Schulbetriebs-GmbH
Nach
dem Haushaltsplan der Samtgemeinde werden für das Jahr 2011 bei
den Investitionen 35.000 € für die Anschaffung eines Kassensystems für die
Mensa und 25.000 € als Stammkapital für
eine Schulbetriebs-GmbH zur
Verfügung gestellt (GN, 2.12.2010). Die Schulbetriebs GmbH soll
die Bewirtschaftung der Küche im Schulzentrum übernehmen.
2011
- Betriebsaufnahme der Mensa
Nach Aussagen von Samtgemeindebürgemeister Johann Arends im
GN-Gespräch zum Jahresanfang gehen die Arbeiten für den Mensabau für die Haupt- und Realschule
in Neuenhaus voran. Zu Ostern soll die feierliche Übergabe
erfolgen. In der Mensa soll mit einem neuen Kassensystem bargeldlos
bezahlt werden können. (GN, 20.1.2011)
Die neue Mensa wird am 1. April im
Rahmen einer Feierstunde offiziell in Betrien genommen.
Besonders positiv hervorgehoben wird von allen Rednern die Schulbetriebs-GmbH, die vom Rathaus
aus den Betrieb organisiert. Bei der Vorstellung dieser Gesellschaft
betont Samtgemeindebürgermeister Johann Arends: "Es kann nicht
Aufgabe der Schulleitung sein, sich ums Essen zu kümmern." Das
Projekt hat etwa 1,15 Mill. Euro gekostet. Den Löwenanteil davon
stellte die Samtgemeinde zur Verfügung, die auch die laufenden
Mehrkosten des Ganztagsbetriebes übernimmt. Geplant hat den Umbau und den Neubau
des Lehrerzimmers, des Sekretariats,, der Küche und der Mensa das
Büro Raudzus in
Osterwald. Der Entwurf der Mensa stammt von der Architektin Mareike Veelders. (GN, 2.4.
und GW, 6.4.2011)
Im Oktober 2011 findet ein "Tag der
offenen Tür" statt. In der Küche der Mensa werden täglich 150 Mittagessen frisch
zubereitet. Es stehen zwei Menüs, ein Salatbüfett und mehrere
Nachspeisen zur Auswahl. Das Essen muss nicht vorbestellt werden, wer
Lust hat, geht einfach zur Essensausgabe. Mit einer Chipkarte wird
bargeldlos bezahlt. "Schüler und Lehrkräfte, Bedienstete und
Gäste sind begeistert von der abwechslungsreichen und leckeren
Kost", berichtet Gisela Wolf
von der Neuenhauser Schulbetriebs-GmbH. Die Grundschule und der
Kindergarten St. Johannes erhalten das Mittagessen ebenfalls aus der
Küche der Mensa. (GN, 7.10.11)
Schulleitung
Nachdem Ulrike Arends
schon seit
einem halben Jahr die Haupt- und Realschule Neuenhaus geleitet hat,
erfolgt jetzt im Rathaus die offizielle
Ernennung zur Rektorin. Sowohl Samtgemeindebürgermeister Johann Arends als auch
Regierungsschuldirektor Udo
Tiemann sprechen dabei Ulrike
Arends großes Lob aus, da es ihr trotz schwieriger
Ausgangslage gelungen sei, die beiden
Schulen zusammenzuführen. Ulrike Arends ist in
Neuenhaus geboren. Nach Studium und Referandiat sowie einer beruflichen
Station in Hinte kehrte sie 1999 nach Neuenhaus zurück. 2003
übernahm sie die Leitung des Schulzweiges Realschule an der
Kooperativen Gesamtschule. Nach der Auflösung der KGS wurde sie
Konrektorin an der neuen Realschule, im Zuge der Zusammenlegung der
Haupt- und Realschule schließlich "Gründungsrektorin" der
neuen Schule. Die offizielle Amtseinführung soll am 1.
April
erfolgen. Dann wird auch den beiden neuen stellvertretenden
Schulleitern das jeweilige Amt übertragen. (GN, 12.2.; GW,
16.2.2011)
Bei der Einführung der beiden
Konrektoren Jens
Brinkhaus und Christiane
Gortmann am 1. April führt Regierungsschuldirektor Udo Tiemann
aus, dass es an der Schule gemeinsam mit der Rektorin Ulrike Arends ein junges
Leitungsteam gibt, bei dem das Durchschnittsalter
knapp unter 35 Jahren liegt. Hier seien unter anderem Erfahrung,
Kompetenz und Professionalität vereint.
Seine Ernennungsurkunde zum ersten Konrektor erhält Jens Brinkhaus. Nach
Studium in Münster der Fächer Mathematik und Physik,
Vorbereitungsdienst in Mönchengladbach und Beginn des
Schuldienstes in Dortmund erfolgte die Versetzung des gebürtigen
Nordhorners an die Haupt- und Realschule Neuenhaus am 1. Februar dieses
Jahres. Zweite Konrektorin der Schule ist Christiane Gortmann aus
Nordhorn, die ihr Abitur in Bardel ablegte, in Osnabrück Englisch
und Kath. Religion studierte, ihren Vorbereitungsdienst in Nordhorn
absolvierte und seit dem 1. Mai 2008 als Lehrerin an der Realschule
Neiuenhaus tätig ist. U.a. leistete sie ein Praktikum in Uganda
und erwarb die Trainerlizenz C an der Landesturnschule in Melle. Die
Schülervertreteri Lilith
Leischner bezeichnet Arends,
Brinkhaus
und Gortmann als ein "tolles Team". (GN, 2. 4.2011)
Partnerschaft
mit der Grafschafter Volksbank
Während einer Feierstunde wird die Partnerschaft zwischen der
Grafschafter Volksbank und der Haupt- und Realschule Neuenhaus
besiegelt. Weitere Vertragspartner sind die Wirtschaftsvereinigung , der Landkreis sowie die Samtgemeinde als Schulträger.
(GN, 24.5.2011)
Bilanz
der Zusammenlegung
Nach einem Jahr der Zusammenlegung
der Realschule mit den
Hauptschulen Veldhausen und Neuenhaus zieht Rektorin Ulrike Arends mit der
Schulleitung eine positive Bilanz. Zunächst gab es Vorbehalte: "Am Anfang war ich
skeptisch, wie das funktionieren sollte - mit 200 weiteren
Schülern", sagt sie," aber dieses Jahr hat gezeigt, dass die
Kinder und auch die Lehrer zu einer Schule zusammengewachsen sind".
Auch wenn der Unterricht weiter schulzweigbezogen bleibt, hat die
Schulleitung den Plan, gleiche
Jahrgangsstufen in den Gebäuden zusammenzulegen. "So
können die Kinder außerhalb des Schulzweiges Gleichaltrige
kennen lernen," erklärt Ulrike
Arends. Mit den neuen Gebäuden und der Mensa sei ein Begegnungsort für die
Schüler geschaffen worden. Das Nachmittagsangebot wurde ebenfalls
so gestaltet, dass Schüler aller Schulzweige ihren Nachmittag
zusammen verbringen können. In gemischten Projektgruppen wurden verschiedene
weitere Vorschläge erarbeitet, die bei einem Schulfest vorgestellt wurden. Auf
einem Plakat heißt es: "Wir
sind
Eins". (GN, 7.7.2011)
Realschüler
absolvieren B1-Englisch
Vor einigen Tagen erhielten mehrere Schüler der Realschulen Uelsen
und Neuenhaus ihre Zertifikate nach erfolgreicher Absolvierung der Sprachprüfung "tele Engish B1 School".
"Tele (The European Language Certificates) ist ein Tochterunternehmen des deutschen
Volkshochschulverbandes und bietet diese Prüfungen in
verschiedenen Sprachen und auf unterschiedlichen Niveaus an",
heißt es in einer Pressemitteilung. Die Schüler haben sich
im zweiten Halbjahr des vergangenen Schuljahres nach ihrer
regulären Unterrichtszeit auf die Sprachprüfung vorbereitet,
unterstützt von den Englischlehrkräften Cathrin Koormann und Helmut Schauerte. (GN,
12.9.2011)
Neue
Adresse
Der bisher namenlose Verbindungsweg zwischen der Haupt- und
Realschule in Neuenhaus und ihrer Außenstelle an der
Schulstraße erhält den Namen "Am Mühlengraben". Die
Straße verbindet den Neumarkt, am Mühlengraben entlang, mit
dem Weg auf dem Dinkeldamm und wurde bis zum neuen Eingang der Haupt-
und Realschule erneuert. Wer künftig das Sekretariat erreichen
will, sollte diese Straße und die dort angelegten Parkplätze
nutzen. Die Adresse der Haupt- und
Realschule wird sich ebenfalls in "Am Mühlengraben" ändern.
(GN, 28.10.2011)

Das Schulzentrum
Neuenhaus mit der H/R Neuenhaus und die neue Straße "Am
Mühlengraben"
(Herkunft: Satellitenfoto von Google/ Maps aus dem Internet)
Aussagen zum Schulzentrum und zur Schule
Zum Schulzentrum Neuenhaus
führt
die Schule in ihrer Homepage aus:
Neben der HRS gibt es in Neuenhaus auch noch das Lise-Meitner-Gymnasium und
die Grundschule.
Die HRS und das Lise-Meitner-Gymnasium teilen sich einige Gebäude,
z.B. den Kunsttrakt, die Sporthallen und die Musikräume.
Eine große Aula für Theateraufführungen und andere
Bühnendarbietungen gibt es im Gebäude des Gymnasiums. Die
Mensa der HRS Neuenhaus bietet seit der Fertigstellung im Frühjahr
2011 Platz für größere Veranstaltungen. Die
Räumlichkeiten werden nicht nur zur Zubereitung und Einnahme des
Mittagessens genutzt, sondern wurden so geplant und angelegt, dass ein
multifunktioneller Raumeinsatz möglich ist (Sitzungsraum,...).
Die naturnahe Lage der HRS
Neuenhaus (einige Meter von der Dinkel entfernt) prägt
zusätzlich das Schulbild. Die Dinkel ist ein Fluss der seine
Quelle in Nordrhein-Westfalen hat, durch die Niederlande fließt
und schließlich in Deutschland nördlich von Neuenhaus in die
Vechte mündet. Diese flussnahe Lage bietet der Schule den
großen Vorteil, spezielle sportliche Aktivitäten (Rudern)
anzubieten.
Zur Schule heißt es:
Schüler aus den Grundschulen Georgsdorf, Lage, Neuenhaus, Osterwald und Veldhausen kommen zu uns.
Im Schuljahr 2011/2012 sind 706 Schülerinnen und Schüler auf
30 Klassen verteilt. Sie werden von 55 Lehrerinnen und Lehrern
unterrichtet.
Seit Schuljahresbeginn arbeiten wir als Offene Ganztagsschule und bieten
neben dem Mittagessen und der Hausaufgabenhilfe ein umfängliches
Nachmittagsprogramm an .
Unsere Arbeitsschwerpunkte
liegen im Bereich der Fremdsprachen (Französisch und
Niederländisch) und im Bereich Technik. Beide Fächer sorgen
für die Begegnung mit unseren Nachbarn, den jährlichen
Schüleraustausch nach Charmes (Frankreich), Apeldoorn
(Niederlande) und den Besuch regional ansässiger Firmen und
Betriebe.
Unser letzter Schülerjahrgang erreichte zu etwa 40% den
Erweiterten Sekundar-I-Abschluss und damit die Berechtigung, den
Bildungsgang in der Oberstufe eines Gymnasiums fortzusetzen. Ohne
Abschluss verließ niemand die Schule.
Schüler
sammeln Geld für Afrika
In den vergangenen Wochen sammelten die Schüler mehr als 1.500
Euro. Das Geld stammt zum Teil aus dem Erlös einer Tombola beim Weihnachtsmarkt in
Neuenhaus. Dort haben die Schüler 200 gestiftete Preise verlost
und 786 Euro eingenommen. 800 Euro warben sie an Spenden ein. Das Geld soll an das Straßenkinderprojekt "Home of Hope"
im afrikanischen Uganda gehen. Das 2007 gegründete
Waisenhaus bietet 22 Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren ein neues
Zuhause und eine neue Familie. In diesem Jahr wurde für das"Home
of Hope" ein Grundstück
gekauft.Um den Kindern eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu
ermöglichen, wurde ein Brunnen
gegraben. Zudem ist die Installation einer Solaranlage geplant.Sie soll mit dem
Geld aus Neuenhaus finanziert werden. (GN, 9.12.2011)
Mülltrennung
Das Trennen
verschiedener Abfallarten ist keine neue Erfindung. Dass man durch
konsequente Abfalltrennung
und erfolgreiche Vertragsverhandlung
deutlich Geld sparen kann, zeigt sich jetzt bei der Samtgemeinde
Neuenhaus. Sie hat einen Wertstoffhof
eingerichtet, in dem große
Container aufgestellt sind, die nach Bedarf von der Firma Stenau
gelehrt werden. Gefüllt werden die Container mit dem Abfall der
Grundschule, der Hauptschule und der Realschule. Bislang hat die
Samtgemeinde in diesem Bereich jährliche Entsorgungskosten von
über 11000 Euro gehabt. Künftig werden es nach Berechnung
des Bausachverständigen Axel Raudzus, der das Konzept
erarbeitet hat, etwa 3500 Euro im Jahr sein. (GN, 10.12.2011)
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Die Homepage der Schule finden Sie unter: hrs-neuenhaus.de