabenden unterrichtsfrei. Künftig ist
dafür nur noch an einem Nachmittag Unterricht.
Die Schüler
der 5. und
6. Klassen können alternativ an den Arbeitsgemeinschaften
"Niederländisch", "Forschen" und "Rampenlicht", in er es um
Rhetorik und Kommunikation geht, teilnehmen (GN, 23.9.2004).
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Am
ersten Ehemaligentreffen der vergangenen 27 Jahre nehmen 225
Ehemalige teil. Das einladende "Kompetenz-Netzwerk
Bardel" soll
Anlaufstelle für ehemalige "Bardelianer" in Deutschland und in der
Welt sein, das zukünftig Kontakte vorantreibt und Absolventen bei
der Suche nach Studienplätzen und bei der Berufssuche
unterstützt (GN, 1.10.2004). Die erste Berufsberatung des
Kompetenz-Netzwerkes findet am 18. März 2005 statt. Die
fünfstündige Aktion gibt jedem Schüler die
Möglichkeit, insgesamt drei Angebote wahrzunehmen (Jahrbuch 2005,
Seite 8).
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2005
- Am
3. Juni 2005 erfolgt die Einweihung der naturwissenschaftlichen
Fachräume durch Generalvikar Theo Paul, zu der
zahlreiche Ehrengäste gekommen sind (GN, 4.6.2005; Wortlaut des
Einweihungsvortrages: Jahrbuch 2005, Seite 6).
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Nach acht Jahren findet in der Woche vor den
Sommerferien die zweite Projektwoche
statt.
Insgesamt werden 38 Projekte aus den Bereichen
Sport, Gesellschaft/ Politik, Kreatives, Ernährung, Computer und
Natur(wissenschaft) angeboten. Zu den Angeboten zählen u.a. :
"Verbrennen und Löschen" (mit der Ortsfeuerwehr Bad Bentheim),
"Pol&ic": Weltpolitik zum Anfassen, mit Jugendoffizier Terglane),
"Jam": Musikimprovisationen mit H. Tecklenburg, "Kulinarische
Weltreise", Theaterstück: "Die Mauer von David Campton", "Pimp my
Computergehäuse", DSA- Rollenspiele und zahlreiche Sportangebote
(Jahrbuch 2005, Seiten 24 -28).
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Die
im Brasilienmuseum in
Jahrzehnten von Missionaren
zusammengetragenen Objekte haben im Kloster einen neuen
Repräsentationsrahmen gefunden. Bisher war es unterhalb der Aula
untergebracht. Nunmehr erfolgt der Umzug in einen großen und
langgestreckten Ausstellungsraum. Die imposante Sammlung umfasst
zahlreiche Themenbereiche. Sie reicht von Mineralien, Fossilien und
Beispielen aus Flora und Fauna über Gegenstände des
täglichen Lebens bis hin zu Manifestationen der
Volksreligiösität (GN, 22.12.2005).
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2006 - Für den Fremdsprachenwettbewerb
haben 8 Schüler des Missionsgymnasiums in Eigenregie einen Film
gedreht, der an einer britischen Schule spielt. Ihre Leistung wird bei
einer feierlichen Siegerehrung mit einem zweiten Landespreis
gewürdigt (GN, 22.6.2006).
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Im
Jahre 2004 begannen 36 Schüler in 2 Arbeitsgemeinschaften, Chinesisch zu
lernen. Zusammen mit 33 Schulen aus der Bundesrepublik
und als einzige Schule aus Niedersachsen erhält das
Missionsgymnasium jetzt eine Einladung zum Besuch der Chinesischen
Botschaft in Berlin. Es nehmen 9 Schüler zusammen mit ihrer
Lehrerin Jinli Hoffmann
und dem Schulleiter Ulrich
Oettel teil (GN,
27.6.2006, Foto: Irene Schmidt).

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Für
Mittelstufenschüler, die in Latein und im nächsten
Schuljahr auch in Mathematik Lernprobleme haben, hat das
Missionsgymnasium das einmalige Instrument der Differenzierungskurse
eingerichtet. Inhaltlich geht es darum, dass junge Menschen in den
Kerncurricula noch einmal durch vertieftes Nachlernen gestärkt
werden und somit mehr Selbstvertrauen finden. Individuell kann der Weg
zurück in den Lehrgang der jeweiligen eigenen Klasse gefunden
werden. Es ist aber auch möglich, dass bei einer gewissen Anzahl
die Schüler des Kurses die Klasse 10 wiederholen, um so die
Stauchung des Unterrichts auf 12 Jahre auf diese Art und Weise
wettzumachen (Jahrbuch 2006, Seite 4).
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Aus
Anlass des 30-jährigen Bestehens des Fördervereins werden
neben allen Mitgliedern und Interessierten insbesondere auch die
ehemaligen Vorstände zu einem Sektempfang eingeladen. Für die
musikalische Untermalumg der sehr gut besuchten Veranstaltung sorgt Klaus Tecklenburg mit der
Jazz-Band. Der Verein zählt über 500 Mitglieder (Jahrbuch
2006, Seite 8).
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An
der Schule wird eine neue Schulverfassung
erprobt. Anstelle der
großen Gesamtkonferenz tritt nun die Schulkonferenz. An ihr
nehmen 6 Elternvertreter, 6 Lehrervertreter, 6 Schulleitungsvertreter,
ein Vertreter des technischen Personals und 4 Schülervertreter
teil. In dem Versuch gilt es herauszufinden, ob dieses Gremium
Entscheidungen für die Schule sinnvoll so gestalten kann, dass
eine andere Aussprachekultur möglich ist (Jahrbuch 2006, Seite 9).
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Kurz
vor den Sommerferien finden wieder die Projekttage
statt. Es wird
wieder ein äußerst vielfältiges Angebot an Projekten
zusammengestellt. Das Thema "Bewegung" regt an, sich sportlich zu
betätigen, wozu auch der Drilandsee besondere Möglichkeiten
wie Segeln und Kanufahren bietet. Gemeint sind aber auch kreative und
geistige Bewegungen (Jahrbuch 2006, Seite 21).
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In
einem Pilotprojekt sind
66 Computer (40 Arbeitsplatzrechner, 26 Notebooks) über ein
Netzwerk
mit Zentralrechnern verknüpft worden. Jeder Schüler bekommt
dadurch die
Möglichkeit, mit moderner Computertechnik
zu lernen - ob im
Klassenzimmer, im schuleigenen Internetcafé oder demnächst
auch zu
Hause. Die rund 200.000 € haben die Schulstiftung, der
Förderverein, das
Bistum Osnabrück als Schulträger sowie mehrere Einzelspender
zur
Verfügung gestellt. Für diese Technik hat die Schule zum Teil
auch neue
Räume geschaffen. Die Wartung erfolgt durch Mitarbeiter der Firma
(GN,
14.12.2006).
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2007
- In
einer Feierstunde wird die neue Cafeteria
bei Anwesenheit viele
Gäste von Generalvikar Theo
Paul
gesegnet und offiziell eröffnet. Viel Beifall gibt es für die
Werke und
den Vortrag von Schülern des Missionsgymnasiums, die mit ihren
Bildern
unter dem Titel "Wege zum Licht" zur Verschönerung der Cafeteria
beitragen. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Jass-Combo des
Missionsgymnasiums unter der Leitung von Klaus Tecklenburg. Nach
Aussagen von Schulleiter Ulrich
Oettel
engagiert sich das Bistum Osnabrück stark für ein plurales
Bildungsangebot in der Grafschaft. Im August 2002 wurde die
Trägerschaft der traditionsreichen Schule in Bardel
übernommen.
Franziskanerorden, Bistum und Schule verstehen und gestalten kirchliche
Bildungsarbeit im Geist der Ökomene. 50 % der Schüler
aus der
Grafschaft sind evangelischen Bekenntnisses. Es gibt auch muslimische
Schüler. Das Missionsgymnasium ist ein dreizügiges
Gymnasium mit 713
Schülern, die zu je einem Drittel aus Nordhorn, der Obergrafschaft
und
Nordrhein-Westfalen kommen. Der Grundansatz einer soliden Erziehungs-
und Bildungsarbeit wird ergänzt durch vielfältige
pädagogische und
technische Innovationen, z.B. - wie oben ausgeführt - der
Einführung von
Differenzierungskursen. Ganz bewusst macht die Schule erste Schritte
mit einem E-learning-Konzept. Mit der Cafeteria komplettiert die Schule
ihre Anlagen auf dem großen Schulgelände, das Turnhallen,
Schwimmbad
und Außensportanlagen und auch eine Aula umfasst.
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Landrat
Kethorn
sieht
das Missionsgymnasium in Bardel nicht
gefährdet, wenn in Nordhorn
ein
Evangelisches Gymnasium entsteht. Bei den Zuschüssen von Seiten
des
Landkreises soll es für beide Schulen eine Gleichbehandlung geben.
Das
Missionsgymnasium erhält vom Kreis für jeden der 488
Schüler aus der
Grafschaft pro Jahr 127,82 €. Mindestens diese Summe soll es auch
künftig geben. Evtl. wird ein Erhöhungsfaktor
eingeführt, der sich am
Lebenshaltungskostenindex orientiert (GN, 3.2., GW, 7.2.2007).
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Während
einer Studienreise nach
Sorrent am Golf von Neapel
verunglückt
eine Reisegruppe des Missionsgymnasiums mit 42 Schülern und
Lehrern am
10. Juni zwischen Rom und Neapel, als der Bus von der Straße
abkommt
und sich mehrfach überschlägt. Eine Schülerin, ein
Lehrer und ein
Busfahrer müssen in Italien stationär behandelt werden.
Zahlreiche
Insassen ziehen sich Brüche, Prellungen und Verstauchungen zu. In
einer
Rückholaktion werden die Teilnehmer heimgeholt. Der
Osnabrücker Bischof Franz
Josef Bode
trifft sich in Bardel mit den Schülern. Er lobt
die
Unfallseelsorge und die Schule für ihren Einsatz (GN, 12. bis
15.6.2007).
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In
der Schulausschusssitzung des Landkreises wird von allen betont,
dass es zwischen dem Ev. Gymnasium in Nordhorn und dem
Missionsgymnasium in Bardel bezüglich der
Betriebskostenzuschüsse eine Gleichbehandlung
geben soll. Das Ev. Gymnasium bekommt 200 € je
Schüler und Jahr. Das kath. Gymnasium bekam bislang 127,82 €,
künftig
werden es auch 200 € je Schüler und Jahr sein (GN, 23.6.2007).
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Das Missionsgymnasium St. Antonius
kündigt an, dass es ab
Schuljahr 2008/09 neue Wege in der Bildungspolitik einschlagen werde.
Sie wird den Titel "International
College of Science and the Arts"
(Internationale Schule für Wissenschaft und angewandte
Künste) im Namen tragen. Dieser Titel drückt einen Teil des
Programms aus: Der Unterricht in den natur- und
gesellschaftswissenschaftlichen Fächern wird Schritt für
Schritt zweisprachig (Deutsch und Englisch) erfolgen. So sollen die
Schüler auf ein Studium im Ausland vorbereitet werden. Neben dem
Abitur werden auch Bildungsabschlüsse aus dem
angelsächsischen Raum erteilt. Die Hinführung zum bilingualen
Unterricht erfolgt in Klasse 5 durch englisches Liedgut. Ab Klasse 6
wird Erdkunde bilingual erteilt. Die weiteren Fächer folgen.
Niederländisch wird ab Klasse 5 als Arbeitsgemeinschaft angeboten,
steht dann später als Wahlfach auf dem Lehrplan und kann in der
Oberstufe als Pflichtfach gewählt werden. Alle Schüler sollen
das Latinum erwerben. Ein wichtiger Faktor zur Erweiterung der
Sprachkompetenz ist der Austausch mit Partnerschulen in den
Niederlanden, England, Südafrika und Frankreich. Die Schüler
sollen in einheitlicher Schulkleidung auftreten. Schulleiter Oettel
betont: "Wir werden Bewährtes erhalten oder ausbauen und unser
neues Profil zielstrebig aufbauen" (GN, 24.9.2007). Der
künftige Briefkopf lautet:
Missionsgymnasium
St. Antonius
INTERNATIONAL
COLLEGE OF SCIENCE AND THE ARTS
Gymnasium in der Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum
Osnabrück
Bardel
Klosterstraße 11 48455 Bad Bentheim
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Die Schulstiftung im Bistum Osnabrück als
Schulträger des Missionsgymnasiums teilt mit, dass an der Schule
in nächster Zeit umfangreiche Modernisierungs-
und
Sanierungsmaßnahmen durchzuführen seien:
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Bei den nach 1960 errichteten
Gebäudeteilen
(Turnhalle, Aula, Verwaltungstrakt, Eingangsbereich) seien dringend
umfangreiche Dach- und Fassadensanierungen erforderlich (Defekte
Fenster, undichte Dächer, umfangreiche Bauschäden, schlechte
Dämmung).
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Modernisierung der Heiztechnik.
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Sanierung des Schwimmbades wegen maroder
Lüftung und überholter Technik.
-
Diverse Baumängel im Altbaubestand (z.B.
Risse
in der Fassade, verbrauchte Fenster).
-
Elektroinstallationen und Gebäudetechnik.
-
Einrichtung und Ausstattung der
Klassenräume.
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Es
ist folgender zeitlicher Rahmen in Aussicht genommen:
2008 - Detailplanung und erste Maßnahmen im Altbau (400.000 €),
2009 - Sanierung der Bauten der 60er Jahre (3 Mill. €),
2010 - Weitere Maßnahmen im Altbau und Abschluss des Vorhabens
(600.000 €).
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Die
Schulstiftung stellt an den Landkreis
Grafschaft Bentheim mit
Schreiben vom 7.9.2007 den Antrag, sich an diesen Investitionen mit 50
% zu beteiligen. Hierzu ist anzumerken, dass das Missionsgymnasium im
Schuljahr 2006/07 von 714 Schülern, davon 488 aus der Grafschaft
Bentheim besucht wird. Die Schule entlastet den Landkreis somit
erheblich von seiner Pflicht, öffentliche Schulen zu errichten,
die sächlichen Kosten zu tragen bzw. die Schulen einzurichten. In
der Schulausschusssitzung des Landkreises am 26.11.2007 wird
vorgeschlagen, zu den Kosten für 2008 einen Zuschuss in Höhe
von 150.000 € zu gewähren, höchstens jedoch 50 % der
tatsächlich entstehenden Kosten (Quelle: Beschlussvorschlag des
Landkreises vom 6.11.2007).
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Im
Zusammenhang mit der Errichtung des Evangelischen Gymnasiums in
Nordhorn erfolgt die Behandlung des
Tagesordnungspunktes "Inhaltliche
Ausrichtung des ev. Gymnasiums -
Abstimmung mit dem weiterem gymnasialen Angebot in der Grafschaft"
im
Kreisausschuss und im Schulausschuss des Landkreises. Hierzu
wird der Schulamtsdirektor a. D. Heinz Ragnitz gebeten, die
Schwerpunktsetzungen der Gymnasien herauszuarbeiten und mit den
einzelnen Schulleitungen abzugleichen. Die Ergebnisse fasst er in einem
Kurzbericht
und einer Synopse
zusammen, die auch von hier aus eingesehen werden können.
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2008
- Der Landkreis bezuschusst
die Sanierung
von Klassen- und Fachräumen im Missionsgymnasium mit 1,55 Mill. €,
in diesem Jahr mit einem ersten Ansatz von 150.000 €.
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Der
Förderverein des
Gymnasiums überreicht der Schule ein Galeriesystem für alle
Wände des Gymnasiums, insgesamt 246 Meter Lichtschienen mit
Hängesystem und rund 100 Bildträger in vielen
Größen. Vorausgegangen ist eine Renovierung der
Treppenhäuser und Gänge. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit
des Vereins ist die Unterstützung des neuen Schulprofils als
"International College" ab August (GN, 2/2008).
Mr. David Knowles,
der Bardeler Englischlehrer, feiert sein 40-jähiges Dienstjubiläum.
Er war seit 1968 an einer großen katholischen Schule in London
tätig und kam 1973 nach Bardel. Der Englischunterricht wurde von
ihm entscheidend geprägt. Maßgeblich ist er derzeit am
Aufbau des International Kolleg beteiligt, das er als Senior
International Manager weiterhin in den nächsten Jahren begleiten
wird (Jahrbuch 2008, S. 10).
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Eine
Schülergruppe
studiert die französische
Komödie "Eine schöne
Bescherung" von Albert Husson
(1912 - 1978) in der Übersetzung
von Werner
A.
Schliffe ein. Es finden
sechs Aufführungen in der Aula statt. Die Leitung bei dieser von
den Schülern fast selbstständig organisierten
Theaterproduktion hat Anna-Maria Schulze-Berndt (Stufe 12). Auch alle
technischen Arbeiten werden von Schülern erledigt (GN, 26.2.2008;
Jahrbuch 2008, S.35).
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Der
Förderverein des Missionsgymnasiums sorgt mit einer Spende von
4000 € dafür, dass die Gymnasiasten das Prinzip "Aktive Pause"
noch intensiver wahrnehmen können. Auf dem Schulhofkomplex werden
dafür zwei weitere Sportfelder mit jeweils zwei fest installierten
Toren geschaffen (GN, 1.9.2008).
Zwei Wochen lang besuchen 29 Schüler der Bardeler Partnerschule St. Benedict aus Durban/
Südafrika das Missionsgymnasium. Neben dem Schulbesuch und
weiteren innerschulische Veranstaltungen werden vielfältige Spiele
im Fußball und Hockey mit Mannschaften aus Gildehaus, Bentheim
und Oldenzaal ausgetragen. Außerdem steht der Besuch der
Städte Amsterdam und Münster auf dem Programm (Jahrbuch 2008,
S. 34).
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In Bardel können
die Schüler künftig einen international
anerkannten Bildungsabschluss machen: die Cambridge International
Examination (CIE).
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Vor
allem Schulen mit
Diplomatenkindern bieten
bislang das "Cambridge International" an. Der Fremdsprachenunterricht,
vor allem Englisch, bekommt deutlich mehr Gewicht. Es gibt
fächerübergreifende englischsprachige Projekttage. Einige
Fächer werden zweisprachlich unterrichtet. Zusätzlich zum
Abitur können die Schüler künftig auch den "A level"
ablegen, den höchsten, weltweit anerkannten Abschluss des
englischen Bildungssystems. Das CIE ist in Bardel für alle
Fünftklässler, die gerade eingeschult wurden, verbindlich
(GN, 20.9.2008).
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Das
Missionsgymnasium
führt Informationstage für
Eltern durch, in denen die neuen
Zielsetzungen der Schule dargestellt werden. Die Schüler
können in den ersten Jahren ausprobieren und entscheiden, ob sie
mehr zum entdeckenden Forscherprofil, zum Sprachenprofil oder zum
musischen Profil mit dem Fach Rampenlicht (Theater, Tanz, Singen)
neigen. Methodentraining, Thementage, Doppelstundenmodell, individuelle
Förderung werden ausführlich dargestellt. (GN, 19.9.2008)
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Im
Rahmen der neuen,
jährlichen Veranstaltungsreihe "Kompetenz
im Dialog" lädt das
Kompetenz-Netzwerk Bardel e.V. zu Veranstaltungen ein, in denen
ehemalige Abiturienten aus Bardel ihr derzeitiges Fachgebiet
präsentieren. Als erster hochklassiger Referent wird Prof. Dr.
Arno Kwade gewonnen, der 1984 hier sein Abitur ablegte. Der Titel der
Vortragsveranstaltung lautet: "Technische Herausforderung
Nanomaterialien - Bausteine vieler Produktinovationen der Zukunft" (GN,
29.10.2008).
2009 - Nachdem im letzten November
jede Klasse für den Adventsbasar mindestens eine Aktion
durchgeführt hat, die bei 2.500 Besuchern Einnahmen und Spenden in
Höhe von insgesamt 17.000 Euro erbrachten, werden jetzt
hierfür weitere 130 ergometrische und individuell
höherverstellbare Schulstühle
beschafft, so dass diese einschließlich vorhergehender
Anschaffungen für 65 % aller Schüler ausreichen. Durch die
besondere Konstruktion der Stühle bleibt die Wirbelsäule in
Bewegung und ein ermüdungsfreies Sitzen ist damit
gewährleistet (GN, 12.3.2009).
In
Gesprächen der Stadt Bad Bentheim mit dem Missionsgymnasium einigt
man sich, dass eine Verbreiterung
der Straße zum Gymnasium statt des Baus eines Radweges
vorgenommen wird. Die Lösung kostet statt 355.000 Euro nur 250.000
Euro (GN, 16.3.2009).
Der
Elternrat ruft zu einem freiwilligen Eignungstest des GEVA-Instituts
München auf. Alle Oberstufenschüler können an diesem
dreistündigen Berufswahl-Eignungstest
teilnehmen. Ziel ist es, ihnen Hilfen zur Einschätzung der eigenen
Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft an die Hand zu geben, um
ihre berufliche Orientierung planen zu können. Finanziell
unterstützt wird der Elternrat vom Förderverein der Schule
(GN, 31.3.2009).
Seit
2006 betreibt das Gymnasium als erste Schule der Region bei den
Schülercomputern eine umfassende Client-
Serveranlage. Da die gesamte Software hierbei auf dem Server
liegt, gibt es keine Computerabstürze mehr - auch wenn eifrige
Schüler ausprobieren, wie weit man die jeweiligen Programme
treiben kann: ein Neustart reicht und alles ist wieder beim Alten. Die
alte Lösung - alleinstehende Geräte - erwies sich als zu
wartungsabhängig und damit letzlich zu teuer. In Zusammenarbeit
mit den damaligen Entwicklern der neuen Anlage wird nun in Bardel ein weiteres digitales Klassenzimmer mit
16 Rechnerplätzen für den Bereich International College
eingeweiht. Die Finanzierung mit Kosten von insgesamt 30.000 Euro
übernimmt die Schulstiftung im Bistum Osnabrück (GN,
3.4.2009).
124
Aktive aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 zeigen ein herausragendes,
temporeiches Programm voller Abwechslungen. Eingeladen haben die
Fachlehrer der Fächer "Rampenlicht" und "Niederländisch". Das
Fach "Rampenlicht"
- Rhetorik und die Kunst des Repräsentierens für Kinder - ist
eine in Bardel entwickelte Wahlmöglichkeit in der Unterstufe.
Sprachtraining, Körpersprache, Singen und Tanzen sind die
primären Inhalte dieses Faches, das das Selbstbewusstsein der
Gymnasialanfänger fördert und immer mehr zur Auftrittsreife
bringt. Die Schüler zeigen in Sketschen und Gesangsdarbietungen
sowie eigenen Tanzchoreographien ein beachtliches Können. Die Niederländischgruppen zeigen
eine große Bandbreite von selbst gedrehten Interviewfilmen,
lustigen Alltagsszenen und Parodien. Auf Thementagen im bilingualen Sachunterricht haben die
Schüler des International College englischsprachige Collagen zu
den Themen "Die vier Elemente" erarbeitet und ausgestellt. Im Fach "Forschen" als 3. Wahlfach der
Unterstufe werden Labor- und Freilandexperimente auf dem Schulhof
vorbereitet (GN, 5.5.2009).
Das
Gymnasium Bardel wird für 4,8 Millionen Euro modernisiert und saniert. Der
Landkreis Grafschaft Bentheim wird die Schulstiftung im Bistum
Osnabrück dabei von 2009 bis 2011 mit zwei Millionen Euro
unterstützen. Vorgesehen sind u.a. die Sanierung der Pausenhalle,
der Verwaltungsräume, des Lehrerzimmers, der Turnhalle und der
Aula, außerdem die Erneuerung der Heizungsanlage und von
Dächern sowie der Austausch von alten Fenstern in Teilen des
Klassentraktes (GN; 30.5. und 13.6.2009). Aus Mitteln des
Konjunkturpaketes fließen ebenfalls 100.000 Euro in die
Baumaßnahmen. Weitere 34.000 Euro aus dem Konjunkturpaket werden
für die Einrichtung neuer
Computer-Arbeitsplätze und interaktiver Boards eingesetzt.
(Erläuterung: Bei interaktiven Boarts oder Tafeln
sendet ein elektronische Stift ein Signal, welches von der Tafel
aufgenommen wird. Das Signal wird über einen Controller per
Funksteuerung zum PC oder Laptop übertragen. Dadurch wird dann die
Ausübung verschiedenster Funktionen an der Tafel direkt erlaubt.)
Die Boards sollen vor allem im Kunst- und
Fremdsprachenunterricht, aber auch im Bereich der Naturwissenschaften
eingesetzt werden (GW, 30.9.2009).
Am
Missionsgymnasium bestehen 67 Schüler ihr Abitur. Fünf Prüflinge
haben eine 1 vor dem Komma. Der Notendurchschnitt liegt bei 2,69. Beim
Abschlussgottesdienst hält auf Einladung der Abiturienta
Landessuperintendant Dr. Detlef Klahr
die Predigt (GN,24.6.2009).
Als
einen wesentlichen Schwerpunkt im Haushalt für das kommende Jahr
2010 nennt Landrat Friedrich
Kethorn den Bildungsbereich. Angesicht der sinkenden Einnahmen
des Kreishaushaltes werden jedoch einige geplante Projekte gestreckt werden
müssen. In Absprache mit dem Gymnasium Bardel sollen im kommenden
Jahr nur 795.000 Euro für die Modernisierung der Bistumsschule zur
Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2011 sollen 810.000 Euro und im
Jahr 2012 weitere 120.000 Euro folgen. Ursprünglich war es
vorgsehen, die komplette Förderung im Etat für das kommende
Jahr zur Verfügung zu stellen (GN, 3.12.2009).
Einundvierzig
Jahre hat die alte Bardeler Aula
dem Missionsgymnasium als Herzstück des Schullebens für
unzählige Theaterabende, Einschulungen, Verabschiedungen und
Musikveranstaltungen gedient. Jetzt wird die von Grund auf restaurierte
Aula als modernes Gebäude in einer Feier vom Osnabrücker
Generalvikar Theo Paul
eingeweiht und der Schulgemeinde übergeben. "Licht für die
Welt" lautet das Motto der Einweihung, zu der eine Klasse 6 eine
eindrucksvolle Meditation zum Adent vorträgt (GN, 12.12.2009).
2010
- Traditionell richtet die Abiturienta
des Jahres , bevor es in die Prüfungsphase
geht, einen Bunten Abend
für die Schulgemeinde aus. In diesem Jahr ist es eine grandiose
Fahrt durch die TV-Kanäle der Nation. 800 Besucher sind begeistert
(GN, 23.1.2010).
Unter
seiner derzeitigen Präsidentin Anja Gaubitz
beschließt der Lyonsclub Grafschaft Bentheim - Nordhorn -
Vechtetal, den Reinerlös aus zwei Kulturveranstaltungen jungen
Menschen zukommen zu lassen. So erhält das Missionsgymnasium mit
seinem Ansatz der musikalischen Breitenförderung 2.500 Euro zur Erweiterung des
Instrumentariums (GN, 11.2.2010).
Seit
sieben Jahren ist das Frühlingskonzert
der Rahmen für junge Solisten und ihr Können. Schüler
des Missionsgymnasiums und der Partnerschule aus Losser sowie Studenten
des Osnabrücker Konservatoriums präsentieren in der neuen
Aula klassische Werke.
Neben den bekannten Arbeitsgemeinschaften Chor, Schulband und Jazz-Rock-Projekt
stellen Schüler im Solovortrag
und mit Begleitung Werke vieler musikalischer Epochen vor. Ein musikalisch anspruchvolles Programm
präsentieren die Studentinnen des Konservatoriums Osnabrück
(GN, 20.und 29.3.2010).
Gleich
nach der großen Katastrophe in
Haiti regten die Schüler Jonas Potrykus und Robin Schlünsen aus
der Klasse 9 C eine Sammlung für
die Erdbebenopfer zur Unterstützung von
Wiederaufbauprojekten an. Die Klasse machte mit und am Ende wurden 2.500 Euro von allen Klassen und
den Eltern gespendet (GN, 24.3.2010).
"Bardeler Tor" wird das Kernstück des
Missionsgymnasiums
Als "Kernstück der Schule und Lebensader, die den Zugang auf den
Hof des Missionsgymnasiums ermöglicht", würdigt Schulleiter Ulrich Oettel das neue
"Bardeler Tor", das im Beisein von Generalvikar Theo Paul und Landrat Friedrich Kethorn offiziell
freigegeben wurde. Im Beisein vieler Vertreter aus Kirche, Politik,
Verwaltung und Wirtschaft würdigt der Schulleiter das "wunderbare
Zusammenwirken" bei der Sanierung und
der Neugestaltung der Schule. Auch die neue Zuwegung
versinnbildliche die angestrebten klaren Strukturen der Schule. Als
nächstes Projekt werde die Turnhalle saniert, bevor die
Klassenräume auf dem Programm stehen (GN, 4.5.2010).
Am
"Aktionstag für
Europa", der an den Schulen in Niedersachsen stattfindet,
besucht der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers eine 10.
Klasse des Missionsgymnasiums. Der Abgeordnete erläutert die
Institutionen der Europäischen Union und lobt das gemeinsame
Europa als "größte Friedensinitiative", die es je gegeben
habe. Er führt im einzelnen aus, welche Projekte in der Grafschaft
Bentheim durch die Europäische Union gefördert werden (GW,
12.5.2010).
15
Elft- bzw. Zwölftklässler des Missionsgymnasiums nehmen
erstmalig am Management Information
Game (MIG), einem Wirtschaftsplanspiel, das der Industrielle Arbeitgeberverband
Osnabrück-Emsland organisiert, teil. Gastgeber dieser
fünftägigen Veranstaltung ist die Grafschafter Volksbank. Durch ihren
Rollentausch haben die "Jungunternehmer von morgen" viel über
wirtschaftliche Zusammenhänge, über Markt- und
Wettbewerbsprozesse sowie über volks- und betriebswirtschaftliche
Beziehungen gelernt. Das Wirtschaftsplanspiel verfolgt die Idee
vom handlungsorientierten Selbermachen, um Verständnis für
die komplexe Wirtschaft zu entwickeln (GN, 29.5.; GW, 2.6.2010).
Einen
abwechslungsreichen Theaterabend bieten die Doppelaufführungen der
Bardeler Theater-AG der
Mittelstufe mit jeweils zwei Stücken. Der Einakter "Wenn Larry kommt" spielt
mit den Erwartungen der Schauspieler auf der Bühne und damit auch
mit den Erwartungen derZuschauer. Das zweite Stück "Der Wolf von Gubbio" nimmt eine
Legende aus dem Leben des Francesso aus Assisi auf. Die insgesamt 28
Schauspieler werden unterstützt von der Technik-AG des Gymnasiums
(GN, 2.6.2010).
Im Missionsgymnasium werden 63
Abiturienten verabschiedet, 42
aus der Grafschaft Bentheim und 21 aus Nordrhein-Westfalen. Im
Entlassgottesdienst in der Klosterkirche, den Schulseelsorger Pater Wilhelm zelebrierte,
predigte Pastor Friedrich
Behmenburg über die Spannung zwischen Ende und Anfang (GN,
28.6.2010).
Weitere
Informationen
zum Missionsgymnasium Bardel finden Sie im Internet:
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Quellen:
-
Heinrich Voort, 700 Jahre
Gildehaus 1292 - 1992, VVV
Gildehaus e.V., 1992, Seite 202
-
Irene Schmidt," 75 Jahre:
Vom Kolleg zum Missionsgymnasium" und
"Neugierde, Wissen und Hoffnung im Reisegepäck", Grafschafter
Nachrichten vom 17.11. und 20.11.1998
-
Jelske Schlüter,
Bardel gestern und heute - Rückblick auf
75 Jahre Schule, GN, Scene-Heft 12/1998, Seiten 6 und 7
-
Jahrbücher des
Missionsgymnasiums, ab Jahrgang 2003
-
Weitere Artikel aus der
örtlichen Presse,
im Text angegeben.
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