| Burgschule
Neuenhaus |
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Grundlagen für die
Schulgeschichte der Burgschule Neuenhaus bis zum Jahre 2006 sind die
Protokolle der Konferenzen der Burgschule und weitere Unterlagen, die
von Herrn Wemker
leihweise zur Verfügung gestellt wurden.
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Zur Vorgeschichte
Bereits Anfang der 60er
Jahre werden
innerhalb der Lehrerschaft der Niedergrafschaft Bestrebungen zur
Einrichtung einer Sonderschule vorgetragen, da ein gewisser
Prozentsatz
ihrer Schüler dem normalen Bildungsgang der Volksschule nicht
folgen kann, daher mehrfach Schuljahre wiederholen muss und
schließlich die Schule ohne Abschlusszeugnis verlässt. Eine
"Denkschrift zum Aufbau des ländlichen Sonderschulwesens"
des Verbandes Deutscher Sonderschulen von 1964 geht dabei von 2,6 % der
schulpflichtigen Kinder aus, die die Sonderschule besuchen
müssten. Der damalige Schulrat Linge bemüht sich, die
Einrichtung einer Sonderschule im Bereich Neuenhaus/Uelsen
voranzutreiben.
Schließlich erklärt sich der Lehrer Horst Wemker von der Ev.
Volksschule Neuenhaus bereit, sich zum einjährigen Studiengang am
Institut für Sonderpädagogik in Hannover für das
Schuljahr 1968/69 anzumelden.
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1969
- Zum
1. August 1969
wird die Sonderschule
für Lernbehinderte in Neuenhaus errichtet. Herrn Wemker wird die
Aufgabe übertragen, die Sonderschule aufzubauen. Die Stadt
Neuenhaus erklärt sich unter starken Vorbehalten bereit, die
vorläufige Trägerschaft zu übernehmen und stellt einen
Klassenraum im Gebäude der Ev. Grundschule zur Verfügung. Die
Bildung eines Sonderschulzweckverbandes der Gemeinden der
südlichen Niedergrafschaft scheitert.
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Nach Überprüfung
durch die
Sonderschule Nordhorn und
Umschulung in die Sonderschule Neuenhaus besuchen im Schuljahr
1969/70 43
Schüler die Klassen 3 (14 Schüler) und 4/5 (29 Schüler),
die von Herrn Wemker
in 33 Wochenstunden (einschl. Mehrunterricht)
unterrichtet werden. Der Werk-, Nadelarbeits- und Religionsunterricht
werden stundenweise von anderen Lehrkräften erteilt.
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Da die Umschulung ihrer Kinder in die
Sonderschule bei einigen Eltern
auf Widerstand stößt,
müssen zunächst viele
Elterngespräche geführt werden, um bestehende
Vorbehalte abzubauen.
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1970
- Im Februar übernimmt eine
Junglehrerin die 4. Klasse mit 15 Schülern. Im Schuljahr 1970/71
besuchen 67 Schüler die Klassen 3 bis 6, die
von drei Lehrkräften unterrichtet werden, die jedoch mit Ausnahme
von Herrn Wemker
während des Schuljahres die Schule verlassen. Herrn Horst Wemker
wird die Leitung der Schule
übertragen. Im Burgschulgebäude werden drei Klassenräume
besetzt. Nach und nach kann ein eigener Bestand an Lehr und Lernmitteln
erworben werden.
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1971
- Die Schule führt gemeinsam mit der
Sonderschule Emlichheim, die 1968 errichtet wurde, die Bundesjugendspiele
in Uelsen durch. Die gemeinsamen Spiele entwickeln
sich zu einer Tradition. Im Schuljahr 1971/72 besuchen 86 Schüler
die Schule in 5 Klassen,
die von vier, ab Dezember von fünf hauptamtlichen sowie zwei
stundenweise beschäftigten Lehrkräften unterrichtet werden.
Herr Wemker wird zum
Sonderschulhauptlehrer ernannt.
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1972
- Die Schülerzahl
steigt über 100 in 6 Klassen an und erhöht
sich in den folgenden Schuljahren bis auf 140 in 9 Klassen. Damit tritt
das Raumproblem immer stärker in Erscheinung. Da das alte
Burgschulgebäude, wo die Sonderschule nach Baumaßnahmen
für die Ev. Volksschule jetzt untergebracht ist, nur sechs
Klassenräume in zwei pavillonartigen Gebäuden umfasst,
fehlen schließlich nicht nur Klassenräume, sondern auch die
notwendigen Fachräume. In einer Konferenz am 18.12.1972 wird
deshalb offiziell beschlossen, beim Schulträger die Erweiterung
der Sonderschule zu beantragen. Die Stadt Neuenhaus und danach ab 1974
die
Samtgemeinde Neuenhaus weisen jedoch mit Recht darauf hin, dass der
Einzugsbereich der Schule sich über zwei Samtgemeinden erstrecke
und somit als endgültiger Schulträger nur der Landkreis in
Frage komme. Dennoch beauftragt die Samtgemeinde einen Architekten mit
der Erarbeitung eines Vorentwurfs für die Erweiterung der
Sonderschule Neuenhaus.
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1973
- Im September unternehmen die
Klassen 8 und 9 eine Abschlussklassenfahrt
nach Georgsmarienhütte.
Künftig finden jedes Jahr Schullandheimaufenthalte und
Klassenfahrten statt. Da für die Klasse 3 ein
Klassenraum fehlt, wird die lutherische
Kirche gebeten, ihren Gemeinderaum gegenüber der Sonderschule zur
Verfügung zu stellen.
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1974
- Das Betriebspraktikum
für
die Klassen 8 und 9 findet in der Zeit vom 20.5. bis 8.6. statt.
Auftakt
ist eine Betriebsbesichtigung bei Povel am 2.5. Auch in den folgenden
Jahren finden immer wieder Betriebspraktika statt. Ab Schuljahr 1974
gehören zwei Eltern- und zwei
Schülervertreter der Gesamtkonferenz der Schule an. Außerdem
nimmt später auch ein Vertreter des Schulträgers an den
Sitzungen teil.
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1975
- Der mobile Verkehrsgarten
kommt
in diesem Jahr an der Sonderschule Neuenhaus zum Einsatz. Zum
Schuljahrsbeginn 1975/76
tritt Frau Hildegard
Roosen ihren Dienst
als Sonderschulkonrektorin der
Schule an. Sie kommt aus
Nordrhein-Westfalen. In Zusammenarbeit mit
Schülern wird eine neue Schulordnung
erstellt. Sie wird in allen Klassen besprochen. In den folgenden Jahren
erfolgen häufig Überarbeitungen.
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1977
- Für das Schuljahr
1977/78 wird folgende Klassenverteilung
geplant:
Klasse 2 (Vorstufe) :8
Schüler, Frau Leukefeld
Klasse
3
: 14 Schüler, Frau Hagmann
Klasse
4
: 15 Schüler, Frau Vette
(Schwangerschaft ab 10/1977)
Klasse
5
: 18 Schüler. Frau Schubert-Mußmann
(Schwangerschaft ab
10/1977)
Klasse
6
: 16 Schüler, Frau Zander
Klasse
6/7
: 16 Schüler, Herr Seiler
(längere Beurlaubung ab 10/1977)
Klasse 7
a
: 19 Schüler, Frau Roosen
Klasse
8
: 18 Schüler, Herr Wemker
Klasse
9
: 16 Schüler, Frau Lindschulte
Gesamt:
9 Klassen,
140 Schüler
Für die genannten
Ausfälle erfolgen Abordnungen von anderen
Schulen.
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Aufgrund des neuen
Schulgesetzes von 1974 übernimmt der Landkreis
Grafschaft Bentheim die Schulträgerschaft.
Er setzt die
Bauplanungen fort. Die Notwendigkeit der Erweiterung und der
Renovierung der vorhandenen Gebäude wird anerkannt. Das
zunächst in Aussicht genommene Raumprogramm muss wieder
geändert werden. Die Konzeption des Erweierungsbaus geht von den
beiden vorhandenen älteren Burgschulgebäuden aus, die von
Grund
auf renoviert werden. Durch die Anlage einer Pausenhalle ist nicht nur
die Verbindung zwischen den beiden Altgebäuden hergestellt, in ihr
sind die Funktionen eines Eingangs- und Verteilerraumes, eines kleinen
Forums, einer Regenpausenhalle, eines Bühnenraumes und eines
Feierraumes vereinigt. An die Halle schließt sich das
Lehrerzimmer
mit den Verwaltungsräumen an. Dieser Bereich liegt zentral in der
Schulanlage und gewährt einen Überblick auf einen Teil des
Schulhofes, nämlich den Innenhof, auf die Pausenhalle und den
Eingangsbereich. Die beiden Fachbereiche Werken und Naturwissenschaften
liegen an den äußeren Ecken der Neuanlage. Die
Außenanlage bettet die Schule ein in ein mit Blumen, Büschen
und Bäumen ansprechend hergerichtetes Landschaftsbild.
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Der normale Schulbetrieb wird
zunächst durch die Bauarbeiten
erheblich
behindert: Elektrische Energie fehlt, Heizungen sind nicht
einsatzfähig, Fenster fehlen oder sind nur notdürftig
abgedeckt, Wandtafeln sind nicht montiert, die Aufbewahrung der
Arbeitsmittel erfolgt in unverschlossenen Räumen (Aussagen in der
Gesamtkonferenz). Der Landkreis wird informiert.
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Der Förderverein
der
Schule stellt die finanziellen Mittel
für die Erstausstattung des Pausenhofes mit Spielen für eine
"Aktive Pause" zur Verfügung. Ein Sandspielplatz mit einem
Klettergerüst wird angelegt. Weitere Spielgeräte sollen noch
angeschafft werden. Die Einweihung der neuen
Gebäude erfolgt im Januar 1978.
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1978
- In den Sommermonaten finden
folgende Schulwanderungen bzw.
Klassenfahrten statt: Klasse 9
Hannover, Klasse 8 Schepsdorf, Klassen 5, 6a, 7 Norderney, Klassen 2 -
5 Meppen. Ab September stellt der
Landkreis als Schulträger eine
Schulsekretärin ein. Sie übernimmt auch das Schreiben der
umfangreichen sonderpädagogischen Gutachten für die
Sonderschulüberprüfung.
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1985
- Im Rahmen der Intensivierung der
Kontakte zu den Grundschulen des Einzugsbereiches finden im
Januar zwei
Hospitationstage in der Sonderschule statt, um den Grundschullehrern
die
Schwerpunkte der Sonderschularbeit darzustellen. Als Ergebnis einer
Tagung
wird der Gesamtkonferenz mitgeteilt, dass die
Bestrebungen dahin gehen, Behinderte in Regelschulen zu
integrieren
und einen Sonderschullehrer bei jeder Grundschule anzustellen.
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1986
- Gegenüber dem Schuljahr
1977/78 sinken die Schülerzahlen
im Schuljahr 1886/87:
Klasse 1 :
5 Schüler, Frau Jockwer
Klasse 2 :
7 Schüler, Frau Vehr
Klasse 3/4: 8
Schüler, Frau Hagmann
Klasse 4/5: 6
Schüler, Frau Vette
Klasse 5 :
9 Schüler, Frau Roosen
Klasse 6
: 9 Schüler, Frau Lindschulte
Klasse 7 : 14
Schüler, Herr Roß
Klasse 8 : 11
Schüler, Frau Zander
Klasse 9 :
5 Schüler, Herr Wemker
Gesamt:
9
Klassen, 74 Schüler
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Frau Leukefeld gibt
einen Kurzbericht über den Sprach-Sonderunterricht,
den sie an den Grundschulen erteilt.
Grundtendenz:
Der Sonderunterricht sollte nicht so sehr symptomorientiert, sondern
integrativ als allgemeine Wahrnehmungsförderung gesehen werden.
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1987
- Der Erlass zur Zusammenarbeit
von
Grundschule und Sonderschule wird von allen Lehrkräften
begrüßt. Die Umsetzung des Erlasses bezüglich des
Einsatzes von Sonderschullehrern in den Grundschulen läßt
jedoch derzeit die Unterrichtsversorgung der Schule nicht zu. Die
Grundschulen beantragen jedoch entsprechende Vereinbarungen, denen die
Sonderschule zustimmt. Sonderschullehrer übernehmen
Beratungsaufgaben in den Grundschulen.
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1989
- Am 6. März findet in der
Schule eine Tagung mit Prof. Neukäter
statt. Thema: "Disziplinprobleme in
der
Schule". Jeder Lehrer füllt dazu im
Vorfeld einen dreiseitigen Erhebungsbogen aus. Der Förderverein
finanziert Dia-Filme für Schulfeste,
Klassenfahrten u.a., die zum Aufbau eine Schularchivs genutzt werden
sollen. Frau Sonderschulkonrektorin Hildegard
Roosen übernimmt ab 1.
August die Schulleitung der neu errichteten Sonderschule für
Geistigbehinderte in Nordhorn.
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Anlässlich des 20-jährigen Bestehens
der Burgschule
findet zu Beginn des Schuljahres 1989/90 ein Schulfest statt. Zu diesem
Fest werden auch die ehemaligen Schüler und Lehrer
eingeladen. Als Höhepunkt des Festes wird ein Zauberer engagiert.
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1990
- Mit Beginn des 2. Halbjahres
1989/90 wird der 2. unterrichtsfreie
Sonnabend im Monat
eingeführt. Frau Schubert-Mußmann
wird als Vertreterin des Schulleiters
in
der Gesamtkonferenz vorgestellt und von ihr bestätigt. Die
Schülerzahl der Schule trägt keine Konrektorstelle mehr.
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1991
- Zum Schuljahreswechsel 1991/92
werden von 69 Schülern 17 entlassen, 4 wechseln zur Hauptschule
und 9
kommen aus den Grundschulen dazu, so dass die Schülerzahl dann 57
beträgt. Es werden 6 Klassen gebildet, wobei in der Klasse 2 -
5
in 11 Wochenstunden eine Doppelbesetzung erfolgt.
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Die Schule beantragt, dass
der Küchenraum umgebaut
und erweitert
wird, damit zwei Kochgruppen gleichzeitig arbeiten können. Mit dem
Umbau wird jedoch erst im Herbst 2003 begonnen.
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1992
- Die Gesamtkonferenz beantragt die
Einrichtung eines Computerraumes.
In einem Lehrgang werden der Computer
als Werkzeug und die Verwendung von Frühlernprogrammen
vorgestellt. Die Vorstellungen der Schule sind derzeit jedoch nicht
realisierbar. Lediglich das Büro erhält 1994 einen
Computer, an dem auch Lehrer und Schüler arbeiten können. Der
Ausbau eines Computerraumes wird auf das Schuljahr 1995/96 verschoben.
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1993
- Die Lehrkräfte der Schulen
unterstützen die Einrichtung einer Integrationsklasse an der
Grundschule Uelsen ab Schuljahr 1993/94 und übernehmen die
Betreuung und Unterrichtung der geistig behinderten Schüler.
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Die Schule besuchen sechs Ausländerkinder.
Vier Kinder nehmen
zunächst am Deutschunterricht der Klasse 1 teil. Alle sechs Kinder
erhalten gemeinsam eine zusätzliche Förderstunde.
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Bei einer Schulleitertagung
im Dezember wird über die Problematik
der Integration und die neuen Förderzentren als Auswirkungen des
neuen Schulgesetzes informiert. In einer Dienstbesprechung wird dieser
Problemkreis dem Kollegium näher erläutert.
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1996
- Die Unterrichtsversorgung an
der
Burgschule ist ausgezeichnet. Fast alle Stunden, die in der
Stundentafel
vorgesehen sind, können einschließlich Förderstunden
erteilt werden.
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1998
- Eine Elterninitiative baut mit
Zustimmung des Landkreises an zwei Samstagen den Spielplatz der Schule
neu auf. Die endgültige Abnahme soll auch durch den TÜV
Hannover erfolgen.
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Seit Schuljahrsbeginn 1998/99
besteht eine Sonderklasse 7 mit
6
Schülern an der Hauptschule Uelsen. Wenn möglich, nehmen die
Schüler am Unterricht der Hauptschule teil. Die Zusammenarbeit ist
positiv.
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Zwei Schüler aus Lage
werden an der Orientierungsstufe
in
Neuenhaus in einer Klasse mit 25 Schülern unterrichtet und
erhalten dabei sechs Sonderschullehrerstunden, außerdem fünf
Förderstunden an der Burgschule.
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Informationen
zum Modellvorhaben "Schule
unter einem Dach":
In einer Presseinformation
vom 12. Oktober 1998 stellt die
Kultusministerin Jürgens-Pieper
die Rahmenplanung für die
Umwandlung der Sonderschulen zu Förderzentren vor. "Kernstück
der Rahmenplanung ist das Regionale Integrationskonzept. In ihm soll
ausgewiesen werden, wie Kinder und Jugendliche mit
sonderpädagogischen Förderbedarf in einer Region
gefördert
werden können und wie die dafür vorhandenen Angebote um- und
ausgebaut werden sollen. Dabei soll für Kinder und Eltern
Verläßlichkeit entstehen, welche Förderangebote von der
Sonderschule über die Kooperationsklasse bis zur
Integrationsklasse in der Nähe zur Verfügung stehen.
Sonderschulen werden zu Förderzentren, in dem sie alle Kinder mit
sonderpädagogischem Förderbedarf in der Region bzw. im
regionalen Bereich betreuen". "Neu ist, dass die Hilfe künftig zu
den Kindern kommen soll, nicht umgekehrt" sagt Ministerin Jürgens-Pieper.
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Aus dem 1977
eingeführten Sonderunterricht für
Sprachbehinderte und aus der Zusammenarbeit von Grundschule und
Sonderschule auf der Grundlage des Erlasses von 1987 soll eine sonderpädagogische
Grundversorgung aller Klassen einer Grundschule
entwickelt werden. Schüler mit spezifischem
sonderpädagogischem Förderbedarf sollen in der wohnortnahen
Grundschule verbleiben und integrativ gefördert werden. Hierbei
handelt es sich um Schüler mit den Förderschwerpunkten
Lernen, Verhalten und Sprache. Den Grundschulen werden dafür
Sonderschullehrerstunden im Umfang von zwei Stunden pro Klasse zur
Verfügung gestellt. Eine Überweisung in die Sonderschule ist
damit für solche Schüler nicht mehr erforderlich. Die
einzelnen Grundschulen entscheiden in Zusammenarbeit mit dem
Förderzentrum, wie die zugewiesenen Sonderschullehrerstunden
eingesetzt werden. Sie erstellen ein Förderkonzept, in das sowohl
gemeinsamer Unterricht als auch Unterricht in zeitlich begrenzten
Fördergruppen aufgenommen werden kann.
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1999
- Entsprechend der Vorgaben aus dem
Kultusministerium entwickelt die Burgschule ein Regionales
Integrationskonzept für die Region Neuenhaus-Uelsen. Hierin
wird
festgestellt, dass es im Schuljahr 1999/2000 in den 7 Grundschulen
Neuenhaus, Veldhausen, Georgsdorf, Osterwald, Lage, Uelsen und
Itterbeck 53 Klassen gibt. (Wilsum ist dem Förderzentrum
Emlichheim zugeordnet). Bei 53 Klassen ergibt sich ein Bedarf von
106 Sonderschullehrerstunden. Von 70 Stunden im Primarbereich werden
zur Zeit 52 Sunden in der Burgschule, 6 in Lage, 2 in Osterwald, 8 in
Neuenhaus und 2 in Georgsdorf erteilt. Es fehlen somit 36
Sonderschullehrerstunden. Zur Umsetzung des Regionalen
Integrationskonzeptes Neuenhaus/ Uelsen ist u.a. vorgesehen, einen
Arbeitskreis einzurichten sowie Fortbildungen und pädagogische
Klausurtagungen durchzuführen. Außerdem werden von der
Burgschule an folgenden Schulen
weitere Schüler in Integrations- bzw Kooperationsklassen
unterrichtet: GS Uelsen, OS Uelsen, HS Uelsen und OS Neuenhaus.
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2001
- Im Rahmen der Aktion "Lernen
unter einem Dach" beträgt die Zahl der Förderstunden in den
Grundschulen im Schuljahr 2000/01 50 Stunden, im Schuljahr
2001/02 74
Stunden. Ein Problem sind die langen Anfahrtzeiten nach Georgsdorf,
Osterwald und Itterbeck. Es treten Schwierigkeiten bezüglich der
Absprachen mit den Grundschulen auf.
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2001
- Ab Ostern dürfen die
Schüler nach Wahl auf den Schulhof
gehen oder in den
Klassenräumen verbleiben. Hier ist Musikhören erlaubt. Die
aufsichtführenden Lehrer sind für alle Schüler
zuständig. Der diesjährige Betriebsausflug
des
Kollegiums ist dreitägig
nach Berlin vorgesehen. Evtl. will der Hauptschulzweig der KGS
teilnehmen.
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2002
- Die Umrüstung des Computerraumes
steht noch an. Ein Vorschlag
wird beim Landkreis
eingereicht. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen sind im
Etat des Landkreises vorgesehen. Bei der Anschaffung neuer Computer
soll
erneut die Sparkassenstiftung um Unterstützung gebeten werden.
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2004
- Die Schule für Lernhilfe
wird gemäß Erlass des Kultusministeriums in "Förderschule" umbenannt.
Entsprechend heißen die Lehrer
"Förderschullehrer". In den Gesamtkonferenzen wird
regelmäßig über die Arbeit
in den Grundschulen im Rahmen der Aktion "Lernen unter einem Dach"
berichtet.
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2005
- Zwischen der Förderschule
und der Hauptschule Neuenhaus wird ein Kooperationsvertrag
abgeschlossen.
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2006
- Das Projekt "Lernen unter einem
Dach" erfordert folgende Wochenstunden: Georgsdorf 14, Itterbeck
8,
Veldhausen 20, Neuenhaus 28, Osterwald 8, Uelsen 28, Lage 9,
Vechtetalschule Nordhorn 9, zusammen 123 Wochenstunden. Nach einer
Zusammenstellung zum 1.2.2007 nehmen 160 Schüler an der
sonderpädagogischen Grundversorgung teil, davon 149 präventiv.
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2007
- Zum
31. Januar 2007 wird der Förderschulrektor Horst Wemker mit 65 Jahren
in den Ruhestand verabschiedet.
Er leitete die Schule seit ihrem Aufbau
im Jahre 1969. Regierungsschuldirektor Udo Tiemann, der ihm die
Entlassungsurkunde überreicht, spricht von einer "einmaligen
Leistung, die nicht so schnell zu toppen sein wird". Er habe sich sein
vorbildliches Engagement bis zum Schluss seiner langen Laufbahn
erhalten. Durch kleine Erfolgserlebnisse und individuelle Betreuung
habe er bei seinen Schülern die Misserfolge aus der Grundschule
vergessen gemacht. Das sei eines seiner größten Verdienste
gewesen. Den Menschen charakterisiert Herr Tiemann als
zurückhaltend und einsatzbereit, stets fröhlich und
optimistisch. Rektor Kamps,
der Leiter der Grundschule Neuenhaus, führt aus: "Die Burgschule
ist eine Nische, um angeschlagenes Selbstvertrauen wieder aufzubauen".
Herr Wemker sei
jederzeit bereit gewesen, bei schwierigen sonderpädagogischen
Fragen zu helfen. Die Personalvertreterin Frau Schubert-Mußmann
präsentiert "Innenansichten aus einem Schulmeisterleben". Herr Wemker habe stets ein
Talent zur Improvisation gehabt, zunächst als One-Man-Show,
später wegen der hohen Fluktuation im Kollegium. Er habe das
Konzept "Lernen unter einem Dach" realisiert, bei dem die Burgschule
nur noch die Drehscheibe für die Grund- und Hauptschulen in den
Samtgemeinden Neuenhaus und Uelsen ist. 15 der 17 Lehrer seien heute
Fahrensleute, die an mehreren Schulen integrative Klassen unterrichten
(GN, 27.1.2007).
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Die Nachfolgerin
von Herrn Wemker
heißt Hannelore
Schönrock. Nach dem Berufseinstieg an der Eylardusschule
Gildehaus unterrichtete sie ab 1997 an der Anne-Frank-Schule Nordhorn.
Zusätzlich war sie seit 2001 als Fachberaterin für
Integration und sonderpädagogische Förderung bei der
Landesschulbehörde und seit November 2002 als Fachbereichsleiterin
für Biologie am Studienseminar Osnabrück tätig.
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Bei der offiziellen Einführung als
Schulleiterin führt
Schulrat Tiemann aus,
dass sie mit "viel Power und zielgerichtet" gestartet sei. Als
Beispiele nennt er die Einführung einer Kombi-Kooperationsklassse
und eine Kooperationsklasse mit der Nordhorner Vechtetalschule. In den
ersten 100 Tagen sind folgende Änderungen eingetreten: Nach
einer Blitzabsprache mit dem Landkreis ist der Verwaltungstrakt
renoviert worden. Die Samtgemeinde lässt die Innenhöfe
einzäunen, um den Vandalismus an den Wochenenden einzudämmen
(GN,23.06.2007).
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Die Burgschule Neuenhaus erhält eine neue
Rechnergeneration mit
12
Arbeitsplätzen im Computerraum, die über den Verein "n21
Schulen in Niedersachsen online" bestellt werden. Außerdem werden
zwei neue Drucker angeschafft und das Gestühl erneuert. Die
Finanzierung kommt durch Sponsoring Nordhorner und Niedergrafschafter
Firmen an den Förderverein der Burgschule zustande.
2009 - Durchschnittlich
nehmen von Montag bis Donnerstag jeweils 25 der 60 Schüler die Nachmittagsangebote
an der Förderschule wahr. Die Kinder und
Jugendlichen sollen Alternativen für ihre Freizeitgestaltung
bekommen und feste Strukturen lernen. Dabei setzt die Schule
ausschließlich auf qualifizierte Betreuer. „Wer
es nicht gelernt hat, mit unseren Kindern umzugehen, der schafft es
nicht, Strukturen reinzubringen und sie bei der Stange zu halten“,
erklärt Hannelore Schönrock.
Die Leiterin der Burgschule nutzt daher das Geld, das sie vom Land
für die Ganztagsangebote erhält, um qualifizierte
Mitarbeiter zu bezahlen. Auf ältere Schüler von der
Realschule oder vom Gymnasium hat sie bewusst verzichtet. Insgesamt
acht Männer und Frauen, die meisten mit pädagogischer
Ausbildung, betreuen die Förderschüler am Nachmittag. Die
fünf vom Land finanzierten Lehrerstunden hat Schönrock zur
Finanzierung der Ganztagsangebote kapitalisiert. Das heißt,
dass sie über knapp 8500 Euro pro Jahr frei verfügen kann.
Weitere 5500 Euro steuert der Landkreis als Schulträger pro Jahr
bei. Außerdem hat der Landkreis für 9500 Euro die Mensa
möbliert und die Küche nachgerüstet. Ein Mittagessen
kostet 2,80 Euro. Schüler, die von der Lernmittelausgabe befreit
sind, zahlen einen Euro. Eine Köchin ergänzt die
vorgekochten Mahlzeiten des Herstellers apetito in der Schulküche.
„Wir haben von vorne herein auf Schweinefleisch verzichtet, damit
es keine Probleme mit unseren muslimischen Schülern gibt“,
berichtet Schönrock.
Mit
dem Mittagessen beginnen um
12.50 Uhr die Ganztagsangebote. Der
Schule war es wichtig, Essensrituale zu schaffen, die die Schüler
in ihren Familien häufig nicht mehr pflegen. So gehen die
Schüler aus den drei Essensgruppen jeweils gemeinsam zur
Essensausgabe. „Wir fangen gemeinsam mit dem Essen an und hören
gemeinsam auf“, so Schönrock.
Um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, ist für die Mensa
ein Bereich in der Pausenhalle abgetrennt worden. Die Schüler
schmücken die Tische mit selbst gefertigten Sets und Blumen.
Nach dem Essen beginnt die 45-minütige Hausaufgabenbetreuung
in den Klassenräumen. Feste Strukturen
sind hierbei ebenso wichtig. „Auch wer keine Hausaufgaben zu machen
hat, nimmt teil. Den Schülern soll klar werden, dass die 45
Minuten Lernzeit sind, in der sie ihre Leistungen vom Vormittag
vertiefen können“, beschreibt die Schulleiterin das Konzept.
Die Freizeitangebote, die um
14.15 Uhr beginnen, haben die Schüler
selbst ausgewählt. Hoch im Kurs stehen Kochen und Backen. „Die
Schüler lieben es, sich am Nachmitag noch einmal
zusammenzusetzen, und gemeinsam einen selbst gebackenen Kuchen zu
essen, bevor sie um 15.30 Uhr nach Hause gehen“, berichtet Erika
Kethorn. Die pädagogische Mitarbeiterin
der Vechtetalschule dient den Betreuern als Ansprechpartnerin.
Malen,
Basteln, Gesellschafts- und Bewegungsspiele sind ebenfalls beliebt.
Eine Besonderheit ist die Fußballgruppe. „Aus finanziellen
Gründen sind viele unserer Schüler in keinem Verein oder an
der Musikschule. Und einige Jungen, die im Verein aus körperlichen
Gründen nicht mehr mithalten konnten, haben bei uns die Chance,
trotzdem in einer Mannschaft Fußball zu spielen“, berichtet Hannelore Schönrock.
Gemeinschaft statt Alleinsein und Bewegung statt PC-Spiele: Das sind
wichtige Ziele des Ganztagsangebots an der Burgschule (GN,
25.9.2009).
2010
- Musikpädagogische Arbeit
Die
Niedersächische Sparkassenstiftung unterstützt die musikpädagogische Arbeit des Musikzugs
Neuenhaus zum Aufbau eines Bläserensembles. Beteiligt sind Schüler der Burg- und der Hauptschule.
Mit einer Förderung von knapp 5000 Euro trägt die Stiftung
dazu bei,
das musikalische Angebot an den beiden Schulen um eine Facette zu
erweitern. Neben der Stiftung hat sich die Samtgemeinde Neuenhaus in
die Errichtung des Bläserensembles eingebracht.
Das Foto zeigt die Förder- und
Hauptschüler aus Neuenhaus mit der Burgschulleiterin Hannelore Schönrock, Hans-Jürgen Grobelny
von der Sparkassenstiftung, Hauptschulleiter Joachim Lachmann und ihrem
Ausbilder Kunibert Zirbel
(hintere Reihe von rechts) (Foto: Westdörp, GN, 4.3.2010)
Nistkästenbau
Die
Schüler der 5.und 6. Klasse der Burgschule und der 6. Klasse der
Vechtetalschule haben mehrere
Nistkästen gebaut und im Unterricht die heimische Vogelwelt
kennengelernt. Dazu haben sie eine Arbeitsmappe erstellt. Beim Wettbewerb "Bei die piept´s wohl" der
Naturschutzjugend Niedersachsen haben sie dafür einen Preis
erhalten: eine Nistkasten-Videokamara.
Der kleine Apparat ist im Dach eines Nistkastens eingebaut und
über ein Kabel mit einem Fernseher verbunden. Die Klasse kann
somit eine Kohlmeise im Nistkasten
beobachten. (GN, 18.5.2010)
Vereinigung der
Förderschulen Emlichheim und Neuenhaus
Die
Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule in Emlichheim besuchen im
Schuljahr 2009/10 59
Schüler, die
Burgschule Neuenhaus 41
Schüler,
zusammen 100 Schüler. Da an beiden Schulen die nach der
Verordnung für Schulentwicklungsplanung geforderte Einzügigkeit
nicht mehr gegeben
ist, beschließt der Landkreis als Schulträger beider
Schulen, diese zu vereinigen.
Die Prognose der Schülerzahl für eine zusammengefasste
Förderschule ergibt für das Schuljahr 2014/15 noch 62
Schüler. Als Standort
der vereinigten Schule
entscheidet sich der Schulträger für Emlichheim, da hier
kein zusätzlicher Raumbedarf entsteht und die
Bewirtschaftungskosten geringer sind. Die Entscheidung des Kreistages
erfolgt einstimmig. Die Vereinigung der beiden Schulen soll zum
1.8.2011 erfolgen. (Beschlussvorlagen des Landkreises vom 30.3. und
12.5.2010; GN, 6.3.; 8.4.; 27.4.; 4.6. und 21.6.2010)
In einer Mitteilungsvorlage für die
Schulausschusssitzung des Landkreises zum 16.2.2011 heißt
es:
"Zwischenzeitlich
ist Frau Schönrock
von der Landesschulbehörde mit der Koordinierung der
inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung der
Einrichtung der Förderschule Lernen Niedergrafschaft
beauftragt
worden. Gleichzeitig wurde ihr der Vorsitz der Projektgruppe
übertragen. Die Projektgruppe besteht aus je drei
Vertretern der beiden Schulen und je einem Elternvertreter pro
Schule. Die Projektgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen und
tagt regelmäßig. Ein erstes Ergebnis ist, dass eine
Erweiterung des Regionalen Integrationskonzept (RIK) auf die
Grundschulen in Laar, Ringe und Wilsum beantragt wurde.
Die Verwaltung hat mit der
Projektleiterin Frau Schönrock
und der kom. Schulleiterin der
Förderschule Emlichheim die erforderlichen baulichen und
sächlichen Veränderungen abgestimmt.
Ein erster Umbau wird aller Voraussicht
nach in den Osterferien im Verwaltungsbereich erfolgen.
Die Eröffnung der neuen Schule ist
für den 26.08.2011 vorgesehen."
2011
- Abschied von Heidi Leukefeld
Die Rektorin der Burgschule Neuenhaus, Frau Hannelore Schönrock,
verabschiedet in der Aula des Schulzentrums Uelsen die Lehrerin Heidi Leukefeld in den
Ruhestand und dankt ihr für ihre langjährige Arbeit an der
Burgschule und den Schulen im Bereich von Neuenhaus und Uelsen.
Frau Schönrock
nannte die unzähligen Tätigkeiten, die das Berufsleben von Heidi Leukefeld
prägten: Sonderunterricht für Sprachbehinderte an
Grundschulen , Arbeit in Integrationsklassen, sonderpädagogische
Förderung bei der Kooperation zwischen Sonderschule und
Grundschule, Mitarbeit am regionalen Integrationskonzept und nicht
zuletzt die Tätigkeit als Fachberaterin für Integration und
sozialpädagogische Förderung. Nach den Worten von Schulrat Udo Tiemann hat sie als
Förderschullehrerin und Fachberaterin in der Grafschaft markante
Spuren hinterlassen. Ein langjähriger Wegbegleiter, Josef Lakeberg, der Rektor
der Anne-Frank-Schule Nordhorn, bescheinigt dem "Energiebündel"
und "Terminjunkie" Leukefeld
in persönlichen Worten "ihre Kollegen zielgerichtet und mit
wahnwitziger Ausdauer" vor sich her getrieben zu haben "bis an die
Grenze der Belastbarkeit und manchmal darüber hinaus". Auch ihr
erster Schulleiter Horst
Wemker erinnert sich an den "unverwüstlichen Kampfgeist"
seiner Kollegin. Die Abschiedsfeier bot insgesamt eine bunte
Mischung lebendiger, unterhaltsamer und nachdenklicher Beiträge
der Schüler und Kollegen. (GN, 8.2.2011)
Folgenutzungen
der Burgschule
Nach Aussagen des
Samtgemeindebürgermeisters Johann Arends im GN-
Gespräch zum Jahresanfang erfolgen Gespräche uber Folgenutzungen des Geländes der
Burgschule nach der Vereinigung der beiden Förderschulen
Emlichheim und Neuenhaus in Emlichheim. Eine der Varianten wäre
es, in diesem Bereich mittelfristig einen von der Bentheimer Eisenbahn
gewünschten Busbahnhof anzulegen. (GN, 20.1.2011)
Besuch
der Bundesministerin
Bundesministerin
für Arbeit und Soziales, Frau Ursula von der Leyen
besucht die Burgschule Neuenhaus
und fragt, wie das Bildungs- Und Teilhabepaket ankomme. Fazit: In der
Grafschaft läuft es offenbar ganz gut. Bundesweit sei es aber noch
mühsam, "das Geld auf de Straße zu bringen". (GN, 18.5.2011)
Abschlussfeier
Zum Start in die Ferien hat die
Burgschule Neuenhaus zu einem "Kehr
aus" eingeladen. Der Grund: Der Standort wird aufgelöst und
zum neuen Schuljahr mit der
Förderschule in Emlichheim zusammengelegt. Rektorin Hannelore Schönrock dankt allen Mitwirkenden: den
Leselernhelfern, den Köchinnen, den Mitarbeitern des
Nachmittagsangebots, der Verwaltng, den Elternvertretern und den
Lehrern der Burgschule. Ein Schulfest beendet die Feier. Gemeinsame
Gedichte, und zahlreiche Lieder werden von den Kindern dargeboten.
Außerdem spielt das junge Bläserensemble der Musikschule
Niedergragschaft unter Leitung von Kunibert Zirkel.
Das Schulfest endet unerfreulich: Unbekannte haben acht Laptops im Wert
von etwa 4.000 Euro entwendet. (GN, 8.7.; GW, 13.7.2011)
Abschluss
Mit dem Schuljahr 2010/11 wird die Förderschule Neuenhaus
aufgelöst. Die Schüler gehen zur Förderschule
Emlichheim. Dort übernimmt Frau Schönrock die
Schulleitung.
Die Fortsetzung der Schulgeschichte finden Sie unter Förderschule Emlichheim, die
sich einen anderen Namen geben wird.
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Quellen:
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