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Carl-von-der-Linde-Schule Veldhausen
Kirchspielschule
seit 1750, ab 2010 Grundschule
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Veldhausen gehört zu den ältesten
Gemeinwesen der Grafschaft Bentheim. Vor etwa 1000 Jahren bereits
entschlossen sich die damals noch jungen Christen der umliegenden
Bauerschaften Grasdorf und Osterwald, auf einen ihnen besonders
geeigneten Platz "im Grasdorfer Veld" eine christliche Kirche zu bauen.
Nach alten Urkunden soll das erste Gotteshaus bereits 1317 gestanden
haben. Es war Johannes dem Täufer geweiht. 1370 wurde diese
(Holz)Kirche Überlieferungen zufolge abgebrochen und angeblich
nach Neuenhaus verfrachtet, weil dort der Graf Johann II. das Image
seines "neuen Hauses" aufpolieren wollte. Mittlerweile streiten sich
die Gelehrten, ob es überhaupt jemals eine echte Verlegung der
Kirche von Veldhausen nach Neuenhaus gegeben hat, oder ob sie nur
symbolisch zu verstehen ist. Es gab eine "Zurückversetzung der
Kirche mit ihrem Taufstein und allen anderen Rechten und Geräten"
von Neuenhaus nach Veldhausen. Schon frühzeitig entwickelte sich
eingesundes mittelständiges Leben. Bereits unmittelbar nch dem
Dreizigjährigen Kriege gab es in Veldhausen eine Schuster-
und Schneidergilde. (Quelle: Willy
Friedrich,Veldhausen - im Spiegel der Zeit, Der Grafschafter,
Mai 1969, Seite 610).
Über die Schulverhältnisse in
Veldhausen in früherer
Zeit schreibt Pastor em. Lic. Theodor
Stiasny in einem
unveröffentlichten Manuskript "Aus Veldhausens kirchlicher
Vergangenheit und Gegenwart" (Seite 29): "Im Dorfe Veldhausen bestand
wohl schon sehr früh eine Schule. Die Schulen in dieser und der
früheren Zeit waren Küsterschulen. Sie gehörten der
Kirche, wie auch die Kirche alle Auslagen für
Schule und Küster trug. Wiederholt lesen wir, dass Reparaturen an
der
Schule notwendig waren. Die alte und erste Schule war in der
Küsterei
selbst. Dann lag sie, wie im Buch der Kircheneinkünfte steht, (auf
Camps
Garten bei dem Kirchhof hinter der Kirche) irgendwo am Kirchhof
(Kirchplatz)".
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1595 - Um
1595 ist ein
gewisser Smidt Lehrer
und
Küster in Veldhausen. Die Pflichten des Küsters sind u.a.
auch das Glockenläuten. Auch macht er außer dem
Jugendunterricht und dem Vorsingen in der
Kirche (eine Orgel gab es noch nicht) sich durch allerlei andere
Arbeiten
nützlich und unentbehrlich. Nebenbei ist ihm die Sorge für
den
Kirchhof und dessen Zäune übertragen, auch das Uhrwerk steht
unter
seiner besonderen Aufsicht. Dass er als schriftkundiger Mann viel
Ansehen
im Kirchspiel genießt, ist daraus zu ersehen, dass er so manschen
Schuldschein und manchen Vertrag schrieb und unterschrieb. Wie der
Pastor,
so klagt auch er, "daß er bei diesen teuren Zeiten nicht zu
seinem
Gehalt kommen könne." Schließlich klagen die Ratsleute der
Kirche
es dem Grafen Arnold Jost,
dass etliche Bauern dem Pastor und
Küster
"ihr Gebühr nicht geben und frie sein wollen." Darauf kam dann ein
dementsprechender Befehl. Wie Pastor Stiasny an
anderer Stelle (Seite 70) schreibt, waren neben
dem Pastor und dem Richter der Küster und Lehrer eine angesehene
Person. Leider kann er die Reihenfolge der Namen nicht mehr angeben .
Eine der ältesten Namen, die die Urkunden melden ist Johann
Schedelich, "Küster to Veldhusen". Er hat im Jahre 1436
(vor
der
Reformation) einen Kaufbrief als Zeuge mit unterschrieben. Es geht aber
nicht daraus hervor, ob er auch schon als Lehrer tätig war.
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1663 - Zwischen
der
Kirchspielschule in Veldhausen und
der Bauerschaft Osterwald gibt es wegen des Schulbesuchs einen harten
Streit. Es soll keine Nebenschule geduldet werden, die nicht vom
Oberkirchenrat zugelassen ist. Schließlich räumt dieser der
Bauerschaft Osterwald einen "absonderlichen
Schulmeister" für die kleineren Schüler ein, die den weiten
Weg
zur Kirchspielschule noch nicht machen können, mit der Bedingung,
dass
der Kirchspielschule kein größerer Schaden erwachse. Dies
ist
festgelegt im Protokoll des Oberkirchenrates vom 20. Oktober 1663
(Wortlaut
des Niederschrift siehe: E04)
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1750 - Nach
Angaben in
der Schulchronik soll die
Kirchspielschule in Veldhausen jedoch erst um 1750 eingerichtet worden
sein. Dies wird jedoch als unwahrscheinlich angesehen.
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1753 - In
Osterwald wird
eine neue Schule gebaut, die
von allen Kindern der Bauerschaft im Winter besucht wird.
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1763 - In
der Bauerschaft
Neue-Piccardie (seit 1866:
Georgsdorf) entsteht eine Bauernschafts- oder Nebenschule.
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1785 - Da
die Schule
schon seit langer Zeit sehr
baufällig ist, ist ein Neubau unumgänglich notwendig. Da auch
die Regierung darauf dringt, beschließt der Kirchenrat, eine neue
Schule zu bauen, die zugleich auch als Rathaus dienen soll. Der Bau
kostet 1.400 Gulden.
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1821 - Nach Angaben in der Armenkasse
werden
für die armen Kinder in den Schulen der Kirchengemeinde an
Schulgeld und für Bücher im Jahre 1821 an die
jeweiligen Lehrer ausgezahlt:
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Nr.
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Lehrer
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Schule
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Gulden
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Stüber
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Deut
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30
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J.
L. van der Velde
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Veldhausen
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6
|
1
|
4
|
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31
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Lambert
Krol
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Osterwald
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1
|
12
|
-
|
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32
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H.
Hölter
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Esche
|
2
|
17
|
-
|
|
33
|
G.
Lambers
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Grasdorf
|
-
|
11
|
4
|
|
34
|
J
.L. van der Velde (für Bücher)
|
Veldhausen
|
6
|
14
|
-
|
|
35
|
J.H.
Snieders
|
Neue
Piccardie
|
1
|
11
|
4
|
|
|
|
|
19
|
7
|
4
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Umrechnung: 1
Gulden = 20 Stüber; 1 Stüber = 8 Deut
Quelle: Armenkasse der
Kirchengemeinde Veldhausen, von Gerhard Plasger, Nordhorn,
bereitgestellt.
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1828 - Der
Oberkirchenrat
achtet sehr
sorgfältig darauf, dass die Schulen in gutem Zustand erhalten
werden. Der Unterricht wird gleichfalls vom Oberkirchenrat
beaufsichtigt. Den Lehrern werden nützliche Weisungen und
Anleitungen aller Artgegeben (nach: Stiasny). Der Lehrer von
Veldhausen
wird vom Kirchenrat in Gemeinschaft mit dem Oberkirchenrat
gewählt. Für
die Nebenschulen der Bauernschaften wählt der Kirchenrat die
Lehrer
allein.
Nur der Lehrer und Küster von Veldhausen hat ein festes
Einkommen. Während zunächst alle Kinder aus dem Kirchspiel
die
Kirchspielschule in Veldhausen besuchten, entstanden im Laufe der Zeit
in den entfernt legenden Bauerschaften Nebenschulen, wie schon
erwähnt 1753 in Osterwald und 1763
in Georgsdorf. Bis 1828 sind weitere Nebenschulen in Esche, Alte
Piccardie und Adorf entstanden. Um das Jahr 1828 sind in Veldhausen 130
Schulkinder, in Esche 40
(Lehrer Dobben), in
Osterwald 50 (Lehrer Baur),
in Grasdorf 30 (Lehrer Volkers),
in
Alte Piccardie 34 (Lehrer Everts),
in Neue Piccardie
(heute: Georgsdorf) 30 (Lehrer W. Lübbers) und in
Adorf 30
(Lehrer Veldmann)
tätig. Nach Angaben von Stiasny
gab es
in Hohenkörben damals noch keine Schule.
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1865 - An
der Lingener
Straße wird eine neue
Schule gebaut. Die bisherige Schule dient der Gemeinde dann voll als
Rathaus. Von 1865 bis 1960 wurden Generationen von Schülern in
dieser Schule unterrichtet.
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Zeichnung von Bernd Andreas
Knoop.
Über die folgenden
Jahre fehlen noch Informationen.
Die Schulchronik ist nicht mehr auffindbar.
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1922 - Veldhausen ist
eine dreiklassige Schule mit drei Lehrkräften. Der Unterricht
findet in dem 1865 gebauten Schulgebäude an der Lingener
Straße
statt.
1935 - Leiter der
Volksschule Veldhausen wird der Hauptlehrer Jan Albert Blekker.
Über sein Schicksal finden Sie einen Einzelbericht.
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Auch über die folgenden Jahre fehlen noch
Informationen.
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1949
- An der
Evangelischen Volksschule Veldhausen sind
4
Lehrer tätig, die 234 Schüler unterrichten. Wegen des starken
Bevölkerungszuwachses kommt 1949 dann eine fünfte und 1951
eine sechste Lehrkraft hinzu.
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1952
- Die Gemeinde
errichtet ein neues dreiklassiges
Schulgebäude.
Es wird der Wunsch geäußert, dass die Baumaßnahmen
einmal
fortgeführt werden sollen. Man ist noch gezwungen, die alte
Volksschule
an der Lingener Straße, die 1865 erbaut wurde, weiter zu
benutzen.
Im Keller ist ein Unterrichtsraum für Mädchen der
Landwirtschaftlichen
Berufsschule untergebracht.
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1960
- An das 1952
errichtete Schulgebäude wird
ein
zweigeschossiger Trakt mit 8 Klassenräumen angebaut. Lehrer- und
Lehrmittelzimmer
ergänzen das Ganze. Durch zwei Treppenhäuser sind die
Klassen-
und Nebenräume im Obergeschoss erreichbar (Schusterbauweise).
Durch
den Anbau wird die Möglichkeit geschaffen, eine ländliche
Zentralschule
einzurichten (GN, 19.3. und 28.5.1959).
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Wegen
akuter Einsturzgefahr wird das 1952 errichtete Schulgebäude
mehrere
Monate baupolizeilich gesperrt. Der Unterricht kann nur in
Behelfsräumen
durchgeführt werden und leidet unter der Enge (GN, 30.9.1959).
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Nach
Einweihung des Schulanbaus wird die 1865 erbaute Schule nicht mehr
für
schulische Zwecke genutzt und beherbergt dann eine Textilfabrik. 1961
bietet sich die Möglichkeit, in der Nähe eine Turnhalle
einzurichten.
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Rektor
Rooseboom berichtet während einer Gemeindesitzung, dass
nach
den Planungen des 9. Schuljahres vorgesehen sei, alle Kinder aus dem
Kirchspiel (Veldhausen, Osterwald, Grasdorf, Hohenkörben (V), Alte
Piccardie und zusätzlich noch Berge und Georgsdorf)
zusammenzuführen und in Veldhausen unterzubringen. Je nach
Schülerzahl werde geprüft, ob nicht auch Klassen in Osterwald
oder in einer anderen der ggenannten Schulen untergebracht werden
müssen (GN, 1/1960).
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1963
- Rektor H. Rooseboom
und Konrektor Karl Naber
(siehe auch: L-C-Naber)
werden in den
Ruhestand
verabschiedet. Nachfolger von Herrn Rooseboom wird Alfred Stech, der am 22.
April 1963 in sein Amt
als
Rektor eingeführt wird. Nach seiner 1. Lehrerprüfung bekam er
nach
Tätigkeiten in anderen Berufsfeldern, auch als Hauslehrer, seine
1.
Stelle 1931 in Ostpreußen, kam 1937 nach Getelomoor, 1952 nach
Uelsen
und wurde dort 1958 Konrektor. Seit 1956 ist er Kreisjugendpfleger.
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Konrektor
der Schule wird Heinrich
Brouwer. Nach Kriegsdienst und Studium in Göttingen legte
er 1949 die erste Lehrerprüfung ab. Seitdem ist er in Veldhausen
tätig.
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Außerdem
kommen zum Schuljahrsbeginn sechs neue Lehrkräfte
an die Schule, davon drei direkt von der Hochschule (GN
+
GT, 23.4.1963). An der Schule
Veldhausen sind im Schuljahr 1963/64 16
Lehrkräfte
tätig. Sie unterrichten insgesamt 490 Schüler. Vor 40 Jahren,
im Jahre 1923, waren es 3 (Bild in den GN,
25.4.1963).
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1967
- Das Veldhauser
Schulzentrum erhält einen
technischen
Trakt mit hauswirtschaftlichen Räumen im Erdgeschoss und
naturwissenschaftlichen
Räumen im Obergeschoss (GT,16.6.1967).
1969 - Willy Friedrich schreibt im
Bericht "Veldhausen - im Spiegel der Zeit" (a.a.O.): " Die Gemeinde ist
erfolgreich bemüht, die Einrichtungen der Daseinsvorsorge
konsequent auszubauen. In diesem Zusammenhang sei an die
großzügig ausgestattete Mittelpunktschule, an den
schönen Sportplatz, an die Turnhalle, die Trinkwasserversorgung
und Abwasserbeseitigung (Schmutzwasserkalisation) erinnert". Zum
Abschluss des Berichtes heißt es dann (a.a.O, Seite 611):
"Natürlich wird Veldhausen auf die Dauer um eine kommunale
Konzentration nicht herumkommen. In wiederholten Besprechungen mit den
Nachbargemeindeen wurden die Weichen gestellt. Die Alternative zur
Verwaltungs- und Gebietsreform und hier speziell für die
Gemeindereform lautet: Samtgemeinde mit den Kirchspielbauerschaften".
Dieses Ziel hat sich nicht verwirklicht: 1974 wird Veldhausen ein
Stadtteil von Neuenhaus.
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1970
- Rektor Stech wird
in den Ruhestand
verabschiedet.
Sein Nachfolger wird ab 1. August 1970 der bisherige Konrektor der
Schule, Heinrich Brouwer.
Er ist seit Mai 1949 an der Schule Veldhausen tätig. Konrektor der
Schule wird ab 1971 der Lehrer Ulrich Weiß.
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1972
- Die Schule wird
von 626 Schülern besucht,
die
von 22 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden.
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1978
- Nachdem
der Konrektor Ulrich
Weiß zum 1.2.1977 als Schulzweigleiter der Hauptschule an
der KGS Neuenhaus versetzt wurde, wird Wolfgang Schlüter im
Mai 1978 zum Konrektor der Schule ernannt. Nach Ablegung der
Reifeprüfung 1967 studierte er bis Oktober 1970 in Osnabrück
und wurde im Dezember 1970 an der Volksschule Veldhausen in den
Schuldienst eingestellt.
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1985
- Rektor Heinrich Brouwer
wird am 1.
Februar mit
62
Jahren in den Ruhestand versetzt. Bei der Abschiedsfeier wird betont,
dass
es dem Engagement von Herrn Brouwer
zu verdanken ist, dass die Schule
noch
als Grund- und Hauptschule bestehe. Er sei immer der Garant für
eine
gute Ausbildung und optimale Förderung "seiner" Kinder gewesen
(GN,
1.2.1985). Im Alter von 80 Jahren stirbt Heinrich Brouwer im
November
2002
(GN, 8.11.2002).
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1986
- Nach
einjähriger Vakanz wird Klaus
Garde
Rektor
der Grund- und Hauptschule Veldhausen, nachdem er schon seit Sommer
1985
die Stelle kommissarisch verwaltete. Er ist seit 1971 im Schuldienst
tätig,
war an der KGS Neuenhaus Fachbereichsleiter für Ev. Religion
und ab 1979
Schulzweigleiter
der Orientierungsstufe.
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1992
- Nachdem
im Kindergarten Veldhausen seit 1989 eine Integrationsgruppe mit 11
behinderten und nichtbehinderten Kindern besteht und ein behindertes
Kind zur Einschulung ansteht, setzt sich das Kollegium der Schule
über einen längeren Zeitraum mit dem Problem der Integration
schwerstbehinderter Kinder im 1. Schuljahr einer Grundschulklasse
auseinander.. Nach Abwägung aller Argumente, die für und
gegen eine Integration sprechen, kommt das Kollegium zu der
Entscheidung, keine Integrationsklasse in Veldhausen einzurichten (GN,
Leserbriefe vom 4. und 6. 3.1992).
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2002
- Aus
gesundheitlichen Gründen wird Rektor Klaus
Garde vorzeitig in den Ruhestand
versetzt. Sein Nachfolger wird
Wolfgang
Schlüter, der schon seit 1970 an der Schule, seit 24 Jahren
als
Konrektor,
tätig ist. Herr Schlüter
nutzt die Gelegenheit der Amtseinführung, den Wunsch der Schule
nach einem Mehrzweckraum vor allem den Vertretern des Schulträgers
vorzutragen (GN, 12.8.2002).
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2003
- Schüler der
Grund- und Hauptschule
Veldhausen
beteiligen sich aktiv an der Gestaltung
des Pausenhofes der Schule. Um
die
Fläche sinnvoll zu gestalten, haben Eltern, Schüler und
Lehrer
eine Planungsgruppe gebildet. Die entstehenden Kosten sollen zum
großen
Teil über Erlöse aus Schulfesten gedeckt werden.
Außerdem
kommen Gelder vom Förderverein und aus Elternspenden (GN,
21.3.2003).
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Die
Landjugend Veldhausen erneuert die Grund- und Hauptschule Veldhausen
im Rahmen einer "72-Stunden-Aktion"
der Niedersächsischen
Landjugend in bestimmten Bereichen. Sie baut zwei abschließbare
Tipi-Hütten mit Sitzgelegenheiten für die Schüler,
errichtet eine abschließbare Gerätehütte,
läßt an der Rückseite der Turnhalle eine Kletterwand
entstehen und gestaltet den Innenhof auf dem Schulgelände neu.
Termingerecht wird der Schulhof feierlich an den Schulleiter
übergeben (GN, 18.8.2003).
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2004
- Die
Schule Veldhausen
erhält im Rahmen einer Feierstunde den Namen "Carl-van-der-Linde-Schule".
Im überdachten Pausenhof wird eine
Ausstellung über das Leben und Wirken des Heimatdichters gezeigt,
die von 500 Grafschaftern besucht wird. Die Idee, der Schule einen
Namen zu geben, geht auf die Konrektorin Helga Vorrink zurück.
Hierzu wurden eine Arbeitsgruppe eingerichtet und die Eltern befragt,
die sich mit 77 % für den vorgeschlagenen Namen aussprechen (GN,
24.1., 30.1.und 5.2.2004). Aussagen über Leben und Werk des
Dichters finden Sie
unter: Carl-van-der-Linde.
Zu Beginn des neuen Schuljahres erhält die Schule einen neuen
Computerraum. Der Förderverein der Schule ermöglicht die
Anschaffung von 12 leistungsfähigen Computern (GN, 28.8.2004).
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2005
- Rund
30 Säcke voller
Müll sammeln 50 Kinder aus dem 4. und 5. Schuljahr und eine Reihe
von deren Eltern. Unterstützt wird die Aktion "Saubere Landschaft"
von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes
aus Veldhausen (GN, 12.4.2005).
Aus
Anlass der Namensgebung
der Carl van der Linde-Schule schenkt der
Leiter des Gymnasiums Neuenhaus der Schule eine CD, die Schüler
und ehemalige Schüler des Gymnasiums mit Gedichten,
Döönkes und Vertellsels des Veldhauser Heimatdichters
besprochen haben. Die Zwischenspiele auf dem Akkordeon stammen vom
Musikschulleiter Heinz Josef
Bausen. Die Aufnahme beginnt mit einer Einführung zu Carl van der Linde,
gesprochen von der Konrektorin Helga Vorrink. Die CD
trägt den Titel "Carl
van der Linde: Mien Aulershus" (GN, 26.11.2005/
Der Grafschafter, Januar 2006).
Im Keller eines Hauses wird eine Mappe mit Schriften von Carl van der Linde
entdeckt, die von der Konrektorin der Schule, Helga Vorrink, gesichtet
werden (GN, 6.12.2005).
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2006
- Eine Befragung zeigt, dass
die
Eltern Bedarf an der Einrichtung einer Ganztagsschule
sehen, bei der
die Schüler jeweils montags bis donnerstags an
Nachmittagsangeboten teilnehmen können (10.6.2006)
In einem Gemeinschaftsprojekt von Schülern, Eltern und Lehrern
wird der neue Verkehrsübungsparcours erstelllt. Die
Fahrradstraße schlängelt und windet sich über den
ganzen Schulhof des Grundschultraktes. Ziel der Aktion ist es, dass die
Schüler künftig noch sicherer mit dem Fahrrad in Veldhausen
unterwegs sind (GN, 8.7.2006).
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2007
- Ab 10. September beginnen die Ganztagsangebote
in der
Hauptschule. Es werden ein Mittagessen,
Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote in das Programm aufgenommen,
das jeweils vom Montag bis Donnerstag von 13.15 bis 15.30 Uhr
läuft. Neben den seit 2004 verpflichtenden Praxistagen soll die
Berufsfähigkeit der Hauptschüler in Arbeitsgemeinschaften am
Nachmittag gefördert werden. Zu den Angeboten gehören ein
videogestütztes Bewerbungstraining, ein Selbstbehauptungstraining,
eine Computer-AG und ein Erste-Hilfe-Kursus. Dazu kommen Angebote aus
dem musisch-kreativen Bereich (Schulband, Bildhauerwerkstatt, Tanz),
aus der Hauswirtschaft und dem Sportbereich. Die Hausaufgabenbetreuug
beaufsichtigt ein Schulsozialarbeiter, den die Samtgemeinde neu
einstellen will, und eine Studentin der Fachhochschule Enschede (GN,
9.6.2007).
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Das
Schulfest der
Schule steht in diesem Jahr unter dem Motto "Bewegte
Schule". Erstmals wird die "Carl-van-der-Linde-Meile" ausgerichtet, ein
Laufwettkampf rund um das Schulgelände, bei dem es Medaillen und
Pokale zu gewinnen gibt. Alle Schüler bis Klasse 6 laufen, die
Hauptschüler ab Klasse 7, Eltern und Lehrer treten in
Sechser-Teams als Staffeln an (GN, 2.10.2007).
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Die
Carl-van-der-Linde-Schule und die Neuenhauser Kompressorenbau
schließen einen Partnerschaftsvertrag
ab. Weitere
Vertragspartner sind der Landkreis, die Samtgemeinde und die
Wirtschaftsvereinigung. Ziel der vereinbarten Maßnahmen ist es,
Hauptschüler aus Veldhausen auf das Berufsleben vorzubereiten. Die
Neuenhausr Kompressorenbau erhofft sich ihrerseits mehr geeignete
Bewerber für gewerbliche Ausbildungsberufe (GN, 9.11.2007).
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Im
Rahmen der Ganztagsangebote werden in der kleinen Küche der
Schule täglich rund 20
Essensportionen von zwei Landfrauen
zubereitet. Als Basis dienen ihnen Fertiggerichte von "apetito". Das
Essen kostet für die Eltern 2 €, während die Samtgemeinde
einen Euro dazubezahlt. Für manche sozial schwache Eltern sind 2 €
zu viel. Die Konrektorin Helga Vorrink berichtet: "Einige Kinder kommen
ohne Frühstück in die Schule und nehmen sich auch nichts mit.
Andere bringen sich etwas zu essen mit oder gehen kurz zum Essen nach
Hause" (GN,20.11.2007).
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Rektor
Wolfgang
Schlüter
feiert sein 40-jähriges
Dienstjubiläum. Nach Abitur und
Studium an der PH Osnabrück begann er seinen Schuldienst 1970 in
Veldhausen. 24 Jahre lang war er Konrektor. Seit 5 Jahren leitet er die
Schule (GN, 22.11.2007).
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2008
- Rektor Schlüter
wird im
Rahmen einer Feierstunde am 30.1.2008 in den Ruhestand
verabschiedet. Seine Nachfolgerin
ist Helga
Vorrink,
die
bisherige Konrektorin. Nach seinem Studium in Osnabrück kam Wolfgang
Schlüter 1970 zur
damaligen Volksschule Veldhausn. Acht Jahre später wurde er
Konrektor der Schule. Das Amt hat er über 24 Jahre ausgeübt,
bevor er 2002 zum Rektor der Schule aufstieg (GN, 1.2.; GW. 6.2.2008).
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Forschungsergebnisse
einer Schüler-Arbeitsgemeinschaft
bilden die
Grundlage für ein neues Buch über den Heimatdichter Carl van der
Linde. Es soll
Ende 2008 herauskommen. Die Schüler der AG durchforsten an einem
Mikrofilm-Lesegerät in der Euregiobücherei Nordhorn
Zeitungen aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts nach Gedichten
und Geschichten von Carl
van der Linde. Andere
Schüler suchen in anderen
Veröffentlichungen nach Texten des Heimatdichters. Für das
Buchprojekt hat die Schule den Historiker Siegfried
Kessemeier
gewinnen können. Er war bei der Recherche über den aus
Münster stammenden Heimatdichter Eli Marcus
(1854 - 1934)
auf Carl
van der
Linde
gestoßen. Beide Dichter waren jüdischen Glaubens und beide
schrieben auf Plattdeutsch (GN, 22.3.2008). Aussagen über Leben
und
Werk des Dichters finden Sie unter: Carl-van-der-Linde
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Der
Schulausschuss
befürwortet die Aufnahme der Ganztagsbetreuung
im Grundschulzweig
im nächsten Schuljahr. Die Einrichtung als Ganztagsschule soll bis
zum 1. Dezember offiziell beantragt werden. Über die Renovierung
und den Ausbau der Carl-van-der-Linde-Schule wird frühestens im
September entschieden. Politik und Verwaltung wollen zunächst ein schulfachliches Gutachten
zur Zukunft der beiden Hauptschulen in
Veldhausen und Neuenhaus abwarten. Hiermit wurde der ehemalige Schulrat
Heinz Ragnitz
beauftragt (GN, 12.4.2008).
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In
einer kleinen Feierstunde
dankt die Samtgemeinde Neuenhaus den
ehrenamtlichen Schülerlotsen
für ihre Arbeit. Die
meisten Helfer sind Senioren, die sich in ihrer Freizeit in den
Dienst der Kreisverkehrswacht stellen. Pünktlich und bei jedem
Wetter stehen sie bei der Carl von der Linde-Schule und behüten
die Kinder vor Gefahren (GW, 18.6.2008):
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Hilfsbereitschaft,
Glück, Zwietracht und Habgier: Um diese
urmenschlichen Charakterzüge geht es in dem Stück "Die
kleinen Leute von Swabedo". Unter der Regie von Gudrun Hafner
hat die Theater-AG der
Viertklässler das Gleichnis für
Mitschüler, Lehrer und Eltern aufgeführt (GN, 9.7.2008).
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Fünfzehn
Schüler
der Veldhauser Schule haben die Streitschlichterausbildung
mit finanzieller Unterstützung des
Kreisjugendamtes und der Samtgemeinde Neuenhaus erfolgreich absolviert.
Streitschlichter haben die Aufgabe, Streitigkeiten des Schulalltags zu
schlichten. Den Schülern wird so die Möglichkeit gegeben,
ihre Angelegenheiten in Eigenverantwortung zu klären. Die
Lehrkräfte stehen in diesem Fall erst an zweiter Stelle (GN,
12.7.2008).
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Nach
den Grundschulen Lage und Neuenhaus ist nun auch der Computerraum
der Schule Veldhausen mit neuen Geräten ausgestattet worden. Die
servergestützte Anlage mit 20 Schüler- und einem
Lehrerarbeitsplatz, Scanner und Drucker kostet 22.500 €. Die
Hälfte übernahm der Schulträger, die andere Hälfte
trug die Schule durch einen Sponsorenlauf und Sponsoring
zusammen. Weil die 27 Sponsoren noch 5.000 € mehr spendeten, sollen die
alten PC´s in den Klassenräumen aufgestellt und vernetzt
werden. Die Schüler ab Klasse 3 gehen mindestens eine Stunde pro
Woche in den Computerraum. Außerdem gibt es zwei
Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule. Die Leiter der
fünf Grundschulen in der Samtgemeinde wollen ein Medienkonzept
erarbeiten. Alle Grundschüler sollen beim Übergang auf eine
weiterführende Schule auf demselben Stand sein (GN,
27.9.2008).
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Für
die Sanierung der Gebrüder-Pannenborg-Sporthalle
werden
aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes 110.000 € zur
Verfügung gestellt, da die 1973 in Betrieb genommene Sporthalle
sich in einem baulich schlechten Zustand befindet und die
Tragfähigkeit des Daches nicht ausreicht, weil die Statik damals
falsch berechnet wurde. Nun soll ein Gefälledach erstellt werden.
Die Gesamtsanierungskosten betragen etwa 310.000 € (GN, 12.11.2008).
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In
dem vom Schulträger veranlassten Gutachten
zur Schulentwicklung
in der Samtgemeinde wird in einer Schulausschusssitzung festgestellt,
dass wegen des starken Rückgangs der Geburten von 172 im Schuljahr
1996/97 auf 129 im Schuljahr 2006/07 und bei einer Übergangsquote
von 18 % in den Hauptschulen Veldhausen und Neuenhaus in einigen Jahren
mit 11 bis 12 Schülern pro Jahrgang an beiden Schulen zu rechnen
sei. Der Gutachter empfiehlt aus schulfachlichen Gründen, die
Hauptschüler in einer zweizügigen Hauptschule zusammenzulegen
und wegen des vorhandenen Raumangebotes Neuenhaus als Standort zu
wählen. Die Gruppe SPD/ Grüne im Rat schlägt alternativ
vor, die Schuljahrgänge 5/6 als Außenstelle in Veldhausen zu
führen. Nach Ansicht des Gutachters und des anwesenden Schulrates
sprechen hiergegen schulfachliche Gründe. In einer vom Veldhauser
Elternrat vorgelegten Unterschriftsliste sprechen sich 1.100 Einwohner
gegen die Schließung des Hauptschulzweiges in Veldhausen aus. Der
Schulträger will eine
Entscheidung bis zum Schuljahrsbeginn 2010/11 treffen (GN,
13.11.2008, auch Homepage).
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Nachdem
sich die Grund- und Hauptschule Veldhausen im Jahre 2004 in
"Carl-van-der-Linde-Schule" umbenannt hat, erscheint jetzt ein 300
Seiten starkes Buch
"Löö en Tieden" (Leute und Zeiten),
in dem nach umfangreichen Forschungen durch eine Schul-AG Leben
und Werk von Carl van der Linde ausführlich dargestellt
wird. Das Buch wird von der Carl-van-der-Linde-Schule heraus
gegeben und enthält etwa 30 bisher unveröffentlichte
Originalmanuskripte und zahlreiche bisher noch nicht
veröffentlichte Photografien (GN, 14.11.2008).
2009 - Beim
Neujahrsempfang der Gemeinde Osterwald führt Bürgermeister Johann Diekjakobs zur Zusammenlegung der
Hauptschulen Neuenhaus und Veldhausen aus: "Es kann
nicht immer alles so bleiben wie es ist. Vielleicht muss man auch mal
neue Wege gehen." In diesem Zusammenhang teilt
Samtgemeindebürgermeister Arends mit, dass im Sommer
eine Informationsveranstaltung stattfinden solle, auf der man darum
werben wolle, "auf Dauer zu anderen Wegen zu kommen" (GN, 17.1.2009).
Die Zusammenlegung
der beiden Hauptschulen
Neuenhaus und Veldhausen ist
vorerst vom Tisch. Die Neuenhauser Verwaltungsspitze und die
Landeschulbehörde haben die Schulen dazu aufgefordert, bis zu der
Sommerferien einen Vertrag über eine Zusammenarbeit zu
schließen. Mit der Kooperation erhalten beide Schulen die Chance,
noch einige Jahre ihre
Selbstständigkeit zu wahren. Durch die Einzügigkeit beider
Schulen ergeben sich jedoch Mängel. Als Beispiele nennt Schulrat Tiemann
die Wahlpflichtdifferenzierung in Mathematik und Englisch in den
Klassen 9 und 10. Für die Einrichtung eines A- und eines B-Kurses
reiche die Lehrerversorgung nicht aus. Das gleiche gilt für
Wahlfächer wie Kunst und Musik. Die Behörden erwarten, dass
sich die Schulen über Unterrichtsinhalte, Lernziele und
Beurteilungen verständigen und eine ständige
pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit vereinbaren. Eine
Folge der Kooperation wäre, dass ein Fahrdienst eingerichtet
werden müsste, damit die Schüler ohne größeren
Zeitverlust zwischen den Standorten pendeln können.
Samtgemeindebürgermeister Arends
könnte sich vorstellen, dass der Hauswirtschaftsunterricht auch
für
Veldhauser Hauptschüler in Neuenhaus erfolgt, weil es dort eine
moderne
Küche gibt. Schulrat Tiemann
hielte es wegen der A- und B-Kurse in Mathematik und Englisch für
sinnvoll, alle Hauptschüler bereits ab Klasse 9 in Neuenhaus zu
unterrichten. Außerdem könnte hier auch mit der Realschule
zusammengearbeitet werden (GN, 28.2.2009).
Frau Helga Vorrink
wird offiziell in ihr Amt als Rektorin
der G/H Veldhausen, Herr Tim
Bartling als Konrektor
eingeführt. Schulrat Udo
Tiemann überreicht die entsprechenden Urkunden. Nach dem
Abitur studierte Helga
Vorrink Hauswirtschaft, Mathematik und Biologie für das
Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Seit 1975 ist sie an der Schule in
Veldhausen tätig. 2002 wird sie Konrektorin der Schule. Nach den
Worten von Herrn Tiemann
stehe sie für neue Ideen, Veränderungen und Innovation. Sie
verfüge über einen starken Willen und ein großes
Durchsetzungsvermögen. Sie habe an der Schule schon viel
vorangebracht, so die Umwandlung zur offenen Ganztagsschule und die
Umbenennung zur Carl-van-der-Linde-Schule. Der neue Konrektor hat
Mathematik, Englisch und Sport studiert. Seit Februar 2007 ist er in
Veldhausen tätig, schon ein Jahr später während der
Erkrankung von Frau Vorrink
als kommissarischer Konrektor.
Zum Standort Veldhausen und einer
künftigen Zusammenarbeit mit der Hauptschule Neuenhaus
führt Frau Vorrink
aus: "Nach unserer Erfahrung gibt der Standort Veldhausen durch das
ruhige soziale Umfeld unseren Hauptschülern die emotionale
Sicherheit, die sie zum Lernen und für ihre soziale Reifung
gebrauchen." Von einer Zusammenarbeit unter dem Namen
"Carl-van-der-Linde-Schule" als einer großen und starken Schule
könnten Schüler und Lehrer profitieren. Dabei müsse man
die Bedingungen gemeinam ausloten, so dass auf keiner Seite das
Gefühl einer "feindlichen Übernahme" aufkomme (GN, 14.3. und
GW, 18.3.2009, auch Homepage).
Hauptschüler der Carl-van der-Linde-AG werden bei einem landesweit
ausgeschriebenen Geschichtswettbewerb
mit dem Förderpreis der Hamburger Körber-Stiftung
ausgezeichnet. Ihre Forschungen zum gleichnamigen Heimatdichter aus
Veldhausen führten zum Erscheinen des Buches "Löö en
Tieden" mit bis dahin verschollenen Werken des Dichters. Das Thema des
Wettbewerbs lautete "Helden: verehrt - verkannt - vergessen" (GN, 10.6.
und GW, 24.6.2009, auch Homepage).
Die Grund- und Hauptschule Veldhausen erhält eine Aula, die auch
als Mensa, Pausenhalle und für Ganztagsangebote genutzt werden
kann, eine neue Küche und eine WC-Anlage. Außerdem wird der
Brandschutz verbessert. In dieses umfangreiche Bauprojekt fließen nach ersten
Kostenschätzungen etwa 290.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II.
Die Samtgemeinde finanziert dazu noch etwa 260.000 Euro selbst (GN,
28.5. und 18.7.2009).
Am
letzten Schultag vor den Sommerferien wird Frau Gudrun Hafner in den Ruhestand verabschiedet. Sie kam 1978 als
Referendarin mit den Fächern Werken, Deutsch
und Politische Bildung an unsere Schule. Nach dem 2. Staatsexamen war
sie nur kurz als Feuerwehrlehrkraft an anderen Schulen in und um
Neuenhaus tätig, kam dann aber bald zurück und blieb bis zum
heutigen
Tag. Frau Hafner war eine außergewöhnlich
engagierte Pädagogin, die
besonders im musischen und kreativen Bereich viele Akzente an der
Schule gesetzt hat. Theater, Musik und Tanz sowie Werken gehörten
zu
ihren Stärken. Über 15 Jahre leitete sie mit viel Erfolg eine
Theater-AG und schaffte es jedes Jahr zu einer Aufführung. Zuletzt
erteilte sie
auch PC – Lehrgänge. Über 350 Erstklässler erlernten bei
Frau Hafner
Grundkenntnisse im
Lesen, Schreiben und Rechnen. Für neue
Unterrichtsmethoden war sie stets aufgeschlossen (Homepage).
An jedem Dienstag ziehen sieben
Mädchen der Carl-van-der-Linde-Schule durch den Tierpark Nordhorn. Sie sind auf der
Jagd - und zwar nach dem richtigen Moment. Die Schülerinnen
sammeln mit
ihren Digitalkameras fleißig Bilder. Die Fotos sollen im
kommenden Frühjahr in einer Ausstellung im Tierpark gezeigt werden
(GN, 6.10.2009). Auch die Volksbank
in Veldhausen, die die Fotosafari finanziell unterstützt
hat, zeigt die Ausstellung der Viertklässler danach in ihren Räumen (GN, 30.6.2010).
Zur Eröffnung der 12. Plattdeutschen Buchmesse in den Räumen
der Hamburger Carl-Toepfer-Stiftung ist das Buch "Löö en
Tieden" über das Leben und das Werk des 1930 verstorbenen
Heimatdichters Carl-van-der-Linde
als "Plattdeutsches
Buch des Jahres" ausgezeichnet worden. An dem Buch haben
Schüler der Carl-van-der-Linde-Schule in Veldhausen
mitgearbeitet. Herausgeber sind Helga Vorrink und Siegfried Kessemeier. In
der plattdeutsch gehaltenen Laudatio von Dr. Reinhold Goltz vom
Institut für niederdeutsche Sprache, Bremen, und der
Carl-Toepfer-Stiftung, Hamburg, heißt es u.a.: "Löö en Tieden" - en Book dat
mehr as een Geschicht vertellt. Rutgeven hebbt dat Siegfried Kessemeier und de
Scholleiterin Helga Vorrink
- de hebbt dorvör sorgt,dat dor en richtig godes Book vun worrn
is. Wat lehrt wi dorvon? - Dat is eben doch nich jümmers so,
dat de Prophet in sien egen Land nix gellen deit. In der Grafschaft
Bentheim is Carl van der
Linde to´n Erfolgsgeschicht worrn. Un längst heet de
School ok Carl von der Linde-School. Un steiht de Naam Carl van der Linde ok op
dat plattdüütsche Book 2009 op. Uns Gratulatschion
geiht an Helga Vorrink
und Siegfried Kessemeier"
(GN,
7.9 und 9.11.; GW, 18.11.2009).
Der Herausgeber der "Grafschafter Schulgeschichte" schließt sich
der Gratulation an.
Lisa
Lambers und Jaron Boll,
ehemalige Schüler der Carl-van-Linde-Schule, trugen im
Lichtwarksaal der Carl-Toepfer-Stiftung in Hamburg mehrere Gedichte und Erzählungen des
Veldhauser Heimatdichters Carl von der Linde vor, der
von 1884 bis 1911 als Schriftsetzer in der Hansestadt gearbeitet hat
(GN, 13.11., und GW,18.11.2009).
2010
- Ausstellung
Im reformierten
Gemeindehaus in Veldhausen ist eine Ausstellung
mit Kirchenfotos aus der Niedergrafschaft zu sehen. Die Schau
ist das
Ergebnis eines Projekts der Foto-AG
der Carl-van-der-Linde-Schule. Ziel
des Nachmittagsangebots ist es, den Schülern die Technik des
Fotografierens und die digitale Bearbeitung der Fotos zu vermitteln,
aber natürlich es geht auch um die Suche nach geeigneten
Bildmotiven. Den Anlass,
sich fotografisch mit Kirchen zu beschäftigen, bot der Fotowettbewerb „Kirchen in
der Grafschaft“ der Kreissparkasse, an dem
die AG teilnahm. Unter der Leitung von Klaus Vorrink und Christian
Hanke besuchten die Schüler zahlreiche Kirchen
in der Niedergrafschaft. Die
Pastoren oder Küster erklärten den Schülern des
Hauptschulzweigs die Geschichte und die Besonderheiten jeder Kirche. So
entstand ein zusätzlicher, unerwarteter Lernerfolg. Die
Schüler
staunten über die gestalterische Vielfalt der Kirchen und die
kunstvoll
gestalteten Details. Belohnung war der erste Preis im Fotowettbewerb
(GN, 1.12.; GW, 2.12.2009). Im Januar 2010 wid die Ausstellung dann in
der Kreissparkasse Neuenhaus gezeigt. (GW, 20.1.2010)
Schüler der Foto-AG
Beschlüsse
des Samtgemeinderates
"Der Rat der Samtgemeinde Neuenhaus
fasst in seiner
Sitzung am 15.
Februar 2010 folgende Beschlüsse:
-
Die Carl-van-der-Linde-Schule Veldhausen wird
gemäß § 106 Abs. 1. Niedersächsisches Schulgesetz
(NSchG) zum 1.August 2010 um den Schulzweig Hauptschule
eingeschränkt und als Grundschule Veldhausen fortgeführt.
-
Der Schulzweig Hauptschule der
Carl-van-der-Linde-Schule Veldhausen und die Hauptschule
Neuenhaus werden gemäß § 106 Abs. 1 NSchG zum 1. August
2010 zu einer Schule zusammengelegt.
-
Die Hauptschule und die Realschule
Neuenhaus werden gemäß 3 106 Abs. 5 NSchG zum 1.
August 2010 organisatorisch zusammen gefasst und als Schulzweig
Hauptschule und Schulzweig Realschule dieser neuen Schule
geführt".
(Bekanntmachung in den GN, 19.2.2010)
Kurzfilmwettbewerb
Sieger beim Kurzfilmwettbewerb
"Grafschafter Filmklappe" ist der 13-minütige Film "Meine
Grafschaft", den die Klasse 7 des Hauptschulzweiges der Carl - van -
der- Linde - Schule aus Veldhausen produzierte. Insgesamt sind 17
Beiträe in vier Alterskategorien eingegangen. Die Siegerfilme
können im Internet unter www.grafschaft125.de
gesehen werden. (GN, 14.6.2010)
Sponsorenlauf
Bei einem Sponsorenlauf für die Opfer der
Flutkatastrophe in Pakistan und die dort Not leidenden Kinder
als gemeinsames Projekt der Fußballabteilung des SV Veldhausen
und der Schülerschaft der Grundschule wurden insgesamt 7.000 Euro
von 180 Schülern "erlaufen". Einige Schüler liefen ehrgeizig
bis zu 25 Runden um den Sportplatz. Das sind immerhin 10 Kilometer,
für Grundschüler eine beachtliche Leistung. (GN, 16.10.2010)
Künftige
Raumnutzung
Nachdem der Hauptschulzweig zum
Schuljahresbeginn geschlossen wurde, stehen in der Schule fünf
Räume leer. Nach den Vorstellungen der Samtgemeinde soll die
Grundschule drei Räume und
die 130 qm große Hausmeisterwohnung zur künftigen
Nutzung bekommen. Die ungenutzten Räume sollen weiter unterhalten
werden. Hier gibt es Überlegungen nach Rücksprache mit der
Stadt Neuenhaus, möglicherweise Krippenplätze
einzurichten. Die Samtgemeinde hat angeregt, dass die Grundschule ein
Konzept zur flexiblen Nutzung des
Mensabereichs erarbeitet. Ein Vergleich
mit der Grundschule Neuenhaus ergibt folgendes Bild: Die GS
Neuenhaus verfügt über eine Nutzfläche von 1.647 qm, die
GS Veldhausen hat künftig rund 1.505 qm. Dabei hat die GS
Neuenhaus etwa 100 Schüler mehr zu unterrichten.GN, 27.10.
und 1.12.2010; Leserbrief vom 3.12.2010)
Buch
"Löö
en Tieden"
Die Augustin-Wübbels-Gesellschaft
aus Münster und der Historiker Dr. Siegfried Kessemeier,
der gemeinsam mit Frau Vorrink
das Konzept des Buches "Löö
en Tieden" über Carl
van der Linde
erarbeitet hat, besuchen die Schule. Frau Vorrink berichtet über
die Umstände der Namensgebung der Schule und die Entstehung des
Buches. Schüler tragen einige Gedichte von Carl van der Linde vor.
Außerdem haben die Besucher die Gelegenheit, in einer an der
Schule vorbereiteten kleinen Ausstellung verschiedene
Originalhandschriften van
der Lindes und andere Exponate zu sehen. (GN, 17.12.; GW,
15.12.2010; Der Grafschafter 1/2011)
2011
- Spendenaktion für den "Brotkorb"
in Neuenhaus
Im Rahmen einer Spendenaktion
für arme Kinder in Neuenhaus und Veldhausen sammelten die
Schüler auf Anregung der Lehrerin Kerstin Krauhs
Kuscheltiere, Kleidung, Bücher, Spielzeug, Puppen, Etuis und
Stifte, Spielranzen und vieles mehr, insgesamt 70 Geschenke und drei
Kartons Kleider, die beim "Brotkorb"
in Neuenhaus übergeben wurden. Dini Evers vom Diakonischen
Werk Grafschaft Bentheim, die für die Koordination der
"Brotkörbe" verantwortlich ist, bedankte sich bei den
Schülern und ihrer Lehrerin für das große Engagement.
(GW, 12.1.2011)
Wiedersehensfeier
nach 50 Jahren
50
Jahre nach der Schulentlassung trafen sich ehemalige
Schüler der Volksschule Veldhausen zu einer Wiedersehensfeier.
Viele Anekdoten und Begebenheiten
aus der Schulzeit wurden berichtet. Dankbar wurde registriert, dass es
den Lehrern unter schwierigen Bedingungen gelungen ist, den
Schülern viel Wissen mit auf den weiteren Lebensweg zu
geben.
(GN, 26.5.2011)
"Zirkus
Tausendtraum" in Veldhausen
Auf dem Gelände der Schule
wird ein Zirkusprogramm vorbereitet. Neben den Grundschülern stehen auch
Jungen und Mädchen aus den Kindergärten
Veldhausen, Osterwald und Esche in der Manege. Sie werden von
Pädagogen des "Zirkus
Tausendtraum" angeleitet. Die Aufführungen für Kinder
und Erwachsene erfolgen in einem großen Zirkuszelt dauern
zwei Stunden. (GN,
7.6.2011)
Foto-AG
der Grundschule Veldhausen
Elf junge
Fotografen aus der Foto-AG der
Grundschule Veldhausen
unter Leitung von Klaus
Vorrink besuchten 30
Bauernhöfe und schossen dabei 20.000 Bilder. Die
schönsten 1000 davon zeigten sie in einer Ausstellung in der Schule. (GN,
29.3., 22.6., 24.6. und 27.6.2011). Für diese Foto- Ausstellung "Bauernhöfe in der
Niedergrafschaft" erhielt die Schule von der Grafschafter
Volksbank eine Zuwendug in Höhe von 3.500 Euro aus den
Reinerträgen des Gewinnsparens der Bank. (GW, 29.6. und SZ,
3.7.2011)
Schulprojekt "Nederlandse Taal"
Ab
dem neuen Schuljahr bietet die Carl-van-der-Linde-Schule in Veldhausen
Kindern aus
niederländischen Familien, die in der Grafschaft wohnen,
zusätzlichen Unterricht in
niederländischer Sprache und
Kultur an. Wir wollen mit diesem Angebot den Familien den
Schritt
erleichtern, ihre Kinder in deutsche Schulen zu schicken",
erklärt Steffan
Glüpker, ehrenamtlicher Vorsitzender
der "Stiftung für niederländische Sprache und Kultur
in der Grenzregion". In der Samtgemeinde Neuenhaus sind nach Auskunft
von Günter Oldekamp, Erster Samtgemeinderat, rund 70
niederländische Kinder im Grundschulalter mit Schwerpunkt in
Veldhausen. Nähere
Informationen finden Sie unter Schulprojekt
"Nederlandse Taal". (GN, 17.9.2011)
GN-Umfrage
Die Forderung nach
Renovierungsarbeiten an der Grundschule in Veldhausen, die
GN-Leser bei der Umfrage "Wohlfühlen in der Grafschaft"- obwohl
Neuenhaus bei Schulen und Kinderbetreuung die Bestnote 2,14 bekam - formulierten,
wies Samtgemeinderat Günter
Oldekamp zurück. "Wir werden hier weiter investieren. Aber
in der Samtgemeinde gibt es insgesamt fünf Standorte und wir
müsen die Mittel unter ihnen aufteilen", stellte Oldekamp klar. (GN,
1.12.2011).
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Quellen:
- Pastor em. Lic. Theodor
Stiasny, "Aus Veldhausens
kirchlicher Vergangenheit und Gegenwart", unveröffentlichtes
Manuskript, wahrscheinlich 1948 abgeschlossen, von Familie
Diekjakobs,
Alte Piccardie, zur Verfügung gestellt.
- Auszüge aus der
Schulchronik, 1962
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben.
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Weitere
Informationen zur
Carl-van-der-Linde-Schule finden Sie im Internet:
www.carl-van-der-linde-schule.de
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