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Pestalozzischule
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1910 Kath.
Volksschule Bookholt; 1938
Umbenennung in Pestalozzischule; ab 1974 Grundschule;
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1910
- Im Stadtteil
Bookholt wird, bedingt durch das
Neubaugebiet Bussmaate, in dem sich viele katholische Familien
ansiedeln, eine katholische
Volksschule errichtet. Vorher besuchten die
katholischen Kinder die Burgschule in Nordhorn und die Volksschule
Frenswegen, die nach der
Errichtung dieser Schule in Bookholt nicht
weiter bestehen bleibt. Es
wird ein Schulneubau mit zwei Klassenräumen und einer
Lehrerwohnung errichtet, die am 21.4.1911 eingeweiht und bezogen wird.
Die Schule besuchen 66 Schüler. Lehrer an der Schule ist Josef Schönefeldt,
der vorher
Leiter der Katholischen Volksschule Frenswegen war. Die ländliche
Fortbildungsschule, die bisher in Frenswegen
bestand, wird jetzt in Bookholt weitergeführt. Sie kommt nicht in
jedem Jahr wegen zu geringer Anmeldungen zustande und wird 1924
aufgehoben.
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1914
- Herr Schönefeldt
nimmt an einem Handfertigkeitskursus
in Hagen i.W. für die Dauer eines Jahres
teil und muss in der Schule vertreten werden.
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1915
- 1919 - Herr Schönefeldt
wird am 25.11.1915 zum Heeresdienst
eingezogen und tritt seinen Dienst am 3.1.1919 wieder an.
Es erfolgen vielfältige Vertretungsregelungen.
In
der Schulchronik wird ausführlich auf die Notsituation durch
die schlechte Ernährungslage
im Jahre 1917 eingegangen, worunter
die Schüler sehr zu leiden haben und
Unterstützungsmaßnahmen organisiert werden.
Hierzu
wird ein Entschuldigungszettel
vom Herbst 1917 wiedergegeben: "Sehr
geehrter Herr Lehrer, sind Sie so gut und schreiben Sie meinen
Jungen nicht auf, denn wir sind zu den Bauern, weil wir kein Brot mehr
haben. Achtungsvoll Witwe ..."
Wegen
Kohlenmangels gibt
es im Februar 12 Tage Kälteferien. Nach den
Herbstferien bleibt die Schule wegen zahlreicher Scharlacherkrankungen
auf Anordnung der Kgl. Regierung in Osnabrück vom 16. Oktober bis
8. November weiterhin geschlossen.
Im
Kriegsjahr 1918
beteiligen sich die Schüler "mit großem
Eifer an dem Sammeln von Frischlaub", das in sämtlichen freien
Räumen der Schule getrocknet wird. Insgesamt werden 14 Zentner
Trockenlaub abgeliefert. Die erzielten 280 Mark werden zum Aufbau einer
Schülerbücherei verwendet.
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1920
- Nachdem
der Herr Dechant Bartel sein Amt als Kreisschulinspektor niedergelegt
hat, wird dem Hauptlehrer B.
Barlage aus Nordhorn ab Januar 1920 die Kreisschulinspektion
im Nebenamt für die kath. Schulen
übertragen. Ihm folgt ab Juli 1920 der Kreisschulrat Egert aus
Lingen.
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1922
- Durch den Ausbau
des Obergeschosses wird Wohnraum
für den
zweiten Lehrer geschaffen.
Die Schülerzahl ist
inzwischen auf 95 angestiegen. Es sind in
der Unterklasse 23, in der Mittelklasse 39 und in der Oberstufe 33
Kinder,
darunter 9 Holländer. Aus Bookholt kommen 65, Altendorf 3,
Frenswegen
24 und Nordhorn 3 Kinder.
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1923
- Eine Sammlung für arme
Diaspora-Kinder ergibt zusammen 6.060
Mark, die zum Bonifatiusverein nach Paderborn abgeführt
werden. Für die Ruhrspende werden 16.570 Mark gespendet, die durch
den Rektor Hawighorst
an den Schulrat Egert
geleitet werden. Es finden weitere Spendensammlungen statt, so am
13.9.1923 7.200.000 Mark (Inflation!) an den Bonifatiusverein
Paderborn.
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1924
- An
den Reichsjugendwettkämpfen
auf dem Sportplatz bei Averes
nehmen von der Schule 46 Kinder teil. Davon werden 15 mit Preisen
ausgezeichnet. Es nehmen folgende Schulen teil: Brandlecht, ev. und
kath., Bakelde ev., Bimolten ev., Frensdorferhaar ev., Bookholt, ev.
und kath..
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1925
- Durch
die vollständige Geldentwertung
in den Jahren 1922/23 wurde jedes
Sparen unmöglich und der Glaube an den Wert des Geldes vernichtet.
Auch als die neue Währung, die Rentenmark, eingeführt wird,
denkt niemand mehr ans Sparen. Um die Schüler wieder zum Sparen zu
erziehen, werden Schulsparkassen eingerichtet, so an der Kath.
Volksschule Bookholt im Frühjahr 1925. Zunächst ist es
schwer, in den Eltern und Kindern das Vertrauen zur
Wertbeständigkeit des Geldes zu festigen. Nur wenige Kinder
bringen Spargroschen. Es geht nur langsam, aber beständig
vorwärts. Nach zwei Jahren Sparen beträgt die gesamte
Sparsumme dann rund 976 Mark, bei 85 Kindern je Kind über 10 Mark.
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1927
- Nach
einer Regierungsverfügung gelten folgende Zeugniszensuren: 1 =
sehr gut; 2 = gut; 3 = genügend; 4 = mangelhaft; 5 =
ungenügend.
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1928
- Die
Schülerschaft ist so groß
geworden, dass es nötig wird, eine dritte Lehrkraft einzustellen.
Die dritte Klasse wird ab Dezember nachmittags unterrichtet. Schulrat Egert stirbt
am 4. Oktober 1928. Sein Nachfolger wird Schulrat Meyer.
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1930
- Durch die
Ausweitung der Textilindustrie und
zahlreiche Zuzüge von außerhalb steigt die Schülerzahl
über 120 an, so dass ein dritter Klassenraum angebaut werden muss.
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1931
- Der
Schulleiter, Herr Schönefeldt,
teilt der Konferenz am 26. Juni 1931 mit, dass er zum Hauptlehrer
ernannt worden ist.
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1932
- Aus
einem Konferenzprotokoll: Bei
der Versetzung soll darauf geachtet
werden, dass die zur Entlassung kommenden Kinder im letzten Jahr
möglichst der Oberstufe zugeführt werden. Zur Förderung
schwachbefähigter Volksschüler durch Nachhilfeunterricht ist
stets das Elternhaus zu verständnisvoller Mitarbeit heranzuziehen.
Dabei ist vor allem der weitverbreiteten Ansicht des Nachsitzens
entgegenzutreten.
In
jeder Lehrerkonferenz wird ein
Referat zu verschiedenen Themen
gehalten und diskutiert.
Beispiele:
- Struktur des Hamburgischen Bildungs- und Erziehungswesens (Dr. Dauber, der von Hamburg
hierher versetzt wurde);
- Bericht über eine Tagung der Schulamtsbewerber in Lingen mit
Darstellung der Lektionen und einem Überblick über die
Entwicklung der Lesemethoden;
- Begabtenprüfung für den Übergang von der
Grundschule zu weiterführenden Schulen;
- Anschauungsmittel im Religionsunterricht;
- Der Rechenunterricht auf der Unterstufe;
im Jahre 1933:- Neuorientierung der Erziehung und des Unterrichts;
- Über Zweck und Ausgestaltung der schulischen Feiern;
- Deutschunterricht auf der Mittelstufe.
In der Folgezeit werden neben unterrichtsdidaktischen Themen
verstärkt nationalsozialistische Themenbereiche angesprochen.
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1933
- Zur Machtübernahme
durch Adolf Hitler heißt es in der
Schulchronik: "Nachdem am 30. Januar Herr Adolf Hitler vom
Reichspräsidenten Hindenburg
zum Reichskanzler berufen wurde, fanden am 5.März d. J. die
Neuwahlen zu dem Reichs- und Landtag statt. Die NSDAP erhielt die
absolute Mehrheit. Am 21. März gab Herr Reichskanzler Adolf Hitler seine
Programmerklärung im Reichstage ab. Da der Reichstag in Brand
gesteckt war, fand dieser feierliche Akt in der Potsdamer
Garnisonkirche statt. Auch hier in Nordhorn wurde dieser Tag des
deutschen Volkes feierlich begangen. Am Morgen fand eine Schulfeier
statt. Die Hakenkreuz-, schwarz-weiße und schwarz-weiß-rote
Flagge wurden gehisst. Am Radio hörten wir die Übertragung
aus Potsdam. Am Abend fand ein großer Fackelzug durch Nordhorn
statt, an dem neben vielen Tausenden auch unsere Schule teilnahm. Die
Osterferien wurden aus irgend einem Anlass bis zum 1. Mai
verlängert. Am 1. Mai war der Tag der deutschen Einheit. Diesen
Nationalfeiertag feierte auch unsere Schule. Die Klassen und das
Schulgebäude waren mit frischem Maiengrün und Wimpeln und
Fähnchen geschmückt. Die Hakenkreuzfahne, die
schwarz-weiß-rote und die schwarz-weiße Flagge wurden
gehisst. Von 1/4 vor 9 bis 10 Uhr fand eine Schulfeier statt. Die Feier
der deutschen Jugend im Lustgarten zu Berlin wurde am Radio gehört
und miterlebt. Nachmittags fand dann eine große Kundgebung der
gesamten Bevölkerung Nordhorns statt. Die Teilnahme war noch
größer als am 21.3.d.J."
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1934
- Die Vereidigung
der Lehrer auf den "Führer
und Reichskanzler" findet am 28 August 1934 durch den Schulrat Kratz, den Nachfolger des
1933 abgesetzten
Schulrats Meyer,
statt. In einer Konferenz am 9. August wird der Erlass zum
Staatsjugendtag
besprochen. Der Schulleiter begrüßt diesen Erlass, da Schule
und HJ jetzt erfolgreich ihre Aufgaben verwirklichen könnten. Er
erwartet von den Lehrern, dass auf eine möglichst große
Beteiligung der Schüler in der HJ-Bewegung hingewirkt werde,
da die Jugend von klein auf schon in den Kameradschaftsgeist des
deutschen Jugendverbandes hineinwachsen müsse.
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1938
- Für das Winterturnfest
wird
eine Fußballmannschaft gebildet. Bei den
Fußball-Rundenspielen werden folgende Resultate erzielt: Bookholt
- Altendorf 3 :2, Bookholt - Burgschule 6 : 1, Bookholt - Marienschule
1 : 2, Bookholt - Frensdorf (2. Mannschaft) 6 : 3.
Die
Schule wird in
eine Gemeinschaftsschule
umgewandelt und erhält den Namen Pestalozzischule.
Die Schülerzahl beträgt im Oktober 165, davon in Klasse
I 47, in Klasse II 60 und in Klasse III 58 Kinder.
Im
Herbst 1938 wird folgende Zensurenskala
eingeführt: 1 - sehr
gut, 2 - gut, 3 - befriedigend, 4 - ausreichend, 5 - mangelhaft, 6 -
ungenügend. Die Lehrer begrüßen, dass sie beim
Zensieren
einen weiteren Spielraum erhalten haben.
Im
Herbst 1938 werden an den Schulen Luftschutzobleute
berufen und
Verhaltensregeln bekannt gegeben. Durch wiederholte Alarmübungen
werden die Kinder an die ordnungsgemäße Durchführung
gewöhnt.
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1946
- Die Schule wird
wieder katholische
Bekenntnisschule, behält aber ihren Namen Pestalozzischule.
Nach Erreichen der Altersgrenze des Hauptlehrers Schönefeldt und
seiner Pensionierung wird
Hauptlehrer Casselius
mit der Leitung
der
Schule beauftragt.
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1949
- Die Schülerzahl
steigt auf 290 an. Es
erfolgt eine Erweiterung der Schule um 3 Klassenräume auf 6
Klassenräume. An ihr unterrichten 6 Lehrkräfte.
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1952
- 1959 - Der Bau der gemeindeeigenen St. Josephskirche und
die Verselbständigung der Pfarre Bookholt gibt dem Schulleben neue
Impulse. In den Folgejahren sinkt die
Schülerzahl
beträchtlich bis auf
139 im Jahre 1958, damit auch die Stellenzahl (wegen Lehrermangels) auf
4. Es erfolgen Modernisierungen des
Schulhauses: 1954 Telefonanschluss,
1956 Elektrische Klingelanlage und
Umstellung der Aborte auf Wasserspülung (im Zuge der
Kanalisierung), 1957 Umfriedung des hinteren Hofteils mit einer
Buchenhecke und Erstellung eines massiven Fahrradstandes, 1959 feste
Asphaltdecke auf dem Schulhof.
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1957
- Hauptlehrer Casselius
wird
Rektor der
Marienschule. Sein Nachfolger
an der Pestalozzischule wird Hauptlehrer Krömer.
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1959
- Hauptlehrer Krömer
wird
Rektor der
Burgschule. Hauptlehrer Helmuth
Krieger übernimmt die
Schulleitung.
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1962
- Das 9. Schuljahr
wird eingeführt. Die
Schülerzahl beträgt Ostern 1962 260 Schüler. Es sind
jedoch nur 7 festangestellte Lehrkräfte an der Schule tätig.
Hauptlehrer Krieger
wir zum Rektor ernannt (GN,
November 1962).
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1963
- Die
Pestalozzischule erhält einen neuen
Trakt, in dem 2 Klassenräume, ein moderner Physikraum, ein
Werkraum
und zwei Nebenräume untergebracht sind. Eine Pausenhalle, in der
auch die Toiletten untergebracht sind, verbindet Alt- und Neubau
(Grafschafter
Tagesspiegel, 28.11.1963).
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1966
- Nachdem Rektor Krieger
zur
Domschule
Osnabrück gegangen ist, wird der bisherige Konrektor, Hannsjoachim
Klimas, zum Rektor der Schule
ernannt (GN, März 1966).
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1971
- Rektor Klimas
wird Rektor im Ausbildungsdienst.
Hans-Joachim
Wackermann,
der bisherige Konrektor der Burgschule, wird
Rektor der Pestalozzischule.
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1974
- Die Oberstufenklassen
besuchen das Schulzentrum Deegfeld. Die
Pestalozzischule wird eine Grundschule für
Schüler katholischen Bekenntnisses.
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1991
- Herr Wackermann
wird in den Ruhestand versetzt
(GN, 3.7.1991). Sein Nachfolger
wird Josef Hoymann,
der nach
Wahrnehmung der Aufgaben in der Lehrerausbildung in Botswana (Afrika)
von 1980 bis
1990 mit einer zwischenzeitlichen Unterbrechung von drei Jahren zuletzt
an der Grundschule Uelsen tätig war (GN, September 1991).
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1999
- Nach einem Absinken der
Schülerzahl unter
70 werden im Schuljahr 1993/94 wieder 80 Schüler in 4 Klassen
unterrichtet.
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1999
- Die Schule nimmt
aus den benachbarten
Neubaugebieten etwa 30 - 40 % nichtkatholische
Kinder auf. Sie
erhält hierzu nunmehr eine Ausnahmegenehmigung, die bis zum
Schuljahr 2003/04 befristet ist.
Die Schule hat derzeit 169 Schüler in 8 Klassen. An der Schule
läuft ein Schulversuch bis zum Schuljahr 2001/02,
nach dem die Schule als Volle
Halbtagsschule geführt wird und
keine
Zurückstellungen vom Schulbesuch und keine Einweisungen in die
Sonderschule vornimmt.
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2002
- Zur Intensivierung
der unterrichtlichen Arbeit
strebt die Schule seit Jahren die Schaffung
von zusätzlichen
Gruppenräumen und weiteren Fachräumen an. Hierzu wird
das
Erdgeschoss des bisherigen Lehrerhauses umgebaut. Zusätzlich wird
der Ausbau des Obergeschosses gewünscht.
Die
Schule besuchen im Schuljahr 2001/02 161 Schüler in 8
Klassen. Nach Auslaufen der Ausnahmegenehmigung zur Aufnahme
nichtkatholischer Schüler über 15 % der
Gesamtschülerzahl hinaus besteht die Gefahr, dass die Schule auf
eine Einzügigkeit absinkt.
Auf
dem Grundstück der Schule werden Container aufgestellt, in
denen Schüler der Vechtetalschule
- Sonderschule für
Geistigbehinderte - untergebracht sind. Eine Kooperation mit der
Pestalozzischule wird angestrebt.
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2003
- Ab
Schuljahrsbeginn 2003/04 wird die Katholische
Grundschule
Pestalozzischule in eine Grundschule
für Schüler aller
Bekenntnisse
umgewandelt. Bei einer Abstimmung sprechen sich von 101 kath.
Elternpaaren
80 für eine Umwandlung und 21 dagegen aus, so dass die
Voraussetzung
Zweidrittelmehrheit erfüllt ist (GN, 2.12.2002).
Der
Rat der Stadt legt für die Grundschule am Roggenkamp, die
Pestalozzischule
und die Grundschule Bookholt einen gemeinsamen
Schulbezirk fest.
Dadurch
soll gewährleistet werden, dass die beiden ersten Schulen
langfristig
zweizügig und die letztere Schule einzügig geführt
werden
und somit der Neubau von Klassenräumen vermieden werden kann (GN,
27.11.2002).
An
der Pestalozzischule wird auf Beschluss des Rates der Stadt ab
1.8.2003
ein Montessori-Schulzweig als
Angebotsschule eingerichtet.
Einzugsbereich
ist die Stadt Nordhorn (GN, 27.11. und 11.12.2002; 8.2.2003).
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2004
- Nach
Ansicht der SPD und der
Grünen im Rat der Stadt Nordhorn soll aus dem im August 2003
eingerichteten Montessori-Schulzweig
spätestens 2006 eine
eigenständige Grundschule werden. Beide Parteien plädieren
für den Aufbau einer zentralen zweizügigen
Montessori-Grundschule im Gebäude der Frensdorfer Schule, die im
Februar 2006 in das 3. Schulzentrum umziehen soll. Für das
Schuljahr 2005/06 ist mit Anmeldung von 33 Kindern zurechnen. Die
Pestalozzischule ist aber nicht in der Lage, einen zweizügigen
Montessori-Schulzweig und einen zweizügigen Regel-Schulzweig
unterzubringen, da nur 8 Klassenräume vorhanden sind und 16
benötigt würden (GN, November 2004).
Nach
Berechnungen der Jungen Union sinken
die Schulanmeldungen in
Nordhorn bis zum Jahre 2008 von zur Zeit 580 Kindern auf 490 pro Jahr.
Eine neue Grundschule erübrige sich somit. Von der CDU werden die
im Haushalt 2005 für Planungsarbeiten der Montessorischule in
Höhe von 5.000 € abgelehnt (GN, 10.12.2004).
Aussagen
zur Montessori-Pädagogik,
die Errichtung des
Montessorizweiges in Nordhorn und die Diskussionen über die
weitere Entwicklung siehe unter: "Der
Montessori-Schulzweig in Nordhorn". Es erfolgt auch ein Auftritt im
Internet: http://www.montessori-nordhorn.de/
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2005
- Die
Schüler der
Pestalozzischule beschweren sich bei den Grafschafter Nachrichten
darüber, dass die Schulhofbänke
mit vielen Sprüchen und
"ekligen Wörtern" verschmiert worden sind. Besonders wütend
sind die Schüler, weil sie das Geld durch einen Sponsorenlauf
selbst gesammelt haben (GN, 3.5.2005).
Mit
einer ungewöhnlichen Malaktion sammeln die Kinder der Klasse 2
M des Montessori- Schulzweiges Spenden für die Flutopfer in
Südostasien. Es entstehen dekorative Bilder auf
Industriefilz, die
in einer Vernissage verkauft werden und eine Spendensumme von 438,22
Euro einbringen (GN, 9.6. und Leserbrief vom 11.6.2005).
Die
stetig zunehmenden Schülerzahlen
im Montessori-Schulzweig
stellen den Schulträger vor Probleme. Im Schuljahr 2005/06 ist
eine Klasse mehr einzurichten. Mit der Schulleitung ist einvernehmlich
geregelt, dass der bestehende Computerraum - zeitlich befristet - als
weiterer Unterrichtsraum genutzt wird. Die Stadtverwaltung kündigt
an, dass das Raumproblem ab Schuljahr 2006/07 nachhaltig gelöst
werden muss. Es gibt jedoch noch keine Lösungsvorschläge (GN,
20.7.2005). In mehreren Leserbriefen werden die Montessori-Klassen sehr
positiv dargestellt. So heißt es in einem Leserbrief: "Die Kinder
profitieren ungemein von der Vielfalt des Lernens und der individuellen
Entfaltungsmöglichkeiten. Der enge Austausch mit den
Lehrkräften und die sehr engagierte Elternschaft, die den
größten Teil des Materials finanziert hat, runden unser
positives Bild des Montessorizweiges ab. Wir haben Kinder, die freudig
und lernwillig morgens in die Schule gehen. Was gibt es Besseres?" (GN,
23.7.2005).
Vier
Jahre lang haben eine Schulklasse der Pestalozzischule und eine Schulklasse der
Vechtetalschule in den Fächern Sport, Kunst und
Musik sowie in der Freiarbeit zusammengearbeitet. Klassenfeste und
Ausflüge unternahmen die Kinder gemeinsam. Für dieses Projekt
"Ein Stück des Weges gemeinsam" erhält eine Delegation der
beiden Schulen in Hannover eine besondere Auszeichnung der "Stiftung
Himmelsthür". Die Ehrung übernehmen für insgesmt 33
Kooperationsprojekte in Niedersachsen der Landtagspräsident Gansäuer und der
Finanzminister Möllring
(GN, 12.7.2005)
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2007
- Der Montessori-Zweig
bleibt weiterhin räumlich
und organisatorisch an der Pestalozzischule bestehen. Die
Empfehlung des Schulausschusses sieht vor, dass evtl. erforderliche
Räumlichkeiten durch Umbauten im Baubestand oder durch die
zeitlich begrenzte Aufstellung eines Containers geschaffen werden
sollen. Allerdings wird nicht mit einer derartigen Notwendigkeit
gerechnet. Nach den aktuellen Anmeldezahlen für das kommende
Schuljahr gibt es für den Regelschulzweig 19 und für den
Montessori-Schulzweig 12 Anmeldungen. Damit wären beide
Einschulungsjahrgänge lediglich einzügig (GN, 8.2.2007).
Mit
Erleichterung haben die Montessori-Initiative und die Eltern der
Schüler des Montessori-Zweiges die Entscheidung des
Schulausschusses aufgenommen. Als Arbeitsschwerpunkte der Initiative
werden die Intensivierung der Vorstellung der Pädagogik, die
Einwerbung von Spenden zur optimalen Ausstattung der Klassen mit
entsprechenden Unterrichtsmaterialien und die Verbesserung der
Kommunikation durch den Aufbau einer Internetseite und die
Wiedereinrichtung des Montessori-Stammtisches gesehen (GN, 14.2.2007;
GW, 21.2.2007).
Nach
gut einem Jahr der Bauarbeiten zur Umgestaltung
des Schulhofes
haben die Schüler jetzt wieder ausreichend Platz, um sich in den
Pausen zu bewegen. Eine neue Pfasterung, Balancebalken und ein
Fußballplatz mit gummiertem Boden verschönern nun das
Außengelände. Außerdem hat der Förderverein die
Errichtung eines Holzklettergerüstes ermöglicht. Mit einem
großen Schulest wird der Platz eröffnet und von den Pastoren
der ansässigen Kirchengemeinden eingesegnet. Neben Spaß und
Spiel nutzen der Regel- und der Montessori-Zweig den Anlass, um die
Besucher mit zahlreichen Informationen zu versorgen. Ein Vortrag des
Schulleiters Josef Hoymann
zum Thema "Volle Halbtagsgrundschule - Verlässliche Grundschule"
vervollständigt das Informationsangebot (GN,31.5., 6.6. und
25.7.2007)
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2008
- Unter
dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ feiert die Pestalozzischule
ihr Schulfest. Den ganzen
Nachmittag über gibt es Spiel-,
Spaß-
und Zirkusangebote auf dem Schulhof. Unterstützung dabei leistet
das Theaterpädagogische Zentrum aus Lingen (TPZ). Außerdem
gibt es eine Hüpfburg, eine „rollende Spielkiste“, eine
große Legosteine-Baustation und einen Kinderschminkstand. Der
Sänger Christian Hüser nimmt die Besucher mit in
sein Musik-Mitmach-Programm „Sommer find ich gut“. Außerdem
findet eine Vorlese-Aktion mit Inge Lange und den
Lesefüchsen
von „Mentor“ statt. Eine Bücherausstellung der Buchhandlung Viola Taube rundet
das
Fest ab (GN, 3.7.2008).
2009 - Zum 1. August 2009
wollen
vier weitere
Grundschulen in Nordhorn Offene
Ganztagsschulen werden: die Grundschule
am Roggenkamp, die Pestalozzischule, die
Marienschule und die
Grundschule Blumensiedlung. Die Schulen stellen ihre Konzepte im
Schulausschuss der Stadt vor.
Die Pestalozzischule bietet bereits
jetzt nachmittägliche
Aktivitäten sowie in Zusammenarbeit mit der AWO für rund 30
Kinder ein Mittagessen an. Bei Einrichtung einer offenen Ganztagsschule
würde die finanzielle Beteiligung der Eltern an der
Nachmittagsbetreuung entfallen.. Entsprechend erwartet der Schulleiter Josef Hoymann noch eine
weit höhere Akzeptanz der Angebote. Die volle Umsetzung der
Pläne wird allerdings erst möglich bei einem
ausreichenden Personal, d.h. wenn die Schule den Status einer
Ganztagsschule mit zusätzlicher Lehrerversorgung erhält. Auch
die räumlichen Bedingungen bezeichnet Rektor Hoymann als unzureichend.
Sie müssten den veränderten schulischen Bedingungen angepasst
werden. Eine Bereicherung des Angebots erhofft sich der Schulleiter
durch eine enge künftige Zusammenarbeit mit den beiden anderen
Grundschulen im Schulbezirk Nord, der Grundschule Bookholt und der
Roggenkampschule (GN, 5.2.2009).
In
Nordhorn besaßen seit den 90er Jahren fünf Grundschulen den
Status als "Volle Halbtagsschulen":
die Grundschulen Blanke (seit 1990) und Südblanke (seit 1990
bis 2007), Blumensiedlung (seit 1992), Marien (seit 1993) und Pestalozzi (seit
1999). In ihnen ist eine Unterrichtszeit von 8 bis 13 Uhr abgesichert.
Sie verfügen über deutlich mehr Lehrerstunden. Der Vorteil
ist, dass die Lehrer flexibel und nach pädagogischem Bedarf
entscheiden können, wie und wann Förder- und Betreuungszeiten
in den Unterricht eingebaut werden. Ursprünglich war die
landesweite Einführung vorgesehen. Dies wurde jedoch aus
Kostengründen gestoppt. Stattdessen wurde die Verlässliche
Grundschule eingeführt. Auch hier gibt es feste Unterrichtszeiten,
allerdings eine Randstundenbetreuung durch pädagogische
Hilfskräfte. Nachdem noch 2003 durch die Landesregierung der
Bestandsschutz der Vollen Halbtagsschulen bekräftigt wurde, ist
jetzt die Umwandlung der bisher noch bestehenden etwa 90 Vollen
Halbtagsschulen in Niedersachsen in Verlässliche Grundschulen zum
Ende des Schuljahres 2009/10 vorgesehen. Die Schulleiter und die Eltern
protestieren gegen die vorgesehene Maßnahme, die zunächst
schon zum Schuljahrsbeginn 2009/10 geplant war, da dies zu einer
Reduzierung der Lehrerstunden (mit Versetzungen von Lehrern an andere
Schulen) und somit zu einer Verschlechterung der bisherigen
Unterrichtssituation führen wird (GN, 16. und 18. 3. 2009).
Kinder
aus der Grundschule Wilsum und der
Pestalozzi-Schule Nordhorn haben einen Ernährungsführerschein
erhalten.
Sie haben in einem sechswöchigen Schulprojekt gesunde und leckere
Knabbereien zubereitet und gemeinsam gegessen. Die Kinder aus der
Klasse 4e der Pestalozzi-Schule haben dabei unter Anleitung
von Fenni Harink und
ihrer Klassenlehrerin Helen
Elbeshausen eine Fruchtpyramide, lustige Pausenbrote, bunten
Nudelsalat, Knabbergemüse, Kräutercreme, erfrischende
Fruchtmilchgetränke sowie "coole Kartoffeln" - so hat Thomas die
knusprigen Backofenkartoffeln genannt - zubereitet (GN, 20.10.2009).
2010 - Sieger im Malwettbewerb
Bei einem Malwettbewerb der
Hospizhilfe Grafschaft
Bentheim gewinnt die Klasse 4 c mit einer Bildergeschichte
über einen schwer kranken Jungen den Grundschulpreis im
Kunstwettbewerb zu "Oscar und die Dame in Rosa" (Siehe Einzelbericht). (GN, 4.5.2010)
Standorttausch
- Die Astrid-Lindgren-Schule
(Förderschule Sprache) zieht vom Gildkamp in der Innenstadt
um in die Pestalozzischule und zwar in die Räume des bisher dort
angesiedelten Montessorizweiges.
Der wird während der Sommerferien das Schulgebäude der
Astrid-Lindgren-Schule beziehen.
Große Hoffnungen auf die
Zusammenarbeit beider Schulen setzt der Schulleiter der
Astrid-Lindgren-Schule, Thomas
Schwerdt. Bereits seit einigen Monaten trifft sich
regelmäßig ein Arbeitskreis
aus Schulleitern, Lehrern und Elternvertretern beider Schulen, um die Einzelheiten des Zusammenziehens zu
planen und umzusetzen. Zur Vorbereitung gehört auch ein Kennenlerntag mit einer
Begrüßungsfeier auf dem Schulhof und dem Austausch von
Gastgeschenken.
Beschlussvorschlag des Schulausschusses
Im Schulausschuss wird zur Sitzung am 1. 6.2010 folgender Beschlussvorschlag vorgelegt und
verabschiedet:
"Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Varianten unter Beteiligung
der zuständigen
Gremien zu prüfen und im Herbst 2010 den zuständigen
politischen Ausschüssen zur
Beschlussfassung vorzulegen:
a) Ab dem Schuljahresbeginn 2011/12 erfolgen in der Grundschule
Pestalozzischule keine
Einschulungen mehr. Die verbleibenden Klassen laufen aus und werden als
Außenstelle
der Grundschule Am Roggenkamp geführt. Sobald die letzte Klasse
die Schule verlässt,
wird selbige geschlossen. Gleichzeitig werden ab dem Schuljahr 2011/12
für die
verbleibenden Grundschulen Am Roggenkamp und Bookholt Schulbezirke
eingerichtet, die
derart zu gestalten sind, dass eine optimale Auslastung der beiden
verbleibenden
Grundschulen unter Berücksichtigung der vorhandenen
Räumlichkeiten gewährleistet ist.
Falls erforderlich, sind die angrenzenden Schulbezirke bei den
Überlegungen zu
berücksichtigen.
b) Die Grundschule Pestalozzischule wird aufgelöst, sobald die
Schülerzahlen sich durch
den demografischen Wandel derart reduziert haben, dass die
räumlichen Kapazitäten in
der Grundschule Am Roggenkamp und in der Grundschule Bookholt für
die Schülerzahlen
im Schulbezirk Nord ausreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die
Grundschule Pestalozzi
als eigenständige Schule geführt. Für alle drei
Grundschulen werden eigenständige
Schulbezirke eingeführt." (Protokoll der Schulaiusschusssitzung
vom 1.6.2010)
Wechsel der Schulleiters
Zum
nächsten Schuljahr wechselt der bisherige
Schulleiter, Josef
Hoymann, zu einer
Schule im Emsland. Die Lehrerin Susanne Lammel wird kommissarische Schulleiterin der
Pestalozzischule. Die 31-jährige stammt gebürtig aus
Lingen und ist seit sechs Jahren Lehrerin an der Pestalozzischule. (GN,
22.6.2010)
Projekt in der Jugendbildungsstätte
Emlichheim
Die
Klasse 4 W der Pestalozzischule waren vier Tage lang in der Jugendbildungsstätte in Emlichheim.
Dort haben sie sich mit dem Leben der Indianer beschäftigt und
entsprechende Ausrüstungen gebastelt. Die Klassenlehrerin Anne Wewel ist zufrieden
mit dem Projekt. (GN, 12.10.2010)
2011
- "Bio-Schulgarten-Projekt"
Als gemeinsames "Bio-Schulgarten-Projekt"
der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschulen am Roggenkamp und
Pestalozzischule entsteht ein neuer Schulgarten an der
Pestalozzistrasse, das von Förderschullehrer Klaus Salbeck
betreut wird. Die Grafschafter Sparkassenstiftng fördert das
gemeinsame Schulprojekt mit 7.000 Euro. Der Schulgarten soll die
Schüler für die Vielfalt und Eigenart der Natur begeistern
und einen
veranwortngsvollen Umgang mit der Umwelt fördern, betont der
Stiftungsratsvorsitzende der Grafschafter Sparkassenstiftung, Hubert Winter.(GW, 6.4.;
GN., 8.4. und SZ,10.4.2011)
"Klasse!
Wir singen": Grafschafter beim
großen Liederfest in Lingen

"Hab
ne Tante aus Marokko und die kommt - hipp hopp" schallt es
über den Pausenhof der
Pestalozzi-Grundschule. Mehr als 80 Schülern schmettern das
bekannte Kinderlied aus voller Kehle, unter der Leitung der Lehrerin Ingeborg Frenking-Gehring.
Die Kinder üben für das Liederfest
"Klasse! Wir singen" in den Emslandhallen in Lingen. Insgesamt
sind 15 Konzerte geplant. Neben den Pestalozzi-Kindern treten viele
andere Kinder aus der Grafschaft und dem Emsland auf. Jedes Kind hat
zur Vorbereitung ein Liederbuch, eine CD und ein T-Shirt bekommen. An
der Pestalozzischule hat der Förderverein
diese Materialien bezahlt. Die Kinder haben in den vergangenen
Wochen täglich geprobt. (GN 5.4.2011)
Besuch einer Buchhandlung
Die
Kinder der Klasse 4 W besuchen die Buchhandlung von Viola Taube in der
Fußgängerzone, um dort ihre Gutscheine
einzulösen, die die am "Welttag
des Buches" erhalten hatten. Viele vierte und fünfte
Klassen aus der Grafschaft haben diese Gutscheine bekommen. Jedes Kind
erhielt ein Exemplar des Buches "Ich schenk dir eine Geschichte -
Mutgeschichten". (GN, 10.5.2011)
Aktionstag
"Bewegte Kinder - Schlaue Köpfe"
Die
Pestalozzischule veranstaltet den Aktionstag
"Bewegte Kinder - Schlaue Köpfe", um den sich die Schule
zusammen mit der Astrid-Lindgren-Schule beim Nds. Kultusminister
beworben hat. Der Aktionstag ist angelehnt an den Aktionsplan "Lernen braucht Bewegung -
Niedersachsen setzt Akzente" des Kultusministeriums und besteht
aus bewegtem Unterricht, einer Lehrerfortbildung am Nachmittag und
einem Elterinformationsabend. Bereits im Vorfeld gab es an der
Grundschule einen "Schulranzen-TÜV",
der die Kinder für das richtige Gewicht ihrer Schulranzen
sensiblisieren sollte. (GN, 3.6.2011)
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Quellen:
- Die katholischen
Volksschulen
der Pfarre Nordhorn,
Gedenkblatt an die feierliche Einweihung der neuen kath. Pfarrkirche zu
Nordhorn,
11.9.1913
- Schulchronik der Schule
Frenswegen und der Kath. Schule Bookholt, 1908 - 1939, Stadtarchiv
Nordhorn
- Protokollbuch der Kath.
Volksschule Bookholt, 1931 - 1939 und 1946, Stadtarchiv Nordhorn
- Helmut Krieger,
Auszüge
aus der
Schulchronik der Pestalozzischule, 1962
- Artikel aus der
örtliche
Presse sind im Text
gekennzeichnet.
Ein
Internetauftritt der Schule ist in Vorbereitung. Sie erreichen ihn
demnächst unter: http://www.pestalozzischule.eu/
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