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Hauptschule im Schulzentrum Deegfeld
- 1974 Errichtung der Hauptschule im
Schulzentrum
Deegfeld: hier Berichte bis
7/2011;
weiter
unter : Schulzentrum Deegfeld
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Im
Februar 1971 fasst die Stadt Nordhorn den
Beschluss, im Deegfeld ein Schulzentrum
bauen zu lassen, in dem die
Hauptschule, die ein Teil der Altendorfer Schule ist, und die 3.
Realschule, die die Realschüler aus den Bereichen Altendorf,
Bookholt und Stadtflur, die zur Zeit noch
die Freiherr-vom-Stein-Realschule besuchen, aufnehmen soll.
Realschulkonrektor Kraaibeck
übernimmt federführend die vorbereitenden Arbeiten
für den Neubau gemeinsam mit einem Teil des Kollegiums.
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1974
- Das Gebäude des
Schulzentrums ist
fertiggestellt. Aus der Altendorfer Schule ziehen zum Schuljahrsbeginn
1974/75 16 Klassen der Schuljahrgänge 5 - 9 mit 18
Lehrkräften in das Schulzentrum. Unter ihnen ist auch Rektor Hindrik Smoor,
der Rektor der "Hauptschule im
Schulzentrum Deegfeld"
wird. Ebenfalls erfolgt der Umzug der Klassen und Lehrer der 3.
Realschule, die den Namen "Realschule im Schulzentrum Deegfeld"
erhält.
Das
Gebäude des Schulzentrums umfasst 40
Klassenräume und
Fachräume für alle relevanten Fächer. Neben einem
gemeinsamen Lehrerzimmer sind auf den einzelnen Etagen
Lehrerstützpunkte eingerichtet. Außerdem ist im Schulzentrum
eine Außenstelle der Euregio-Bücherei untergebracht.
Merkmal im Schulzentrum ist, dass
keine Klasse einen eigenen
Klassenraum hat; von Stunde zu Stunde wechseln die Schüler ihren
Raum. Es treten viele Zerstörungen auf, worunter der Ruf der
Schule leidet.
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1978
- Rektor Smoor
tritt zum
1.2.1978 in den
Ruhestand. Sein Nachfolger als Leiter der Hauptschule wird Ernst-Jürgen
Gladtfeld, der bisherige Konrektor der
Ernst-Moritz-Arendt-Schule, der am 15.2.1978 offiziell in sein Amt
eingeführt wird (GN, 16.2.1978).
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1979
- Im
Schulzentrum wird eine Orientierungsstufe
errichtet. Schulleiter wird Julius
Niehoff.
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1980
- Die
Schüler des Schulzentrums Deegfeld spenden 8.600 DM
für die Arbeit mit Flüchtlingen aus Vietnam,
die dem Ärzte-Komitee "Cap Anamur" übergeben werden (GN,
19.12.1980).
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1989
- Im Mai
1989 findet im Schulzentrum Deegfeld in
Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Lingen eine Schultheater-Woche
für die Schulen aus dem Emsland und der
Grafschaft Bentheim statt (GN, 20.3.1989).
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1994
- Im
Schuljahr 1993/94 hat die
Hauptschule 272 Schüler in 13
Klassen.
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1998
- Zum
Schulhalbjahreswechsel am 1.2.1989 tritt der
Schulleiter der Hauptschule, Rektor Ernst-Jürgen Gladtfeld,
in den Ruhestand. Sein
Nachfolger wird Wolfgang
Saltenbrook, der
vorher Lehrer
in
Gildehaus war.
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2001
- Im
Rahmen eines Projektes des Kultusministeriums "Schulsozialarbeit"
erhält die Hauptschule die Genehmigung, eine
Sozialpädagogin mit halber Stundenzahl (für 2 Jahre)
einzustellen. Nach den Richtlinien besteht ihre Aufgabe darin,
Schüler der Hauptschule auf den Übergang von der Schule in
den Beruf vorzubereiten. Schwerpunkte der Arbeit sind drei Bereiche:
1. Konkrete und frühzeitige Berufsorientierung und Förderung
der Ausbildungsfähigkeit der Schüler, z.B. durch
Bewerbertraining, Ausweitung der betreuten Praktika und
Motivationstraining,
2. Freizeitangebote: Offener Treff in der Schule, Kurse im sportlichen,
kreativen und technischen Bereich,
3. Stärkung der sozialen Kompetenz der Schüler:
erlebnispädagogische Angebote, Anti-Gewalt-Training,
Täter-Opfer-Ausgleich, Schüler-Streit-Schlichtung,
Vermittlung von Methoden zur konstruktiven Konfliktlösung,
Einzelfallhilfen (GN, 15.10.2001; GW, 17.10.2001).
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2002
- Durch
Baumaßnahmen in den Neubaugebieten steigen die
Schülerzahlen im Schulzentrum stark an. Das
Schulzentrum besuchen 456 Schüler in 20 Klassen der
Orientierungsstufe, 304 Schüler in 14 Klassen der Hauptschule und
265 Schüler in 11 Klassen der Realschule, zusammen 1.025
Schüler in 45 Klassen. Da das Schulzentrum nur 40
Klassenräume hat, mussten schon Fachräume zu
Klassenräumen
umfunktioniert werden. Die Zahl der Schüler wird noch weiter
ansteigen,
so dass zusätzliche Baumaßnahmen erforderlich werden. In der
Diskussion sind der Neubau von 4 Klassenräumen, die Aufstellung
von
Containern, der Umbau der Euregiobücherei und die Verlegung von
Fachräumen
in den Fahrradkeller (GN, 19.4.2002). Die Stadtverwaltung favorisiert
eine
Lösung, bei der die Zweigstelle der Euregio-Bücherei verlegt
und die frei werdenden Büchereiräume als Klassenräume
genutzt
werden (GN, 28.8.2002).
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2003
- Gemeinsam
haben Schüler, Eltern und Lehrer der Hauptschule Deegfeld einen Schulvertrag
ausgearbeitet. Dieser ist Teil eines "Programms zur
Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Schülerinnen und
Schülern". Dieses Programm basiert auf drei Hauptregeln:
-
Jede Schülerin und jeder Schüler hat das
Recht auf einen guten Unterricht und die Pflicht, für einen
störungsfreien Unterricht zu sorgen.
-
Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht,
ungestört zu unterrichten und die Pflicht, für einen guten
Unterricht zu sorgen.
-
Jede/r respektiert die Rechte des anderen und soll
diese aktiv schützen und sich dafür einsetzen.
Kernstück
des Programms ist ein Trainingsraum.
In
diesen Arbeitsraum werden Schülerinnen und Schüler geschickt,
die trotz Ermahnung im Unterricht stören. Erwartet werden sie dort
von einem Pädagogen, der mit dem jeweiligen Schüler über
dessen Verhalten spricht und zusammen mit ihm einen Plan ausarbeitet,
wie zukünftig ähnliche Störungen vermieden werden
können. Diese Überlegungen werden schriftlich festgehalten.
Mit seiner Unterschrift verpflichtet sich der Schüler, diesen Plan
einzuhalten. Fünf Pädagogen der Schule und die
Schulsozialarbeiterin haben sich zuvor eigens mit einer Fortbildung auf
die Aufgabe als "Trainingsraumlehrer" vorbereitet. Die einzelnen
Schulklassen haben auf der Basis der drei Hauptregeln eine individuelle
Klassenordnung für ihre Schulklasse aufgestellt und mit ihrer
Unterschrift besiegelt. Ebenso verpflichten sich die Eltern zu
bestimmten Leistungen (GN, 28.3.2003; Erfahrungsbericht, GN, 25.2.2004).
Seit
Anfang Mai werden in der Hauptschule Deegfeld 12 Schülerinnen
und Schüler zu Streitschlichtern
ausgebildet. Ziel dieser
Ausbildung ist es, die Schüler zu befähigen, ihren
Mitschülern bei einer gewaltfreien und konstruktiven Lösung
ihrer Konflikte zu unterstützen. Mit dieem Angebot soll ein
weiterer Schritt unternommen werden, eine Streitkultur in der Schule zu
etablieren, die für die Schüler ein Lernen ohne Mobbing in
den Klassen und Gewalt auf dem Schulhof ermöglicht (GN, 24.6. und
9.7.2003).
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2004
- Das
Schulzentrum Deegfeld soll für 3 Millionen Euro ein Ganztagsangebot
erhalten. Die Stadt Nordhorn stellt an das Land
Niedersachsen einen Antrag auf Zuweisung von Mitteln aus dem
Bundesprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung 2003 bis 2007".
Herzstück der neuen Ganztagsschule soll die Cafeteria für
über 100 Schüler sein. Insgesamt wird mit 200 Mahlzeiten pro
Tag gerechnet. Auf einem ungenutzten Teil des Schulgeländes soll
eine Bau- und Metallwerkstatt errichtet werden, in der besonders
Hauptschüler auf den Besuch einer weiterführenden Schule
vorbereitet werden sollen. Außerdem ist der Umbau alter
Räume zu einer Mediothek vorgesehen. In der ehemaligen Zweigstelle
der Euregio-Bücherei sollen Ruhe- und Freizeiträume entstehen
(GN, 4.3.2004).
Abweichend
von der Antragstellung erfolgt die Genehmigung
als
Ganztagsschule ab 1.8.2004 nur für die Hauptschule
Deegfeld.
Trotz Proteste und Gespräche mit Landespolitikern
erhält die Realschule Deegfeld zunächst keine Genehmigung
(22.3, 26.3, 30.3 und 2.4.2004)
Nach
den Herbstferien nimmt das Schulzentrum Deegfeld mit Hauptschule
und Realschule den Ganztagsbetrieb
auf. Von den 960 Schülern
beider Schulen beteiligen sich 546 an den Arbeitsgemeinschaften, 194
Schüler nehmen die Hausaufgabenhilfe wahr und rund 100
Schüler treffen sich täglich zum Mittagessen. Leider hat die
Realschule die hierfür benötigten Lehrerstunden bisher nicht
erhalten. Die zusätzliche Belastung der Lehrer ist auf Dauer
nicht durchzuhalten. Die Realschüler können deshalb auch
nicht das Angebot der Förderstunden in den Kernfächern am
Nachmittag wahrnehmen (GN, 10.12.2004).
Der
Leichtathletik Club
Nordhorn beklagt, dass durch die
Einführung des Ganztagsschulbetrieb im Deegfeld in der kommenden
Saison erhebliche Probleme in der Organisation des Trainingsbetriebes
auftreten werden (GN, 9.12.2004).
Eine
Schülergruppe aus dem 10. Schuljahrgang der HS Deegfeld hat
in der Schule eine Wetterstation
aufgebaut, von der aus Daten für
die Wetterberichterstellung im Fernsehen erhoben werden. Der Hauptmast
steht auf dem Dach des Schulzentums, die Bodenstation mit
Niederschlagsmesser, Temperaturfühler für Bodentemperaturen
und Sichtweitensensor vor dem Schulgebäude. Alle 10 Sekunden
sammelt die Station künftig Daten wie Windgeschwindigkeit,
Sonnenscheindauer, Globalstrahlung oder Temperaturn. Diese werden dann
stündlich über eine eigens eingerichtete Telefonleitung
abgerufen. Die benötigten 22.700 € haben die 22 Schüler
bis auf einen Restbetrag schon gesammelt, wobei die Sparkassenstiftung
10.000 € beisteuerte (GN, 6.11.2003; 4.5. und 3.6.2004). Am 7. Juli
2004 wird die Wetterstation offiziell durch TV-Moderator Kachelmann für den
Wetterdienst Meteomedia in Betrieb genommen (GN, 8.7.2004)
Das
Projektteam "Wetterstation Deegfeld" erhält vom VVV Nordhorn
für das Jahr 2004 die Auszeichnung
"Bürger des Jahres", die
vom Projektleiter Lehrer Rolf
Klemme im Rathaus in Empfang genommen wird (GN, 26.2 und 16.3.,
GW 16.3.2005).
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2005
- Eine Seniorengruppe der
Volkshochschule besucht den Unterricht der
Hauptschüler des 10. Klassen. Mit ihren Erinnerungen und
Erfahrungen aus der Nachkriegszeit dienen sie den Jugendlichen als
spannende Zeitzeugen im Geschichtsunterricht (GN, 10.6.2005).
Mit
regelmäßigen Themenabenden für Eltern und andere
Interessierte erweitert das Schulzentrum Deegfeld seine Elternarbeit.
Die Veranstaltungen thematisieren jeweils ein Problemfeld, zu dem die
Schulen jeweils einen Experten einladen. Vorgesehene Themen sind:
-
Wie kann ich mein Kind vor Drogen schützen?
-
Stundenlanges Chaten im Internet - müssen
Eltern einschreiten?
-
Mein Kind isst zu wenig - muss ich mir Sorgen machen?
-
Wie kann ich meinem Kind beim Lernen helfen?
(GN,
20.6.2005).
Die
Schüler aus den Arbeitsgruppen des Ganztagsangebotes stellen
die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit
vor. Die
Themenvielfalt der Präsentationen ist groß und bezieht auch
die Kooperationspartner verschiedener Schulangebote ein. Den Abschluss
bildet das Theaterstück
"Romeo und Julia" in einer modernen
Interpretation (GN, 25.6.2005).
Die
Schüler der Klasse 10b starten eine Spendenaktion, um die
letzte Lücke in der Finanzierung der Wetterstation, die 2003 in
der Schule als Zubringer für die ARD-Wetterkarte startete, zu
schließen. Unterstützt werden sie von dem Nordhorner
Künstler Bernd Andreas Knoop, der 500 Exemplare seines aktuellen
Kalenders "Schulen" kostenlos zur Verfügung stellt, die die
Schüler u.a. auf dem Weihnachtsmarkt zu Gunsten der Wetterstation
verkaufen, bei der noch eine Finanzierungslücke von 3.300 €
besteht (GN, 24.11.2005).
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2006
- In Anwesenheit von Ministerialdirigent Heinz
Wilhelm Brockmann, der in
Vertretung von Kultusminister Busemann
gekommen ist, werden im Schulzentrum
Deegfeld für den Ganztagsbetrieb die Mensa für 120
Schüler und die Werkhalle
mit einer Bau-, einer Metall- und
einer Elektrowerkstatt feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Durch
Umbauten innerhalb des Gebäudes sind außerdem eine
Mediothek und der Freizeitbereich entstanden. Das Land Niedersachsen
übernahm die finanzielle Förderung der Baumaßnahmen in
Höhe von 3 Millionen Euro. Bürgermeister Hüsemann
dankt ausdrücklich den Kollegien
der Hauptschule und der Realschule für ihr Engagement und ihre
Kreativität. Durch das "hervorragende pädagogische Konzept"
und die modernen Bauten seien wichtige Voraussetzungen geschaffen
worden für die Realsierung des Ganztagsbereichs. Erforderlich sei
aber auch eine entsprechende Lehrerversorgung, wie auch die beiden
Schulleiter Dieter Paul
(Realschule) und Wolfgang
Saltenbrock (Hauptschule)
zum Ausdruck bringen (GN, 9.5. 2006; GW, 17.5.2006)
Die
neue Cafeteria am Deegfeld-Zentrum
nimmt ihre Arbeit auf. In den neuen lichtdurchfluteten
Räumlichkeiten wird ein breit gefächertes Angebot an Speisen
bereitgestellt, die vom Marienkrankenhaus angeliefert werden.
Vollwertige Mittagsmenüs mit Rohkostsalat und Gemüse
gehören ebenso zum Speiseplan wie täglich fleischfreie
Gerichte, um Schülern auch anderer Glaubensrichtungen sowie
Vegetariern gerecht zu werden. Daneben betreibt das Marienkrankenhaus
einen Kiosk,bei dem es auch Schulartikel zu kaufen gibt (GN, 29.5.2006).
Unter
Federführung der
Hauptschule mit Unterstützung der Stadt und der
Kreishandwerkerschaft startet ein neues Projekt "Kooperation
Unternehmen Schule". Die Kooperation zwischen Schule und
Wirtschaft
soll die schulischen Vorkenntnisse ergänzen, Einblicke in
betriebliche Abläufe ermöglichen und die
Ausbildungsfähigkeit der Schüler verbessern. Gute Dienste
leistet dabei auch die neue Werkhalle ((GN, 9.5.2006; GW, 17.5.2006).
Die
Grafschafter Sparkassenstiftung unterstützt die
musikpädagogische Arbeit an der offenen Ganztagsschule Deegfeld
mit 5.000 € zur Beschaffung einer professionellen Gesangsanlage und
weiterer Instrumente für die Schulband-AG
mit ihrem Leiter Siegbert
Gnoth. Eines der
Ziele der Band lautet: "Musikalische Begleitung eines Musicals, das von
den Schülern selbstständig inszeniert werden soll" (GW a.S.,
19.11. und GW, 22.11.2006).
Im
Rahmen eines "sozialen Tages"
verrichten alle Schüler soziale
Arbeiten in Nordhorn und erwirtschaften 5.600 €. Die Gelder
fließen zur Hälfte in einen Sozialfond, der vom
Förderverein eingerichtet ist und von Armut betroffene Kinder der
Schule unterstützt, zur Hälfte in die Organisation "Terre des
Hommes", durch die Straßenkinder in Entwicklungsländern
unterstützt werden (GN, 6.12.2006).
Der
Konrektor Bernd Ptassek
tritt zum 1.2.2006 in den Ruhestand.
Die kommissarische Leitung
übernimmt zunächst die Lehrerin Maaß-Brüggemann.
Nachfolgerin von Herrn Ptassek
wird Frau Carina Schmidt
aus Merseburg. Seit 2000 war sie Mitglied der Planungs- und
Aufbaugruppe der HROS Findauschule in Lauenbrück, wo ihr dann die
Stelle der Konrektorin übertragen wurde. Auf eigenen Wunsch wurde
sie zum Schuljahrsbeginn nach Nordhorn zur Hauptschule Deegfeld
versetzt (GN, 18.12.2006).
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2007
- In
einem Modellvorhaben des Landes Niedersachsen, an dem auch die
Hauptschule Deegfeld beteiligt ist, geht es in Zusammenarbeit mit
der Arbeitsagentur darum, die Abschlussquoten
der Hauptschulen zu
erhöhen. Ab 1.2.2007 werden abschlussgefährdete
Hauptschüler der 8. Klassen aus allen Grafschafter Hauptschulen in
speziellen Klassen an der Hauptschule Deegfeld unterrichtet. An zwei
Tagen sind die Schüler in einem Betrieb, an drei Tagen in der
Schule. Die Schüler erhalten die Chance, durch individuelle
Förderung und Praxisbetreuung den Schulabschluss und den
beruflichen Einstieg zu erreichen. Nach Aussagen von Kultusminister Busemann liegt der
inhaltliche Schwerpunkt im Bereich der berufsfeldbezogenen Übungen
und der Schlüsselkompetenzen. Bildungsbegleiter und
Sozialpädagogen sollen die Lehrkräfte bei der Erstellung und
Koordinierung individueller Lehrpläne mit hohem
Realitäts- und Arbeitsweltbezug unterstützen und Praktika in
den Betrieben betreuen (GN, 7.12.2006 und 18.1.2007).
In
einer Zwischenbilanz zum Jahresende 2007 stellt der Schulleiter Wolfgang Saltenbrock fest,
dass die meisten Schüler ihre Sozialkompetenz
und ihre Leistungen
so verbessert haben, dass sie den Abschluss wohl schaffen werden
(GN,
14.12.2007).
Für
seine Ganztagsbetreuung hat das Schulzentrum Deegfeld vor
allem praxisorientierte Angebote als gezielte Vorbereitung auf den Einstieg in den
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gebündelt. Wie
vielfältig dieses Angebot ist und welche Arbeitsergebnisse dabei
herausgekommen sind, wird bei einem Aktivitätentag kurz vor den
Sommerferien vorgestellt. Die Schüler zeigen ihr Können in
den neuen Werkstätten für Metallbau, Elektrotechnik und
Holzbearbeitung, im Schulgarten, von der Fahrradwerkstatt bis zu den
Schulsanitätern, dem Friseur- und Kosmetiksalon und beim
Verkehrssicherheitstraining. Aufgelockert wird die
"Marktatmosphäre" durch Theater- und Musikvorführungen, durch
ein Schachturnier, Malerei- und Kreatvitätskurse (GN, 3.7.2007).
Wie
im Mai 2006 dargestellt wurde, startete damals das Projekt
"Kooperation Unternehmen Schule (KUS Deegfeld)". Jetzt wird mit neun
Unternehmen ein Kooperationsvertrag
abgeschlossen. Diese sind das Berufsbildungs- und
Technologiezentrum des Handwerks, Malermeister Bült, Malermeister
Ennen, der Malteser Hilfsdienst, Malermeister Sobott, das Pflegezentrum
Rovenkampstraße, die VHS, Frisörmeisterin Barbara Wolf und
XXXLutz. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister
Meinhard Hüsemann. KUS Deegfeld hat das Ziel, Jugendliche auf das
berufliche Leben vorzubereiten und die Ausbildungsfähigkeit zu
fördern. Die Betriebe übernehmen regelmäßig
Praxistage in der Schule und den Werkstätten. Außerdem
stellen sie Praktikumsplätze zur Verfügung (GN, 22.12.2007).
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2008
- Nachdem der bisherige Schulleiter,
Rektor Wolfgang Saltenbrock,
auf eigenen Antrag in den Osnabrücker Raum versetzt worden war und
jetzt als Schulleiter in Bad Laer tätig ist, wird Frau Ulla Maaß- Brüggemann
zur Rektorin der Hauptschule ernannt. Im Rahmen einer abendlichen
Kochgala überreicht Regierungsschuldirektor Udo Tiemann ihr die
Ernennungsurkunde. Frau Maaß-
Brüggemann ist schon seit 1993 im Schulzentrum tätig
und hat seitdem als Lehrerin, kommissarische Konrektorin und
Beratungslehrerin mit großem Erfolg gearbeitet, wie Herr Tiemann ausführt (GN,
2.6.2008).
Das
Modellprojekt
"Abschlussquote erhöhen - Berufsfähigkeit
steigern" (AQB) hat einen großen Erfolg erzielt. Von den
20
Schülern, die seit Februar 2007 die AQB-Klasse besuchten, haben 16
bis zum Schluss durchgehalten, 14 den Hauptschulabschluss erreicht und
7 bereits eine Lehrstelle erhalten. Die Hauptschule Deegfed wird sich
weiterhin an dem Modellprojekt beteiligen (GN, 3.7.2008).
Bei
Übergang von der Schule in den Beruf sollen Jugendliche von Ausbildungspaten betreut
werden. Das Projekt startet als Pilotversuch an den Hauptschulen
im Schulzentrum Deegfeld und Schulzentrum Lohne. Viele Schüler
wissen selbst in Abschlussklassen noch nicht, in welche Richtung sie
beruflich gehen wollen. Hier sollen erfahrene ehrenamtliche Kräfte
Hilfe zur Orientierung geben und gemeinsam mit den Schülern ihre
Stärken und Schwächen erkunden. Dieses Projekt wird in einer
Gemeinschaftsinitiative des Landkreises und der Freiwilligen Agentur in
Zusammenarbeit mit dem Grafschafter Comeback, der Stadt Nordhorn und
der Gemeinde Wietmarschen in die Tat umgesetzt. Dieses Pilotprojekt
soll bis zum Sommer nächsten Jahres laufen, dann sollen die
gemachten Erfahrungen ausgewertet werden. Weitere Informationen finden
Sie unter: www.ausbildungspaten-grafschaft.de
(GN, 9.9.2008).
Bereits
zum dritten Mal veranstaltet die Schule ihren "sozialen Tag".
Rund 400 Schüler der Klassen 5 bis 10 arbeiten einen Tag lang
für soziale Zwecke und unterstützen u. a. das Hilfsprojekt
für Straßenkinder des Kinderhilfswerks "terre des hommes"
(GN, 26.9.2008).
Vier
Jahre lang soll das Schulzentrum Deegfeld zur Großbaustelle
werden: Die Stadt hat ein millionenschweres Sanierungspaket
beschlossen, das den gewaltigen Energieverbrauch des Schulzentrums
senken soll. Voraussetzung für die Umsetzung sind allerdings die
in
Aussicht gestellten hohen Fördermittel von Bund und Land. Es
müssen u.a. sämtliche Fassadenelemente und Fenster erneuert
sowie die Decken und Dächer nach heutigem Standard isoliert
werden. Nach heutigen Berechnungen will die Stadt in die "Energetische
Erneuerung und Modernisierung" des Schulzentrums ab 2009 knapp
fünf Millionen Euro stecken (GN, 12.11.2008). Kurz vor Weihnachten
kommt aus Hannover die Mitteilung, dass für die Sanierung des
Schulzentrums genau 3.273.274 Euro an Bundes- und Landesmitteln
bereitgestellt werden. Danach habe die Stadt nur noch ein Drittel der
Gesmtkosten zu tragen (GN, 19.12.2008).
2009 - Unabhängig von den
Projekten im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert die Stadt auf eigene Kosten in größere
Baumaßnahmen
in Schulen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 950.000 Euro aus dem
städtischen Haushalt. Davon wird im Schulzentrum Deegfeld die
Hydraulik am Schwimmbeckenboden erneuert. Außerdem sind zwei neue
Chemie-Fachräume geplant (GN, 28.7.2009).
Eine absolute Trendport-Anlage in einer
dazu noch sehr neuartigen
Ausführung kann das Deegfeld-Schulzentrum seinen Schülern
seit einiger
Zeit anbieten: Auf einem mit Netzen abgegrenzten „Soccerfeld“ können
Jungen und Mädchen auf temporeiche moderne Art Fußball
spielen. Die
Spielanlage, die in einer Kooperation zwischen Schule und Stadt
Nordhorn entstand, ist mobil und kann auf einen Anhänger verladen
werden. Sie steht daher auch anderen Nutzern gegen eine Mietgebühr
zur
Verfügung. Schülerinnen und Schüler, vor allem aber
Lehrer gingen am Montag auf
dem „Soccerfeld“ zum Kampf um Punkte und Plätze an den Start: Mit
einem
kleinen Turnier wurde die Anlage auf dem Schulhof des Schulzentrums
offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit dabei war auch eine
Lehrermannschaft aus Lingen um den ehemaligen Schulleiter der
Deegfeld-Realschule, Dieter
Paul. Der hatte vor zwei Jahren den Anstoß
für das Spielfeld gegeben. Seit Ende 2008 ist das mobile
Soccerfeld auf dem Schulhof des
Schulzentrums aufgebaut. Das Feld bietet die Möglichkeit, auf
kleinem
von Banden und Netzen begrenztem Feld mit Mannschaften von etwa sechs
Spielern Fußball zu spielen. Das Spiel ist besonders attraktiv,
weil es
sehr schnell ist und trotzdem auch von nicht geübten Spielern
erfolgreich gespielt werden kann. Es ist üblich, dass während
des
Spiels die Mitspieler „fliegend“ wechseln, somit kommt es zu
ständigem
Wechsel von Aktivität und Ruhephase. Das Soccerfeld wird von
mehreren AGs der Nachmittagsangebote und auch
im Sportunterricht genutzt und hat eine hohe Attraktivität
für die
Schülerinnen und Schüler. Der Bau des Soccerfeldes ist eine
Kooperation des Fachbereichs Kultur
und Schulen, des Hochbauamtes sowie des Amtes für öffentliche
Flächen
der Stadt Nordhorn und des Schulzentrums. Es konnte mit Mitteln aus dem
Budget des Schulzentrums und weiteren zusätzlichen Mitteln der
Stadt
realisiert werden (GN, 16.9., und GW, 23.9.2009)
2010
- „Planspiel Börse“
Mit
dem Börsenaufschwung im letzten Quartal 2009 gingen in der
Grafschaft 352 Schüler an den Start der 27. Spielrunde des „Planspiels Börse“, um durch
geschickte Käufe und Verkäufe von Wertpapieren den Wert ihrer
fiktiven Depots zu steigern und den höchsten Zuwachs zu erzielen.
Jetzt wurde in der Kreissparkasse das Schülerteam der Deegfelder
Hauptschule für den 1. Platz
im Landkreis in der Depotgesamtbewertung ausgezeichnet. In der neuen
Nachhaltigkeitswertung siegte das Team der Hauswirtschaftlichen
Berufsbildenden Schulen (HBS). (GN, 13.1.; SZ, 17.1.2010)
"Sozialer Tag"
Wie in den
Vorjahren veranstaltet die Schule einen "Sozialen Tag", an dem Schüler
und Lehrer in unterschiedlichen Betrieben unentgeltlich arbeiten. Die
Aktion findet in Zusammenarbeit mit
der Kinderhilfsorganisation "terre des hommes" statt, die mit
ihrem jährlichen Aktionstag auf die Situation der
Straßenkinder aufmerksam machen will. (GN, 9.3.2010)
Schulschach
Mit dem zweiten Platz in der
Wettkampfklasse
der Haupt- und Realschulen kehrt das Team der Deegfeldschule von der Schulschach-Bezirksmeisterschaft aus Rastede
zurück. (GN, 17.3.2010)
Videoüberwachung
Auf Anfrage der
Stadtratsfraktion von Bündnis 90/ Die
Grünen bezüglich einer Videoüberwachung
am Schulzentrum Deegfeld
teilt die Verwaltung der Stadt für die Schulausschusssitzung am
1.6.2010 mit, dass die Videoüberwachung seit rund fünf Jahren
besteht
und im Zuge des Neubaus der Mensa und des Werkstattgebäudes
installiert
wurde. Außerdem existieren im Rahmen der Parkraumüberwachung
Videokameras. Die Aufzeichnungen im Fahrradkeller erfolgen nur
während
der Unterrichtszeit. Sie werden nach den datenrechtlichen Bestimmungen
in der vorgesehenen Frist gelöscht. Die Videoüberwachung der
Notausgänge /Fluchtwege ist nur aktiv, wenn der entsprechende
Bewegungssensor aktiviert wird. Hierüber wurden die Schulpersonalräte
und die Schulelternräte
beider Schulen informiert. Es
wurde von keiner Seite Widerspruch gegen die Instalation der
Videokameras erhoben. Seit
Installation der Videoüberwachung ist der Vandalismus deutlich
rückläufig. Deshalb wird auch aktuell seitens der
Schulleitungen die
Videoinstallation begrüßt.
(Quelle: Unterrichtungsvorlage VL-182/2010 für den Schulausschuss
vom 3.5.2010)
"Gütesiegelschule"
Die Hauptschule
Deegfeld darf sich "Gütesiegelschule"
nennen. Die
Schulleiterin Frau Ulla
Maaß-Brüggemann erklärt bei der Preisverleihug
des Gütesiegels von der Arbeitsgemeinschaft "Starklar für den Beruf - Weser-Ems
macht Schule": " Dieses Siegel ist ein Aushängeschild
für unsere Schule. Es bescheinigt, dass wir in dem Bereich der
Berufsorientierung gute Arbeit geleistet haben". Vergeben wird das
Gütesiegel für die Dauer von drei Jahren, danach muss die
Schule sich erneut bewerben. An der Aktionsgemeinschaft beteiligen sich
die Industrie-, Handels- und Handwerkskammern aus der Region Weser-Ems
mit der Unterstützung der Landesschulbehörde, Abteilung
Osnabrück. Die Projekte der Schule müssen für eine
Verleihung des Siegels die drei Bereiche
Persönlichkeitsstärkung, Leistungsqualifizierung und
Eignungsorientierung abdecken. Insgesamt bietet die Schule zur
Zeit 49 Projekte in den Bereichen an, darunter etwa Theater, Zirkus-A,
soziales Lenen, Schülerzeitung, fachübergreifende Projekte
mit Schwerpunkt Mathematik, Technik-AG, Schnupperkurs Friseurhandwerk
und Bewerbungstraining. (GN, 22.11.; GW, 24.11.2010)
Fortbildungsprojekt
für russische Studenten
Das im Jahr 2004
in der Grafschaft
Bentheim gestartete Fortbildungsprojekt
für russische Studenten mit dem Studienfach Deutsch geht in
die 4. Runde. Der auf jeweils zwei Jahre ausgelegte Studiengang
erbrachte 2006 zehn, 2008 zwölf und 2010 sechs zertifizierte
Absolventen, insgesamt 28. Ende Oktober trafen die ersten acht
russischen Studenten des 4. Studiengangs in Nordhorn ein. Erstmals
wohnen sie in Gastfamilien, die ihrerseits schulpflichtige Kinder an
den Schulen haben, in denen die Studenten hospitieren. Ein
erster Höhepunkt war eine Einladung
des Schulzentrums Deegfeld
zum „Brunch“. Die Schulleiterin der Hauptschule Deegfeld, Ulla
Maaß-Brüggemann, und der Schulleiter der Realschule, Thomas Eule,
hatten in die Mensa eingeladen. Das von den Schulleitern
vorbereitete Büfett übertraf alle Erwartungen. Die
russischen Gäste mit ihren deutschen Mitschülern, die
deutschen Gastfamilien und die Lehrkräfte der sich an dem
Projekt gleichfalls beteiligten Nordhorner Haupt-und Realschulen
überhäuften die gastgebenden Schulen mit Komplimenten.
(GN, 25.11.2010)
Schulsozialpädagoginnen
Gewaltbereitschaft
und Aggressionen nehmen zu, Toleranz und Respekt hingegen ab. Diese
Entwicklung stellen die Schulsozialpädagoginnen
an den Schulzentren Deegfeld, Mitte und Süd bei Teilen der
Hauptschüler fest. Von einer Zunahme der
"Verhaltensauffälligkeiten" und einer Verrohung der Gesellschaft
ist die Rede. Umso mehr Bedeutung kommt so der Arbeit der
Sozialpädagoginnen zu, die Kindern und Jugendlichen soziale
Fähigkeiten und Kompetenzen als Grundlage für
Ausbildungsfähigkeit und Berufsreife vermitteln sollen. Eine
Broschüre informiert über die Arbeit der
Sozialpädagoginnen an Nordhorns Hauptschulen. Sie ist im Schulamt,
im Rathaus und an den Schulen erhältlich. (GN, 3.12.; GW,
8.12.2010)
Foto: Meistermann, GW
Das Foto zeigt die drei
Schulsozialpädagoginnen Maike
Körnig, Friedegard
Kraske und Jaqueline
Griffin
mit der
Fachbereichsleiterin Kultur und Schulen, Cornelia
Baumann (von
rechts).
2011 - Schulschach
Das Nordhorner Schulzentrum
Deegfeld stellt die beste
Schachmannschaft aller Haupt- und Realschulen des Landes Niedersachsen.
Beim Landesfinale konnte die Mannschaft von sieben Partien, die alle
auf hohem Niveau gespielt wurden, sechs gewinnen, eine Partie
unentschieden gestalten und somit 13 von 14 möglichen
Mannschaftspunkten erreichen. In der abschließenden Siegerehrung
wurde die Nordhorner Mannschaft, die von der Lehrerin Ingrid Peters betreut wird,
ein Pokal überreicht und eine außergewöhnliche Leistung
bescheinigt. (SZ, 27.3.2011)
Foto: Privat (SZ)
Die siegreiche
Schachmannschaft vom Schulzentrum
Deegfeld:
Timo
Oehne, Lukas Wilbrand,
Hendrik Geertsma
und Niklas Brinkers
(von links)
Bis
zur letzten Partie wurde gezittert, dann war es geschafft: Das Schulzentrum Deegfeld
wurde hauchdünn mit einem halben
Brettpunkt Vorsprung in
Hamburg deutscher
Schulschachmeister der Haupt- und Realschulen. (GN, 24.5.2011)
Den Deutschen Meistern im Schulschach wird die große Ehre zuteil,
sich in das Goldene Buch der Stadt
Nordhorn eintragen zu dürfen. (GN, 2.7.; GW, 6.7.2011)
Blockheizkraftwerk
(BHKW)
Umweltfreundliche
und energiesparende Technik sorgt künftig für Licht
und Wärme. Da neue Blockheizkraftwerk
(BHKW) wurde von Hochbauamtsleiter Timo Weitemeier , Landwirt Henning Lindschulte und
nvb- Geschäftsführer Dr. Michael Angrick
im Schulzentrum Deegfeld offiziell in Betrieb genommen. "Das
BHKW
setzt Energie effizient ein, weil es durch Kraft-Wärme-Kopplung
gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt", sagt Angrick
und fügt hinzu: "Der Clou der Technik liegt in der Nutzung
der
Abwärme. Sie versorgt, sozusagen nebenbei, die Haupt-und
Realschule,
das Lehrschwimmbecken und die Mensa umweltfeundlich mit Wärme und
Warmwasser". Angetrieben wird das
BHKW mit Biogas, das in der Biogasanlage des Landwirts Lindschulte erzeugt wird.
Strom wird aber nicht nur vom BHKW produziert, sondern kommt
quasi auch "direkt vom Dach",
wo die nvb auf dem Dach eine Photovoltaikanlage
installiert hat, die auf einer Dachfläche von 3.000 qm ebenfalls
treibstoffneutral Strom produziert. (GN, 18.5.2011)
Hinweis
Die
Berichte aus dem Schulzentrum Deegfeld beziehen sich zum
größten Teil
immer auf beide Schulen, die Hauptschule und die Realschule. Zur
Vermeidung von Wiederholungen werden die Berichte deshalb ab 8/2011
unter der Überschrift "Schulzentrum Deegfeld" aufgeschrieben ud
Berichte über eine einzelne Schule besonders gekennzeichnet.
Die Fortsetzung finden Sie
deshalb unter: Schulzentrum Deegfeld
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Quellen:
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben
- Sitzungsunterlagen der
Stadt Nordhorn
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Weitere
Informationen
zum
Schulzentrum Nordhorn finden Sie im Internet: www.deegfeldschule.de
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