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Grundschule
Bookholt
- 1745 Bauerschaftschule; 1953 Grundschule
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Vorgeschichte
Die Volksschule Bookholt ist als Bauerschaftsschule
der Bauerschaft
Bookholt entstanden, die sich in früherer Zeit bis nahe an das
Nordtor der Stadt Nordhorn, die Lingener oder Kerkenporte, ausdehnte.
Es ist
nicht bekannt, ab wann Lehrer in Bookholt tätig waren. Nach der
Armenrechnung der Ev.ref. Kirchengemeinde wurden am 24. Oktober 1745 an
den Schulmeister von Bookholt für sein Kind 1 Gulden bezahlt
(Quelle: Armenrechnungen vom 17.7.1745 bis 25.6.1746, Provisor Hendrik
Woltring). Das Gesuch, in
Bookholt "einen Lehrer zu setzen" (Kühle), wurde 1783 vom
Konsistorium
in Nordhorn abgelehnt. Von 1806 bis 1824 gehörte Bookholt zu
Wietmarschen.
Im Jahre 1810 wurde bei einer Heirat der Schullehrer Gerhard Wassink,
45
Jahre alt, als Bruder der Braut angegeben. Der Lehrer Gerhard Wassink
wird
auch in einer anderen Urkunde als Zeuge bei der Hochzeit seines Bruders
angegeben.
Vermutlich fand der Unterricht in irgendeinem
Bauernhaus oder in einem
Backhaus statt. Vielleicht wechselten die Schullokale in gewissen
Abständen.
Freien Mittagstisch und Unterkunft erhielten die Lehrer ebenfalls im
Wechsel
bei verschiedenen Bauern. Die meisten Bauernschaftslehrer waren ledig.
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1831
- Seit mindestens
1831 ist in Bookholt ein Lehrer Rammelkamp
tätig. Er unterrichtet 40 Schüler, wofür er
jährlich 30 Reichsthaler, etwa 75 Gulden, erhält.
(Quelle: Jahrbuch 1968, Dr. Kühle, Seite 62).
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1836 - Aus
dem Jahre 1836
ist überliefert, dass in
Bookholt der Lehrer Geert
Kleine Harmelink tätig ist. Er
erhält ein Jahresgehalt von 28 Reichstalern, dazu freien
Mittagstisch. (Quelle:
Kirchenratsprotokoll).
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1838 - Ab
1838 unterrichtet ein Lehrer Lampen,
der unverheiratet ist, 44 Schulkinder. Er erhält ein Gehalt
von 26 Rthl. 16 Ggr., dazu Morgen-, Mittag- und Abendessen. In einem
Schreiben der ref. Gemeinde vom 26.7.1838 an den Oberkirchenrat
heißt es unter Bemerkungen: "Die Einnahme ist nicht genug, aber
der Lehrer noch sehr
jung, und noch lebende Eltern, so dass er einer momentanen
Unterstützung nicht bedarf."
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1841 - Ein Lehrer H.
Rammelkamp, der vorher
in Frensdorferhaar
tätig
war, wird Lehrer in Bookholt.
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1846 - In
Bookholt wird
ein einklassiges
Schulgebäude gebaut. Dieser älteste Teil der
Bookholter
Schule dient heute als Lehrmittelraum.
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1851 - Nachdem
Lehrer H. Rammelkamp
Ende Dezember 1850 aus dem Schuldienst entlassen wird, wir Lehrer H. Sluiters,
bisher
Hilfslehrer in Bentheim, im März 1851 von der Schulgemeinde
einstimmig als Lehrer gewählt und am 1. Mai 1851 vom
Oberkirchenrat, Herrn Pastor Lucassen
in den Dienst eingeführt.
Das
Lehrereinkommen
beträgt 30 Thaler jährlich und
Reihetisch. Durch wiederholte Gehaltserhöhungen und bedeutende
Staatszuschüsse steigt es im Laufe der Zeit auf 750 Mark nebst 60
Mark Mietentschädigungen.
Im
Jahre 1853 erhält Lehrer Sluiters
einen Ruf nach der
kombinierten Schulgemeinde Kalle-Bahne-Tinholt im Kirchspiel Arkel,
1871 nach Bakelde, 1877 nach Groß- und Kleinringe und 1879 nach
Bimolten. Er kann sich jedoch wegen seiner
Schüler nicht
entschließen, Bookholt zu verlassen.
Während
der Dienstzeit von Herrn Sluiters
wird im Laufe von
30
Jahren die holländische von der
deutschen Schulsprache
abgelöst.
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1862 - Im
Kirchenratsprotokoll vom 14. Juli 1862 wird
für Bookholt ebenfalls der Lehrer
Sluiters
erwähnt.
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1888 - Lehrer
Sluiters
beginnt
im Jahre 1888 mit dem Schreiben der
Schulchronik.
Bookholt besitzt zu der Zeit 308 Einwohner; 256 sind reformiert, 52
katholisch. Zur Schulgemeinde gehören 4 Vollerben. Die
übrigen Familien sind Kötter, Neubauern, Ankäufer,
Heuersleute und Pächter. Die Zahl der Schulkinder schwankt
zwischen 40 und 70. Die wöchentlichen Unterrichtsstunden betragen
im Winter 28, im Sommer (seit 1885 Halbtagsschule) 32 Stunden, einschl.
2 Stunden Handarbeit. Der Schulweg einzelner Kinder beträgt bis zu
2 km.
Ab
1866 wird jeweils am 22 März der Geburtstag
des Königs
Wilhelm auf eine den Kindern angemessene Weise gefeiert. Am 22.
März 1888 wird die Gedächtnisfeier folgendermaßen
begangen: "Nach Gebet und Gesang (Mein Leben ist ein Pilgrimstand)
wurde zuerst das vielbewegte und wechselvolle Leben des Verklärten
besprochen, sodann hervorgehoben, welcher Segen nicht nur dem
Königreiche Preußen, sondern dem ganzen deutschen Vaterlande
unter seiner Regierung zu Teil geworden, endlich, wie er zu aller Zeit,
nicht nur als Regent und Kriegsheld sich ausgezeichnet, sondern als
demütiger und gläubiger Christ dem Volke vorgeleuchtet hat.
Schlußgesang:` Nun danket alle Gott´und `Ach bleib mit
deiner Gnade´ - Schlussgebet"
(zitiert nach: H. Sluiters,
1. April 1888, Schulchronik).
Am
30 Juni
wird eine weitere Gedächtnisfeier für den am 15.
Juni verstorbenen König und
Kaiser Friedrich III begangen.
Ab
März 1888 werden die
Schulkinder der reformierten Familien aus Frenswegen, die die Schule bisher
provisorisch besuchten, von der
Regierung zu Osnabrück endgültig der Schule Bookholt
zugewiesen.
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1896 - Am 18.
Januar 1896
ist die 25.
Gedenkfeier der Wiedererrichtung des
deutschen Reiches, die als
Schulfeier abgehalten wird. Die Kaiserkrönung wird einfach
erzählt. Die Kinder werden auf die Bedeutung des Tages
hingewiesen, die Einigung Deutschlands unter einem Kaiser als die
segensreichste Folge des jüngsten Krieges besonders hervorgehoben.
Seinem
Wunsch entsprechend wird Lehrer Sluiters nach 45 Jahren
Lehrertätigkeit in Bookholt zu Michaelis 1896 in den Ruhestand
versetzt. Er stirbt mit 80 1/2 Jahren im August 1912. An seine Stelle
tritt Lehrer Kotmann
aus Alexisdorf.
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1897 - Ende
August 1897
erkrankt Lehrer Kotmann.
Er wird vier Wochen lang durch Lehrer
Simon
aus Westerkappeln bei
Osnabrück vertreten.
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1899 - Dem
Lehrer Kotmann, der
nach Neerlage
versetzt wird, folgt am 1.
Oktober der Lehrer Hilbink
aus Wielen bei Uelsen. Er wurde von 1893 bis
1896 im Seminar Aurich ausgebildet und bestand im Mai 1899 seine 2.
Lehrerprüfung.
Aufnahme und Entlassung der Schüler
werden durch die
Königliche
Regierung neu geordnet. Kinder, die vor dem 1. Oktober das 6.
Lebensjahr vollenden, werden Ostern des Jahres eingeschult. Kinder, die
nach dem 1. Oktober 6 Jahre alt werden, müssen bis Ostern des
folgenden
Jahres warten.
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1900 - Lehrer
Hilbing
wird am 16. Mai als
1. Lehrer bei der Frensdorfer Schule
angestellt. Die Stelle in Bookholt übernimmt Lehrer Kayser aus
Osnabrück.
Im
Laufe des Jahres wird eine Lehrerwohnung
gebaut. Der Bauplatz liegt
bei der Schule, etwa 10 Minuten von der festen Straße entfernt.
Die
Kosten betragen 8. bis 9.000 Mark. Von diesen gewährt die
Königliche
Regierung 4.000 Mark als Unterstützung, weitere 4.500 Mark werden
bei
der Klosterkammer in Hannover ausgeliehen und müssen mit 4 %
verzinst
und 2 % amortisiert werden. Durch die Mehrbelastung des jährlichen
Etats muss der Prozentsatz der zu erhebenden Schulsteuern erhöht
werden.
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1901 - Zum 1.
April 1901
wird Lehrer Kayser in
Quakenbrück angestellt. Nach
kurzem Einsatz von Lehrer Kunkel,
der nach Venne bei Osnabrück versetzt
wird, folgt am 1. Oktober 1901 Lehrer
Schievink
aus Wielen, der
jedoch
am 1. April 1902 an die einklassige Volksschule Hoogstede versetzt
wird. An seine Stelle tritt Lehrer Wüppen
aus Echteler.
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1903 - Die
Einwohnerzahl
blieb bis 1900 mit etwa 300
Einwohnern ziemlich konstant. Danach gibt es einen raschen Bevölkerungszuwachs,
weil in der Nähe der Stadt Nordhorn auf
Bookholter Gebiet eine Arbeitersiedlung gebaut wird, die Bußmaate
genannt wird. Durch den Zuzug von holländischen Familien wird die
Schularbeit bedeutend erschwert. Der Gegensatz von Bauern- und
Arbeiterkindern führt zu allerlei Streitigkeiten.
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1904 - Die
Schule Bookholt
wird im Mai 1903 von 108 Kindern
besucht. Zu
Michaelis 1904 wird der an Nordhorn grenzende Teil der Gemeinde
Bookholt mit 40 Schülern nach Nordhorn in die Altendorfer Schule
umgeschult. Nach Ansicht des Lehrers wird es "für die Landkinder
von
Segen sein, dass sie nicht mehr so sehr mit den andersgearteten Kindern
der Industrieleute in Berührung kommen. Hoffentlch wird sich der
bisher
mangelhafte Fleiß und die Leistungsfähigkeit der hiesigen
Schulkinder
zur Freude des Lehrers heben". (zitiert nach: Lehrer Wüppen,
Schulchronik).
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1906 - Lehrer
Wüppen
wird zum 1.
April als 1. Leher bei der Schule Emlichheim
angestellt. An seine Stelle tritt Lehrer
Kotmann, der jetzt aus
Venne bei
Osnabrück kommt und schon von 1896 - 1899 in Bookholt tätig
war. Die Chronik berichtet über Todesfälle von drei
Schülern
in der Zeit vom
April bis Dezember 1906, die "an seltenen eigenartigen Krankheiten
gestorben sind".
Lehrer
Kotmann
beklagt den Zustand des
Schulgebäudes. Infolge
ihrer niedrigen Lage steht in der Winterzeit Wasser um die Schule, so
dass die Schüler am Eingang durch Wasser waten müssen. Der
Fußboden ist
feucht und an den Wänden vermodert. Vom Schulboden rieselt
ständig
Torfstaub, so dass Schüler und Lehrer im Staube atmen und sprechen
müssen.
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1908 - Aufgrund
des neuen
Volksschulunterhaltungsgesetzes vom 1. 4. 1908 wird die Schulgemeinde
Bookholt in den neu gebildeten Schulverband
Nordhorn aufgenommen, zu
dem außer Nordhorn auch noch Frensdorf, Frensdorferhaar,
Altendorf und
Frenswegen gehören.
Im
Juli 1908 wird mit dem Neubau einer
neuen einklassigen Schule
begonnen. Nach etwa
60jähriger Benutzung ist das
alte Schulgebäude wegen seines schlechten Zustandes für den
Unterricht
nicht mehr geeignet. Die neue Schule wird am 19. Januar 1909 ihrer
Bestimmung übergeben.
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1909 - Am 9.
Juni 1909
macht die ganze Schülerschaft einen Ausflug nach Uelsen. Vier mit
Grün geschmückt Leiterwagen bringen die
Schüler
morgens zum Ziel und abends wieder heim.
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1910 - Obwohl
das eine Ende
von Bookholt schon nach Nordhorn eingeschult ist,
zählt die Schule Ostern 1910 schon wieder 100 Schüler.
Infolge des
weiteren Anwachsens der Schülerzahlen wird die Schulgrenze
zwischen
Nordhorn und Bookholt mehrfach, so auch am 1. Oktober 1911,
geändert.
Nach
längerer Krankheit muss sich Lehrer
Kotmann
im September 1910
einer
Operation unterziehen. Er wird bis Weihnachten von einem Lehrer aus
Veldhausen vertreten.
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1912 - Die Sommerferien
werden künftig von 2 auf 3 Wochen verlängert. Dafür
entfallen die bisherigen Fastenfreitage. Dies wird von den Landwirten
wegen der Mitarbeit der Kinder bei den Erntearbeiten sehr
begrüßt.
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1913 - Der
Versuch, Südbookholt
der Stadt Nordhorn
einzugemeinden, schlägt fehl, obwohl in einigen
Straßenzügen, in denen vorwiegend Textilarbeiter wohnen,
eine Mehrheit für den Anschluss besteht.
Infolge
des industriellen Aufschwungs der
Stadt Nordhorn wandert der
größte Teil der schulentlassenen Schüler in die
Textilfirmen nach
Nordhorn ab. Die Folge ist ein Mangel an Arbeitskräften in den
landwirtschaftlichen Betrieben. Deshalb müssen die Schulkinder in
den
Sommermonaten einspringen, wodurch die häuslichen Schularbeiten
sehr
stark leiden.
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1914 - 1916 - Noch
stärker
werden die Schulkinder nach Ausbruch
des 1. Weltkrieges zu
landwirtschaftlichen Arbeiten herangezogen, weil viele Männer
eingezogen sind. Durch die ständigen Beurlaubungen leidet der
Unterricht sehr stark, obwohl Lehrer Kotmann wegen
Dienstuntauglichkeit
nicht eingezogen wird. Ende 1916 erkrankt der Lehrer an einer
Nervenkrankheit. Der Unterricht fällt - die einzelnen
Ausfälle des
Lehrers zusammengenommen - 2 - 3 Monate aus.
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1917 -
1921 - Für die Zeit
von 1917 bis 1920 enthält die Schulchronik
keine
Eintragungen. Vermutlich ist dies durch die Krankheit des
Lehrers Kotmann
bedingt.
Zum
1. April 1920 wird die 2. Lehrerstelle eingerichtet, die mit Lehrer Koopmann besetzt
wird. Dieser übernimmt die Vertretung des
Schulleiters und führt auch die Schulchronik weiter. Lehrer Kotmann
erkrankt Ende April 1920 schwer und kann seinen Dienst nicht mehr
versehen. Er stirbt am 20. Oktober 1921.
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1922 - Wegen
der großen Schülerzahl - im
Schuljahr 1920/21 102 Schüler - und der ungünstigen
Schulverhältnisse
erfolgt 1922 der Anbau eines
zweiten Klassenraumes, dessen Kosten
zu
Beginn des Jahres auf 500.000 Mark (Inflation!) veranschlagt werden.
Über dem neuen Klassenzimmer wird eine Zweizimmerwohnung für
einen
Lehrer gebaut.
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1924 - Die
Schulen zu Bakelde, Bimolten, Hesepe, Brandlecht, Frensdorferhaar
und Bookholt tragen die diesjährigen Reichsjugendwettkämpfe
am 12.
September auf dem Spartaplatz in Bookholt aus.
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1925 - Ein
Teil der
Gemeinde Bookholt, der bisher dem Schulbezirk der
Altendorfer Schule zugeordnet war, wird wieder der Schule Bookholt
zugewiesen. Im Schuljahr 1925/26 ist die Schülerzahl auf 65
zurückgegangen. Wegen ausgewiesener Baugebiete wird jedoch mit
einem
Wiederanstieg gerechnet.
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1926 - Es
erfolgt die Elektrifizierung Bookholts
und
somit auch der Schule. Die Kosten trägt der Jagdpächter,
Fabrikant Niehus, dem
dafür das Jagdrecht für 10 Jahre
zugebilligt wird.
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1929 - Es
erfolgt eine zwangsweise Eingemeindung
des
südlichen Teils von Bookholt zu Nordhorn. Hier wohnen 585
Textilarbeiter, die in Nordhorner Betrieben arbeiten. Die Eingemeindung
schafft freie
Bahn für Verkehrsordnung, Flächennutzung- und
Bebauungspläne, einheitliche Verwaltung und Versorgung mit Gas und
Wasser. Die neue Grenze zwischen Nordhorn und Bookholt bildet jetzt der
Ems-Vechte-Kanal. Die Schulgrenze bleibt jedoch von dieser
Maßnahme unberührt.
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1931 - Ostern
1931 steigt
die Schülerzahl wieder
über 120. Es wird
beschlossen, die Kinde aus dem Bereich südlch der
Pestalozzistraße der
Altendorfer Schule zuzuordnen. Nur die Kinder aus dem 1./2. Schuljahr
verbleiben in Bookholt.
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1934 - In der
Besetzung der
2. Lehrerstelle tritt ab 1929 ein häufiger Wechsel
ein. Es werden Hilfslehrer eingestellt, die nur mit 20
Unterrichtsstunden eingesetzt werden können. Es erfolgt
Vertretungsunterricht von der Kath. Volksschule Bookholt in Rechnen und
Turnen. Weitere Kinder werden der Altendorfer Schule zugewiesen.
Durch
das Winterhilfswerk erhalten
erstmals 26 Schulkinder ein
Milchfrühstück (1/4 l Milch, Butterbrot mit Aufschnitt).
Dadurch kann
der Gesundheitszustand dieser Kinder erheblich verbessert werden.
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1937 - Das alte
Schulgebäude wird renoviert und
als Schulküche eingerichtet. Die 2. Lehrerstelle wird wieder mit
einem Schulamtsbewerber besetzt.
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1938 - Die
bisherige
Evangelische Volksschule wird
in eine Gemeinschaftsschule
umgewandelt.
Der Unterricht hat sehr unter der dauernden, ernsthaften Krankheit des
Lehrers Koopmann zu
leiden. Seine Vertretung wird von der
Pestalozzischule und vorübergehend auch von der Frensdorfer Schule
übernommen.
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1940 -
1945 - Lehrer Koopmann wird am 1. Oktober
1940 nach Iburg versetzt. An seine
Stelle tritt Lehrer Stephan
Wildberger aus Wehrendorf, Kreis Wittlage.
Am 28.10. 1940 wird der 2. Lehrer zur Wehrmacht eingezogen. An seine
Stelle tritt ein Lehrer von der Westschule, der jedoch am 9.4.1941
ebenfalls einberufen wird. Seitdem unterrichtet ein Lehrer Casselius
von der Pestalozzischule drei Tage in der Woche an der hiesigen Schule.
Als dieser am 15.9.1943 einberufen wird, erfolgen mehrere weitere
Abordnungen. Schließlich wird am 12. November 1944 der
holländische
Lehrer Gaukema
eingesetzt.
In
den letzten Monaten des Krieges leidet der Unterricht sehr unter Fliegeralarm. Fast
täglich fallen 2 - 3 Stunden aus. Auch
wegen
Kohlenknappheit und Belegung der Klassenräume muss der Unterricht
zeitweise ausgesetzt werden.
Über
die unmittelbare Nachkriegszeit
heißt es in der
Schulchronik: Nach
Beendigung des Krieges ist zunächst eine Aufnahme des Unterrichts
nicht
möglich. Erst nach notdürftiger Wiederherstellung der
Schulräume, - die
Fenster mussten mit Pappe und Holz verkleidet werden - kann am
1.9.1945 der Unterricht für die unteren vier Jahrgänge durch
Herrn Gaukema wieder
aufgenommen werden. Am 25.10.1945 übernimmt Lehrer Karl
Peter, der schon von 1920 - 1926 (als 2. Lehrer) hier tätig
war, die
Leitung der Schule. Gleichzeitig beginnt auch der Unterricht für
die
oberen vier Jahrgänge. Am 22.11.1945 bezieht Lehrer Peter die
Lehrerwohnung. Herrn Gaukema
wird eine Notwohnung in der alten Schule
eingerichtet, während Herr Wildberger (nicht mehr als
Lehrer tätig, über seinen Verbleib ist nichts bekannt) die
beiden Räume im Schulgebäude erhält. So wirkt sich auch
hier die
Wohnraumnot aus. Der Unterrichtsbetrieb leidet sehr unter dem Mangel an
Büchern, Heften, Tafeln und Griffeln. Die Zeitung ersetzt lange
Zeit
das Lesebuch nur notdürftig. Die Klassenräume können nur
sehr mäßig
wegen des Brennstoffmangels geheizt werden.
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1946 - Lehrer
Gaukema
muss am 7.1.1946 wieder
nach Holland zurück. Lehrer Peter unterrichtet die 163
Schüler zunächst
allein. Am 15.3.1946 wird die 2. Leherstelle wieder besetzt.
Am
9. September erfolgt eine
Rückumwandlung der Schule
in eine Evangelische Bekenntnisschule.
Die neue Grenze zwischen der
Bookholter und der Altendorfer Schule wird die Hohefeldstraße. Da
infolge des
Flüchtlingsstromes die Schülerzahl über 200 ansteigt,
erhält Bookholt im November 1946 die dritte Lehrkraft. Der Lehrer
bezieht die Räume in der alten Schule.
Es
erfolgt wieder eine Schulkinderspeisung.
Das Essen wird von der
Altendorfer Schule und der Mittelschule geholt. Zunächst nehmen
80,
später 110 Kinder an der Speisung teil. Viel Freude bereitet die
Zuteilung von Schokolade und Keks.
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1947 - Am
1.4.1947 wird in
Bookholt eine Hauptlehrerstelle
eingerichtet und mit dem Lehrer Karl Peter besetzt.
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1948 - Da
sich die Raumnot
bei 216 Schülern immer stärker bemerkbar macht,
wird das alte Schulgebäude, das 1937 als Schulküche
eingerichtet worden
war und zwischenzeitlich als Lehrerwohnung diente, nach Entfernung der
Innenwände und Anlage eines neuen Schornsteins wieder als
Klassenraum
eingerichtet. Die größte Schwierigkeit bereitet die
Beschaffung der
Schulmöbel für den dritten Klassenraum.
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1949 - 1949
wird
die vierte Lehrerstelle
eingerichtet.
Um die bestehende Raumnot zu lindern, wird der Bau von zwei neuen
Klassenräumen und eines Gruppenraumes beschlossen. Gleichzeitig
sollen alle Klassen
und auch die alte Schule, die als Lehrmittelraum Verwendung finden
soll,
durch
einen Flur miteinander verbunden werden. Die Hauptlast der Finanzierung
trägt
die Stadt Nordhorn.
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1952 -
1953 - Nach dem Neubau der
"Neuen Bookholter Schule (heute: Roggenkampschule)
beschließt der Schulverband Nordhorn, zu dem auch Bookholt
gehört,
diesen Schulverband einzuschränken und einen kleineren nur
für den
jetzigen Schulbezirk der Ev. Volksschule Bookholt neu zu gründen.
Der
beschlossene Ausbau der Schule
wird erst im Schuljahr 1952/53
verwirklicht. Die beim Eingang eingemeißelten Jahreszahlen 1846,
1937,
1952 besagen, dass der älteste Teil der Schule 1846 erbaut, dieser
Teil
1937 renoviert wurde und 1952 der Flur, die beiden Klassenräume
und der
Gruppenraum angebaut wurden. Nach den Weihnachtsferien am 8. Januar
1953 kann der Unterricht
in
allen Klassenräumen aufgenommen werden. Die Kinder haben jetzt nur
vormittags bis 13 Uhr Unterricht. Im Frühjahr erfolgt die
Herrichtung
des Schulhofes und der Grünanlage vor dem Schulgebäude.
Außerdem wird
die Lehrerwohnung überholt. Von den Dienstländereien werden
3.800 qm
Wiese für die Herrichtung eines Sportplatzes zur Verfügung
gestellt.
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1955 - Da ein
großer Teil der Vertriebenen in das
neue Wohngebiet im Stadtteil Blanke umzieht, geht die Schülerzahl
der Volksschule Bookholt bis 1955 stetig zurück.
Im
Februar 1955 veranstaltet die Schule einen Elternabend. Gedichte und
Aufführungen in plattdeutscher Sprache finden begeisterte Aufnahme
in
der Elternschaft. Hierüber wird in der örtlichen Presse
ausführlich
berichtet.
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1959 -
1960 - Hauptlehrer Peter
erkrankt so ernstlich,
dass er sofort operiert werden muss. Die Hoffnung auf eine baldige
Genesung erfüllt sich nicht. Hauptlehrer Karl
Peter wird aus
Krankheitsgründen am 1. Juli 1960 vorzeitig in den Ruhestand
versetzt.
Sein Nachfolger wird Hermann
Meinders, der schon seit dem 1.10.1955 an
der Schule tätig ist.
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1962 - Die
Schule hat 144
Schüler, 5 Klassen,
4 Räume und 4 Lehrer. Die Schüler der 9. Klassen werden zur
Neuen Bookholter Schule umgeschult.
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1966 - Der
Schulleiter führt in
der Schulchronik aus, dass durch die Verlegung
des Schuljahrsbeginns auf den Herbst (erstmalig 1967)
erhebliche Unruhe
in die Schulen gebracht worden ist. Es werde schwierig sein, den
Unterricht in der Übergangsphase (2 Kurzschuljahre) so zu
gestalten,
dass den Kindern in ihrer Ausbildung keine größeren
Nachteile erwachsen.
Die
Gesamtschülerzahl
beträgt Ostern 1966 156
Schüler, 86 Jungen und 70
Mädchen. Davon kommen 101 Kinder aus Bookholt und 55 aus Nordhorn.
Am 18.7.1966 endet die 1. Schulchronik der Volksschule Bookholt, die am
1. April 1888 von Lehrer Sluiters
begonnen wurde. Zwischen den
Sommer- und Herbstferien absolvieren zwei Studenten der PH
Osnabrück in der Schule ihr Landschulpraktikum. Dies erfolgt auch
in den folgenden Jahren. Der Bau der im Mai 1965 begonnenen
Lehrerdienstwohnung wird im November
1966 fertiggestellt und vom Schulleiter bezogen. Die alte
Dienstwohnung wird privat vermietet.
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1967 - Die
Schüler der Klasse 8,
die im 2. Kurzschuljahr zum 1.12.1966 in die Klasse 9 versetzt
werden, können wegen Platzmangels
von keiner Nordhorner Schule
aufgenommen werden. Sie verbleiben in der oberen Klasse, die jetzt die
Jahrgänge 7 - 9 umfasst. Erst Ostern 1967 können die 8
Schüler zur EMA-Schule umgeschult werden.
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1969 - Die
Schüler des 9.
Schuljahres besuchen künftig die Neue Bookholter Schule.
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1971 - Erstmals
werden die Kinder nach
dem 4. Schuljahr zur Neuen Bookholter
Schule abgeschult. Der
Übergang zu den weiterführenden Schulen Realschule und
Gymnasium wird spürbar stärker.
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1972 - Ab
1.8.1972 besuchen alle Schüler der Oberstufe die Neue Bookholter
Schule. Die Grundschule Bookholt
ist nun einzügig mit 4
Klassenräumen. Es unterrichten 3 Lehrkräfte 110 Schüler,
62 Jungen und 48 Mädchen. Die Räume über der Schule, die
bisher als Lehrerwohnung dienten, werden zu Unterrichtsräumen
für Textilarbeit ausgebaut. 1973 wird ein Zugang vom Schulflur aus
geschaffen.
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1973 - Ab
1.8.1973 erfolgt die Abschulung der
Klasse 5
an die Hauptschule im Schulzentrum Deegfeld (14
Kinder). 11 Kinder gehen zur Realschule im Schulzentrum Deegfeld
und 1 Kind zum Gymnasium.
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1974 - Am
1.3.1974 wird die Gemeinde
Bookholt nach Nordhorn eingemeindet.
Die Schule untersteht jetzt der
Verwaltung der Stadt Nordhorn und wird dem Schulaufsichtskreis Nordhorn
II unterstellt. Nach Auflösung der Grundschule Bimolten besuchen
die dortigen
Kinder die Grundschule Bookholt. Die Schülerzahl steigt auf 114.
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1975 - Neben
der Schule wird ein Dorfgemeinschaftshaus
gebaut, das auch einen Kinderspielkreis aufnimmt
und für den Sportunterricht der Schule zur Verfügung steht.
Es wird im Frühjahr 1975 fertiggestellt. Wegen fehlender
Sportgeräte kann der Sportunterricht erst ab August aufgenommen
werden.
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1976 - Die Grundschule Hohenkörben
wird aufgelöst. Die Schüler aus Hohenkörben (N) werden
zur Grundschule Bookholt, die aus Hohenkörben (V) zur Grundschule
Osterwald umgeschult.
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1979 - Nach Einführung der
Orientierungsstufe (OS) in Nordhorn werden die 29
Schüler nach Klasse 4 zur OS im Schulzentrum Deegfeld umgeschult.
Am 18.Juli 1979 wird
Hauptlehrer Meinders
in den Ruhestand
verabschiedet. Er kam am 1. Oktober 1955 an die Schule und wurde ab 1.
August 1960 ihr Schulleiter. Schulrat Heinrich Gerke
überreicht dem scheidenden Hauptlehrer
die Entlassungsurkunde (siehe nebenstehendes Bild). Herr Meinders
stirbt am 31. Dezember 2007.
Die Leitung der Schule
wird dem Lehrer Gerhart
Huisken
übertragen, der am 8.8.1961 in Bookholt seine erste Lehrerstelle
antrat und am 28.11.1979 zum Hauptlehrer ernannt wird. Im folgenden
Schuljahr tritt wegen Mutterschaftsurlaube, die zum Teil
durch Abordnungen ausgeglichen werden müssen, und des Einsatzes
von
Lehreranwärtern im Ausbildungsunterricht ein häufiger
Lehrerwechsel ein.
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1981 - Auf
Antrag der Schule wird nach
einigen Jahren Wartezeit ein Rad- und
Fußgängerweg angelegt,
um den Schulweg der Kinder aus dem Stadtteil südlich des
Ems-Vechte-Kanals sicherer zu machen. Während der Sommermonate
wird das Schulgebäude von außen neu angestrichen.
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1982 - Die
Schule mit 90 Schülern ist
ab 1.8.1982 mit 4 Lehrkräften zu 100 % mit
Unterricht versorgt.
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1987 - Erstmalig
werden 32
Schüler eingeschult, so dass 2
Klassen gebildet werden
müssen. Als 5. Unterrichtsraum wird der älteste Raum aus dem
Jahre 1851, der zuletzt als Lehrmittelraum genutzt wurde, vollkommen
neu hergerichtet.
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1990 - Im
November 1990 wird seitens
des Sozialamtes der Stadt Nordhorn ernsthaft überlegt, die Lehrerwohnung im
Schulgebäude - teilweise genutzt als
Schulleiterzimmer und Lehrmittelraum - mit einer Asylantenfamilie zu
belegen. Nur massivster Widerstand seitens der Eltern und die
Unterstützung von Ratsmitgliedern kann dieses Vorhaben in letzter
Minute verhindern (GN, 21.11.2000 und Leserbriefe).
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1992 - Die
Stadt Nordhorn
bringt in der Turnhalle
Asylbewerber unter, so dass der Sportunterricht ausfallen muss. In
einem offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Nordhorn
protestieren Bookholter
Eltern und verlangen die sofortige Räumung der Turnhalle (GN, 6.3.
und 25.3.1992). Mit Beginn des Schuljahres 1992/93 gilt an der Schule
die 5-Tage-Woche.
Außerdem tritt in Niedersachsen für alle Grundschulen die
Lernmittelfreiheit in Kraft, nachdem sie vorher schon in den 1. und 2.
Klassen eingeführt war.
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1994 - Im
Schuljahr
1993/94 besuchen 86 Schüler
die Grundschule Bookholt. Es sind 5 Klassen gebildet. Für den
Unterricht stehen 4 Klassenräume und ein Gruppenraum zur
Verfügung.
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1995 - Der
Vorschlag der Gesamtkonferenz,
die
ehemalige Lehrerwohnung an das Schulgebäude anzugliedern, wird von
der
Verwaltung mit Rücksicht auf die zur Zeit dort wohnende Familie
nicht
aufgenommen. Vielmehr entscheidet
man sich, einen Klassenraum zur Schulhofseite (linkes Bild) und einen
zweiten zur Veldhauser Straße hin (rechtes Bild) anzubauen. Beide
Klassenräume sind durch
Mauerdurchbrüche vom Schulflur aus zu erreichen und fügen
sich
harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Der Anbau beginnt im Herbst 1994.
Die Fertigstellung erfolgt bis zum 1.2.1995. Damit ist die Schulraumnot für
die bestehenden sechs Klassen beendet. Im 1. Halbjahr mussten noch eine
Klasse im Dorfgemeinschaftshaus, die andere Klasse im kleinsten Raum im
Altbau untergebracht werden.
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2000 - Zum
Schuljahresende 1999/2000 wird der Schulleiter Gerhart Huisken
in den Ruhestand versetzt. Er war 39 Jahre an der Grundschule Bookholt
tätig und leitete die Schule mehr als 20 Jahre. In seiner
Abschiedsrede geht Herr Huisken auf die Geschichte der Grundschule
Bookholt ein. Seine Nachfolgerin
wird Frau Johanna Stiepel,
die vorher an der Grundschule Südblanke tätig
war, im Februar 2001 ihren Dienst an der Grundschule Bookholt aufnimmt
und am 15.5.2001 in ihr neues Amt eingeführt wird. Die
kommissarische Wahrnehmung der Schulleitergeschäfte in der
Vakanzzeit übernimmt Frau Büssis-Barlage. Ab
Schuljahrsbeginn 2000/01 wird der Schulversuch "Verlässliche
Grundschule" eingeführt. Für die Betreuung in den Randstunden
werden 10 Kinder angemeldet.
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2001 - Ab
Februar 2001 nimmt die Schule
an dem Schulversuch
"Sonderpädagogischer Förderunterricht"
teil. Kooperationsschule ist die Astrid-Lindgren-Schule, von der ein
Sprachsonderlehrer mit 8 Wchstd. in Bookholt tätig wird. Die
Grundschule Bookhold richtet 2001 erstmalig und dann auch in den
folgenden Jahren die Grundschulschachturniere der Grafschaft Bentheim
aus.
Die
Schule bekommt die seit langem geforderte Dunkelampel an der
Einmündung der Berglandstraße in die Veldhauser
Straße. Im Vorfeld dieser Maßnahme messen die
Grundschüler mit der Polizei die Geschwindigkeit der Autofahrer,
die hier meist zu schnell fahren (GN, 9. und 10.5.2001). Nach den
Sommerferien übernimmt eine ehemalige Lehrerin
ehrenamtlich die Hausaufgabenbetreuung
an zwei Nachmittagen. Im November wird ein "Förderverein an der Grundschule
Bookholt"
gegründet.
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2002 - Beim Hallenturnier der
Nordhorner Grundschulen im Fußball erringt die Schule im Februar
und im Juni jeweils den ersten Platz. Bei einem Sponsorenlauf um die Schule
Bookholt im Rahmen der Aktion
"Schüler helfen Leben", an dem 81 Kinder teilnehmen,wird eine
Schule im Kosevo mit Spendengeldern in Höhe von 1.500 €
unterstützt,die durch einen Beitrag der Klasse 8 f des Gymnasiums
am Stadtring um 250 € erhöht werden (GN, 24.6.202 und GW,
17.7.2002).
Es
wird eine Kollegiale Schulleitung
eingerichtet, zu der neben der
Rektorin Johanna Stiepel die
Lehrerin Claudia
Büssis-Barlage gehört. Im August feiert die
Schule ihr erstes Schulfest, bei dem auch
die Hüpfburg aus dem Spielmobil des Theaterpädagogischen
Zentrums Lingen eingesetzt wird (GN, 11.9.2002).
Die
Zusammenarbeit mit dem
Kindergarten Berglandstraße wird
intensiviert. In Zusammenarbeit mit der Grundschule Brandlecht wird an
zwei Tagen mit Unterstützung der Fachhochschule
Sozialpädagogik in Oldenburg ein Förderkonzept erarbeitet,
bei dem auch die Kindergärten einbezogen werden sollen.
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2003 - Der
Rat der Stadt legt für die
Grundschule am Roggenkamp, die
Pestalozzischule
und die Grundschule Bookholt einen gemeinsamen
Schulbezirk fest.
Dadurch
soll gewährleistet werden, dass die beiden ersten Schulen
langfristig
zweizügig und die letztere Schule einzügig geführt
werden
und somit der Neubau von Klassenräumen vermieden werden kann (GN,
27.11.2002).
Ein
Nordhorner Experte zeigt Grundschülern aus Bookholt, wie die
Vorfahren vor rund 8.000 Jahren Waffen
hergestellt haben. Am Ende der
Aktion haben die Kinder aus dem 3. und 4. Schuljahr vier urzeitliche
Waffen geschaffen und einen Eindruck bekommen, wie viel Arbeit hinter
einem Speer steht (GN, 19.9.2003).
Die
Hausaufgabenbetreuung
wird
auf drei Tage mit zwei Lehrerinnen ausgedehnt, an der 14 Kinder
beteiligt sind. In der Hausaufgabenbetreuung sind eine pensionierte
Lehrerin, die an
drei Tagen im Einsatz ist und dafür eine
Aufwandsentschädigung von 7,50 € pro Nachmittag erhält,
und im Wechsel eine Lehrerinnen der Grundschule tätig, die ihre
Regelstunden für Förderunterricht auf den Nachmittag gelegt
haben. Nach einer Nachricht, dass die Regierung die Landesmittel
für Förderunterricht streichen will, sehen Elternrat und
Kollegium ihr Modell der Hausaufgabenbetreuung gefährdet (GN,
19.11.2003).
Die
Schule erhält einen internetfähigen
Computer; alle
Klassen werden internetfähig vernetzt. Die erste Schulschachmannschaft nimmt am
Finale Emsland/Grafschaft
Bentheim in Spelle teil. Beim Sponsorenlauf um die "Grundschule
Bookholt" werden 1.600 €
für Einrichtungsgegenstände der Schule (2 tragbare
Fußballtore, 3 Drucker für Schülercomputer)
gespendet. Die Schulfußballmannschaft
erhält von 2 Sponsoren
wertvolle Fußballtrikots und einen wertvollen Lederfußball.
Wie in den beiden Vorjahren besuchen die Schüler zweimal die
Eissporthalle. An drei Morgen in der Woche wird von der
Sportlehrerin Frühgymnastik
auf dem Schulhof angeboten.
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2005 - Dank
der tatkräftigen Unterstützung engagierter Eltern sowie der
Verbundenheit der Bookholter Bevölkerung mit "ihrer" Schule kann
an der Grundschule Bookholt ein ungewöhnliches Modellprojekt
weitergeführt werden. Aus Spenden schafft der Förderverein
der Schule die Voraussetzungen für eine Mittags- und
Hausaufgabenbetreuung der Grundschüler. Die Finanzierung der
Küchenzeile im Flurbereich erfolgt zum großen Teil durch
einen Sponsorenlauf der Schüler, der vom Förderverein der
Schule organisiert wurde.
Die
Betreuung der Kinder erfolgt bis 15 Uhr und bedeutet für viele
berufstätige und alleinerziehende Eltern eine wichtige Entlastung.
Durch das "Bookholter Modell"
sind die Kinder über Mittag gut
versorgt und haben die Gewissheit, die Hausaufgaben komplett und ohne
elterlichen Stress erledigen zu können. Danach kann gemeinsam
gespielt werden. Für die Schule schließlich bietet die
Mittagsbetreuung auch Ansatzpunkte für Integrations- und
Förderbetreuung (GN, 7.6.2005). Die Stadt Nordhorn wird das
Modellprojekt im folgenden Schuljahr mit 3.000 € fördern. Die
Eltern bezahlen für die Betreuung einen Beitrag von 3,50 € pro Tag
und Kind. Das Mittagessen bringen die Kinder von zu Hause mit. Es wird
in der Küche aufgewärmt. Das Interesse an dem Angebot ist
groß. 28 Eltern haben ein Interesse an einer Betreuung über
Mittag bekundet (GN, 8.7. und 13.7.2005).
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2007 - Zur
Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Grundschule und dem
Kindergarten Berglandstraße wird eine schriftliche
Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, in der ein Handlungsplan
aufgestellt ist. Hintergrund für diesen Akt ist die Hoffnung, als
Modellprojekt in einen Förderplan des Landes Niedersachsen mit dem
Titel "Das letzte Kindergartenjahr als Brücke zur Grundschule"
aufgenommen zu werden (GN, 29.5.2007). Diese Hoffnung erfüllt sich
im Schuljahr 2007/08 noch nicht, da nur Projekte in Emlichheim,
Neuenhaus und Bad Bentheim finanziell berücksichtigt werden (GN,
25.7.2007).
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2008 - Die
Grundschule Bookholt erhält eine komplett neue Computer-Ausstattung.
Dazu werden in einem ersten Schritt zunächst
zwölf Flachbildschirme installiert. Ermöglicht wird diese
Anschaffung durch den Förderverein. Die hierfür
investierten 2.000 € sind durch Aktionen der Schülerschaft
zusammengekommen, insbesondere durch den alljährlichen
Sponsorenlauf. Durch den Einsatz von Computern und geeigneten
Programmen im Unterricht sollen die Möglichkeiten individuellen
Lernens erweitert werden. Die Schüler sollen dabei Erfahrungen
in der Handhabung und dem sinnvollen Einsatz von Computern erlernen,
um somit auch eine Basiskompetenz für die weiterführenden
Schulen zu entwickeln (GN,15.2.2008).
Zum
1.8.2008 will die Grundschule Bookholt mit der Ganztagsschule
starten, an der zunächst 22 Schüler teilnehmen.
Vorläufer
waren ab 2001 eine Hausaufgabenbetreuung und seit 2004 eine
Ganztagsbetreuung nach dem „Modellprojekt Bookholt“. Hierbei
haben sich Mitglieder des Fördervereins ehrenamtlich durch
Übernahme von Verwaltungsarbeiten und die Einwerbung von
Sponsorengeldern aktiv beteiligt. Die Schule benötigt noch einen
Raum zum Essen für die Kinder. Der Elternbeitrag beträgt
3,50 €, was benachteiligte Familien jedoch nicht leisten können
(GN, 2.5.2008).
Die
Schule ist mit 13
Computer-Arbeitsplätzen, in jedem Raum mit zwei
bis drei, ausgerüstet worden. Die Arbeitsplätze bestehen
lediglich aus Bildschirm, Tastatur, Maus und einer kleinen
Rechnereinheit, die mit dem zentralen Rechner der Schule verbunden
sind. Nach Angaben der Stadt, die die Einrichtung bezahlt, soll diese
Lösung als Standard an allen Nordhorner Schulen nach und nach
eingeführt werden (GN, 17.10.2008).
2009 - Ihren Unmut zur aktuell diskutierten Schließung der Grundschule Bookholt
und ihre Umwandlung in eine Montessorischule
bringen etwa 200 Schüler und ihre Eltern lautstark zum Ausdruck,
die in
einem Demonstrationszug durch die Innenstadt - begleitet von acht
schweren Traktoren - zum Rathaus ziehen und eine Unterschriftenliste
dem Bürgermeister übergeben (GN, 19. und 20.6.2009).
Unabhängig
von den Projekten im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert die
Stadt auf eigene Kosten in
größere Baumaßnahmen
in Schulen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 950.000 Euro aus dem
städtischen Haushalt. Davon Davonwird die Flurdecke an der
Grundschule Bookholt erneuert (GN, 28.7.2009).
2010 - Wiedersehen
50 Jahre nach der Einschulung im Jahr 1960
an der Volksschule Bookholt treffen sich die ehemaligen Schüler zu
einem ersten Wiedersehen, an dem auch die damalige Lehrerin Frau Fierdag teilnimmt (GN,
31.1.2010).
36
Schüler aus sechs Nordhorner Grundschulen ermittelten die besten Schachspieler ihrer Klassen.
In allen Gruppen wurden fünf Partien absolviert. Klassensieger
wurden
in Klasse 1: Julian Plascher, GS
Südblanke
in Klasse 2: Sven ter Stal, GS
Marienschule
in Klasse 3: Steffen Pieper, GS
Südblanke
in Klasse 4: Jonas Nykamp, GS Bookholt
Den Pokal der besten Schule
erhielt die GS Bookholt (GN, 12.5.2010).
Sponsorenlauf
Der
Erlös aus dem diesjährigen Sponsorenlauf
ist für die Ausgestaltung der Spielgeräte für die
Bewegungspausen, zum Teil für ein Kinderheimin Haiti vorgesehen
(GN, 7.6.2010).
Schulschachmeisterschaften
Seit
22 Jahren treffen sich Viererteams aus Grafschafter Grundschulen bei
den Schulschachmeisterschaften.
Diesmal dominierte im Turnier der Klassen 3/4 die Grundschule Südblanke,
der Klassen 1/2 die Grundschule Bookholt (GN, 26.6.2010).
Foto: Privat
Rauchende Köpfe
und spammungsvolle Stille: Junge Schachspieler kämpfen um den Sieg.
"Sportfreundliche
Schule"
Die Grundschule Bookholt wird
als "Sportfreundliche Schule"
ausgezeichnet. Schulrätin Beate Pophanken und der
Fachberater für den Schulsport Rainer Voigt
überreichen der Schule in einer kleinen Feierstunde in der
Turnhalle Urkunde und Tafel. "Vor allem wegen der Seele ist es wichtig,
den Körper zu üben" zitiert Schulleiterin Johanna Stiepel bei
ihrer Ansprache den französischen Philosophen Jan.Jacques
Rousseau. Für Johanne
Stiepel ist klar: "Lerner braucht Bewegung" (GN, 9.10.2010).
Reiten
Sechs Mädchen im Alter von sieben bis
neun Jahre von der Grundschule Bookholt besuchen eine ganz
besondere Arbeitsgemeinschaft. Jeden Mittwoch turnen sie beim
Reitverein
Nordhorn auf einem Pferd - damit sind sie Norhorns einzige Voltigier-AG
(GN, 14.12.2010, mit Bildern).
2011 -
Low-T-Ball
Viel Spaß hatten die Jungen und Mädchen der Schule bei einem
Low-T-Ball-Turnier.
Das Spiel ist ein Rückschlagspiel, das altersunabhängig von
jung und alt, ohne Vorkentnise, miteinander und gegeneinander, nach
vorgegebenen Regeln und nach eigenen Spielformen mit der Hand oder mit
jeweils altersgerechten Tennisschlägern gespielt werden kann. Das
Spiel ist eine Möglichkeit, ohne Vorkenntnisse die ersten Kontakte
mit dem Tennisspielen zu bekommen. Beim Love-T-Ball ist das
Spielfeld
durch Einfassungen aus Holz begrenzt,
der Ball bleibt so viel länger im Spiel.
Gespielt wird mit altersgerechten Tennisschlägern und/ oder mit
der flachen Hand und mit weichen, luftgefüllten und leichten
Plastikbällen, deren Größe nicht vorgegeben ist und die
wahlweise größer oder kleiner sein können. Diese werden
nicht über ein Netz, sondern über eine höhenverstellbare Querverbindung
gespielt. Dadurch stellen sich nicht nur bei den Kleinsten ganz schnell
Erfolgserlebnisse und Freude am Spiel mit dem "Tennisschläger" ein.
Die Ersten in den einzelnen Klassen: Klasse 1 Mädchen: Leni Grüppen, Jungen: Paul Richterink; Klasse 2
Mädchen: Sontje Evers,
Jungen: Marwin Wever;
Klasse 3 Mädchen: Lara
Weverschen, Jungen: Jaron
Legtenborg; Klasse 4 Mädchen: Maria Segbers, Jungen: Henrik Spekkers. (SZ,
13.11.2011)
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Quellen:
- Schulchronik der
Volksschule Bookholt, 1888 - 1966
- Schulchronik der
Volksschule
Bookholt, 2. Teil, ab 1966
- Hermann
Meinders, Auszüge aus der Schulchronik der
Volksschule Bookholt, 1962
- Protokollaussagen des
Kirchenrates
Nordhorn, von Gerhard Plasger
zur
Verfügung gestellt, Daten im Text angegeben,
- Artikel aus
der örtlichen Presse, im Text angegeben.
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