Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Aktuelles für Schüler

Schulprojekt "Nederlandse Taal"

Rund 50 % der niederländischen Kinder mit Wohnsitz in der Grafschaft Bentheim besuchen niederlänische Schulen. Das ist nach dem Niedersächischen Schulgesetz nicht erlaubt. Es besteht aber ein weiteres Problem: Ein Schulbesuch in den Niederlanden führt zu einer Isolierung der Kinder in ihren neuen Heimatorten. Um dieser Entwicklung zu begegnen, wurde Mitte 2006 die "Stiftung für niederländische Sprache und Kultur in der niedersächsischen Grenzregion" (NTCN) unter Beteiligung deutscher Kommunen, der Landesschulbehörde, Schulleitungen und niederländischer Stiftungen gegründet. Die wichtigsten Ziele der Stiftung sind:

  • die Förderung der niederländischen Muttersprache in Wort und Schrift,
  • die Integration  niederländischer Kinder in deutsche Schulen und die deutsche Gesellschaft,
  • dezentrale Unterrichtsangebote in der niedersächsischen Grenzregion zu den Niederlanden,
  • für die Zukunft der Kinder eine Erleichterung von Ausbildung, Studium oder Arbeit in den Niederlanden.

Der NTC-Unterricht wird derzeit in der Grafschaft (Stand: 2011) an Schulen in Bad Bentheim/ Gildehaus, Uelsen, Emlichheim, Laar, Nordhorn und Neuenhaus/Veldhausen  angeboten. Hinzu kommen drei Standorte im Emsland, nämlich Rhede, Walchum und Haren. . Der Unterricht umfasst vier Unterrichtsstunden pro Woche und findet fast ausschließlich im Rahmen des nachmittaglichen Unterrichts in Ganztagsschulen statt. Die Muttersprache der Lehrkräfte ist niederländisch. Für die Eltern entstehen pro Jahr Kosten in Höhe von 60 Euro für Bücher und Arbeitsmaterialien. Auch anfallende Fahrtkosten müssen sie übernehmen. Die niederländischen Lehrkräfte sowie weitere Ausgaben werden über die Stiftung finanziert. Das Geld stammt überwiegend  von der "NBO Nederlands", die wiederum vom niederländischen Staat unterstützt wird.
Insgesamt unterrichten  die Lehrkräfte rund 120 Schüler - weit überwiegend im Grundschulalter. Bei einer entsprechend großen Teilnehmerzahl ist aber auch der Unterricht in Real- und Hauptschulen sowie in Gymnasien und Kindergärten möglich.
Für weitere Informationen dazu steht der Stiftungsvorsitzende Steffan Glüpker zur Verfügung::
E-mail Gluepker@te-online.de oder Telefon 05921/ 32 600  (GN, 17.9.2011).