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Waldschule
Errichtung
der Grundschule Waldschule 1970
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1970
- 1969
wird beantragt, in den Gebäuden an der
Schul- und Geisinkstraße, der alten Waldschule, die zur
Frensdorfer Schule gehörte, und in dem Gebäude am Ootmarsumer
Weg, in dem
bisher die Berufsschule untergebracht war, die neue Gebäude am
Bölt
erhalten sollte, eine Grundschule zu
errichten, die als
Gemeinschaftsschule
geführt werden soll (GN, 13.2.1970). Dieser Antrag wird mit
Wirkung
vom 1.8.1970 genehmigt. Außerdem wird genehmigt, dass bei der
Waldschule
ab 1.8.1970 ein Schulkindergarten errichtet wird (GN, 13.3.1970). Um
alle
Schüler unterbringen zu können, werden auf dem Gelände
am
Ootmarsumer Weg zwei Mobilklassen aufgestellt. Schulleiter der Schule
wird Rektor Kronemeyer.
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Für
die Zeit von 1970 bis 1978 fehlen noch Angaben.
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1978
- Nach der Pensionierung
von
Rektor Kronemeyer
wird der Lehrer Artur
Vogel, der schon seit 1972 an der Schule tätig ist, sein Nachfolger als
Rektor der Waldschule.
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1979
- Bei
Einführung der Orientierungsstufen in
Nordhorn zum 1.8.1979 werden die Gebäude
der alten Waldschule an
der
Geisinkstraße und der Schulstraße der
Freiherr-vom-Stein-Orientierungsstufe
zur Verfügung gestellt.
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1988
- 1989 - Durch
die Ausweisung neuer Baugebiete westlich
des Ootmarsumer Weges hat die Schülerzahl
der Waldschule stark
zugenommen. Die Schule besuchen 324 Schüler. Sie ist die
größte Grundschule Nordhorns. Es besteht die Gefahr, dass
die Schule vierzügig wird.
Es stehen aber einschließlich der 1986 aufgestellten
Schulpavillons
nur 15 Klassenräume zur Verfügung. Wegen Raummangels musste
der Schulkindergarten
schon zur Marienschule ausgelagert werden . Als Grund
für den starken Zulauf zur Waldschule sieht der Schuldezernent der
Stadt das Fehlen von Schulbezirken. Aufgrund von Vorurteilen der Eltern
gegenüber bestimmten Schulen und in der örtlichen Nähe
von
Waldschule, der Freiherr-vom-Stein-Realschule und des Gymnasiums, die
von
den Eltern mit bestimmten Erwartungen zur Schullaufbahn ihrer Kinder
genutzt
werden, würden verstärkt Anmeldungen aus anderen
Schuleinzugsbereichen
erfolgen (GN, 11.3.1988).
Zur
Lösung des
Raumproblems gibt es unterschiedliche Auffassungen.
Während die Schulverwaltung das Problem durch die Schaffung von
Schulbezirksgrenzen lösen will, fordert die SPD einen Ausbau der
Waldschule (GN, 19.1.1989). Die CDU ist gegen Schulbezirke und gegen
einen Ausbau. Sie will die Raumnot in einer Übergangsphase durch
Klassenauslagerungen und Mietlösungen überbrücken, da
wieder mit einem Schülerrückgang zu
rechnen sei (GN, 23.1.1989). Dagegen ist die DKP für einen Neubau
und
die Schaffung von Übergangslösungen wie zum Beispiel
Mobilbauten
(GN, 27.1.1989). Auch der Elternrat der Waldschule spricht sich
für
einen Ausbau der Waldschule aus (GN, 10.2.1989).
Es
wird befürchtet, dass durch die Aufnahmesperre
von
evangelischen Kindern in der Marienschule die Schülerzahl
der
Waldschule noch weiter ansteigt (GN, 9.2.1989). Dies führt dazu,
dass im Gebäude der
Marienschule zum 1.8.1989 der Aufbau der Gemeinschaftsgrundschule
Blumensiedlung
beginnt (GN, 24.2.1989). Hierdurch tritt eine Entlastung der Waldschule
ein. Die Unterbringung der 16 Klassen im Schuljahr 1989/90 kann nur
dadurch
gewährleistet werden, dass der Werkraum als Klassenraum genutzt
wird.
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1990
- In
einem Warnstreik von einer
Stunde Dauer
fordern die Eltern Lehrereinstellungen zur Vermeidung eines
Unterrichtsfehls. Sie sprechen sich gegen Groß-Klassen durch
Zusammenlegung von Klassen
aus (GN, 7.5.1990). Leserbriefe folgen (GN, 11.5.1990).
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1991
- Der
Beschluss, an der Schulstraße eine
große Schulsportanlage
mit Außenanlagen und
Tennisplätzen zu bauen, wird wieder aufgehoben, da zahlreiche
Anlieger wegen der entstehenden Lärmbelästigung dagegen
protestieren (GN, 23.8.1991). Die Schulsportanlage war auch für
den Sportunterricht der Waldschule vorgesehen.
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1992
- Im
Rahmen eines Pilotprojektes erfolgt ein Schüleraustausch
mit Frankreich, um dort mit Kindern
gleichen Alters ohne entsprechende Sprachkenntnisse zu lernen,
zu spielen, zu reisen, Sport zu treiben und etwas zu erleben (GN,
6.11.1992).
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1997
- 1998 - Nachdem
der Schulkindergarten aus Raummangel
zunächst zur Marienschule, dann zur Grundschule Blanke verlegt
worden war, wird
jetzt an der Waldschule ein dritter Schulkindergarten
eingerichtet, da
die Schule jetzt über die erforderlichen Räumlichkeiten
verfügt
und durch ihre Lage im Westen der Stadt zu einer regional ausgewogenen
Versorgung mit Schulkindergärten beitragen kann (GN, 21.4.1997).
Die
Waldschule will neben der Burgschule und der Grundschule am
Roggenkamp durch das Angebot von festen Betreuungszeiten ihre
Attraktivität steigern. Durch die "Randstundenbetreuung"
soll
gewährleistet werden, dass die Schüler so wie in den Vollen
Halbtagsschulen von 8 - 13 Uhr in der
Schule betreut werden. Für die Zeit von 11.30 - 13.00 Uhr erfolgt
die
Betreuung durch eine Erzieherin, die vom Elternverein der Schule
eingestellt
wird. Der monatliche Elternbeitrag beträgt 50,-- DM (GN, 3.7.1997)
Nach
einem Bericht in der örtlichen Presse hat Rektor Vogel nur positive Erfahrungen mit
der Randstundenbetreuung gesammelt. Ab
Schuljahr
1998/99 beteiligen sich weitere Grundschulen an dieser Maßnahme
(GN,
16.5.1998). Die Stadt unterstützt dieses Konzept, das in
Niederachsen
einmalig ist, und sorgt für die Einstellung von Erzieherinnen im
Rahmen
von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (GN, 5.6.1998).
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2000
- Ab
Schuljahr 2000/01 tritt an die Stelle der
Randstundenbetreuung die Umwandlung der Grundschulen in "Verlässliche
Grundschulen" (GN, 11.12.1999). Für Bewerbungen
der Betreuungskräfte werden zwei
Bewerbungspools gebildet. Der Ansprechpartner des Bewerbungspools
Nordhorn-Süd
ist Rektor Vogel,
Waldschule (GN, 8.4.2000).
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2001
- Die
Schule nimmt ab Schuljahr 2001/02 an dem Projekt "Lernen unter
einem Dach" teil. Die Waldschule besuchen 256 Schüler in 12
Klassen. Im
Schulkindergarten befinden sich zum Schuljahrsbeginn 13
zurückgestellte Kinder. Der Sportunterricht wird seit Jahren in
der Turnhalle der
Freiherr-vom-Stein-Realschule erteilt, während die dortigen
Schüler zu den Kreissporthallen
ausweichen müssen.
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2002
- Nordhorn
gehört zu den ersten Standorten in
Niedersachsen, in denen ein Hochbegabtenverbund
eingerichtet wird. An
diesem Modell sind die Grundschulen Waldschule und Blumensiedlung, die
Freiherr-vom-Stein-Orientierungsstufe und das Gymnasium beteiligt (GN,
19.6.2002). Informationen hierüber finden Sie unter: Begabtenförderung
An
der Waldschule hat sich der Frühsport
fest etabliert. Jeden
Morgen vor der ersten Unterrichtsstunde treffen sich Jungen und
Mädchen aller vier Jahrgangsstufen gemeinsam mit einer Lehrerin,
um Gymnastik zu betreiben und sich bei Musik aus dem Lautsprecher zu
bewegen. Hintergrund dieser
Maßnahme ist, dass die Waldschule seit zwei Jahren an der
Initiative
"Schule in Bewegung" teilnimmt (GN, 31.10.2002).
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2003
- Die
Grafschafter Nachrichten berichten vom Erfolg der "Garten-AG"
der
Waldschule, in der 16 Kinder alle 14 Tage im Garten hinter dem
Verwaltungshaus seit etwa acht Jahren arbeiten (GN, 19.3.2003).
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2004
- Rektor Artur Vogel
wird
zum Ende des Schuljahres 2003/04 in die sogenannte Freistellungsphase
der Altersteilzeit
verabschiedet. Der gebürtige Nordhorner war 37
Jahre im Schuldienst, davon 32 Jahre an der Waldschule tätig. Die
Schule leitete er 26 Jahre, fast die ganze Zeit zusammen mit seiner
Frau, der Konrektorin Renate
Vogel, die er 1983 heiratete. Herrn Vogel wird bescheinigt,
dass er seine Führungsaufgaben mit Umsicht, Besonnenheit und
Kompetenz gemeistert hat. Die Waldschule mit derzeit 280
Schülern hat er mitgeprägt (GN, 2.7.2004).
Sein
Nachfolger wird
Rektor Manfred
Jabusch, der zuvor Schulleiter der OS Uelsen war, die zum Ende
des letzten Schuljahres - wie alle Orientierungsstufen - aufgelöst
wurde (GN, 10.9.2004).
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2005
- Bei
der 16. Stadtmeisterschaft der
Grundschulen im Fußball, an der 15
Mannschaften aus 12 Schulen beteiligt sind, verteidigt die Waldschule
ihren Siegertitel und nimmt den Johann-Nyhuis-Wanderpokal erneut in
Empfang (GN, 23.6.2005). Der Pavillon an der Grundschule mit vier
allgemeinen
Unterrichtsräumen, einem Gruppenraum und einem Musikraum soll
abgerissen und durch einen Erweiterungsbau - direkt an dem bestehenden
Baukörper - ersetzt werden (Schulausschusssitzung der Stadt vom
28.6.2005).
Unser
Logo

Das
Logo für unsere Schule wurde im Jahr 2005 von dem
Unternehmen
Inge Clemens Graphik Design aus Uelsen entwickelt. Es greift mit dem
angedeuteten grünen Bogen und den Querstreifen den Begriff
„Wald“ auf und zeigt zentral die ursprüngliche
Haupteingangstür in das Schulgebäude mit den
Zugangstreppen.
Das Logo findet sich auf jedem offiziellen Schreiben
der Waldschule und ist seit dem Bezug des Anbaus im Jahr 2007 als
Wandrelief aus Edelstahl an der Außenwand des Hauptgebäudes
angebracht.
Nach
26-jähriger Dienstzeit als Konrektorin
der Waldschule wird
Frau Renate Vogel mit
57 Jahren aus dem aktiven Schuldienst verabschiedet. Sie tritt zum Ende
des Schuljahres einen "Urlaub ohne Bezüge" bis zum Beginn des
Ruhestandes im Jahre 2011 an (GN, 12.7.2005).
Seit
Beginn des Schuljahres 2005/06 ist Jochen Drunkemühle als
Konrektor an der Waldschule
tätig. Anfang Oktober wird er
offiziell in sein Amt eingeführt. Er arbeitete zunächst als
Möbeltischler, um dann in Münster zu studieren. Er
unterrichtete an Grundschulen in Ahaus und im ostfriesischen Bunde. In
seiner pädagogischen Arbeit beschaäftigt er sich intensiv mit
handlungsorientiertem Lernen sowie mit der Schulprogrammentwicklung
unter dem Schwerpunkt "Schule als Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum
(GN, 8.10.2005).
An
der Waldschule wird eine Schülerbücherei
im Nebenraum des
Schulkindergartens neu eingerichtet und mit Regalen und
gemütlichen Sitzgruppen ausgestattet. Sie verfügt über
einen Anfangsbestand von etwa tausend Büchern. Schüler und
Lehrer stifteten gut erhaltene Bücher aus ihrem Privatbesitz. Dank
einer Spende von Eltern kann der Förderverein etwa 150 neue
Bücher dazukaufen (GN, 5.9.2005).
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2006
- Die
Grundschul-Stadtmeisterschaft beim 8. Volken-Cup
im
Hallenfußball, an der 15 Mannschaften aus 12 Grundschulen
teilnehmen, gewinnt zum dritten Mal die Fußballmannschaft von der
Waldschule (GN, 25.1.2006). Auch im Jahre 2007 ist die Mannschaft
der Waldschule erneut Grundschulmeister im Hallenfußball (GW
a.S., 28.1.2007).
Nach
den Plänen der
Stadt soll die Waldschule 2006 einen Anbau
mit
sechs zusätzlichen Klassenräumen, auf drei
Stockwerken, als
Ersatz für einen baufälligen Pavillon erhalten. Dieser Anbau
soll als Verlängerung des Hauptgebäudes quer vor dessen
Stirnseite gestellt werden. Um das Gebäude nicht zu mächtig
wirken zu lassen, soll das Erdgeschoss bis zu 1,80 m tief
"versenkt"
werden. Hiergegen entzündet sich Kritik im Schulausschuss, so dass
ein neuer Entwurf erstellt wird, bei dem das Gebäude um 35 cm
angehoben, die Glasflächen um 99 qm reduziert und das Flachdach
durch ein ganz flach geneigtes Walmdach ersetzt werden soll. Die
Fertigstellung wird auf den Februar 2007 verschoben (GN, 6.10. und
25.11.2005). Bei den Planungen stellt sich
heraus, dass das Tiefgeschoss wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht
so tief in die Erde hineingebaut werden kann. Der Baukörper muss
jetzt um 60 cm angehoben werden. Als Folge müssen in zwei Fluren
zusätzlich Treppenstufen eingebaut werden, so dass dort kein Platz
für Garderobehaken vorhanden ist. Gegen die Verlegung der
Garderobehaken in die Klassenräume regt sich Widerstand bei Eltern
und Lehrern. Als die Politiker hiervon erfahren, muss erneut umgeplant
werden. Der Neubau wird durch eine zusätzliche Wand so
verändert, dass auf jeden der drei Geschosse ein zusätzlicher
Garderobenraum für jeweils zwei Klassen entsteht. Die
ursprünglich geplanten Kosten für den Neubau, den Abriss des
bisherigen Pavillons und die Neugestaltung der Schulhof- und
Grünanlagen in Höhe von 712.000 € erhöhen sich dadurch
um 110.000 € (GN, 26.7.2006).
In
Zusammenarbeit mit
dem DRK- Mehrgenerationenhaus an der Schulstraße wird ein Elternlotsendienst
eingerichtet, an dem 16 Elternteile beteiligt sind.
Aufgrund der Baumaßnahmen verfügt die Waldschule derzeit nur
über einen Schuleingang, der sich an der Schulstraße
befindet. Allmorgendlich sorgen die Elternlotsen dort von 7.35 bis 7.55
Uhr für ein sicheres Überqueren der Straße (GN,
25.11.2006).
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2007
- Nach
zweieinhalb Jahren verabschiedet
sich
Rektor Jabusch
Ende Januar als Schulleiter der Waldschule.Der 59-jährige trat
seinen Dienst 1971 in Einbeck an, um dann ein Jahr später an die
Waldschule in Nordhorn zu wechseln. Von 1974 an gehörte er an der
Hauptschule Deegfeld zur Planungsgruppe, die das Schulzentrum
vorbereitete. Dort war er nach Gründung der Orientierungsstufe
1978 Konrektor, um dann ab 1991 bis 2004 die Orientierungsstufe Uelsen
zu leiten. Die Nachfolge an
der Waldschule tritt ab 1. Februar die Frau Jutta Wübben
an (GN,1.2.2007).
Die
offizielle Einführung
der Rektorin Jutta
Wübben in ihr
neues Amt erfolgt im Mai durch Regierungsschuldirektor Heinrich Gerdes in einer
Feierstunde im Konzert- und Theatersaal. Nach Studium und
Vorbereitungsdienst war Frau Wübben
zunächst Lehrkraft für die Erteilung von
Ausländerförderunterricht, bevor sie ab 1994 an den
Grundschulen Stadtflurschule und Klausheide tätig wurde. Ab Mai
2001 leitete sie eine Grundschule in Meppen.
Eine
4. Klasse entwickelt im Unterricht Ideen, wie der Pausenhof der
Schule nach Fertigstellung des Neubaus gestaltet werden soll.
Insgesamt
werden in Gruppen fünf Vorschläge gemacht. Bürgermeister
Hüsemann verspricht während eines Besuches, die Ideen der
Kinder zu berücksichtigen. Damit einige Vorschläge der Kinder
Wirklichkeit werden können, will die Stadt dafür 2.000 €
bezahlen (GN,6.3.2007).
Nach
neunmonatiger
Bauzeit ist der vieldiskutierte Anbau
an der
Waldschule fertig. Es ist ein ästhetisch anspruchsvoller
Neubau
für
sechs Klassen entstanden. Nötig war der Neubau, nachdem die
provisorischen Schulpavillons baufällig geworden waren (GN,
2.6.2007).

Dieser "Steinkubus" ist der Jury der Architektenkammer
Niederachsen
einen Platz unter den 129 Beispielen für Baukunst zum Tag der
Architektur am Sonntag, dem 29. Juni 2008 wert (GN- Sonderseite am
28.6.2008). Foto: GN/ W.
Westdörp
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2008 - Die
Nachwuchsfußballer der Waldschule gewinnen zum dritten Mal in
Folge die Nordhorner
Grundschulmeisterschaft. Der
Reinhold-Volken-Pokal geht nun endgültig in den Besitz der
Waldschule über (GN und GW, 23.1.2008).
Über
40 Eltern und Lehrkräfte bringen den großen Schulgarten an
zwei Wochenenden in Ordnung. Unter dem Motto „Frühjahrsputz“
wird unter anderem der Teich gesäubert und neu eingefasst;
Schülerbeete und ein Gartenzaun müssen ganz neu angelegt
werden. Außerdem werden Blumenbeete vom Unkraut befreit und
viel Gebüsch zurück geschnitten. Die Aktion wird
organisiert und betreut von der Lehrerin Ursula Kopper (GN,
25.4.2008).
Seit Frühjahr 2008 hat die Waldschule auf
freiwilliger
Basis Schulkleidung
eingeführt. "Mit dem Tragen der Schulkleidung
zeigen die Schüler und Lehrer ihre Zugehörigkeit zur
Waldschule und stärken so das Zusammengehörigkeits- und
Gemeinschaftsgefühl", teilt die Schulleitung mit. Die Farben der
Shirts sind rot und dunkelblau. Auf der linken Brustseite ist das Logo
der Waldschule aufgedruckt (GN, 19.9.2008).
2009 - Aus Mitteln des Bundes und des Landes
fließen im Rahmen des Konjunkturpaketes II rund 3,4 Millionen
Euro an
Zuschüssen nach Nordhorn. Diese verteilen sich u. a. auch auf die Pauschalförderung
für energetische Maßnahmen an den Schulen. Dabei geht
es vor allem um Wärmedämmung, Austausch von alten Fenstern
und Türen,
Flachdachsanierungen oder Pumpenregulierungen. Davon profitieren
folgende Schulen: die Grundschulen Blanke, Südblanke, Waldschule,
Stadtflurschule sowie die Freiherr-vom-Stein-Realschule und die
Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ein großer Teil der Maßnahmen
wird noch
während der Sommerferien abgeschlossen, einige dauern noch bis zu
den
Herbstferien (GN, 28.7.2009).
Nach dem Neuanstrich des alten
Schulgebäudes ist jetzt die
energetische Sanierung der Waldschule vorgesehen.
Unabhängig
von den Projekten im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert die
Stadt auf eigene Kosten in
größere Baumaßnahmen
in Schulen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 950.000 Euro aus dem
städtischen Haushalt. Davon erhält die Waldschule einen neuen
Schulhof (GN, 28.7.2009).
In ihrer Homepage teilt die Schule mit:
Die Schulhofumgestaltung
ist im vollen Gange. Die von uns
angedachten Vorhaben können größtenteils
realisiert werden:
-
Pflasterung
des hinteren Bereiches (zwischen Hauptgebäude und
Doppelstock) - rechtzeitig zu Schulbeginn fertiggestellt!
-
Ausgestaltung
des Bolzplatzes mit einem Tartan-Belag - ist passiert und sieht super
aus!
-
Gestaltung
der Böschung rund um den Neubau evtl. mit Sandstein und Lehrpfad -
wird im Herbst zur Pflanzzeit mit Bodendeckern und Sommerflieder
sowie Sitz- und Heckenelementen gestaltet
-
Einbeziehung
des Geländes der RWE (rund um das Trafohäuschen) als
Naturspielplatz - bereits im Frühjahr realisiert
-
Erweiterung
des vorderen Fahrradstellplatzes am Ootmarsumer Weg und neue Zuwegung
für Fahrräder - aus Zeitmangel erst in den Herbstferien
-
Errichtung
weiterer Spielgeräte (Turnstangen, Rutsche ...) - im Herbst
-
evtl.
Einzäunung des baumbestandenen Zipfels
Schulstraße/Ootmarsumer Weg und Freigabe als Naturspielzone -
Einzäunung ist erfolgt, Freigabe der Fläche erst nach
Durchforstung
-
Mosaikschlange - Fundament ist fertig,
Maurerarbeiten erfolgen zeitnah, anschließend Gestaltung durch
unsere SchülerInnen
Datum der
Übernahme: 20.8.2009
Wenn
es klingelt, bringen die Jungen und Mädchen zunächst ihre
Tornister in die Klassenräume und stellen sich dann auf dem
Schulhof auf. Erst wenn es ganz leise ist, gibt Sportlehrerin Carla
Lange-Tiemann das Zeichen. Fetzige Musik ertönt. Oben auf
dem
Balkon stehen zwei Vorturner, jeden Tag wechselnd, die die
Turnübungen vormachen. Und los geht´s - in die Hocke,
wieder hoch springen, Beine grätschen, die Arme spreizen, und
das alles im schnellen Tempo! Die Waldschule hat als erste
Grundschule im Landkreis vor acht Jahren mit dem Frühsport
begonnen. Sie hat auch den Titel
"Sportfreundliche Schule",
weil sie so viele Sportarten anbietet. "Bewegung ist ganz
wichtig", meint Carla
Lange-Tiemann."Spaß macht es",
finden die Schüler. Und spätestens nach dem Frühsport
sind alle Kinder richtig wach (GN, Kinderseite, 29.9-2009)
.
Zum
Antrag auf Einführung als
Ganztagsschule zum 1.8.2010 berichtet
die Schulleiterin Jutta
Wüppen im
Schulausschuss der Stadt: Etwa bei 100 Schülern wird
voraussichtlich die
Beteiligung bei der Waldschule, der mit 286 Schülern
zweitgrößten Grundschule in Nordhorn, liegen. Schon jetzt
würden die von der Schule zusätzlich angebotenen
Betreuungszeiten nach dem Unterricht von den Eltern zunehmend
häufiger angenommen. So bietet die Waldschule den Eltern an,
dass ihre Kinder an vier Tagen in der Woche bis 14 Uhr betreut werden
und auch ein Mittagessen einnehmen. Seit diesem Schuljahr ist
aufgrund der großen Nachfrage die Zahl der
Hausaufgabenbetreuung der AEGN bereits von zwei auf fünf Gruppen
aufgestockt worden. Mit Einführung der offenen Ganztagsschule
(Unterrichts- und Betreuungszeiten von 7.30 bis 15.30 Uhr) soll es
zudem weitere Angebote im Freizeitbereich geben mit einem Schwerpunkt
auf Sport. Schon jetzt führt die Waldschule die Titel
„Sportfreundliche Schule“ und „Schule in Bewegung“ (GN,
26.10.2009).
2010
- Brückenjahr
Über ihr Konzept für eine engere Zusammenarbeit zwischen
Kindergärten und Grundschulen informieren die Waldschule, die
Marienschule und die Grundschule Blumensiedlung die Eltern aus dem
Einzugsbereich der Blumensiedlung. Gemeinsam mit dem
Christus-Kindergarten, der Kindertagesstätte St. Marien und dem
Kindergarten Sonnenwald haben die drei Grundschulen ein Konzept
für das sogenannte "Brückenjahr"
- das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung - entwickelt.
(GN, 12.1.2010)
Schulleitung
Offiziell in ihr Amt eingeführt
wird die neue Konrektorin der
Waldschule, Claudia
Rensing. Sie hat das Amt kommissarisch seit Beginn des
Schuljahres ausgefüllt. (GN, 20.3.2010)
Lese-Regatta
Die Gewinnerin der
diesjährigen Nordhorner
Lese-Regatta ist Sophie
Emmler aus der
Klasse 3 b der Waldschule. Von ihrem Sieg profitieren auch ihre
Mitschüler. Auf Einladung der Grafschafter Nachrichten fährt
die ganze Klasse zur Salzwerkstatt
nach Rheine. Bei ihrer Entdeckungstour auf dem
Gelände der Saline "Gottesgabe" lernen die Schüler die
Verschiedensten Stationen der Salzgewinnung kennen wie das
Turbinenhaus, das Gradierwerk oder das Salzsiedehaus. (GN, 8.5. und
19.6.2010)
Fußball
Zum 21. Mal jährt sich das Nordhorner
Fußballgrundschulturnier,an
dem 18 Mannschaften aus den 14 verbliebenen Grundschulen (nach
Auflösung der Elisabeth-GS und der Burgschule) teilnehmen.
Titelvertidiger ist die Grundschule Südblanke. Der Cup hat
in Stadträtin Marion
Berning eine neue Namensgeberin und Schirmherrin gefunden.
Zusammen mit Thomas Hilberink
überreicht sie den Siegerpokal
der Waldschule. (GN, 23.6.2010)
Schulanfang
Das Aufsprühen
der "Kleinen gelben Füße" wird zum Schuljahrbeginn
durch die Sympathiefigur der Polizei "Matze
das Zebra" begleitet. Diese Aktion wird im Beisein einer
Schulklasse mit der Klassenlehrerin durchgeführt. (GW, 18.8.2010)
Schulbesuch
in Hardenberg
Was wisst Ihr eigentlich über die Vechte?
Habt Ihr Euch schon einmal
gefragt, wie lang dieser Fluss ist? Oder wo er mündet? Die Antwort
auf solche Fragen haben einige Schüler aus Deutschland und den
Niederlanden versucht herauszufinden: Zwei Klassen der Nordhorner
Waldschule waren zu Besuch bei den
Schülern vom "Kastanjehof" in Hardenberg. Verschiedene
Schulen aus Nordhorn und Hardenberg arbeiten unter dem Namen "Das blaue Klassenzimmer" zusammen,
wenn es zum Beispiel im Sachunterricht um diesen Fluss geht. Deshalb
waren die niederländischen Schüler vom "Kastanjehof" bereits
im Mai in Nordhorn als Gast und haben hier die Vechte erkundet.
Übrigens:
Die Vechte ist 167 Kilometer lang und mündet bei Zwolle in den
Niederlanden, gar nicht so weit weg von Hardenberg. (GN, 5.10.2010)
Schulhofgestaltung
Eine Kletterwand, eine Rutsche mit Turm,
Turnstangen, Hinkekästchen und eine von den Kindern gestaltete
Mosaikschlane machen den Schulhof der Waldschule für alle
attraktiv. Nach jahrelanger Umgestaltung haben die Stadt Nordhorn, der
Förderverein und die Schule den umgestalteten Schulhof
offiziell übergeben. Bereits seit dem Schulfest im Sommer wird
dieser von den Kindern rege genutzt. Die Spielgeräte konnten nur
aufgrund einer hohen Kostenbeteiligung von 6.000 Euro
desFördervereins angeschafft werden. (GN, 7.10.; GW, 13.10.2010)

Gemeinsam mit Schulkindern nahmen (von links) Schuldezernentein Cornelia Baumann,
Hochbauamtsleiter Timo
Weitemeier, Schulleiterin Jutta Wübben, Anke van Bentheim und Kerstin van Ackeren vom
Förderverein und Architeckt Gebhard Jeurink den
fertiggestellten Schulhof mit seinen vielen Spielanlagen offiziell ab.
(Foto: Konjer, GN)
2011
- Kooperationsvertrag mit der HSG
Durch die Zusammenarbeit mit der
HSG Nordhorn
schärfen Nordhorner Grundschulen ihr Profil als "sportfreundliche
Schule". Und der Handball-Zweitligist erfüllt eine Anforderung
für das
Jugendzertifikat des Deutschen Handball-Bundes. Der 21-jährige Liron Bergman,
der seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der
HSG
Nordhorn absolviert, leitet seit dem Herbst in vier Grundschulen
sowie
im Schulzentrum Deegfeld mehrere Handball- bzw. Fußball-AGs. Die
gut
angelaufene Kooperation von Verein und Grundschulen wurde
offiziell
besiegelt. Vertreter der Grundschulen Stadtflur und Blumensiedlung, der
Marienschule und der Waldschule sowie der HSG-Vorsitzende Thomas Kolde
unterzeichneten entsprechende Kooperationsverträge.
(GN, 10.2.2011)
Spende
für die Hilfsorganisation UNICEF
Die Waldschule übergibt der Hilfsorganisation
UNICEF eine Spende
im Wert von 3.000 Euro. Gesammelt wurde das Geld bei
einem Sponsorenlauf der Schüler. Im Rahmen von Projekttagen
beschäftigten sie sich zunächst mit dem Thema "Wasser". Als
Abschluss wurde ein Sponsorenlauf in der Wilhelm-Raabe-Straße
organisiert, an dem sich 280 Kinder beteiligten, die insgesamt 1306
Kilometer zurücklegten. Die Schüler wählten das Projekt "Trinkwasser und Hygiene für
jedes Kind" der Oranisation UNICEF. Da sich dieses Projekt
speziell auf die Hygiene der Kinder
in Malawi und das fehlende Wasser in ihren Schulen
konzentrierte, handete es sich um eine Spende
von Kindern für Kinder. Die Rektorin der Waldschule, Jutta Wübben,
bezeichnete die Spendenübergabe und die Begegnung mit der
UNICEF-Vertreterin Mechthild
Hortenbach als einen "sehr feierlichen Moment für die
Waldschule". (GN, 6.7.2011)
Verlängerung
der Auszeichnung "Sportfreundliche Schule"
Mit der Verlängerung der Landesauszeichnung "Sportfrendliche
Schule" erfüllen die Grundschulen Stadtflurschule und
Waldschule die Kriterien, welche das Niedersächsische Kultusministerium
und der Landessportbund Niedersachsen
aufgestellt haben, erfolgreich.
In Zeiten der Entwicklung von
vielfältigen Angeboten im Ganztagsbereich hat der Sport
eine wichtige Funktion übernommen. Sportarbeitsgemeinschaften ,
Zusammenarbeit Schule und Verein, Teilnahme an Schulwettkämpfen,
Bewegungsangebote auf dem Schulgelände, Fortbidungen, gesunde
Ernährung und eine Anerkennungskultur für Leistungen und
Engagement im Sportbereich sind Bewerbungsbeiträge für die
Auszeichnung einer Schule.
Nach der ersten Auszeichnung 2008
sind es die ersten beiden Schulen in der Grafschaft, die eine zweite Zertifizierung für
weitere drei Jahre erhalten haben. Mit der Überreichung einer weiteren Plakette
können die beiden Schulen sich für weitere drei Jahre als
"sportfreundliche Schule" bezeichnen. (GW, 21.9.2011)
Weitere
Informationen zur Waldschule
Nordhorn finden Sie im Internet: http://www.waldschule-nordhorn.de
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Quellen:
- Artikel in der
örtlichen
Presse (Fundstellen im Text
angegeben)
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