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Bis 1961 besuchten die Mittelschüler aus
dem Bereich Emlichheim
die Mittelschule in Neuenhaus. Da die Stadt Neuenhaus nicht gewillt
war, die ungedeckten Kosten für die auswärtigen Schüler
zu bezahlen, wurde am 1.6.1956 der Mittelschulzweckverband
Niedergrafschaft gegründet, dem sich zunächst auch die
Gemeinden aus dem Bereich Emlichheim anschlossen. In langen
Verhandlungen wurde jedoch auch eine Mittelschule
für Emlichheim
angestrebt. In der Diskussion war jedoch auch bei den
Schulbehörden, an die Stelle der Eröffnung einer
grundständigen, konventionellen Mittelschule an der Volksschule
entweder einen Aufbauzug oder einen
differenzierten Mittelbau
einzurichten. Die Gemeinde Emlichheim strebte jedoch die Gründung
einer Mittelschule an.
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1961 - Durch Erlass
vom 21.1.1961 genehmigt der
Nds. Kultusminister die Errichtung
einer einzügigen
grundständigen Mittelschule in Emlichheim ab 1. April 1961,
beginnend mit Klasse 5,
die in den folgenden Jahren stufenweise aufgebaut wird.
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Zum Einzugsbereich
der Mittelschule
gehören die Gemeinden
Emlichheim, westlich davon Volzel, Echteler, Hesterkante, Laar,
Agterhorn, Eschebrügge, Vorwald und östlich davon Kleinringe
und Großringe mit Neugnadenfeld, außerdem Wilsum. Es wird
ein Mittelschulzweckverband
gegründet. (GN, 29.6.1961). Die
Gemeinden Hoogstede, Tinholt, Berge und Scheerhorn
verbleiben im Mittelschulzweckverband Neuenhaus.
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Mit dem Aufbau
und der Leitung der neuen
Mittelschule wird Gerrit
Warsen beauftragt, der vorher an der Mittelschule Neuenhaus
tätig
war.
Der Schulbetrieb beginnt am 14. April 1961 mit einer Feierstunde
(GT, 15.4.1961). Der Unterricht findet mit 46 Schülern der Klasse
5 in einem Klassenraum der Ev. Volksschule statt. Er wird von Herrn Warsen
und Lehrern der Ev. Volksschule ohne Einschränkungen erteil..
Geplant ist, die Mittelschule in dem achtklassigen Gebäude der Ev.
Volksschule unterzubringen und diese um einen technischen Trakt zu
erweitern. Für die Ev. Volksschule soll ein Neubau entstehen.
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1962 - Nach
Durchführung des Probeunterrichtes im
Januar mit 66 Schülern werden Osten 1962 58 Schüler in zwei
Klassen aufgenommen. Wegen Raummangels
findet der Unterricht
zunächst im Unterrichtsraum der altreformierten Kirche statt. Erst
Mitte Mai sind die Räume im technischen Trakt fertig. Sie werden
zunächst als Klassenräume genutzt (GN und GT, 8.5.1962).
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1963 - Die Mittelschule
besuchen 158 Kinder in 5
Klassen. Am 28. Mai 1963 wird Herr Warsen zum
Mittelschulrektor
ernannt.
Da wider Erwarten von einer Zweizügigkeit auszugehen ist, wird der
Anbau eines Traktes mit 8 Klassenräumen als erforderlich angesehen.
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1965 - Ab Schuljahr
1965/66 führen die
Mittelschulen in Niedersachsen die Bezeichnung
"Realschulen". Die
Schule besuchen 263 Kinder in 10 Klassen. Die 9. Klassen mit 46
Schülern werden in eine sprachliche und eine
mathematisch- naturwissenschaftliche Klasse geteilt.
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1966 - Gegen Ende des
Kurzschuljahres 1966 wird die erste
Abschlussprüfung
durchgeführt. Sie besteht aus
Prüfungsarbeiten in Deutsch, Englisch und Mathematik sowie der
mündlichen Prüfung. Alle 46 Schüler bestehen die
Prüfung.
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1967 - Im August 1967
kann der neue Trakt mit acht
Klassen bezogen werden. Im Altbau und im Technischen Trakt sind
die
übrigen 4 Klassen untergebracht. Die Ev. Volksschule erhält
im Altbau 3 Klassenräume. Die übrigen Klassenräume
werden als Fachräume für
Zeichnen, Nadelarbeit und Maschinenschreiben genutzt. Im Keller werden
die Werkräume vergrößert und 3 Aufenthaltsräume
für
Fahrschüler eingerichtet. Im Technischen Trakt entstehen durch
Umbaumaßnahmen ein geräumiges Lehrerzimmer und
Verwaltungsräume.
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1969 - Am 5.5.1969 wird
der Realschule Emlichheim durch
Erlass des Nds. Kultusministers die Anerkennung
als vollausgestaltete
Realschule ausgesprochen.
1971 - In einer
Sitzung des Realschulzweckverbandes Emlichheim, an der neben Schulrat Linge auch Landrat und MdL Wilhelm Buddenberg
teilnimmt, berichtet Realschulrektor Gerrit Warsen über den
gravierenden Lehrermangel
an der Realschule. Die Realschule wird zum Schuljahrsbeginn
über 14 Klassen verfügen. Das Stundensoll liegt bei 420, das
Stundenist bei 281 Stunden (Unterrichtsversorgung bei 139 Stunden
Fehl 67 %). Er wie auch weitere Anwesende kommen zu der
Feststellung, dass der sogenannte Freizügigkeitserlass des
niedersächsischen Kultusministers von Oertzen, nach dem der
frischgebackene Realschullehrer seinen Dienstort selbst wählen
kann, die derzeitige prekäre Situation heraufbeschworen habe. Im
westlichen Niedersachsen entstehe ein Bildungs-Vakuum. Das allgemeine
Bildungsgefälle werde nicht abgeflacht,sondern
vergrößert. An den sechs Realschulen der Grafschaft Bentheim
fehlen zu Beginn des neuen Schuljahres 38 Lehrkräfte. Von den 144
Absolventen des Studienseminars Göttingen wird nur ein
Pädagoge auf das gesamte Emsland entfallen. Landrat Buddenberg weist darauf
hin, dass der Landkreis mittlerweile in einer Resolution auf die
unerfreuliche Lage an den Realschulen hingewiesen und gebeten habe, das
Missverhältnis zur Lehrerversorgung in anderen Landesteilen
Niederachsens zu beseitigen (GN, 8.5.1971)
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1973 - Nach Einführung der
Orientierungsstufe zum
1.8.1973 nimmt die Realschule 1973 und 1974 keine Schüler
auf. Die Realschule umfasst dann nur noch die Schuljahrgänge 7 -
10.
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1974 - Die vom Landkreis
Grafschaft Bentheim in
Emlichheim errichtete Großsporthalle
wird am 14.11.1974 ihrer
Bestimmung übergeben.
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1975 - Emlichheim
erhält ab 1.8.1975 die
Genehmigung zum Ausbau eines
Gymnasiums für die Jahrgänge 7 -
10. Von den Räumen im Klassentrakt stehen der Realschule nur noch
5 zur Verfügung, während in die restlichen 3 das Gymnasium
einzieht.
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1977 - Am 13.6.1977 wird
Realschulrektor Gerrit Warsen,
der seit 1936 im Schuldienst stand, die Realschule von Anfang an seit
1961 leitete und als "Baumeister der
Emlichheimer Realschule" gilt, in
den
Ruhestand verabschiedet (GN, 14.6.1977). Sein Nachfolger wird der
bisherige
Ausbildungsleiter für Realschullehrer Hans-Joachim Lindenberg,
der
seit 1958 als Lehrer in Emlichheim tätig war. Er wurde 1973 zum
Realschulrektor
im Ausbildungsdienst ernannt (GN, 2.12.1977).
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Mit
Beginn des Schuljahres 1977/78 stehen
die musischen Räume im "Sechseck"
für die Schulen des
Schulzentrums
für den Unterricht zur Verfügung. Das Sechseck beherbergt die
Fächer Hauswirtschaft, Kunst, Textiles Gestalten und Gestaltendes
Werken; im Keller ist ein Fotolabor eingerichtet. Die Schülerzahl
erreicht mit 469 Schülern ein
Maximum in
ihrer Geschichte. Es sind 16 Klassen gebildet.
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Das Bild zeigt das "Sechseck", eine seltene
Form für
ein
Schulgebäude.
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1978 - Der naturwissenschaftliche
Trakt wird bis
zum 15.3.1978 fertiggestellt und steht für Unterrichtszwecke aller
Schulen des Schulzentrums zur Verfügung (GN, 11.2.1978). Er
enthält 6 Übungsräume für
Biologie, Physik, Chemie, einen Hörsaal, große
Sammlungsräume, eine Werkstatt und einen Lehrerstützpunkt.
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1979 - Gymnasium und
Realschule werden durch einen
eingeschossigen Verwaltungstrakt
miteinander verbunden. 1980 wird dann
eine gemeinsame Lehrerbibliothek eingerichtet.
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1980 - Die Realschule
beteiligt sich seit 1970 am Wettbewerb
"Jugend
trainiert für Olympia". Die größten
Erfolge erzielen die Volleyballmannschaften der Mädchen. 1980
gelingt es zum ersten Mal, am Bundesfinale teilzunehmen. Die Mannschaft
erreicht den 2. Platz im Bundesentscheid.
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1984 - Nach Beschaffung
von Computern mit Zubehör
wird im Schuljahr 1984/85 erstmals eine Informatik -Arbeitsgemeinschaft
eingerichtet, die bei den Schülern viel Anklang findet.
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1986 - Die Realschule
feiert ihr 25-jähriges
Jubiläum. Den Festvortrag am 20. Juni 1986 hält
Abteilungsdirektor Kramer
von der Bezirksregierung Weser-Ems in
Osnabrück. Die Festschrift enthält neben der Darstellung der
bisherigen Entwicklung der Schule zahlreiche Lehrer- und
Schülerbeiträge u.a. zu einzelnen Fächern, Wettbewerben
und Schüleraustauschfahrten.
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Die Volleyballmannschaft
belegt bei dem
landesweit
ausgeschriebenen Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia"
den ersten Platz und erringt damit den Titel "Bundessieger 1986" (GN,
13.5. und GT, 14.5.1986). 1987 erringt die Volleyballmannschaft erneut
den 1. Platz auf Bundesebene (GN, 12.5.1987).
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1987 - Der
Schulträger baut für die Schulen
des Schulzentrums einen Informatikraum,
der mit der Einrichtung
insgesamt 100.000 DM kostet. In dem Raum, der mit 8 Computern
ausgestattet ist, arbeiten bereits Schüler-Arbeitsgemeinschaften
des Gymnasiums und der Realschule (GN, 26.11.1987).
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1994 - Im
Überschwemmungsgebiet der Vechte baut
der Schulträger in der Nähe des Schulzentrums eine
große Schulsporthalle,
die 1,9 Millionen DM kosten wird. (GN,
29.3.1994). Richtfest ist im September 1994 (GN, 10.9.1996). Die
Eröffnung erfolgt am 27.6.1997 (GN, 24.6.1997).
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1995 - Schüler der
Hauptschule, der Realschule und
des Gymnasiums protestieren mit einem Demonstrationszug durch
Emlichheim, an dem 300 Schüler teilnehmen, gegen "Bildungsabbau
und Chancenklau". Die Schüler wenden sich gegen geplante
Stundenkürzungen, unzureichende Besetzung von freien
Lehrerstellen, Einschränkungen der Lehrmittelfreiheit,
Einsparungen bei Lehrergehältern und weitere vermeintliche
Sparmaßnahmen (GN, 22.3.1995).
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1999 - Zum Schuljahresende
1998/99 wird Realschulrektor Hans-Joachim
Lindenberg
in den Ruhestand versetzt.
Sein Nachfolger wird Rüdiger Kopplin.
Mit 10 Jahren kam er 1964 als Schüler an die Schule, 1980 als
Realschullehrer. Seit 1990 war er Realschulkonrektor der Freiherr-vom
-Stein-Realschule
in Nordhorn (GN, 2.10.1999).
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2000 - Bei
einer Besichtigung der
Schulen berät der Schulausschuss der Samtgemeinde Emlichheim
über aktuelle Probleme der
Schulpolitik. Realschulrektor Kopplin weist die
Kommunalpolitiker auf Mängel im Realschulgebäude hin
und macht Vorschläge zu ihrer Abhilfe (GN,
6.1.2000).
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2003 - Schüler einer
10. Klasse der Realschule
Emlichheim gewinnen als Gruppe "pacemaker" im Kreiswettbewerb das Börsenspiel der
Volksbanken (GN, 17.1.2003).
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Auf dem Gelände zwischen
der Hauptschule und der Realschule entsteht ein Gebäude, das die Aula und Fachräume
für den Musikunterricht enthält. Auf
die mehr als 1000 qm Nutzfläche entfallen 430 qm auf den
Zuschauerraum, die Bühne und die Künstlergarderoben, 300 qm
auf das Foyer, die Garderobe, die Getränke- und Essensausgabe. 210
qm entfallen auf die Musikräume und andere von der Schule
genutzten Räume. Die alte Aula wird abgerissen; hier entstehen
drei neue Räume.
Nach zehn Jahren Planungsarbeit geht somit ein lange gehegter Wunsch
der Schulen und der Bürgergemeinschaft Emlichheim in
Erfüllung, die die Aula in Zukunft für einen Teil ihres
Veranstaltungsprogramms "Konzept Kultur" nutzen will. Das neue
Gebäude wird am 10. September 2003 seiner Bestimmung
übergeben (GN, 12.8.2000, 10.1., 5.8., 10.9. und 11.9.2003).
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2004 - Nach Entscheidung
der neuen CDU/
FDP-Landesregierung wird die OS zum
31.7.2004 aufgelöst.
Künftig besuchen die Schüler nach Klasse 4 die Hauptschule,
die Realschule oder das Gymnasium. Dies führt zu Diskussionen
zwischen Hauptschule und Gymnasium, welche Schule künftig im
Gebäude der OS untergebracht werden soll. Am 11. März
beschließt dann der Schulausschuss aufgrund der
Ergebnisse einer Elternbefragung über die Schulwahl der
Schüler der Jahrgänge 4 - 6, dass die Realschule mit ihren 18
Klassen in das OS-Gebäude umziehen soll. Der zusätzliche
Raumbedarf der HS soll durch die Bereitstellung von Räumen im
ehemaligen RS-Gebäude gedeckt werden, wo auch Einrichtungen der
künftigen Ganztagsschule, wie Aufenthalts- und Speiseraum,
untergebracht werden sollen (GN, 12.3.; GW, 17.3.; Leserbrief W.v.Baur, 18.3.2004).
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Emlichheim ist einer von drei Ganztagsstandorten
in der Grafschaft
Bentheim. Der Antrag wurde im August 2003 gestellt. Der Leiter der
Realschule Emlichheim, Rüdiger
Kopplin, hat für die Planung und Durchführung des
neuen Angebotes die Federführung übernommen, bei dem die
Hauptschule und die Realschule beteiligt sind. Rund 200 Schüler
bleiben an mindestens einen Tag in der Woche über Mittag in der
Schule. Mit dem gemeinsamen Mittagessen beginnt von Montag bis
Donnerstag um 13.15 Uhr das Ganztagsangebot. Um 14 Uhr beginnt für
40 bis 80 Schüler die Hausaufgabenbetreuung und der
Förderunterricht. Nach den Hausaufgaben können die
Schüler zwischen mehreren Arbeitsgemeinschaften wählen, so
einer Mofa-AG, die viel Anklang findet und zur
Führerscheinprüfung führt, zwei Töpfer-AG´s,
einer Foto-, einer Fußball-, einer Theater- und einer AG
Sport und Spiele. Eine Ausweitung des AG-Bereichs ist im 2. Halbjahr
vorgesehen, wobei auch auf Honorarkräfte und Vereine
zurückgegriffen werden soll. Der Mangel an Lehrerstunden ist zur
Zeit ein großes Problem, da Zusatzstunden für den
Ganztagsbetrieb nicht vollständig bereitgestellt wurden. Zur Zeit
müssen die Kinder ihr Essen noch von daheim mitbringen. Die
Einrichtung einer Kantine und die Bereitstellung des Mittagessens, das
für die Eltern nicht mehr als 3 € kosten und vom Schulträger
bezuschusst werden soll, sind in die Wege geleitet (GN, 29.8.2003 und
18.9.2004).
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2005 - Unter
Federführung von
Realschulleiter Rüdiger
Kopplin entwickeln die drei Emlichheimer Schulen im Schulzentrum
mit Schulen in Hardenberg und Dedemsvaart gemeinsame Projekte, um an
das Ende des 2. Weltkrieges
vor 60 Jahren zu erinnern. Die Realschule
veranstaltet Projekttage, bei denen sich 16 Arbeitsgruppen mit dem Thema "Vergangenheit -
Jugend - Zukunft" befassen. Im Frühjahr
sind mit den niederländischen Schülern Besuche im
Anne-Frank-Haus in Amsterdam und im Kriegsmuseum in Overloon geplant.
Außerdem gibt es einen Wettbewerb in den Kategorien Foto,
Grafitti, Bild und Text mit der Partnerschule in Hardenberg. Die besten
Arbeiten werden prämiert und in einer Ausstellung gezeigt. Um das
Miteinander zwischen deutschen und niederländischen Jugendlichen
zu fördern, sind ferner gemeinsame Sportveranstaltungen dies- und
jenseits der Grenze geplant (GN, 22.3.2005).
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Durch einen Neubau im Zentrum der Schule
zwischen den drei
Turnhallen und dem Gymnasium wird das Ganztagsangebot in Emlichheim
verbessert. Hier befinden sich u.a. ein Speise- und Aufenthaltsraum,
eine Ausgabeküche, ein Kiosk, ein Spiele- und ein Ruheraum. Durch
eine Verbindung zur Vechtetalhalle ist das Gebäude vielseitig
nutzbar. Die Kosten in Höhe von rund einer halben Million Euro
übernimmt zu 90 % der Bund. Nach Baubeginn im Januar 2005, einer
Unterbrechung im Februar/März
wegen einer Frostperiode, feiert die Samtgemeinde im Juli das Richtfest
und zu Beginn des neuen Schuljahres Anfang September die
Eröffnung. Von 763 Haupt- und Realschülern nehmen 238 die
Angebote der Ganztagsschule wahr. Die Sozialen Dienste Nordhorn
versorgen die Schüler mit einem warmen Mittagessen, das 2,50 €
kostet (GN, 24.5., 9.7. und 2.9.2005; GW,31.8.2005)
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2006 - Die Emlichheimer
Volleyballerinnen
erringen im Bundesfinale des Wettbewerbs
"Jugend trainiert für
Olympia" den 4. Platz. Die ersten drei Plätze werden von
Sportgymnasien bzw. Oberschulen mit einem Sportleistungszentrum belegt
(GN, 26.5.2006). Beim Bezirksentscheid belegt das
Mädchenteam der Realschule dann den 2. Platz (GN, 27.2.2007).
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Im Rahmen einer freiwilligen
Projektarbeit über mehrere Monate haben Schüler der
Jahrgänge 7 bis 10 der Realschule die Geschichte des
Kriegsgefangenenlagers VI C Bathorn sowie der Nebenlager und
Kriegsgräberstätten aufgearbeitet. Die Ergebnisse werden in
einer Ausstellung in der Aula des Schulzentrums Emlichheim gezeigt. Die
fachliche Betreuung leisteten der Realschullehrer Hermann Groene und der
Museumskoordinator des Landkreises Grafschaft Bentheim, Hubert Titz (GN,
23.12.2005, 27.4. und 22.6.2006; GW, 21.6. und 28.6.2006; Der
Grafschafter Nr.7, Juli 2006).
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Beim Bundeswettbewerb
Fremdsprachen gewinnen
die Zehntklässler Tina
Stegemann und Matthias
Blümel aus
dem Wahlpflichtkurs Niederländisch jeweils einen 3. Preis. Unter
Anleitung ihrer Lehrer Ulla
und Jack Blokker haben sie sich mit ihren Mitschülern den
anspruchvollen Aufgaben im Lese- und Hörverstehen, im Sprechen und
kreativen Schreiben gestellt (GN,9.8.2006).
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Vom 30. Oktober bis 8. Dezember nehmen 72
Teams aus den Haupt-,
Realschulen und Gymnasien der Grafschaft am Internet-Börsenspiel
"VR- junior Broker" der Volksbanken teil, darunter allein 25
Gruppen
der Realschule Emlichheim mit insgesamt 150 Schülern. Das Team
"The Offspring", das der Fachlehrer Jürgen Weissing
begleitete, erzielte mit 50.995,19 € den höchsten Depotwert, dicht
gefolgt vom Team "Die 4 fantastischen 5" mit Fachlehrer Klaus Schmölders, das
es auf 50.924,92 € brachte (GW a.S., 28.1.2007).
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2007 - Schüler
aus dem Wahlpflichtkurs Niederländisch sind erneut beim Bundeswettbewerb
Fremdsprachen erfolgreich. Landessiegerin wird Mellanie Blauwbroek
und nimmt zur Belohnung an einem einwöchigen
Segeltörn auf dem Ijsselmeer teil. Drei weitere Schüler
erreichen einen Bezirkspreis (GN, 12.6.2007).
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Der Wahlpflichtkurs Politik der 9. Klassen mit
dem Realschullehrer Hermann
Groene hat das Projekt
"Zukunft braucht
Herkunft" erarbeitet. Ergebnis ist
wieder eine Ausstellung, diesmal zum Thema "Jugend auf dem Lande". Es
werden neue Wege beschritten, um den Schülern das Lernziel
"Kompetent im Umgang mit den Medien" zu vermitteln. Sie suchen
außerschulische Lernorte (z.B. das Haus der Geschichte in Bonn)
auf, machen sich das Wissen von Experten zunutze und arbeiten konkret
mit den unterschiedlichsten Medien wie Computer, Internet, Digital- und
Filmkamera. Außerdem werden zahlreiche Fotos u.a. aus dem
GN-Archiv gesichtet (Der Grafschafter Nr.7/2007, GN, 3.7.2007). Zum
Projekt finden Sie im Internet Projektinformationen
und die Projektvorstellung der drei beteiligten Realschulen Bad
Bentheim, Gerhart
Hauptmann in Nordhorn und Emlichheim
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Schwankende Schülerzahlen und eine daraus
resultierende schlechte
Planbarkeit führen dazu, dass die Samtgemeinde Emlichheim den Betrieb der Cafeteria
im Schulzentrum seit Schuljahrsbeginn in
Eigenregie führt: Zwei Hauswirtschaftsmeisterinnen servieren
Menüs auf der Basis von Fertiggerichten. Die bisherige Lösung
mit Anlieferung der Menüs von den Sozialen Diensten in Nordhorn
ist aufgegeben worden, da häufig nicht klar war, wie viele
Schüler essen wollen. Die Zahl der Teilnehmer liegt jetzt im
Durchschnitt bei 50 Schülern. Dazu gehören auch Schüler
des Gymnasiums, die seit Schuljahrsbeginn auch Nachmittagsunterricht
haben, aber nicht am Ganztagsangebot beteiligt sind (GN, 5.10.2007).
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2008 - Wie in den Vorjahren waren die Volleyball-Mannschaften
des
Gymnasiums und der Realschule beim Bundesfinale des Schulwettbewerbs
"Jugend trainiert für Olympia" erfolgreich. Die Realschule
erreichte in
der Wettkampfgruppe III (Jahrgang 1993/94) den 2. Platz, das Gymnasium
in der Wettkampfklasse II (1991/92) den 3. Platz (GN, 29.5.2008).
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Viele Schüler des Wahlpflichtkurses
Niederländisch der Klasse 10 nehmen wieder am
Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Die sprachlichen Anforderungen
sind nach Angaben der Lehrerin Ulla Blokker sehr
anspruchsvoll und gehen weit über den normalen Unterricht
hinaus. Alle Schüler erhalten eine Teilnehmerurkunde. Vier
Schüler erhalten einen dritten Landespreis und werden zur
Siegerehrung nach Osnabrück eingeladen (GN, 10.7.2008).
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Um den Vandalismus
auf den Schulhöfen des
Schulzentrums am
Lägen Diek einzudämmen, wird eine Videoüberwachung an
den Brennpunkten installiert, die besonders im Sommer und an den
Wochenenden von den Jugendlichen als Treffpunkt benutzt werden.
Darüber hinaus sollen die schlecht einsehbaren Bereiche mit
Strahlern ausgeleuchtet werden. Außerdem wird der Erlass einer
Schulhofbenutzungsordnung empfohlen, damit die Polizei tätig
werden kann (GN,12.6.2008).
Die angekündigte Benutzungsordnung
für die Schulhöfe wird im November vom Rat der
Samtgemeinde
beschlossen. Mit einem Bündel von Maßnahmen will man gegen
Lärm und Müll entgegensteuern. Dagegen werden die
Schulhöfe den Kindern und Jugendlichen nicht völlig
versperrt. Das Bolzen und Spielen soll nicht verhindert werden (GW,
26.11.2008).
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Die Einrichtung eines
neuen EDV-Raums für die
Realschule zählt zu den
bedeutendsten Neuerungen in der Schullandschaft der Samtgemeinde
Emlichheim. In einem früher für den Textilunterricht
genutzten Raum im
Sechseck stehen 24 nagelneue Schüler-Arbeitsplätze zur
Verfügung –
allerdings mit nur einem Rechner. Auf diesen Server, der in einem
Nebenraum steht, hat bis auf den Lehrer niemand Zugriff. Die
Schüler
arbeiten an so genannten Clients, die aus Flachbildschirm, Tastatur,
Headset und einer Schnittstelle zum Zentralrechner bestehen. Der Lehrer
allein entscheidet an seinem Arbeitsplatz, auf welche Programme die
Klasse Zugriff erhält und welche Inhalte auf den Bildschirmen zu
sehen
sind. Neben der Einrichtung
des EDV-Raums werden die Rechner in den
Klassenräumen der Realschule ans Internet angeschlossen. Die
Kosten
dafür konnten zum größten Teil durch Sponsorengelder
abgedeckt werden,
die die Realschule selbst eingeworben hatte. (GN, 21.8.2008).
2009 - Die Samtgemeinde Emlichheim erhält
417.000 Euro aus dem Konjunkturpaket
II des
Bundes. Der Eigenanteil beträgt 112.000 Euro. Das Geld
fließt in das
Schul- und Sportzentrum. Dort werden Heizsysteme erneuert und
miteinander verbunden. In der alten Sporthalle am Lägen Diek
werden
Lichtbänder, Scheiben, der Hallenboden und der Prallschutz
ausgetauscht
oder saniert. Die Chemieräume werden saniert. Außerdem
werden die
Flachdächer der Hauptschule und der alten Sporthalle ausgebessert.
Weitere Mittel stehen für die Medienausstattung zur
Verfügung. Die
Samtgemeinde muss einen zusätzlichen Kredit in Höhe von
32.700 Euro
aufnehmen. 54.600 Euro fließen als zinsloses Darlehn aus der
Kreisschulbaukasse (GN, 11.5.2009).
Zum zweiten Mal beschäftigen sich die Schüler der
Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums mit dem Thema Rassismus und Rechtsextreme,
indem die Schülervertretungen die beiden Aktionstage "Schule ohne
Rassismus" initiieren. Andrea
Müller,
Expertin für Rechtsextremismus, veranschaulicht in Diskussionen,
wie
rechte Ideologien und "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit entstehen.
Die Gruppe um Norbert
Ellermann,
Museumspädagoge an der Wewelsburg bei Paderborn, bearbeitet und
praktiziert mit den Emlichheimer Schülern in szenischen
Darstellungen
Handlungsstrategien gegen rechte Parolen und Aktionen. Das "Mobile Kino
Niedersachsen" zeigt in einer Abendvorstellung den Film "Die Welle".
Thema ist ein Schulexperiment um die Entstehung des Führerkults.
Schließlich kümmert sich eine weitere Gruppe um die
Organisation des
"Rock gegen Rechts-Konzerts", zu dem dann mehr als 150 Zuschauer in den
unabhängigen Jugendtreff nach Emlichheim kommen (GN, 15.5.2009).
Die Schülerinnen der Realschule Emlichheim belegen beim Vollyball-Bundesfinale des
Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" in der Wettkampfklasse
II (Jahrgänge 1992 - 1995) den 5. Rang. Damit hat die Realschule
ihr Minimalziel erreicht, unter die ersten acht Mannschaften zu kommen
(GN, 20.5.2009).
Sechs Schüler der Realschule Emlichheim sind erneut beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen im Fach
Niederländisch erfolgreich gewesen. Rainer Kortmann erreichte
bundesweit die zweithöchste Punktzahl. Die Anforderungen beim
Bundeswettbewerb gehen weit über die des normalen Unterrichts
hinaus. Die Schüler müssen dabei ihre Kentnisse im Hör-
und Leseverstehen, in der Landeskunde sowie im freien Schreiben und
Sprechen unter Beweis stellen (GN, 25.7.2009).
Die
Samtgemeinebürgermeisterin Daniela Kösters berichtet
während der Samtgemeinderatssitzung, dass die großen Sanierungs- und
Umbaumaßnahmen im Schulzentrum
abgeschlossen seien. So wurden im naturwissenschaflichen Trakt der
Chemiesammlungsraum mit einem Kostenaufwand von 110.000 Euro umgebaut.
Auch die Rundumsanierung der alten großen Sporthalle sei
inzwischen
beendet. Die Kosten betrugen 368.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte
zum großen Teil aus Mitteln des Konjunkturpaketes II
(GN,10.12.2009).
Beim Kreisgruppenentscheid des
Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" setzen sich die Mädchen-Volleyballteams der
Realschule und des Gymnasiums Emlichheim durch (GN, 16.12.2009).
Die Realshule Emlichheim hat für Pater
Bedas Projekt in Brasilien des Erlös
des Weihnachtsbasars in Höhe von 3.800 Euro gespendet.
Außerdem ist ein Betrag von 200 Euro an Hermann Klaasen (ehemaliger
Schüler der Realschule Emlichheim) nach Gambia, für die
Arbeit an einem sozialen Projekt, überwiesen worden. Nach Ablauf
mehrerer Arbeitstage hatten die Schüler ihre selbst erstellten
Kunstwerke präsentiert und verkauft und zudem mit kalten
Getränken, Kaffee und Kuchen, aber auch mit Waffeln und
Zuckerwatte für die zahlreichen Besucher gesorgt (GN, 28.12..2009).
2010 - Todesfall
Am 18.1.2010 verstirbt der Konrektor
Reinhard Schmidt im Alter von 61 Jahren.
Im Nachruf der Realschule
heißt es:
"Die Realschule Emlichheim trauert um Reinhard Schmidt, ihren
langjährigen Konrektor. Über 37 Jahre war Reinhard Schmidt an
der Realschule tätig, davon 17 Jahre als Konrektor. Er war ein
zuverläässiger, pflichtbewusster und hilfsbereiter Kollege
und Freund, der sich bleibende Verdienste um unsere Schule erworben
hat. Mit Offenheit, Mitmenschlichkeit und sehr großem Engagement
hat er seine pädagogische Arbeit erfüllt und bei seiner
Erziehungs- und Bildungsarbeit viele junge Menschen positiv beeinflusst
und geprägt. Die Persönlichkeit des Verstorbenen war durch
ein klares und gradliniges Denken gekennzeichnet. Reinhard Schmidt war
nicht nur wegen seiner Qualfikation, sondern auch wegen seiner
Wahrhaftigkeit und seiner ausgeprägten Menschlichkeit beliebt,
geschätzt und geachtet. Sein Tod hinterlässt an der
Realschule Emlichheim eine große Lücke.
Wir werden ihn schmerzlich vermissen.
Schulleitung, Kollegium und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Rüdiger Kopplin,
Realschulrektor
Heinz Grund, Personalratsvorsitzender"
Nachruf
der Schüler und Eltern:
"Je schöner und
voller die Einnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die
Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man
trägt das vergangene Schöne nicht wie ein Stachel, sondern
wie ein kostbares Geschenk. D. Bonhoeffer
Im Alter von 61 Jahren verstarb unser Konrektor Reinhard Schmidt. Er
war unser Physik-, Mathe- und Informatiklehrer und ging mit uns durch
Freud und Leid. Er stand uns in schwierigen Situationen zur Seite und
jeder konnte auf seinen Rat und seine Hilfe zurückgreifen. Die
Beziehung zwischen Herrn Schmidt und uns Schülern war von Respekt
und Achtung geprägt. Obwohl er viel organisierte, war sein
Unterricht interessant und lehrreich. Bei allen seinen Aufgaben stellte
er sich nie in den Vordergrund.
Auch die Elternschaft der Realschule Emlichheim schließt sich
dieser Anteilnahme an. In besonderer Weise möchten wir der Familie
Kraft und Stärke zusprechen. Wir werden Herrn Reinhard Schmidt als
liebevollen Lehrer unserer Kinder und als guten Ratgeber für die
Eltern in Erinnerung behalten.
In stiller Anteilnahme für die
Schülerschaft
In Gedanken bei der Familie für die Elternschaft
der Realschule
Emlichheim
der Realschule Emlichheim
Elisa van der
Spoel
Gerlinde Sentker"
Partnerschaften
mit der regionalen
Wirtschaft
Die Realschule
Emlichheim ist in den Kreis der Partnerschaften
mit der regionalen
Wirtschaft eingetreten. Vertreter der Realschule, der
Samtgemeinde Emlichheim als Schulträger und der
Wirtschaftsvereinigung vereinbarten mit der Kreissparkasse eine enge
Zusammenarbeit. Realschulleiter Rüdiger Kopplin und
der verantwortliche Fachlehrer Hermann Groene
unterstreichen die Bedeutung eines engen Kontakts der Schüler zu
wirtschaftlichen Geschehnissen. An die Schulabgänger würden
hohe und sich wandelnde Anforderungen gestellt. (GN, 19.2., GW,
24.2.2010)
Partnerschaften mit der
Raiffeisen-Grenzland eG
Nach
mehreren vertraglichen Kooperationsbeschlüssen zwischen Schulen
und Wirtschaftsunternehmen sind nun auch die ersten Partnerschaften
zwischen Schulen und der Agrarwirtschaft in der Grafschaft
vertraglich besiegelt worden.
Gleich fünf Partnerschaften ist
die Raiffeisen-Grenzland eG
mit Schulen in der Niedergrafschaft
eingegangen. Die Genossenschaft aus Laar hat sowohl im Namen der
Niedergrafschafter Kooperationsgenossenschaften
Ringe-Wielen-Georgsdorf und Veldhausen, als auch stellvertretend
für
die Grenzland-Märkte und Grenzland-Ringfutter die Verträge
unterschrieben. Neben den Real- und
Hauptschulen in Uelsen und in
Emlichheim haben auch die Hauswirtschaftlichen
Berufsbildenden
Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim, Fachbereich
Agrarwirtschaft und Sozialpädagogik, mit der Genossenschaft
schriftliche Vereinbarungen über eine langfristig angelegte
Zusammenarbeit geschlossen. (GN, 13.4.2010)
Schulwettbewerb "Jugend trainiert für
Olympia"
Nachdem sich die Mannschaft der
Realschule im Schulwettbewerb "Jugend
trainiert für
Olympia" im Volleyball in der Wettkampfklasse II als Sieger auf
Landesebene für das Bundesfinale qualifiziert hatte (GN,
17.4.2010), belegte sie auf Bundesebene den sechsten Rang. Das war
mehr, als die stark verjünkte Mannschaft um Betreuer Helmut Geib von sich
erwartet hatte. (GN, 27.5.2010)
Weitere
Partnerschaften
In Emlichheim sind weitere Partnerschaften
zwischen der Realschule Emlichheim und Unternehmen besiegelt worden.
Die Bekuplast GmbH aus Ringe und der Evangelische Krankenhausverein
Emlichheim schlossen entsprechende Kooperationsverträge ab. Seit
Frühjahr 2007 sind in der Grafschaft nunmehr 36
Partnerschaftsverträge zwischen Schulen und Unternehmen
abgeschlossen worden. (GN, 28.5.2010)
VDK-Ehrenmedaille
Große
Freude herrscht bei den Schülern und den verantwortlichen
Lehrern der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Nordhorn, der Realschule
Emlichheim, des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim und des Schulzentrums
Lohne. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichen der
Kreisvorsitzende, Landrat Friedrich
Kethorn, und die Bezirksvorsitzende, Evelyn Kremer-Tandien, den
Schulen die Ehrenmedaille des
Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für ihr
langjähriges Engagement. (GN, 22.5. und GW, 27.5.2010)
Bundeswettbewerb
Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen
gewinnen acht Schüler im Fach
Niederländisch jeweils einen dritten Landespreis im
Einzelwettbewerb. In der Gruppenwertung holen 15 Schüler mit ihrem
Filmbeitrag "Hashoba in Nederland" ebenfalls einen dritten Landespreis.
Mit dieser großen Anzahl von Siegern war die Realschule
Emlichheim so erfolgreich wie noch nie zuvor. (GN, 18.6.2010)
Baumaßnahmen
Fast 500 Schüler drängen sich bei schlechtem Wetter in der Pausenhalle der Realschule
Emlichheim. Der Lärmpegel von so vielen Menschen auf 400
Quadratmetern lässt sich leicht erahnen. Um den Aufenthalt
für Schüler und Lehrer angenehmer zu gestalten, hat die Firma
Eek-Holzbau aus Bimolten auf 280 qm eine neue Akustikdecke montiert. Zuvor musste
die alte Holzdecke heruntergerissen werden. Zusammen mit der Erneuerung
der 36 Jahre alten Alu-Eingangstüren, Elekroarbeiten und der
Installation neuer Lampen investiert der Schulträger fast 43.000 Euro in die Realschule. 90 %
der Kosten für die Türen und die Decke werden durch Geld aus
dem Konjunkturpaket II
bezahlt.
(GN, 21.7.2010)
Schulleitung
Als Nachfolger von Reinhard
Schmidt wird Holger
Breukelman als Konrektor
von Schulrat Udo Tiemann
in sein Amt eingeführt. Herr Breukelman stammt aus
Nordhorn und studierte an der Universität Osnabrück das
Lehramt an Realschulen in den Fächern Mathematik, Geographie und
Geschichte. Er absolvierte seinen Vorbereitungsdienst 2002/03 am
Ausbildungsseminar Nordhorn und an der RS Emlichheim als
Ausbildungsschule, wo er auch in den Landesdienst eingestellt
wurde. Der Schulrat bescheinigt ihm Organisationstalent,
Fachkompetenz, Teamfähigkeit und ein stets starkes
persönliches Engagement. Er ist in der gesamten Schulgemeinde
anerkannt und geschätzt. (GN, 17.11.2010)
2011 - Gäste aus Ermelo
Schüler
des Christelijk College Groevenbeck
aus Ermelo waren zu Gast an der Realschule und erlebten
interessante Tage: Begrüßung durch die
Samtgemeindebürgermeisterin, den Bürgermeister und den
Schulleiter im Haus Ringerbrüggen, Besuch der Firma Bekuplast,
Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle in Nordhorn, Teilnahme am
Unterricht und Sport in der Vechtetal-Halle und schließlich eine
Fahrt nach Münster. Abschließend wurde eine Zeitung
über den Austausch mit Fotos und Texten erstellt, in der besonders
die lustigen gemeinsamen Abenden erwähnt wurden, bei denen man
sich näher gekommen ist. Der Gegenbesuch ist im Mai vorgesehen.
(GN, 4.1.2011)
Landesentscheid
"Jugend trainiert für Olympia"
Die Volleyballerinnen
der Realschule Emlichheim qualifizieren sich
für den Landesentscheid "Jugend
trainiert für Olympia". Die Mannschaft der Wettkampfgruppe
III setzte sich beim Bezirksentscheid in Bad Iburg ohne
Niederlage durch. (GN, 26.?. 2011)
Todesfall
Am
14. April 2011 starb Heinz-Jürgen
Weißing.
Den Nachruf der Realschule
finden Sie unter Biographien.
(GN, 18. 4.2011)
Wettbewerb "Jugend
trainiert für Olympia"
Berlin
war eine Reise wert für die Volleyballerinnen : Im Wettbewerb "Jugend
trainiert für Olympia" gewannen
sie in der Wettkampfklasse III (Geburtsjahrjänge 1996 is
1999) die Bronzemedaille. Bei
der Rückkehr wurden die
Spielerinnen schon am Bahnhof in Bad Bentheim von ihren
Familien, Freunden und Bekannten mit Transparenten empfangen. In
Emlichheim fuhr die Mannschaft in einer Kutsche eine Ehrenrunde durch den Ort, bevor am
Haus Ringerbrüggen ein kleiner
Empfang stattfand. (GN, 11.5.2011)
5000 Euro für Kinderkrebshilfe
Insgesamt 10.312 Euro erliefen die Schüler der fünften bis
neunten Klassen in einem Sponsorenlauf.
Das Kollegium und die Schülervertretung beschlossen, davon 5000
Euro dem "Verein zur Förderung
krebskranker Kinder Münster" zukommen zu lassen. Den
anderen Teil des erlaufenen Geldes will die Schule für die Verbesserung des Schulhofes und
für das 50-jährige
Schuljubiläum verwenden. (GN, 15.9.2011)
50-jähriges Schuljubiläum
Vor 50 Jahren wurde die Schule mit 46 Schülern in einer Klasse als
Mittelschule eröffnet. Dieses Jubiläum wird am 29.. und 30.
September mit einem großen Festprogramm gefeiert. Am Donnerstag,
dem 29. September, lädt die Realschule zu einem "Tag der offenen Tür" mit
Ständen und Aktivitäten ein. Der Freitag beginnt mit einem ökomenischen Gottesdienst
für alle ehemaligen Schüler, Lehrkräfte und
Interessierte in der altreformierten Kirche. Es schließt sich der
Festakt für
geladene Gäste in der Aula an. Zu ihnen gehören Vertreter der
Schulträger, der Politik, vieler Schulen, der Kirchengemeinden,
der Eltern- und Schülerschaft sowie der Wirtschaftsunternehmen,
mit denen die Realschule kooperiert, und ehemalige Lehrer. Den Festvortrag hält Herr RSchD Udo Tiemann von der
Landesschulbehörde. Es folgen viele Grußworte und
Vorführungen der Schülerklassen und -gruppen. Die Schule
erstellte eine Festschrift,
die über 100 Seiten umfasst. Am Abend gibt es eine
öffentliche Feier in der Vechtetalhalle, mit dabei sind die Bands
"Agony Aunt" und "Sity Nine". Am 4. Oktober fahren alle
Schüler zu einem Tagesausflug
nach Bremen. Es wird auf einen Einzelbericht verwiesen: 50-jährige
Geschichte der Realschule Emlichheim aus Anlass des
50-jährigen Jubiläums 2011. (GN, 22.9. und 4. 10. 2011)
Neuer
Busbahnhof für das Schulzentrum
Das Schulzentrum in Emlichheim hat einen völlig neu gestalteten
Busbahnhof erhalten. Die Schulbusse können in einem
großzügigen Kreisel
am Ende des Lägen Dieks wenden. Der Marktplatz wurde neu
gepflastert,
die Straße "Am Markt" ausgebaut. (GN, 24.9.2011)
Renovierungs-
und
Bauarbeiten
Die Samtgemeinde
Emlichheim plant auch im kommenden Jahr
größere Renovierungs- und Bauarbeiten an den Schulen.
Dafür will die Kommune etwa 565.000
Euro ausgeben. Weitere 130.000
Euro sind für Anschaffungen
vorgesehen.
Für die Fassaden-Sanierung
an der Realchule besteht zwar dringender Bedarf. Da die für den
ersten Bauabschnitt geplanten 150.000 Euro nicht vorhanden seien,
müssen die Arbeiten, zu denen auch eine Erneuerung der 37 Jahre alten Fenster
gehört, verschoben werden. (GN, 14.12.2011)
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Quellen:
- Gerrit Warsen,
Auszüge
aus der
Schulchronik, 1966,
- Albert Rötterink,
Chronik der
Gemeinde Emlichheim, 1970
- Festschrift 25 Jahre
Realschule Emlichheim 1961 -
1986, 1986;
hier: Carl Stegemeyer,
Werdegang der
Realschule Emilichheim ,
Gerrit Jan
Zager, So fingen wir damals an,
Hans-Joachim Lindenberg, Eine
Realschule auf dem Lande
- Heinrich Eberhardt,
Emlichheim im Spiegel der
Schulchroniken, 1992, Seiten 182 - 197,
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text
angegeben.
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