| Lise-Meitner-Gymnasium
Neuenhaus |
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1964 - Am
16. September 1964
beschließt der Kreistag des Landkreises Grafschaft Bentheim
aufgrund eines Dringlichkeitsantrages von 22 Abgeorneten die Errichtung eines
Gymnasiums in der Niedergrafschaft unter der
Trägerschaft des Landkreises (GN, 17.9.; GT, 18.9.1964).
1965 - In einer
Sitzung der
Bürgermeister und Schulleiter der 26
Verbandsgemeinden des Mittelschulzweckverbandes Neuenhaus wird dringend
darum gebeten, baldmöglichst für eine Durchführung des
Beschlusses Sorge zu tragen. Die Anwesenden sprechen sich dabei
aufgrund der
Bevölkerungs- und Schülerzahlen sowie der
Verkehrsverbindungen für die Errichtung des Gymnasiums in
Neuenhaus aus. Die Notlage auf dem Bildungssektor in der
Niedergrafschaft untermauert Stadtdirektor Lefers aus
Neuenhaus mit
einigen Zahlen. Aus den 38 Gemeinden der Niedergrafschaft mit 32.300
Einwohnern kommen 225 Gymnasiasten. Das entspricht einem Prozentsatz
von 0,69. Dieser Prozentsatz beträgt in Nordhorn 1,2, im
Landesdurchschnitt 1,3 und im Bundesdurchschnitt 1,4. Das
Verhältnis Gymnasiasten : Schüler beträgt in der
Niedergrafschaft 4,69 Prozent, in Nordhorn etwa 10 Prozent. Im
weiterem Verlauf der Sitzung wird die Bildung einer
"Interessengemeinschaft zur Förderung des Gymnasiums in der
Niedergrafschaft" angeregt (GT, 21.1.; 14.2.; GN, 27.2.1965).
In einer Geheimsitzung
des Grafschafter
Kreistages wird mit Vertretern
der Regierung und den beiden Schulräten über Notwendigkeit
und Möglichkeiten der Errichtung
eines dritten Gymnasiums in der
Grafschaft gesprochen. Dabei steht die Lösung der Raumnot für
das Nordhorner Gymnasium an erster Stelle der Dringlichkeitsliste in
Niedersachsen. Nach Ansicht der Regierung gibt es in der
Niedergrafschaft keine Gemeinde, die die Kosten eines Gymnasiums tragen
kann. Bei Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis sei
zu bedenken, dass die Träger der Gymnasien in Nordhorn und
Bentheim die genannten Städte seien. Nach Ansicht der Regierung
gehört das 3. Gymnasium nicht in
die Niedergrafschaft, sondern
nach Nordhorn. Die Mehrheit des Kreistages befürwortet
jedoch nach
wie vor ein Gymnasium unter der Trägerschaft des Landkreises in
der Niedergrafschaft (GT, 27.2.1965).
Im Hinblick auf die zur Zeit hochaktuellen Gespräche um ein
Gymnasium in der Niedergrafschaft führt Dr. Schüürmann,
der Bürgermeister von Emlichheim, in einer gemeinsamen Sitzung mit
dem Gemeinderat der Nachbarstadt Coevorden aus, dass es eine ideale
Lösung wäre, eines Tages in Emlichheim ein Grenzland-Gymnasium zu errichten.
Auf solch einer Lehranstalt lasse sich in Verbindung mit entsprechenden
niederländischen Lehrkräften sehr wohl ein "europäisches
Bildungsniveau" erreichen (GN, 4.3.1965).
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In
einer Erklärung des
"Aktionsausschusses der Interessengemeinschaft für die Einrichtung
eines Gymnasiums in der Niedergrafschaft" vom 15. März 1965
heißt es u.a. zur Standortfrage:
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"Inzwischen hat ein Tauziehen um
die Standorte Nordhorn (2.
Gymnasium),
Neuenhaus und Emlichheim eingesetzt. Wir
wissen, dass bei der Errichtung eines Kreisgymnasiums in der
Niedergrafschaft die akute Raumnot des städtischen (Mammut-)
Gymnasiums in
Nordhorn nicht sofort behoben ist. Die Raumbeschaffung in Nordhorn
muß
gleichzeitig gelöst werden und läßt sich bei gutem
Willen auch lösen. Mit einem
2. Gymnasium in Nordhorn werden die ländlichen Begabungsreserven
aber nicht
erfaßt.
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Wegen der weiteren Wege nach
Nordhorn wäre an sich ein
Kreisgymnasium in
Emlichheim zu begrüßen. Das Einzugsgebiet der Mittelschule
Emlichheim (12
Gemeinden) hat aber nur 10.900 Einwohner und 1.655 Volksschüler.
Es ist nicht
damit zu rechnen, daß die Gymnasiasten aus dem Raume
Veldhausen/Neuenhaus/Uelsen nach Emlichheim fahren. Das hieße
auch, die
wesentlichsten Verkehrsverbindungen, die auf Neuenhaus (Nordhorn)
ausgerichtet
sind, umzukehren.
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Das Einzugsgebiet der
Mittelschule Neuenhaus hat dagegen
21.400 Einwohner
und 3.152 Volksschüler in 26 Gemeinden. In Neuenhaus sind 22
Omnibusse der
Bentheimer Eisenbahn AG / Kraftverkehr Emsland stationiert und die
Verkehrsverbindungen der Niedergrafschaft führen
regelmäßig über bzw. nach
Neuenhaus. Bei Abwägung aller
Gründe bietet sich daher die
ländliche Kleinstadt
Neuenhaus als geeigneter Standort an. Die Gymnasiasten aus dem
Emlichheimer Raum werden sicherlich
das ländliche
Gymnasium in Neuenhaus bevorzugen, zumal sie dadurch an Fahrzeit und
Geld
sparen.
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Auch
der Einwand, dass für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft
kaum
Lehrkräfte zu bekommen sein werden, ist nicht stichhaltig und kann
uns nicht
entmutigen. Wir meinen, dass das für Neuenhaus nicht viel
schwieriger sein wird
als für Nordhorn. Die ruhige Wohnlage gerade in einer Kleinstadt
hat auch ihre
Vorzüge. In dieser Hinsicht liegt Neuenhaus auch günstiger
als Emlichheim, weil
Nordhorn als kultureller Mittelpunkt des Kreises schneller zu erreichen
ist." (GN und GT, 10.4.1965)
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Der Kreisverein Grafschaft Bentheim im Gesamtverband
Niedersächsischer Lehrer (GNL) spricht sich
dafür
aus, dass zwei neue Gymnasien, in Nordhorn und in der Niedergrafschaft,
gegründet werden (GN, 2.4.1965).
Nach dem Willen des Grafschafter Kreistages sollen in der Grafschaft zwei neue Gymnasien errichtet
werden. Mit Mehrheit beschließt der Kreistag, ein Gymnasium in
Nordhorn und das andere in Neuenhaus zu errichte. Die
Niedergrafschafter Abgeordneten spalten sich in zwei Gruppen, für
Neuenhaus und Emlichheim als Standort. Die Mehrheit entscheidet sich
für Neuenhaus. Der Abgeordnete Dieckmann erklärt nach
diesem Beschluss verbindlich, dass die Stadt Neuenhaus ein 7.000 qm
großes Grundstück mit einem Verkehrswert von 120.000 DM
für den Neubau zur
Verfügung stellen werde (GN und GT, 13.4.1965).
Mit großer Sorge verfolgt die Aktionsgemeinschaft die bisherige
Entwicklung. Für das Gymnasium in Neuenhaus scheine sich nichts zu
tun. Der Rat bringt einmütig sein Befremden
über eine solche "Verzögerungstaktik" zum Ausdruck.
Mit einer derartigen Schulpolitik könne man den Bildungsnotstand
in der Niedergrafschaft niemals beseitigen (GN und GT, 3.6.1965)
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1966 -
Neuenhauser Bürger wollen während des CDU- Bezirksparteitages
demonstrieren. Mit
Sprechchören und Plakaten wollen sie vor Kultusminister Langeheine ihrer Forderung
auf Einrichtung eines Gymnasiums in der Dinkelstadt Nachdruck verleihen
(GN und GT, 24.2.1966). Nach einer Aussprache mit Vertretern des CDU-
Kreisvorstandes und CDU-Abgeordneten hat der Aktionsausschuss die
Bürger gebeten, von der angekündigten Demonstration abzusehen.
Dafür wird eine Abordnung der Stadt Neuenhaus dem Minister eine Eingabe überreichen, in der die
Wünsche der Stadt dargelegt und begründet werden (GN,
26.2.1966).
Kultusminister Langeheine
erklärt zu der Gymnasialfrage,
dass das Gymnasium in Nordhorn
geteilt werden muss und in der Niedergrafschaft ein Gymnasium gebaut
werden kann (GN, 28.2.1966).
Zum Standort des Niedergrafter Gymnasiums stehen sich zwei Meinungen gegenüber:
- der Grafschafter
Kreistag hat sich am 12. April 1965 mit Mehrheit für Neuenhaus als
Standort entschieden,
- die
Schulräte Thielke und Kollmann bezeichnen in zwei Gutacten
Emlichheim als günstigten Standort (GN, 16.3.1966).
Der
Niedersächische Kultusminister genehmigt die Einrichtung
eines Gymnasiums in Neuenhaus offiziell (GN, 11.6.; GT,
13.6.1966).
Der Rat der Stadt Neuenhaus
beschließt , die Wagenhorst oder nach entsprechenden
Vereinbarungen geeignetes Gelände im Baugebiet
Neumarkt-Bosthorst bereitzustellen. Wenn der Landkreis Grafschaft
Bentheim sich im Zuge der angestrebten Raumneuordnung dazu
entschließen sollte, das Gymnasium am Stadtrand oder in einer
Nachbargemeinde zu erstellen, steht die Stadt Neuenhaus in der Grundstücksfrage zu ihrer
Zusage (GN und GT, 29.9.1966).
In der Ratssitzung
in Uelsen wird geäußert, dass es endlich an der Zeit
sei, etwas über den Stand der
Entwicklung beim Aufbau des Gymasiums zu hören. Seinerzeit
sei man in Neuenhaus aktiv gewesen. Heute dagegen hülle sich die
Stadt , die bekanntlich die Grundstücks- und Raumfrage lösen
will, gegenüber den Nachbargemeindenin Schweigen (GN, 8.12.1966).
Einen "uns
befremdenden Meinungswandel" wirft Stadtdirektor S. Lefers in
öffentlicher Ratssitzung der Gemeinde
Emlichheim vor. Scharf weist Lefers die "Attacken der
Gemeinde Emlichheim" gegen den Bau des Kreisgymnasiums in Neuenhaus
zurück. Die Stadt Neuenhaus verfolge mit Hochachtung die
Entwicklung in der schulbaufreudigen Gemeinde Emlichheim. Sie bringe
jedoch kein Verständnis dafür auf, dass man bei jedem
Ministerbesuch das Thema "Gymnasium" auftische und ernsthaft versuche,
eine ministerille Entscheidung umzustoßen (GN, 15.12.1966).
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1967 -
Optimistisch sieht die Stadt Neuenhaus die Entwicklung
bezüglich des Kreisgymnasiums
für die Niedergrafschaft. Stadtdirektor Lefers erklärt in
öffentlicher Sitzung des Rates, dass es mit der
verständnisvollen Hilfe des Landkreises und des Oberschulrates
gelingen werde, sowohl gute
Schulräume als auch geeignete
Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Wegen der
Beschffung geeigneter Wohnungen stehe die Stadt mit Privatpersonen in
Verhandlungen, die in Kürze erfolgreich abgeschlossen werden
dürften (GN, 26.1. und GT, 27.1.1967).
Oberstudiendirektor Mikin
vom Gymnasium Nordhorn ist gegenwärtig im Auftrage des
Niedersächischen Kultusministeriums dabei, die Vorbereitungen für den
pünktlichen Start in Neuenhaus zu treffen. In einer gut
besuchten Elternversammlung, an der auch Schulrat Linge, Realschulrektor Kip,
Konrektor Katz, Uelsen , Realschulrektor Warsen, Emlichheim, und die
Rektoren und Lehrkräfte weiterer Niedergrafschafter Schulen
teilnehmen, werden die Eltern umfassend über alle Schul- und
Bildungswege in der Niedergrafschaft informiert (GN und GT, 9.3.1967).
Am
15. August 1967 nimmt das Gymnasium
i.E. Neuenhaus
den Unterricht auf. Aus diesem Grunde findet
im Feierraum der Realschule eine Feierstunde statt. Die beiden Klassen
5 und 7 mit zusammen 72 Schülern aus 14 Gemeinden werden
zunächst in der Realschule untergebracht. Mit der vorläufigen Leitung wird
Studienrat Neteler
beauftragt (GN und GT, 16.8.1967).
Die Eltern des Kreisgymnasiums i. E. in Neuenhaus gründen einen
Förderverein. Die Elternschaft der beiden Klassen wählen die
Elternvertreter der Klassen und den Gesamtelternrat (GN, 24.10.1967).
Der Landkreis beschließt den ersten Bauabschnitt für das
Kreisgymnasium in Neuenhaus. Zunächst wird ein zweigeschossiger
technischer Trakt mit Räumen für Schulverwaltung und
sanitären Anlagen errichtet. Der erste Bauabschnitt kostet1,2
Millionen DM. Später folgen die Klassentrakte. Zu einem
späteren Zeitpunktwerden eine Aula, eine Turnhalle mit
Lehrschwimmbecken und ein Sportplatz das Gymnasium
vervollständigen. Die Schule, die im voll ausgebauten Zustand aus
23 Klassen (zweizügig) und den dazugehörenen Fach-,
Vorbereitungs- und Demonstationsräumen bestehen wird, entsteht auf
dem Bosthorst. Dort hat die Stadt Neuenhaus ein ideal gelegenes
Baugelände von rund 1,5 Hektar zur Verfügung gestellt (GN,
24.12.1967). Baubeginn ist Mitte März 1968 (GN, 26.3.1968).
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1968 - Am
28. August 1968 wird der neue
Leiter des Gymnasiums i.E. Neuenhaus, Studienrat Hans-Georg Rusch,
in
sein Amt eingeführt. Er ist 40 Jahre alt und stammt aus Stolp in
Pommern, legte in Osnabrück seine Reifeprüfung ab und
studierte an verschiedenen Universitäten in der Bundesrepublik und
in Paris an der Sorbonne. Bisher war er am Gymnasium Papenburg
tätig (GN, 29.8.1968)..
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Das Gymnasium umfasst 8 Klassen der
Jahrgänge 5 bis 8 mit zusammen
167 Schülern. Außer dem Schulleiter stehen nur noch zwei
weitere Gymnasiallehrer zur Verfügung. Es gelingt, den Unterricht
an der Schule mit Lehrern aller Schulformen zu sichern. Durch das
unermüdliche Werben von Herrn Rusch folgen
bald Lehrkräfte
aus allen Bundesländern seinem Ruf nach Neuenhaus.
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Die Einweihung des 1. Bauabschnitts des
Gymnasiums erfolgt am
20.12.1968. Die Realschule kann danach zwei vom Gymnasium genutzte
Räume wieder in Gebrauch nehmen (GN, 21.12.1968).
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1971 -
Mit
der Gründung der Kooperativen
Gesamtschule (KGS) Neuenhaus werden die
Schuljahrgänge 7 - 10 des Gymnasiums ein Schulzweig der KGS. Im
Gymnasium Neuenhaus verbleiben nur die Schuljahrgänge 11 - 13.
Schulleiter des Gymnasiums und Schulzweigleiter Gymnasium in der KGS
ist Herr Rusch; in
den ersten Jahren bis 1978 ist er gleichzeitig
"Geschäftsführer" und dann Schulleiter der KGS Neuenhaus.
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Der Ausbau
des Gymnasiums erfolgt im
Zusammenhang mit dem Ausbau der
KGS in der Zeit von 1968 bis 1975:
1. Bauabschnitt: Gymnasium 1968 (jetzt: Naturwissenschaften).
2. Bauabschnitt: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Forum etc. 1970 -
1972,
3. Bauabschnitt: Kunsttrakt 1972/73, Turnhalle 1971/72,
4. Bauabschnitt: Schwimmhalle 1974/75.
Der weitere Bericht bezieht sich auf das Gymnasium Neuenhaus mit den
Jahrgangsstufen 11 - 13. (Zur KGS
siehe: E18).
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1974 - Am
Gymnasium Neuenhaus legen erstmals Schüler das Abitur ab. Diese
Schüler sind 1967 nach vorherigem Besuch des Gymnasiums
Nordhorn in die Klasse 7 des Gymnasiums Neuenhaus aufgenommen
worden.
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1977-1978
- Zum
1. August 1977 geht der
erste Schuljahrgang aus Klasse 10 des Schulzweigs Gymnasium der KGS mit
66 Schülern in die Klasse 11 des
Gymnasiums Neuenhaus über.
Im Schuljahr 1978/79 besuchen den 11. Jahrgang 90 und den 12.
Jahrgang 68 Schüler.
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1980 - Im
Frühjahr 1980 bestehen
58 Schüler das Abitur.
Die Entwicklung zeigt die nachstehende
Übersicht
- Zahl der Schüler in Klasse 11:
71 (davon 66 aus der KGS)
- Abgänge in der
Oberstufe:
3
- Noch nicht zum Abitur
gemeldet:
4
- Abitur nicht
bestanden:
6
- Abitur
bestanden:
58
Durchschnittsnote:
2,75
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1982-1983
- Vom
27. September bis 3. Oktober
1982 führen zwei Gruppen der Jahrgangsstufe 13- unabhängig
voneinander - Studienfahrten in die
DDR durch. Vorausgegangen sind
einige schulinterne Diskussionen darüber, ob Studienfahrten
überhaupt stattfinden sollen. Eine dieser Studienfahrten
führt nach Dresden, Leipzig und Weimar. Das Programm ist sehr
abwechslungsreich und gibt Einblicke in die Verhältnisse in der
DDR. (KGS-Info 6, 11/1982). Im Herbst 1983 findet eine weitere
Studienfahrt in die DDR mit 40 Schülern der Jahrgangsstufe 13 und
3 Lehrern statt; eine andere Gruppe fährt nach Italien, eine
weitere nach England (KGS-Info 8, 12/1983, und 9, 5/1984).
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Auf Vorschlag des Nds. Ministers für
Wissenschaft und Kunst und
einer vom Bundesminister des Inneren berufenen Jury wird dem
Kunsterzieher Michael Bette
der Rom-Preis für seine
künstlerische Arbeit verliehen. Damit
verbunden sind ein einjähriger Aufenthalt in der deutschen
Akademie "Villa Massimo" in Rom und ein Stipendium.
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1964 -
Schüler
der 12.
Jahrgangsstufe und ihre Lehrerin Christa Pfeiffer
veranstalten ab 26. Mai 1987 eine Ausstellung
"Gegen das Vergessen", die von der Schülergruppe in
über
einjähriger Arbeit zusammengestellt wurde. Auf vielen Schautafeln
vermittelt die Dokumentation einen Überblick über
Konzentrationslager und Gedenkstätten u.a. im Emsland
(KGS-Info 15, 5/1987; GN, 28.4.1987). Die Ausstellung wird in Neuenhaus
bis 1991 insgesamt von 27 Klassen bzw. Kursen u.a. auch aus Nordhorn
besucht. Außerdem wird sie in dieser Zeit auch an anderen Orten
der Grafschaft und auch anderswo im In- und Ausland gezeigt (KGS-Info
24, 1/1992).
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1991 - Im
Februar 1991 besuchen das
Gymnasium Neuenhaus in der Vorstufe (11. Jahrgang) 65, im 2.
Semester
(12. Jahrgang) 71 und im 4. Semester (13. Jahrgang) 62, zusammen 198
Schüler.
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1994 -
Mit
einem Festakt von rund
viereinhalb Stunden Dauer wird Herr Hans-Georg Rusch in
den Ruhestand
verabschiedet. Er war mehr als 25 Jahre Leiter des Gymnasiums
Neuenhaus. Von allen Rednern wird ihm bescheinigt, dass er die
Neuenhauser Schullandschaft nachhaltig geprägt hat (GN, 31.1.;
GWaS, 30.1. und GW, 2.2.1994; KGS-Info 29, 7/1994). Herr Rusch stirbt im
Juni 2004. In
einem Nachruf heißt es, dass die Entwicklung des Gymnasiums
Neuenhaus sein Lebenswerk war (GN, 23.6.2004, siehe: L-C-Rusch)
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Die Abiturienten des Jahrgangs 1994
organisieren eine Hilfsaktion
für bedürftige Menschen im ehemaligen Jugoslawien. Sie
sammeln Kleiderspenden und gebrauchtes Spielzeug, außerdem Geld
aus Kuchen- und Getränkeverkauf und in Sammeldosen an
verschiedenen Orten. Das Ergebnis sind Hygieneartikel und
Medikamente im Wert von knapp 7.000 DM und etwa 400 Säcke mit
Kleiderspenden und Spielzeug für die Flüchtlingslager der
Küstenregion um Split und Vis (GN, 4.3.1994; KGS-Info 29,7/1994).
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Nachfolger
von Herrn Rusch
wird
Oberstudiendirektor Gerhard
Herrenbrück. Nach Tätigkeiten als Studienrat am
Gymnasium
Salzgitter-Bad, als Fachleiter am Studienseminar Salzgitter, als
Referent in der niedersächsischen Lehrerfortbildung und als
Mitglied des wissenschaftlichen Landesprüfungsamtes war Herr
Herrenbrück zuletzt im Kultusministerium mit der Lehrerausbildung
befasst (GN, 14.9.1994).
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1995 -
Angeregt
durch das Kursthema
"juvenile delinquency" (Jugendkriminalität) des
Englisch-Leistungskurses des 13. Jahrgangs führen die Schüler
eine Umfrage in der KGS ab Jahrgang 7 und im Gymnasium zum Thema
"Drogen" durch. Die Frage nach dem Alkoholkonsum ergibt, dass
Schüler der 7. und 8. Klassen fast ausschließlich nur bei
besonderen Gelegenheiten trinken (Hauptschüler: 25 %,
Realschüler 15 %, Gymnasiasten 5 - 6 %). In den Jahrgängen 11
- 13 geben 25 % der Schüler an, dass sie bei besonderen
Gelegenheiten, 7 - 8 % der Schüler, hauptsächlich Jungen,
sogar mehrmals pro Woche Alkohol trinken. Fast 20 % der Jungen nehmen
häufig zu viel, dazu 27 % ab und zu zu viel Alkohol zu sich.
Bezüglich des Rauchens geben die Schüler an, dass 17 % der
Gymnasiasten, 25 % der Realschüler (Jungen: 35 %, Mädchen: 15
%) und 30 % der Hauptschüler regelmäßig rauchen. Die
weiteren Ergebnisse können im KGS-Info 33, 6/1996, nachgelesen
werden.
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1996 -
Die
erste Schülergruppe der Menschenrechtsorganisation
"amnesty international" gründet sich am
Neuenhäuser Gymnasium. Die Gruppe mit 15 Schülern trifft sich
wöchentlich nach dem Unterricht, um die Aktivitäten zu
besprechen (KGS-Info 33, 6/1996).
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Der Schüler Christian
Brei aus dem 12. Jahrgang erhält den 3.
Preis im Landeswettbewerb "Jugend
forscht". Er legte im Fachbereich
"Raum- und Geowissenschaften" ein innovatives Konzept über ein
integriertes Gesamtverkehrssystem für den öffentlichen
Personennahverkehr in der Grafschaft Bentheim vor (KGS-Info 33,
6/1996).
Nach den Sommerferien 1996 ist auch am Gymnasium jeder Samstag
unterrichtsfrei.
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1997 -
Seit
1955 ist der Landkreis
Grafschaft Bentheim Patenkreis für den ehemaligen Kreis
Elchniederung in Ostpreußen (heute: Slawsk, Region Kaliningrad).
Darum hat es der Landkreis ermöglicht, dass im Gymnasium in einem
Schaukasten eine kleine Ausstellung
über die Elchniederung gezeigt
und ein Elchgeweih aufgehängt wurde (KGS-Info 35, 7/1997).
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Von 1993 - 1997 arbeitete die
Lehrerin Frau Sabine Bette
auf eigenen
Wunsch als "Verwaltungshilfe für
den Aufschwung Ost" am
Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg. Sie wurde in der neu
gegründeten Abteilung "Gymnasiale Oberstufe" (GOST) tätig und
befasste sich mit Aufgaben für die Fächer Kunst und Musik. Im
KGS-Info 38, 1/1999 berichtet Frau Bette über
ihre dortigen
Arbeitsschwerpunkte.
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1998 -
Seit
Beginn des Schuljahres
1998/99 steht den Schülern des Gymnasiums, dank einer Aktion der
Sparkassenstiftung "PC´s in die Schulen" ein neuer Raum mit zehn
voll ausgestatteten Internet-PC´s
zur Verfügung. Die
Internet-AG hat ein Netzwerk aufgebaut, das es ermöglicht, mit
jedem einzelnen Rechner separat Online zu gehen. Zur AG gehören 12
Schüler unter Leitung von Herrn Jürgen List
(KGS-Info 38,
1/1999).
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1999 - Im
Rahmen des Schülerbegegnungsprogramms
mit dem Ort Zelów nahe Lodz in
Mittelpolen findet zunächst vom 14. - 25. März ein Besuch aus
Zelów in Neuenhaus und dann vom 24. April bis 3. Mai der
Gegenbesuch mit 12 Schülern aus der 11. Jahrgangsstufe in
Zelów statt. Ein Bericht findet sich im KGS-Info 39, 1/2000, ,
ebenso über eine Schüleraustauschfahrt nach Riga mit
Schülern aus dem 11. Jahrgang, über eine Studienfahrt nach
Prag mit Schülern aus der 13. Jahrgangsstufe und über eine
Austauschfahrt mit dem Lysee Charles Nodier in Dole/Frankreich. Zwei
Schüler aus der 11. Klasse berichten über eine Woche mit dem
Landtagsabgeordneten Herrn Kethorn im Niedersächsischen Landtag.
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2000 - Im
Rahmen der Partnerschaft des
Landkreises Grafschaft Bentheim mit dem Kreis Slawsk im
ehemaligen
nördlichen Ostpreußen (Kaliningrader Gebiet) empfangen die
KGS und das Gymnasium Neuenhaus Gäste. Sechs Jugendliche im Alter
von 14 - 17 Jahren und ihre Lehrerin Irena Duchkina
werden in Familien
von Schülern in der Zeit vom 3. - 17. Oktober 2000 aufgenommen.
Die Jugendlichen hospitieren im Unterricht (KGS-Info 41. 12/2000).
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2001 - Das
Mädchen-Volleyballteam
des Neuenhauser Gymnasiums hat beim Wettbewerb
„Jugend trainiert
für Olympia“ das Bundesfinale in Berlin erreicht. Dort
sprang der
achte Platz heraus. (GN, 23.05.2001).
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Nach sechsmonatiger Bauzeit
beziehen mit Beginn des Schuljahres 2001/02 drei zehnte Klassen des
Gymnasiums Neuenhaus in einem viertel
- kreisförmigen Anbau ihre
neuen Klassenzimmer. Am 31.8.2001 wird der rund 500 Quadratmeter
große und rund 1,4 Millionen Mark teure Erweiterungsbau auch
offiziell eröffnet. Neben den drei neuen Klassenräumen
verfügt das Gymnasium nun auch über eine zusätzliche
Pausenhalle, weitere Toiletten und einen Funktionsraum. Die Erweiterung
war notwendig, da das Gymnasium aufgrund stetig steigender
Schülerzahlen akuten Raummangel hatte. Zur Zeit besuchen 557
Schüler das Gymnasium — Tendenz weiter steigend.
Durch die Türen gelangen die Schüler direkt in die
Pausenhalle. Das neue Gebäude ruht auf 48 Pfählen, die 20
Meter in die Erde reichen. Dies war nötig, da die Schule auf einem
Sumpfgelände steht.
In der neuen Pausenhalle sollen zusätzlich auch kleinere
Veranstaltungen, sowohl schulischer als auch außerschulischer
Art, stattfinden. Sie hat eine Größe von 125 Quadratmetern
und bietet so rund 150 Gästen Platz (GN, 1.9.2001).
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Drei Schülerinnen des Gymnasiums
Neuenhaus qualifizieren sich mit
dem flotten und wendigen Ponyhengst "Nevado" für das Finale des Schulwettbewerbs Reiten
in der Oldenburger Weser-Ems-Halle (GN,
27.10.2001).
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Die Oberstufe des Gymnasiums
bekommt Besuch von Fachleuten, die schon
jetzt tagtäglich mit der bevorstehenden Bargeld-Einführung
des Euro zu tun haben. Die vier "Euro-Beauftragten" der
Niedergrafschafter Volksbanken informieren die Schüler der Klassen
11 - 13 über alles Wissenswerte rund um das neue Geld (GN,
30.10.2001).
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Die Grafschafter Sparkassenstiftung und der
Landkreis stellen der
Schule 25 neue Laptops und die
dazugehörige Ausstattung zur
Verfügung. Außerdem erhält sie den schnellen
T-DSL-Internetzugang. Sie befindet sich dadurch auf dem neuesten Stand
der Technik. Mit dieser erstklassigen Ausstattung wird es der Schule
erleichtert, eine technische Grundbildung zu vermitteln, die der
Bedeutung des wirtschaftlichen und technischen Strukturwandels in
unserer Gesellschaft entspricht (GN, 27.10.2001).
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2002 - Auf
Drängen der
Bezirksregierung haben sich die Schulträger, der Landkreis und die
Samtgemeinde, entschlossen, zum Schuljahr 2002/2003 das Gymnasium um
die Klassen sieben bis zehn
(Mittelstufe) zu erweitern. Zugleich wird
die KGS in der Mittelstufe um einen einzügigen gymnasialen Zweig
aufgestockt. Das Gymnasium Neuenhaus, das nach der Gründung der
KGS nur noch die Schuljahrgänge 11 - 13 umfasste, wird dadurch
wieder ein vollausgebautes Gymnasium. Schulträger bleibt der
Landkreis Grafschaft Bentheim (GN, 11.4. und 27.6.2001).
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Vom Pausenhof
aus ergibt sich vom Gymnasium Neuenhaus dieses Bild. Foto: Rackmann
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2004 - Vier
Gymnasiasten aus Neuenhaus
werden Landessieger und erreichen das Finale beim ersten Bundeswettbewerb "Jugend
gründet". Sie entwickelten ein "On-Bound-Diagnose-Clip",
wodurch
Fehlfunktionen bei Handys schnell gefunden werden können (GN,
10.2. und 11.6.2004).
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Vom 18. bis 20. Februar berichtet ein Team,
bestehend aus 4
Schülern aus dem Politik-Leistungskurs der 12. Jahrgangsstufe des
Gymnasiums Neuenhaus und der Politiklehrer, als Online-Redaktion aus
dem niedersächsischen Landtag über die dortigen
Plenarsitzungen im Internet live unter "Online-Redaktionen" auf
"www.n-21.de". Der Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online",
unter dessen Regie das ganze Projekt läuft, hat die "kleine
Parlamentsredaktion" mit allem ausgestattet, was nötig ist:
funkvernetzte Notebooks, Internetzugang, Digitalkameras, mp3-Player und
Präsentationswand (GN,14.2. und 21.2.2004).
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Das Gymnasium erweitert sein Angebot an
Sprachkursen um eine Japan-AG,
an der 12 Schüler in 2 Wochenstunden am Nachmittag teilnehmen. Das
Projekt ergänzt das Sprachangebot der Schule, das jetzt sieben
Fächer umfasst und Sprachen wie Russisch, Schwedisch oder Polnisch
abdeckt (GN, 16.2.2004).
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Sieben Schüler des Gymnasiums Neuenhaus,
die Preisträger beim
Vorlesewettbewerb der Kreissparkasse "Schüler
lesen Platt" sind
und alle aus Wilsum kommen, tragen auf einer CD insgesamt 15
Texte vor, die von Wilsum und den Wilsumern handeln. Die Initiative
ging von Britte Gövert,
einer Schülerin der 12. Jahrgangsstufe, aus, die in ihrer
Altersklasse im Vorjahr niedersächsische Vizemeisterin geworden
ist (GN, 19.3.2004).
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Das Gymnasium Neuenhaus wird nach "Lise
Meitner" benannt. Sie gilt als
eine der wichtigsten Atomphysikerinnen des vergangenen Jahrhunderts.
Nach ihrer Flucht vor dem Nationalsozialismus nach Schweden leitet sie
das Institut für Kernphysik an der Technischen Hochschule
Stockholm und erhält 1955 den Otto-Hahn-Preis, 1959 das
Bundesverdienstkreuz (GN, 28.6.2004; siehe auch im Internet bei Google
unter: "Lise Meitner").
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Das Bild zeigt den Eingang
zum "Lise-Meitner-Gymnasium"
in Neuenhaus. Foto: Rackmann
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Mit Ablauf des Schuljahres 2003/04
laufen die Orientierungsstufen
in Niedersachsen aus. Zum 1.8.2004 gehen Schüler aus den
Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen sowie 5 und 6 der bisherigen
Orientierungsstufen in die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien
über.
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Das Gymnasium Neuenhaus erhält in Uelsen
eine Außenstelle,
die im ehemaligen Realschulgebäude
untergebracht ist und künftig die Jahrgänge 5 bis 8 umfassen
wird. Danach werden die Schüler nach Neuenhaus wechseln. Die
Außenstelle Uelsen startet mit 133 Schülern der
Jahrgänge 5 bis 7 in 6 Klassen. Die Zahl der Gymnasiasten aus der
Samtgemeinde Uelsen steigt damit von bisher 31 auf 44 pro Jahrgang. 15
Lehrkräfte des Gymnasiums Neuenhaus unterrichten überwiegend
in der Außenstelle. Die Leitung der Außenstelle
übernimmt Jörg
Leune, der vorher bis zum 1.2.2003
Didaktischer Leiter der KGS war und dann auf eigenen Wunsch an das
Gymnasium versetzt wurde (GN, 20.8.2004).
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Die Informationen zur Außenstelle Uelsen
des
Lise-Meitner-Gymnasiums finden
Sie auch unter Uelsen/G18
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2005 - Alle
40 Fünftklässler
der Außenstelle Uelsen des Lise-Meitner-Gymnasiums lernen seit
Beginn des Schuljahres ein Musikinstrument.
Fünf Lehrer der
Musikschule unterrichten in drei Gruppen das Spiel mit Holz-,
Blechblas-, Streichinstrumenten und Schlagzeug. Diese
Sonderförderung kostet die Eltern nur acht Euro pro Kind.
Außerdem werden die Instrumente gestellt. Der Ankauf der
Blasinstrumente und des Schlagzeugs erfolgte durch den Landkreis als
Schulträger, der Streichinstrumente durch den Förderverein
der Schule. Diese Sonderförderung ist auf die Klassen 5 und 6
begrenzt (GN, 28.1.2005)
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Ab 1.8.2005 ist die Außenstelle Uelsen
mit vier Jahrgangsstufen
komplett. In den 5. Jahrgang werden 56 Schüler aufgenommen. Dies
sind 41 % aller Schüler der 5. Klassen in der Samtgemeinde Uelsen.
Damit ist das Gymnasium die meist besuchte Schulform. Zur
Einschulungsfeier ist der Staatssekretär Hartmut Saager aus dem Nds.
Kultusministerium in Hannover gekommen, um sich eines der Ergebnisse
der Schulreform vor Ort anzusehen (GN, 26.8.2005).
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Zwei ehemalige Schülerinnen des
Gymnasiums, Birte Gövert
und Merle Ukena
haben ein plattdeutsches
Märchenbuch "De klainen
Könningssönn" erstellt, das als Band 173 der Reihe
"Das
Bentheimer Land" des Heimatvereins Grafschaft Bentheim
veröffentlicht worden ist. Die Idee hatte Birte Gövert, als
sie in Klasse 11 die Aufgabe erhielt, eine Fortsetzungsgeschichte (in
Hochdeutsch) zu Ende zu schreiben. Unterstützt wurde das Projekt
von der Grafschafter Sparkassenstiftung (GN, 15.11.2005; GW, 16.11.2005)
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2006 - Das
Lise-Meitner-Gymnasium
führt mit drei weiteren Schulen ein "Comenius-Projekt" durch, das
drei Jahre dauert. Es sind die Gesamtschule in der Kleinstadt Klonowa
in Westpolen (400 Schüler), das Elite-Internatsgymnasium in Usak
in der Türkei (162 Schüler), eine Schule aus
Hardenberg in den Niederlanden (3.100 Schüler) und
federführend das Gymnasium in Neuenhaus. Im Mittelpunkt steht das
kontinuierliche Arbeiten an vorgegebenen Themen und der Austausch der
Ergebnisse über das Internet.
Im 1. Jahr geht es darum, die Wurzeln der nationalen
Identität aufzuspüren. Es geht um die Suche nach
Berührungspunkten mit der eigenen Geschichte, Kultur, Sprache und
Religion. Im 2. Jahr geht es um die Geschichte seit 1933. Der
Nationalsozialismus und die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die
die Beziehungen der Länder und Menschen bis heute
überschattet, sollen dabei unter verschiedenen Aspekten beleuchtet
werden. Im 3. Jahr sollen die Schüler sich Gedanken machen
über ihre gemeinsame Zukunft in einem vereinten Europa. Dabei geht
es sowohl um die wirtschaftliche als auch um die kulturelle
Zusammenarbeit.
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Daneben geht es um das Treffen von
Delegationen der Partnerschulen in
den einzelnen Schulen. So fand schon ein Besuch der Gesamtschule in
Klonowa statt, an dem von Neuenhaus die Lehrerinnen Irmgard Schöffel und Edith Lorenzen und zwei
Schüler teilnahmen. Für März 2006 ist ein Treffen in der
Türkei vorgesehen, während im Juni zum Abschluss des ersten
Projektjahres ein Treffen in Neuenhaus geplant ist, das in eine
"Europäische Woche" mit Ausstellungen, Filmvorführungen,
Konzerten und landestypischen Speisen und Getränken eingebettet
werden soll (GN, 12.1.2006).
Beim Besuch der Delegationen in Neuenhaus werden sie von
Samtgemeindebürgermeister Johann Arends im alten Rathaus
empfangen. Auf dem Programm stehen eine Fahrradtour, ein Grillabend,
ein Besuch auf einem Bauernhof, Unterrichtsbesuche im Gymnasium und ein
Besuch im Moormuseum in Groß Hesepe (GN, 14.6.2006).
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Eine 6. Klasse des Gymnasiums nimmt beim Bundeswettbewerb
Fremdsprachen
als jüngste Gruppe teil und gewinnt einen dritten Landespreis im
Gruppenwettbewerb. Die Schüler begeistern Zuschauer und Jury mit
ihrem Film "The little boy - a ghoststory" (Gespenstergeschichte) (GN,
4.7.2006).
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24 Schüler der Oberstufe machen ihre
ersten Erfahrungen als "Unternehmer".
Auf
Einladung des Industriellen Arbeitgeberverbandes
(IAV) nehmen sie eine Woche lang am Planspiel "Management Information
Game" teil (GN, 17.7.2006). Auch im folgenden Jahr wird das Planspiel
durchgeführt (GN, 12.7.2007).
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Die Theater-AG
des Gymnasiums führt unter
der Leitung von Klaus Thiele
eine
Eigenproduktion auf, die unter dem Arbeitstitel des bekannten
Gretchen-Seufzers: "Zum Golde drängt, am Golde hängt ..."
entstanden ist. Es handelt sich um ein szenisches Projekt, das von der
Theatergruppe selbst erarbeitet worden ist und sich etlicher Anleihen
aus Märchen, bei Shakespeare und Karl Marx bedient (GN, 12. und
18.7.2006).
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Mit Hilfe einer Gruppe engagierter
AG-Teilnehmer unter
Federführung von W.
Rackmann gibt das Lise-Meitner-Gymnasium
erstmalig für das Schuljahr 2006/07 ein Jahrbuch heraus. Das
Jahrbuch will Erinnerungen festhalten für die Zukunft, es will
zeigen, welch vielfältiges und facettenreiches Leben an der Schule
herrscht, es will die am Schulalltag Beteiligten motivieren zu
außergewöhnlichen Projekten. Es will einen Beitrag leisten
für die Kommunikation innerhalb der Schule, aber auch nach
außen (aus dem Vorwort des Jahrbuches 2006/07, Seite 1). Die
"Grafschafter Schulgeschichte" wird auch aus den Jahrbüchern
wesentliche Informationen übernehmen.
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Im Oktober 2006 nehmen 120 Schüler der
12. Jahrgänge aus den
Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim, darunter 12 aus
dem LMG Neuenhaus, an der 4.
Schülerakademie im
Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen-Holthausen teil. Die
Seminarthemen
reichen von Rhetorik über die Kunst des Filmens bis hin zur
Chemie. Am Ende der Woche muss jedes Seminar in einer öffentlichen
Abschlussveranstaltung eine Präsentation der Ergebnisse
vorführen. Alle Schüler erhalten ein Teilnahmezertifikat aus
der
Hand eines Vertreters aus dem Kultusministeriums (Jahrbuch 2006/07,
Seite 10 - 11). Besonders begabte, motivierte und engagierte
Gymnasiasten der 12 Jahrgänge haben seit 2003 die
Möglichkeit, sich in den Herbstferien eine Woche intensiv mit
Themen auseinander zu setzen, die im Rahmen des Schulunterrichts nicht
oder nur selten behandelt werden. Die Schüler können sich
nicht selbst bewerben - das Vorschlagsrecht liegt bei den jeweiligen
Schulleitern. Die Schüler erlangen in arbeitsreichen Tagen
entscheidende Schlüsselkompetenzen, die ihnen bei ihrer weiteren
Entwicklung - besonders an Universitäten - deutlich weiterhelfen
werden, da neben der erworbenen Sachkompetenz auch die
Seminararbeitsform
eingeübt wird.
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2007 - Am 22.1.2007 besucht Dr. Artur
Runge-Metzger von der Europäischen Kommission in
Brüssel, der
dortige Chef der EU-Delegation bei den letzten Welt-Klimakonferenzen,
das
Gymnasium in Neuenhaus und bietet den Schülern der 11. und
12. Jahrgänge Informationen zur Klimaproblematik.
Er beantwortet
aber auch alle anderen Fragen zum Themenkomplex "Europa". Dr.
Runge-Metzger ist gebürtiger Neuenhauser und legte hier
1977
sein Abitur ab. Nach Studium der Landwirtschaft in Göttingen kam
er
1993 zur Europäischen Union. Nach Aufenthalten in Zimbabwe bis
1997
und in Sarajewo (Bosnien) leitet er seit 2003 das Referat für
Klimaschutz. Mit 70 Mitarbeitern erarbeitet er
Gesetzesvorschläge und nimmt an internationalen Verhandlungen teil
(Jahrbuch 2006/07, S. 28-29, GN 23.1.2007).
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Seit 1996 lädt der Förderverein des
Gymnasiums zu Beginn
eines jeden Jahres zu einem Sektempfang
mit anschließendem
Fachvortrag ein. In den wissenschaftlichen Vorträgen wurden
seitdem
folgende Themen behandelt:
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Jahr
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Referent
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Thema
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1996
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Dr. med. Klaus
Räder - leitender Arzt der Abteilung für Psychosomatische
Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter im Kreiskrankenhaus Nordhorn
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Essstörungen
im
Jugendalter
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1997
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Ministerialrat
Rolf Bade - Nds. Kultusministerium
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Die Reform der
gymnasialen Oberstufe und des Abiturs
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1998
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Prof. Dr. Pott
- Marienkrankenhaus Nordhorn
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Das Bild des
Menschen zwischen technischer Medizin und Hospizbewegung
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1999
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Andreas
Sentker - Wissenschaftsredakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT
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Das vermessene
Hirn
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2000
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Gespräch
mit Dr. Holtgrave - Sprecher der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung -
mit Einführungsreferat Frau Sabine Stöhr - Referentin
für Öffentlichkeitsarbeit beim industriellen
Arbeitgeberverband e.V. in Hannover
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Was erwartet
die Wirtschaft von den heutigen Abiturientinnen und Abiturienten eines
allgemein bildenden Gymnasiums an Fähigkeiten und Kenntnissen
über den Wirtschaftsbereich und die Arbeitswelt?
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2001
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Prof. Dr.
Thomas Ziehe - Professor für Pädagogik an der
Universität Frankfurt/Main
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Was wollen die
Jugendlichen für sich? Was wollen wir von ihnen? - Zum Wandel
kultureller Selbstverständlichkeiten bei heutigen Jugendlichen -
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2002
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Professor
Michael Bette -
Kunsthochschule Potsdam
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Sinn und Form
Vom Verlust des Ornaments
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2003
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Prof. Dr.
Manfred Grieshaber - Institut für Zoophysiologie der Heinrich
Heine Universität Düsseldorf
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Mechanismen
ökologischer Anpassung bei Tieren
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2004
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Prof. Dr.
Manfred Hartogh - Musikwissenschaftler an der Fachhochschule Vechta
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Ein Instrument
erlernen - Über die Bedeutung des Musizierens für die
Erziehung und Bildung junger Menschen
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2005
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Prof. Dr. Dr.
h.c. Sigurt Hofmann - Kernphysiker der Darmstädter Gesellschaft
für Schwerionenforschung
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Lise Meitner
und die Entdeckung des Elements 109 - Ein Einblick in die
Forschungsarbeit des GSI
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2006
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Dr. Barbara
Schmidttová - Universität Heidelberg
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Fremdsprachenlernen:
Wie funktioniert das? Psycholiguistische Hintergründe und
länderspezifische Aspekte des Fremdsprachenlernens im
europäischen Sprachraum
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2007
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Prof. Dr. Walter
Krämer - Universität Dortmund
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Deutschland - eine
Republik der Panikmacher?
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(Zum Neujahrsempfang
2007: Jahrbuch 2006/07, S. 30 - 31, GN, 27.1.2007)
Nach 33 Jahren in Neuenhaus wird Herr Oberstudienrat Heinz-Dieter Heuer
am 31.1.2007 in den Ruhestand verabschiedet (Jahrbuch 2006/07, S. 35).
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Die Schülerin Briwan Murad erhält
als erste Grafschafterin
ein START-Stipendium. Die
19jährige aus der 12. Klasse kam 1999
mit ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland. Nach dem Abitur
möchte sie Medizin studieren. Briwan gehört zu den ersten 19
Kindern aus Einwanderer- und Flüchtlingsfamilien in
Niedersachsen, die in den Genuss der Sonderförderung kommen
(Jahrbuch 2006/07,S. 37, GN, 13.2.2007).
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Im
Rahmen des internationalen Schülerprojektes
"Comenius" (Siehe oben 2006) besuchen 25
Schüler und Lehrer aus den beteiligten Schulen Neuenhaus. In der
zweiten Phase des Projektes geht es um den Zeitraum von 1930 bis heute,
bei dem der komplette 9. Jahrgang des Lise-Meitner-Gymnasiums
mitarbeitet. Etwa 100 Schüler arbeiten an zehn Themen in zwanzig
Gruppen. Dabei geht es zum Beispiel um Energie, Tourismus und "Reich
und arm". Weil die Themen einen starken regionalen Bezug haben, erfolgt
ein Besuch im Povelturm-Museum, in dem die Geschichte der
Textilindustrie in Nordhorn dargestellt und vom Museumsleiter Werner Straukamp
erläutert wird (Jahrbuch 2006/07, S. 38, GN,
17.3.2007)
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Die
Firma WKS-Textilverarbeitung Wilsum und das Lise-Meitner-Gymnasium
schließen einen Kooperationsvertrag
mit zahlreichen
Zielsetzungen, durch die die Berufsorientierung der Schüler
verbessert werden soll. Die Schüler sollen beispielsweise fit
gemacht werden für Bewerbungsschreiben und
Vorstellungsgespräche. Sie sollen aber auch wirtschaftliche
Zusammenhänge spielerisch über Planspiele begreifen. Die
Palette setzt sich fort mit Betriebsbesichtigungen und
Einzelpräsentationen, Informationsabenden für die Eltern der
Schulabgänger bis hin zum vertieften Kennenlernen der
Arbeitsfelder in den Ausbildungsbetrieben (Jahrbuch 2006/07, S. 40, GN,
8.4.2007).
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Schon seit 31 Jahren besteht
zwischen Neuenhaus und dem Gymnasium
in Boussy St. Antoine aus der
Nähe von Paris ein partnerschaftlicher Kontakt. Nach Aussagen des
Französischlehrers Michel
Sauvadet habe man dieses Mal die gemeinsamen Treffen in Boussy
und Neuenhaus besonders sorgfältig vorbereitet. Die 70
teilnehmenden Schüler der 8. Klassen seien bereits vor zwei Jahren
ausgewählt worden. So haben sich schon vor dem ersten Kennenlernen
intensive Brieffreundschaften entwickelt. Die 35 Gäste aus
Frankreich halten sich für zehn Tage in der Grafschaft auf,
für die ein dichtes Programm entwickelt wird (Jahrbuch 2006/07, S.
45, GN, 14.6.2007).
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In
einer selbst
organisierten "Aktion gegen
Kinderarbeit" tragen
24 Schüler einer 6. Klasse der Außenstelle Uelsen mehr als
1.100 € an
Spenden für das Kinderhilfswerk Unicef zusammen. Dazu erstellen
die
Schüler nach Behandlung der Problematik im Unterricht
Informationsplakate über die Lebenssituationen von Kindern in
Afrika
und Südamerika und organisieren einen Aktionsnachmittag, in dem
sie
eine Stunde lang körperliche Arbeiten übernehmen, die sie
sich von
Familien, Freunden und Bekannten finanziell sponsern lassen (Jahrbuch
2006/07, S. 58, GN,
24.7.2007).
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"Les Bleus et les Blancs" (die Blauen und die
Weißen) lautet der Titel
eines Films, mit dem 16 Schüler der 8. Klasse in der
Außenstelle den
ersten Landespreis beim Fremdsprachenwettbewerb
und einen Sonderpreis
beim Bundessprachenfest in Regensburg gewinnen. Die Betreuung der
Gruppe
übernimmt der Französischlehrer Michel
Sauvadet (Jahrbuch 2006/07,
S. 44, GN, 13.7.2007).
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Im
Zusammenhang mit der Errichtung des Evangelischen Gymnasiums in
Nordhorn erfolgt die Behandlung des
Tagesordnungspunktes "Inhaltliche Ausrichtung des ev. Gymnasiums - Abstimmung mit dem
weiterem gymnasialen Angebot in der Grafschaft" im
Kreisausschuss und im Schulausschuss des Landkreises. Hierzu
wird der Schulamtsdirektor a. D. Heinz Ragnitz gebeten, die
Schwerpunktsetzungen der Gymnasien herauszuarbeiten und mit den
einzelnen Schulleitungen abzugleichen. Die Ergebnisse fasst er in einem
Kurzbericht
und einer Synopse
zusammen, die auch von hier aus eingesehen werden können.
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2008 - Beim Neujahrsempfang 2008
spricht Herr Dr. Dirk Ahner
aus
Brüssel über das Thema "Europa endet nicht an der Oder".
Drei Schüler des Gymnasiums nehmen auf Landesebene am
Schüler-Wettbewerb "Alte Sprachen 2007/2008" teil und
qualifizieren sich für die zweite Runde. Sie gehören damit zu
den 200 besten Lateinschülern von ganz Niedersachsen.
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Im Rahmen der Schulentwicklung und der
Gesundheitsförderung finden
an zwei Tagen in Februar die Projekttage
Gesundheit für die
Jahrgänge 5 und 7 statt. Die 16 Projektthemen berühren nahezu
alle Fächer vom Sportunterricht über Geschichte, Deutsch,
Religion bis hin zum Chemieunterricht.
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In der Königsklasse des Schulschachs, dem
Oberstufen - Wettbewerb,
erringen die "Großmeister" auf Weser-Ems-Ebene den 1. Platz, ohne
auch nur eine einzige Partie zu verlieren.
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Dem Schüler Arne
Gövert aus der 13. Jahrgangsstufe gelingt bei gymnasialen
Premium-Wettbewerb "Jugend forscht"
eine Erfindung, mit der erreicht
wird, dass die bekannte Leuchte für eine Warnbake im
Straßenbau unabhängig von externer Stromversorgung dauerhaft
betrieben werden kann. Durch die Verwendung eines Windrades, das von
den natürlichen Windströmungen und den vorbeifahrenden
Kraftfahrzeugen angetrieben wird und seinerseits einen Generator
betreibt, wird ein Akku regelmäßig geladen, der die Leuchte
mit Strom versorgt.
Nachtrag: Das Deutsche Patent- und Markenamt der Bundesrepublik hat
diese Erfindung als geschütztes
Patent angenommen (Elternbrief 12/2009).
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An dem bis zu 40
Jahre alten Gebäuden des
Lise-Meitner-Gymnasiums
"nagt der Zahn der Zeit". Immer wieder gibt es auf der 2000 qm
großen Flachdachfläche nach Regenfällen
Wasserschäden. Nach der Prioritätenliste des Landkreises ist
eine grundlegende Sanierung der Dachflächen erst ab dem Jahre 2014
vorgesehen (GN, 8.5.2008). Eine Untersuchung auf der Grundlage der
Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) der RWE und der Fachhochschule in
Dortmund ergibt, dass nach einer ersten groben Schätzung der
Verwaltung zur energetischen Sanierung des Gymnasiums mit seinen etwa
6500 qm ein finanzieller Aufwand in Höhe von 1,5 Mill. €
erforderlich ist. Das Ergebnis belegt, dass etwa 55 % mehr Energie
verbraucht wird als in einem (fiktiven) vergleichbaren
Referenzgebäude nach heutigem Neubaustandard. Nach Angaben von
Landrat Kethorn ist die Fenstersanierung 2011 vorgesehen (GN, 30.5; GW,
4.6.2008).
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Seit Monaten befasst sich der Schulvorstand
mit den Plänen
für eine offene Ganztagsschule.
Zu Beginn des nächsten
Schuljahres werden alle Gruppen der Schule über die bisherigen
Ideen und Pläne informiert. Das Pro und Contra soll möglichst
intensiv diskutiert werden. Nach Angaben des Landkreises soll der Bau
einer Mensa noch in diesem Jahr vorangetrieben werden.
Die Theater-AG führt das Theaterstück von Tschechow "Drei
Schwestern" aus dem Jahre 1901 unter der Regie von Klaus Thiele auf
(GN, 18.6.2008).
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Das Abitur
bestehen 99 Gymnasiasten. 36 kommen
aus der Region
Neuenhaus, 34 aus Emlichheim, 25 aus Uelsen, 3 aus Nordhorn und 1 aus
Wietmarschen. Der Notendurchschnitt beträgt 2,66. 14
Prüflinge erreichen eine Eins vor dem Komma (GN, 28.6.2008).
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Nach 36 gemeinsamen Jahren, von 1972 bis 2003
an der KGS und seitdem am
Lise-Meitner-Gymnasium, werden Studiendirektor Jörg Leune und
Studienrätin Elke
Frank-Rußmann in den Ruhestand
verabschiedet. Als
Didaktischer Leiter der KGS hat Herr Leune den "Ständigen
Pädaogischen Planungsausschuss" (SPPA) in 30 Jahren in mehr als
400 Sitzungen geleitet. Die Erfahrungen, die er in drei Jahrzehnten in
der Schulleitung gesammelt hat, kamen ihm beim Aufbau der
Außenstelle Uelsen des Gymnasiums zugute. Herr Leune führt in seinen
Abschiedsworten aus, dass er sich stets dem Humboldtschen Bildungsideal
verpflichtet gefühlt habe, wonach jeder Schüler,
unabhängig von seiner Herkunft, eine Allgemeinbildung erhalten
soll (GN, 10.7.2008).
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Die neue Leiterin
der Außenstelle Uelsen
ist Frau
Studiendirektorin Dita Kift.
Die gebürtige, 41-jährige Emlichheimerin unterrichtet seit
2003 am Gymnasium. In der Außenstelle werden zur Zeit 191
Schüler von 23 Lehrern unterrichtet (GN, 26.8.2008).
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Am Lise-Meitner-Gymnasium erfolgen
Überlegungen, den Ganztagsbetrieb
an
der Schule ab 2009 zu starten. Bei 30 bis 34
Pflichtstunden, dazu wahlfreien Unterricht und Arbeitsgemeinschaften,
findet schon seit Jahren regelmäßig Nachmittagsunterricht
statt. An manchen Tagen sind die Schüler von 7.30 bis 15 Uhr in
der Schule, dies ohne Mittagessen und ohne längeren Pausen. Die
Planung für den Bau der Mensa hat der Landkreis als
Schulträger bereits in Auftrag gegeben. Die Diskussion über
die Gestaltung des Ganztagsbetriebes soll in allen Gremien der Schule
erfolgen (GN, 5.9.2008).
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Vier Schüler fahren als Online-Redakteure
unter Leitung des
Lehrers Marco Schildt
in den Nds. Landtag und
üben sich dort als Nachwuchsjournalisten.
Ansprechpartner im Landtag ist der Abgeordnete Reinhold Hilbers (GN,
24.9.2008).
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Der Förderverein des Gymnasiums feiert
sein 40-jähriges
Jubiläum. Den Höhepunkt bildet ein Festkonzert der
"Synfonia
Jong Twente" unter der Leitung von Alexander Jeluk. Das Forum
ist mit Schülerarbeiten der vergangenen Jahre festlich
geschmückt. Den Festvortrag hält der Vorsitzende des
Fördervereins, Roderich
Freiherr von Waldenfels. Der Förderverein ist aus dem
"Aktionskreis für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft"
hervorgegangen und hat dann seit Mitte der 1990er Jahre einen
großen Aufschwung genommen. Sein heutiges Ziel ist nicht mehr so
sehr eine Ergänzung der Pflichtaufgaben des
Schulträgers, sondern die gezielte Förderung von Projekten,
die über die üblichen Aufgaben der Schule hinaus der
allgemeinen Bildung ihrer Schüler dienen (GN, 1.10.2008).
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Nach Regenschauern
dringt in mehrere
Räume durch das Dach und die
Fensterrahmen Wasser ein. Nach Ansicht des Schulleiters reiche ab einer
bestimmten Regenmenge die Kapazität der Rohre nicht mehr aus. Die
aktuellen Wasserschäden seien ein Beleg für den dringenden
Sanierungsbedarf der 40 Jahre alten Gebäudehülle. Eine
Sanierung durch den Schulträger ist jedoch erst 2011 vorgesehen.
Die geschätzten Kosten betragen 1,5 Mill. € (GN,2.10., Leserbriefe
vom 7. und 11. 10., GN, 17.10. 2008).
An der Schülerakademie
des Luwig-Windhorst-Hauses in
Lingen-Holthausen in den Herbstferien nehmen jedes Jahr Schüler
des 12. Jahrgangs aus 15 Gymnasien im Emsland und in der Grafschaft
Bentheim auf Vorschllag der Schule teil. Vom Lise-Meitner-Gymnasium
sind es in diesem Jahr 12 Schüler (Elternbrief 3/I-2008/09, Okt.
2008)
Im Zeichen des am Gymnasium immer mehr zunehmenden
Nachmittagsunterricht, vor allem im Hinblick auf die von der Schule
gewünschte Ganztagsbeschulung, ist eine funktionsgerchte
Cafeteria/ Mensa unabdingbar. Folgende Eckpunkte sind von der
Kreisverwaltung für die Baumaßnahme im Jahre 2009 vorgesehen:
- Die Cafeteria soll für 120 Schülerinnen und Schüler
ausgerichtet werden,
- Der Küchenbereich soll als modifizierte Ausgabeküche
konzipiert werden,
- Es muss eine spätere Vergrößerungsmöglichkeit
vorgesehen werden.
Voraussichtliche Kosten: 1,8 Mill. Euro
(Quelle: Beschlussvorlage für den Schulausschuss, 20.11.2008;
GN,3.1.2009).
Als Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden
des
Fördervereins Roderich
Freiherr von Waldenfels, der nach Sachsen-Anhalt verzogen ist,
wird der Samtgemeindebürgermeister und Neuenhauser Stadtdirektor Johann Arends gewählt.
Unter der Leitung des neuen Vorsitzenden beschließen die
Mitglieder, eine Publikation in Arbeit zu nehmen, in der die
Anfänge des Vereins vor 40 Jahren dokumentiert werden sollen (GN).
2009 - Im
Mittelpunkt des Neujahrsempfanges
des Fördervereins am 8. Januar
steht das Gesprächs-konzert als Fachvortrag
2009 mit Hermann Kretschmer,
Abiturient des Gymnasiums 1977 und inzwischen in der neuen Musikszene
als Pianist und Komponist zu Ruhm gekommen (Elterbrief 5-2008/09, Dez.
2008; GN 12.1.2009).
Der Leiter des Lise-Meitner-Gymnasiums Gerhard Herrenbrück
und der Mediziner und Chemiker Friedrich Portheine
gründen die Lise-Meitner-Stiftung.
Die Stiftung soll Abiturienten
Mut machen, ein Studium zu beginnen, und sie finanziell
unterstützen. Für Portheine ist die Stiftung eine
Würdigung der Person und eine Art Wiedergutmachung für das,
"was die Nazis Lise
Meitner (mit Entzug der Lehrerlaubnis und der Emigration nach
Schweden) angetan haben". Die Stiftung wird von der "Stiftung
Grafschaft Bentheim" der Volksbanken unterstützt (GN, 6.1.2009).
Im Rahmen des "Comenius-Projektes"
des Lise-Meitner-Gymnasiums
treffen sich in Catanzoro (der Provinzhauptstadt Kalabriens in
Süditalien) Vertreter von Schulen aus Frankreich, Spanien,
Italien, den Niederlanden, Polen, Ungarn, der Slowakei, der Türkei
und der Karibikinsel Martinique sowie vom Lise-Meitner Gymnasium Anna Mack (Name vor der
Hochzeit: Irmgard
Schöffel) und Markus
Pfeifer. Thema des Treffens ist die Organisation der
Zusammenarbeit bei der Erstellung einer internationalen
Schülerzeitung in Online- und Printversion (GN, 5.2.2009).
In Eltern-Infomationsabenden am 10. (Uelsen) und 11. März
(Neuenhaus) wird die Einführung der Offenen Ganztagsschule
diskutiert. Danach votiert der Schulelternrat am 18. März
einmütig für eine Offene Ganztagsschule (Elternbriefe 7/II
und 8/II; zur Lage der Cafeteria siehe: Hompage!).
Auf Vorschlag der Schule ist Eva
Linnenbaum als Stipendiatin
der Konrad-Adenauer-Stiftung
ausgewählt worden. Direkt zu Beginn des Studiums ist ihr das
Stipendium zuerkannt worden, eine ganz ungewöhnliche Auszeichnung
(Elternbrief 7/II).
Der Kreisausschuss beschließt neben dem Neubau der Cafeteria/
Mensa (1,9 Mill.€) auch die seit langem geforderte Sanierung des
Hauptgebäude (2,6 Mill. €, 50 % 2009, 50 % 2010)
(Elterbrief 8/II).
Die Badminton-Schulmannschaft des Lise-Meitner-Gymnasiums qualifiziert
sich beim Wettbewerb "Jugend trainiert
für Olympia" in ihrer Wettkampfklasse III für das
Bundesfinale in Berlin. Die Mädchen sind zum dritten Male in
Berlin dabei, für die Jungen ist es eine Premiere (GN, 28.3.2009).
Es reicht jedoch nur für einen Platz im unteren Mittelfeld der
Tabelle (Elternbrief).
23 Schüler der Oberstufe beschäftigen sich im Rahmen des Wirtschaftsplanspiels "Mangement
Information Game (MIG)" mit der Entwicklung von
Getränkezapfmaschinen, deren Markteinführung rechtzeitig zur
Fußball-Weltmeisterschaft 2010 geplant ist. Gastgeber für
dieses einwöchige Planspiel, welches der Industrielle
Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland e.V. (IAV) organisiert, ist
erneut die Grafschafter Volksbank. Weitere 19 Unternehmungen der Region
unterstützen das MIG 2009 außerdem durchfinanzielle Mittel,
die Entsendung von Fachreferenten oder die Durchführung von
Betreibsbesichtigungen. Nach den geltenden Spielregeln werden die
teilnehmenden Schüler Vorstandsmitglieder von drei konkurrierenden
Aktiengesellschaften, die ihr jeweils entwickeltes Marketingkonzept den
fiktiven "Einkäufern" vorstellen und den Hauptversammlungen der
Gesellschaften präsentieren. Die Art der Vermittlung von
ökonomischen Grundkenntnissen und die damit verbundene
Nachwuchsförderung durch das MIG wird allemein gelobt (GN,
26.4.2009, auch Elternbrief der Schule).
Zum dreißigsten Mal findet ein Schüleraustausch
zwischen
Neuenhaus und Boussy St. Antoine statt. Im Mai fuhren 27 Schüler
aus Neuenhaus dorthin. Der Gegenbesuch mit 34 Schülern und drei
Lehrern findet im Mai statt (GN, 28.5.2009, auch Elternbrief der
Schule).
Mit Schreiben vom 28.5.2009 beantragt das Lise-Meitner-Gymnasium in
Neuenhaus und Uelsen auf der Grundlage einstimmiger Beschlüsse der
zuständigen Gremien der Schule beim Kulturminister die Genehmigung
zur Errichtung einer Offenen
Ganztagsschule zum Schuljahr 2010/11. Das Angebot soll an vier
Tagen pro Woche gelten. In den konzeptionellen Überlegungen des
Antrags heißt es: "Die veränderten gesellschaftlichen
Verhältnisse, in denen sich Kindheit und Jugend, Schule und
Lernen bewegen, sind mit den Mitteln der traditionellen
Halbtagsschule, die sich als reine Unterrichtsschule versteht, nicht
mehr angemessen zu berücksichtigen. Deshalb wollen wir unsere
Schule zu einer ganztägigen Einrichtung weiter entwickeln, in der
neben dem Pflichtunterricht freiwillige Angebote stehen,
- die den Schüler in seinem schulischen
Lernen begleiten und fördern,
- die ihn in seiner Persönlichkeit anregen
und entwickeln,
- die neben den kognitiven auch seine sozialen
und kulturellen Horizonte erweitern und
- die ihn auf ein Leben außerhalb und nach
der Schule im Sinne von Berufsfindung und verantwortlicher
Lebensplanung vorbereiten.
Das
wollen wir erreichen durch vier pädagogische und
organisatorische Veränderungen und Weiterentwicklungen unserer
bisherigen Arbeit und unserer schulischen Strukturen. Es sind dies
a) Rhythmisierung des Schulalltags
b) umfassendes Förder- und Unterstützungsangebot incl.
Hausaufgabenbetreuung
c) Öffnung der Schule für außerschulische
Kooperationspartner
d) im Ergebnis: Verbesserung der Schulqualität" (Quelle:
Antrag der Schule)
Der Landkreis gibt hierzu eine positive Stellungnahme ab (Beschlussvorlage
des Schulausschusses vom 27.7.2009).
Im Vorlese-Wettbewerb "Schüler
lesen Platt" auf Bezirksebene gewinnt Andrea Boerrigter den 1.
Platz. Die Bezirksmeisterin lebt in Wilsum und hat am
Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus gerade das Abitur gemacht (GN,
5.6.2009).
Die Theater-AG hat in diesem Jahr mit der "Antigone" des Sophokles die "Mutter
aller Tragödien" einstudiert.Wie kein anderes griechisches Drama
hatdieses im Jahre 424 v. Chr. zuerst aufgeführte Stück die
Nachwelt über das Wesen der Tragödie angeregt. Die Premiere
im Busdepot ist ein eindruchvolles Erlebnis. Klaus Thiele setzt in
seiner Inszenierung ganzauf Sprache und Bewegung (GN, 9.6. und
17.6.2009).
Auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 22.6.2009
schließt das Lise-Meitner-Gymnasium mit der Grafschafter
Volksbank einen Kooperationsvertrag
ab, in dem die Zielvereinbarungen der Zusammenarbeit formuliert
sind, wie sie seit langem gelten und zukünftig gefestigt werden
sollen (Elternbrief, September 2009).
Der Französisch-Wettbewerb-AG
ist es beim zweiten Versuch zum zweiten Mal gelungen, das Bundesfinale
in Wiesbaden zu erreichen. Sechs Wochen vorher erhält die AG die
Mitteilung, dass sie daran teilnehmen dürfte, wenn sie aus ihrem
Film "Naima" ein Bühnenstück mache. Die 13 Schüler
entscheiden sich spontan, die Herausforderung anzunehmen und
ändern das Drehbuch entsprechend. "Das Stück wurde sehr
überzeugend gespielt und bekam kräftigen Beifall", berichtet Michael Sauvadet nach der
Rückkehr nach Neuenhaus (GN, 25.6.2009).
Die Sanierung der
Gebäudehülle des Lise-Meitner-Gymnasiums beginnt
sofort nach Beginn der Sommerferien. Am Nachmittag ist das Gebäude
schon eingerüstet. Maßnahmen für mehr als 2,5 Millionen
Euro werden in den nächstn Monaten durchgeführt. Möglich
geworden ist die rasche Umsetzung durch das Zukunftsinvestitionsgesetz
der Bundesregierung. Die Sanierung soll im Laufe des Sommers 2010
abgeschlossen sein. Das Dach wird komplett neu aufgebaut und unter
energetschen Aspekten saniert. Auch werden die Fassaden inklusive
Fenster erneuert. Zukünftig werden Aluminiumkonstruktionen nach
neuestem Energiestandard verwendet und ein modernes
Wärmeverbundsystem installiert (GW, 1.7.2009; Vechte-Kurier 7/2009). Im Zuge der Erneuerung des Daches
dringt Regenwasser in das
Gebäude ein. Hiervon sind vier Klassenräume und ein Teil des
Flures betroffen. Die Kreisverwaltung beziffert den Schaden auf
mindestens 15.000 Euro (GN, 16.7.2009).
Das Gymnasium Emlichheim und das
Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus wollen künftig intensiver
zusammenarbeiten. Das sieht ein Kooperationsvertrag
der Schulen vor, den die Schulleiter Fenni Brink und Gerhart Herrenbrück
zu Beginn des Schuljahres unterzeichnet haben. Ziel der Zusammenarbeit
soll es sein, den Emlichheimer Schülern den Übergang von der
zehnten
zur elften Klasse zu erleichtern. Hintergrund ist, dass sich die
Einführungsphase in die Oberstufe durch die Verkürzung auf
zwölf Jahre
bis zum Abitur in den zehnten Jahrgang verschoben hat. Das bedeutet:
Wenn die Gymnasiasten aus Emlichheim nach Neuenhaus wechseln, starten
sie gleich in die abiturrelevante Qualifikationsphase und haben keine
Zeit, sich an die neue Schule zu gewöhnen, wie es bisher der Fall
war.
Vorgesehen ist besonders, dass Lehrer aus Neuenhaus in der zehnten
Klasse in Emlichheim unterrichten und Lehrer aus Emlichheim in der
Qualifikationsphase in Neuenhaus eingesetzt werden. Es soll zudem ein
einger Austausch in den Fachkonferenzen erfolgen (GN, 5.8.2009).
Am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus wird mit dem "ersten
Spatenstich" der Grundstein für den Neubau von Mensa und Cafeteria
gelegt. Der eingeschossige Neubau wird einen Speisesaal mit circa 140
Sitzplätzen, angegliederte Küchenräume und einen Kiosk
mit zusätzlicher Ausgabe zum Außenbereich erhalten. Im Zuge
der Arbeiten entstehen ebenfalls neue Toilettenanlagen und ein
Behinderten-WC. Der Landkreis als Schulträger finanziert die
Kosten in Höhe von 1,9 Mill. Euro mit eigenen Mitteln. Im
kommenden Jahr soll außerdem mit dem Bau zusätzlicher
Räume für die Ganztagsangebote begonnen werden (GN, 26.8. und
GW, 2.9.2009).
Seit Anfang des Schuljahres unterrichtet Noriko Osaka in Neuenhaus
die Fächer Japanisch und
Englisch. Die 37-jährige Japanerin ist eine von fünf
Lehrkräften, die ihr Heimatland als Kulturbotschafter in alle Welt
entsenden. Japanisch steht in Neuenhaus schon seit sechs Jahren auf dem
Stundenplan. Ein deutscher Lehrer hat das Fach hier eingeführt.
Das Interesse am Japanisch-Unterricht ist groß. Etwa 25
Schüler haben sich jetzt für Japanisch als
Arbeitsgemeinschaft und Seminarfach angemeldet, obwohl sie ihre
Seminararbeit über Geschichte, Kultur und Religion des
fernöstlichen Landes in englischer Sprache schreiben müssen
(GN, 26.8. und 1.9.2009).
Die Lise-Meitner-Stiftung hat
erstmals einen Preis ausgeschüttet. Die
19-jährige Vera Bouws
aus Emlichheim erhält 1500 Euro als Starthilfe
für den Übergang von der Schule zum Studium. Die Stiftung ist
vor einem
Jahr von dem Mediziner und Chemiker Friedrich Portheine und vom
Leiter
des Lise-Meitner-Gymnasiums, Gerhard
Herrenbrück, gegründet worden (GN, 11.9.2009).
Die
KMK hat das Comenius-Projekt G@t! -
The European Feeling - und den dazu gefertigten Zwischenbericht
lobend hervorgehoben: "Der Bericht ist besonders aufgefallen und zeugt
von einer sehr guten und aktiven COMENIUS-Arbeit". Die Schule bekundet
der Projektleiterin, Frau Oberstudienrätin Anna Mack, ihren besonderen
Respekt (Elternbrief September 2009).
Die
Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums
in Neuenhaus haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein Sommerfest organisiert.
Neben Ständen, an denen sie Speisen und Getränke anboten, gab
es ein Rahmenprogramm, unter anderem mit einer Lehrerversteigerung und
musikalischen Darbietungen einzelner Schüler und Bands. Durch die
Einnahmen war es der Schülervertretung mit Ester Massier, Oliver Völkerink
und Nora Stülen
und ihrer Vertrauenslehrerin Sabine
Ellerbrock
am Montag möglich, dem Hof Blekker in Uelsen einen Scheck
über
1100 Euro zu überreichen. Frank Wilken, Leiter der
Einrichtung,
bedankte sich für das Engagement der Schüler(GN,25.9.2009).
Wie in jedem Jahr findet in der zweiten Woche der Herbstferien im
Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen die Schülerakademie
statt. In diesem Jahr sind von der Schule 16 Schüler aus dem
12. Jahrgang benannt und eingeladen worden (Elternbrief, September
2009).
Etwa 50 Menschen haben in Neuenhaus der Zerstörung der Synagoge vor 71
Jahren gedacht. Schüler der Klasse 10 R des Gymnasiums gestalteten
mit ihrem Lehrer Marcus
Pfeiffer die Gedenkveranstaltung (GN, 11.11.2009).
Noriko Osaka,
Austauschlehrerin am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus, bietet einen Japanischkus für Erwachsene an.
Sie vermittelt Grundkenntnisse der vereinfachten japanischen Sprache
sowie Aspekte der japanischen Kultur: Kalligrafie, Musik, Origami.
Außerdem soll gemeinsam Sushi zubereitet werden(GN, 6.11.2009).
Mehr als 100 Gymnasiasten aus Neuenhaus, Uelsen und Emlichheim nahmen
als Gäste an einem Internetwettbewerb
für
Schüler aus Schleswig-Holstein teil. „Es gibt keinen Gewinn. Nur
der
Wettbewerb zählt. Die Begeisterung bei den Schülern ist sehr
groß“,
sagten die Mathelehrer Christian
Hiller und Christina
Porthuis sowie
Elternvertreter Ewald Straten.
Sie hatten mit Fünft- bis Achtklässlern
zum ersten Mal an einer „Langen Nacht
der Mathematik“ teilgenommen. In der ersten Runde hatten die
Schüler je nach Jahrgangsstufe insgesamt 20 Rechenaufgaben zu
lösen. In Runde zwei mussten die Schüler nicht nur die
richtigen Ergebnisse
finden, sondern auch die passenden Lösungswege in einem Text
darstellen. Am erfolgreichsten war die Gruppe Stier aus
der Klasse 5 s, die unter den fast 2.000 Gruppn bundesweit Platz
74 belegte. Gerhard
Herrenbrück, Direktor des Lise-Meitner-Gymnasiums,
versprach
den Teilnehmern, dass die Mathenacht im nächsten Jahr wieder am
Gymnasium in Neuenhaus oder in Uelsen stattfinden werde (GN, 13.11. und
26.11. ; SZ, 6.12.; Elternbrief 12/2009).
Die
SV führt nach einer zweijährien Pause erneut eine T-Shirt-Aktion durch, bei der neben
T-Shirts auch Polos, Pullover und Westen gekauft werden können
(Elternbrief 12/2009).
Kurz
vor Weihnachten findet das traditionelle Weihnachtskonzert unter dem Motto "Schüler musizieren für amnesty
international". Viele Gruppen und Stilrichtungen stehen auf dem
Programm:
- das Seminarfach-Orchester unter Leitung von Frau Poorthuis und Herrn Lins
- das Lise-Meitner-Vokalensemble unter der Leitung von Herrn Herbers
- die Streicherklasse des 6. Jahrgangs in Uelsen unter Leitung von Frau
Hoekstra
- die Klasse 8 A der Realschule Neuenhaus
- die Tanz-AG der 7. Klassen unter der Leitung von Frau Schröder
- die Klasse 6 S mit einem Bewegungstheater zur Arbeit von Amnesty
International
- der Chor der 6. und 7. Klassen mit zwei Titeln von Michael Jackson
- das Lehrer-Glockenspiel-Ensemble, erst kürzlich gegründet,
aber schon konzertreif
- und natürlich die Star-Solisten des LMG: Gerald Geerink, Jana Schoo (Gesang), Andree Lernhoff
(Alt-Saxofon) u.a.
(Elternbrief 12/2009).
Am letzten Schultag findet wieder die
große Weihnachtsaktion für
einen guten Zweck statt, mit Basar, Show, Spiel und Tanz, Essen
und Trinken im ganzen Gymnasium (Elternbrief 12/2009).
2010 - Umbauten
Nach
Aussagen von Samtgemeindebürgermeister Arends beteiligt sich die
Samtgemeinde am Umbau des Foyers.
Umbauten die primär schulischen Zwecken dienen, etwa die neuen
Toiletten, bezahlt der Landkreis als Schulträger, Umbauten
für kulturelle Zwecke die Samtgemeinde. Mit einem Anteil von
76.000 € werden u.a. Lagerflächen für Stühle und mobile
Bühnen sowie eine Künstlergarderobe geschaffen. (GN, 8.1.2010)
Zeugnisausgabe
Wie in den letzten beiden Jahren gibt es auch in diesem Schuljahr einen
doppelten Halbjahreswechsel
mit der Zeugnisausgabe: Für die 360 Schüler der
Jahrgänge 11 bis 13 findet er zu Weihnachten statt, für die
übrigen 600 Schüler der Jahrgänge 5 - 10 wie üblich
am 1. Februar. (Elternbrief Nr. 6/1/2010)
"Messe für
Ausbildung und Studium"
Am 26. Februar fahren 117 Schüler des
Doppeljahrgangs nach
Hamburg zur riesigen "Messe für
Ausbildung und Studium". 300 Unternehmungen, Hochschulen und
Behörden informieren über Ausbildungsberufe und
Studiengänge. Man bekommt Bewerbungstipps, Hilfe bei der
Berufsorientierung und man erlebt Berufe live. (Elternbrief Nr. 6,
1/2010)
Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang
des
Lise-Meitner-Gymnasiums fordert der Regisseur und Medienpädagoge Wilfried Brüning seine
150 Zuhörer auf, den passiven Bildschirmkonsum ihrer Kinder zu
begrenzen. An Beispielen zeigt er die negativen Folgen
übermässigen PC-Spiel- und TV-Konsums auf. (GN, 21.1.2010)
Forschungen
21
Zwölfklässler erforschen gemeinsam mit ihrem
Biologielehrer Marc
André Kaufhold und Experten des Neandertal-Museums in Mettmann an
einem Wochenende die Entwicklung des Menschen. Ihr erworbenes Wissen
präsentieren sie in der Dauerausstellung des Museums. Der
Förderverein des Lise-Meitner-Gymnasiums unterstützt das
Projekt finanziell. (GN, 23.1.2010)
Spenden
Eine Spende von 2.000 € übergeben Schülervertreter an die Menschenrechtsorganisation "terre des
hommes" für ein Projekt in Indien und an den Verein "Helft den Waisen und
Straßenkindern in Cajamarca/ Peru". Das Geld ist der
Erlös des Weihnachtsbasars, den die Schüler des 13.Jahrgangs
am letzten Tag vor den Weihnachtsferien veranstalteten. (GN, 29.1.2010)
Lesewettbewerb
Erste
Sieger beim diesjährigen Lesewettbewerb
des Deutschen Buchhandels in den 6. Klassen auf Kreisebene sind:
in der Gruppe A (Hauptschulen) : Maximilian Walzog,
Hauptschule Lohne,
in der Gruppe B (Realschulen und Gymnasien): Niklas Schmidt,
Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus.
(GN, 31.1. und 8.2.2010; Elternbrief 2/2010)
"Jugend
trainiert für Olympia"
Der Bezirksentscheid von "Jugend
trainiert für Olympia" in Badminton wird in diesem Jahr vom
Lise-Meitner-Gymnasium ausgerichtet. Beide Mannschaften der Schule in
der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen siegen jeweils mit 7 : 0
Punkten. Unter der Leitung von Frau Studienräten Hoffmann in Verbindung mit
Herrn Schlüter
vom SV Veldhausen 07 ist die Schule eine echte Badminton-Hochburg geworden
(Elternbrief 2/2010). Die Landesmeisterschaft fand dann in
Braunschweig, das Finale in
Berlin statt. (SZ, 28.3.2010) Dort erreichte das Team überraschend
den sechsten Platz. (GN,
22.5.2010)
Mathematik-Olympiade
Eine ehrenvolle Einladung erhält der
"Mathecack" Juri Vana
aus der Klasse
6T. Aufgrund seiner vortrefflichen Wettbewerbsergebnisse in der Mathematik-Olympiade ist er zu
niedersächischen Landesrunde nach Göttingen eingeladen
worden.
(Elternbrief 2/2010; GW, 10.3.2010)
Schülerplanspiel
24 Oberstufenschüler erleben das Thema
Wirtschaft von einer ganz
anderen Seite, als sie in dem Schülerplanspiel
"Management Information Game" (MIG) in die Rolle von
Vorstandsvorsitzenden dreier fiktiver, miteinaner konkurrierender
Aktiengesellschaften wechseln. Gastgeber der Spielwoche, die vom
Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland (IAV)
organisiert wurde, war die Grafschafter
Volksbank eG in Neuenhaus. Die Schule dankt den Sponsoren
für die Finanzierung, für die Bereitstellung von fachkundigen
Referenten und auch für die Öffnung der Betriebe. (GW,
3.3.2010, Elternbrief 2/2010)
Ruhestand
Der stellvertretende
Leiter des
Gymnasiums , Heinz-Peter
Platen, wird in den Ruhestand
verabschiedet. Mit ihm verliert die Schule einen Studiendirektor,
"dessen Kraft, Disziplin und Gewissenhaftigkeit nicht nur im Alltag der
Schule Zeichen der Verlässlichkeit setzten, sondern der auch als
eine der großen prägenden Figuren in der Geschichte der
Schule überhaupt zu sehen ist", so Schulleiter Gerhard Herrenbrück in
seiner Dankesrede. Herr Platen
war seit 1977 in Neuenhaus tätig, davon seit über 25 Jahren
in leitender Funktion. Der Ltd. Regierungsschuldirektor Rolf Hopster von der
Landesschulbehörde in Osnabrück weist auf das bedeutende
überregionale Engagement Platens
hin. So habe er bei wichtiger Kommissionsarbeit des Kultusministeriums,
in der Verbandsarbeit und bei überregionalen Fortbildungen Zeichen
gesetzt. Die Liste derjenigen, die von Herrn Platen Abschied nehmen und
ihm danken, ist sehr lang. (GN, 19.3.2010; Elternbrief,3/2010)
amnesty- Festival
Viele
Klassen und Schülergruppen musizieren, tanzen, singen und bringen
Informationen zu menschenrechtsrelevanten
Themen. Schwerpunktthema des Festivals ist die Lage der Roma-Familien in den
osteuropäischen Ländern. Außerdem spielt die aus einer
Roma-Familie stammende Nordhornerin Enisa Kunert Klavier und
berichtet über ihre Familie, die in einem Slum in Montenegro lebt.
(Elternbrief 4/2010; GN, 20.4.2010)
Nachwuchswettbewerb
"Wenn starker Regen einsetzt, sollte die Markise
rechtzeitig
eingefahren werden, damit sich keine feuchten Stoffbahnen aufeinander
wickeln. Eine Steuerung regelt das Aus- und Einfahren automatisch nach
Sonnen- und Regensituationen und kann darüber hinaus auch
individuellen Bedürfnissen angepasst werden". Mit diesem Konzept gewinnen die beiden
Schülerinnen Saskia
Venneklaas (16) und Inga
Johannink (17) aus Klasse 11 des Lise-Meitner-Gymnasiums im Nachwuchswettbewerb "Invent a Chlip"
, den der Verband der Elektroindustrie
ausgerichtet hat, und qualifizieren sich für die Praxisphase des
Wettbewerbs, die an der Leibnitz-Universität Hannover
durchgeführt wird. Dort treffen sie auf Profis, die ihnen alles
rund ums Chipdesign beibringen werden. Neben attraktiven Geldpreisen
erwartet die Sieger u.a. die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein
Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. (GN, 19.5.2010)
Mensabetrieb
Für den Mensabetrieb
am
Lise-Meitner-Gymnasium wird zukünftig die Lebenshilfe zuständig sein.
Eine offizielle Vertragsunterzeichnung besiegelte die Zusammenarbeit
zwischen der Schule und der Nordhorner Lebenshilfe. Für den
reibungslosen Ablauf werden vier Beschäftigte der Lebenshilfe und
vier ausgebildete Hauswirtschafterinnen aus dem Kreis der Landfrauen
zuständig sein. Das Team wird auch den Betrieb des Kiosks übernehmen. Die Mensa,
die für 1,9 Mill. Euro erstellt wird, umfasst 132 Sitzplätze
und wird nach den Sommerferien ihren Betrieb aufnehmen. Die
Beschäftigten werden jeden Tag ein warmes Mittagessen zum Preis
von drei Euro aufbereiten, das vom Fertigessenhersteller "Apetito" aus
Rheine geliefert wird. Im Kiosk gibt es belegte Brötchen und
Snacks, wobei das Augenmerk auf eine gesunde und vollwertige
Ernährung gelegt wird. (GN, 31.5.2010)
"Gib dem, der da hat!"
Die Theater-AG des Lise-Meitner-Gymnasiums spielt "Berthold Brecht: Die heilige Johanna der
Schlachthöfe". (Elternbrief 5/2010)
Einladung
Ein ehrenvolle Einladung zur Deutschen
Schülerakademie erhält Daniel Pieper aus dem
Doppeljahrgang der Oberstufe: Vom 15. bis 31. Juli 2010 nimmt er an der
Akademie in Rostock teil; Thema: "It´s
magic - kaum zu glaubende mathematische Problemlösungen".
Studienrat Schill,
der Beauftragte für Hochbegabtenförderung und
Stipendienvergabe in der Oberstufe , hatte ihn dafür vorgeschlagen
(Elternbrief 6/2010).
Fassade des Lise-Meitner-Gymnasiums
Zum "Tag der Architektur" in
Niedersachsen am 27. Juni 2010 wurde auch die neue Fassade des Lise-Meitner-Gymnasiums
des
Architekturbüros Potgeter
+ Werning aus Nordhorn ausgewählt, das nach der
Architektenkammer ein
Beispiel für gute Architektur ist.
Schulleitung
Studienrat Andreas Langlet ist
offiziell mit dem Posten des Stellvertretenden
Direktors am Lise-Meitner-Gymnasium
beauftragt worden. Er hat bereits seit Ostern 2009 kommissarisch die
Aufgabe des Stundenplanmachers inne, nachdem Heinz-Peter
Platen aus gesundheitlichen Gründen
ausgeschieden ist. Neben dem Stundenplan soll Herr Langlet
weiterhin den Hochbegabtenverbund
mit den Grundschulen Neuenhaus und Veldhausen sowie dem
Johannes-Kindergarten koordinieren. Außerdem will er als
Stellvertreter der künftigen
Schulleiterin Silvia
Pünt-Kohoff als Nachfolgerin von Herrn
Oberstudiendirektor Herrenbrück,
der zum Schuljahrsende in den
Ruhestand versetzt wird, nach eigenen Worten bei Schülern und
Eltern um Akzeptanz für die Ganztagsangebote werben, die zum
kommenden Schuljahr starten. Der 38-jährige Lehrer für
Geschichte und Mathematik unterrichtet seit November 2004 in
Neuenhaus. (GN, 8.7.2010)
Lise-Meitner-Stiftung
Die 19-jährige Neuenhauserin Rahel Deters ist die zweite
Preisträgerin der
Lise-Meitner-Stiftung. Der Preis ist verbunden mit einer
sogenannten Starthilfe in Höhe von 1.500 Euro. Rahel Deters hat in diesem
Jahr ihr Abitur mit der Durchschnittsnote 1.0 abgelegt und wird im
kommenden Wintersemester ein Lehramtsstudium in den Fächern
Französisch und Ev. Theologie an der Universität
Osnabrück aufnehmen. Seit der 7. Klasse hat die Preisträgerin
persönliches Engagement für andere gezeigt, indem sie als
Schülervertreterin, u.a. als Schülersprecherin, tätig
war. Sie gehörte zu den Organisatoren
der Amnesty-Festivals, die sie auch moderierte und an denen sie
als Sängerin teilnahm. Im vergangenen Jahr hat sie fast allein die
Weihnachtsaktion des 13. Jahrgangs organisiert. Rahel Deters hofft noch auf
ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, für das
sie von ihrer Schule vorgeschlagen wurde. Ihre Chancen stehen gut,
nachdem sie eine Einladung zum Auswahlwochenende in Bonn erhalten hat.
(GN, 4.8.2010)
Ruhestand
Neben der Fertigstellung
der neuen Mensa wurde auch der Abschluss
der Fassaden- und Dachsanierung und -umgestaltung gefeiert.
Anschließend wechselten Lehrer, Schüler und Gäste in
Forum. Dort verabschiedeten sie Gerhard Herrenbrück,
der 16 Jahre lang an der Spitze des Gymnasiums gestanden hatte, in den Ruhestand. Einen persönlichen
Rückblick auf sein Leben und seinen Berufsweg liefert sein Freund
und ehemaliger Chef im Kultusministerium , Hartmut Saager. Gerhard Herrenbrück
wurde 1952 in Leer eingeschult. Nach dem Studium in Göttingen und
Tübingen trat er 1974 als Studienrat seine erste Stelle an einer
Schule an. Vier Jahre später wechselte er als Fachleiter an das
Studienseminar Leer. Ab 1992 war er im Kultusministerium für die
Lehrerausbildung mitverantwortlich, bis er zum Schuljahr 1994/95 die Leitung des
Gymnasiums Neuenhaus übernahm. Musik und Literatur sind
seine Leidenschaften gewesen. Diese auch seinen Schülern zu
vermitteln, lag Gerhard
Herrenbrück besonders am Herzen. Er habe eine
glückliche und erfüllte Zeit in seinem Beruf gehabt. Die
Bildungspolitiker warnte er davor, Schule zu einer Dauerbaustelle zu
machen oder zu einem "Jahrmarkt der pädagogischen Moden". Aufgabe
der Schule sei es, Traditionen zu vermitteln und junge Menschen in das
geistig-gesellschaftliche Gefüge zu integrieren.
Die neue Leiterin des
Lise-Meitner-Gymnasiums, die Oberstudienrätin Silvia Pünt-Kohoff,
stellt sich im Rahmen der Feierlichkeiten vor und bringt ihre Freude
über die neue Aufgabe zum Ausdruck. Auf gute Zusammenarbeit freut
sich ihre Kollegin, Studiendirektorin Gisela Frefert. (GN, 12.
und
13.8; GW, 18.8.2010)
Schulleitung
In einem "Pool von Goldfischen" arbeite Silvia Pünt-Kohoff als
Leiterin des
Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus, sagt der Leitende
Regierungsschuldirektor Rolf
Hopster bei deren offizieller
Einführung ins Amt. Hopster meint dies als Lob
an die Kompetenz des Kollegiums, der Eltern und der Schüler sowie
als Aufforderung an Pünt-Kohoff,
Aufgaben auch zu delegieren. Nach den Worten von Hopster kennt er Frau Pünt-Kohoff als
"eine ausgesprochen pädagogisch orientierte Lehrerin , die mit
offenen Blick, Entwicklungen beobachtet, kritisch auswählt und
zielstrebig das , was sie für richtig hält, umsetzt". Nach
dem Abitur 1988 in Rheine studierte sie in Münster Deutsch und
Chemie, war als Referndarin ab 1996 am Gymnasium Nordhorn tätig,
wurde am Burg-Gymnasium in Bad Bentheim eingestellt und wechselte im
Rahmen der Beförderung zur Oberstudienrätin zum Gymnasium
Nordhorn. Dort entwickelte sie Konzepte zum Methodenlernen, zu
Förder- und Fordermaßnahmen zur Begabtenförderung und
zur Betreuung von Klassenlehrern. Der Regierungsschuldirektor gibt der
neuen Schulleiterin den Rat, bei Erneuerungen behutsam vorzugehen. (GN,
4.9.2010)
2011 - Neujahrsempfang der
Fördervereins
Beim Neujahrsempfang
der Fördervereins
des Lise-Meitner-Gymnasiums hält Herr Dr. Grams einen Festvortrag
mit dem Thema "Routes to the Roots",
der Auswanderung von Deutschland nach Amerika. Im Programm werden
außerdem Beiträge aus den
Seminarfächern der Kursstufe präsentiert:
"Musical-Tanz", ein Bühnenspiel zum Thema "Frauenbilder", Arbeiten
zum Thema "kunstbesetzt" in einigen Räumen, aus dem Seminarfach
"Humanevolution" Ergebnisse aus den Bereichen "Archäotechnik,
Anthropologie und Neandertaler" und Architektur zur Optimierung der
Lern- und Arbeitsmöglichkeiten an der eigenen Schule. (GN,
15.1.und
22.1.2011, Elternbrief 1/2011 und Unterlagen der Schule)
Gesamtschulkonzept
Der Schulvorstand und die Gesamtkonferenz
beschließen
ein neues Gesamtschulkonzept, neue Stundenpläne und neue Möglichkeiten der Gestaltung des
Schullebens (u.a. Klassen 5 und 6 kein Nachmittagsunterricht,
Kreative Zone im "Raum der Stille", Pausensport, Hausaufgabenbetreuung,
Niederländisch in Klasse 9, Anmeldung zum Mittagessen).
(Elternbrief 1/2011)
Raummangel
Am Lise-Meitner-Gymnasium besteht Raummangel, der jetzt sukzessive
behoben werden soll. Gestartet wird mit der Aufstockung eines bereits bestehenden
Anbaus, dem "Viertelkreis". Dort sollen bis Frühjahr 2012
auf zwei Etagen sechs neue Unterrichtsräume entstehen. Ein Problem
ist, dass sieben Klassenräume kleiner
als 50 qm und damit für die Unterrichtung von bis zu
32 Schülern nicht geeignet sind. Geplant ist, aus 4 kleinen
Unterrichtsräumen zwei große Klassen zu machen.
Außerdem fehlen vier
Fachunterrichtsräume. Die Räume
in der Lager Straße (Landwirtschaftsschule) sollen weiter
genutzt werden. (GN, 19.2.2011, Beschlussvorlage
Kreisschulausschuss 24.1.2011)
Seminarfachgruppe
"Menschenrechte"
Zum 50-jährigen Bestehen der Organisation Amnesty International
machten Schüler mit einem AI-Festival
auf Missverhältnisse aufmerksam, die bei den Menschenrechten
nach wie vor in vielen Ländern bestehen. Auf die Beine gestellt
hatte die Veranstaltung die Seminarfachgruppe
"Menschenrechte". Das Programm,das bereits gegen 17 Uhr
begann, bestand aus einer bunten Mischung an Bands, Chören und
einzelnen Musikern. (GN, 11. und 14.3.; Programm im Elternbrief 3/2011)
Badminton-Mannschaft
Die Badminton-Mannschaft
in der Wettkampfklasse II wird Bezirkssieger Weser-Ems und qualifiziert
sich für den Landesentscheid.
In der Wettkampfklasse III gewann die Mannschaft der Schule den zweiten
Platz. (Elterbrief 3/2011)
Talentshow 2011
In der Talentshow
2011
begeistern die Schüler der Klassen 5 - 9 das Publikum mit
Gesang, Klavierspiel, Querflöte,Tanz und sogar mit einer
Hundeshow. Der 1. Preis geht an Britt Kamphuis (Klasse 5 U
1), die stimmgewaltig mit "Empire State of Mine" von Alicia Keys
überzeugt. (Elternbrief 3/2911)
Abschied von der
Japanisch-Lehrerin
Die Japanisch-Lehrerin
Frau Dr. Noriko Osaka
verlässt
nach anderthalb Jahren Neuenhaus, um in ihre Heimat
zurückzukehren und dort ihren Dienst als Lehrerin an der Joto
Highschool in Tokushima in Japan wieder aufzunehmen. Der
Japanisch-Unterricht soll auch nach dem Abschied der Lehrerin weiter
gehen. Eine der tragenden Säulen ist dabei der Lehrer Christian Hiller, der
selbst lange in Japan gelebt hat und das Fremdsprachenangebot mit dem
früheren Schulleiter Gerhard
Herrenbrück begründet hat. Die Neuenhauser sind
zuversichtlich, einen weiteren Lehrer aus Japan beschäftigen zu
können, der dann - wie Noriko
Osaka - auch an Schulen in Meppen und Lingen unterrichtet. Die
Verabschiedung der Japanisch-Lehrerin Norika Osaka fiel
ausgerechnet auf den Tag, als Japan
von Erdbeben und Tsunamis erschüttert wurde. Am Telefon
konnte sie erfahren, dass ihre engsten Angehörigen unversehrt
geblieben waren. Es zeichnete sich aber schon ab, dass die
Naturkatastrophe für das ganze Land schlimme Folgen haben
würde. (GN, 12. und 15.3; Elternbrief 3/2011)
Lise-Meitner-Gymnasium
ist
Badminton-Landessieger
Die Neuenhauser Gymnasiasten setzten sich in der Wettkampfklasse
III (Jahrgang 1996 - 1999) des Schulwettbewerbs
"Jugend trainiert für Olympia" durch. Damit schafften sie
zum fünften Mal in Folge die
Teilnhme am Bundesfinale in Berlin. (GN, 23.3.2011)
"Börsencup
2011"
Simon
Basten
vom Lise-Meitner-Gymnasium gewann den "Börsencup
2011" der Grafschafter Volksbank. Er investierte sein
Startkapital primär in Aktien erneuerbarer Energien. Innerhalb der
vierwöchgen Spieldauer erhöhte er sein Kapital um
7.464, 04 Euro auf 107.464, 04 Euro. (GN, 30.3. und SZ,
10.4.2011)
Besuch aus der
Partnerstadt Boussy
Mit einer Abschiedsparty im "Gleis 1" haben 22 Schüler
aus der Partnerstadt Boussy
ihren Besuch in Neuenhaus beendet. Die Jugendlichen aus dem 8. und
9. Jahrgang der Partnerschule
des Lise-Meitner-Gymnasiums waren ein Woche in der
Niedergrafschaft zu Gast. Es war ihr erster
Besuch in Neuenhaus. Die Partnerschaft besteht seit 35 Jahren.
Auch sei 14 Jahre später die Städtepartnerschaft entstanden,
berichtet Michel Sauvadet,
Lehrer am Lise-Meitner-Gymnasium. (GN, 15.4.2011)
Spende der Sparkasse
Über eine Unterstützung
für die Ganztagsbetreuung in der Schule freuten sich die
Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus. Für den
Erwerb eines Fußballtores
mit seitlichem Ballfangzaun und mehreren Bank-Tischkombinationen für die
Pausenhalle sowie die Terasse der neuen Mensa stellte die Sparkasse der
Schule 3.223 Euro aus den Reinerträgen
der Sparkassenlotterie "Sparen und Gewinnen" zur
Verfügung. (GN, 13.6.2011)
"Frühlings
Erwachen" der Theater-AG
Die Theater-AG
unter
Leitung von Klaus Thiele
spielt zum Abschluss des Schuljahres "Frühlings
Erwachen" nach Frank
Wedekind. Die 1891 geschriebene und 1906 uraufgeführte
"Kindertragödie" hat zu Beginn des voriigen
Jahrhunderts in für das Bürgertum skandalöser Weise die
Nöte Heranwachsender auf die Bühne gebracht. 2007 hat Nuran Calib eine Neufassung geschrieben, die auf
vielen Bühnen und als Film Eindruck gemacht hat. Vor
der Aufführung muss die Bühne
dem Stück entsprechend umgestaltet werden. Dafür wurde
einen große Menge Sand herangekarrt, aus dem die jungen Leute
selbst einen großen "Sandkasten" gestalteten. Das Stück
wurde im Frühjahr auch am Burg-Gymnasium Bad Bentheim inszeniert.
(GN, 27.6.2011)
Abitur
Das Lise-Meitner-Gymnasium verabschiedet den Doppeljahrgang mit 207 Abiturienten.
31 mal steht eine 1 vor dem Komma des Notendurchschnitts, einmal bei Daniel Pieper die Traumnote
1,0. Der Durchschnitt aller
diesjährigen Abiturzeugnisse von 2,6 kann sich sehen
lassen.
(GN, 28.6.2011)
"Frühlings
Erwachen" der Theater-AG
Die Premiere der neuen Inszenierung von Klaus Thieles
Theater-AG "Frühlings
Erwachen" nach Frank
Wedekind wurde in der städtischen Bauhofhalle in der
Morsstraße gespielt. Das Bühnenbild ist denkbar
schlicht und deshalb von großer Wirkung. In die großenteils
von den Schauspielern verfassten Texte sind Bruchstücke des
Wedekind-Textes mehr oder weniger bruchlos eingearbeitet. Im
Vordergrund stehen die ganz unterschiedlichen
Spielarten des jugendlichen Miteinander und der Liebe aus
heutiger Sicht. Da spielt eine Rockband, zum Geburtstag gibt es eine
Disco-Tanzformation, Mädchen plaudern über Erziehung und
Zukunft, junge Männer über den Lebenssinn. Soziales
Engagement wird mit Lebensgenuss konfrontiert. Zwei Freundinnen
genießen den Augenblick und gestalten eine zarte Liebesszene.
Über allem aber stehen die Konflikte. Beeindruckend war aber
wieder einmal die sprachliche
Gestaltung des Stückes, die weit über das hinaus ging,
was Schultheater normalerweise leisten kann. (GN, 6.7.2011)
Sonderpreis für
junge Filmemacher
Die Klasse 8 r des Lise-Meitner-Gymnasiums nahm neben 13 weiteren Teams
an dem Wettbewerb "Filmklappe"
des Grafschafter Medienzentrums teil. Ihr Film "Stille Killer" mit dem Thema
Discobesuch und Alkohol am Steuer wurde aufgrund der Thematik mit dem
Sonderpreis der AKtion Schutzengel ausgezeichnet. Interessierte junge
Menschen haben die Möglichkeit, sich über die Aktion
Schutzengel zu infomieren und sich über die Internetseite www.aktion-schutzengel.de
der Aktion anzuschließen. (GN, 9.7.2011)
Planspielwoche
Seit einigen Jahren bietet das Gymnasium seinen Oberstufenschülern
regelmäßig die Möglichkeit zur Teilnahme am Wirtschaftsplanspiel "Management
Information Game (MIG)". Ziel ist es, die Teilnehmer durch einen
Wettbewerb konkurrierender Unternehmen mit Wirtschaftsbeziehungen im
nationalen und internationalen Umfeld vertraut zu machen und Einblicke
in die Berufswelt zu ermöglichen. Zur Erarbeitung der
Zuammenhänge ist die Vermittlung
von volks- und betreibswirtschaftlichem Grundwissen
vorgesehen. (GN, 16.7.2011)
20 Jahre Theater-AG des Neuenhauser
Gymnasiums
Die Theater-AG besteht seit mehr als 20 Jahren. Das
ist ein ungewöhnlich langer Zeitraum für eine Schule. Seit
ihrer Gründung im Jahre 1990 ist sie ununterbrochen vital
geblieben: Jedes Jahr eine neue,
große Inszenierung, daneben Seitenarbeiten und kleinere
Projekte. Keine Durchhänger und Erschlaffungsphasen! Das Ensemble
erneuert sich aus sich selbst heraus: Ein über Jahre hinweg
stabiler Kern von Akteuren, der sich zu Beginn eines Schuljahres neu
anreichert, führt zu einer lückenlosen Kette von
Schülerensembles, die von der Sphäre der Bühne und des
Theaterspielens infiziert sind. Der Team-Spirit der AG macht sie
innerhalb des Jahrgangs und innerhalb der ganzen Schule zu
einer markant abgegrenzten Gruppe, deren Mitglieder , auch wenn sie
längst das Abitur bestanden haben, im Sommer zur Premiere der
aktuellen Inszinierung kommen.
Warum ist diese AG so
lebendigund produktiv seit über zwanzig Jahren? Die
Antwort kann nur heißen: Weil sie Klaus Thieles Theater-AG,
sein Werk ist. Weil er
ihr seit 1990 eine Ordnung des Arbeitens, des Probens, des
Miteinander-Umgehens gibt, die Stil und Klasse hat. Dadurch gelingen
Inszenierungen, bei denen man atemlos in der Premiere sitzt und sich
fragt, wie Schüler so etwas leisten können. Und sprachlos
staunt, dass ein Lehrer und Regisseur sie so weit bringen kann. Er kann
sie so weit bringen, weil er sie in ihren Fähigkeiten respektiert,
indem er sie ihnen abverlangt; es nicht billig macht, sondern ihnen
Höchstleistungen zutraut; weil er zu vermitteln versteht, dass
Kunst und Theaterspielen mit Disziplin, Strenge und genauer Form
zu tun hat und nicht mit Beliebigkeit von Lust und Laune. (GN,18.7.2011)
Japanische Gastlehrerin
Frau Tomoko Mori
aus Tokushima ist die neue Japanischlehrerin an der Schule. Dadurch
wird das ungewöhnliche Angebot im Bereich der japanischen Sprache
und Kultur aufrecht erhalten. (Elternbrief 8/2011). Die Japan-AG
entwickelt sich zu einem Vorzeigeprojekt
in Niedersachsen. Das Land wolle sich Gedanken machen, wie das
Angebot gefestigt und dauerhaft fortgesetzt werden könne, sagte Werner Ritter aus dem niedersächsischen Kultusministerium
bei einem Besuch in Neuenhaus und meinte: "Es scheint wunderbar zu
funktionieren". (GN, 3.12.2011)
Im Lise-Meitner-Gymnasium begrüßen die Schüler ihre
Lehrerin auchschon mal mit "Konichiwa".
Das ist Japanisch und heißt übersetzt "Guten Tag" . Welche Schüler
grüßen so welche Lehrerin? (GN, 6.12.2011)
(Foto: La Hilling/ GN)
Zur Begrüßung
von Lehrerin Tomoka
Mori (rechts) kam mit Michiko
Horibe hoher Besuch nach Neuenhaus. Sie koordiniert in
Tokushima internationals Beziehungen
Informatikraum
Pünktlich zum Schuljahrsbeginn - und mit dem Start des
regulären Unterrichtsfaches Informatik im Jahrgang 10 - ist der
neue Informatikraum unter Federführung der Landkreis-Mitarbeiter
fertiggestellt worden. 28 modernste
Schülerarbeitsplätze stehen dort zur Verfügung
(Elternbrief 8/2011). Die Schüler haben das neue Fach zahlreich
gewählt: Es gibt zwei Kurse in Neuenhaus mit jeweils 24
Schülern, einen Kurs in Emlichheim mit 12 Schülern und einen
Kurs im Jahrgang 11 mit 23 Schülern. (Elternbrief 10/2011)
Schauspielerin Annika Ernst
Als Ärztin ist die Schauspielerin Annika Ernst jeden
Diensttagabend in der ARD-Serie "In
aller Freundschaft" zu sehen. Erste Bühnenerfahrungen
sammelte die Georgsdorferin am
Gymnasium Neuenhaus. Die Karriere der mittlerweise auch
außerhalb der Grafschaft bekannten Georgsdorferin begann am
Schultheater des jetzigen Lise-Meitner-Gymnasiums, wo sie ihre ersten
Rollen in Klaus Thieles
Theaterinszenierungen spielte. (GN, 9.8.2011)
Förderpreise der Lise-Meitner-Stiftung
Für ihre hervorragenden
Leistungen und ihr soziales Engagement zeichnete die
Lise-Meitner-Stiftung zum dritten Mal junge Abiturienten aus. In diesem
Jahr wurden gleich vier Absolventen des Lise-Meitner-Gymnasiums mit dem
Förderpreis bedacht: Hung
Nguyen, Jörn Boll,
Oliver
Völkerink und Daniel
Pieper, die alle ein Studium in einem der MINT-Fächer
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) anstreben.
Erstmalig beteiligten sich auch Wirtschaftsunternehmen
mit Zustiftungen daran. NVB
und Neuenhauser Maschinenbau
wollen so gemeinsam mit der Stiftung dem Fachkräftemangel ein
Stück weit entgegenwirken. (GN, 24.9.2011)
Wahlfach Niederländisch
11 Schülerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums haben im Wahlfach
Niederländisch ein Sprachexamen
der Königlichen Universität und der Freien Universität
Amsterdam auf B1-Niveau erfolgreich absolviert. Auf der Urkunde ist zu lesen: "Het
certficaat PMT is een bewijs dat iemand voldoende taalvaarding is om
zelfstandig in een Nederlandstalige maatschappelijke context te
functioneren." Zu deutsch:
"Das Examen bescheinigt unseren Schülern ausreichende
Sprachkenntnisse, um an einem niederländischen gesellschaftlichen
Kontext aktiv teilnehmen zu können."
Die Urkunde stellt eine hochwertige Anlage zum beruflichen Lebenslauf
dar. (Elternbrief 9/2011)
Hanna im Glück
Die Theater-AG der Mittelstufe
präsentierte ein anspruchsvolles und gleichermaßen
unterhaltsames Stück. Eine Jugendliche zwischen Zufall, Glück
und Schicksal - am Ende wusste Hanna, was für sie selbst wirklich
wichtig ist. Die Schauspieler haben überzeugend gespielt, die
Abiturientin Pia Bargel
führte Regie. (Elternbrief 9/2011)
Mitmach-Parcours zum Thema Aids
Die Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung informierte die Schüler der
9. Klassen an fünf Stationen über die Krankheit:
Prävention, Umgang mit infizierten Menschen, Abbau von
Ängsten und verantwortungsvolles Handeln wurden spierisch
eingeübt und besprochen. Herr Lohuis war als extra
geschulter Moderator dabei, außerdem auch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, der Haupt- und
Realschule sowie vom Gleis 1. (Elternbrief 9/2011)
"Tortenstück" wird
aufgestockt
Rund 6,5 Millionen Euro investiert der Landkreis in das
Lise-Meitner-Gymnasium : Den Anfang im Jahr 2009 machten die
energetische Sanierung des Gebäudes aus den 1960er Jahren und der
Bau der Mensa. Im September 2011 wurde mit der Aufstockung des
"Viertelkreises" um zwei Etagen das vorerst letzte große
Bauprojekt in Angriff genommen. (GN, 14.10.2011)

So soll das Gebäude
aussehen. Die Fertigstellung ist zum Beginn des Schuljahres 2012/13
geplant. (Grafik: Pena-Architekten)
Mathe in der Nacht
Während der langen Mathe-Nacht bis 6.30 Uhr morgens im
Lise-Meitner-Gymnasium haben wieder die Köpfe geraucht. Erstmals
haben in diesem Jahr auch 35 Grundschüler aus den Samtgemeinden
Neuenhaus und Uelsen bis 22 Uhr mitgemacht. "Wir sind vor drei Jahren
mit 100 Schülern angefangen, in diesem Jahr sind 215 Teilnehmer
dabei.", erzählt Schulleiterin Silvia Pünt-Kohoff. "Mathe wird so für die Jugendlichen zu
einem Event, und das finden sie cool", sagt sie. Sie dankt den
beiden Mathelehrern Christina
Poorthuis und Christian
Hiller sowie den Eltern mit ihren fast 50 Mitstreitern für
ihre Mithilfe. Gesponsert wird die Mathenacht von der deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind
und der Grafschafter Volksbank.
(GN,24.11.2011)
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Quellen:
- Artikel aus der
örtlichen Presse, Fundstellen im Text
angegeben,
- KGS-Infos, Nummern im
Text angegeben,
- Internet: www.lmg-neuenhaus.de
Hinweise: Im Abstand von ca. einem Monat
veröffentlicht das Schulleitungsteam seit 2001/02 Elternbriefe.
Darin werden die Erziehungsberechtigten informiert über Termine,
sportliche Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler,
Wettbewerbe, Ausstellungen und vieles andere mehr. Im Laufe der Zeit
ergibt sich dadurch auch eine historische Quelle zur Entwicklung des
Gymnasiums. Diese
Veröffentlichungen finden Sie unter "Archiv/
Elternbriefe" Alle
Pressemitteilungen seit 2001/02
finden Sie unter: "Archiv/Pressemeldungen"
- Jahrbuch des
Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus, Jahrgang 2006/07
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Weitere
Informationen zum
Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus finden Sie im Internet: www.lmg-neuenhaus.de
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