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Volksschule
Laar (ab 1971: Grundschule Laar)
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In Laar existiert seit alter Zeit eine Kirchschule. Das
Entstehungsjahr ist nicht bekannt. Die vorliegende Schulchronik
enthält Aussagen ab 1808.
Nach Aussagen von Lehrer Trabant
1962
ist am Wohnungsteil der Schule an den Balkenverankerungen noch
die Zahl 1774 zu lesen. Evtl. bestand schon 1774 in Laar ein
Schulgebäude. Zur Schulgemeinde Laar gehören
die Gemeinde Laar und Agterhorn.
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1808 - Der damalige
Lehrer und Küster H.J.
Kras
erhält seine Entlassung.
Nachfolger wird der vorher in Zwolle
tätige Jan Veldmann,
der seine Ausbildung bei seinem Onkel v.d.
Velde in Veldhausen erhalten hat. Dieser ist Lehrer und als
Schulmann
allgemein bekannt. Kreisschulinspektor
ist Pastor Visch aus
Wilsum.
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1814 - Nachfolger
von Lehrer Veldmann
wird Jan Wiese aus
Gildehaus, der vorher als Hilfslehrer in Almelo
wirkte.
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1819 - Lehrer Wiese, der in
der
Gemeinde sehr beliebt ist, stirbt
1819 an Typhus. Nach einer
provisorischen Überbrückung der Schulunterrichts durch den
Sohn eines holländischen Kapitäns wird 1820 der Seminarist Johann Heinrich Zwitzer
aus Nordhorn als Lehrer, Küster und
Organist angestellt.
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1826 - Lehrer Zwitzer folgt
einem Ruf
als Lehrer nach Veldhausen. Die Stelle wird dem Lehrer in Esche, Jan
Timmer, übertragen.
Nach Angaben in der Schulchronik ist die Schule alt und baufällig,
der Schulbesuch mangelhaft. Besser wird es, als das Schulgesetz von
1824, wonach alle Kinder von 6 bis 14 Jahren schulpflichtig sind, auch
in Laar in Kraft tritt. Die Schule wird dadurch zu klein, so dass die
Schüler zu gedrängt sitzen. Es werden die monatlichen
Lehrerkonferenzen eingeführt, die stets
in Wilsum, dem Wohnort von Kreisschulinspektor Visch, abgehalten werden.
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1839 - Es erfolgt der Neubau einer Schule,
bei dem
Zimmerleute aus Laar, Coevorden und Neuenhaus tätig sind. Die
Bausumme beträgt 660 holländische Gulden. Das Anstreichen
kostet 21 Gulden. Die Schule ist auf Kirchgrund errichtet.
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1888 - Lehrer Timmer wird
emeritiert. Nachfolger wird
Lehrer Johann
Georg Borchers aus Neuenhaus, der seine
Jugendjahre zum großen Teil bei seinem Großvater J. Timmer
in Laar verlebte.
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1891 - Aus Krankheitsgründen
muss Lehrer Borchers
im Januar 1891 seine Lehrerstelle aufgeben. Nach Vertretung durch zwei
Lehrer der Nachbarschaftsschulen wird im April Herr Drees aus Nordhorn
mit der weiteren Vertretung beauftragt. Lehrer Borchers stirbt am 2.
Oktober 1891. Lehrer Drees wird am 7. November 1891 zum Lehrer,
Küster und Organisten ernannt. Er amtiert hier 41 Jahre bis
1932. Das Anfangsgehalt beträgt 1000 Mark jährlich.
Außerdem erhält er freie Wohnung. Für das
Küsteramt erhält er 480 Mark und einige Morgen Land. Die
Schülerzahlen bewegen sich zwischen 78 (1895) und 94 (1914).
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1892 - Der Schulvorstand
der Schulgemeinde
Laar-Agterhorn kauft von Boerrigter
in Hardenberg ein altes Bauernhaus
für 3.500 Mark. Aus diesem sehr großen und geräumigen
Wohnhaus mit Stallung lässt er ein Lehrerhaus errichten.
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1899 - Da die alte Schule nicht
mehr den baulichen
Vorschriften der königlichen Regierung entspricht, wird anstelle
des geforderten Umbaus ein Neubau
beschlossen, der ein Schulzimmer
für 80 Kinder enthalten soll. Der Bauplatz liegt zwischen der
Kirche und der Lehrerwohnung an der Dorfstraße. Die Kosten
betragen 6.509 Mark.
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1908 - Das Schulunterhaltungsgesetz
tritt in Kraft. Der Gesamtschulverband Laar
wird aus den beiden politischen Gemeinden Laar und Agterhorn gebildet.
Der Schulvorstand setzt sich zusammen aus den Vorstehern beider
Gemeinden, aus dem ev. und dem kath. Ortsschulinspektor, einem Lehrer
und einem von der Gemeinde Laar gewählten Mitglied. Als
Lehrervertreter ernennt die Regierung Lehrer Drees.
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1910 - Nachdem
die Verlängerung
der Kreisbahn Neuenhaus - Coevorden fertiggestellt ist, macht die
Klasse ihren ersten Ausflug per Bahn
nach Bentheim.
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1914 - Nachdem
die Schülerzahl der
Schule ab 1905 ständig zwischen 80 und 90 und ab 1912
über 90 lag, werden das Schulhaus
umgebaut und um einen zweiten
Klassenraum und eine Lehrerwohnung erweitert. Da sich die
Arbeiten wegen des Kriegsausbruchs verzögern, erfolgt die
Fertigstellung des zweiten Klassenraumes erst im Dezember 1914 und der
Lehrerwohnung im Februar 1915. Die Kosten betragen 13.251,32 Mark. Die
Einstellung einer Lehrerin als 2. Lehrkraft erfolgt zum 1. April 1915.
Aus Heesterkante und
Vorwald besuchen etwa 20 Gastschulkinder die Schule. Die Schulwege
betragen bis zu 3 1/2 Kilometer.
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1915 - Um
dem Mangel an
Arbeitskräften in der Landwirtschaft entgegenzutreten, werden die Osterferien
für die Oberstufe um 14 Tage verlängert. Als
neues Fach erfolgt die Besprechung
der Kriegstage. Der Chronist
schreibt: "Mit leuchtenden Augen verfolgen die Kinder die Heldentaten
unserer `Feldgrauen`. Zum fleißigen Lesen der Zeitung angehalten,
vermögen sie vieles selbst zu erzählen".
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1916 - Aus
Krankheitsgründen
fällt die 2. Lehrerin monatelang aus und wird entlassen. Lehrer Drees
übernimmt die Vertretung
der Klasse II mit 12 Wochenstunden.
Außerdem unterrichtet er an 4 Nachmittagen 16 Wochenstunden in
Vorwald. Erst am 1. Dezember erhält die einklassige Volksschule
Vorwald wieder einen Lehrer. Die 2. Lehrerstelle in Laar wird zum
1.4.1917 wieder besetzt. Das Schulleben läuft wieder
regelmäßig mit den vorgeschriebenen Wochenstundenzahlen.
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1920 - In
der Schule kann wieder ein Weihnachtsbaum
brennen. Wegen fehlender Kerzen war das in den
Kriegsjahren nicht möglich. So viele Erwachsene nehmen an der
Weihnachtsfeier teil, dass ein Teil auf dem Flur stehen muss.
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1924 - Der
Chronist berichtet
ausführlich über die jährlich stattfindenden Ausflüge in
die nähere und weitere Umgebung.
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1926 - Aufgrund starker
Regenfälle steigt die Vechte im Januar 1926 so stark
an, dass der Deich bricht. Der Schulbesuch ist in dieser Zeit sehr
gering; nur 10 - 15 Kinder können noch die Schule erreichen.
Die beiden Bilder zeigen das Ausmaß der Überschwemmung.
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1927 - Das
Dorf und auch die Schule
erhalten elektrisches Licht.
Viele, besonders ältere Leute; stehen
der Neuerung ablehnend gegenüber.
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1932 - Infolge
der Änderung des
Altersgrenzengesetzes und der damit verbundenen Vorverlegung der
Altersgrenze vom 65. auf das 62. Lebensjahr muss der Lehrer Drees mit
Ablauf des Schuljahres 1931/32 in den Ruhestand versetzt werden. In
einer "ergreifenden" Feier wird er am 18. März nach 41 Jahren in
Laar verabschiedet. Sein Nachfolger wird der Lehrer Friedrich
Leonhardt, der bisher in Kalle als Lehrer tätig war.
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1933 - Nach
Aussage des Chronisten
steht die Bevölkerung von Laar der "nationalsozialistischen
Revolution" gleichgültig, zum Teil ablehnend
gegenüber. Im Rückblick auf das Jahr 1933 notiert der Lehrer:
"Nach und nach nimmt man
Stellung für oder gegen den Nationalsozialismus. Dann aber
entwickelt sich verhältnismäßig schnell und deutlich
eine ablehnende Haltung bei einem Teil der Bevölkerung,
besonders bei den Angehörigen der altreformierten Kirche. Grund:
Man befürchet Einengung und Unterdrückung der Kirche durch
den Staat und Eingriffe in das Glaubensleben ... Die meisten
Altreformierten lehnen den Hitlergruß ab (Vergötterung des
Führers!) und erwidern ihn nicht" (Quelle: Helmut
Lensing, Die reformierte und die altreformierte Kirche der Grafschaft
Bentheim und das Jahr 1933. In: Emsländische Geschichte, Band 16,
2010, Seite 478; nach Jan Wilde, Die altreformierten Gemeinde in
Emlichheim und Umgebung)
Vom
21.2. bis 5.4.1933, dann ab 30.4.1934 bis zu ihrer Versetzung
am 1. Oktober 1934 ist die Inhaberin der 2. Schulstelle erkrankt. Der
Unterricht muss vertreten und stark gekürzt werden. Die
Schüler des 1., 5. und 8. Schuljahres fahren erstmals nach
Nordhorn zur Röntgenuntersuchung. Die Fahrtkosten zahlt die
Schulkasse.
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1935 - Am
22. Juni finden die Sportwettkämpfe
der Schulen im ganzen Reich statt: Deutsches
Jugendfest 1935. Sie finden für Echteler, Laar (ev. und kath.) und
Vorwald in Laar statt. Am Abend findet im RAD-Lager Vorwald die Sonnenwendfeier
statt. Die Bevölkerung nimmt an dieser
"heidnischen" Feier nur geringen Anteil. Trotz Werbung treten nur
wenige Schüler in das Jungvolk und
den Jungmädelbund ein. Gründe sind:
- Offene oder geheime Gegnerschaft der Eltern gegen alles
Nationalsozialistische, besonders bei Anhängern der
altreformierten Kirche,
- Fehlen der Einsicht in Zweck und Wert dieser Jugendbünde und ein
zu hoher Beitrag von 30 Pfennig,
- Bedenken gegen die jungen Führer.
In Emlichheim findet ein Kursus
für Segelflugmodellbau für
Lehrer statt, der 50 Stunden dauert. Auch die Lehrer aus Laar
nehmen
teil. Das Basteln solcher Modelle im Unterricht ist z.Zt. nicht
möglich, da keine geeignete Werkstatt zur Verfügung steht.
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1937 - Wegen Erkrankung eines Kindes
des Lehrers Leonhardt an Scharlach bleibt die Schule vom 9. bis 16.8.
geschlossen. Vom 12.10. 1937 bis 1.2.1938 muss der wegen eines
Nervenzusammenbruchs
beurlaubte Lehrer F. Rieke,
Vorwald, von den Lehrern Leonhardt
und
Spangemacher (Kath. VS) vertreten werden. Dadurch entsteht auch an der
Schule Laar Unterrichtsausfall von 2 Tagen wöchentlich.
Jährlich sammeln die Schulkinder zweimal Geld für den
"Volksbund für das Deutschtum im Ausland" (VDA).
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1938 - Zur
Einführung der Gemeinschaftsschule
finden an allen Orten, an denen noch konfessionell
getrennte Schulen bestehen, am 14. März öffentliche
Versammlungen unter freiem Himmel statt, in denen die Bevölkerung
über Wesen und Wert der Gemeinschaftsschule aufgeklärt wird.
Nach langen Verhandlungen beschließt der Schulvorstand die
Einführung der Gemeinschaftsschule ab 1. April. Der
Religionsunterricht bleibt konfessionell gebunden. Die Volksschule Laar
entsteht als vierklassiges System mit 3 Lehrkräften. Die
Schülerzahl steigt auf 125. Der größte Teil der
Elternschaft ist mit der Gemeinschaftsschule nicht einverstanden. Es
werden Einzel- und Sammelproteste an das Landratsamt Bentheim
geschickt, eine Beschwerdeschrift größeren Umfangs von
Pastor Struntz von
der reformierten Kirchengemeinde. Alle Beschwerden
sind jedoch ohne Erfolg.
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Aufgrund
des Gesetzes über die Erweiterung
der Berufsschulpflicht
von 1923 verabschiedet der Kreisausschuss am 9. Februar 1938 eine
"Satzung für Ländliche Berufsschulen des Kreises Grafschaft
Bentheim". Aufgrund dieser Satzung wird ab 1. Oktober 1938 auch in Laar
eine Ländliche Berufsschule eingerichtet. Schulpflichtig sind die
Jugendlichen unter 18 Jahren, die keine andere Berufs- oder Fachschule
besuchen. Es werden 6 Wochenstunden im Winterhalbjahr, zusammen
120 Stunden, abgehalten. Der Unterricht findet anfänglich
abends, später von 17 - 20 Uhr an zwei Wochentagen statt. Es
werden folgende Fächer erteilt: Deutsch, Schrifttum, Volkskunde
(Lehrer Spangemacher),
Landwirtschaftskunde, Rechnen (Lehrer
Leonhardt). Es nehmen 22 Jugendliche teil. Trotz des Widerstandes der
Bevölkerung gegen diese Neuerung ist der Besuch und die Arbeit
einigermaßen zufriedenstellend. Es besteht die Absicht, den
Unterricht auch auf das Sommerhalbjahr (mit den nötigen Pausen
für die eiligen Erntezeiten) auszudehnen.
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Im
November 1938 wird an der Schule Laar eine neue Volksbücherei
eingerichtet, die vom Lehrer mitverwaltet wird. Sie besteht aus
zunächst 101 Bänden. Die Finanzierung erfolgt durch die
Provinz und den Kreis (zusammen 700 Mark) und die Gemeinde (100 Mark).
Der jährliche Unterhaltungszuschuss der Gemeinde beträgt 0,15
RM pro Einwohner. Die Bücherei findet guten Zuspruch.
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1939
- Nachdem
1935 im Landkreis eine
Kreisbildstelle eingerichtet worden war und mehrere Schulen sich
zunächst ein Schmalfilmgerät
teilen mussten, erhält die
Schule Laar im April 1939 ein eigenes Gerät.
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Da
sich allseits Lehrermangel
bemerkbar macht, wird die 3. Lehrerstelle
in Laar Ostern 1939 aufgehoben. Es sind durchschnittlich 60 Kinder pro
Lehrer vorgesehen. Die Schule besuchen 133 Kinder, davon jedoch 33
Gastschüler aus Heesterkante, Vorwald und Eschebrügge. Ein
Teil der Gastschüler soll an die zuständige Schulgemeinde
abgegeben werden.
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Am
25. August 1939 wird Lehrer Leonhardt
zum Kriegsdienst
bei der
Grenzwacht einberufen. Lehrer Spangemacher
muss 133 Kinder
unterrichten. Bei Eintreffen der Funkwacht am 23.8.1939 zur Bewachung
der Grenze wird die ehemalige Kath. Schule in ein Massenquartier
verwandelt. Die Verlegung der Soldaten in Privatquartiere erfolgt am 1.
Oktober, der Abzug dann am 30.4 1940. Am 10. Mai marschieren die
deutschen Truppen dann in Holland ein. Durch Schneeverwehungen, starken
Frost ( - 27 0) und
Kohlenmangel bleibt die Schule zwei Tage im Dezember und vier Tage im
Februar 1940 geschlossen.
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1940-1944
- Am
11. November wird Lehrer Leonhardt
aus
der Grenzwacht entlassen und
nimmt seinen Dienst wieder
auf.
Wegen eines lebensgefährlichen Hochwassers fällt
an drei Tagen im Januar 1941 der gesamte Unterricht aus. Auch an
anderen Tagen kommen nur wenige Schüler zum Unterricht (29 von
125).
Am 21.4.1941 wird Lehrer Leonhardt
zum zweiten Mal eingezogen. Erst am
2.4.1942 wird eine Lehramtsanwärterin eingestellt.
Der Chronist zählt in der Schulchronik die Kriegsopfer aus dem
Schulbezirk im einzelnen auf und berichtet über
Flugzeugabstürze, Bombenabwürfe und Tieffliegerangriffe im
hiesigen Bereich.
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1945
- Nach
dem Einmarsch der
britischen Truppen ruht der Unterricht bis in den Herbst hinein.
Die
Aufnahme des Unterrichts erfolgt durch die Lehramtsanwärterin Bielefeld am
6.9.1945 mit 145 Schülern. Er erfolgt abwechselnd
für Unter- und Oberstufe jeweils für einen Tag . Großer
Mangel an Büchern, Heften und Tafeln erschwert den Anfang.
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1946
- Am
1.2.1946 wird der Lehrer Willi
Trabant
nach Laar versetzt und mit der Leitung
der Schule
beauftragt. Lehrer Trabant
stammt
aus Westpreußen und war dort nach seiner
Ausbildung ab 1922 als Lehrer tätig. Nach der polnischen Besetzung
wurde er 1924 aus dem Schuldienst entlassen und erst 1939 wieder
eingestellt. Lehrer Leonhardt
ist seit 1944 im Osten vermisst.
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Im
Februar 1946 führt die Vechte ein solches Hochwasser, "wie es
seit 100 Jahren nicht der Fall war". Die Gemeinden Laar, Agterhorn und
Heesterkante sind überschwemmt. Der Schulunterricht kann von den
meisten Schülern nicht besucht werden.
Bei einer Befragung entscheiden sich die Eltern wieder für eine
Trennung der Schule nach Konfessionen. Am 13. August 1946 besuchen 101
Schüler die Ev. Volksschule und 65 Schüler die Kath.
Volksschule.
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1947
- Eine
ungewöhnliche Kältewelle
(bis unter 25 0 C) hält vom
Dezember 1946 bis Februar 1947 an. Der Lehrer Trabant erkrankt
ernstlich. Bis zum 16.1.1947 erfolgen Kälteferien. Das Schuljahr
wird deshalb bis zum 30. April verlängert. Am 9. Februar entsteht
in der Schule ein Zimmerbrand, der jedoch
schnell bemerkt wird. Die Landkarten und viele Anschauungsbilde fallen
dem Brand zum Opfer.
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1948 - Ab
4.6.1948 wird die 2.
Lehrerstelle wieder besetzt. Die Schule besuchen 116 Kinder,
davon 95
Einheimische und 21 Flüchtlinge. Der Chronist berichtet
jährlich über Schulausflüge mit
der Eisenbahn, mit dem Autobus oder mit Fuhrwerken, so nach Bentheim,
Wilsum, Osnabrück und zum Hermannsdenkmal.
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1950 - Die
2. Lehrerstelle
ist vom Mai bis November 1950 durch Versetzung der Lehrkraft
vakant, so dass der Unterricht gekürzt werden muss.
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1951 - Durch
die
Lernmittelbeiträge in Höhe von 10 Pfennig pro Kind
erhält die Schule von der Kreisbildstelle ein Rundfunkgerät.
Dadurch wird der Empfang von Schulfunksendungen möglich.
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1952 - Mit
der Oberstufe wird ab 1950
in jedem Jahr die Freilichtbühne
in Bentheim besucht. Es werden
u.a. aufgeführt 1950 "Wilhelm Tell", 1951 "Die Jungfrau von
Orleans" und 1952 "Egmont ". Leider muss die Fahrt 1952 ausfallen, weil
man eine Ansteckung durch die Kinderlähmung befürchtet. Auch
das geplante Sportfest muss deshalb ausfallen.
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1955 - Der Schulhof ist neu
angelegt worden und kann auch für die Bundesjugendspiele
genutzt werden. Deshalb ist ein ständiges Ausweichen nicht mehr
erforderlich. Die Bundesjugendspiele gestalten Ev. und Kath. Laar und
Vorwald gemeinsam.
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1956 - Nach
60 Jahren erhält die
Schule anstelle der alten Bänke neue trapezförmige Tische und
Drehstühle. Die Freude ist groß. Hierüber
berichtet die
örtliche Presse. Außerdem wird ein 5 m langer
Wandfries
angebracht. Die Klassen machen bei der stattfindenden
Lehrerprüfung der 2. Lehrerin einen "netten Eindruck". Nach der
Lehrerprüfung scheidet die Lehrerin aus. Da die Stelle vakant
bleibt, muss der Unterricht gekürzt werden.
Der Chronist vermerkt, dass in den letzten 10 Jahren von der Schule 10
Schüler zum Gymnasium
(Nordhorn) und 20 Schüler zur Mittelschule
(Neuenhaus) abgingen.
Mit 54 Kindern hat die Schule den tiefsten Stand, bedingt durch die
schwachen Jahrgänge der Kriegsjahre.
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1957 - Ohne
auf die Interessen
des Lehrers Rücksicht zu nehmen, beschließt der
Schulvorstand, dass ein Großteil des mit Obstbäumen
bestandenen Gartens für den Bau
einer Schwesternstation verwendet
wird.
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1958 - Nach eineinhalbjähriger
Vakanz wird die zweite Lehrerstelle
wieder besetzt. Im 1. - 4.
Schuljahr befinden sich 40, in der Oberstufe 18 Schüler.
Der Chronist schreibt begeistert über eine Klassenfahrt nach
Holland, gemeinsam mit den Volksschulen Echtelerfeld und Hilten.
Eine Besprechung mit der Bezirksregierung und dem Landkreis über
den Neubau einer großen gemeinsamen Schule scheitert zum zweiten
Male an der Haltung der Schulvorstandsmitglieder.
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1961 - Das 9. Schuljahr wird
eingeführt. Die Schüler besuchen die Ev. Volksschule
Emlichheim, wobei eine Schülerbeförderung eingerichtet ist.
Nach
der damaligen Planung soll eine Zentralschule in Agterhorn gebaut
werden,
die von Kindern aus Laar, Vorwald, Echteler und Echtelerfeld besucht
werden soll.
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1964 - Mit
Schuljahrsbeginn besuchen 14 Schüler
der Schuljahrgänge 7 - 9 die Mittelpunktschule
Emlichheim. In Laar
bleiben nur die Jahrgänge 1 - 6 mit 67 Schülern. Die
Mittelpunktschule Laar-Agterhorn ist jedoch weiterhin im Gespräch.
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1965
- Der Schulleiter
der Kath. Volksschule, Herr Spangemacher,
tritt in den Ruhestand. Da dort nur ein Junglehrer
unterrichtet, wird dem Lehrer Trabant
auch die Leitung der Kath.
Volksschule übertragen.
Erstmals findet in Laar für die Schüler der 5. und 6.
Schuljahre eine Radfahrerprüfung
statt. Von 35 Teilnehmern aus Ev.
Laar, Kath. Laar und Vorwald erhalten 25 den Radfahrerschein und die
Anstecknadel.
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1966 - Zur Umstellung des
Schuljahrsbeginns auf den 1.
August werden zwei Kurzschuljahre
angeordnet: 1. April - 30. November
1966 und 1. Dezember 1966 - 31. Juli 1967. Zum 1. Dezember 1966 erfolgt
keine Einschulung, so dass eine "Wanderlücke" entsteht.
Im Oktober 1966 beschließt der Schulvorstand, für den
Nachfolger des Schulleiters ein neues
modernes Wohnhaus im
Garten
zwischen Schulhaus und Schwesternstation zu errichten. Ein Teil der
bisherigen Schulleiterwohnung stammt nach den Angaben auf einer
Balkenverankerung aus dem Jahre 1774.
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1967
- Am 30. Juni 1967 wird der
Lehrer Willi Trabant
(im Bild: Mitte) nach 21 1/2 Jahren an
der Ev. Volksschule Laar in den Ruhestand
versetzt. Gleichzeitig werden
der 2. Lehrer und Lehrer Spangemacher,
der nach seiner Pensionierung
noch weiter stundenweise unterrichtete, verabschiedet (GT, 4.7.1967).
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Nachfolger als Schulleiter
der beiden Schulen wird ab 15. August 1967
der Lehrer Albert Arends,
der aus Eschebrügge stammt und seit 1961
in Wielen tätig war. In die Ev. Volksschule und in die Kath.
Volksschule werden zwei Junglehrer zugewiesen. Herr Arends zieht in das
neue Lehrerhaus. Das alte Lehrerhaus wird auf Abbruch für 700 DM
verkauft. Es sind genau 100 Kinder, die zum
Schuljahrsbeginn 1967/68 beide
Schulen besuchen: Ev. Schule: 1. - 3. Schj. 32 Kinder, 4. - 6. Schj. 35
Kinder, Kath. Schule: 1. - 4. Schj. 33 Kinder.
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1968 - Das Jahr 1968 ist
gekennzeichnet durch Planungen
für die Zukunft des Schulwesens in Laar und Umgebung:
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In mehreren
Elternversammlungen wird über die
Vereinigung der Ev. und der Kath. Volksschule verhandelt. Hierüber
besteht grundsätzlich Einvernehmen. Gefordert wird, dass es eine
christliche Gemeinschaftsschule werden soll. Der Religionsunterricht
soll mit 3 Wochenstunden voll gewährleistet werden, den auch eine
kath. Lehrkraft mit der "missio canonicas" erteilt. Von der kath.
Elternschaft wird gefordert, dass in jedem Klassenraum ein Kreuz (ohne
Corpus) hängt. Dagegen wehrt sich jedoch die ev. Elternschaft.
Diese ist lediglich bereit, einmalig an geeigneter Stelle im
Schulgebäude ein Kreuz (ohne Corpus) anzubringen, versehen mit
einem Wort Heiliger Schrift. An diesem Punkt scheitert 1968 das
Vorhaben.
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Die beiden Schulleiter von
Laar und Vorwald entwickeln den
Plan, die beiden Grundschulen zusammenzulegen, um dadurch zu
Jahrgangsklassenunterricht zu kommen. Nachdem auch die Eltern
zustimmen,
legt der Schulrat den Plan der Bezirksregierung vor.
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In einer
Schulbauplan-Besprechung mit Bezirksregierung,
Landkreis, den Bürgermeistern, den Schulvorständen der
Schulzweckverbände Laar-Agterhorn und Vorwald-Eschebrügge und
den Schulleitern wird der Neubau einer Mittelpunkt- Grundschule mit 3
Klassenräumen und Nebenräumen schon für 1969
signalisiert, wenn sich die Konfessionen auf einen gemeinsamen
Unterricht einigen und später auch "Vorwald" dazukommt.
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1969 - Trotz
vieler Gespräche
kommt keine Einigung über die Ausstattung
der Klassenräume
einer künftigen Schule mit christlichen Symbolen zustande. In
einer Gesamtabstimmung stimmen dann Zweidrittel aller Eltern gegen das
Kreuzsymbol in allen Klassenräumen. Alle Eltern bejahen das
Kreuzsymbol mit einem Bibelspruch einmal an geeigneter Stelle im
Gebäude.
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Am 23.8.1969 stellt der Schulvorstand an den
Landkreis den Antrag zum Bau einer
vierklassigen
Grundschule mit Nebenräumen. Ein
günstig gelegenes Baugelände von 2 ha Größe steht
zur Verfügung. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird
im August 1971 gerechnet.
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1970 - Ab Ostern 1970 beginnt der gemeinsame Unterricht für
alle Kinder Laars.
Zunächst wird die ehem. kath. Schule, ab August 1970 der Lehrsaal
der
reformierten Gemeinde als 3. Klassenraum benutzt. Ab 1. August 1970
werden auch alle ev. Schüler nach Klasse 4 nach
Emlichheim abgeschult. Die Schule in Laar ist jetzt eine reine
Grundschule. Schulträger ist der Schulzweckverband Laar-Agterhorn.
Erstmalig werden ev. und kath. Kinder gemeinsam
eingeschult. Mit 32 Kindern ist die Zahl sehr hoch. Es werden
Jahrgangsklassen gebildet: 1. Schuljahr: 32 Kinder, 2.
Schuljahr: 28 Kinder, 3. Schuljahr: 26 Kinder, 4. Schuljahr: 21 Kinder,
zusammen: 107 Kinder. Den Unterricht erteilen 3 Lehrkräfte. Die
ersten Arbeiten zum Neubau
der Grundschule beginnen am 15. September 1970 (GN, 26.11.1970)
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1971 - Am
ersten Schultag nach den
Sommerferien beginnt der Unterricht
in der neuen Schule. Die feierliche
Übergabe unter Anwesenheit zahlreicher Gäste erfolgt am 1.
Dezember 1972 (GN, 3.12.1971). Die Schule enthält 4
Klassenräume, 2 Gruppenräume, Lehrmittelzimmer, Lehrerzimmer,
Schulleiterzimmer, Eltern-/Arztzimmer und eine überdachte
Pausenhalle. Die Erweiterung auf 8 Klassenräume ist ohne
Schwierigkeiten möglich. Die alte ev. Schule wird an die ref.
Kirchengemeinde verkauft. Die alte kath. Schule nimmt den
Kinderspielkreis auf.
Seit Beginn des Schuljahres erteilt die Musikschule Coevorden in der
Schule Unterricht, an dem 28 Kinder in zwei Gruppen zunächst an
einem Grundlehrgang teilnehmen.
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1974 - Die am 1.
März neu gegründete
Samtgemeinde Emlichheim wird Schulträger
der Grundschule Laar. Zur
neuen
Großgemeinde Laar gehören auch die bisherigen Gemeinden
Agterhorn, Echteler, Heesterkante, Eschebrügge und Vorwald als
Gemeindeteile.
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Die Grundschule
Vorwald wird zum Schuljahrsbeginn
1974/75 geschlossen.
Die Schülerbeförderung ist gewährleistet. Jedoch muss
der Unterrichtsbeginn auf 8.30 Uhr verschoben werden, weil vorher keine
Schulbusse zur Verfügung stehen.
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1975 - Nach
Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses
in unmittelbarer Nähe der Schule kann dort der Sportunterricht
durchgeführt werden. Hier entsteht auch ein Kindergarten (GN,
20.3.1975).
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Zum 1.8.1975 wird die Grundschule
Echteler
aufgelöst. Die Umschulung
erfolgt nach längerer Diskussion in der Elternschaft nach Laar
(und
nicht nach Emlichheim). Die Schule in Laar besuchen jetzt 170
Schüler in
6 Klassen, unterrichtet von 6 Lehrkräften. Es besteht Raummangel,
der
durch Unterbringung von 2 Klassen in einem Gruppenraum und im
Dorfgemeinschaftshaus gelöst wird. Das nebenstehende Bild
zeigt die 6 Lehrkräfte der Schule: Frau Peters
(später: Stangier),
Herr Arends, Herr Vogel,
Herr Lambers, Frau Heikens, Frau Steinhauff
(von links)
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1977 - Erstmals
werden alle 54
Schulanfänger vor der Einschulung auf ihre Schulreife
überprüft. Zu den Schulanfängern gehören auch 7
türkische Kinder, die sich ohne Schwierigkeiten in die
Schulgemeinschaft eingliedern lassen. Von den 173 Kindern der
Schule sind 148 evangelisch, 17 katholisch und 8 mohammedanisch.
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Nach der Einweihung des Hallenbades in Emlichheim
erhalten die Laarer
Grundschüler im 3. und 4. Schuljahr insgesamt 4 Wochenstunden Schwimmunterricht.
Parallel dazu findet der Sportunterricht für
diese Klassen in der neuen Turnhalle bei der Grundschule Emlichheim
statt.
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Erstmalig fahren am 23. November alle Kinder
der Grundschule Laar mit
den Lehrkräften zur Eissporthalle
in Nordhorn. Während jedes
Jahr Schulausflüge in die
nähere Umgebung unternommen werden,
fährt das 4. Schuljahr mit einem Schüler-Sonderzug nach
Winterberg im Sauerland zum Rodeln. Der Chronist berichtet
alljährlich von vielen weiteren Ereignissen
im Rahmen des Schullebens wie Besuche der Freilichtbühne, Mal- und
Lesewettbewerbe, Nikolausfeiern, Einschulungsfeiern, Untersuchungen des
Gesundheitsamtes u.a.
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1978 - Die
kontinuierliche
Unterrichtsarbeit wird vom Dezember 1977 bis zum Schuljahresende durch
den Schwangerschaftsurlaub von 3
Lehrerinnen und den Einsatz von
Feuerwehrkräften gestört.
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Die
Grundschule wird am 17. Mai 1978 an die Trinkwasserversorgung
angeschlossen, die von Itterbeck aus gespeist wird. Die bisherige
Hauswasserversorgung lieferte nur Wasser schlechter Qualität.
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Zum
Schuljahrsbeginn 1978/79 kann der Erweiterungsbau
der Schule,
bestehend aus zwei Klassenräumen, einer geräumigen "Diele"
und einem neuen Lehrerzimmer, bezogen werden (Vechte-Kurier, Dez.
1978). Die Raumausstattung ist nunmehr gut. Bei 7 oder 8 Klassen gibt
es aber automatisch Wanderklassen, durch die die Ordnung
beeinträchtigt wird. Es fehlt nur noch eine neue Sporthalle in
Schulnähe.
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Wegen
des starken Winters mit Schneeverwehungen,
starkem Frost und
Glatteis fallen im Dezember 1978 und im Januar 1979 vier
Unterrichtstage, im Februar weitere vier Unterrichtstage aus. Wegen der
Schulbusverspätungen gibt es in Echteler Elternproteste und einen
Schulstreik.
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1979 - Die
Kurse der Musikschule
Coevorden haben sich gut entwickelt und ergänzen die
schulische
Musikerziehung, die dadurch leidet, das eine Fachkraft für Musik
fehlt. Im Sommer 1979 findet ein Elternabend der Musikschule statt, der
viel Anklang findet.
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1980 - Bezüglich
der Schülerzahlen
erlebt die Schule im Schuljahr 1980/81 einen
Höhepunkt. 170 Kinder in 8 Klassen werden von 7 Lehrkräften
unterrichtet. 148 Schüler sind evangelisch, 24 katholisch und
8 Moslems aus der Türkei. Jeder zweite Sonnabend im
Monat ist unterrichtsfrei, erstmalig im vorhergehenden Schuljahr.
Engagiert nehmen das 3. und 4. Schuljahr an der Aktion "Saubere
Landschaft" teil. Neben Schul- und Sportplatz werden die
Hauptstraßen in Laar bis zur Molkerei in Laarwald und bis
zur Vechtebrücke gesäubert.
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1981 - Das
neue Schuljahr beginnt mit
der geringsten Schülerzahl
- 139 - seit Zusammenlegung der Schule
Laar/ Vorwald/ Echteler. Es werden nur 24 Schüler
eingeschult.
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Ein
Höhepunkt
für die Schule und für Laar ist die Einweihung der 125 Jahre
alten Mühle am 24. September 1981, die mit viel Liebe und Sorgfalt
restauriert wurde und nach den Worten von Landwirtschaftsminister Glup
ein Treffpunkt für jung und alt werden soll. Das obenstehende Bild
zeigt Schule und Mühle.
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1982 - Am
19. Juni 1982 feiert
die Grundschule Laar ihr erstes Sommerfest,
das ein voller Erfolg wird.
Jedes Jahr folgt ein weiteres Sommerfest.
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1983 - Die Unterrichtsversorgung
hat
sich gegenüber den Vorjahren wesentlich verbessert. Es können
Fördermaßnahmen für türkische Schüler und in
Zusammenarbeit mit der Sonderschule Emlichheim Unterricht in
Kleinstgruppen für Schüler angeboten werden, die in
speziellen Fächern besondere Mängel haben.
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1984 - Das
Schuljahr 1984/85 ist
dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche 5 weiblichen
Lehrkräfte wegen Schwangerschaft
und Mutterschutz beurlaubt
werden. Die Folge ist, dass mehrfach
"Feuerwehrlehrkräfte" tätig werden müssen und
häufige Stundenplanänderungen erforderlich werden. Alle
Kolleginnen bringen gesunde Kinder zur Welt.
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1985 - Am 9. Juli 1985
dient die Windmühle als
historische Kulisse für ein mühlenbezogenes Märchenspiel
"Benjamin", das von Schülern der Grundschule Laar
aufgeführt
wird und einige hundert Zuschauer anlockt. Es ist zum Abschied von
einer Lehrerin mit viel
Mühe, Ideen- und Einfallsreichtum einstudiert worden (GN,
12.7.1985).
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Seit
Jahren ist in der Schule das Nikolausfest
Tradition. In der
Adventszeit findet einmal wöchentlich in der Pausenhalle ein
Adventsliedersingen mit allen Kindern statt.
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Nach
Senkung der Klassenfrequenzrichtwerte auf 28 Schüler wird die
Forderung nach Bau der 7. und 8.
Klassenraumes erneut erhoben, weil die
Zweizügigkeit der Schule damit gewährleistet ist. Ebenso wird
der Bau einer Turnhalle zum wiederholten Male erhoben, weil der
Sportunterricht im Dorfgemeinschaftshaus nicht mehr tragbar ist und
schon teilweise in Emlichheim stattfindet. Die Forderungen werden auch
vom Schulträger als berechtigt angesehen, der auf Landesmittel
hofft. Der Schulelternrat veranstaltet eine Unterschriftsaktion.
Zum Unterrichtsbeginn 1985/86 wird einerseits Sprachsonderunterricht,
andererseits Schulsonderturnen eingeführt.
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1987 - Im April 1987 wird
endlich mit der Erweiterung
der Grundschule Laar um 2 weitere Klassenräume
begonnen (GN,
9.4.1987). Die neuen Klassenräume können zum
Schuljahrsbeginn 1987/88 bezogen werden. Jede Klasse hat jetzt
einen eigenen Klassenraum. Der Unterricht wird von 8 hauptamtlichen
Lehrern erteilt. Daneben werden nebenamtlich Schwimmen,
Sprachsonderunterricht und Förderunterricht angeboten. Bei 128
Kindern beträgt die durchschnittliche Klassenfrequenz 16
Schüler. Zwei Mutterschaftsurlaube und eine längere
Erkrankung
bringen jedoch Unruhe in die Unterrichtsorganisation. Anlässlich
der Weihnachtsfeier übernimmt die Schule die
Patenschaft für ein Kind aus Südindien. Mit der Sonderschule
Emlichheim wird eine Vereinbarung über die
Zusammenarbeit der Schulen abgeschlossen, um frühzeitig
Schwächen der Kinder zu erkennen und zu beheben, um eine
Umschulung in die Sonderschule zu verhindern. Erstmals findet zu Beginn
des neuen Schuljahres ein Schulgottesdienst
statt, der jährlich wechselnd von einer Kirchengemeinde
ausgerichtet wird.
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1989 - Im
April findet an zwei Tagen
die erste "Pädagogische
Klausurtagung" der Schule mit dem Thema
"Der Schulanfang", im Juni die erste Projektwoche mit dem Thema
"Indien, die Heimat unseres Patenkindes" statt. Die Ergebnisse werden
in einer Revue, in Verkaufs-, Spiel- und Informationsständen beim
Sommerfest vorgestellt. Der Erlös von 1.400 DM wird an die
Kindernothilfe für das Schülerwohnheim des Patenkindes
überwiesen.
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1990 - Am
12. Februar verunglückt
eine Schülerin aus der 3. Klasse auf dem Heimweg von der Schule
mit dem Schulbus tödlich. Sie stürzt aus dem Bus und wird
von ihm überrollt. Aufgrund eines Leserbriefes erfolgt eine
lebhafte Diskussion um die Sicherheit im Schulbusverkehr (GN,
21.2.1990). Der Chronist berichtet über die guten Kontakte zu den
Nachbar-Grundschulen und zur Orientierungsstufe. Im Herbst finden
alljährlich Gespräche der Klassenlehrer der 5. Klassen mit
den ehemaligen Klassenlehrern der 4. Klassen statt. Der Kontakt zur
Sonderschule ist durch die stundenweise Abordnung von Rektor Kuhnt
gegeben.
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1991 - Mit
Beginn des Jahres wird mit
dem Bau der Schulturnhalle
begonnen. Die Kosten der 18 x 36 m
großen Halle sollen 3,1 Mill. DM betragen (GN, 15.1.1991). Eltern
der Grundschulen Laar, Hoogstede und Osterwald protestieren
gegen einen Erlassentwurf, der zur Verschlechterung der
Unterrichtsversorgung in den ein- und zweizügigen Grundschulen
führen würde (GN, 4.4.1991). Im Oktober führen die 3.
und 4. Klassen mit 52 Kindern ihren
ersten
Schullandheimaufenthalt in Bad Essen durch.
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1992 - Die Gesamtschülerzahl
beträgt im
Schuljahr 1992/93 nur 105 Kinder. Die Zahl der Lehrkräfte ist auf
5 gesunken. Die überzähligen Klassenräume werden als
Fachräume für Kunst, Textilarbeit und Werken einerseits und
Musik andererseits genutzt. Die neue Turnhalle ist fertig und kann ab
Schuljahrsbeginn genutzt werden. Die offizielle Übergabe erfolgt
am 25 November. In seiner Rede geht der Schulleiter auf die
Schulgeschichte von Laar ein. Er erinnert an das Provisorium des
Schulsports im Dorfgemeinschaftshaus und ist auch dankbar für die
mit dem Hallenbau verbundene Neugestaltung des Pausenhofes und die
Einrichtung einer Bushaltespur (GN, 24.9., 25. und
27.11.1992)
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1993 - Mit
dem Ende des Schuljahres
1992/93 endet die Schulchronik
der Schule Laar. Sie ist vom letzten
Chronisten, Herrn Albert
Arends, der sie seit 1967 an führte,
beeindruckend gestaltet worden. Herr Arends berichtet
ausführlich
und anschaulich über die Entwicklung der Schule und die Gestaltung
des Schullebens, aber auch über alle wesentlichen Ereignisse im
Schulbezirk, der Gemeinde Laar. Es wäre wünschenswert, wenn
die Inhalte bei der Gestaltung einer Dorfgeschichte Verwendung finden
würden.
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1996 - Die Schule feiert
das 25-jährige
Jubiläum zum Bestehen des neuen Schulgebäudes. Es
erfolgt
eine Präsentation zum Thema "Schule früher und heute". Ein
Klassenraum wird mit Möbeln, Materialien, Lehr- und Lernmitteln
aus früherer Zeit ausgestattet (GN, 13.6. und 24.6.1996).
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1998 - Zum
Schuljahresende 1997/98 wird der Schulleiter
der Grundschule Laar, Herr Hauptlehrer Albert Arends, der seit
1967 an
der Schule tätig ist, in den Ruhestand
verabschiedet. Sein
Nachfolger wird Johann Vogel,
der ebenfalls seit vielen Jahren an der
Schule tätig ist (GN, 22.7.1998).
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2003 - Kurz
vor den Osterferien
veranstaltet die Grundschule eine Projektwoche
zum Thema "Faszination
Ball". Höhepunkt ist für viele Schüler eine
Trainingseinheit im Volleyball oder im Fußball mit bekannten
Sportlern aus der Region. Alle Schüler beteiligen sich an dem
internationalen Malwettbewerb der Volksbanken zum gleichen Thema
"Faszination Ball - Spiel mit". Zum Abschluss lässt jeder
Schüler einen bunten Luftballon steigen, in der Hoffnung, bald
eine Nachricht von einem Finder des Ballons zu erhalten (GN, 15.4.2003).
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Der
Reingewinn einer Aktion der Landjugend
"Laarer Jugend" in Höhe
von jeweils 1000 € wird als Spende der Windmühle zur Sanierung und
der Grundschule übergeben, die das Geld im Computerraum und
für Verbesserungen auf dem Schulhof verwenden will (GN, 8.7.2003).
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Dreizehn
Mädchen im Alter von 8 bis 10 Jahren haben erfahren, wie
sie sich in verschiedenen Situationen selbst behaupten können,
indem sie einen Selbstverteidigungs-
und Behauptungskursus von zwei
Tagen mitmachten. Eine ähnliche Veranstaltung haben auch
zwölf Jungen mitgemacht. Sie lernten, Regeln aufzustellen und sich
daran zu halten und probierten unterschiedliche Verteidigungstechniken
aus, mit denen sie sich im Ernstfall gegen einen Angreifer zur Wehr
setzen können. Hauptziel ist jedoch die Konfliktvermeidung (GN,
21.10.2003).
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2004 - Die
Schüler üben
richtiges Verhalten im Verkehr,
indem sie mit der Polizei auf die
Straße gehen und in verschiedene Situationen eingewiesen werden.
Nach erfolgreicher Prüfung gibt es das
"Fußgängerdiplom" und den "Fahrradführerschein" (GN,
15.5.2004).
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2006 - Die Schule erhält eine neue
Heizungsanlage.
Statt der mehr als 35 Jahre alten Ölheizung sorgt
künftig eine moderne Gasheizung für warme Klassenräume.
Die hohen Kosten von 60.000 € erklären sich durch den
Gasanschluss, der eigens für die neue Heizung installiert werden
muss. Auf lange Sicht ist die Gasheizung jedoch deutlich
kostengünstiger, da sie energieschonender arbeitet (GN,
18.8.2006). Ganz ohne öffentliche Zuschüsse, nur mit
tatkräftiger
Unterstützung der Eltern und Sponsoren hat die Grundschule
Laar eine neue Schülerbücherei
eingerichtet. Dazu wurde
ein nicht mehr benötigter Klassenraum umgebaut. Nach Anschaffung
von 150 neuen Büchern verfügt die Bibliothek jetzt über
einen Bestand von insgesamt 1000 Büchern (GN, 14.11.2006).
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2007 - Erstmals führen die Kinder
des 3.
und 4. Schuljahres das Weihnachtsmusical
"Wenn Engel streiten"
auf. Hierfür haben sie seit den Herbstferien jeden
Donnerstagmittag unter der Leitung der Lehrerinnen Gabriele
Garde und Evelyn
Stangier geübt. Neu ist
auch, dass der Schulchor unter der Leitung des Musikschullehrers Heinz Josef
Bausen mitmacht. Ihm gehören 49 der 101
Grundschüler an. In Kooperation mit der Musikschule lernen 25
Schüler der 3. und 4. Klassen Blockflöte, die auch beim
Musical mitmachen (GN, Dezember 2007).
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2008 - Die niederländische
Stiftung
NTCN (Nederlandse Taal en Cultur in Niedersachsen) sorgt dafür,
dass niederländische Kinder und Jugendliche, die mit ihren
Familien nach Deutschland gezogen sind und deutsche Schulen besuchen, Niederländischunterricht
erhalten. Der Unterricht, dessen
Teilnahme freiwillig ist und der von Honorarkräften gehalten wird,
erfolgt nach den normalen Schulstunden in vier Wochenstunden und eignet
sich besonders für Ganztagsangebote. Das Angebot wird von knapp
200 Schülern an 14 Grafschafter Schulen genutzt. Der
Unterricht steht unter der Aufsicht der niederländischen
Schulinspektion und wird aus Mitteln der niederländischen Stiftung
für niederländischen Unterricht im Ausland und der
niederländischen Sprachunion finanziert. Die Stiftung NTCN hat die
Grundschulen Laar, Ringe, Uelsen und Emlichheim mit einer Plakette
ausgezeichnet, die darauf hinweist, dass in den Schulen
niederländische
Sprache und Kultur vermittelt werden (GN, 11.7.08). An der Grundschule
Laar werden an einem Sonnabend vermutlich durch
Jugendliche vier Fahrräder, mehrere Spielgeräte, u.a. auch
die Hanfseile eines Klettergerätes stark beschädigt. Es
entsteht ein erheblicher Sachschaden (GN, 22.10.2008).
2009 - Bei einem Fahrrad-Turnier
beweisen alle Dritt- und Viertklässler ihr
Können und Wissen rund ums Fahrradfahren. Die Schule führt
das Turnier mit Hilde des ADAC des MSC Emlichheim durch. Den ersten
Platz belegt Niclas Brill
aus dem 3. Schuljahr (GN, 11.5.2009).
"Eine Nacht im Zoo" von Hermann
Schulte-Bernd aus Bad Bentheim ist der Titel des Musicals, das
die Kinder der Theater-/Musical-Arbeitsgemeinschaft zusammen mit dem
Schulchor mit ihren Lehrerinnen Andrea Helweg und Evelyn
Stangier sowie dem Chorleiter Heinz-Josef
Bausen eingeübt haben. Großer Applaus ist der Dank
der über 500 Gäste für die guten schauspielerischen
Leistungen und die beeindruckenden musikalischen Beiträge, wobei
sich besonders die Gesangssolisten hervortun (GN, 17.6.und 8.7.2009).
Begonnen hat alles 1999, als an der Grundschule Laar die ersten vier
Computer im Rahmen der Aktion "PCs in
die Schulen" zur Verfügung
gestellt wurden. Im Laufe der Jahre wurde die Zahl auf 18 Schüler-
und einen Lehrerarbeitsplatz erweitert. Jetzt wird ein völlig neu
gestalteter Computerraum seiner Bestimmung übergeben. Möglich
wurde die Anschaffung neben der Unterstützung durch den
Schulträger vor allem durch die finanziellen Beiträge der
Genossenschaft Raiffeisen-Grenzland, der Grafschafter Volksbank, der
Bäckerei Naber und den Eltern der Laarer Grundschulkinder (GN,
4.7.2009).
In
Zusammenarbeit mit den Jugendschutzbeauftragten des Landkreises
Grafschaft Bentheim und der Stadt Nordhorn hat die Beratungsstelle
Hobbit vor Kurzem in Laar zwei Selbstbehauptungskurse
für Mädchen und
Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren durchgeführt. Das
Training
fand in der Turnhalle der Grundschule statt. Viele Mädchen kennen
die Situation, dass ihr Bruder sie piesackt, sie
im Dunkeln Angst haben, in der Schule von Jungen in den Schwitzkasten
genommen werden oder dass ihnen niemand zuhört. Oder Jungen werden
von
älteren Jugendlichen beschimpft, lächerlich gemacht oder
geschlagen und
getreten, kommen in der Schulklasse oder in der Gruppe nicht zu ihrem
Recht oder werden von bekannten oder unbekannten Erwachsenen
aufgefordert, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen, weil sie dabei
ein ungutes Gefühl haben. In einer Gruppe von 15 Mädchen und
einer Gruppe von zwölf Jungen
lernten die Kinder, Schüler der Grundschule Laar, sich zu wehren.
Dabei
konnten sie kämpfen, schreien, quatschen, Spaß haben und
alles Mögliche
ausprobieren. Gemeinsam führten sie Rollenspiele durch und
erlernten
Befreiungstechniken. Die Leitung der Kurse hatten die Wen-Do-Trainerin Beate
Horstmann aus Rheine sowie
der Förderschullehrer Bodo Kulemann aus Münster (GN, 14.10.2009).
2010 - GN-Projekt
KLASSE-KIDS
Die beiden
vierten Klassen nehmen am GN-Projekt
KLASSE-KIDS teil. Zum Besuch der Schule haben sie die
Kinderredaktion der Grafschafter Nachrichten eingeladen. Die
Schüler haben "jede Menge Fragen", die die GN-Redakteurin geduldig
und ausführlich beantwortet. Den Schülern macht das Projekt
viel Spaß (GN, 26.1.2010).
Dienstjubiläum
Der Leiter der Grundschule Laar, Johann Vogel, feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum.
Herr Vogel ist seit
35 Jahren an der Schule tätig, davon in den letzten elf Jahren als
Rektor. Der Name Vogel
stehe nach der Worten von Schulrat Tiemann für
Kontinuität und Stetigkeit. Besondes verdient habe er sich um die
Integration und Beschulung der niederländischen Schüler
gemacht (GN, 28.1.2010).
Spende
der Grafschafter Sparkassenstiftung
Mit einer Spende der Grafschafter Sparkassenstiftung in Höhe
von 2.700 Euro wird eine hochwertige mobile Übertragungsanlage für die
musikalische Ausbildung an der Schule erworben. Seit vier Jahren
besteht an der Schule eine Arbeitsgemeinschaft, die
regelmäßig Theaterstücke und in Zusammenarbeit mit der
Musikschule Niedergrafschaft Musicals einübt und aufführt.
Diese Aufführungen erreuen sich auch außerhalb der Schule im
Dorfgemeinschaftshaus und in Elternabenden in Kooperation mit den
Spielkreisen zunehmender Beliebtheit (SZ, 14.2.2010).
"Frühlingskonzert"
Zum Abschluss der Projektwoche, die die
Grundschule Laar vor den
Osterferien zum Thema "Frühling" durchführt, gastiert der
bekannte Kinderliedermacher Ludger
Edelkötter mit einem "Frühlingskonzert"
in der Sporthalle in Laar (GN, 17.3.2010).
Gelungene
Überraschung
Die
3. Klasse unterstützt ihre Lehrerin Inga Stegemeyer, Spielerin
des Volleyball-Zweitligisten SC Union Emlichheim, im Spiel
gegen den Kieler TV in der Vechtetalhalle (Foto: Udo Wohlrab, GN,
6.4.2010)
Energetische
Sanierung
Für
die energetische Sanierung der Grundschule Laar investiziert die
Samtgemeinde Emlichheim als Schulträger 263.000 Euro (GN,
16.3.2010). Das Flachdach der
1971 errichteten Grundschule wird abgesissen. Die Dachfläche wird
neu isoliert und anschließend mit Zinkblech eingedeckt.
Außerdem werden die Fensterfronten
erneuert. Fast 80 % der Kosten übernehmen das Land und der
Bund aus dem Konjunkturpaket II (GN, 21.7.2010).
Energieunterricht
Die Schüler der 4.
Klassen hatten in den Tagen vor den
Sommerferien Energieunterricht.
Susanne Seidel
von der Deutschen Umwelt
Aktion erklärte den Kindern, wie Strom entsteht und wie er gespart
werden kann (GN, 6.7.2010).
Foto: Meppelink, GN
Mit
kleinen Windrädern zeigen die
Schüler aus Laar, wie Energie entsteht. Auch die große
Windmühle im Hintergrund wurde früher mit Windkraft
angetrieben.
Integrationsprojekt
Deutche und
niederländische Kinder
lernen in der Grundschule Laar die niederländische
Sprache und Kultur gemeinsam. Das Integrationsprojekt wird mit
Fördergeldern aus Brüssel unterstützt (GN, 5.11.2010).
Spenden
der Raiffeisen-Grenzland
Laar
Bereits
seit fünf Jahren verschickt die Raiffeisen-Grenzland
Laar mit
ihren Zweigstellen Uelsen und Wilsum keine vorweihnachtlichen
Präsente mehr an Kunden und Geschäftspartner. Statt dessen
haben die Mitarbeiter beschlossen, das eingesparte Geld einem guten
Zweck zukommen zu lassen. Nutznießer sind in diesem Jahr die
Grundschulen Laar, Uelsen und Wilsum, die im Geschäftsbereich der
Grenzland-Märkte liegen. Es sind folgende Verwendungszwecke
vorgesehen: Laar: Erweiterung des Pausenhofes, Uelsen: Erweiterung
der Schülerbücherei, Wilsum: Beschaffung neuer Vitrinen im
Mensabereich und neuer Schränke für die Ablage der
Regenbekleidung der Schüler (GN, 7.12.2010).
2011
- Musical-AG
"Der zerstreute Weihnachtsmann"
ist mit vierwöchiger Verspätung nach Laar gekommen, um die
Kinder der Grundschule zu beschenken. Seit Schuljahrsbeginn hatte die Musical-AG das Singspiel
eingeübt, um es am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien
autzuführen. Diese Auftritte mussten dann jedoch wegen
Eisglätte und dem damit verbundenen Unterrichtsausfall abgesagt
werden. Jetzt begeisterte das Singspiel mehr als 400 Gäste. Langer
Applaus war der Dank für die guten schauspielerischen Leistungen
und die musikalischen Beiträge durch den Schulchor unter der
Leitung von Heinz-Josef
Bausen, wobei sich besonders der Gesangssolist Fabian Segchelhoorn hervortat.
Umrahmt wurden die Veranstaltungen von Beiträgen der Erst- und
Zweitklässler sowie der Plattdeutsch-AG der Grundschule und des
Blockflöten-Spielkreises (GN,21.1.2011).
Niederländisch
Die Hälfte
der Einwohner des Dorfes Laar sind Niederländer, in der
politischen Gemeinde mit den Ortsteilen Agterhorn, Eschebrügge,
Vorwald, Echteler und Heesterkante sind es etwa ein Drittel. Viele von
ihnen schicken ihre Kinder in den Niederlanden zur Schule. Immer mehr
Kinder gehen aber auch in den deutschen Kindergarten und in die
Grundschule - und sie kommen dort gut zurecht. Seit September 2010
bietet die Volkshochschule jeden zweiten Montag in Laar auf drei
verschiedenen Niveaus drei Kurse "Deutsch für Niederländer"
an. Achtzig Prozent der Laarer
Grundschüler hat mindestens eine Woche Niederländisch
in der Woche und lernt die Sprache der Nachbarn. Zudem gibt es für
niederländische
KInder vier Stunden Unterricht in niederländischer Sprache und
Kultur. Er wird über EU-Mittel finanziert und von der
niederländischenSchulinspektion kontrolliert (GN, 21.3.2011). Nähere
Informationen finden Sie unter Schulprojekt
"Nederlandse Taal" (GN, 17.9.2011).
Fahrradturnier
Die Grundschule Laar
ermittelte ihre
Sieger im Fahrradturnier "Lernen
macht Spaß". Unter dem Motto "Mit Sicherheit ans ZIel"
führt der Automobilclub
ADAC mit dem MSC Emlichheim jedes Jahr ein
Fahrradturnier mit praxisnahem Übungsprogramm durch (GN,
27.5.2011).
Zirkus
In Zusammenarbeit mit
dem Zirkus "Montani" hatten
die Kinder
der Grundschule Laar Gelegenheit, Zirkusluft zu schnuppern. Sie nahmen
an verschiedenen Angeboten teil. Die von ihnen erarbeiteten Nummern
wurden im Zirkuszelt zwischen
Sporthalle und Mühle präsentiert (GN, 22.6.2011).
Die
Schule war mit den GN "viel cooler"
Die Klasse 4 der GS Laar hat an dem GN-Projekt
KLASSE!-KIDS teilgenommen. Darüber
schreiben sie: "Jeden Morgen haben wir und gefreut, die
Grafschafter Nachrichten zu bekommen. Überall haben wir sie
gelesen. Wir fühlten uns ganz groß und erwachsen, weil wir
allein die Zeitung lesen durften. Auch den Besuch des Druckzentrums in
Nordhorn fanden wir spannend und beeindruckend. Einige Kinder aus
unserer Klasse können sich vorstellen, später bei den GN zu
arbeiten". (GN, 15.11.2011)
VGH
spendet 2.500 Euro für ein Sprachenprojekt
Die Grenzgemeinde Laar im nördlichen Zipfel der Grafschaft
Bentheim ist zu drei Viertel von den Niederlanden umgeben. Viele
holländische Familien haben in den vergangenen Jahren ihren
Wohnsitz nach Laar verlegt. Sie melden seit einiger Zeit verstärkt
ihre Kinder in der Grundschule an. Dies veranlasste die Schule dazu,
das Projekt "Niederländisch
für alle" zu beginnen, in dem den Kindern in einer
Wochenstunde die niederländische Sprache spielerisch näher
gebracht wird. Als Ergänzung stellte die Stiftung der Versicherungs-Gemeinschaft
Hannover (VGH) dem Förderverein
der Schule mit einer Geldspende von 2.500 Euro ein
größeres Angebot an deutscher
und niederländischer Kinderliteratur bereit. Der
Leiter der VHG-Agentur Emlichheim, Alfred Toomsen, der selber
in Laar zur Schule ging, legte noch einmal 250 Euro seiner Agentur dazu
und ermunterte die Schule, " sich gerne zu melden, wenn das Geld
irgendwann einmal wieder knapp wird". (GN,23.12.2011)
(Foto: Meppelink, GN)
Über
zahlreiche Bücher freuten sich die Kinder der 3. und 4. Klassen
sowie Grundschulleiter Johann
Vogel (von links), Anja Trüün
und Petra Geerds vom Vorstand des Fördervereins sowie Ralf Wangemann und Alfred
Toomsen (VGH)
Renovierungs-
und
Bauarbeiten
Die Samtgemeinde
Emlichheim plant auch im kommenden Jahr
größere Renovierungs- und Bauarbeiten an den Schulen.
Dafür will die Kommune etwa 565.000
Euro ausgeben. Weitere 130.000
Euro sind für Anschaffungen
vorgesehen.
Bei der GS Laar sind im
vergangenen Jahr Fenster ausgetauscht und Pultdächer saniert
worden. Dort müsste im kommenden Jahr das Flachdach saniert werden. Die
Samtgemeinde erwartet hier Kosten in Höhe von 70.000 Euro. Dieses
Geld steht jedoch nicht zur Verfügung, so dass die Arbeiten
verschoben werden. Die Grundschule Laar kann aber auf neue Schränke für drei
Klassenzimmer und für den Werkraum hoffen. (GN, 14.12.2011)
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Quellen:
- Schulchronik der
Evangelischen Volksschule Laar,
später: Grundschule Laar
Band I: 1891 - 1958
Band II: 1958 - 1979
Band III: 1979 - 1989
Band IV: 1989 - 1993
- Lehrer Trabant,
Auszüge
aus der Schulchronik, 1962,
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben.
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