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Evangelische
Volksschule Neuenhaus, dann Hauptschule Neuenhaus
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Gliederung:
1. Die
Entwicklung des
Schulwesens in Neuenhaus ab 1465
2. Die Volksschule
im Nationalsozialismus (1933 - 1945)
3.
Die Schule nach dem 2. Weltkrieg bis zur Gründung der KGS
4.
Von der Gründung der Hauptschule 2004 bis zur Auflösung der
Schule 2010
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4.
Von der Gründung der Hauptschule 2004 bis zur Auflösung
der Schule 2010
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2004 - Wie
bei der KGS Neuenhaus ausgeführt ist, beschließt der
Samtgemeinderat, dass die KGS ab August 2004 keine neuen Schüler
mehr aufnimmt und zum 1.8.2007 aufgehoben wird. In der
Übergangszeit werden die vorhandenen Jahrgänge 8, 9 und 10
weiter unterrichtet. Weiter beschließt der Samtgemeinderat, ab
August 2004, beginnend mit den Jahrgängen 5, 6 und 7, eine
selbstständige Hauptschule Neuenhaus und eine
selbstständige
Realschule einzurichten. Kommissarischer Schulleiter der Hauptschule
wird Herr Ernst-Dieter Oehler,
bisher Leiter der Orientierungsstufe
Blanke in Nordhorn.
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2005 - In
den Osterferien wird der EDV-Raum
der Hauptschule renoviert und mit 16
neuen Rechnern ausgestattet. Nach achtjähriger Nutzungszeit sind
die alten Rechner technisch abgeschrieben. An den Kosten für die
Anschaffung der neuen Rechner in Höhe von 17.000 € muss sich der
Landkreis nach der von diesem Jahr ab geltenden Vereinbarung mit 60 %
beteiligen (GN, 8.3.2005). Die endgültige Ausstattung des
EDV-Raumes ist dann im Herbst fertiggestellt (GN, 5.11.2005).
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Im November wird ein zweitägiges und sehr
umfangreiches Verkehrprojekt gestartet.
Dabei steht neben Sehtests,
Erste-Hilfe-Kursen
und Fahrrad-Geschicklichkeitstests auch die Reparatur von
Fahrrädern auf dem Programm (GN, 23.11.2005).
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Mit einer Elternbefragung will die Hauptschule
Neuenhaus herausfinden,
welche Ganztagsangebote sich
die Eltern wünschen. Als
Starttermin für die Nachmittagsbetreuung ist das Schuljahr 2007/08
im Gespräch (GN, 27.12.2005). Die Befragung der Eltern zeigt, dass
diese Bedarf an der Einrichtung einer Ganztagsschule sehen, bei der die
Schüler jeweils montags bis donnerstags an Nachmittagsangeboten
teilnehmen können (GN, 10.6.2006).
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2006 - Nachdem Herr Oehler die Hauptschule
Neuenhaus seit dem 1.8.2004 kommissarisch geleitet hat, wird er im
Februar 2006 offiziell zum Rektor der
Hauptschule ernannt (GN,
16.2.2006). Die Neugestaltung des
Pausenhofes wird als erforderlich angesehen. Das vorhandene
Gelände entspreche nach Aussagen des Schulleiters, Rektor Ernst-Dieter Oehler,
nicht den pädagogischen Ansprüchen an
einem zeitgemäßen Schulhof. Mit Unterstützung von
Schülern und Eltern könnten auf der Fläche zwischen
Hauptschule, Gymnasium und Küchen-, Werk- und Kunsttrakt zum
Beispiel ein Basketballfeld, eine Schotterkegelbahn, eine Kletterwand
und ein Spielefeld entstehen. Über eine Brücke über den
Mühlengraben sollte ein Bolzplatz erreichbar sein (GN, 10.6.2006).
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2007 - Ab
1. September soll an der Hauptschule der Ganztagsbetrieb
eingeführt
werden. Hierzu wird ein Zeitplan aufgestellt, der aus vier Blöcken
besteht:
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Schüler, die die 6. Stunde frei haben,
können sich unter Aufsicht der Schulsozialpädagogin Meike Körnig von 12.10
bis 13.00 Uhr selbst beschäftigen.
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Block II von 13 bis 14 Uhr steht als Freizeit
bzw. für das
Mittagessen zur Verfügung. Bis zu 18 Schüler können in
der Schulküche
essen. Wenn die Plätze nicht ausreichen, müsste die
Pausenhalle
erweitert werden. Inklusive Ausgabe und Entsorgung wir das Essen eines
Anbieters 3,40 € kosten.
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Von 14.00 bis 14.45 Uhr sollen
Hausaufgabenhilfe und
Förderunterricht erfolgen. Als Aushilfe haben sich 23 Gymnasiasten
aus
Klasse 11 beworben, die 7 € pro Schulstunde erhalten. Der
Förderunterricht soll in Deutsch, Englisch und Mathematik
erfolgen..
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Der 4. Block ist für Freizeitangebote
reserviert und
umfasst zwei Schulstunden. Die Arbeitsgemeinschaften werden auf den
Nachmittag verlegt. Außerdem werden außerschulische
Anbieter gesucht,
die in verschiedenen Bereichen tätig werden sollen (GN, 30.12.2006)
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Seit Beginn des
Schuljahres 2006/07 führt der Fachbereich
Arbeit-Wirtschaft-Technik
unter der Federführung der Lehrerinnen Anne Böhling und Heidi Ledebur und des
Fachbereichsleiters Reinhard
Lüttel
das Projekt "Schülerfirmen"
durch. In drei Wochenstunden werden
Waren
aus Holz und Metall gefertigt und in der Lehrküche Snaks für
den
Verkauf in der großen Pause zubereitet, den die Schülerfirma
"Kiosk"
übernimmt. Ziel des Projektes ist es, dass die Schüler
bereits in der
Schule die Arbeitswirklichkeit in den Betrieben annähernd kennen
lernen
(GN,12.1.2007) Im Erdgeschoss der
Schule wird die
Pausenhalle erweitert. Künftig soll hier die Mittagsverpflegung
der
Schüler erfolgen. Es wird auch eine neue Küche
eingerichtet. Außerdem
wird ein Bolzplatz gebaut (GN, 23.8.2007). Im Rahmen des
Ganztagsbetriebe bereiten zwei Mitarbeiterinnen der
Samtgemeinde täglich (außer freitags) etwa 40 Portionen
Mittagessen zu. Die Fertiggerichte liefert "apetito". Das Essen kostet
3,20 €, wovon 2,20 € auf die Eltern entfallen (GN, 20.11.2007).
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2008 - Der Gründungsrektor der
Hauptschule
Neuenhaus Ernst-Dieter Oehler
tritt zum 1. Februar 2008 mit 63 Jahren in die sogenannte
Freistellungsphase der Altersteilzeit
ein. Für ihn geht damit eine
38,5-jährige Dienstzeit im Schuldienst, davon 19 Jahre als
Schulleiter zu Ende. Seine erste Lehrerstelle trat er 1969 an der
damaligen Volksschule in Gildehaus an. 1981 wechselte er zur KGS
Neuenhaus als Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik. 1989 wurde
er Leiter der Orientierungsstufe Blanke in Nordhorn, um dann 2004 nach
Auflösung der Orientierungsstufen in Niedersachsen als Leiter der
Hauptschule nach Neuenhaus zurückzukehren. Für Schulrat Tiemann war Oehler mit seinen
langjährigen Erfahrungen als Schulleiter genau der richtige Mann
für die Aufgabe, in Neuenhaus eine neue Hauptschule aufzubauen. Oehler habe dabei stets
offen seine Meinung und Kritik geäußert (GN, 26.1.2008).
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Nachdem Ernst-Dieter
Oehler zum Ende des
Schulhalbjahres am 31.1.2008 in Pension gegangen ist, tritt Joachim
Lachmann seine Nachfolge
an.
Schulrat Udo Tiemann
überreicht ihm in einer Feierstunde Anfang April die
Ernennungsurkunde zum Rektor der Hauptschule Neuenhaus. Der
gebürtige Schüttorfer begann seinen Schuldienst 1975 in
Gesmold. Danach unterrichtete er an der OS in Lingen-Laxten, an der
Hauptschule Schüttorf und an der KGS Neuenhaus. Er war an der KGS
Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik, dann Leiter des
Hauptschulzweiges und schließlich letzter KGS-Leiter. Herr Tiemann
bescheinigt ihm, dass er bei der
Auflösung der KGS viel Umsicht und Fingerspitzengefühl
gezeigt habe. Die Entwicklung eines eigenständigen Profils sei die
Chance für die Hauptschule, nicht zur Restschule zu werden.
Lachmann bekenne sich zur Hauptschule und identifiziere sich mit ihrer
starken Orientierung an die Arbeitswelt (GN, 5.4.2008).
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Im Rahmen eines "Sozialen
Aktionstages" gehen 150 Schüler zu Fuß von ihrer
Schule zum
Schulzentrum Deegfeld in Nordhorn, um am dortigen Sponsorenlauf "Lauf
fürs Leben" teilzunehmen. Entstanden ist die Idee zur Teilnahme am
Aktionstag im Religionsunterricht der Klasse 8 b. Ein Scheck in
Höhe von 3.050 € als Spende wird der Grafschafter Hospizhilfe
überreicht (GN, 7. und 19.6.2008).
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In dem
vom Schulträger
veranlassten Gutachten zur
Schulentwicklung in der Samtgemeinde wird in
einer Schulausschusssitzung festgestellt, dass wegen des starken
Rückgangs der Geburten von 172 im Schuljahr 1996/97 auf 129 im
Schuljahr 2006/07 und bei einer Übergangsquote von 18 % in den
Hauptschulen Veldhausen und Neuenhaus in einigen Jahren mit 11 bis 12
Schülern pro Jahrgang an beiden Schulen zu rechnen sei. Der
Gutachter
empfiehlt aus schulfachlichen Gründen, die Hauptschüler in
einer
zweizügigen Hauptschule zusammenzulegen und wegen des vorhandenen
Raumangebotes Neuenhaus als Standort zu wählen. Die Gruppe SPD/
Grüne
im Rat schlägt alternativ vor, die Schuljahrgänge 5/6 als
Außenstelle
in Veldhausen zu führen. Nach Ansicht des Gutachters und des
anwesenden
Schulrates sprechen hiergegen schulfachliche Gründe. In einer vom
Veldhauser Elternrat vorgelegten Unterschriftsliste sprechen sich 1.100
Einwohner gegen die Schließung des Hauptschulzweiges in
Veldhausen aus. Der Schulträger will eine Entscheidung bis zum
Schuljahrsbeginn 2010/11 treffen
(GN, 13.11.2008).
Die Hauptschule Neuenhaus setzt bei der Vorbereitung ihrer Schüler
auf das Berufsleben vor allem
auf die Arbeit in den Schülerfirmen
und die Kooperation mit örtlichen Betrieben. Während einer
pädagogischen Klausurtagung ist dieses Ziel nach Angaben von
Rektor Joachim Lachmann
mit in das neue Leitbild aufgenommen worden. Auf dem Neuenhauser
Weihnachtsmarkt ist die Hauptschule Neuenhaus in diesem Jahr erstmals
mit einem Stand vertreten. Eine besondere Verbindung besteht mit dem
Partnerbetrieb Neuenhauser Maschinenbau (GN, 19.12.2008).
2009 - Beim
Neujahrsempfang der Gemeinde Osterwald führt Bürgermeister Johann Diekjakobs zur Zusammenlegung der
Hauptschulen Neuenhaus und Veldhausen aus: "Es kann
nicht immer alles so bleiben wie es ist. Vielleicht muss man auch mal
neue Wege gehen." In diesem Zusammenhang teilt
Samtgemeindebürgermeister Arends mit, dass im Sommer
eine Informationsveranstaltung stattfinden solle, auf der man darum
werben wolle, "auf Dauer zu anderen Wegen zu kommen" (GN, 17.1.2009).
Die Zusammenlegung der beiden Hauptschulen Neuenhaus und Veldhausen ist
vorerst vom Tisch. Die Neuenhauser Verwaltungsspitze und die
Landeschulbehörde haben die Schulen dazu aufgefordert, bis zu der
Sommerferien einen Vertrag über
eine Zusammenarbeit zu
schließen. Mit der Kooperation erhalten beide Schulen die Chance,
noch einige Jahre ihre
Selbstständigkeit zu wahren. Durch die Einzügigkeit beider
Schulen ergeben sich jedoch Mängel. Als Beispiele nennt Schulrat Tiemann
die Wahlpflichtdifferenzierung in Mathematik und Englisch in den
Klassen 9 und 10. Für die Einrichtung eines A- und eines B-Kurses
reiche die Lehrerversorgung nicht aus. Das gleiche gilt für
Wahlfächer wie Kunst und Musik. Die Behörden erwarten, dass
sich die Schulen über Unterrichtsinhalte, Lernziele und
Beurteilungen verständigen und eine ständige
pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit vereinbaren. Eine
Folge der Kooperation wäre, dass ein Fahrdienst eingerichtet
werden müsste, damit die Schüler ohne größeren
Zeitverlust zwischen den Standorten pendeln können.
Samtgemeindebürgermeister Arends könnte sich
vorstellen, dass der Hauswirtschaftsunterricht auch für Veldhauser
Hauptschüler in Neuenhaus erfolgt, weil es dort eine moderne
Küche gibt. Schulrat Tiemann
hielte es wegen der A- und B-Kurse in Mathematik und Englisch für
sinnvoll, alle Hauptschüler bereits ab Klasse 9 in Neuenhaus zu
unterrichten. Außerdem könnte hier auch mit der Realschule
zusammengearbeitet werden (GN, 28.2.2009).
Im Landkreis Grafschaft Bentheim ist die Hauptschule Neuenhaus als
einzige Schule für ein Pilotprojekt ausgewählt worden, nach
dem bundesweit an tausend ausgewählten Schulen, an denen der
Hauptschulabschluss erteilt wird, Berufseinstiegsbegleiter
eingestellt
werden. Der Berufseinstiegsbegleiter begleitet und unterstützt
förderungsbedürftige Jugendliche individuell bei der
Eingliederung in eine berufliche Ausbildung. Mit seinen
Aktivitäten soll er dazu beitragen, die Chancen der Schüler
auf einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben zu verbessern.
An der Hauptschule Neuenhaus wird im Rahmen eines Elternabends Hermann Schumacher vom
Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) als neuer
Berufseinstiegsbegleiter vorgestellt. Der 44-jährige hat in seinen
bisherigen Tätigkeiten als Fachpraxislehrer und bei der
Durchführung von Grundausbildungslehrgängen umfassende
Erfahrungen gesammelt. Die Begleitung gefährdeter Schüler
beginnt in der 8. Klasse und endet ein halbes Jahr nach Aufnahme einer
Ausbildung (GN, 18.2.2009; siehe auch im Internet unter Google:
Hauptschule Neuenhaus - Berufseinstiegsbegleiter)
Die Hauptschule Neuenhaus erhält von der Kreissparkasse Neuenhaus
einen neuen Motorroller mit einer Sicherheitsausstattung (Helm und
Jacke) zum Einsatz im Rahmen des Ganztagsangebotes der Mofa-AG. Ziel
dieser Arbeitsgemeinschaft ist nicht nur der Erwerb der Fahrerlaubnis,
sondern auch durch einen motivierenden Unterricht einen besonders
effektiven Beitrag zur Verkehrseziehung zu leisten (GN, 6.3.2009).
Mit einem
kleinen Fest haben die Schüler der Hauptschule Neuenhaus ihren neu gestalteten Schulhof in Gebrauch
genommen. Durch den besonderen Einsatz der Eltern ist der Schulhof in
ein
Gelände verwandelt worden, auf dem die Schüler nun
verschiedene
Spielmöglichkeiten vorfinden. Neben einem neu erbauten
Soccerkäfig ist
ein Volleyballfeld angelegt worden. Es gibt neue Sitzgelegenheiten und
aufgemalte Spielfelder, die ab sofort in jeder großen Pause
genutzt
werden können (GN,31.8.2009)
2010 - Beschluss des Samtgemeinderates
"Der Rat der
Samtgemeinde Neuenhaus fasst in seiner Sitzung am 15. Februar
2010 folgende Beschlüsse:
- Die
Carl-van-der-Linde-Schule
Veldhausen wird gemäß § 106 Abs. 1.
Niedersächsisches Schulgesetz
(NSchG) zum 1.August 2010 um den Schulzweig Hauptschule
eingeschränkt
und als Grundschule Veldhausen fortgeführt.
- Der Schulzweig
Hauptschule der
Carl-van-der-Linde-Schule Veldhausen und die Hauptschule
Neuenhaus
werden gemäß § 106 Abs. 1 NSchG zum 1. August 2010 zu
einer Schule
zusammengelegt.
- Die Hauptschule und die
Realschule
Neuenhaus werden gemäß 3 106 Abs. 5 NSchG zum 1.
August 2010
organisatorisch zusammen gefasst und als Schulzweig Hauptschule und
Schulzweig Realschule dieser neuen Schule geführt" (Bekanntmachung
in
den GN, 19.2.2010).
Musikpädagogische
Arbeit
Die
Niedersächische Sparkassenstiftung unterstützt die musikpädagogische Arbeit des Musikzugs
Neuenhaus zum Aufbau eines Bläserensembles. Beteiligt sind Schüler der Burg- und der Hauptschule.
Mit einer Förderung von knapp 5000 Euro trägt die Stiftung
dazu bei, das musikalische Angebot an den beiden Schulen um eine
Facette zu erweitern. Neben der Stiftung hat sich die Samtgemeinde
Neuenhaus in die Errichtung des Bläserensembles eingebracht.
Das Foto zeigt die Förder- und
Hauptschüler aus Neuenhaus mit der Burgschulleiterin Hannelore Schönrock, Hans-Jürgen Grobelny
von der Sparkassenstiftung, Hauptschulleiter Joachim Lachmann und ihrem
Ausbilder Kunibert Zirbel
(hintere Reihe von rechts) (Foto:
Westdörp, GN, 4.3.2010)
Verabschiedung
Der Rektor
der Hauptschule Neuenhaus, Joachim Lachmann, wird von
Schulrat Udo Tiemann
aus der Hauptschule Neuenhaus verabschiedet und tritt im neuen
Schuljahr seinen Dienst als Leiter der Hauptschule Uelsen an. Nach
Aussagen von Herrn Tiemann kann Lachmann mit Stolz auf die kurze Zeit
als Rektor in Neuenhaus blicken. Er habe sich immer zur Hauptschule bekannt,
zunächst als Lehrer im Hauptschulzweig der KGS ab 1989, dann als
KGS-Konrektor ab 1998, als Leiter des KGS-Hauptschulzweiges ab 2004 und
KGS-Leiter 2007 sowie als Leiter der Hauptschule seit 2008, die
2009 als einzige Schule im Landkreis einen Berufseinstiegsbegleiter
bekommen habe. Nach den Worten von Samtgemeindebürgermeister
Johann Arends sei die Schule im letzten Jahr ungerechtfertigten Vorwürfen
ausgesetzt gewesen. Im Streit um die Zusammenlegung der Hauptschulen
seien alte kommunalpolitische Rechnungen aufgemacht, die noch aus der
Vereinigung von Neuenhaus und Veldhausen stammten. Lachmann habe sich
jedoch stets die Sache gesehen und sich persönlich
zurückgehalten. Damit insbesondere den Hauptschülern aus
Veldhausen die Eingewöhnung in
Neuenhaus gelingt, werden die Konrektoren Tim Battling aus
Veldhausen und Wolfgang
Ledebur aus Neuenhaus den Schulzweig im ersten Halbjahr
gemeinsam betreuen. Die komplett installierte neue Schulleitung mit Rektorin Ulrike Arends an der Spitze
und zwei Konrektoren soll zum 1. Februar 2011 installiert werden. (GN,
26.6.2010)
"Lauf
für Afrika"
Mit
einem "Lauf
für Afrika"
beteiligt sich die Hauptschule Neuenhaus an der Kampagne "Dein
Tag für Afrika" des Vereins "Aktion Tagewerk".
Mit dem Erlös
des Sponsorenlaufs
in Höhe von 1.076,30 Euro werden Bildungsprojekte in
Ruanda, Angola, Burundi, Südafrika und dem Sudan unterstützt.
(GN, 2.7.2010)
Ende der
selbstständigen Hauptschule
Die Hauptschule und die
Realschule
Neuenhaus werden gemäß 3 106 Abs. 5 NSchG zum 1.
August 2010 organisatorisch zusammen
gefasst und als Schulzweig Hauptschule und
Schulzweig Realschule dieser neuen Schule geführt".
(Bekanntmachung
in
den GN, 19.2.2010)
Damit endet die Geschichte der
Hauptschule Neuenhaus. Die Fortsetzng finden Sie unter Haupt- und Realschule
Neuenhaus.
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Quellen:
- Schulchronik
der Ev. Volksschule Neuenhaus bis 1913, Aufbewahrung im Schularchiv von
Neuenhaus
- Schulchronik
der Ev. Volksschule Neuenhaus, ab 1913, Abschrift von Herrn Achim
Röder, Neuenhaus, auf CD zur Verfügung gestellt
- Johann Holthuis,
Auszüge
aus der Schulchronik, 1962
- Heinrich Eberhardt,
Chronik
der Schulen von
Neuenhaus, 1994
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben
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Grafschaft Bentheim im Unterricht"
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