|
|
Carl
Koberg
13.5.1926
- 21.7.1998
von Peter Zeiser
|
|
|
|
Als Pädagoge und Kommunalpolitiker hat er sich in Bad
Bentheim einen Namen gemacht. Sein offenes und unkompliziertes Wesen
wurden allseits geschätzt. Die Rede ist von Carl Koberg, der im
Alter von 72 Jahren verstarb.
|
|
Sein Beruf war ihm Berufung. Als Lehrer hat Carl Koberg in der
Grafschaft Spuren hinterlassen. Er unterrichtete nicht nur Generationen
von Schülern, sondern machte sie aus seiner christlichen
Überzeugung heraus auch mit dem Sinn des Lebens vertraut.
|
|
Nach dem Abitur an der Oberschule für Jungen in Nordhorn im Januar
1944 studierte Koberg in Vechta Pädagogik und trat im November
1948 an der Marienschule in Nordhorn seinen Dienst an. Nach einer
Zwischenstation an der neuen Elisabethschule in der Blanke wechselte er
im April 1957 zur katholischen Johannesschule Bad Bentheim, wo er zuvor
bereits vertretungsweise tätig war. 1962 übernahm er dort als
Hauptlehrer erstmals die Verantwortung und behielt sie fast 30 Jahre.
1991 wurde der Rektor feierlich verabschiedet, zusammen mit seiner Frau
Margret, die dort 20 Jahre lang die katholischen Kinder Bad Bentheims
unterrichtet hat. Mit der Verabschiedung des Lehrerehepaars ging
damals eine "Ära" zu Ende. Das pädagogische Geschick der Kobergs, die immer die Kinder in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt
hatten, fand seinerzeit ausdrückliche und vielfache Würdigung.
|
|
Auch in der Kommunalpolitik mischte sich Carl Koberg ein, suchte er der
Stadt Bestes. 27 Jahre saß er im Stadtrat und engagierte sich
immer wieder in seinen Gremien, insbesondere im Schulausschuss.
|
|
Besonderen Einsatz zeigte Koberg als Mitglied der CDU, der er 1956
beitrat. Innerhalb des Ortsverbandes Bad Bentheim fiel er als Werber
neuer Mitglieder auf. So gelang es ihm unter anderem, Dietrich Somberg,
den langjährigen Bürgermeister von Bad Bentheim und
ehemaligen Landrat, zur Partei zu holen.
|
|
Carl Koberg hat sich in vielfältiger Weise um Bad Bentheim
verdient gemacht.
|
|
Quelle: GN, 24.7.1998 "Engagiert für die Schule und das Wohl der
Stadt" (pez)
|