Grafschafter Schulgeschichte

Volksschule 

Georgsdorf ca. 1923

Volksschule Alte Piccardie 1952

Volksschule

Hohenkörben 1897

Ev.Volksschule 

Neuenhaus 1957

Lise-Meitner-

Gymnasium 2004

Alte Schule Lage 

1691-1830 

  Schulen in der Samtgemeinde Neuenhaus
Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus

1964 - Am 16. September 1964 beschließt der Kreistag des Landkreises Grafschaft Bentheim aufgrund eines Dringlichkeitsantrages von 22 Abgeorneten die Errichtung eines Gymnasiums in der Niedergrafschaft unter der Trägerschaft des Landkreises (GN, 17.9.; GT, 18.9.1964).


1965 - In einer Sitzung der Bürgermeister und Schulleiter der 26 Verbandsgemeinden des Mittelschulzweckverbandes Neuenhaus wird dringend darum gebeten, baldmöglichst für eine Durchführung des Beschlusses Sorge zu tragen. Die Anwesenden sprechen sich dabei aufgrund der Bevölkerungs- und Schülerzahlen sowie der Verkehrsverbindungen für die Errichtung des Gymnasiums in  Neuenhaus aus. Die Notlage auf dem Bildungssektor in der Niedergrafschaft untermauert Stadtdirektor Lefers aus Neuenhaus mit einigen Zahlen. Aus den 38 Gemeinden der Niedergrafschaft mit 32.300 Einwohnern kommen 225 Gymnasiasten. Das entspricht einem Prozentsatz von 0,69. Dieser Prozentsatz beträgt in Nordhorn 1,2, im Landesdurchschnitt 1,3 und im Bundesdurchschnitt 1,4. Das Verhältnis Gymnasiasten : Schüler beträgt in der Niedergrafschaft 4,69 Prozent, in Nordhorn etwa 10 Prozent. Im weiterem Verlauf der Sitzung wird die Bildung einer "Interessengemeinschaft zur Förderung des Gymnasiums in der Niedergrafschaft" angeregt (GT, 21.1.; 14.2.; GN, 27.2.1965).


In einer Geheimsitzung des Grafschafter Kreistages wird mit Vertretern der Regierung und den beiden Schulräten über Notwendigkeit und Möglichkeiten der Errichtung eines dritten Gymnasiums in der Grafschaft gesprochen. Dabei steht die Lösung der Raumnot für das Nordhorner Gymnasium an erster Stelle der Dringlichkeitsliste in Niedersachsen.  Nach Ansicht der Regierung gibt es in der Niedergrafschaft keine Gemeinde, die die Kosten eines Gymnasiums tragen kann. Bei Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis sei zu bedenken, dass die Träger der Gymnasien in Nordhorn und Bentheim die genannten Städte seien. Nach Ansicht der Regierung gehört das 3. Gymnasium nicht in die Niedergrafschaft, sondern nach Nordhorn. Die Mehrheit des Kreistages befürwortet jedoch nach wie vor ein Gymnasium unter der Trägerschaft des Landkreises in der Niedergrafschaft (GT, 27.2.1965).


Im Hinblick auf die zur Zeit hochaktuellen Gespräche um ein Gymnasium in der Niedergrafschaft führt Dr. Schüürmann, der Bürgermeister von Emlichheim, in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeinderat der Nachbarstadt Coevorden aus, dass es eine ideale Lösung wäre, eines Tages in Emlichheim ein Grenzland-Gymnasium zu errichten. Auf solch einer Lehranstalt lasse sich in Verbindung mit entsprechenden niederländischen Lehrkräften sehr wohl ein "europäisches Bildungsniveau" erreichen (GN, 4.3.1965).

In einer Erklärung des "Aktionsausschusses der Interessengemeinschaft für die Einrichtung eines Gymnasiums in der Niedergrafschaft" vom 15. März 1965 heißt es u.a. zur Standortfrage:  

"Inzwischen hat ein Tauziehen um die Standorte Nordhorn (2. Gymnasium), Neuenhaus und Emlichheim eingesetzt. Wir wissen, dass bei der Errichtung eines Kreisgymnasiums in der Niedergrafschaft die akute Raumnot des städtischen (Mammut-) Gymnasiums in Nordhorn nicht sofort behoben ist. Die Raumbeschaffung in Nordhorn muß gleichzeitig gelöst werden und läßt sich bei gutem Willen auch lösen. Mit einem 2. Gymnasium in Nordhorn werden die ländlichen Begabungsreserven aber nicht erfaßt. 

Wegen der weiteren Wege nach Nordhorn wäre an sich ein Kreisgymnasium in Emlichheim zu begrüßen. Das Einzugsgebiet der Mittelschule Emlichheim (12 Gemeinden) hat aber nur 10.900 Einwohner und 1.655 Volksschüler. Es ist nicht damit zu rechnen, daß die Gymnasiasten aus dem Raume Veldhausen/Neuenhaus/Uelsen nach Emlichheim fahren. Das hieße auch, die wesentlichsten Verkehrsverbindungen, die auf Neuenhaus (Nordhorn) ausgerichtet sind, umzukehren. 

Das Einzugsgebiet der Mittelschule Neuenhaus hat dagegen 21.400 Einwohner und 3.152 Volksschüler in 26 Gemeinden. In Neuenhaus sind 22 Omnibusse der Bentheimer Eisenbahn AG / Kraftverkehr Emsland stationiert und die Verkehrsverbindungen der Niedergrafschaft führen regelmäßig über bzw. nach Neuenhaus. Bei Abwägung aller Gründe bietet sich daher die ländliche Kleinstadt Neuenhaus als geeigneter Standort an. Die Gymnasiasten aus dem Emlichheimer Raum werden sicherlich das ländliche Gymnasium in Neuenhaus bevorzugen, zumal sie dadurch an Fahrzeit und Geld sparen. 

Auch der Einwand, dass für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft kaum Lehrkräfte zu bekommen sein werden, ist nicht stichhaltig und kann uns nicht entmutigen. Wir meinen, dass das für Neuenhaus nicht viel schwieriger sein wird als für Nordhorn. Die ruhige Wohnlage gerade in einer Kleinstadt hat auch ihre Vorzüge. In dieser Hinsicht liegt Neuenhaus auch günstiger als Emlichheim, weil Nordhorn als kultureller Mittelpunkt des Kreises schneller zu erreichen ist." (GN und GT, 10.4.1965)

Der Kreisverein Grafschaft Bentheim im Gesamtverband Niedersächsischer Lehrer (GNL) spricht sich  dafür aus, dass zwei neue Gymnasien, in Nordhorn und in der Niedergrafschaft, gegründet werden (GN, 2.4.1965).


Nach dem Willen des Grafschafter Kreistages sollen in der Grafschaft zwei neue Gymnasien errichtet werden. Mit Mehrheit beschließt der Kreistag, ein Gymnasium in Nordhorn und das andere in Neuenhaus zu errichte. Die Niedergrafschafter Abgeordneten spalten sich in zwei Gruppen, für Neuenhaus und Emlichheim als Standort. Die Mehrheit entscheidet sich für Neuenhaus. Der Abgeordnete Dieckmann erklärt nach diesem Beschluss verbindlich, dass die Stadt Neuenhaus ein 7.000 qm großes Grundstück mit einem Verkehrswert von 120.000 DM für den Neubau zur Verfügung stellen werde (GN und GT, 13.4.1965).


Mit großer Sorge verfolgt die Aktionsgemeinschaft die bisherige Entwicklung. Für das Gymnasium in Neuenhaus scheine sich nichts zu tun. Der Rat bringt einmütig sein Befremden über eine solche "Verzögerungstaktik" zum Ausdruck. Mit einer derartigen Schulpolitik könne man den Bildungsnotstand in der Niedergrafschaft niemals beseitigen (GN und GT, 3.6.1965)

1966 - Neuenhauser Bürger wollen während des CDU- Bezirksparteitages demonstrieren. Mit Sprechchören und Plakaten wollen sie vor Kultusminister  Langeheine ihrer Forderung auf Einrichtung eines Gymnasiums in der Dinkelstadt Nachdruck verleihen (GN und GT, 24.2.1966). Nach einer Aussprache mit Vertretern des CDU- Kreisvorstandes und CDU-Abgeordneten hat der Aktionsausschuss  die Bürger gebeten,  von der angekündigten Demonstration abzusehen.  Dafür wird eine Abordnung der Stadt Neuenhaus dem Minister eine Eingabe überreichen, in der die Wünsche der Stadt dargelegt und begründet werden (GN, 26.2.1966).

Kultusminister Langeheine erklärt zu der Gymnasialfrage, dass das Gymnasium in Nordhorn geteilt werden muss und in der Niedergrafschaft ein Gymnasium gebaut werden kann (GN, 28.2.1966).


Zum Standort des Niedergrafter Gymnasiums stehen sich zwei Meinungen gegenüber:

  • der Grafschafter Kreistag hat sich am 12. April 1965 mit Mehrheit für Neuenhaus als Standort entschieden,
  • die Schulräte Thielke und Kollmann bezeichnen in zwei Gutacten Emlichheim als günstigten Standort (GN, 16.3.1966).

Der Niedersächische Kultusminister genehmigt die Einrichtung eines Gymnasiums in Neuenhaus offiziell (GN, 11.6.; GT, 13.6.1966).

Der Rat  der Stadt Neuenhaus beschließt , die Wagenhorst oder nach entsprechenden Vereinbarungen geeignetes Gelände im Baugebiet Neumarkt-Bosthorst  bereitzustellen. Wenn der Landkreis Grafschaft Bentheim sich im Zuge der angestrebten Raumneuordnung dazu entschließen sollte, das Gymnasium am Stadtrand oder in einer Nachbargemeinde zu erstellen, steht die Stadt Neuenhaus in der Grundstücksfrage zu ihrer Zusage (GN und GT, 29.9.1966).

In der Ratssitzung in Uelsen wird geäußert, dass es endlich an der Zeit sei, etwas über den Stand der Entwicklung beim Aufbau des Gymasiums zu hören. Seinerzeit sei man in Neuenhaus aktiv gewesen. Heute dagegen hülle sich die Stadt , die bekanntlich die Grundstücks- und Raumfrage lösen will, gegenüber den Nachbargemeindenin Schweigen (GN, 8.12.1966).

Einen "uns befremdenden Meinungswandel" wirft Stadtdirektor S. Lefers in öffentlicher Ratssitzung der Gemeinde Emlichheim vor. Scharf weist Lefers die "Attacken der Gemeinde Emlichheim" gegen den Bau des Kreisgymnasiums in Neuenhaus zurück. Die Stadt Neuenhaus verfolge mit Hochachtung die Entwicklung in der schulbaufreudigen Gemeinde Emlichheim. Sie bringe jedoch kein Verständnis dafür auf, dass man bei jedem Ministerbesuch das Thema "Gymnasium" auftische und ernsthaft versuche, eine ministerille Entscheidung umzustoßen (GN, 15.12.1966).

1967 - Optimistisch sieht die Stadt Neuenhaus  die Entwicklung  bezüglich des Kreisgymnasiums für die Niedergrafschaft. Stadtdirektor Lefers erklärt in öffentlicher Sitzung des Rates, dass es mit der verständnisvollen Hilfe des Landkreises und des Oberschulrates gelingen werde, sowohl gute Schulräume als auch geeignete Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Wegen der Beschffung geeigneter Wohnungen stehe die Stadt mit Privatpersonen in Verhandlungen, die in Kürze erfolgreich abgeschlossen werden dürften (GN, 26.1. und GT, 27.1.1967).


Oberstudiendirektor Mikin vom Gymnasium Nordhorn ist gegenwärtig im Auftrage des Niedersächischen Kultusministeriums dabei, die Vorbereitungen für den pünktlichen Start in Neuenhaus zu treffen. In einer gut besuchten Elternversammlung, an der auch Schulrat Linge, Realschulrektor Kip, Konrektor Katz, Uelsen , Realschulrektor Warsen, Emlichheim, und die Rektoren und Lehrkräfte weiterer Niedergrafschafter Schulen teilnehmen, werden die Eltern umfassend über alle Schul- und Bildungswege in der Niedergrafschaft informiert (GN und GT, 9.3.1967).


Am 15. August 1967 nimmt das Gymnasium i.E. Neuenhaus den Unterricht auf. Aus diesem Grunde findet im Feierraum der Realschule eine Feierstunde statt. Die beiden Klassen 5 und 7 mit zusammen 72 Schülern aus 14 Gemeinden werden zunächst in der Realschule untergebracht.
Mit der vorläufigen Leitung wird Studienrat Neteler beauftragt (GN und GT, 16.8.1967).


Die Eltern des Kreisgymnasiums i. E. in Neuenhaus gründen einen Förderverein. Die Elternschaft der beiden Klassen wählen die Elternvertreter der Klassen und den Gesamtelternrat (GN, 24.10.1967).


Der Landkreis beschließt den ersten Bauabschnitt für das Kreisgymnasium in Neuenhaus. Zunächst wird ein zweigeschossiger technischer Trakt  mit Räumen für Schulverwaltung und sanitären Anlagen errichtet. Der erste Bauabschnitt kostet1,2 Millionen DM. Später folgen die Klassentrakte. Zu einem späteren Zeitpunktwerden eine Aula, eine Turnhalle mit Lehrschwimmbecken und ein Sportplatz das Gymnasium vervollständigen. Die Schule, die im voll ausgebauten Zustand aus 23 Klassen (zweizügig) und den dazugehörenen Fach-, Vorbereitungs- und Demonstationsräumen bestehen wird, entsteht auf dem Bosthorst. Dort hat die Stadt Neuenhaus ein ideal gelegenes Baugelände von rund 1,5 Hektar zur Verfügung gestellt (GN, 24.12.1967). Baubeginn ist Mitte März 1968 (GN, 26.3.1968).

1968 - Am 28. August 1968 wird der neue Leiter des Gymnasiums i.E. Neuenhaus, Studienrat Hans-Georg Rusch, in sein Amt eingeführt. Er ist 40 Jahre alt und stammt aus Stolp in Pommern, legte in Osnabrück seine Reifeprüfung ab und studierte an verschiedenen Universitäten in der Bundesrepublik und in Paris an der Sorbonne. Bisher war er am Gymnasium Papenburg tätig (GN, 29.8.1968)..

Das Gymnasium umfasst 8 Klassen der Jahrgänge 5 bis 8 mit zusammen 167 Schülern. Außer dem Schulleiter stehen nur noch zwei weitere Gymnasiallehrer zur Verfügung. Es gelingt, den Unterricht an der Schule mit Lehrern aller Schulformen zu sichern. Durch das unermüdliche Werben von Herrn Rusch folgen bald Lehrkräfte aus allen Bundesländern seinem Ruf nach Neuenhaus.

Die Einweihung des 1. Bauabschnitts des Gymnasiums erfolgt am 20.12.1968. Die Realschule kann danach zwei vom Gymnasium genutzte Räume wieder in Gebrauch nehmen (GN, 21.12.1968).

1971 - Mit der Gründung der Kooperativen Gesamtschule  (KGS) Neuenhaus werden die Schuljahrgänge 7 - 10 des Gymnasiums ein Schulzweig der KGS. Im Gymnasium Neuenhaus verbleiben nur die Schuljahrgänge 11 - 13. Schulleiter des Gymnasiums und Schulzweigleiter Gymnasium in der KGS ist Herr Rusch; in den ersten Jahren bis 1978 ist er gleichzeitig "Geschäftsführer" und dann Schulleiter der KGS Neuenhaus.

Der Ausbau des Gymnasiums erfolgt im Zusammenhang mit dem Ausbau der KGS in der Zeit von 1968 bis 1975:
1. Bauabschnitt: Gymnasium 1968 (jetzt: Naturwissenschaften).
2. Bauabschnitt: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Forum etc. 1970 - 1972,
3. Bauabschnitt:  Kunsttrakt 1972/73, Turnhalle 1971/72,
4. Bauabschnitt: Schwimmhalle 1974/75.
Der weitere Bericht bezieht sich auf das Gymnasium Neuenhaus mit den Jahrgangsstufen 11 - 13. (Zur KGS siehe: E18).

1974 - Am Gymnasium Neuenhaus legen erstmals Schüler das Abitur ab. Diese Schüler sind 1967  nach vorherigem Besuch des Gymnasiums Nordhorn  in die Klasse 7 des Gymnasiums Neuenhaus aufgenommen worden.     

1977-1978 - Zum 1. August 1977 geht der erste Schuljahrgang aus Klasse 10 des Schulzweigs Gymnasium der KGS mit 66 Schülern in die Klasse 11 des Gymnasiums Neuenhaus über. Im Schuljahr 1978/79  besuchen den 11. Jahrgang 90 und den 12. Jahrgang 68 Schüler.

1980 - Im Frühjahr 1980 bestehen 58 Schüler das Abitur. Die Entwicklung zeigt die nachstehende Übersicht
-  Zahl der Schüler in Klasse 11:                71  (davon 66 aus der KGS)
-  Abgänge in der Oberstufe:                      3
-  Noch nicht zum Abitur gemeldet:              4
-  Abitur nicht bestanden:                          6
-  Abitur bestanden:                                58
Durchschnittsnote:                                2,75

1982-1983 - Vom 27. September bis 3. Oktober 1982 führen zwei Gruppen der Jahrgangsstufe 13- unabhängig voneinander - Studienfahrten in die DDR durch. Vorausgegangen sind einige schulinterne Diskussionen darüber, ob Studienfahrten überhaupt stattfinden sollen. Eine dieser Studienfahrten führt nach Dresden, Leipzig und Weimar. Das Programm ist sehr abwechslungsreich und gibt Einblicke in die Verhältnisse in der DDR. (KGS-Info 6, 11/1982). Im Herbst 1983 findet eine weitere Studienfahrt in die DDR mit 40 Schülern der Jahrgangsstufe 13 und 3 Lehrern statt; eine andere Gruppe fährt nach Italien, eine weitere nach England (KGS-Info 8, 12/1983, und 9, 5/1984).

Auf Vorschlag des Nds. Ministers für Wissenschaft und Kunst und einer vom Bundesminister des Inneren berufenen Jury wird dem Kunsterzieher Michael Bette der Rom-Preis für seine künstlerische Arbeit verliehen. Damit verbunden sind ein einjähriger Aufenthalt in der deutschen Akademie "Villa Massimo" in Rom und ein Stipendium.

1964 - Schüler der 12. Jahrgangsstufe und ihre Lehrerin Christa Pfeiffer veranstalten ab 26. Mai 1987 eine Ausstellung "Gegen das Vergessen", die von der Schülergruppe in über einjähriger Arbeit zusammengestellt wurde. Auf vielen Schautafeln vermittelt die Dokumentation einen Überblick über Konzentrationslager und Gedenkstätten u.a. im  Emsland (KGS-Info 15, 5/1987; GN, 28.4.1987). Die Ausstellung wird in Neuenhaus bis 1991 insgesamt von 27 Klassen bzw. Kursen u.a. auch aus Nordhorn besucht. Außerdem wird sie in dieser Zeit auch an anderen Orten der Grafschaft und auch anderswo im In- und Ausland gezeigt (KGS-Info 24, 1/1992).

1991 - Im Februar 1991 besuchen das Gymnasium Neuenhaus in der Vorstufe (11. Jahrgang) 65, im 2. Semester (12. Jahrgang) 71 und im 4. Semester (13. Jahrgang) 62, zusammen 198 Schüler.        

1994 - Mit einem Festakt von rund viereinhalb Stunden Dauer wird Herr Hans-Georg Rusch in den Ruhestand verabschiedet. Er war mehr als 25 Jahre Leiter des Gymnasiums Neuenhaus. Von allen Rednern wird ihm bescheinigt, dass er die Neuenhauser Schullandschaft nachhaltig geprägt hat (GN, 31.1.; GWaS, 30.1. und GW, 2.2.1994; KGS-Info 29, 7/1994). Herr Rusch stirbt im  Juni 2004. In einem Nachruf heißt es, dass die Entwicklung des Gymnasiums Neuenhaus sein Lebenswerk war (GN, 23.6.2004, siehe: L-C-Rusch)

Die Abiturienten des Jahrgangs 1994 organisieren eine Hilfsaktion für bedürftige Menschen im ehemaligen Jugoslawien. Sie sammeln Kleiderspenden und gebrauchtes Spielzeug, außerdem Geld aus Kuchen- und Getränkeverkauf und in Sammeldosen an verschiedenen Orten. Das Ergebnis sind  Hygieneartikel und Medikamente im Wert von knapp 7.000 DM und etwa 400 Säcke mit Kleiderspenden und Spielzeug für die Flüchtlingslager der Küstenregion um Split und Vis (GN, 4.3.1994; KGS-Info 29,7/1994).

Nachfolger von Herrn Rusch wird Oberstudiendirektor Gerhard Herrenbrück. Nach Tätigkeiten als Studienrat am Gymnasium Salzgitter-Bad, als Fachleiter am Studienseminar Salzgitter, als Referent in der niedersächsischen Lehrerfortbildung und als Mitglied des wissenschaftlichen Landesprüfungsamtes war Herr Herrenbrück zuletzt im Kultusministerium mit der Lehrerausbildung befasst (GN, 14.9.1994).

1995 - Angeregt durch das Kursthema "juvenile delinquency" (Jugendkriminalität) des Englisch-Leistungskurses des 13. Jahrgangs führen die Schüler eine Umfrage in der KGS ab Jahrgang 7 und im Gymnasium zum Thema "Drogen" durch. Die Frage nach dem Alkoholkonsum ergibt, dass Schüler der 7. und 8. Klassen fast ausschließlich nur bei besonderen Gelegenheiten trinken (Hauptschüler: 25 %, Realschüler 15 %, Gymnasiasten 5 - 6 %). In den Jahrgängen 11 - 13 geben 25 %  der Schüler an, dass sie bei besonderen Gelegenheiten, 7 - 8 % der Schüler, hauptsächlich Jungen, sogar mehrmals pro Woche Alkohol trinken. Fast 20 % der Jungen nehmen häufig zu viel, dazu 27 % ab und zu zu viel Alkohol zu sich. Bezüglich des Rauchens geben die Schüler an, dass 17 % der Gymnasiasten, 25 % der Realschüler (Jungen: 35 %, Mädchen: 15 %) und 30 % der Hauptschüler regelmäßig rauchen. Die weiteren Ergebnisse können im KGS-Info 33, 6/1996, nachgelesen werden.

1996 - Die erste Schülergruppe der Menschenrechtsorganisation "amnesty international" gründet sich am Neuenhäuser Gymnasium. Die Gruppe mit 15 Schülern trifft sich wöchentlich nach dem Unterricht, um die Aktivitäten zu besprechen (KGS-Info 33, 6/1996).

Der Schüler Christian Brei aus dem 12. Jahrgang erhält den 3. Preis im Landeswettbewerb "Jugend forscht". Er legte im Fachbereich "Raum- und Geowissenschaften" ein innovatives Konzept über ein integriertes Gesamtverkehrssystem für den öffentlichen Personennahverkehr in der Grafschaft Bentheim vor (KGS-Info 33, 6/1996). Nach den Sommerferien 1996 ist auch am Gymnasium jeder Samstag unterrichtsfrei.

1997 - Seit 1955 ist der Landkreis Grafschaft Bentheim Patenkreis für den ehemaligen Kreis Elchniederung in Ostpreußen (heute: Slawsk, Region Kaliningrad). Darum hat es der Landkreis ermöglicht, dass im Gymnasium in einem Schaukasten eine kleine Ausstellung über die Elchniederung gezeigt und ein Elchgeweih aufgehängt wurde (KGS-Info 35, 7/1997).

Von 1993 - 1997 arbeitete die Lehrerin Frau Sabine Bette auf eigenen Wunsch als "Verwaltungshilfe für den Aufschwung Ost" am Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg. Sie wurde in der neu gegründeten Abteilung "Gymnasiale Oberstufe" (GOST) tätig und befasste sich mit Aufgaben für die Fächer Kunst und Musik. Im KGS-Info 38, 1/1999 berichtet Frau Bette über ihre dortigen Arbeitsschwerpunkte.

1998 - Seit Beginn des Schuljahres 1998/99 steht den Schülern des Gymnasiums, dank einer Aktion der Sparkassenstiftung "PC´s in die Schulen" ein neuer Raum mit zehn voll ausgestatteten Internet-PC´s zur Verfügung. Die Internet-AG hat ein Netzwerk aufgebaut, das es ermöglicht, mit jedem einzelnen Rechner separat Online zu gehen. Zur AG gehören 12 Schüler unter Leitung von Herrn Jürgen List (KGS-Info 38, 1/1999).

1999 - Im Rahmen des Schülerbegegnungsprogramms mit dem Ort Zelów nahe Lodz in Mittelpolen findet zunächst vom 14. - 25. März ein Besuch aus Zelów in Neuenhaus und dann vom 24. April bis 3. Mai der Gegenbesuch mit 12 Schülern aus der 11. Jahrgangsstufe in Zelów statt. Ein Bericht findet sich im KGS-Info 39, 1/2000, , ebenso über eine Schüleraustauschfahrt nach Riga mit Schülern aus dem 11. Jahrgang, über eine Studienfahrt nach Prag mit Schülern aus der 13. Jahrgangsstufe und über eine Austauschfahrt mit dem Lysee Charles Nodier in Dole/Frankreich. Zwei Schüler aus der 11. Klasse berichten über eine Woche mit dem Landtagsabgeordneten Herrn Kethorn im Niedersächsischen Landtag.

2000 - Im Rahmen der Partnerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim mit dem Kreis Slawsk im ehemaligen nördlichen Ostpreußen (Kaliningrader Gebiet) empfangen die KGS und das Gymnasium Neuenhaus Gäste. Sechs Jugendliche im Alter von 14 - 17 Jahren und ihre Lehrerin Irena Duchkina werden in Familien von Schülern in der Zeit vom 3. - 17. Oktober 2000 aufgenommen. Die Jugendlichen hospitieren im Unterricht (KGS-Info 41. 12/2000).

2001 - Das Mädchen-Volleyballteam des Neuenhauser Gymnasiums hat beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesfinale in Berlin erreicht. Dort sprang der achte Platz heraus. (GN, 23.05.2001).

Nach sechsmonatiger Bauzeit beziehen mit Beginn des Schuljahres 2001/02 drei zehnte Klassen des Gymnasiums Neuenhaus in einem viertel - kreisförmigen Anbau ihre neuen Klassenzimmer. Am 31.8.2001 wird der rund 500 Quadratmeter große und rund 1,4 Millionen Mark teure Erweiterungsbau auch offiziell eröffnet. Neben den drei neuen Klassenräumen verfügt das Gymnasium nun auch über eine zusätzliche Pausenhalle, weitere Toiletten und einen Funktionsraum. Die Erweiterung war notwendig, da das Gymnasium aufgrund stetig steigender Schülerzahlen akuten Raummangel hatte. Zur Zeit besuchen 557 Schüler das Gymnasium — Tendenz weiter steigend. Durch die Türen gelangen die Schüler direkt in die Pausenhalle. Das neue Gebäude ruht auf 48 Pfählen, die 20 Meter in die Erde reichen. Dies war nötig, da die Schule auf einem Sumpfgelände steht. In der neuen Pausenhalle sollen zusätzlich auch kleinere Veranstaltungen, sowohl schulischer als auch außerschulischer Art, stattfinden. Sie hat eine Größe von 125 Quadratmetern und bietet so rund 150 Gästen Platz (GN, 1.9.2001).

Drei Schülerinnen des Gymnasiums Neuenhaus qualifizieren sich mit dem flotten und wendigen Ponyhengst "Nevado" für das Finale des Schulwettbewerbs Reiten in der Oldenburger Weser-Ems-Halle (GN, 27.10.2001).

Die Oberstufe des Gymnasiums bekommt Besuch von Fachleuten, die schon jetzt tagtäglich mit der bevorstehenden Bargeld-Einführung des Euro zu tun haben. Die vier "Euro-Beauftragten" der Niedergrafschafter Volksbanken informieren die Schüler der Klassen 11 - 13 über alles Wissenswerte rund um das neue Geld (GN, 30.10.2001).

Die Grafschafter Sparkassenstiftung und der Landkreis stellen der Schule 25 neue Laptops und die dazugehörige Ausstattung zur Verfügung. Außerdem erhält sie den schnellen T-DSL-Internetzugang. Sie befindet sich dadurch auf dem neuesten Stand der Technik. Mit dieser erstklassigen Ausstattung wird es der Schule erleichtert, eine technische Grundbildung zu vermitteln, die der Bedeutung des wirtschaftlichen und technischen Strukturwandels in unserer Gesellschaft entspricht (GN, 27.10.2001).

2002 - Auf Drängen der Bezirksregierung haben sich die Schulträger, der Landkreis und die Samtgemeinde, entschlossen, zum Schuljahr 2002/2003 das Gymnasium um die Klassen sieben bis zehn (Mittelstufe) zu erweitern. Zugleich wird die KGS in der Mittelstufe um einen einzügigen gymnasialen Zweig aufgestockt. Das Gymnasium Neuenhaus, das nach der Gründung der KGS nur noch die Schuljahrgänge 11 - 13 umfasste, wird dadurch wieder ein vollausgebautes Gymnasium. Schulträger bleibt der Landkreis Grafschaft Bentheim (GN, 11.4. und 27.6.2001).

Vom Pausenhof aus ergibt sich vom Gymnasium Neuenhaus dieses Bild. Foto: Rackmann

2004 - Vier Gymnasiasten aus Neuenhaus werden Landessieger und erreichen das Finale beim ersten Bundeswettbewerb "Jugend gründet". Sie entwickelten ein "On-Bound-Diagnose-Clip", wodurch Fehlfunktionen bei Handys schnell gefunden werden können (GN, 10.2. und 11.6.2004).

Vom 18. bis 20. Februar berichtet ein Team, bestehend aus 4 Schülern aus dem Politik-Leistungskurs der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Neuenhaus und der Politiklehrer, als Online-Redaktion aus dem niedersächsischen Landtag über die dortigen Plenarsitzungen im Internet live unter "Online-Redaktionen" auf  "www.n-21.de". Der Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online", unter dessen Regie das ganze Projekt läuft, hat die "kleine Parlamentsredaktion" mit allem ausgestattet, was nötig ist: funkvernetzte Notebooks, Internetzugang, Digitalkameras, mp3-Player und Präsentationswand (GN,14.2. und 21.2.2004).

Das Gymnasium erweitert sein Angebot an Sprachkursen um eine Japan-AG, an der 12 Schüler in 2 Wochenstunden am Nachmittag teilnehmen. Das Projekt ergänzt das Sprachangebot der Schule, das jetzt sieben Fächer umfasst und Sprachen wie Russisch, Schwedisch oder Polnisch abdeckt (GN, 16.2.2004).

Sieben Schüler des Gymnasiums Neuenhaus, die Preisträger beim Vorlesewettbewerb der Kreissparkasse "Schüler lesen Platt" sind und alle aus Wilsum  kommen, tragen auf einer CD insgesamt 15 Texte vor, die von Wilsum und den Wilsumern handeln. Die Initiative ging von Britte Gövert, einer Schülerin der 12. Jahrgangsstufe, aus, die in ihrer Altersklasse im Vorjahr niedersächsische Vizemeisterin geworden ist (GN, 19.3.2004).

Das Gymnasium Neuenhaus wird nach "Lise Meitner" benannt. Sie gilt als eine der wichtigsten Atomphysikerinnen des vergangenen Jahrhunderts. Nach ihrer Flucht vor dem Nationalsozialismus nach Schweden leitet sie das Institut für Kernphysik an der Technischen Hochschule Stockholm und erhält 1955 den Otto-Hahn-Preis, 1959 das Bundesverdienstkreuz (GN, 28.6.2004; siehe auch im Internet bei Google unter: "Lise Meitner").

Das Bild zeigt den Eingang zum  "Lise-Meitner-Gymnasium" in Neuenhaus. Foto: Rackmann

Mit Ablauf des Schuljahres 2003/04  laufen die Orientierungsstufen in Niedersachsen aus. Zum 1.8.2004 gehen Schüler aus den Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen sowie 5 und 6 der bisherigen Orientierungsstufen in die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien über.

Das Gymnasium Neuenhaus erhält in Uelsen eine Außenstelle, die im ehemaligen Realschulgebäude untergebracht ist und künftig die Jahrgänge 5 bis 8 umfassen wird. Danach werden die Schüler nach Neuenhaus wechseln. Die Außenstelle Uelsen startet mit 133 Schülern der Jahrgänge 5 bis 7 in 6 Klassen. Die Zahl der Gymnasiasten aus der Samtgemeinde Uelsen steigt damit von bisher 31 auf 44 pro Jahrgang. 15 Lehrkräfte des Gymnasiums Neuenhaus unterrichten überwiegend in der Außenstelle. Die Leitung der Außenstelle übernimmt Jörg Leune, der vorher bis zum 1.2.2003 Didaktischer Leiter der KGS war und dann auf eigenen Wunsch an das Gymnasium versetzt wurde (GN, 20.8.2004).

Die Informationen zur Außenstelle Uelsen des Lise-Meitner-Gymnasiums finden Sie auch unter Uelsen/G18

2005 - Alle 40 Fünftklässler der Außenstelle Uelsen des Lise-Meitner-Gymnasiums lernen seit Beginn des Schuljahres ein Musikinstrument. Fünf Lehrer der Musikschule unterrichten in drei Gruppen das Spiel mit Holz-, Blechblas-, Streichinstrumenten und Schlagzeug. Diese Sonderförderung kostet die Eltern nur acht Euro pro Kind. Außerdem werden die Instrumente gestellt.  Der Ankauf der Blasinstrumente und des Schlagzeugs erfolgte durch den Landkreis als Schulträger, der Streichinstrumente durch den Förderverein der Schule. Diese Sonderförderung ist auf die Klassen 5 und 6 begrenzt (GN, 28.1.2005)

Ab 1.8.2005 ist die Außenstelle Uelsen mit vier Jahrgangsstufen komplett. In den 5. Jahrgang werden 56 Schüler aufgenommen. Dies sind 41 % aller Schüler der 5. Klassen in der Samtgemeinde Uelsen. Damit ist das Gymnasium die meist besuchte Schulform. Zur Einschulungsfeier ist der Staatssekretär Hartmut Saager aus dem Nds. Kultusministerium in Hannover gekommen, um sich eines der Ergebnisse der Schulreform vor Ort anzusehen (GN, 26.8.2005).

Zwei ehemalige Schülerinnen des Gymnasiums, Birte Gövert und Merle Ukena haben ein plattdeutsches Märchenbuch "De klainen Könningssönn" erstellt, das als Band 173 der Reihe "Das Bentheimer Land" des Heimatvereins Grafschaft Bentheim veröffentlicht worden ist. Die Idee hatte Birte Gövert, als sie in Klasse 11 die Aufgabe erhielt, eine Fortsetzungsgeschichte (in Hochdeutsch) zu Ende zu schreiben. Unterstützt wurde das Projekt von der Grafschafter Sparkassenstiftung (GN, 15.11.2005; GW, 16.11.2005)

2006 - Das Lise-Meitner-Gymnasium führt mit drei weiteren Schulen ein "Comenius-Projekt" durch, das drei Jahre dauert. Es sind die Gesamtschule in der Kleinstadt Klonowa in Westpolen (400 Schüler), das Elite-Internatsgymnasium in Usak in der Türkei  (162 Schüler),  eine Schule aus Hardenberg in den Niederlanden (3.100 Schüler) und federführend das Gymnasium in Neuenhaus. Im Mittelpunkt steht das kontinuierliche Arbeiten an vorgegebenen Themen und der Austausch der Ergebnisse über das Internet.
Im 1. Jahr geht es darum, die Wurzeln der nationalen Identität aufzuspüren. Es geht um die Suche nach Berührungspunkten mit der eigenen Geschichte, Kultur, Sprache und Religion. Im 2. Jahr geht es um die Geschichte seit 1933. Der Nationalsozialismus und die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die die Beziehungen der Länder und Menschen bis heute überschattet, sollen dabei unter verschiedenen Aspekten beleuchtet werden. Im 3. Jahr sollen die Schüler  sich Gedanken machen über ihre gemeinsame Zukunft in einem vereinten Europa. Dabei geht es sowohl um die wirtschaftliche als auch um die kulturelle Zusammenarbeit.

Daneben geht es um das Treffen von Delegationen der Partnerschulen in den einzelnen Schulen. So fand schon ein Besuch der Gesamtschule in Klonowa statt, an dem von Neuenhaus die Lehrerinnen Irmgard Schöffel und Edith Lorenzen und zwei Schüler teilnahmen. Für März 2006 ist ein Treffen in der Türkei vorgesehen, während im Juni zum Abschluss des ersten Projektjahres ein Treffen in Neuenhaus geplant ist, das in eine "Europäische Woche" mit Ausstellungen, Filmvorführungen, Konzerten und landestypischen Speisen und Getränken eingebettet werden soll (GN, 12.1.2006). Beim Besuch der Delegationen in Neuenhaus werden sie von Samtgemeindebürgermeister Johann Arends im alten Rathaus empfangen. Auf dem Programm stehen eine Fahrradtour, ein Grillabend, ein Besuch auf einem Bauernhof, Unterrichtsbesuche im Gymnasium und ein Besuch im Moormuseum in Groß Hesepe (GN, 14.6.2006).

Eine 6. Klasse des Gymnasiums nimmt beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen als jüngste Gruppe teil und gewinnt einen dritten Landespreis im Gruppenwettbewerb. Die Schüler begeistern Zuschauer und Jury mit ihrem Film "The little boy - a ghoststory" (Gespenstergeschichte) (GN, 4.7.2006).

24 Schüler der Oberstufe machen ihre ersten Erfahrungen als "Unternehmer". Auf Einladung des Industriellen Arbeitgeberverbandes (IAV) nehmen sie eine Woche lang am Planspiel "Management Information Game" teil (GN, 17.7.2006). Auch im folgenden Jahr wird das Planspiel durchgeführt (GN, 12.7.2007).

Die Theater-AG des Gymnasiums führt unter der Leitung von Klaus Thiele eine Eigenproduktion auf, die unter dem Arbeitstitel des bekannten Gretchen-Seufzers: "Zum Golde drängt, am Golde hängt ..." entstanden ist. Es handelt sich um ein szenisches Projekt, das von der Theatergruppe selbst erarbeitet worden ist und sich etlicher Anleihen aus Märchen, bei Shakespeare und Karl Marx bedient (GN, 12. und 18.7.2006).

Mit Hilfe einer Gruppe engagierter AG-Teilnehmer unter Federführung von W. Rackmann gibt das Lise-Meitner-Gymnasium erstmalig für das Schuljahr 2006/07 ein Jahrbuch heraus. Das Jahrbuch will Erinnerungen festhalten für die Zukunft, es will zeigen, welch vielfältiges und facettenreiches Leben an der Schule herrscht, es will die am Schulalltag Beteiligten motivieren zu außergewöhnlichen Projekten. Es will einen Beitrag leisten für die Kommunikation innerhalb der Schule, aber auch nach außen (aus dem Vorwort des Jahrbuches 2006/07, Seite 1). Die "Grafschafter Schulgeschichte" wird auch aus den Jahrbüchern wesentliche Informationen übernehmen.

Im Oktober 2006 nehmen 120 Schüler der 12. Jahrgänge aus den Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim, darunter 12 aus dem LMG Neuenhaus, an der 4. Schülerakademie im Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen-Holthausen teil. Die Seminarthemen reichen von Rhetorik über die Kunst des Filmens bis hin zur Chemie. Am Ende der Woche muss jedes Seminar in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung eine Präsentation der Ergebnisse vorführen. Alle Schüler erhalten ein Teilnahmezertifikat aus der Hand eines Vertreters aus dem Kultusministeriums (Jahrbuch 2006/07, Seite 10 - 11). Besonders begabte, motivierte und engagierte Gymnasiasten der 12 Jahrgänge haben seit 2003 die Möglichkeit, sich in den Herbstferien eine Woche intensiv mit Themen auseinander zu setzen, die im Rahmen des Schulunterrichts nicht oder nur selten behandelt werden. Die Schüler können sich nicht selbst bewerben - das Vorschlagsrecht liegt bei den jeweiligen Schulleitern. Die Schüler erlangen in arbeitsreichen Tagen entscheidende Schlüsselkompetenzen, die ihnen bei ihrer weiteren Entwicklung - besonders an Universitäten - deutlich weiterhelfen werden, da neben der erworbenen Sachkompetenz auch die Seminararbeitsform eingeübt wird.

2007 - Am 22.1.2007 besucht Dr. Artur Runge-Metzger von der Europäischen Kommission in Brüssel, der dortige Chef der EU-Delegation bei den letzten Welt-Klimakonferenzen, das Gymnasium in Neuenhaus  und bietet den Schülern der 11. und 12. Jahrgänge Informationen zur Klimaproblematik. Er beantwortet aber auch alle anderen Fragen zum Themenkomplex "Europa". Dr. Runge-Metzger ist gebürtiger Neuenhauser und legte hier 1977 sein Abitur ab. Nach Studium der Landwirtschaft in Göttingen kam er 1993 zur Europäischen Union. Nach Aufenthalten in Zimbabwe bis 1997 und in Sarajewo (Bosnien) leitet er seit 2003 das Referat für Klimaschutz. Mit 70 Mitarbeitern erarbeitet er Gesetzesvorschläge und nimmt an internationalen Verhandlungen teil (Jahrbuch 2006/07, S. 28-29, GN 23.1.2007).

Seit 1996 lädt der Förderverein des Gymnasiums zu Beginn eines jeden Jahres zu einem Sektempfang mit anschließendem Fachvortrag ein. In den wissenschaftlichen Vorträgen wurden seitdem folgende Themen behandelt:

Jahr

Referent

Thema

1996

Dr. med. Klaus Räder - leitender Arzt der Abteilung für Psychosomatische Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter im Kreiskrankenhaus Nordhorn

Essstörungen im Jugendalter                     

1997

Ministerialrat Rolf Bade - Nds. Kultusministerium

Die Reform der gymnasialen Oberstufe und des Abiturs

1998

Prof. Dr. Pott - Marienkrankenhaus Nordhorn

Das Bild des Menschen zwischen technischer Medizin und Hospizbewegung

1999

Andreas Sentker - Wissenschaftsredakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT

Das vermessene Hirn

2000

Gespräch mit Dr. Holtgrave - Sprecher der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung - mit Einführungsreferat Frau Sabine Stöhr - Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim industriellen Arbeitgeberverband e.V. in Hannover

Was erwartet die Wirtschaft von den heutigen Abiturientinnen und Abiturienten eines allgemein bildenden Gymnasiums an Fähigkeiten und Kenntnissen über den Wirtschaftsbereich und die Arbeitswelt?

2001

Prof. Dr. Thomas Ziehe - Professor für Pädagogik an der Universität Frankfurt/Main

Was wollen die Jugendlichen für sich? Was wollen wir von ihnen? - Zum Wandel kultureller Selbstverständlichkeiten bei heutigen Jugendlichen -

2002

Professor Michael Bette -
Kunsthochschule Potsdam

Sinn und Form
Vom Verlust des Ornaments

2003

Prof. Dr. Manfred Grieshaber - Institut für Zoophysiologie der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Mechanismen ökologischer Anpassung bei Tieren

2004

Prof. Dr. Manfred Hartogh - Musikwissenschaftler an der Fachhochschule Vechta

Ein Instrument erlernen - Über die Bedeutung des Musizierens für die Erziehung und Bildung junger Menschen

2005

Prof. Dr. Dr. h.c. Sigurt Hofmann - Kernphysiker der Darmstädter Gesellschaft für Schwerionenforschung

Lise Meitner und die Entdeckung des Elements 109 - Ein Einblick in die Forschungsarbeit des GSI

2006

Dr. Barbara Schmidttová - Universität Heidelberg

Fremdsprachenlernen: Wie funktioniert das? Psycholiguistische Hintergründe und länderspezifische Aspekte des Fremdsprachenlernens im europäischen Sprachraum

2007

Prof. Dr. Walter Krämer - Universität Dortmund

Deutschland - eine Republik der Panikmacher?

(Zum Neujahrsempfang 2007: Jahrbuch 2006/07, S. 30 - 31, GN, 27.1.2007) Nach 33 Jahren in Neuenhaus wird Herr Oberstudienrat Heinz-Dieter Heuer am 31.1.2007 in den Ruhestand verabschiedet (Jahrbuch 2006/07, S. 35).

Die Schülerin Briwan Murad erhält als erste Grafschafterin ein START-Stipendium. Die 19jährige aus der 12. Klasse kam 1999 mit ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland. Nach dem Abitur möchte sie Medizin studieren. Briwan gehört zu den ersten 19 Kindern aus Einwanderer- und Flüchtlingsfamilien in Niedersachsen, die in den Genuss der Sonderförderung kommen (Jahrbuch 2006/07,S. 37, GN, 13.2.2007).

Im Rahmen des internationalen Schülerprojektes "Comenius" (Siehe oben 2006) besuchen 25 Schüler und Lehrer aus den beteiligten Schulen Neuenhaus. In der zweiten Phase des Projektes geht es um den Zeitraum von 1930 bis heute, bei dem der komplette 9. Jahrgang des Lise-Meitner-Gymnasiums mitarbeitet. Etwa 100 Schüler arbeiten an zehn Themen in zwanzig Gruppen. Dabei geht es zum Beispiel um Energie, Tourismus und "Reich und arm". Weil die Themen einen starken regionalen Bezug haben, erfolgt ein Besuch im Povelturm-Museum, in dem die Geschichte der Textilindustrie in Nordhorn dargestellt und vom Museumsleiter Werner Straukamp erläutert wird (Jahrbuch 2006/07, S. 38, GN, 17.3.2007)

Die Firma WKS-Textilverarbeitung Wilsum und das Lise-Meitner-Gymnasium schließen einen Kooperationsvertrag mit zahlreichen Zielsetzungen, durch die die Berufsorientierung der Schüler verbessert werden soll. Die Schüler sollen beispielsweise fit gemacht werden für Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche. Sie sollen aber auch wirtschaftliche Zusammenhänge spielerisch über Planspiele begreifen. Die Palette setzt sich fort mit Betriebsbesichtigungen und Einzelpräsentationen, Informationsabenden für die Eltern der Schulabgänger bis hin zum vertieften Kennenlernen der Arbeitsfelder in den Ausbildungsbetrieben (Jahrbuch 2006/07, S. 40, GN, 8.4.2007).

Schon seit 31 Jahren besteht zwischen Neuenhaus und dem Gymnasium in Boussy St. Antoine aus der Nähe von Paris ein partnerschaftlicher Kontakt. Nach Aussagen des Französischlehrers Michel Sauvadet habe man dieses Mal die gemeinsamen Treffen in Boussy und Neuenhaus besonders sorgfältig vorbereitet. Die 70 teilnehmenden Schüler der 8. Klassen seien bereits vor zwei Jahren ausgewählt worden. So haben sich schon vor dem ersten Kennenlernen intensive Brieffreundschaften entwickelt. Die 35 Gäste aus Frankreich halten sich für zehn Tage in der Grafschaft auf, für die ein dichtes Programm entwickelt wird (Jahrbuch 2006/07, S. 45, GN, 14.6.2007).

In einer selbst organisierten "Aktion gegen Kinderarbeit" tragen 24 Schüler einer 6. Klasse der Außenstelle Uelsen mehr als 1.100 € an Spenden für das Kinderhilfswerk Unicef zusammen. Dazu erstellen die Schüler nach Behandlung der Problematik im Unterricht Informationsplakate über die Lebenssituationen von Kindern in Afrika und Südamerika und organisieren einen Aktionsnachmittag, in dem sie eine Stunde lang körperliche Arbeiten übernehmen, die sie sich von Familien, Freunden und Bekannten finanziell sponsern lassen (Jahrbuch 2006/07, S. 58, GN, 24.7.2007).

"Les Bleus et les Blancs" (die Blauen und die Weißen) lautet der Titel eines Films, mit dem 16 Schüler der 8. Klasse in der Außenstelle den ersten Landespreis beim Fremdsprachenwettbewerb und einen Sonderpreis beim Bundessprachenfest in Regensburg gewinnen. Die Betreuung der Gruppe übernimmt der Französischlehrer Michel Sauvadet (Jahrbuch 2006/07, S. 44, GN, 13.7.2007).

Im Zusammenhang mit der Errichtung des Evangelischen Gymnasiums in Nordhorn erfolgt die Behandlung des Tagesordnungspunktes "Inhaltliche Ausrichtung des ev. Gymnasiums - Abstimmung mit dem weiterem gymnasialen Angebot in der Grafschaft" im Kreisausschuss und im Schulausschuss des Landkreises. Hierzu wird der Schulamtsdirektor a. D. Heinz Ragnitz gebeten, die Schwerpunktsetzungen der Gymnasien herauszuarbeiten und mit den einzelnen Schulleitungen abzugleichen. Die Ergebnisse fasst er in einem Kurzbericht und einer Synopse zusammen, die auch von hier aus eingesehen werden können.

2008 - Beim Neujahrsempfang 2008 spricht Herr Dr. Dirk Ahner aus Brüssel über das Thema "Europa endet nicht an der Oder". Drei Schüler des Gymnasiums nehmen auf Landesebene am Schüler-Wettbewerb "Alte Sprachen 2007/2008" teil und qualifizieren sich für die zweite Runde. Sie gehören damit zu den 200 besten Lateinschülern von ganz Niedersachsen.   

Im Rahmen der Schulentwicklung und der Gesundheitsförderung finden an zwei Tagen in Februar die Projekttage Gesundheit für die Jahrgänge 5 und 7 statt. Die 16 Projektthemen berühren nahezu alle Fächer vom Sportunterricht über Geschichte, Deutsch, Religion bis hin zum Chemieunterricht.

In der Königsklasse des Schulschachs, dem Oberstufen - Wettbewerb, erringen die "Großmeister" auf Weser-Ems-Ebene den 1. Platz, ohne auch nur eine einzige Partie zu verlieren.

Dem Schüler Arne Gövert aus der 13. Jahrgangsstufe gelingt bei gymnasialen Premium-Wettbewerb "Jugend forscht" eine Erfindung, mit der erreicht wird, dass die bekannte Leuchte für eine Warnbake im Straßenbau unabhängig von externer Stromversorgung dauerhaft betrieben werden kann. Durch die Verwendung eines Windrades, das von den natürlichen Windströmungen und den vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen angetrieben wird und seinerseits einen Generator betreibt, wird ein Akku regelmäßig geladen, der die Leuchte mit Strom versorgt.
Nachtrag: Das Deutsche Patent- und Markenamt der Bundesrepublik hat diese Erfindung  als geschütztes Patent angenommen (Elternbrief 12/2009).

An dem bis zu 40 Jahre alten Gebäuden des Lise-Meitner-Gymnasiums "nagt der Zahn der Zeit". Immer wieder gibt es auf der 2000 qm großen Flachdachfläche nach Regenfällen Wasserschäden. Nach der Prioritätenliste des Landkreises ist eine grundlegende Sanierung der Dachflächen erst ab dem Jahre 2014 vorgesehen (GN, 8.5.2008). Eine Untersuchung auf der Grundlage der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) der RWE und der Fachhochschule in Dortmund ergibt, dass nach einer ersten groben Schätzung der Verwaltung zur energetischen Sanierung des Gymnasiums mit seinen etwa 6500 qm ein finanzieller Aufwand in Höhe von 1,5 Mill. € erforderlich ist. Das Ergebnis belegt, dass etwa 55 % mehr Energie verbraucht wird als in einem (fiktiven) vergleichbaren Referenzgebäude nach heutigem Neubaustandard. Nach Angaben von Landrat Kethorn ist die Fenstersanierung 2011 vorgesehen (GN, 30.5; GW, 4.6.2008).

Seit Monaten befasst sich der Schulvorstand mit den Plänen für eine offene Ganztagsschule. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden alle Gruppen der Schule über die bisherigen Ideen und Pläne informiert. Das Pro und Contra soll möglichst intensiv diskutiert werden. Nach Angaben des Landkreises soll der Bau einer Mensa noch in diesem Jahr vorangetrieben werden. Die Theater-AG führt das Theaterstück von Tschechow "Drei Schwestern" aus dem Jahre 1901 unter der Regie von Klaus Thiele auf (GN, 18.6.2008).

Das Abitur bestehen 99 Gymnasiasten. 36 kommen aus der Region Neuenhaus, 34 aus Emlichheim, 25 aus Uelsen, 3 aus Nordhorn und 1 aus Wietmarschen. Der Notendurchschnitt beträgt 2,66. 14 Prüflinge erreichen eine Eins vor dem Komma (GN, 28.6.2008).

Nach 36 gemeinsamen Jahren, von 1972 bis 2003 an der KGS und seitdem am Lise-Meitner-Gymnasium, werden Studiendirektor Jörg Leune und Studienrätin Elke Frank-Rußmann in den Ruhestand verabschiedet. Als Didaktischer Leiter der KGS hat Herr Leune den "Ständigen Pädaogischen Planungsausschuss" (SPPA) in 30 Jahren in mehr als 400 Sitzungen geleitet. Die Erfahrungen, die er in drei Jahrzehnten in der Schulleitung gesammelt hat, kamen ihm beim Aufbau der Außenstelle Uelsen des Gymnasiums zugute. Herr Leune führt in seinen Abschiedsworten aus, dass er sich stets dem Humboldtschen Bildungsideal verpflichtet gefühlt habe, wonach jeder Schüler, unabhängig von seiner Herkunft, eine Allgemeinbildung erhalten soll (GN, 10.7.2008).

Die neue Leiterin der Außenstelle Uelsen ist Frau Studiendirektorin Dita Kift. Die gebürtige, 41-jährige Emlichheimerin unterrichtet seit 2003 am Gymnasium. In der Außenstelle werden zur Zeit 191 Schüler von 23 Lehrern unterrichtet (GN, 26.8.2008).

Am Lise-Meitner-Gymnasium erfolgen Überlegungen, den Ganztagsbetrieb an der Schule ab 2009 zu starten. Bei 30 bis 34 Pflichtstunden, dazu wahlfreien Unterricht und Arbeitsgemeinschaften, findet schon seit Jahren regelmäßig Nachmittagsunterricht statt. An manchen Tagen sind die Schüler von 7.30 bis 15 Uhr in der Schule, dies ohne Mittagessen und ohne längeren Pausen. Die Planung für den Bau der Mensa hat der Landkreis als Schulträger bereits in Auftrag gegeben. Die Diskussion über die Gestaltung des Ganztagsbetriebes soll in allen Gremien der Schule erfolgen (GN, 5.9.2008).

Vier Schüler fahren als Online-Redakteure unter Leitung des Lehrers Marco Schildt in den Nds. Landtag und üben sich dort als Nachwuchsjournalisten. Ansprechpartner im Landtag ist der Abgeordnete Reinhold Hilbers (GN, 24.9.2008).

Der Förderverein des Gymnasiums feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Den Höhepunkt bildet ein Festkonzert der "Synfonia Jong Twente" unter der Leitung von Alexander Jeluk. Das Forum ist mit Schülerarbeiten der vergangenen Jahre festlich geschmückt. Den Festvortrag hält der Vorsitzende des Fördervereins, Roderich Freiherr von Waldenfels. Der Förderverein ist aus dem "Aktionskreis für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft" hervorgegangen und hat dann seit Mitte der 1990er Jahre einen großen Aufschwung genommen. Sein heutiges Ziel ist nicht mehr so sehr eine Ergänzung der Pflichtaufgaben  des Schulträgers, sondern die gezielte Förderung von Projekten, die über die üblichen Aufgaben der Schule hinaus der allgemeinen Bildung ihrer Schüler dienen (GN, 1.10.2008).

Nach Regenschauern dringt in mehrere Räume durch das Dach und die Fensterrahmen Wasser ein. Nach Ansicht des Schulleiters reiche ab einer bestimmten Regenmenge die Kapazität der Rohre nicht mehr aus. Die aktuellen Wasserschäden seien ein Beleg für den dringenden Sanierungsbedarf der 40 Jahre alten Gebäudehülle. Eine Sanierung durch den Schulträger ist jedoch erst 2011 vorgesehen. Die geschätzten Kosten betragen 1,5 Mill. € (GN,2.10., Leserbriefe vom 7. und 11. 10., GN, 17.10. 2008).


An der Schülerakademie des Luwig-Windhorst-Hauses in Lingen-Holthausen in den Herbstferien nehmen jedes Jahr Schüler des 12. Jahrgangs aus 15 Gymnasien im Emsland und in der Grafschaft Bentheim auf Vorschllag der Schule teil. Vom Lise-Meitner-Gymnasium sind es in diesem Jahr 12 Schüler (Elternbrief 3/I-2008/09, Okt. 2008)


Im Zeichen des am Gymnasium immer mehr zunehmenden Nachmittagsunterricht, vor allem im Hinblick auf die von der Schule gewünschte Ganztagsbeschulung, ist eine funktionsgerchte Cafeteria/ Mensa unabdingbar. Folgende Eckpunkte sind von der Kreisverwaltung für die Baumaßnahme im Jahre 2009 vorgesehen:
- Die Cafeteria soll für 120 Schülerinnen und Schüler ausgerichtet werden,
- Der Küchenbereich soll als modifizierte Ausgabeküche konzipiert werden,
- Es muss eine spätere Vergrößerungsmöglichkeit vorgesehen werden.
Voraussichtliche Kosten: 1,8 Mill. Euro
(Quelle: Beschlussvorlage für den Schulausschuss, 20.11.2008; GN,3.1.2009).


Als Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins Roderich Freiherr von Waldenfels, der nach Sachsen-Anhalt verzogen ist, wird der Samtgemeindebürgermeister und Neuenhauser Stadtdirektor Johann Arends gewählt. Unter der Leitung des neuen Vorsitzenden beschließen die Mitglieder, eine Publikation in Arbeit zu nehmen, in der die Anfänge des Vereins vor 40 Jahren dokumentiert werden sollen (GN).


2009 - Im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges des Fördervereins am 8. Januar steht das Gesprächs-konzert als Fachvortrag 2009 mit Hermann Kretschmer, Abiturient des Gymnasiums 1977 und inzwischen in der neuen Musikszene als Pianist und Komponist zu Ruhm gekommen (Elterbrief 5-2008/09, Dez. 2008; GN 12.1.2009).


Der Leiter des Lise-Meitner-Gymnasiums Gerhard Herrenbrück und der Mediziner und Chemiker Friedrich Portheine gründen die Lise-Meitner-Stiftung. Die Stiftung soll Abiturienten Mut machen, ein Studium zu beginnen, und sie finanziell unterstützen. Für Portheine ist die Stiftung eine Würdigung der Person und eine Art Wiedergutmachung für das, "was  die Nazis Lise Meitner (mit Entzug der Lehrerlaubnis und der Emigration nach Schweden) angetan haben". Die Stiftung wird von der "Stiftung Grafschaft Bentheim" der Volksbanken unterstützt (GN, 6.1.2009).


Im Rahmen des "Comenius-Projektes"  des Lise-Meitner-Gymnasiums treffen sich in Catanzoro (der Provinzhauptstadt Kalabriens in Süditalien) Vertreter von Schulen aus Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Polen, Ungarn, der Slowakei, der Türkei und der Karibikinsel Martinique sowie vom Lise-Meitner Gymnasium Anna Mack (Name vor der Hochzeit: Irmgard Schöffel) und Markus Pfeifer. Thema des Treffens ist die Organisation der Zusammenarbeit bei der Erstellung einer internationalen Schülerzeitung in Online- und Printversion (GN, 5.2.2009).


In Eltern-Infomationsabenden am 10. (Uelsen) und 11. März (Neuenhaus) wird die Einführung der Offenen Ganztagsschule diskutiert. Danach votiert der Schulelternrat am 18. März einmütig für eine Offene Ganztagsschule (Elternbriefe 7/II und 8/II; zur Lage der Cafeteria siehe: Hompage!).


Auf Vorschlag der Schule ist Eva Linnenbaum als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgewählt worden. Direkt zu Beginn des Studiums ist ihr das Stipendium zuerkannt worden, eine ganz ungewöhnliche Auszeichnung (Elternbrief 7/II).


Der Kreisausschuss beschließt neben dem Neubau der Cafeteria/ Mensa (1,9 Mill.€) auch die seit langem geforderte Sanierung des Hauptgebäude (2,6 Mill. €, 50 % 2009, 50 % 2010) (Elterbrief 8/II).


Die Badminton-Schulmannschaft des Lise-Meitner-Gymnasiums qualifiziert sich beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" in ihrer Wettkampfklasse III für das Bundesfinale in Berlin. Die Mädchen sind zum dritten Male in Berlin dabei, für die Jungen ist es eine Premiere (GN, 28.3.2009). Es reicht jedoch nur für einen Platz im unteren Mittelfeld der Tabelle (Elternbrief).


23 Schüler der Oberstufe beschäftigen sich im Rahmen des Wirtschaftsplanspiels "Mangement Information Game (MIG)" mit der Entwicklung von Getränkezapfmaschinen, deren Markteinführung rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 geplant ist. Gastgeber für dieses einwöchige Planspiel, welches der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland e.V. (IAV) organisiert, ist erneut die Grafschafter Volksbank. Weitere 19 Unternehmungen der Region unterstützen das MIG 2009 außerdem durchfinanzielle Mittel, die Entsendung von Fachreferenten oder die Durchführung von Betreibsbesichtigungen. Nach den geltenden Spielregeln werden die teilnehmenden Schüler Vorstandsmitglieder von drei konkurrierenden Aktiengesellschaften, die ihr jeweils entwickeltes Marketingkonzept den fiktiven "Einkäufern" vorstellen und den Hauptversammlungen der Gesellschaften präsentieren. Die Art der Vermittlung von ökonomischen Grundkenntnissen und die damit verbundene Nachwuchsförderung durch das MIG wird allemein gelobt (GN, 26.4.2009, auch Elternbrief der Schule).


Zum dreißigsten Mal findet ein Schüleraustausch zwischen Neuenhaus und Boussy St. Antoine statt. Im Mai fuhren 27 Schüler aus Neuenhaus dorthin. Der Gegenbesuch mit 34 Schülern und drei Lehrern findet im Mai statt (GN, 28.5.2009,  auch Elternbrief der Schule).


Mit Schreiben vom 28.5.2009 beantragt das Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus und Uelsen auf der Grundlage einstimmiger Beschlüsse der zuständigen Gremien der Schule beim Kulturminister die Genehmigung zur Errichtung einer Offenen Ganztagsschule zum Schuljahr 2010/11. Das Angebot soll an vier Tagen pro Woche gelten. In den konzeptionellen Überlegungen des Antrags heißt es: "Die veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sich Kindheit und Jugend, Schule und Lernen  bewegen, sind mit den Mitteln der traditionellen Halbtagsschule, die sich als reine Unterrichtsschule versteht, nicht mehr angemessen zu berücksichtigen. Deshalb wollen wir unsere Schule zu einer ganztägigen Einrichtung weiter entwickeln, in der neben dem Pflichtunterricht freiwillige Angebote stehen,

  • die den Schüler in seinem schulischen Lernen begleiten und fördern,
  • die ihn in seiner Persönlichkeit anregen und entwickeln,
  • die neben den kognitiven auch seine sozialen und kulturellen Horizonte erweitern und
  • die ihn auf ein Leben außerhalb und nach der Schule im Sinne von Berufsfindung und verantwortlicher Lebensplanung vorbereiten.

Das wollen wir erreichen durch vier pädagogische und organisatorische Veränderungen und Weiterentwicklungen unserer bisherigen Arbeit und unserer schulischen Strukturen. Es sind dies
a) Rhythmisierung des Schulalltags
b) umfassendes Förder- und Unterstützungsangebot incl. Hausaufgabenbetreuung
c) Öffnung der Schule für außerschulische Kooperationspartner
d) im Ergebnis: Verbesserung der Schulqualität" (Quelle: Antrag der Schule)

Der Landkreis gibt hierzu eine positive Stellungnahme ab (Beschlussvorlage des Schulausschusses vom 27.7.2009).


Im Vorlese-Wettbewerb "Schüler lesen Platt" auf Bezirksebene gewinnt Andrea Boerrigter den 1. Platz. Die Bezirksmeisterin lebt in Wilsum und hat am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus gerade das Abitur gemacht (GN, 5.6.2009).


Die Theater-AG hat in diesem Jahr mit der "Antigone" des Sophokles die "Mutter aller Tragödien" einstudiert.Wie kein anderes griechisches Drama hatdieses im Jahre 424 v. Chr. zuerst aufgeführte Stück die Nachwelt über das Wesen der Tragödie angeregt. Die Premiere im Busdepot ist ein eindruchvolles Erlebnis. Klaus Thiele setzt in seiner Inszenierung ganzauf Sprache und Bewegung (GN, 9.6. und 17.6.2009).


Auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 22.6.2009 schließt das Lise-Meitner-Gymnasium mit der Grafschafter Volksbank einen Kooperationsvertrag ab, in dem die Zielvereinbarungen  der Zusammenarbeit formuliert sind, wie sie seit langem gelten und zukünftig gefestigt werden sollen (Elternbrief, September 2009).


Der Französisch-Wettbewerb-AG ist es beim zweiten Versuch zum zweiten Mal gelungen, das Bundesfinale in Wiesbaden zu erreichen. Sechs Wochen vorher erhält die AG die Mitteilung, dass sie daran teilnehmen dürfte, wenn sie aus ihrem Film "Naima" ein Bühnenstück mache. Die 13 Schüler entscheiden sich spontan, die Herausforderung anzunehmen und ändern das Drehbuch entsprechend. "Das Stück wurde sehr überzeugend gespielt und bekam kräftigen Beifall", berichtet Michael Sauvadet nach der Rückkehr nach Neuenhaus (GN, 25.6.2009).


Die Sanierung der Gebäudehülle des Lise-Meitner-Gymnasiums beginnt sofort nach Beginn der Sommerferien. Am Nachmittag ist das Gebäude schon eingerüstet. Maßnahmen für mehr als 2,5 Millionen Euro werden in den nächstn Monaten durchgeführt. Möglich geworden ist die rasche Umsetzung durch das Zukunftsinvestitionsgesetz der Bundesregierung. Die Sanierung soll im Laufe des Sommers 2010 abgeschlossen sein. Das Dach wird komplett neu aufgebaut und unter energetschen Aspekten saniert. Auch werden die Fassaden inklusive Fenster erneuert. Zukünftig werden Aluminiumkonstruktionen nach neuestem Energiestandard verwendet und ein modernes Wärmeverbundsystem installiert (GW, 1.7.2009
; Vechte-Kurier 7/2009). Im Zuge der Erneuerung des Daches dringt Regenwasser in das Gebäude ein. Hiervon sind vier Klassenräume und ein Teil des Flures betroffen. Die Kreisverwaltung beziffert den Schaden auf mindestens 15.000 Euro (GN, 16.7.2009).


Das Gymnasium Emlichheim und das Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus wollen künftig intensiver zusammenarbeiten. Das sieht ein Kooperationsvertrag der Schulen vor, den die Schulleiter Fenni Brink und Gerhart Herrenbrück zu Beginn des Schuljahres unterzeichnet haben. Ziel der Zusammenarbeit soll es sein, den Emlichheimer Schülern den Übergang von der zehnten zur elften Klasse zu erleichtern. Hintergrund ist, dass sich die Einführungsphase in die Oberstufe durch die Verkürzung auf zwölf Jahre bis zum Abitur in den zehnten Jahrgang verschoben hat. Das bedeutet: Wenn die Gymnasiasten aus Emlichheim nach Neuenhaus wechseln, starten sie gleich in die abiturrelevante Qualifikationsphase und haben keine Zeit, sich an die neue Schule zu gewöhnen, wie es bisher der Fall war. Vorgesehen ist besonders, dass Lehrer aus Neuenhaus in der zehnten Klasse in Emlichheim unterrichten und Lehrer aus Emlichheim in der Qualifikationsphase in Neuenhaus eingesetzt werden. Es soll zudem ein einger Austausch in den Fachkonferenzen erfolgen (GN, 5.8.2009).


Am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus wird mit dem "ersten Spatenstich" der Grundstein für den Neubau von Mensa und Cafeteria gelegt. Der eingeschossige Neubau wird einen Speisesaal mit circa 140 Sitzplätzen, angegliederte Küchenräume und einen Kiosk mit zusätzlicher Ausgabe zum Außenbereich erhalten. Im Zuge der Arbeiten entstehen ebenfalls neue Toilettenanlagen und ein Behinderten-WC. Der Landkreis als Schulträger finanziert die Kosten in Höhe von 1,9 Mill. Euro mit eigenen Mitteln. Im kommenden Jahr soll außerdem mit dem Bau zusätzlicher Räume für die Ganztagsangebote begonnen werden (GN, 26.8. und GW, 2.9.2009).


Seit Anfang des Schuljahres unterrichtet Noriko Osaka in Neuenhaus die Fächer Japanisch und Englisch. Die 37-jährige Japanerin ist eine von fünf Lehrkräften, die ihr Heimatland als Kulturbotschafter in alle Welt entsenden. Japanisch steht in Neuenhaus schon seit sechs Jahren auf dem Stundenplan. Ein deutscher Lehrer hat das Fach hier eingeführt. Das Interesse am Japanisch-Unterricht ist groß. Etwa 25 Schüler haben sich jetzt für Japanisch als Arbeitsgemeinschaft und Seminarfach angemeldet, obwohl sie ihre Seminararbeit über Geschichte, Kultur und Religion des fernöstlichen Landes in englischer Sprache schreiben müssen (GN, 26.8. und 1.9.2009).


Die Lise-Meitner-Stiftung hat erstmals einen Preis ausgeschüttet. Die 19-jährige Vera Bouws aus Emlichheim erhält 1500 Euro als Starthilfe für den Übergang von der Schule zum Studium. Die Stiftung ist vor einem Jahr von dem Mediziner und Chemiker Friedrich Portheine und vom Leiter des Lise-Meitner-Gymnasiums, Gerhard Herrenbrück, gegründet worden (GN, 11.9.2009).


Die KMK hat das Comenius-Projekt G@t! - The European Feeling - und den dazu gefertigten Zwischenbericht lobend hervorgehoben: "Der Bericht ist besonders aufgefallen und zeugt von einer sehr guten und aktiven COMENIUS-Arbeit". Die Schule bekundet der Projektleiterin, Frau Oberstudienrätin Anna Mack, ihren besonderen Respekt (Elternbrief September 2009).


Die Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein Sommerfest organisiert. Neben Ständen, an denen sie Speisen und Getränke anboten, gab es ein Rahmenprogramm, unter anderem mit einer Lehrerversteigerung und musikalischen Darbietungen einzelner Schüler und Bands. Durch die Einnahmen war es der Schülervertretung mit Ester Massier, Oliver Völkerink und Nora Stülen und ihrer Vertrauenslehrerin Sabine Ellerbrock  am Montag möglich, dem Hof Blekker in Uelsen einen Scheck über 1100 Euro zu überreichen. Frank Wilken, Leiter der Einrichtung, bedankte sich für das Engagement der Schüler(GN,25.9.2009).


Wie in jedem Jahr findet in der zweiten Woche der Herbstferien im Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen die Schülerakademie statt.  In diesem Jahr sind von der Schule 16 Schüler aus dem 12. Jahrgang benannt und eingeladen worden (Elternbrief, September 2009).


Etwa 50 Menschen haben in Neuenhaus der Zerstörung der Synagoge vor 71 Jahren gedacht. Schüler der Klasse 10 R des Gymnasiums gestalteten mit ihrem Lehrer Marcus Pfeiffer die Gedenkveranstaltung (GN, 11.11.2009).


Noriko Osaka, Austauschlehrerin am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus, bietet einen Japanischkus für Erwachsene an. Sie vermittelt Grundkenntnisse der vereinfachten japanischen Sprache sowie Aspekte der japanischen Kultur: Kalligrafie, Musik, Origami. Außerdem soll gemeinsam Sushi zubereitet werden(GN, 6.11.2009).


Mehr als 100 Gymnasiasten aus Neuenhaus, Uelsen und Emlichheim nahmen als Gäste an einem Internetwettbewerb für  Schüler aus Schleswig-Holstein teil. „Es gibt keinen Gewinn. Nur der Wettbewerb zählt. Die Begeisterung bei den Schülern ist sehr groß“, sagten die Mathelehrer Christian Hiller und Christina Porthuis sowie Elternvertreter Ewald Straten. Sie hatten mit Fünft- bis Achtklässlern zum ersten Mal an einer „Langen Nacht der Mathematik“ teilgenommen. In der ersten Runde hatten die Schüler je nach Jahrgangsstufe insgesamt 20 Rechenaufgaben zu lösen. In Runde zwei mussten die Schüler nicht nur die richtigen Ergebnisse finden, sondern auch die passenden Lösungswege in einem Text darstellen.
Am erfolgreichsten war die Gruppe Stier aus der Klasse 5 s,  die unter den fast 2.000 Gruppn bundesweit Platz 74 belegte. Gerhard Herrenbrück, Direktor des Lise-Meitner-Gymnasiums, versprach den Teilnehmern, dass die Mathenacht im nächsten Jahr wieder am Gymnasium in Neuenhaus oder in Uelsen stattfinden werde (GN, 13.11. und 26.11. ; SZ, 6.12.; Elternbrief 12/2009).


Die SV führt nach einer zweijährien Pause erneut eine T-Shirt-Aktion durch, bei der neben T-Shirts auch Polos, Pullover und Westen gekauft werden können (Elternbrief 12/2009).

Kurz vor Weihnachten findet das traditionelle Weihnachtskonzert unter dem Motto "Schüler musizieren für amnesty international". Viele Gruppen und Stilrichtungen stehen auf dem Programm:
- das Seminarfach-Orchester unter Leitung von Frau Poorthuis und Herrn Lins
- das Lise-Meitner-Vokalensemble unter der Leitung von Herrn Herbers
- die Streicherklasse des 6. Jahrgangs in Uelsen unter Leitung von Frau Hoekstra
- die Klasse 8 A der Realschule Neuenhaus
- die Tanz-AG der 7. Klassen unter der Leitung von Frau Schröder
- die Klasse 6 S mit einem Bewegungstheater zur Arbeit von Amnesty International
- der Chor der 6. und 7. Klassen mit zwei Titeln von Michael Jackson
- das Lehrer-Glockenspiel-Ensemble, erst kürzlich gegründet, aber schon konzertreif
- und natürlich die Star-Solisten des LMG: Gerald Geerink, Jana Schoo (Gesang), Andree Lernhoff (Alt-Saxofon) u.a.
(Elternbrief 12/2009).


Am letzten Schultag findet wieder die große Weihnachtsaktion für einen guten Zweck statt, mit Basar, Show, Spiel und Tanz, Essen und Trinken im ganzen Gymnasium (Elternbrief 12/2009).


2010 - Umbauten
Nach Aussagen von Samtgemeindebürgermeister Arends beteiligt sich die Samtgemeinde am Umbau des Foyers. Umbauten die primär schulischen Zwecken dienen, etwa die neuen Toiletten, bezahlt der Landkreis als Schulträger, Umbauten für kulturelle Zwecke die Samtgemeinde. Mit einem Anteil von 76.000 € werden u.a. Lagerflächen für Stühle und mobile Bühnen sowie eine Künstlergarderobe geschaffen. (GN, 8.1.2010)


Zeugnisausgabe
Wie in den letzten beiden Jahren gibt es auch in diesem Schuljahr einen doppelten Halbjahreswechsel mit der Zeugnisausgabe: Für die 360 Schüler der Jahrgänge 11 bis 13 findet er zu Weihnachten statt, für die übrigen 600 Schüler der Jahrgänge 5 - 10 wie üblich am 1. Februar. (Elternbrief Nr. 6/1/2010)


"Messe für Ausbildung und Studium"
Am 26. Februar fahren 117 Schüler des Doppeljahrgangs  nach Hamburg zur riesigen "Messe für Ausbildung und Studium". 300 Unternehmungen, Hochschulen und Behörden informieren über Ausbildungsberufe und Studiengänge. Man bekommt Bewerbungstipps, Hilfe bei der Berufsorientierung und man erlebt Berufe live. (Elternbrief Nr. 6, 1/2010)


Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang des Lise-Meitner-Gymnasiums fordert der Regisseur und Medienpädagoge Wilfried Brüning seine 150 Zuhörer auf, den passiven Bildschirmkonsum ihrer Kinder zu begrenzen. An Beispielen zeigt er die negativen Folgen übermässigen PC-Spiel- und TV-Konsums auf. (GN, 21.1.2010)


Forschungen

21 Zwölfklässler erforschen gemeinsam mit ihrem Biologielehrer Marc André Kaufhold und Experten des Neandertal-Museums in Mettmann an einem Wochenende die Entwicklung des Menschen. Ihr erworbenes Wissen präsentieren sie in der Dauerausstellung des Museums. Der Förderverein des Lise-Meitner-Gymnasiums unterstützt das Projekt finanziell. (GN, 23.1.2010)


Spenden
Eine Spende von 2.000 € übergeben Schülervertreter an die Menschenrechtsorganisation "terre des hommes" für ein Projekt in Indien und an den Verein "Helft den Waisen und Straßenkindern in Cajamarca/ Peru". Das Geld ist der Erlös des Weihnachtsbasars, den die Schüler des 13.Jahrgangs am letzten Tag vor den Weihnachtsferien veranstalteten. (GN, 29.1.2010)


Lesewettbewerb

Erste Sieger beim diesjährigen Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels in den 6. Klassen auf Kreisebene sind:
in der Gruppe A (Hauptschulen) : Maximilian Walzog, Hauptschule Lohne,
in der Gruppe B (Realschulen und Gymnasien): Niklas Schmidt, Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus.
(GN, 31.1. und 8.2.2010; Elternbrief 2/2010)


"Jugend trainiert für Olympia"
Der Bezirksentscheid von "Jugend trainiert für Olympia" in Badminton wird in diesem Jahr vom Lise-Meitner-Gymnasium ausgerichtet. Beide Mannschaften der Schule in der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen siegen jeweils mit 7 : 0 Punkten. Unter der Leitung von Frau Studienräten Hoffmann in Verbindung mit Herrn Schlüter vom SV Veldhausen 07 ist die Schule eine echte Badminton-Hochburg geworden (Elternbrief 2/2010). Die Landesmeisterschaft fand dann in Braunschweig, das Finale in Berlin statt. (SZ, 28.3.2010) Dort erreichte das Team überraschend den sechsten Platz. (GN, 22.5.2010)


Mathematik-Olympiade
Eine ehrenvolle Einladung erhält der "Mathecack" Juri Vana aus der Klasse 6T. Aufgrund seiner vortrefflichen Wettbewerbsergebnisse in der Mathematik-Olympiade ist er zu niedersächischen Landesrunde nach Göttingen eingeladen worden. (Elternbrief 2/2010; GW, 10.3.2010)


Schülerplanspiel
24 Oberstufenschüler erleben das Thema Wirtschaft von einer ganz anderen Seite, als sie in dem Schülerplanspiel "Management Information Game" (MIG) in die Rolle von Vorstandsvorsitzenden dreier fiktiver, miteinaner konkurrierender Aktiengesellschaften wechseln. Gastgeber der Spielwoche, die vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland (IAV) organisiert wurde, war die Grafschafter Volksbank eG in Neuenhaus. Die Schule dankt den Sponsoren für die Finanzierung, für die Bereitstellung von fachkundigen Referenten und auch für die Öffnung der Betriebe. (GW, 3.3.2010, Elternbrief 2/2010)


Ruhestand
Der stellvertretende Leiter des Gymnasiums , Heinz-Peter Platen, wird in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihm verliert die Schule einen Studiendirektor, "dessen Kraft, Disziplin und Gewissenhaftigkeit nicht nur im Alltag der Schule Zeichen der Verlässlichkeit setzten, sondern der auch als eine der großen prägenden Figuren in der Geschichte der Schule überhaupt zu sehen ist", so Schulleiter Gerhard Herrenbrück in seiner Dankesrede. Herr Platen war seit 1977 in Neuenhaus tätig, davon seit über 25 Jahren in leitender Funktion. Der Ltd. Regierungsschuldirektor Rolf Hopster von der Landesschulbehörde in Osnabrück weist auf das bedeutende überregionale Engagement Platens hin. So habe er bei wichtiger Kommissionsarbeit des Kultusministeriums, in der Verbandsarbeit und bei überregionalen Fortbildungen Zeichen gesetzt. Die Liste derjenigen, die von Herrn Platen Abschied nehmen und ihm danken, ist sehr lang. (GN, 19.3.2010; Elternbrief,3/2010)


amnesty- Festival

Viele Klassen und Schülergruppen musizieren, tanzen, singen und bringen Informationen zu menschenrechtsrelevanten Themen. Schwerpunktthema des Festivals ist die Lage der Roma-Familien in den osteuropäischen Ländern. Außerdem spielt die aus einer Roma-Familie stammende Nordhornerin Enisa Kunert Klavier und berichtet über ihre Familie, die in einem Slum in Montenegro lebt. (Elternbrief 4/2010; GN, 20.4.2010)


Nachwuchswettbewerb
"Wenn starker Regen einsetzt, sollte die Markise rechtzeitig eingefahren werden, damit sich keine feuchten Stoffbahnen aufeinander wickeln. Eine Steuerung regelt das Aus- und Einfahren automatisch nach Sonnen- und Regensituationen und kann darüber hinaus auch individuellen Bedürfnissen angepasst werden". Mit diesem Konzept gewinnen die beiden Schülerinnen Saskia Venneklaas (16) und Inga Johannink (17) aus Klasse 11 des Lise-Meitner-Gymnasiums im Nachwuchswettbewerb "Invent a Chlip" , den der Verband der Elektroindustrie ausgerichtet hat, und qualifizieren sich für die Praxisphase des Wettbewerbs, die an der Leibnitz-Universität Hannover durchgeführt wird. Dort treffen sie auf Profis, die ihnen alles rund ums Chipdesign beibringen werden. Neben attraktiven Geldpreisen erwartet die Sieger u.a. die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. (GN, 19.5.2010)


Mensabetrieb
Für den Mensabetrieb am Lise-Meitner-Gymnasium wird zukünftig die Lebenshilfe zuständig sein. Eine offizielle Vertragsunterzeichnung besiegelte die Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Nordhorner Lebenshilfe. Für den reibungslosen Ablauf werden vier Beschäftigte der Lebenshilfe und vier ausgebildete Hauswirtschafterinnen aus dem Kreis der Landfrauen zuständig sein. Das Team wird auch den Betrieb des Kiosks übernehmen. Die Mensa, die für 1,9 Mill. Euro erstellt wird, umfasst 132 Sitzplätze und wird nach den Sommerferien ihren Betrieb aufnehmen. Die Beschäftigten werden jeden Tag ein warmes Mittagessen zum Preis von drei Euro aufbereiten, das vom Fertigessenhersteller "Apetito" aus Rheine geliefert wird. Im Kiosk gibt es belegte Brötchen und Snacks, wobei das Augenmerk auf eine gesunde und vollwertige Ernährung gelegt wird.  (GN, 31.5.2010)


"Gib dem, der da hat!"
Die Theater-AG des Lise-Meitner-Gymnasiums spielt "Berthold Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe". (Elternbrief 5/2010)


Einladung
Ein ehrenvolle Einladung zur Deutschen Schülerakademie erhält Daniel Pieper aus dem Doppeljahrgang der Oberstufe: Vom 15. bis 31. Juli 2010 nimmt er an der Akademie in Rostock teil; Thema: "It´s magic - kaum zu glaubende mathematische Problemlösungen". Studienrat Schill, der Beauftragte für Hochbegabtenförderung und Stipendienvergabe in der Oberstufe , hatte ihn dafür vorgeschlagen (Elternbrief 6/2010).


Fassade des Lise-Meitner-Gymnasiums
Zum "Tag der Architektur" in Niedersachsen am 27. Juni 2010 wurde auch die neue Fassade des Lise-Meitner-Gymnasiums des Architekturbüros Potgeter + Werning aus Nordhorn ausgewählt, das nach der Architektenkammer ein Beispiel für gute Architektur ist.




Schulleitung
Studienrat
Andreas Langlet ist offiziell mit dem Posten des Stellvertretenden Direktors am Lise-Meitner-Gymnasium beauftragt worden. Er hat bereits seit Ostern 2009 kommissarisch die Aufgabe des Stundenplanmachers inne, nachdem Heinz-Peter Platen aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist. Neben dem Stundenplan soll Herr Langlet weiterhin den Hochbegabtenverbund  mit den Grundschulen Neuenhaus und Veldhausen sowie dem Johannes-Kindergarten koordinieren. Außerdem will er als Stellvertreter der künftigen Schulleiterin Silvia Pünt-Kohoff als Nachfolgerin von Herrn Oberstudiendirektor Herrenbrück, der zum Schuljahrsende in den Ruhestand versetzt wird, nach eigenen Worten bei Schülern und Eltern um Akzeptanz für die Ganztagsangebote werben, die zum kommenden Schuljahr starten. Der 38-jährige Lehrer für Geschichte und Mathematik unterrichtet seit November 2004 in Neuenhaus. (GN, 8.7.2010)

Lise-Meitner-Stiftung
Die 19-jährige Neuenhauserin Rahel Deters ist die zweite Preisträgerin der Lise-Meitner-Stiftung. Der Preis ist verbunden mit einer sogenannten Starthilfe in Höhe von 1.500 Euro. Rahel Deters hat in diesem Jahr ihr Abitur mit der Durchschnittsnote 1.0 abgelegt und wird im kommenden Wintersemester ein Lehramtsstudium in den Fächern Französisch und Ev. Theologie an der Universität Osnabrück aufnehmen. Seit der 7. Klasse hat die Preisträgerin persönliches Engagement für andere gezeigt, indem sie als Schülervertreterin, u.a. als Schülersprecherin, tätig war. Sie gehörte zu den Organisatoren der Amnesty-Festivals, die sie auch moderierte und an denen sie als Sängerin teilnahm. Im vergangenen Jahr hat sie fast allein die Weihnachtsaktion des 13. Jahrgangs organisiert. Rahel Deters hofft noch auf ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, für das sie von ihrer Schule vorgeschlagen wurde. Ihre Chancen stehen gut, nachdem sie eine Einladung zum Auswahlwochenende in Bonn erhalten hat. (GN, 4.8.2010)

Ruhestand
Neben der Fertigstellung der neuen Mensa wurde auch der Abschluss  der Fassaden- und Dachsanierung und -umgestaltung gefeiert. Anschließend wechselten Lehrer, Schüler und Gäste in Forum. Dort verabschiedeten sie Gerhard Herrenbrück, der 16 Jahre lang an der Spitze des Gymnasiums gestanden hatte, in den Ruhestand. Einen persönlichen Rückblick auf sein Leben und seinen Berufsweg liefert sein Freund und ehemaliger Chef im Kultusministerium , Hartmut Saager. Gerhard Herrenbrück wurde 1952 in Leer eingeschult. Nach dem Studium in Göttingen und Tübingen trat er 1974 als Studienrat seine erste Stelle an einer Schule an. Vier Jahre später wechselte er als Fachleiter an das Studienseminar Leer. Ab 1992 war er im Kultusministerium für die Lehrerausbildung mitverantwortlich, bis er zum Schuljahr 1994/95 die Leitung des Gymnasiums Neuenhaus übernahm. Musik und Literatur sind seine Leidenschaften gewesen. Diese auch seinen Schülern zu vermitteln, lag Gerhard Herrenbrück besonders am Herzen. Er habe eine glückliche und erfüllte Zeit in seinem Beruf gehabt. Die Bildungspolitiker warnte er davor, Schule zu einer Dauerbaustelle zu machen oder zu einem "Jahrmarkt der pädagogischen Moden". Aufgabe der Schule sei es, Traditionen zu vermitteln und junge Menschen in das geistig-gesellschaftliche Gefüge zu integrieren.
Die neue Leiterin des Lise-Meitner-Gymnasiums, die Oberstudienrätin Silvia Pünt-Kohoff, stellt sich im Rahmen der Feierlichkeiten vor und bringt ihre Freude über die neue Aufgabe zum Ausdruck. Auf gute Zusammenarbeit freut sich ihre Kollegin, Studiendirektorin Gisela Frefert. (GN, 12. und 13.8; GW, 18.8.2010)

Schulleitung
In einem "Pool von Goldfischen" arbeite Silvia Pünt-Kohoff als Leiterin des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus, sagt der Leitende Regierungsschuldirektor Rolf Hopster bei deren offizieller Einführung ins Amt. Hopster meint dies als Lob an die Kompetenz des Kollegiums, der Eltern und der Schüler sowie als Aufforderung  an Pünt-Kohoff, Aufgaben auch zu delegieren.  Nach den Worten von Hopster kennt er Frau Pünt-Kohoff  als "eine ausgesprochen pädagogisch orientierte Lehrerin , die mit offenen Blick, Entwicklungen beobachtet, kritisch auswählt und zielstrebig das , was sie für richtig hält, umsetzt". Nach dem Abitur 1988 in Rheine studierte sie in Münster Deutsch und Chemie, war als Referndarin ab 1996 am Gymnasium Nordhorn tätig, wurde am Burg-Gymnasium in Bad Bentheim eingestellt und wechselte im Rahmen der Beförderung zur Oberstudienrätin zum Gymnasium Nordhorn. Dort entwickelte sie Konzepte zum Methodenlernen, zu Förder- und Fordermaßnahmen zur Begabtenförderung und zur Betreuung von Klassenlehrern. Der Regierungsschuldirektor gibt der neuen Schulleiterin den Rat, bei Erneuerungen behutsam vorzugehen. (GN, 4.9.2010)

2011 - Neujahrsempfang der Fördervereins
Beim Neujahrsempfang der Fördervereins des Lise-Meitner-Gymnasiums hält Herr Dr. Grams einen Festvortrag mit dem Thema "Routes to the Roots", der Auswanderung von Deutschland nach Amerika. Im Programm werden außerdem Beiträge aus den Seminarfächern der Kursstufe präsentiert: "Musical-Tanz", ein Bühnenspiel zum Thema "Frauenbilder", Arbeiten zum Thema "kunstbesetzt" in einigen Räumen, aus dem Seminarfach "Humanevolution" Ergebnisse aus den Bereichen "Archäotechnik, Anthropologie und Neandertaler" und Architektur zur Optimierung der Lern- und Arbeitsmöglichkeiten an der eigenen Schule. (GN, 15.1.und 22.1.2011, Elternbrief 1/2011 und Unterlagen der Schule)

Gesamtschulkonzept
Der Schulvorstand und die Gesamtkonferenz beschließen ein neues Gesamtschulkonzept, neue Stundenpläne und neue Möglichkeiten der Gestaltung des Schullebens (u.a. Klassen 5 und 6 kein Nachmittagsunterricht, Kreative Zone im "Raum der Stille", Pausensport, Hausaufgabenbetreuung, Niederländisch in Klasse 9, Anmeldung zum Mittagessen). (Elternbrief 1/2011)

Raummangel
Am Lise-Meitner-Gymnasium besteht Raummangel, der jetzt sukzessive behoben werden soll. Gestartet wird mit der Aufstockung eines bereits bestehenden Anbaus, dem "Viertelkreis". Dort sollen bis Frühjahr 2012 auf zwei Etagen sechs neue Unterrichtsräume entstehen. Ein Problem ist, dass sieben Klassenräume kleiner als 50 qm  und damit für die Unterrichtung von bis zu 32 Schülern nicht geeignet sind. Geplant ist, aus 4 kleinen Unterrichtsräumen zwei große Klassen zu machen. Außerdem fehlen vier Fachunterrichtsräume. Die Räume in der Lager Straße (Landwirtschaftsschule) sollen weiter genutzt werden. (GN, 19.2.2011, Beschlussvorlage Kreisschulausschuss  24.1.2011)

Seminarfachgruppe "Menschenrechte"
Zum 50-jährigen Bestehen der Organisation Amnesty International machten Schüler  mit einem AI-Festival auf Missverhältnisse aufmerksam, die bei den  Menschenrechten nach wie vor in vielen Ländern bestehen. Auf die Beine gestellt hatte die Veranstaltung die Seminarfachgruppe "Menschenrechte".  Das Programm,das bereits gegen 17 Uhr begann, bestand aus einer bunten Mischung an Bands, Chören und einzelnen Musikern. (GN, 11. und 14.3.; Programm im Elternbrief 3/2011)

Badminton-Mannschaft
Die Badminton-Mannschaft in der Wettkampfklasse II wird Bezirkssieger Weser-Ems und qualifiziert sich für den Landesentscheid. In der Wettkampfklasse III gewann die Mannschaft der Schule den zweiten Platz. (Elterbrief 3/2011)

Talentshow 2011
In der Talentshow 2011 begeistern die Schüler der Klassen 5 - 9 das Publikum  mit Gesang, Klavierspiel, Querflöte,Tanz und sogar mit einer Hundeshow. Der 1. Preis geht an Britt Kamphuis (Klasse 5 U 1), die stimmgewaltig mit "Empire State of Mine" von Alicia Keys überzeugt. (Elternbrief 3/2911)

Abschied von der Japanisch-Lehrerin
Die Japanisch-Lehrerin Frau Dr. Noriko Osaka verlässt nach anderthalb Jahren Neuenhaus, um in ihre Heimat zurückzukehren und dort ihren Dienst als Lehrerin an der Joto Highschool in Tokushima in Japan wieder aufzunehmen. Der Japanisch-Unterricht soll auch nach dem Abschied der Lehrerin weiter gehen. Eine der tragenden Säulen ist dabei der Lehrer Christian Hiller, der selbst lange in Japan gelebt hat und das Fremdsprachenangebot mit dem früheren Schulleiter Gerhard Herrenbrück begründet hat. Die Neuenhauser sind zuversichtlich, einen weiteren Lehrer aus Japan beschäftigen zu können, der dann - wie Noriko Osaka - auch an Schulen in Meppen und Lingen unterrichtet. Die Verabschiedung der Japanisch-Lehrerin Norika Osaka fiel ausgerechnet auf den Tag, als Japan von Erdbeben und Tsunamis erschüttert wurde. Am Telefon konnte sie erfahren, dass ihre engsten Angehörigen unversehrt geblieben waren. Es zeichnete sich aber schon ab, dass die Naturkatastrophe für das ganze Land schlimme Folgen haben würde. (GN, 12. und 15.3; Elternbrief 3/2011)

Lise-Meitner-Gymnasium ist Badminton-Landessieger
Die Neuenhauser Gymnasiasten setzten sich  in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1996 - 1999) des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" durch. Damit schafften sie zum fünften Mal in Folge die Teilnhme am Bundesfinale in Berlin. (GN, 23.3.2011)

"Börsencup 2011"
Simon Basten vom Lise-Meitner-Gymnasium gewann den "Börsencup 2011" der Grafschafter Volksbank. Er investierte sein Startkapital primär in Aktien erneuerbarer Energien. Innerhalb der vierwöchgen Spieldauer erhöhte er sein Kapital um
7.464, 04 Euro auf 107.464, 04 Euro.
(GN, 30.3. und SZ, 10.4.2011)

Besuch aus der Partnerstadt Boussy
Mit einer Abschiedsparty im "Gleis 1" haben 22 Schüler aus der Partnerstadt Boussy ihren Besuch in Neuenhaus beendet. Die Jugendlichen aus dem 8. und 9.  Jahrgang der Partnerschule des Lise-Meitner-Gymnasiums waren ein Woche in der Niedergrafschaft zu Gast. Es war ihr erster Besuch in Neuenhaus. Die Partnerschaft besteht seit 35 Jahren. Auch sei 14 Jahre später die Städtepartnerschaft entstanden, berichtet Michel Sauvadet, Lehrer am Lise-Meitner-Gymnasium. (GN, 15.4.2011)

Spende der Sparkasse
Über eine Unterstützung für die Ganztagsbetreuung in der Schule freuten sich die Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus. Für den Erwerb eines Fußballtores mit seitlichem Ballfangzaun und mehreren Bank-Tischkombinationen für die Pausenhalle sowie die Terasse der neuen Mensa stellte die Sparkasse der Schule 3.223 Euro  aus den Reinerträgen  der Sparkassenlotterie  "Sparen und Gewinnen" zur Verfügung. (GN, 13.6.2011)

"Frühlings Erwachen" der Theater-AG
Die Theater-AG unter Leitung von Klaus Thiele spielt zum Abschluss des Schuljahres "Frühlings Erwachen" nach Frank Wedekind. Die 1891 geschriebene und 1906 uraufgeführte  "Kindertragödie"  hat zu Beginn des voriigen Jahrhunderts in für das Bürgertum skandalöser Weise die Nöte Heranwachsender auf die Bühne gebracht. 2007 hat Nuran Calib eine Neufassung geschrieben, die auf vielen Bühnen  und als Film  Eindruck gemacht hat. Vor der Aufführung muss die Bühne dem Stück entsprechend umgestaltet werden. Dafür wurde einen große Menge Sand herangekarrt, aus dem die jungen Leute selbst einen großen "Sandkasten" gestalteten. Das Stück wurde im Frühjahr auch am Burg-Gymnasium Bad Bentheim inszeniert. (GN, 27.6.2011)

Abitur
Das Lise-Meitner-Gymnasium verabschiedet den Doppeljahrgang mit 207 Abiturienten. 31 mal steht eine 1 vor dem Komma des Notendurchschnitts, einmal bei Daniel Pieper die Traumnote 1,0. Der Durchschnitt aller diesjährigen Abiturzeugnisse von 2,6 kann sich sehen lassen. (GN, 28.6.2011)

"Frühlings Erwachen" der Theater-AG
Die Premiere der neuen Inszenierung  von Klaus Thieles Theater-AG  "Frühlings Erwachen" nach Frank Wedekind wurde in der städtischen Bauhofhalle in der Morsstraße  gespielt. Das Bühnenbild ist denkbar schlicht und deshalb von großer Wirkung. In die großenteils von den Schauspielern verfassten Texte sind Bruchstücke des Wedekind-Textes mehr oder weniger bruchlos eingearbeitet. Im Vordergrund stehen die ganz unterschiedlichen Spielarten  des jugendlichen  Miteinander und der Liebe aus heutiger Sicht. Da spielt eine Rockband, zum Geburtstag gibt es eine Disco-Tanzformation, Mädchen plaudern über Erziehung und Zukunft, junge Männer über den Lebenssinn. Soziales Engagement wird mit Lebensgenuss konfrontiert. Zwei Freundinnen genießen den Augenblick und gestalten eine zarte Liebesszene. Über allem aber stehen die Konflikte. Beeindruckend war aber wieder einmal die sprachliche Gestaltung des Stückes, die weit über das hinaus ging, was Schultheater normalerweise leisten kann. (GN, 6.7.2011)

Sonderpreis für junge Filmemacher
Die Klasse 8 r des Lise-Meitner-Gymnasiums nahm neben 13 weiteren Teams an dem Wettbewerb "Filmklappe" des Grafschafter Medienzentrums teil. Ihr Film "Stille Killer" mit dem Thema Discobesuch und Alkohol am Steuer wurde aufgrund der Thematik mit dem Sonderpreis der AKtion Schutzengel ausgezeichnet. Interessierte junge Menschen haben die Möglichkeit, sich über die Aktion Schutzengel zu infomieren und sich über die Internetseite www.aktion-schutzengel.de der Aktion anzuschließen. (GN, 9.7.2011)

Planspielwoche
Seit einigen Jahren bietet das Gymnasium seinen Oberstufenschülern regelmäßig die Möglichkeit zur Teilnahme am Wirtschaftsplanspiel "Management Information Game (MIG)". Ziel ist es, die Teilnehmer durch einen Wettbewerb konkurrierender Unternehmen mit Wirtschaftsbeziehungen im nationalen und internationalen Umfeld vertraut zu machen und Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen. Zur Erarbeitung der Zuammenhänge ist die Vermittlung von volks- und betreibswirtschaftlichem  Grundwissen vorgesehen. (GN, 16.7.2011)

20 Jahre Theater-AG des Neuenhauser Gymnasiums
Die Theater-AG besteht seit mehr als 20 Jahren. Das ist ein ungewöhnlich langer Zeitraum für eine Schule. Seit ihrer Gründung im Jahre 1990 ist sie ununterbrochen vital geblieben: Jedes Jahr eine neue, große Inszenierung, daneben Seitenarbeiten und kleinere Projekte. Keine Durchhänger und Erschlaffungsphasen! Das Ensemble erneuert sich aus sich selbst heraus: Ein über Jahre hinweg stabiler Kern von Akteuren, der sich zu Beginn eines Schuljahres neu anreichert, führt zu einer lückenlosen Kette von Schülerensembles, die von der Sphäre der Bühne und des Theaterspielens infiziert sind. Der Team-Spirit der AG macht sie innerhalb des Jahrgangs  und innerhalb der ganzen Schule  zu einer markant abgegrenzten Gruppe, deren Mitglieder , auch wenn sie längst das Abitur bestanden haben, im Sommer zur Premiere der aktuellen Inszinierung kommen.
Warum ist diese AG so lebendigund produktiv  seit über zwanzig Jahren? Die Antwort kann nur heißen: Weil sie Klaus Thieles Theater-AG, sein Werk ist. Weil er ihr seit 1990 eine Ordnung des Arbeitens, des Probens, des Miteinander-Umgehens gibt, die Stil und Klasse hat. Dadurch gelingen Inszenierungen, bei denen man atemlos in der Premiere sitzt und sich fragt, wie Schüler so etwas leisten können. Und sprachlos staunt, dass ein Lehrer und Regisseur sie so weit bringen kann. Er kann sie so weit bringen, weil er sie in ihren Fähigkeiten respektiert, indem er sie ihnen abverlangt; es nicht billig macht, sondern ihnen Höchstleistungen zutraut; weil er zu vermitteln versteht, dass Kunst und Theaterspielen  mit Disziplin, Strenge und genauer Form zu tun hat und nicht mit Beliebigkeit von Lust und Laune. (GN,18.7.2011)

Japanische Gastlehrerin
Frau Tomoko Mori  aus Tokushima ist die neue Japanischlehrerin an der Schule. Dadurch wird das ungewöhnliche Angebot im Bereich der japanischen Sprache und Kultur aufrecht erhalten. (Elternbrief 8/2011). Die Japan-AG entwickelt sich zu einem Vorzeigeprojekt in Niedersachsen. Das Land wolle sich Gedanken machen, wie das Angebot gefestigt und dauerhaft fortgesetzt werden könne, sagte Werner Ritter aus dem niedersächsischen Kultusministerium bei einem Besuch in Neuenhaus und meinte: "Es scheint wunderbar zu funktionieren". (GN, 3.12.2011)
Im Lise-Meitner-Gymnasium begrüßen die Schüler ihre Lehrerin auchschon mal mit "Konichiwa". Das ist Japanisch und heißt übersetzt "Guten Tag" . Welche Schüler grüßen so welche Lehrerin? (GN, 6.12.2011)

(Foto: La Hilling/ GN)
Zur Begrüßung von Lehrerin Tomoka Mori (rechts) kam mit Michiko Horibe hoher Besuch nach Neuenhaus. Sie koordiniert  in Tokushima internationals Beziehungen

Informatikraum
Pünktlich zum Schuljahrsbeginn - und mit dem Start des regulären Unterrichtsfaches Informatik im Jahrgang 10 - ist der neue Informatikraum unter Federführung der Landkreis-Mitarbeiter fertiggestellt worden. 28 modernste Schülerarbeitsplätze stehen dort zur Verfügung (Elternbrief 8/2011). Die Schüler haben das neue Fach zahlreich gewählt: Es gibt zwei Kurse in Neuenhaus mit jeweils 24 Schülern, einen Kurs in Emlichheim mit 12 Schülern und einen Kurs im Jahrgang 11 mit 23 Schülern. (Elternbrief 10/2011)

Schauspielerin Annika Ernst
Als Ärztin ist die Schauspielerin Annika Ernst jeden Diensttagabend in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" zu sehen. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Georgsdorferin am Gymnasium Neuenhaus. Die Karriere der mittlerweise auch außerhalb der Grafschaft bekannten Georgsdorferin begann am Schultheater des jetzigen Lise-Meitner-Gymnasiums, wo sie ihre ersten Rollen in Klaus Thieles Theaterinszenierungen spielte. (GN, 9.8.2011)

Förderpreise der Lise-Meitner-Stiftung
Für ihre hervorragenden Leistungen und ihr soziales Engagement zeichnete die Lise-Meitner-Stiftung zum dritten Mal junge Abiturienten aus. In diesem Jahr wurden gleich vier Absolventen des Lise-Meitner-Gymnasiums mit dem Förderpreis bedacht: Hung Nguyen, Jörn Boll, Oliver Völkerink und Daniel Pieper, die alle ein Studium in einem der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) anstreben. Erstmalig beteiligten sich auch Wirtschaftsunternehmen mit Zustiftungen daran. NVB und Neuenhauser Maschinenbau wollen so gemeinsam mit der Stiftung dem Fachkräftemangel ein Stück weit entgegenwirken. (GN, 24.9.2011)

Wahlfach Niederländisch
11 Schülerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums haben im Wahlfach Niederländisch ein Sprachexamen der Königlichen Universität und der Freien Universität Amsterdam auf B1-Niveau erfolgreich absolviert. Auf der Urkunde ist zu lesen:  "Het certficaat PMT is een bewijs dat iemand voldoende taalvaarding is om zelfstandig in een Nederlandstalige maatschappelijke context te functioneren." Zu deutsch: "Das Examen bescheinigt unseren Schülern ausreichende Sprachkenntnisse, um an einem niederländischen gesellschaftlichen Kontext aktiv teilnehmen zu können."
Die Urkunde stellt eine hochwertige Anlage zum beruflichen Lebenslauf dar. (Elternbrief 9/2011)

Hanna im Glück
Die Theater-AG der Mittelstufe präsentierte ein anspruchsvolles und gleichermaßen unterhaltsames Stück. Eine Jugendliche zwischen Zufall, Glück und Schicksal - am Ende wusste Hanna, was für sie selbst wirklich wichtig ist. Die Schauspieler haben überzeugend gespielt, die Abiturientin Pia Bargel führte Regie. (Elternbrief 9/2011)

Mitmach-Parcours zum Thema Aids
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informierte die Schüler der 9. Klassen an fünf Stationen über die Krankheit: Prävention, Umgang mit infizierten Menschen, Abbau von Ängsten und verantwortungsvolles Handeln wurden spierisch eingeübt und besprochen. Herr Lohuis war als extra geschulter Moderator dabei, außerdem auch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, der Haupt- und Realschule sowie vom Gleis 1. (Elternbrief 9/2011)

"Tortenstück" wird aufgestockt
Rund 6,5 Millionen Euro investiert der Landkreis in das Lise-Meitner-Gymnasium : Den Anfang im Jahr 2009 machten die energetische Sanierung des Gebäudes aus den 1960er Jahren und der Bau der Mensa. Im September 2011 wurde mit der Aufstockung des "Viertelkreises" um zwei Etagen das vorerst letzte große Bauprojekt in Angriff genommen. (GN, 14.10.2011)

 
So soll das Gebäude aussehen. Die Fertigstellung ist zum Beginn des Schuljahres 2012/13 geplant. (Grafik: Pena-Architekten)

Mathe in der Nacht
Während der langen Mathe-Nacht bis 6.30 Uhr morgens im Lise-Meitner-Gymnasium haben wieder die Köpfe geraucht. Erstmals haben in diesem Jahr auch 35 Grundschüler aus den Samtgemeinden Neuenhaus und Uelsen bis 22 Uhr mitgemacht. "Wir sind vor drei Jahren mit 100 Schülern angefangen, in diesem Jahr sind 215 Teilnehmer dabei.", erzählt Schulleiterin Silvia Pünt-Kohoff. "Mathe wird so für die Jugendlichen zu einem Event, und das finden sie cool", sagt sie. Sie dankt den beiden Mathelehrern Christina Poorthuis und Christian Hiller sowie den Eltern mit ihren fast 50 Mitstreitern für ihre Mithilfe. Gesponsert wird die Mathenacht von der deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind und der Grafschafter Volksbank. (GN,24.11.2011)


Quellen:
  • Artikel aus der örtlichen Presse, Fundstellen im Text angegeben,
  • KGS-Infos, Nummern im Text angegeben,
  • Internet: www.lmg-neuenhaus.de
    Hinweise: Im Abstand von ca. einem Monat veröffentlicht das Schulleitungsteam seit 2001/02 Elternbriefe. Darin werden die Erziehungsberechtigten informiert über Termine, sportliche Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler, Wettbewerbe, Ausstellungen und vieles andere mehr. Im Laufe der Zeit ergibt sich dadurch auch eine historische Quelle zur Entwicklung des Gymnasiums. Diese Veröffentlichungen finden Sie unter "Archiv/ Elternbriefe" Alle Pressemitteilungen seit 2001/02 finden Sie unter: "Archiv/Pressemeldungen"
  • Jahrbuch des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus, Jahrgang 2006/07
Weitere Informationen zum Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus finden Sie im Internet: www.lmg-neuenhaus.de