|
Hauptschule
Marienschule
- 1980
Abtrennung von Marienschule; 1991 Zusammnlegung mit Frensdorfer
Hauptschule
|
|
1980
- Die Marienschule (siehe Marienschule
!) wird in eine katholische Grundschule und eine Hauptschule für
Schüler aller Bekenntnisse getrennt. Nach dem Nds. Schulgesetz von
1974 darf es im Sekundarbereich keine Bekenntnisschulen mehr geben. Die
Räume der Marien-Hauptschule werden um- und ausgebaut. Es werden
Fachräume
für Physik, Werken und Hauswirtschaft errichtet. Schulleiter der
Hauptschule wird der ehemalige Konrektor der Marienschule, Bernhard
Korte
(GN, 29.11.1980).
Es
erfolgt eine Sanierung der
Unterrichtsräume und ihrer
Verteilung nach folgendem Konzept: Grundschule 9 Klassenräume,
davon 6 Pavillonklassen, Hauptschule 6 Klassenräume, Anbau und
Ausstattung des Werkbereichs, eines naturwissenschaftlichen Bereichs
(Physik, Chemie, Biologie) und einer Küche. Diese drei Bereiche
werden im Erdgeschoss angesiedelt. Der gemeinsame Geschäftsbereich
beider Systeme liegt im 1. Stock, ferner je ein Schulleiterzimmer und
getrennte Lehrerzimmer. Ambulanz- und Elternsprechzimmer sind ebenfalls
vorgesehen. Es wird als betrüblich angesehen, dass die seit Jahren
erforderliche Schulhofsanierung aus finanziellen Gründen nicht
durchgeführt werden kann.
|
|
1982
- Zur
50. Wiederkehr der "Verselbstständigung der Marienschule"
1932 feiern die Grundschule und die Hauptschule am 18. September 1982
ein Schulfest. Hierzu wird auf dem Schulhof ein großes Zelt
aufgestellt. Die zahlreichen Schülerdarbietungen reichen vom
Gesang
über Instrumentalspiel und lustige Vorführungen zum
Schulalltag und zur
Freizeit bis hin zum Tanz der 3. und 4. Klassen (GN, 20.09.1982; einen
Bericht über die Geschichte der Schule veröffentlichen die GN
am
17.9.1982, das GW am 15./16.1982). Am folgenden Sonntag schließt
sich
ein Ehemaligentreffen mit einer Fotoausstellung und anderen
Aktivitäten
an.
|
|
1983
- Im Rahmen einer Projektwoche gestalten
die Schüler der 6 Klassen der Hauptschule ihre Klassenräume
um, um sie wohnlicher zu gestalten. Mit Unterstützung der Lehrer
erfolgt die Planung durch das Erstellen von Entwürfen. Die
Umsetzung der Ideen erfolgt an zwei Tagen, wobei einige Schüler
aucham Nachmittag zur Schule kommen, "weil es doch so viel zu tun gab
und weil das ganze Projekt sichtlich Spaß machte" (GN, 4.3.1983).
|
|
1991 - Auf
Beschluss des Rates der Stadt Nordhorn und mit Genehmigung der
Bezirksregierung Weser-Ems wird die Marien-Hauptschule, die nur
einzügig
ist, ab 1.8.1991 mit der Frensdorfer Hauptschule zusammengelegt. Die
Schüler der Marien-Hauptschule werden zur Frensdorfer
Schule umgeschult. Der Schulleiter Bernhard Korte wird
Schulleiter der Grund- und
Hauptschule Wietmarschen.
Damit
endet die kurze Geschichte der Hauptschule Marienschule. Die
Unterrichtsräume stehen den beiden Grundschulen Marienschule und
Grundschule Blumensiedlung zur Verfügung.
|
Quellen:
- Bernhard Korte, Zur
Erinnerung an unsere gemeinsame Lehrerzeit an der
Marienschule - Hauptschule, 1991
- Zeitungsartikel aus der
örtlichen Presse, im Text
angegeben
|
|