Grundschule Georgsdorf
(bis 1862: Neue Piccardie)
Erste
Erwähnung 1821
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Als Gründungszeit von Georgsdorf - damals
noch Neue Piccardie
genannt - werden die Jahre 1775 - 1780 angegeben. Erst seit 1862
trägt die Ortschaft
mit Genehmigung der Königlichen Regierung in Hannover den Namen
Georgsdorf.
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1821 - Die
Schule Neue Piccardie wird
erstmals in einer Armenrechnung der Kirchengemeinde Veldhausen
erwähnt. Im Jahre 1821 erhält der Schulmeister von Neue
Piccardie, J.H.
Snieders, für
die armen Kinder in der Schule an Schulgeld und für
Bücher 1 Gulden, 11 Stüber und 4 Deut (Umrechnung: 1 Gulden =
20
Stüber; 1 Stüber = 8 Deut). (Quelle: Auszug aus der
Armenkasse, von Gerhard Plasger bereitgestellt).
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1828 - Im
Jahre 1828 unterrichtet in
der Schule Neue Piccardie ein Lehrer W. Lübbers 30
Schulkinder
(nach Angaben von Pastor Stiasny "Aus Veldhausens kirchlicher
Vergangenheit und Gegenwart, unveröffentlichtes Manuskript).
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1850 - Das erste bekannte
Schulgebäude wird an der
Stelle errichtet, wo sich heute der Hafen befindet. Es ist ein kleiner
Fachwerkbau, in dem 40 bis 50 Kinder Platz finden.
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Zeichnung von Bernd
Andreas Knoop
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1853 - Ab 1853
unterrichtet in Georgsdorf der Lehrer Tüchter. Nach
Gründung der reformierten Kirche
1866 ist
er,
wie es üblich ist, gleichzeitig Küster und Organist.
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1882 - Als mit dem
Kanalbau begonnen wird, muss das
Gebäude um etwa 50 m auf das Nachbargrundstück (heute
Tischlerei Junge) versetzt werden. Das Grundstück wird für
465 Mark von Kolon Vügten erworben.
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1885 - Wegen der
wachsenden Kinderzahl wird 1885 eine
neue Klasse mit etwa 80 qm in Ziegelbauweise erstellt. Dazu nimmt die
Gemeinde ein Darlehn von 4.000 Mark auf. In vier Bankreihen mit zwei-
und viersitzigen Bänken haben jetzt etwa 100 Kinder Platz.
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1893 - Nachfolger von
Lehrer Tüchter wird
der Lehrer J.H. Hoppen aus Osterwald, der bis 1895 bleibt. Die
Oberstufe erhält 20, die Mittelstufe 30 und die Unterstufe 12
Wochenstunden Unterricht. Die Unterrichtszeit beträgt im
Sommer von 7.00 - 12.30 Uhr, im Winter von 9.00 - 16.00 Uhr. Die
Unterrichtssprache war vorher holländisch und
ist jetzt deutsch. Es werden folgende Fächer erteilt: Religion,
Deutsch,
Rechnen, Geographie, Geschichte, Naturgeschichte, Singen und Zeichnen.
Ab
1894 kommen 2 Stunden Turnen und 2 Stunden Handarbeit dazu.
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1896 - Nach kurzer
Tätigkeit des Lehrers J.H.
Lange ab 1895 tritt 1896 der Lehrer Chrismann seinen Dienst
an der Schule
an und bleibt bis 1907.
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1898 - Die
Schülerzahl schwankt zwischen 100 und
130.
Die Regierung genehmigt die Stelle eines zweiten Lehrers. Die Schule
wird
um einen Klassenraum erweitert. Von der alten Klasse wird ein Teil
für
einen Flur, einen Treppenaufgang zum Boden und einen Torfraum
abgetrennt.
Im Dachgeschoss entsteht eine kleine Wohnung für den 2.
Lehrer.
In der Folgezeit wechseln die 2. Lehrer sehr häufig. Es handelt
sich
um eine Strafstelle.
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1902 - Die
Schülerzahl ist auf 135 angewachsen.
Da
in den beiden Klassenräumen nur jeweils 60 Schüler
unterrichtet
werden können, werden drei Klassen gebildet, die von den beiden
Lehrern
unterrichtet werden.
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1914 - Bei 167
Schülern wird die von der Regierung
empfohlene Einrichtung einer dritten Stelle vom Schulvorstand aus
finanziellen
Gründen abgelehnt, ebenfalls 1919 bei 180 und 1920 bei 190
Schülern.
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1917 - Nach der
Pensionierung von Lehrer Chrismann
1907 bleiben die Lehrer immer nur wenige Jahre in Georgsdorf. Ab 1917
kommt
dann Lehrer Behrens, der später Hauptlehrer wird und bis
1930
bleibt.
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1921-1923 - Der
Schulvorstand beschließt die
Einrichtung
einer dritten Lehrerstelle und den Bau eines dritten Klassenraumes
sowie
von
zwei Junggesellenwohnungen im Obergeschoss. Die Fertigstellung des
Anbaus
erfolgt im Winter 1922/23. Die Baukosten betragen wegen der Inflation
10
Millionen Mark und steigen bis zum Frühjahr auf 60 Millionen. Die
neue
Klasse wird am 1. Mai 1923 bezogen. Es werden jetzt 4 Klassen von 3
Lehrern
unterrichtet. Die Schülerzahl liegt bis zum Kriegsbeginn 1939
immer
zwischen 130 und 150. Das folgende Bild zeigt die dreiklassige Schule.
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1927 - Da der Weg vom
Coevorden-Piccardie-Kanal zur
Schule
Alte Piccardie überwiegend nicht passierbar ist, erhalten die
dortigen
8 Familien aus Alte Piccardie von der Regierung die Genehmigung, ihre
Kinder
nach Georgsdorf zur Schule zu schicken.
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1930 - Nach der Versetzung von
Hauptlehrer Behrens nach Uelsen
wird Herr Blekker Hauptlehrer der Schule, der bis 1935
bleibt. Über das Schicksal des Herrn Blekker finden Sie einen Einzelbericht.
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1935 - Die Leitung der
Schule übernimmt Hauptlehrer Lange. Bis zu Beginn des
Krieges sind in Georgsdorf als Jungleher Jan Harm Kip und Hermann Schmidt tätig.
Beide wurden zum Kriegsdienst einberufen. Jan Harm Kip wurde danach
Lehrer an der Volksschule Alte Piccardie; Hermann Schmidt starb in
russischer Kriegsgefangenschaft (siehe Einzelbericht: Der
Lehrer Hermann Schmidt in Georgsdorf)
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1939-1945 - Während des
Krieges sind die Wohnungen im
Obergeschoss
und ein Klassenraum mit Soldaten und nach Kriegsende mit
Flüchtlingen
belegt.
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1946 - Da auch die Kinder
der Flüchtlingsfamilien
aus
dem Lager Füchtenfeld zunächst in Georgsdorf eingeschult
werden,
steigt die Schülerzahl bis November 1946 auf 228, die von 2
Lehrern
in 2 Klassenräumen unterrichtet werden.
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1948-1949 - Nach Einrichtung
der Füchtenfelder Schule
sinken
die Schülerzahlen etwa. Es werden 1948 immer noch 200 Schüler
von
3. Lehrern unterrichtet. Die Einrichtung einer 4. Stelle wird jedoch
zunächst
aus finanziellen Gründen abgelehnt. Erst 1949 wird dann ein 4.
Lehrer
auf Privatdienstvertrag eingestellt.
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1955 - Das
Schulgebäude erhält eine
Zentralheizung
und Wasseranschluss. Angestrebt wird der Bau eines neuen
Schulgebäudes,
da die 70jährige alte Schule modernen Ansprüchen nicht
mehr
entspricht.
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1957 - Nach langen
Debatten um einen neuen
Schulstandort
wird ein sechs Morgen großes Gelände im Neubaugebiet
erworben.
Gleichzeitig wird auf dem Grundstück der alten Lehrerdienstwohnung
eine
für die damalige Zeit großzügige neue errichtet.
Die Leitung der Schule übernimmt Hauptlehrer Chromow, der
bis
1966 bleibt.
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1959-1961 - Nach einem
Architektenwettbewerb 1959 wird 1960
mit
dem Neubau begonnen. Es entstehen 4 Klassenräume, ein Werkraum und
ein
Gruppenraum in zwei Flachtrakten und eine Turnhalle (Ländliche
Übungshalle,
10 x 18 m). Die Kosten betragen 418.000 DM. Am 30.10.1961 wird die neue
Schule
bezogen. In der Presse heißt es: "Georgsdorf hat die modernste
Schule
des Kreises" (GN, 22.11.1961; auch: GT, 21.11. und 24.11.1961). In das
alte
Schulgebäude zieht eine Tischlerei ein.
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1962 - Das 9.
Pflichtschuljahr wird in Niedersachsen
eingeführt.
Georgsdorf wird Zentralschule und nimmt im 9. Schuljahr auch die
Schüler
aus Alte Piccardie, Hohenkörben und die evangelischen Schüler
aus
Adorf und Füchtenfeld auf. In den nächsten Jahren folgen auch
die
Schüler der Jahrgänge 5 - 8.
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1967-1968 - Es werden zwei
weitere Klassenräume in
zweigeschossiger
Bauweise errichtet und am 28.1.1968 bezogen.
Die Leitung der Schule übernimmt Rektor Carl-Heinz
Wernecke.
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1969 - Die Schule
besuchen alle Schüler der
Klassen
5 - 8 aus Georgsdorf und Alte Piccardie und die evangelischen
Schüler
aus Adorf und Füchtenfeld. Es wird eine zweizügige
Förderstufe
genehmigt, durch die auch ein Übergang in die Klasse 7 der
weiterführenden
Schulen möglich wird. Die Schule ist jetzt eine vollgegliederte
Mittelpunktschule mit 284
Schülern
in 10 Jahrgangsklassen.
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1970 - Es entstehen zwei
weitere Klassenräüme
in zweigeschossiger Bauweise und ein Physik-/Chemieraum.
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1972 - Der Höhepunkt
der Entwicklung ist erreicht:
In 10 Jahrgangsklassen werden 300 Schüler von 10 Lehrern
unterrichtet. Zum weiteren Ausbau der Schule (geplant sind der Bau
eines
Hauswirtschafts-,
eines Werkraumes und 2 weiterer Klassenräume) kommt es nicht mehr.
Schul-,
Gebiets- und Gemeindereform in Verbindung mit rapide sinkenden
Geburtenzahlen
leiten eine neue Entwicklung ein.
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1973 - Mit der
Einrichtung der Orientierungsstufe in
Neuenhaus
beginnt der Abbau der Schule in Georgsdorf. In der Folge gehen die
Schüler
aus Adorf zum Schulzentrum Twist, die Schüler aus Füchtenfeld
nach
Wietmarschen. Die Schule Georgsdorf bleibt zunächst als Grund- und
Hauptschule
erhalten, obwohl die Schülerzahlen in manchen Jahren nicht
für
die Einrichtung einer Hauptschulklasse ausreichen.
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1974 - Mit dem
Inkrafttreten des Raumordnungsgesetzes
am
1.4.1974 geht die Trägerschaft der Schule von der Gemeinde
Georgsdorf
auf die Samtgemeinde Neuenhaus über. Die Grund- und Hauptschule
Georgsdorf wird in den Klassen 1 - 4 und 7 -
9
mit 104 Schülern von 8 Lehrkräften unterrichtet.
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1985 - Rektor Wernecke
wird in den Ruhestand
verabschiedet.
Sein Nachfolger wird Hauptlehrer Zwier Höllmann.
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1991 - Die Grund- und
Hauptschule Georgsdorf
erhält
eine neue Schulturnhalle mit der Größe 18 x 38 m, die 2,5
Mill.
DM kostet und am 2.5.1991 ihrer Bestimmung übergeben wird (GN,
2.3.1988;
GE, 2.5.1991; GN, 6.5.1991)
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1997 - Die Grundschule
Georgsdorf gründet einen
Förderverein,
dem 46 Mitglieder angehören. Als erste Aktivität wird ein
großes
Spielgerät repariert. Das nächste Projekt ist die Anlage
eines
Schulgartens (GN,
25.9.1997).
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2000 - Nachdem der
bisherige Schulleiter Zwier
Höllmann wegen einer schweren Erkrankung vorzeitig in den
Ruhestand versetzt
worden war, wird Frau Hannelore Schmidt am 21.9.2000 als neue
Rektorin
der Grundschule Georgsdorf in ihr Amt eingeführt (GN,
25.9.2000).
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2003 - Rektorin Hannelore Schmidt
feiert am 25.9.2003 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.
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2004
- Geschichte des
Fördervereins der Grundschule Georgsdorf
"Als am 24.6.1997 der Förderverein für die Grundschule
Georgsdorf unter der Leitung von Herrn Willi Beckert
gegründet wurde, nahm man sich gemeinsam mit den Eltern und
Lehrern für die Entwicklung der Schule viel vor.
Um den Kindern abwechslungsreiche und bewegungsintensive Pausen zu
ermöglichen, wurden neben der Spielgeräteanschaffungen der
Samtgemeinde Neuenhaus auch ein Holzhäuschen mit diversen
Spielsachen vom Förderverein finanziert. In den vergangenen Jahren
wurden immer wieder einige Spielgeräte erneuert bzw. Stelzen und
Pedalos neu angeschafft, um zwischen und während der
Unterrichtsstunden die Koordination und Konzentration der Kinder durch
Bewegunsspiele zu fördern.
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Sportgeräte und Computer vom
Förderverein
Beim
Schulfest im Jahre 2002 wurde kräftig Geld gesammelt, um ein
weiteres Projekt in Angriff zu nehmen. Mit Unterstützung der
Eltern wurden die Tischtennisplatten neu gestrichen, eine neue
Pflasterung rund um die Tischtennisplatten hergerichtet und als
I-Tüpfelchen ein Basketballkorb aufgestellt. Die Kinder nahmen die
neu gestalteten Bereiche mit Begeisterung an.
Auch den technischen Fortschritt verschläft die Grundschule
Georgsdorf nicht. So waren die Schüler der Grundschule begeistert,
als unter Mithilfe des Fördervereins Computer angeschafft und ein
Computerraum eingerichtet wurde. In den Jahren 2002 und 2004 wurde es
der Grundschule ermöglicht, durch Gelder vom Förderverein,
der Kreissparkasse und der Samtgemeinde Neuenhaus einige alte Computer
durch neue Geräte mit CD-Rom-Laufwerk und Internetzugang zu
ersetzen.
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"Ein Dorf- und
Schulgarten"
Doch
nicht nur ein Computerraum wurde neu eingerichtet. Eine gute Idee,
die schon seit Jahren in den Köpfen einiger Georgsdorfer reifte,
konnte 2003 endlich verwirklicht werden: "Ein Dorf- und Schulgarten".
Unter Federführung der Dorf-AG gestaltete man auf dem
Schulgelände einen typischen Bauerngarten. Dieser Garten ist
für jedermann zugänglich, eignet sich aber auch
vorzüglich für einen abwechslungsreichen und lehrreichen
Unterricht unter freiem Himmel.
Gerade im Computerzeitalter tragen sinnliche Erlebnisse mit der Natur
dazu bei,auch bei Kindern die Wichtigkeit zur Erhaltung der Umwelt zu
erkennen. Statt nur theoretisch können sie durch praktisches
Handeln unmittelbar die Folgen ihres eigenen Verhaltens in der Natur
erfahren.
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Küche vom Förderverein
Zum
Pflanzen gehören auch das Ernten und die anschließende
Verarbeitung. Was also lag näher, als sich eine Küche
für die Schulkinder zu wünschen. Zum Schuljahresanfang
2004/05 erfüllte der Förderverein diesen Wunsch. So schloss
sich der Kreislauf und die Kinder können jetzt z.B.selbst
geerntetes Gemüse kochen und leckere Speisen ausprobieren. Ein
Höhepunkt war dabei natürlich im Dezember die
Weihnachtsbäckerei. Wenn man bei all diesen möglichen
Aktivitäten in strahlende Kinderaugen blickt, dann weiß man,
diese Schulkinder haben die Möglichkeit, eine
glückliche Grundschulzeit in Georgsdorf zu erleben. Wir bedanken
uns auf diesem Wege bei allen , die uns bei der
Entwicklung unserer Schule so tatkräftig unterstützt
haben".
(Bericht von der Schule zur Verfügung gestellt.)
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2005
- Sechs Klassen
Im Schuljahr 2005/06 müssen
sechs Klassen untergebracht werden, da in den Jahrgangsstufen 1 und 2
jeweils zwei Klassen gebildet werden müssen. Deshalb wird der
Werkraum komplett erneuert und als Klassenraum eingerichtet. Der
Werkunterricht findet in einem Umkleideraum der Turnhalle statt.
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2006
- Verschiedenes
Das Klaviertheater Santa besucht
im Februar die Schule mit einer Darbietung zum Thema Johann Sebastian Bach. Im
März fahren die 3. und 4. Klasse zur Kunsthalle nach Emden.
Unter Mitwirkung des Fördervereins der Schule und der GBQ
(Grafschafter Beschäftigungs- und
Qualifizierungsgesellschaft) wird der Schulhof im Juni neu
gestaltet. Außerdem werden nach den Sommerferien ein
Klettergerüst und Schaukeln errichtet.
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Schullandheimaufenthalt
Die
3. und 4. Klasse fahren mit dem Fahrrad zum Schullandheimaufenthalt
zur Jugendbildungsstätte Emlichheim. Unter dem Motto "Indianer"
gibt es vielfältige Bastel- und Spielangebote. Vorher hatten alle
Schüler Radfahrprüfungen unter Realbedingungen und unter
Aufsicht von Polizeibeamten und Eltern erfolgreich absolviert.
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40-jähriges Dienstjubiläum
Im
Juli 2006 werden die Lehrerinnen Helma Gründler und Alma Schupe nach einer
40-jährigen Dienstzeit in Georgsdorf in den Ruhestand
verabschiedet.
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2007 - Zirkusprojekt
Ein Highlight ist das
Zirkusprojekt mit dem Zirkus Bellissimo. Alle Schüler trainieren
mit sehr viel Eifer und Freude ihre Performance ein. Sie bieten in zwei
Veranstaltungen ein eindrucksvolles Programm mit u.a. Jonglage,
Bodenturnen, Akrobatik auf dem Pferd und in der Luft, Ziegendressur,
Fakir, Zauberei und natürlich den Clowns.
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2008 - Schulfest
Zum Schuljahrsabschluss
findet -
wie alle zwei Jahre - ein Schulfest statt.
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2009 -
Umgestaltung des
Schulhofes
"Bereits vor elf Jahren gab
es Pläne für die Umgestaltung
des
Schulhofes, aber Vorhaben anderer Schulen hatten immer wieder
Vorrang.
Jetzt ist endlich Georgsdorf an der Reihe", berichtet Erster
Samtgemeinderat Günter
Oldekamp. Da der Boden unter dem jetzigen Asphalt moorig und zum
Teil abgesackt ist, wird die 750 Quadratmeter große Fläche
bis zu einer Tiefe von einem Meter ausgebaggert und wieder mit Sand
aufgefüllt. Lehrer und Eltern haben mehrere Spiele ausgesucht, die
durch farblich abgesetzte Pflastersteine und Farbmarkierungen auf der
Fläche verteilt werden (GN, 6.3.2009).
Statt der Asphaltdecke erhält der Schulhof jetzt eine Pflasterung aus schwarzen Steinen.
Auf Wunsch der Schule und der Eltern ließ die Samtgemeinde jetzt
mit roten Steinen Hüpfspiele und ein Basketballfeld und mit
weißen Steinen ein 100er-Feld im Schachbrettmuster pflastern.
Demnächst wird noch die Acht des Fahrradparcours mit weißer
Farbe auf dem Schulhof markiert. Die rund 90 Schüler erhalten noch
zehn neue Flachbildschirme.
Eine Ganztagsbetreuung mit
Mittagessen ist dagegen in Georgsdorf vorerst nicht geplant, weil
dafür keine Nachfrage besteht (GN, 25.7.2009).
2010 - Wiedersehenstreffen
Der Entlassjahrgang des Jahres 1948
der
Volksschule Georgsdorf traf sich zu einem Wiedersehen. Damals wurden 22
Schüler von Hauptlehrer Wilhelm
Lange in das Berufsleben entlassen. In den ersten
Nachkriegsjahren war es für Lehrer und Schüler eine
schwierige Zeit. Es gab wenig Lehr- und Kartenmareial. Hauptlehrer Lange und Junglehrer Alfred Serwatka
bemühten sich nach Kräften, ihren Schutzbefohlenen
allgemeines Wissen und noch ein bisschen mehr beizubringen. (GN,
19.10.2010)
Sponsorenlauf
Ein Sponsorenlauf
zu Beginn
der Herbstferien erbrachte die stolze Summe von 2.500 €. Die
Schüler übergaben davon 540 € an die Leiterin des "Brotkorbes". Im Brotkorb erhalten
arme Familien, die oft schuldlos in Notsituationen geraten sind, wobei
auch Kinder betroffen sind, Lebensmittel, die in den Läden nicht
mehr verkauft wurden. Der Rest des Geldes wurde für dringend
erforderliche Geräte auf dem
Schulhof verwendet. (GW, 8.12.; GN, 16.12.2010)
2011 - Mitmachzirkus
"Buratino" in Georgsdorf
Der Zirkus "Buratino" aus Ostfriesland studiert mit 91 Schülern
und den Kindern des Kindergartens ein Programm ein. Gezeigt werden
Luftnummern, Tellerdrehen, Keulen- und Balljonglage, Einradfahren und
Tanz. Die Vorstellung wird den Eltern und den Kindern gezeigt. (GN,
7.10.2011)
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Quellen:
- Hauptlehrer Chromow,
Auszüge aus der Schulchronik,
1962
- Carl-Heinz Wernecke,
"Geschichte der Georgsdorfer Schule", In:
Georgsdorf,
eine Ortschronik, Herausgeber: Gemeinde Georgsdorf, 1991, Seiten 49 - 53
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben.
- Informationen der
Schule durch Frau Rektorin Hannelore Schmidt
Weitere Informationen zur Grundschule Georgsdorf finden Sie
im Internet: http://gsgeorgsdorf.110mb.com
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