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Altendorfer
Schule
- 1857
Bauerschaftschule; 1911 vereinigt mit Volksschule Nordhorn; ab 1974
Grundschule
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1857
- Die Altendorfer
Schule wird als Bauerschaftsschule
für die Gemeinden Altendorf
und Deegfeld (mit
425 Einwohnern) errichtet. Vorher besuchten die Kinder die Schulen in
Nordhorn und in Bakelde. Es wird ein Schulgebäude mit einem
Klassenraum, die sogenannte Ratten- oder Rosenschule gebaut.
Der
Standort ist der Garten des Colon
Möller, heute die Ecke
Lange/Altendorfer Straße. Nordhorn ist in dieser Zeit nur eine
kleine Stadt mit 1.400 Einwohnern.
Der erste Lehrer in Altendorf ist Heinrich Beernink aus
Hesepe, der
jedoch nur kurze Zeit an der Schule verbleibt.
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1860
- Im Kirchenratsprotokoll vom
24.10.1860 wird der
Lehrer Beernink als
verstorben aufgeführt. Vom 16.7. bis zum 19.9.
1860 ist die Stelle vakant, dann wird Lehrer Bergmann
kirchenordnungsgemäß in sein Amt eingeführt, der bis
1896 in Altendorf wirkt. Die Gemeinde kauft für den Lehrer ein
Haus als Dienstwohnung an der Lingener Straße, das 1897
gänzlich umgebaut wird und Kosten von 2.850 Mark verursacht.
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1896
- Lehrer Bergmann
tritt
in den Ruhestand. Sein
Nachfolger ist Lehrer H.
Slaatmann.
Zur Umgestaltung des Schulplatzes
werden 100 qm Ackerfläche
dazugekauft.
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1900
- Bedingt durch die aufblühende
Textilindustrie nimmt die Zahl der Schüler ab 1900 zu. Es
sind
1900 58, 1905 87 und 1909 171 Schüler. Schon ab
1898 wird die Halbtagsschule wegen der großen Schülerzahlen
eingeführt.
Es werden eine Bedürfnisanstalt und ein Kohlen- und Torfraum
gebaut.
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1901
- Nachdem
Lehrer Slaatmann die
Schule verlassen hat, folgen folgende
Lehrer: Lehrer Kohsiek
(1901), Lehrer Wieking
(1903),
Schulamtsbewerber Meerheimb
(1904), Schulamtsbewerber Bickenbach
(1905), wieder Schulamtsbewerber Meerheimb (1906), ab 1909
Lehrer Krabbe als 1.
Lehrer (vorher ab 1907 als 2. Lehrer)
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1907
- Der Schule wird
eine zweite Lehrkraft
zugewiesen. Da ein zweiter Klassenraum fehlt, wird von der katholischen
Kirchengemeinde in Nordhorn eine alte Kapelle angemietet und als
Klassenraum eingerichtet. Die räumlichen Verhältnisse werden
aber durch das beständige Anwachsen der Schülerzahlen immer
unzureichender.
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1908
- Am 1. 4. 1908 wird
Altendorf mit Nordhorn zu
einem Schulverband vereinigt.
Zu diesem gehören außerdem die
Katholische Volksschule Nordhorn, die reformierten Volksschulen in
Frensdorf,
Frensdorferhaar und Bookholt sowie die Katholische Volksschule in
Frenswegen.
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1909
- Es wird ein Schulgebäude
mit vier
Klassenräumen auf dem Gelände der jetzigen Altendorfer Schule
gebaut. Davon sind nur zwei Klassenräume für die Altendorfer
Schule und zwei für die Reformierte Volksschule Nordhorn
vorgesehen.
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1911
- Die Volksschule
Nordhorn wird mit der Volksschule
Altendorf
vereinigt und hört auf, als
selbstständige Schule
zu existieren. Das neue Schulsystem hat 12 Klassen und 685
Schüler.
Die Leitung wird dem bisherigen Schulleiter der Volksschule Nordhorn,
Herrn Hauptlehrer Klompmeyer,
übertragen. Insgesamt unterrichten
11
Lehrkräfte an dieser Schule. Als Schulräume dienen 2
Klassenräume
in der Lindenschule an der Lingner Straße, 4 Klassenräume am
Gildkamp, 4 Klassenräume in der Altendorfer Schule und ein
Klassenraum
in der Rosenschule. Die heutige Altendorfer Schule ist somit nicht nur
die Traditionsschule
für die 1857 errichtete einklassige Schule der Bauerschaft
Altendorf, sondern auch für die Volksschule der Stadt Nordhorn,
deren Geschichte hier endet.
Im "Kreisblatt für den Kreis Grafschaft Bentheim (Bentheimer
Zeitung)" vom 1. August 1911 heißt es: "Der Schulverband Nordhorn
trat am letzten Dienstag zu einer Sitzung zusammen. ... Der schon
lange gehegte Plan, die Schulsysteme Nordhorn und Altendorf zu
vereinigen, wird nun endlich zur Ausführung gebrachr. Der
Schulverband beschloss in diesem Sinne. Zu gleicher Zeit erhob er die
Einschulung von etwa 30 Bookholter Kindern, die wir schon neulich als
in Aussicht stehend bezeichnet hatten, zum Beschluss. Das Bookholter
Gebiet, das die Kinder demnächst in Nordhorn-Altendorf
unterrichten lässt, geht die Neuenhauser Straße entlang bis
zur Vechtebrücke, weiterhin bildet die Grenze der Weg, der von der
Neuenhauser Straße an der katholischen Schule vorbei bei
Büscher am Kanal mündet. Der Schulverband will bei der
Regierung dann die Anstellung einer weiteren Lehrkraft in
Nordhorn-Altendorf beantragen. Durch diese Einschulung aber geht der
Verband einen sonst sofort nötig werdenden Schulneubau aus dem
Wege" (Der Grafschafter, August 2011, S. 32)
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1912
- Im April 1912
besuchen 718 Kinder die
Schule. Es
wird die 12. Lehrerstelle eingerichtet. 1913 sind es 777, 1914
883 Schüler. Der Schulraum reicht wieder einmal nicht aus, so dass
abermals gebaut
werden muss. Das Schulgebäude in Altendorf wird um 6
Klassenräume erweitert und hat jetzt 10 Klassenräume. Von den
6 Klassenräumen werden 2 auf Kosten der Stadt Nordhorn angebaut.
Dafür wird die
Lindenschule der Stadt überlassen und dient fortan nicht mehr als
Schulgebäude.
Die Zahl der Lehrerstellen steigt in der Folgezeit bis auf 16 an.
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1914
- 1918 - Herr Klompmeyer
tritt in den Ruhestand. Sein
Nachfolger wird Rektor Fr.
Schulte aus Witten/Ruhr. Der 1.
Weltkrieg
bringt
für die Schule einschneidende Veränderungen. Die Hälfte
der Lehrkräfte wird zum Kriegsdienst eingezogen. Die Schüler
erhalten fast den ganzen Krieg hindurch nur einen stark gekürzten
Unterricht. Im Sommer 1915 fällt der Leiter der Schule an der
Westfront. Am
16.10.1917 wird Heinrich
Specht (siehe: L-C-Specht)
sein
Nachfolger als Schulleiter. Zur Unterbringung von Soldaten wird die
Schule 1918 zeitweilig
geschlossen.
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1920
- Aufgrund eines
Erlasses werden die ersten Elternbeiratswahlen
durchgeführt. Besonderes Anliegen des Beirates
ist es, eine Küche für den Hauswirtschaftsunterricht
einzurichten, was jedoch erst 1925 erfolgen kann. Im Lehrerkollegium
gibt es sehr häufige Wechsel. Eltern stellen
häufig Anträge auf vorzeitige
Schulentlassung, weil die
Kinder in der Fabrik mitarbeiten sollen, da die wirtschaftlichen
Verhältnisse in den Arbeiterfamilien dies wegen der Inflation
notwendig machen. In den
Wintermonaten muss der Unterricht zeitweilig ausfallen, da
nicht genügend Brennmaterial zur Verfügung steht.
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1926
- Die Schule
besuchen 627 Schüler in
16
Klassen, die in 15 Klassenräumen unterrichtet werden. Die ersten
beiden Jahrgänge sind dreizügig, die übrigen
Jahrgänge zweizügig und die oberste Klasse einzügig. Die
durchschnittliche Klassenstärke beträgt 39 Schüler.
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1927
- Im Keller der
Schule wird ein Brausebad
eingerichtet, das den Schülern Gelegenheit gibt, alle 8 - 14 Tage
unentgeltlich zu baden. Man erhofft sich eine Gesunderhaltung der
Jugend und bessere Luft während der Wintermonate in den
Schulräumen. Es ist das erste Brausebad im Kreise.
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1928
- Eine Baracke wird
als provisorische Turnhalle
errichtet. Die Anstellung eines hauptamtlichen Schulwärters wird
vorgesehen.
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1930
- Nach Eintritt von
Herrn Portheine, dem
späteren Schulrat, in die Schule wird auf seine Veranlassung
in der Nähe der Schule am Lehmkamp ein Schulgarten eingerichtet.
Hierzu heißt es in einem Konferenzprotokoll: " Der Garten macht
einen sauberen und gepflegten Eindruck und ist eine Zierde der
Umgebung. Das Kind soll hier sehen,
wie man ein Stückchen Erde in einen guten Garten umwandelt, es
soll
die notwendigsten Gartenarbeiten in richtiger Weise kennenlernen. Dem
botanischen Unterricht soll der Schulgarten manches notwendige
Anschauungsobjekt liefern und den Einwohnern des Schulbezirkes zeigen,
welche Beerensträucher und Obstbäume sich in unserer Gegend
mit Vorteil pflanzen lassen."
Bei
der allgemeinen wirtschaftlichen
Depression 1930 sind immer noch
Zahlungen an die Siegermächte des 1. Weltkrieges zu leisten. Das
führt auch im städtischen Haushalt zur Beschränkung der
Mittel für die Schulen. Es bleiben auch alle erforderlichen
Baumaßnahmen, die schon 1927 beschlossen wurden, auf der Strecke.
Erschwerend kommt
hinzu, dass die Schülerzahl wieder stark ansteigt, von 615 im
Jahre
1930 über 679 auf 798 im Jahre 1932. Für 17 Klassen stehen
weiterhin nur 15 Klassenräume zur Verfügung, an
Nebenräumen nur die Turnhalle und die Kochküche. Das
Kollegium hällt sich, 20 Jahre nach dem Bau der Schule, immer noch
während der Pausen auf dem Schulhof auf. Eine Erleichterung
bedeutet es, dass im Keller ein Lehrerzimmer eingerichtet wird.
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1933
- Wegen einer Grippeepidemie
im
Januar 1933 bleibt
die Schule etwa zwei Wochen geschlossen. Von 750 Schülern sind 444
erkrankt, auch 6 Lehrer. Die Elternbeiräte werden durch Schulgemeinden
ersetzt. Ihnen
gehören der Schulleiter, 5 Jugendwalter als Vertreter der
Elternschaft und ein Mitglied der HJ bzw. des BDM als Vertreter der
Jugend an. Der Einfluss der Partei wird stärker; in allen
Bereichen des
Unterrichts ist die Auffassung der Partei zu berücksichtigen. Neue
Themen sind u.a. das Deutschtum im Ausland, die Saarfrage, Versailles,
Üben und Singen der Lieder der Bewegung.
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1936
- Im Oktober 1936
wird Rektor Specht
für ein
halbes Jahr beurlaubt, um
für die Landesplanung zu arbeiten. Sein
Vertreter als Schulleiter ist Konrektor H. Hilbink. Wegen einer
Grippeepidemie wird die Schule im Dezember wieder für
eine Woche geschlossen.
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1938
- Die Evangelische
Altendorfer Schule wird Gemeinschaftsschule
und erhält den Namen Walter-Flex-Schule. Dies
bedeutet auch eine Änderung des Einzugsbereichs der Schule, weil
eine Abgrenzung zur Burgschule erfolgt, die auch Gemeinschaftsschule
wird. Von den obersten Klassen abgesehen, sind alle Jahrgänge
zweizügig. Von den 802 Schülern sind 604 evangelisch, 195
katholisch, dazu ein Jude und zwei Gottgläubige.
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1939
- 1944 - Zu Beginn des 2.
Weltkrieges werden von den 16
Lehrkräften der Schule 8 Lehrer eingezogen. Bei 800 Kindern kommen
auf eine Lehrkraft 100 Schüler. Der Unterricht muss stark
gekürzt werden, neben Deutsch und Rechnen soll besonders
Gegenwartskunde betrieben werden. Die Kriegsjahre sind gekennzeichnet
durch häufige
Unterrichtsausfälle wegen Brennstoffmangels und Fliegeralarm,
Altmaterial- sowie Kräuter- und Früchtesammlungen,
außerdem Ernteeinsätze. Am 14.11.1944 wird der Unterricht
eingestellt, weil in der Schule
Flüchtlinge untergebracht werden.
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1945
- Der Unterricht
beginnt im August 1945
zunächst für die Grundschule. Von den 1.112 Schülern der
Altendorfer
Schule sind 765 evangelisch, 343 katholisch und 4 gottgläubig. Bei
der Lehrerversorgung wird die Messzahl von 50 auf 70 Kinder
erhöht,
von den danach berechneten 16 Lehrerstellen sind 11 besetzt.
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1946
- Die Schule wird
wieder evangelische
Bekenntnisschule und erhält ihren alten Namen wieder
zurück.
Die Schülerzahl steigt weiter stark an. Die Höchstzahl
beträgt 1949 1.191 Schüler in 24 Klassen. Es stehen jedoch
nur 13 Klassenräume zur Verfügung.
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1950
- Nach einer
Beurlaubung ab 1.8.1949 wird der
Rektor Heinrich Specht
im März 1950 pensioniert.
Er stirbt im Juni
1952. Nach seiner Beurlaubung leitet Konrektor Wippermann bis Januar
1952 die Schule.
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1952
- Herr Wilhelm Kamp
wird Schulleiter der
Altendorfer Schule. Durch die Eröffnung der Neuen Bookholter
Schule am Roggenkamp gehen etwa 400 Kinder dorthin, so dass nur
707
Schüler an der Altendorfer Schule verbleiben. Der bauliche Zustand
der Schule ist katastrophal.
Es fehlen zahlreiche Fach- und Nebenräume, wie in einem Antrag an
die Stadt dargestellt wird. Es wird eine Hilfsschulklasse als
Vorläufer der Hilfsschule Ost in
der Altendorfer Schule untergebracht.
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1953
- Die Schulbezirksgrenzen
werden von der Stadt
neu festgelegt, um die Räumlichkeiten der Schulen etwa gleich
stark
auszulasten. An der Altendorfer Schule sinkt die Schülerzahl bis
1958 auf 491 ab.
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1955
- Im Juni 1955
nehmen die ersten Schülerlotsen
in Nordhorn ihren Dienst an der Altendorfer Schule
auf.
1961 - Auf
Einladung von Rektor Kamp
werden zahlreiche Eltern von OStD Mikin und Mittelschulrektor
Schmitz
ausführlich über Sinn, Aufgabe und Unterrichtsziele des Gymnasiums und der Mittelschule informiert. Ziel der
Veranstaltung ist es, die Eltern verstärkt zu motivieren, ihre
Kinder in die weiterführenden
Schulen zu schicken (GN und GT, 8.11.1961).
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1962
- Das 9. Schuljahr
wird eingeführt. Es werden
auch die Schüler aus Bakelde, Hesepe und Klausheide aufgenommen.
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1964
- Die Turnhalle der
Altendorfer Schule mit den
Ausmaßen 12 x 24 m wird fertiggestellt. Damit geht der Wunsch der
Schule und Elternschaft in den letzten drei Jahrzehnten in
Erfüllung.
1958 fand wegen der katatrophalen Situation in der Turnbaracke ein
Turnstreik
der Eltern statt. Es fehlt jetzt noch die Schulküche, wie in der
Schulchronik
vermerkt wird.
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1965
- An der Altendorfer
Schule wird die Förderstufe
in
den Jahrgängen 5 und 6 mit 58 Schülern
als eine von den
60 in Niedersachsen genehmigten Modellfällen eingerichtet. Das
bedeutet, dass Englisch für alle Schüler verpflichtend wird.
Eine Differenzierung nach Leistungsfähigkeit setzt im Laufe des 5.
Schuljahres in Deutsch, Englisch und Mathematik ein.
Mit
der "Mijndert van der Thijnenschool" in Coevorden wird eine Partnerschaft
geschlossen. Es finden häufig Partnerschaftstreffen
mit sportlichen Wettkämpfen und in der Weihnachtszeit gemeinsamen
Musikveranstaltungen mit weihnachtlichem Singen statt. Es sind jeweils
die 5. und 6. Klassen beteiligt. Bei Treffen in Nordhorn
übernachten die holländischen Schüler bei deutschen
Gasteltern und umgekehrt. Nach Abtrennung der Hauptschule geht die
Partnerschaft auf die Hauptschule im Schulzentrum
Deegfeld über.
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1966
- In einem "Experiment" erhalten Schüler in einer dritten Klasse bei der Lehrerin van Biezen Englischunterricht durch den Einsatz
von Realgegenständen, von Spielen mit Wortkarten und der Arbeit an
der Wandtafel.
In der Förderstufe
, die die Jahrgänge 5 und 6 umfasst, verbleiben nur die
Schüler, die nicht zu weiterführenden Schulen übergehen.
In der Förderstufe gibt es drei Arten von Unterricht:
- Der Kernunterricht in der bisher
gewohnten Form. Daran nehmen alle Schüler in den bisherigen
Klassenverbänden teil.
- Der Kursunterricht vermittelt eine
verstärkte Ausbildung in Englisch, Mathematik und voraussichtlich
auch Deutsch.
- Stammunterricht erhalten die Kinder,
die nicht am Kursunterricht teilnehmen.
Nach Aussagen von
Rektor Kamp hat sich
die Förderstufe bewährt. Die Zusammenarbeit mit Gymnasium und
Realschule ist gut. Schüler aus dem Kursunterricht können
nach Klasse 6 noch zu diesen Schulen übergehen. Deshalb muss der
Anschluss gewährleistet sein (GN, 10.3.1966).
Am
Ende des
Schuljahres 1965/66 tritt Rektor Kamp in den Ruhestand. Sein
Nachfolger wird Hauptlehrer Hindrik
Smoor
aus Bakelde, der am 2.5.1966 zum Rektor ernannt wird (GN vom 31.3. und
3.5.1966).
Mehrere
ältere Lehrer treten ebenfalls in den Ruhestand und
werden durch 4 Absolventen der Pädagogischen Hochschulen und 2 aus
dem Lehrgang für Aushilfslehrer ersetzt.
Zur
Verlegung des
Schuljahrsbeginns auf den 1. August werden zwei
Kurzschuljahre eingerichtet: Ostern bis November 1966 und Dezember 1966
bis Juli 1967.
Ostern
1966 kommen aus Bakelde die
Jahrgänge 5 - 8, aus Hesepe 7 -
8 dazu. Die Schülerzahl steigt von 550 auf 613, die 19 Klassen
bilden und in 15 Klassenräumen (4 in der Gildkampschule, 10 im
Hauptgebäude und einer in der alten Schule) unterrichtet werden.
Als Fachräume stehen nur die Turnhalle und der Textilraum zur
Verfügung. Der Physikraum dient längst auch als Klassenraum
(GN vom 27.5.1966).
Im
2. Kurzschuljahr ab
Dezember 1966 besuchen 74 Kinder aus der
Altendorfer Schule die Schule in Bakelde. Sie sollen anschließend
die Stadtflurschule nach ihrer Fertigstellung besuchen.
Alle
Schulen, die 1965 die Förderstufe eingeführt haben,
müssen zum 1.12.1966 die 7. Klassen als Hauptschulklassen
führen. Hierfür ist der Erlass "Umstrukturierung der 3.
Bildungsstufe" maßgebend, der neben Fachleistungskursen in
Mathematik und Englisch, Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften
auch Arbeitslehre als neues Fach vorsieht.
Die
Einführung der Kurzschuljahre hat zur Folge, dass
die Schüler mehrere Jahre lang nach Absolvierung der 9. Klasse
noch
bis zur Erfüllung ihrer Schulpflicht bis Ostern des Folgejahres in
der Schule verbleiben müssen und die Klasse 9s bilden. Diese
Regelung
hat zur Folge, dass zwischen Ostern und den Sommerferien ein
Überangebot von Lehrern und Unterrichtsstunden besteht.
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1967
- Ein bedeutendes
schulisches Ereignis ist die
Aufführung der Kinderoper "Andi
und die Silberfische", über
die
die örtliche Presse ausführlich berichtet (GN 22.2.,
2.3.,
3.3. und 6.3.1967).
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1969
- Um den Raummangel
zu beheben, erhält die
Altendorfer Schule (wie auch die Neue Bookholter Schule) zwei
Mobilklassen, die ab Januar 1969 benutzt werden können. Da sich
die überwiegende Mehrheit der Elternschaft dafür
ausgesprochen hat, genehmigt die Regierung, dass die Altendorfer Schule
ab Schuljahr 1969/70 eine Gemeinschaftsschule wird (GN, 11.3.1969).
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1970
- 1972 - Nach Fertigstellung der
Stadtflurschule werden
84 Schüler dorthin umgeschult. Da die Grundschule Bakelde
geschlossen
wird, muss die Altendorfer Schule im Gegenzug 35 Kinder von dort
aufnehmen.
Außerdem werden die Oberstufenschüler aus Klausheide
aufgenommen.
Da außerdem geburtenstarke Jahrgänge in die Schule
aufgenommen
werden, steigt die Schülerzahl von 593 im Jahre 1970 auf 730 im
Jahre
1974. Die Zahl der Lehrer, die jahrelang bei 18 lag, steigt bis auf 30
im Jahre 1973. Dabei wird das Lehrerfehl von 27 % auf 20 % gesenkt. Im
April 1971 wird bei der Schule ein Schulassistent,
Herr Wehner,
eingestellt. Seine Arbeitsbereiche sind Verwaltung, Technik und
Aufsichtsfunktionen. Im April 1972 erhält die Schule eine
Schreibkraft, so dass der Schulleiter von den schriftlichen
Verwaltungsarbeiten entlastet wird, die immer umfangreicher geworden
sind.
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1973
- Die Altendorfer
Schule erhält einen Schulkindergarten,
in dem Schüler, die vom Schulbesuch
zurückgestellt wurden, in einem Jahr auf das Lernen in der Schule
vorbereitet werden. Ab 1975 werden 2 Gruppen eingerichtet.
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1974
- Die Oberstufe wird
zum Schuljahrsbeginn 1974/75
zur Hauptschule im Schulzentrum
Deegfeld umgeschult. In der Altendorfer
Schule verbleibt nur die Grundschule. Rektor Smoor wird
Rektor der Hauptschule im Schulzentrum Deegfeld. Die
Schulleitung der Altendorfer Grundschule wird von Herrn Konrektor Klinge
wahrgenommen. Die 11 verbleibenden Klassen können im
Hauptgebäude und in den Mobilklassen untergebracht werden. Die 4
Mobilklassen werden zur Frensdorfer Schule gebracht. In die
Gebäude am Gildkamp wird der Schulkindergarten untergebracht. Die
alte Schule mit einem Klassenraum, die 1857 erbaut wurde, wird nach
117 Jahren abgebrochen, da sie nicht mehr benötigt wird.
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1975
- Vom Schuljahr
1975/76 an wird ein Schulversuch
"Vorklasse für Sprachbehinderte" durchgeführt. Hieraus
entsteht dann ab Schuljahr 1977/78 eine eigenständige
"Sonderschule für Sprachbehinderte", die im Endausbau die
Vorklassen und die Schuljahrgänge 1 - 4 umfasst. Einzugsbereich
ist die Grafschaft Bentheim. Die Schule übernimmt die
Schulgebäude auf dem Gildkamp. Am 1. November 1975 wird der
bisherige Lehrer der Schule, Eduard
Pabst, der am 1.4.1964 an die Schule kam, als Schulleiter
beauftragt.
Seine Ernennung zum Rektor erfolgt im Mai 1976.
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1976
- Ein unterrichtsfreier Sonnabend
im Monat wird
eingeführt, dann ab 1982 die Fünf-Tage-Woche.
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1977
- Eine Hausaufgabenhilfe
für
ausländische Schüler wird an der Schule eingerichtet.
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1980
- Die türkischen
Schüler erhalten
muttersprachlichen Unterricht bei einem türkischen Lehrer. Vorher
fand der Unterricht zunächst an der Frensdorfer Schule, dann an
der Grundschule an Roggenkamp statt..
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1982
- Die Schule hat 235
Schüler, die im
Schulkindergarten und in 10 Grundschulklassen von insgesamt 15
Lehrkräften unterrichtet werden. Die Schule feiert ihr 125jähriges Bestehen.
Kultusminister Dr.
Werner Remmers hält die Festansprache in der Alten Kirche.
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1994
- Im Schuljahr 1993/94 besuchen die Schule 256 Schüler. Die
Schule hat den Schulkindergarten und 11 Klassen. Das Bild zeigt die
Altendorfer Schule in neuerer Zeit. Das genaue Jahr der Aufnahme ist
nicht bekannt.
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1997
- Die
Staatssekretärin und spätere
Kultusministerin Renate
Jürgens-Pieper besucht am 3.9.1997
Nordhorn und besichtigt die für die Grundschulen eingerichtete Lernwerkstatt in
der Altendorfer Schule, die als "Innovations Pool
Grundschule" gestaltet ist, in dem acht Grundschulen darstellen, wie
sie
auf ihre besondere pädagogische Situation mit einem eigenen
Schulprogramm reagieren (GN 21.8. und 5.9.1997). Neben zwei anderen
Grundschulen führt die Schule versuchsweise die "Randstundenbetreuung"
ein (GN 25.9.1997), die dann im folgenden
Schuljahr an 7 Grundschulen in den 1. und 2. Klassen zu festen
Unterrichtszeiten
(einschl. Betreuung) führte. Die Randstundenbetreuung muss jedoch
von den Eltern bezahlt werden.
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2000
- Mit
Schuljahrsbeginn 2000/01 wird die Schule
in eine "Verlässliche
Grundschule" umgewandelt. Von den 111
Schülern im 1. und 2. Schuljahr nehmen 37 Kinder in 3 Gruppen das
Betreuungsangebot wahr.
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2001
- Die Schule nimmt
am Projekt "Lernen unter einem
Dach" teil. Die Förderung der lernschwachen Kinder erfolgt
in
Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule. Im Schuljahr 2001/02
besuchen 213 Kinder die Schule. Es sind 9 Klassen
und eine Schulkindergartengruppe gebildet.
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2002
- Mit Ablauf des
Schuljahres 2001/02 endet
für den Schulleiter der
Schule, Herrn Rektor Eduard
Pabst, die
aktive Dienstzeit. Er war 38 Jahre an der Schule tätig, davon 26
Jahre als Rektor (GN, 19.06.2002). Nachfolger
von Herrn Pabst
wird Matthias
Schäfermeyer, der in
Dalum als Lehrer und im Studienseminar Nordhorn als Fachseminarleiter
für Sachunterricht tätig war (GN, 24.08.2002).
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2003
- Gründung des Förderverein
der
Altendorfer Grundschule
"Der Verein dient ... der Pflege und
Förderung der Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus bei der
Lösung gemeinsamer Erziehungsaufgaben.
Er will das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen Schule,
Eltern, ehemaligen Schülern und Freunden der Schule erhalten und
fördern." (Aus der Satzung)
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2004
- Das Programm "Comenius"
der
Europäischen Union (EU) fördert Begegnungen von Schülern
innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft. Während "Comenius"
für weiterführende Schulen Aufenthalte von Schülern
für mindestens ein Jahr fördert, wollen die Grundschulen
zunächst per Internet und Post in Kontakt treten. Die Altendorfer
Schule in Nordhorn, die Gereformeerte Basisschool Ds. G. Doeks aus
Hardenberg, die "Grundschule Nummer 5 Unicef" aus Malbork in Polen und
die Kyrkhedensschola im schwedischen Ekshärad stellen einen
Teilnahmeantrag an die EU und wollen sich mit dem Thema "Wasser"
befassen (GN, 2.2.2004). Näheres zum "Comenius-Projekt" finden Sie
unter der Internet-Adresse der Schule.
Zu einem ersten Besuch fährt die Klasse 4 b zu der Partnerschule
nach Hardenberg, die an dem genannten Projekt teilnimmt. Zuerst
schüchtern, später aber dann mit Händen und Füssen
gelingt die Verständigung zunehmend besser GN, 28.9.200).
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2005
- Das zweite Treffen im
Rahmen des
Comenius-Projektes findet in der polnischen Partnerstadt Malbork statt,
bei dem jeweils drei Lehrkräfte auch aus Schweden und den
Niederlanden teilnehmen. Wie bereits beim ersten Projekttreffen in
Schweden werden auch hier große Unterschiede zum eigenen
Schulsystem deutlich, die engagiert besprochen werden (GN, 21.5.2005).
Zur Vorbereitung des zweiten Projektjahres treffen sich die Lehrerinnen
und Lehrer der beteiligten Schulen im November in der Altendorfer
Schule in Nordhorn (GN, 24.11.2005).
Mit einem großen Schulfest
feiert die Altendorfer Schule die
Freigabe des neu gestalteten Schulhofes. In Zusammenarbeit zwischen
Elternschaft und Lehrern wurden die Pläne für die Gestaltung
des Schulhofes entwickelt. Aufgrund der Bemühungen der
Elternschaft war die Stadt bereit, einen Teil der Arbeiten zu
übernehmen (GN,2.7.2005).
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2006
- Die
Geburt Jesu aus Sicht eines Esels erzählt das Kinderstück
"Joschi - Nazareth - Express-Dienst", das Schüler der
Altendorfer
Schule im Forum des Schulzentrum des Schulzentrums Deegfeld zwei Mal
aufführen. Mit stimmungsvoller Musik und originellen Kostümen
präsentieren Schüler der 3. und 4. Klassen ihr einstudiertes
Weihnachtssingspiel, das ein Resultat der Zusammenarbeit von Theater-AG
und Chor-AG ist (GN, 19.10.2006).
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2007
- Die
Altendorfer Schule plant die Einrichtung einer Ganztagsschule zum 1.
August 2007. Begründet wird dieser Plan mit einer häufig
anzutreffenden doppelten Berufstätigkeit der Eltern, einem
beträchtlichen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und
aus sozial schwachen Familien. Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 ist
an der Altendorfer Schule die Eingangsstufe
als
Form jahrgangsübergreifenden Unterrichts in den
Klassen 1 und 2 eingeführt woren. Auch gibt es bereits an zwei
Nachmittagen eine Hausaufgabenbetreuung
durch die AEGN
(Arbeitsgemeinschaft evangelischer Gemeinden Nordhorns) sowie enge
Kontakte mit außerschulischen Trägern wie Musikschule,
Kunstschule oder Stadtjugendpflege und Sportvereinen. Geplant ist
außerdem eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der
Kindertagesstätte "Haus der Kinder", wobei künftige
Schulkinder bereits an Ganztagsangeboten teilnehmen können. Im
Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Deegfeld sollen
Viertklässler Angebote für die 5. Klassen wahrnehmen
können.
Der
Ganztagsbetrieb
soll von Montag bis Donnerstag jeweils bis 15.15
Uhr stattfinden. Das Mittagessen wird von der Küche im "Haus der
Kinder" geliefert. Vorgesehen ist die Einstellung pädagogischer
Mitarbeiter auf Honorarbasis. Die Stadt zahlt Zuschüsse von
jährlich 3.000 €. Die Schule hofft auf eine zusätzliche
Lehrerversorgung durch das Kultusministerium (GN, 6.2.2007). Ein
entsprechender Antrag ist nach einstimmiger Befürwortung durch den
Schulausschuss jetzt auf den Weg gebracht worden. Mit einer sofortigen
Zuweisung von Lehrerstunden ist jedoch nicht zu rechnen. Schulen, die
2004 Anträge gestellt haben, bekommen erst jetzt Lehrerstunden
(GN, 20.3.2007).
Von 163 Schülern nehmen ab Schuljahrsbeginn 63 Kinder an den
Angeboten im Ganztagsbereich teil (GN, 28.11.2007).
Die
Altendorfer Grundschule feiert am 7. Juli 2007 ihr 150jähriges
Jubiläum mit einem großen Fest. Sie stellt im Vorfeld
ihre
inhaltlichen Schwerpunkte dar:
-
Die dreijährige Zusammenarbeit mit drei
europäischen Partnerschulen in Malbork (Polen), Ekshärad
(Schweden) und Hardenberg (Niederlande) im Rahmen des Comenius-Projekts
der Europäischen Union endet mit Ablauf des Schuljahres. Die
Zusammenarbeit mit der Schule in Hardenberg wird fortgesetzt und
intensiviert.
-
Die Gesamtkonferenz hat beschlossen, die ersten
beiden Jahrgänge (Eingangsstufe) als pädagogische Einheit
jahrgangsübergreifend zu führen.
-
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird die Schule
Ganztagsschule. In enger Kooperation mit der benachbarten
städtischen Kindertagesstätte und dem Schulzentrum Deegfeld
soll ein lückenloses Ganztagsangebot geschaffen werden.
Zum
Schuljubiläum stellt die Schule neben einem
kurzen geschichtlichen Abriss von Rektor a.D. Eduard Pabst und vielen
Informationen für die Eltern das neue Schulprogramm der
Öffentlichkeit in der Schrift "Miteinander leben, voneinander
lernen. Schulprofil der Altendorfer Grundschule mit Schulprogramm und
Informationen für Eltern" vor. Die Broschüre kann aus dem
Internet unter "schulbroschuere"
heruntergeladen werden.
Der Festakt im Zikuszelt
beginnt nach der Begrüßung und
einer Einführung durch Rektor Schäfermeyer mit dem
Festvortrag des Nds. Kultusministers Bernd Busemann, in dem er
50 Jahre der Grundschulpädagogik von der Situation bei Kriegsende
über die Herausbildung einer eigenständigen
Grundschulpädagogik bis in die Gegenwart darstellt. Die
gegenwärtige Lage ist gekennzeichnet durch rückläufige
Schülerzahlen, den steigenden Anteil an Kindern mit
Migrationshintergrund und die Gefährdung durch neue Medien. Dies
stelle die Schule ebenso vor neue Herausforderungen wie die
nachlassende Erziehungskraft der Eltern. Schule könne nicht alle
Versäumnisse anderer ausgleichen: "Erziehung beginnt im
Elternhaus". Minister Busemann
spricht sich für den Erhalt aller Grundschulstandorte aus.
Für den Ganztagsbetrieb der Schule schenkt der Kultusminister der
Schule 10 zusätzliche Lehrerstunden.
Im
Anschluss an den Festakt wird ein aufwendig inszeniertes Musical mit
dem Thema "Einmal um die ganze Welt" aufgeführt, an dem 170 Kinder
beteiligt sind. Die Regie führt die Lehrerin Monika Gebbeken, die
musikalische Gesamtleitung hat Rektor Schäfermeyer. An den
folgenden Tagen finden weitere Vorstellungen statt GN, 6. und 9.7.; GW,
4. und 11.7.2007).
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2008 - Die
Altendorfer Grundschule gewinnt in der Deegfeldsporthalle das elfte Hallensportfest der
Nordhorner Grundschulen, zu dem der
Leichtathletik-Club Nordhorn (LCN) eingeladen hat. Der Wettbewerb
besteht aus einem Dreikampf aus Sprint, Weitsprung und
Schweifballwurf. Aus den Ergebnissen der Einzeldisziplinen und dem
Mannschafts-Biathlon-Wettbewerb geht die Schule mit zwei Punkten
Vorsprung als Sieger vor der Elisabethschule hervor. Für den
Titelverteidiger Waldschule reicht es in diesem Jahr nur zum dritten
Platz (GN,5.3.2008).
Nach
acht Monaten zieht Schulleiter Schäfermeyer eine positive
Bilanz zur Ganztagsschule. Im
nachhinein hat die Schule dafür
zehn Lehrerstunden bekommen. Der Zuspruch zu den Angeboten der
Ganztagsschule ist groß: Von 163 Schülern nehmen 113
mindestens einen der nachmittaglichen Angebote wahr. Im Schnitt
bleiben 40 Kinder zum Mittagessen, das von der Euregio-Klinik
(früher
Marienkrankenhaus) geliefert wird. An den verschiedenen
Freizeitkursen nehmen 106 Schüler teil. Die tägliche
Hausaufgabenbetreuung ist in 10 Gruppen mit insgesamt 76 Kindern
aufgeteilt (GN, 26.4.2008).
Die Altendorfer
Schule nimmt am Niko-Projekt
teil. Ziel
des Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojektes (kurz:
NiKo-Projekt) ist eine intensive Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Schule
und Familie. Schwerpunkte
des Projektes sind:
- die
umfassende Förderung der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder.
Dazu
gehören Ernährungs- und Bewegungsangebote, sowie Projekte zur
Konflikt-
und Stressbewältigung
- die Einrichtung von Bildungs- und
Erziehungspartnerschaften
- eine Verzahnung
von schulischer und außerschulischer Bildung
An der Altendorfer Grundschule zentriert sich die Arbeit zunächst
auf folgende Aufgaben:
- Gesundheitsförderung
wie z.B. Bewegung, Ernährung, Konfliktbewältigung
- Einrichtung eines
Müttercafés
in dem Frauen die Möglichkeit haben, sich über
Erziehungsfragen und
Alltagsthemen auszutauschen, Kontakte knüpfen und Informationen
über
Einrichtungen in der Stadt zu bekommen
- Organisation des
Freizeitprogramms mit außerschulischen Partnern wie
Sportvereinen, Kunstschule usw. im Rahmen der offenen
Ganztagsschule.
- Ausbildung von
Schülerinnen und Schülern zu Streitschlichtern
Zur
Konfliktbewältigung
Um
Kindern frühzeitig Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie
Konflikte lösen können, werden derzeit in den
Grundschulklassen „Klassenräte“ eingeführt.
Der
Klassenrat ist eine regelmäßig stattfindende
Gesprächsrunde, in der sich Schüler und die Lehrkraft
gemeinsam mit konkreten Anliegen der Klassengemeinschaft (z.B.
Ausflüge oder Projekte, Organisationsfragen wie Dienste und
Regeln, Probleme und Konflikte) beschäftigen und dafür
möglichst einvernehmliche Lösungen finden.
Das Schülerparlament
besteht aus den Klassensprechern der einzelnen
Klassen. Die sich etwa alle 4 – 6 Wochen treffen. Die Themen, die in
der Versammlung besprochen werden, suchen sich die Klassen und
Klassensprecher selbst.
Am 30. September 2008 trefen sich die
Klassensprecher der 3. und 4. Klassen und gründen das
Schülerparlament. Seit November nehmen auch Schülerinnen
und Schüler der Eingangsstufe an den monatlichen Treffen teil.
Bei dem ersten Schülerversammlung wird überlegt, was
die Kinder an unserer Schule (Stolpersteine) stört
und welche „Wünsche
– Träume“ die Kinder haben.
Diese werden in den weiteren
Wochen sortiert und zu einer Mauer zusammengeklebt. Durch ein
Punktesystem stimmen die Kinder ab, welcher Wunsch als erstes
umgesetzt wird. Diese Favoriten werden am Dienstag, dem 10.02.2009,
Herrn Weitemeyer
(Leiter des Hochbauamtes) und Frau Kleene
(Stadtjugendpflege) vorgestellt.
Was
sind Streitschlichter?
Streitschlichtung
ist ein Gespräch über einen Streit. Bei diesem Gespräch
helfen ein oder zwei Personen (die Schlichter) den Streitenden, eine
Lösung zu finden. Während der Ausbildung wird auf das
Vorwissen des Klassenrates zurückgegriffen. Das
Vermittlungsgespräch erfolgt in vier Schritten:
- Regeln vereinbaren
- Standpunkte austauschen
- Lösungen finden
- Abkommen treffen
Zwölf
Jungen und Mädchen der Schule sind Streitschlichter. Sie
versuchen, Auseinandersetzungen auf dem Pausenhof friedlich zu
beenden. Sie sind jeden Tag in drei Pausen im Einsatz. Bislang sind
nur Schüler der dritten Klassen als Streitschlichter ausgebildet
worden (GN, 17.6.2008).
2009 - Mit gutem Erfolg hat die
Altendorfer Grundschule bei der Schulinspektion
abgeschnitten.
Vom 20. bis zum 22.
April wurde die Arbeit unserer Schule von zwei Mitgliedern der
Niedersächsichen Schulinspektion überprüft.
Besonders positiv
hervorgehoben wurde das gute Verhältnis aller an der Schule
beteiligten Gruppen. (Internet,
24,4.2009)
Die
neuen Streitschlichterinnen und Streitschlichter haben gemeinsam mit
Frau Hindriks die Friedensbrücke
auf den Schulhof gemalt. Jetzt
kann es mit den Neuen richtig losgehen - zunächst gemeinsam mit
den "alten" Streitschlichterinnen und Streitschlichtern (Internet,
27.3.2009).
Zum
zweiten Elternabend für
alle Eltern der Schule kamen deutlich
mehr Eltern als erwartet. Zum Thema
"Hausaufgaben" und "wie
kann ich mein Kind zum Lernen motivieren?" referierte Ingo
Beyer von der ergotherapeutischen Praxis "Richter und Beyer"in
Nordhorn.
Als
Veranstaltung des NiKo-Projektes etablieren sich diese thematischen
Elternabende zunehmend (Internet,
27.3.2009)
Die schulpolitische
Sprecherin der Grünen im Nds.
Landtag, Ina Korte,
besucht den "offenen Ganztagsbetrieb"
an der Altendorfer Schule. Aus
ihrer Sicht ist es ein attraktives Angebot, das mit großem
Engagement von Schule, Lehrern und Eltern geleistet wird, aber auch ein
Beispiel für die Grenzen des Machbaren ohne hinreichende Hilfe
durch das Land. Nach Schulleiter Matthias Schäfermeyer
sei auch die Einbindung des "Niko-Projektes" in das schulische Angebot
sehr hilfreich. Es soll Brücken zwischen Schule, Jugendhilfe und
Elternarbeit schlagen. Die Schule bietet im Niko-Projekt u.a.
Kreativkurse, aber auch ein Müttercafe sowie Deutschkurse für
Migrantinnen an (GN, 8.5.2009). Aussagen zur "offenen Ganztagsschule"
an der Altendorfer Schule finden Sie im Internet unter "www.altendorfer-grundschule.de/ganztagsschule.html".
Nordhorns erste Grundschulkonferenz, das "Schülerparlament"
der Altendorfer Schule, hat im ersten Jahr
ihres Bestehens eine erste Bilanz ihrer Arbeit präsentiert. Die 16
Schüler der Jahrgangstufen 1 bis 4 trafen sich monatlich zu ihren
Treffen. Jede Klasse entsendet zwei Vertreter in das Gremium. Zwei
Themen standen ganz oben auf der "Arbeitsliste": Die neuen Spielmöglichkeiten
auf dem Schulhof und die Toilettenanlagen.
Zur
Abschlusskonferenz am Schuljahrsende hatten die Grundschüler den
Leiter des Hochbauamtes der Stadt, Timo Weidemeier, und
Regierungsschuldirektor Udo
Tiemann von der Landesschulbehörde eingeladen (GN,
24.6.2009).
Die Grundschue Altendorf profitiert vom
Bund-Länder-Investitionspaket 2009, indem sie aus dem
Förderprogramm von Bundes- und Landesregierung für die energetische Erneuerung und Modernisierung
der Schulgebäude 428.000 Euro erhält (GN, 1.10.2009).
Die Schüler der 4. Klassen der Altendorfer Schul lernen in
einem "Kürbisprojekt",
wie man aus großen Kürbissen leckere Gerichte und
Tischschmuck herstellt. Die Senioren der Wohnanlage am Museumsturm und Manuel Ribeiro vom
Restaurant "Casa Munuel" helfen ihnen dabei. Alle Beteiligten und die
Eltern der Grundschulkinder treffen sich dann zum gemeinsamen
Kürbisessen (GwaS, 1.11.; GW, 18.11.2009).
Konrektorin Annerose
Hölscher feierte ihr 40-jähriges
Dienstjubiläum. Annerose
Hölscher studierte von 1969 bis 1972 an der
Pädagogischen Hochschule in Olderburg die Fächer Mathematik,
Geographie und Kunst. Im Anschluss an das Studium wurde sie Lehrerin an
der Altendorfer Schule, die damals noch Volksschule war. Sie engagierte
sich im Kreispersonalrat, wurde Personalobfrau der Altendorfer Schule,
bevor sie 1999 Konrektoin ihrer Schule wurde. Obwohl der
Altendorfer Schule offiziell keine Konrektorstelle mehr zusteht, nimmt
die engagierte Pädagogin weiterhin zahlreiche Aufgaben in diesem
Bereich wahr. Als Klassenlehrerin setzt sie sich mit großem
Einsatz für die Umsetzung des pädagogischen Leitbildes der
Schule ein (GN, 30.12.2009).
2010 - Sieger im Grundschul - Cup
In seiner 14.
Auflage des Grundschul-Cups des
Leichtathletikclubs Nordhorn hatten die Kinder der Altendorfer Schule
einen glänzenden Tag erwischt und räumten mit sechs
Spitzenplazierungen und der höchsten Gesamtpunktzahl besonders gut
ab und wurden Stadtmeister 2010.

Foto: Jäckering
Wiedersehen nach 60 Jahren
Vor 60 Jahren wurden
im März 1950 54 Schüler aus der Altendorer Volksschule entlassen.
22 von ihnen trafen sich zu erinnerungsreichen, unterhaltsamen und auch
nachdenklichen Plauderstunden. Da wurde erinnert an einen
Fahrradausflug zum Isterberg, an die markanten Ausdrücke von
Rektor Specht oder an
die gute Schulspeisung nach dem Krieg mit Kakao, Keksen und
Erbsensuppe.Die Schulzeit dauerte damals neun Jahre mit einer
Unterbrechung im Jahre 1945. Zum Kriegsende war die Schule belegt mit
Zwangsarbeitern. Danach , so heißt es in der Pressemitteilung
weiter, "kamen sehr schöne Schuljahre" unter anderem mit dem
"geliebten Herrn Gemmeker"
oder den Musikstunden mit dem geschätzten Herrn Rose. Unvergessen sind auch
die Auftritte mit dem Kinderchor (85 Kinder) und dem Schulorchester.
(GN, 28.4.2010)
Wiedersehen des
Entlassungsjahrgangs 1960
22 ehemalige Schüler des Entlassungsjahrgangs
1960 der
Altendorfer Schule trafen sich in Nordhorn. Von den 27 Ehemaligen waren
drei verhindert. Zwei sind bereits verstorben. Einige haben lange
Anreisen in Kauf genommen: aus Karlsbad, Siegen und Uplengen-Remels
(Ostfriesland). (GN, 3.5.2010)
Modellstandort der
Eingangsstufe
Kultusminister Bernd Althuesmann hat die Altendorfer
Grundschule als Modellstandort benannt,
an dem sich Lehrkräfte aus ganz Niedersachsen über die offene Eingangsstufe informieren
können (GN, 7.12.2010). Einen Bericht der Schule über
die Eingangsstufe ist
beigefügt.
Auslaufen des
NIKO-Projektes
Die Altendorfer Schule nimmt seit 2008 am NIKO - Projekt
teil (Erläuterung siehe oben im Jahr 2008!). Nach vier Jahren soll
es jetzt
auslaufen. In Nordhorn und Schüttorf initiierten drei sozialpädagogischen
Fachkräfte zahlreiche Projekte und Kooperatiomnen .
Nun droht das Aus für einen Großteil der Projekte. (GN,
17.5.2011)
2011 - Preis von der
Verbraucherzentrale
Bei der diesjährigen "EssKurs-Runde"
wurden bei der Prämienveranstaltung in Celle 22 Schulen für
ihr erfolgreiches Engagement zur Verbesserung
der Mittagsverpflegung ausgezeichnet. Grundlage war ein von
jeder Schule individuell erstellter Ziel- und Maßnahmenplan, den
es unter fachlicher Begleitung der Ernährungsexpertinnen der
Verbraucherzentrale im zurückligenden Schuljahr zu bearbeiten
galt. Die Altendorer Grundschule war eine von vier Schulen, die bereits
ihren zweiten Stern erarbeitet
hat. Die Altendorfer Grundschule bietet vielfältige Angebote rund
um das Thema "Essen und Trinken" immer mit Praxisanteilen für die
Schüler an. Ebenfalls viel Wert legt das Mensateam auf eine tägliche Frischekomponente in
der Mittagsmahlzeit. (GN, 9.7.2011)
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Quellen:
- 100 Jahre Schule in
Altendorf, Grafschafter Nachrichten,
11.12.1957
- Wilhelm Kamp,
Auszüge
aus
der Schulchronik
der Altendorfer Schule, 1962
- 125 Jahre Altendorfer
Schule
Nordhorn,
Jubiläumsschrift Mai 1982
- Protokollaussagen des
Kirchenrates Nordhorn,
von Gerhard Plasger zur Verfügung gestellt, Daten im Text
angegeben,
- Zahlreiche Artikel aus
der
örtlichen Presse, im Text
angegeben
- Chronik der Schule zum
150-jährigen Bestehen der Schule, von Birgit
Maeckelburg nach der Festschrift „125 Jahre Altendorfer Schule
Nordhorn“ (bis Juli 2002), im Internet unter: http://altendorfer-grundschule.de/chronik.html
- "Miteinander leben,
voneinander lernen". Schulprofil der Altendorfer Grundschule mit
Schulprogramm und Informationen für Eltern, Festschrift zur
150-Jahr-Feier der Altendorfer Grundschule, 2007
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Weitere Informationen
zur Altendorfer Grundschule Nordhorn finden Sie im Internet: www.altendorfer-grundschule.de
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