| Volksschule
Echteler
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Vorbemerkung: Eine Schulchronik aus der Zeit um 1890 liegt nicht vor.
Sie ist wahrscheinlich infolge der Ereignisse 1945 verloren gegangen.
Lehrer Crispin begann
im Januar 1946 mit dem Schreiben einer neuen
Schulchronik. Hierauf und auf Hinweisen von Lehrer Prütz 1963
beruhen die nachstehenden Aussagen.
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1850
- Das
Gründungsjahr der Schule liegt nach
Aussagen ehemaliger Schüler zwischen 1850 und 1870. Das genaue
Jahr ist nicht bekannt. Sie ist eine Bauernschaft- oder Nebenschule und
untersteht nach Aussagen von Lehrer Prütz einem
"Hauptlehrer, der
jährlich einmal visitierte". Gemeint ist wahrscheinlich der
Ortsschulinspektor, ein Pastor aus Emlichheim. |
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1903
- Nach
Aussagen im Bürgermeisteramt und von
älteren Leuten der Schulgemeinde im Jahre 1946 wird die zu der
Zeit bestehende Schule 1903 erbaut und 1904 eröffnet. Sie tritt an
die Stelle der Schule, die infolge ihrer geringen Größe und
ihres Alters unzureichend geworden war und abgebrochen wurde. Die
Lehrerwohnung befand sich damals nicht in der Schule, sondern in einem
Bauernhaus, zu dem auch Dienstland gehörte. Der Schulvorstand
verkaufte beim Neubau der Schule, die jetzt auch die Lehrerwohnung
enthält, das Bauernhaus, die Stallungen und das Dienstland an
einen Bauern. Die Schüler kommen aus den Gemeinden Echteler und
Heesterkante.
Die Schulwege betragen teilweise mehr als 5 km, die
ausschließlich zu Fuß zurückgelegt werden müssen.
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1936 - Nach
Besiedlung der Echteler Heide "Echtelerfeld" wächst die Schülerzahl erheblich an. Dadurch
und wegen der Entfernung der Siedlung von der Bauerschaft wird der
Neubau einer einklassigen Volksschule in Echtelerfeld (siehe: D16) erforderlich. Die
Schülerschaft wird auf beide Schulen aufgeteilt. Wegen
der langgestreckten Lage von Heesterkante besuchen die dortigen
Schüler auch beide Schulen. Der weiteste Schulweg beträgt
jetzt 3 km.
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1946 - Es werden folgende Lehrer
genannt, die früher an der Schule tätig waren: Ellerich, Köster, Claudi und Pleister. Näheres ist
nicht bekannt.
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Am 4. Januar 1946 wird der Lehrer Ernst Crispin an die
einklassige
Volksschule Echteler berufen. Lehrer Heuking, der vorher
tätig
war, wird nach Lingen versetzt. Zwischenzeitlich war Lehrer Blekker aus
Wilsum vertretungsweise in Echteler tätig. |
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Die Schule Echteler besuchen 78 Kinder, davon sind 59 einheimisch, 16
Flüchtlingskinder und 3 Berliner zur Erholung im Rahmen der
"Aktion Storch" vom November 1945 bis Mai 1946. |
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Zur Situation Anfang 1946 schreibt Lehrer Crispin: "Der Krieg und die Zustände der Nachkriegszeit, wie Beurlaubungen
der Lehrkräfte zu militärischen Übungen, Ausfall des
Unterrichts durch Einberufung der Lehrkräfte zur Wehrmacht,
Unterrichtsausfall durch Fliegeralarm, Ausfall des Unterrichts infolge
allgemeinen Mangels an Lehrkräften, Übernahme von mehreren
Schulstellen durch dieselbe Lehrkraft, Einziehung der aus der Zeit der
nationalsozialistischen Regierung stammenden Lehrbücher, Lehr- und
Lernmittel, Mangel an neuen Lehrbüchern, neuen Lehr- und
Lernmitteln, sehr fühlbarer Mangel an Schiefertafeln und
Schreibmitteln wie Griffeln, Heften, Bleistiften haben es mit sich
gebracht, dass der Ausbildungsstand der Schüler und der
Schülerinnen weit hinter dem normalen Stand
zurückgeblieben ist. Eine längere Zeit angestrengtester
Schularbeit wird erforderlich sein, um die Kinder auf den normalen
Stand der Ausbildung zu bringen. Sowohl bei den Lehrkräften als
auch bei sehr vielen Schülern ist der Wille hierzu vorhanden.
Regierung und vorgesetzte Behörden der Schule wollen alles
aufbieten, den Schulen zu helfen und sie zu fördern. Mit Gottes
Hilfe muss und wird dann auch das angestrebte Ziel zu erreichen sein!" |
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Bei der Abstimmung über die Schulart im März 1946 entscheiden
die Eltern sich für eine evangelische Volksschule. Die Katholiken
aus Heesterkante besuchen die Kath. Volksschule Laar. In Echteler sind
nur sehr wenige Katholiken. Später gehen sie nach Klasse 4 zur
Kath. Volksschule Emlichheim. |
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Da die Schulstelle in Echtelerfeld vom 4.1. bis 23.3.1946 nicht besetzt
ist, muss Lehrer Crispin
dort an 3 Tagen in der Woche vertreten. Vom
10.6. bis 25.11 1946 ist Lehrer Gensink von Echtelerfeld nach
Wielen abgeordnet. Lehrer Crispin
muss wieder beide Schulen an jeweils
3 Tagen versorgen.
Lehrer Crispin
erteilt außerdem die vorgeschriebenen Stunden in
der Ländlichen Berufsschule Echteler (mit 10
Pflichtschülern): Winterhalbjahr 120 Stunden, Sommerhalbjahr 40
Stunden. |
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1947 - Wegen der starken Kälte und
Kohlenmangels werden die Weihnachtsferien vom 6. bis 17.1.1947 als
Kälteferien verlängert. Auch danach ist der Schulbesuch bis
März sehr gering. Wegen spinaler Kinderlähmung im Schulhaus bleibt die Schule auf
kreisärztlicher Anordnung vom 22.8. bis 6.9.1947 geschlossen. Der erste größere Ausflug führt mit der Eisenbahn von
Vorwald nach Schüttorf, Bentheim und Gildehaus, wo die
Schüler erstmalig Berge kennen lernen. Weitere Ausflüge folgen
in den nächsten Jahren, auch nach Nordeney und ins Weserbergland. Auch in diesem Jahr wird wieder die Ländliche Berufsschule
eingerichtet, die von 6 Schülern besucht wird. Kurz vor Weihnachten findet eine Weihnachtsfeier mit Gedichten,
Gesängen, einem brennenden Lichterbaum und einer Bescherung aller
Kinder statt. Dies bürgert sich auch in den folgenden Jahren ein.
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1949- Am 10.
Juni 1949 erfolgt die Einstellung
eines 2. Lehrers, der zunächst jeweils in Echteler und
Echtelerfeld unterrichtet. Erst im Dezember erhält auch
Echtelerfeld einen 2. Lehrer. Da beide Schulen nur einen Klassenraum
besitzen, muss auch nachmittags unterrichtet werden
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1951 - Nach Abbruch der Stallungen und
der Diele im alten Schulgebäude im Herbst 1950 wird der neue
Klassenraum im Januar 1951 fertiggestellt. Er ist jedoch recht klein.
Wegen Kohlemangels ist die Benutzung jedoch erst kurz vor Ostern
möglich.
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Am 16. März erliegt der Lehrer Crispin plötzlich
einem
Herzschlag. Er wird am 20. März auf dem Friedhof in Emlichheim
begraben. Die Verwaltung der Schule wird vom 2. Lehrer, dem apl. Lehrer
Fritz Ostermann,
übernommen. Der 2. Lehrer aus Echtelerfeld
übernimmt zunächst täglich 2 Stunden in der Oberstufe,
bis nach den Sommerferien ein Lehrer als Ersatz abgeordnet wird. |
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1952 - Nach der 2. Prüfung des
Lehrers Ostermann im
März wird er zum 1. April 1952 nach Gildehaus
versetzt. An seine Stelle tritt die Tochter des Herrn Crispin,
Roswitha, die gerade ihre 1. Lehrerprüfung in Lüneburg
abgelegt hat. Dadurch kann die Familie Crispin in der
Lehrerwohnung
bleiben. Der apl. Lehrer Friedrich
Schmidt übernimmt die
Verwaltung der Schule. |
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1954 - Die
Lehrerin Roswitha Crispin
wird im
April 1954
nach Osterwald, der Lehrer Friedrich
Schmidt nach Emlichheim versetzt.
Gleichzeitig wird der Lehrer Gerhard
Hensen aus Emlichheim in die jetzt
alleinstehende Lehrerstelle in Echteler eingewiesen. Es erfolgen
umfangreiche Ausbesserungsarbeiten in der Lehrerwohnung. |
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Die Schule besuchen zum Schuljahrbeginn 55 Kinder. Schwierigkeiten
bereitet die Umstellung auf nur einen Unterrichtsbetrieb. Der 2.
Klassenraum wird als Gruppen- und Handarbeitsraum genutzt. |
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Durch Ankauf von 2.500 qm Land soll das
Schulgrundstück wieder "normalisiert" und den Anforderungen der
Richtlinien (Spiel- und Sportwiese) angeglichen werden. Eine
Umgrünung soll nach den Vorschlägen von Schulrat Portheine
erfolgen. Die Fertigstellung kann jedoch aus Geldmangel erst im April
1956 erfolgen.
Erstmals absolviert ein Student der Pädagogischen Hochschule
Osnabrück, die 1954 von Celle nach Osnabrück umgezogen ist,
in Echteler sein Landschulpraktikum. Die Betreuung erfolgt durch
Professor Walter Breidenbach. |
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1955-1956 - Aufgrund eines schmerzhaften
Bandscheibenschadens kann Lehrer Hensen seinen Unterricht
längere
Zeit nur verkürzt als Halbtagsschule erteilen. Nach Ansicht
der Ärzte wurde die Erkrankung durch die ungewohnten dauernden
Anspannungen des einklassigen Schulsystems ausgelöst. Er
absolviert im Februar 1956 eine Schlammbadekur in Bad Nenndorf und
erhält anschließend zwei Wochen Urlaub. Es erfolgt eine
Vertretung. Der Unterricht kann jedoch nur im kleinen Klassenraum
verkürzt erteilt werden, weil der Ofen im großen Klassenraum
gesprungen ist. Zum 1. Mai 1956 wird die 2. Lehrerstelle besetzt. Der Lehrer wird
jedoch in Gildehaus eingesetzt. Erst am 15.6. wird eine Lehrerin aus
Rütenbrock, Kreis Meppen, in Echteler tätig.
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1957 - Der alte Klassenraum wird
renoviert. Er erhält einen neuen Fußboden, die Wände
werden verputzt und unter der alten Decke wird eine Akustikdecke
angebracht. Die Beleuchtungsanlage wird neu geschaffen. Außerdem
erhält die Klasse einen neuen Anstrich; die Verdunklung wird
erneuert. Mit Wirkung vom 1. November 1957 wird Herr Hensen zum Konrektor
ernannt
und an die Ev. Volksschule Emlichheim versetzt. Er bleibt jedoch
noch bis zum 6. Dezember in Echteler. Sein Nachfolger in Echteler wird
der Lehrer Gerhard Rust.
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1960 - Nach Versetzung der 2. Lehrkraft
wird die als Ersatz zugewiesene Lehrkraft wieder abgezogen.
Lehrer Rust muss
alle 57 Schüler übernehmen, was zu
Erschwernissen des Unterrichts führt, weil im großen
Klassenraum nur 40 Plätze vorhanden sind und außerdem
festgestellt wird , dass die 12 Kinder im 3. Schuljahr überwiegend
nicht lesen und schreiben können. Die Unterrichtszeit wird bis 14
Uhr ausgedehnt. Erstmals wird mit der Oberstufe eine zweitägige Wanderfahrt mit
der Bahn in den Harz durchgeführt. Durch Auflösung des Flüchtlingslagers Echteler reduziert sich
die Schülerzahl um 6 Kinder. Im August wird die 2.
Lehrerstelle wieder besetzt.
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1961 - Die örtliche Presse
berichtet jährlich über die Elternabende zum Nikolaustag, die
sehr viel Anklang finden und hohe Besucherzahlen aufweisen.
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1962 - Die Schüler besuchen das
neu eingeführte 9. Schuljahr in Emlichheim. Die Bundesjugendspiele
finden erstmals im erweiterten Rahmen der Schulen Laar (ev. und kath.),
Vorwald, Echteler und Echtelerfeld statt. Wegen des Ausfalls des Kohleofens im großen Klassenraum muss ab
Oktober der Unterricht gekürzt und auch nachmittags
durchgeführt werden. Erst im Januar kann der Schaden wieder
behoben werden. Es gibt jedoch wegen der starken Kälte
Schwierigkeiten bei der Belieferung mit Brennöl. Wegen des
Versagens der Ölpumpe muss der Unterricht Ende Februar für
drei Tage ausfallen.
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1963 - Auf Antrag wird Lehrer Rust im
April 1963 nach Bardel versetzt. Nachfolger wird der Lehrer J.H.
Prütz, der vorher in Getelomoor tätig war. Die 2.
Lehrerstelle wird mit einem Absolventen der PH Osnabrück
besetzt. Das Lehrerhaus wird erst im Juli frei und kann nach Umbau erst
im November bezogen werden.
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1964 - Die Elternschaft entscheidet
sich für die Abschulung des 7. und 8. Schuljahres nach Emlichheim,
die zum Schuljahrsbeginn 1964/65 erfolgt. In Echteler verbleiben 38
Schüler. Nach der Versetzung der 2. Lehrkraft nach Wilsum unterrichtet die 2.
Lehrkraft aus Echtelerfeld das 1. und 2. Schuljahr an beiden Schulen.
Die Abordnung endet mit der Versetzung der Lehrkraft im Herbst 1964.
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1966 - Lehrer Prütz
wird ab April
1966 für ein Jahr für die Sonderschullehrer-Ausbildung am
Heilpädagogischen Institut der PH Hannover beurlaubt. Die freie
Planstelle in Echteler wird mit der Junglehrerin Frau Thiele besetzt.
Der Lehrer Willi vom Baur,
Echtelerfeld, übernimmt die
Schulleitergeschäfte auch in Echteler. Die Schule Echteler besuchen 30 Schüler der Jahrgänge 1-6.
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1967 - Die Mehrheit der Elternschaft
ist damit einverstanden, dass mit Einführung der Förderstufe
an der Ev. Volksschule Emlichheim zum 1.8.1967 das 5. und 6. Schuljahr
dorthin abgeschult wird. In Echteler verbleiben nur die Schuljahre 1 -
4 mit 23 Schülern, wobei sich wegen der Kurzschuljahre im 2.
Schuljahr keine Schüler befinden. Die Junglehrerin Frau Thiele
wird nach Stuttgart versetzt. Ihr
Nachfolger wird der Junglehrer Wolfgang Paaschen.
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1968 - Der Lehrer z.A. Paaschen wird
zum 1.4.1968 nach Osnabrück versetzt. Am 1.8.1968 beginnt das
Lehrerehepaar Tebbenhoff
seine Tätigkeit in Echteler (Frau Tebbenhoff) und
Echtelerfeld (Herr Tebbenhoff).
Es war vorher in Uelsen
tätig.
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1969 - Nach längeren Verhandlungen
beschließen die Gemeinderäte von Echteler und Heesterkante,
ein Dorfgemeinschaftshaus und ein Schulzentrum anzulegen. Dieser
Beschluss wird vom Schulrat und vom Landkreis unterstützt. Zur sofortigen Verbesserung der Situation werden die Schüler der
Grundschulen Echteler und Echtelerfeld am Standort Echtelerfeld
zusammengelegt. Es werden 2 Klassen, das 2./3. Schuljahr mit 32
Schülern und das 1. Schuljahr mit 15 Schülern gebildet. Herr
Tebbenhoff wird mit 11 Stunden nach Wilsum abgeordnet. Da der Standort
Echterlerfeld nicht zentral liegt, gehen die Bemühungen
unvermindert weiter, an zentraler Stelle einen Schulneubau zu
erstellen. Dies wird jedoch von der Regierung in Osnabrück
abgelehnt.
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1971 - Mit Schuljahrsbeginn wird Lehrer Tebbenhoff an
die Realschule Emlichheim versetzt. An der Schule
Echteler unterrichten Frau Tebbenhoff
mit 28 Wochenstunden und Lehrer Frank Heinemann aus
Wielen mit 14 Wochenstunden. Die Schule umfasst 2 Klassen
mit 53 Schülern (1./4. und 2./3. Schuljahr).
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1972 - Frau Tebbenhoff
wechselt zur
Grundschule Emlichheim. Die Amtsgeschäfte übernimmt der
Lehrer z.A. Köhler.
Die diesjährige Weihnachtsfeier findet sehr viel Anklang. Allen
Akteuren wird bescheinigt, das dies die schönste Weihnachtsfeier
seit vielen Jahren gewesen sei.
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1973 - Im Oktober wird im
Schulgebäude ein Kinderspielkreis eröffnet, der immer am
Nachmittag zusammen kommt.
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1974 - An die Stelle von Herrn Frank Heinemann, der
jetzt die Schule in Wielen allein betreut, tritt Herr Großmann
mit 12 Wochenstunden.
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1975 - Im Einvernehmen mit der
Elternschaft werden die Kinder aus Echteler und Heesterkante ab
Schuljahr 1975/76 an der Grundschule Laar (siehe: D03)
unterrichtet. Es wird eine Schülerbeförderung eingerichtet.
Der letzte Schultag in Echteler ist der 18. Juni 1975, an dem Abschied
von der Schule in Echteler gefeiert wird.
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Quellen:
-
Schulchronik der Ev.
Volksschule Echteler, Band
I: 1946 - 1957, Band
II: 1957 - 1975
-
Jobst Hinrich
Prütz, Auszüge aus der
Schulchronik, 1963.
-
Artikel aus der
örtlichen
Presse, im Text angegeben.
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