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Grundschule
Blumensiedlung
1989
Errichtung der Grundschule Blumensiedlung
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1989
- Als
Konsequenz der Raumnot an der Waldschule und
der "Aufnahmesperre" für evangelische Kinder an der katholischen
Konfessionsschule Marienschule wird im Gebäude der Marienschule
eine zweite Grundschule als Gemeinschaftsschule eingerichtet, die den
Namen "Grundschule Blumensiedlung" erhält (GN, 24.2. und
15.4.1989, Leserbriefe 10.2.1989). Die neue Grundschule beginnt zum
Schuljahrsbeginn 1989/90 mit der Eingangsklasse (22 Schüler, 1
Klasse). Kommissarische
Schulleiterin ist bis zum vollständigen Ausbau der Schule bis
Klasse 4 Frau Margret Jabusch,
die Schulleiterin der Marien-Grundschule.

Das Gebäude der Marienschule wird jetzt auch von den Schülern
der Grundschule Blumensiedlung besucht (Foto privat, 21.8.2009)
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1992
- Die
Grundschule Blumensiedlung ist bis zum 4. Schuljahr ausgebaut. Sie wird
von 148 Schülern in 7 Klassen besucht. Davon sind 31 Schüler
katholisch und 13 Ausländer.
Zu
Beginn des Schuljahres 1992/93 wird sie "Volle Halbtagsschule". Bei
einer
Elternbefragung hatten sich 79 % der Eltern für die
Einführung ausgesprochen, die das Nds. Kultusministerium im
März 1992 genehmigt. Aus Mangel an Lehrerstunden wird
zunächst nur mit den 1. Klassen begonnen.
Anfang
November 1992 wird Frau Hildegard
Schulten, die
vorher an der
Frensdorfer Schule tätig war und die Schule seit Schuljahrsbeginn
kommissarisch leitete, offiziell als Schulleiterin der Grundschule
Blumensiedlung eingeführt (GN, 4.11.1992).
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1993
- Die "Volle Halbtagsschule"
umfasst jetzt alle 8 Klassen mit 172 Schülern. Im Oktober 1993
wird eine Partnerschaft mit der Willibrordschool in Noord-Deurningen,
einem Ortsteil von Denekamp, geschlossen.
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1994
- 1995 - Beim vom Kloster Frenswegen
anlässlich der 600-Jahr-Feier ausgeschriebenen Plakatwettbewerb
gewinnt Marion Otten,
Klasse 2 b, den 2. Preis. An der Schule wird eine Englisch-AG, ab
Februar 1995 eine
Niederländisch-AG eingerichtet. Ab Februar 1995 bildet sich an der
Schule ein Förderverein. Ab Dezember 1995 besucht jedes Jahr ein
Nikolaus die Schüler. Dies
sind zunächst die jeweiligen Kapläne, später der
Gemeindereferent der Marienkirche.
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1996
- Die
Grundschule Blumensiedlung besuchen 202
Schüler in 9 Klassen. Konrektorin der Schule wird die Lehrerin Silke Gocht.
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1997
- Die
Grundschule Blumensiedlung erhält den
Namenszusatz "Europaschule". Er wird vom Kultusministerium Schulen
gestattet,
die in besonderer Weise europäische Bezüge im Unterricht
wirksam
werden lassen. Seit rund vier Jahren pflegt die Schule Beziehungen zu
einer
Schule in Denekamp, der Willibrordschule im Ortsteil Noord Deurningen.
Ausgehend von Treffen der Lehrer entwickelten sich Kontakte von
Schulklassen. An der Schule wurde eine Niederländisch-AG
eingerichtet, in der pro Jahr etwa 40 Schülern Grundkenntnisse in
der niederländischen Sprache und Kultur vermittelt werden (GN,
25.10.1997).
Ausgehend
von einer Schulinternen Lehrerfortbildung zum Thema "Gewalt
in der Schule" legt die Schule in
einem Regelkatalog Formen von
Gewalt fest, die auf keinen Fall in der Schule geduldet werden sollten,
angefangen vom Beinstellen, Schubsen, Prügeln über
Beleidigungen,
Auslachen bis hin zu Spiele stören, ins Heft von Mitschülern
kritzeln und die Toilette beschmutzen. Dazu gibt es einen
Maßnahmenkatalog
für den Fall, dass Regeln nicht eingehalten werden (GN,
24.6.2000). Die Musikschule bietet nachmittags für die
Schüler der Schule
Chorsingen unter der Leitung von Karl-Dieter Schäfer an.
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1998
- Auf
Beschluss der
Kultusministerkonferenz vom 1. Dezember 1995 wird die deutsche
Rechtschreibung neu geregelt. Die Neuregelung tritt am 1. 8. 1998 mit
folgenden Maßgaben in Kraft:
- Schulbücher, die das neue Regelwerk beachten, können im
Vorgriff auf die Neuregelung bereits vor dem 1.8.1998 genehmigt werden.
- Weitere Übergangsregelungen treffen die Länder in eigener
Zuständigkeit.
- Bis zum 31.7.2005 werden bisherige Schreibweisen nicht als falsch,
sondern als überholt gekennzeichnet und bei Korrekturen durch die
neuen Schreibweisen ergänzt.
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2000
- Nachfolgerin
der Konrektorin Silke Gocht,
die nach
Frankfurt/Main versetzt wird, wird die Lehrerin Brigitte Dues, die bisher
Konrektorin an der Ernst-Moritz-Arendt-Schule war.
Es
erfolgt eine Kooperation mit der Vechtetalschule Nordhorn, der
Sonderschule für Geistigbehinderte.
Artjom Nisikow
ist Sieger im Europäischen Wettbewerb. Er darf nach Hannover, um
die Ehrung entgegenzunehmen. Auch in den folgenden Jahren gibt es
Sieger im Europäischen Wettbewerb.
Die
Klasse 4 b erhält den Jugendkulturpreis der Stadt Nodhorn 1999
zum Thema "Anne Frank, eine Geschichte für heute". Die Klasse
setzte sich mit dem Schicksal jüdischer Familien in Nordhorn
auseinander. Besonderes Interesse galt dem Lebensweg von Klaus Schaap,
der als jüdisches Kind mit seiner Familie vor den Machthabern des
Nationalsozialistischen Reiches fliehen musste.
Die
Schule nimmt am Schulversuch "Lernen unter einem Dach" teil, der
von 2000 bis 2005 läuft.
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2001
- Die
Schule nimmt an der
Bildung der Lichterketten in der Innenstadt teil. Es geht um ein Denken
an die Opfer des Terrors am 11. September 2001 in New York, aber auch
darum, Andersdenkenden, Andersaussehenden und Andersglaubenden tolerant
zu begegnen.
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2002
- Rektorin Hildegard
Schulten
und Lehrerin Kira
Scheper werden vom Nds. CDU-Vorsitzenden für ihr Engagement
bei
der Pflege der Partnerschaft mit der oben genannten
niederländischen Schule geehrt (GN, 16.5.2002).
Die
Schule beteiligt sich an einem Modellversuch zur Förderung
Hochbegabter, an dem außerdem die Waldschule, die
Freiherr-vom-Stein-Orientierungsstufe und das Gymnasium beteiligt sind.
Ziel des Nordhorner Förderkonzeptes ist es, "besonders begabte
Schüler und Schülerinnen zu erkennen, sensibel für diese
Kinder zu werben und diese durchgängig von
der Vorschule über die Grundschule und die OS bis hin zu
weiterführenden Schulen zu begleiten, angemessen zu fördern
und damit ihre Schullaufbahn zu sichern und zu optimieren" (GN,
19.6.2002). Informationen hierüber finden Sie unter: Begabtenförderung
Die
Lehrertoiletten werden in anderen Räumen untergebracht. Die
bisherigen Toilettenräume waren in dem 1951 angebauten Teil des
Schulgebäudes untergebracht. Seit dieser Zeit wurden sie kaum
renoviert.
Nach
einem Anstieg der Schülerzahlen auf etwa 250 Schüler
in 12 Klassen besuchen die Schule im Schuljahr 2001/02 222
Schüler
in 11 Klassen. Es ist jedoch aufgrund des Geburtenrückgangs mit
einem Absinken bis auf etwa 160 Schüler in 8 Klassen zu rechnen.
Es
ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren eine
Umwandlung der Vollen Halbtagsschule in eine "Verlässliche
Grundschule" erfolgt.
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2003
- Gewinner
im Europäischen
Wettbewerb ist die Klasse 1 a, die einen Sonderpreis erhält.
Hildegard Schulten
und Lydia Liebsch
werden vom Niedersächsischen Kultusminister für ihr
Engagement bei der Organisation des Europäischen Wettbewerbs
in der Schule geehrt. Beide sehen sich als Vertreter des Kollegiums.
Die
Schüler der Grundschule Blumensiedlung und aus
Noord-Deurningen in den Niederlanden feiern die zehnjährige
Schul-Freundschaft mit einem Spielefest, an dem rund 330 deutsche und
niederländische Schüler teilnehmen. In den vergangenen zehn
Jahren hat es immer wieder gegenseitige Besuche im Unterricht gegeben.
Um die Kommunikation zu erleichtern, bietet die Schule seit 8 Jahren
eine Niderländisch-AG an (GN, 7.6.2003).
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2004
- Träger
des Kulturpreises
der Stadt Nordhorn im Jahr 2004 ist die Klasse 1 a, die von der
Konrektorin Brigitte Dues
geleitet wird.
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2005
- Nach
längerer Krankheit
wird die Schulleiterin, Frau Rektorin Hildegard Schulten, nach
13-jähriger Schulleitertätigkeit und 35 Jahren im
Schuldienst Ende April 2005 vorzeitig in den Ruhestand versetzt.
Regierungsschuldirektor Mücke
betont in seiner Abschiedsrede: "Die Schule verliert mit Hildegard Schulten eine
Schulleiterin, die ihre Schule mit Engagement, das heißt auch,
nicht immer nur bequem für ihre Ansprechpartner, vertreten hat und
die durch ihre Arbeit ihre Schule geprägt, ihrer Schule ein
Gesicht gegeben hat" (GN, 12.5.2005)
Die
Vertretung der Schulleiterin während ihrer Krankheitszeit und
der folgenden Vakanzzeit übernimmt die Konrektorin Brigitte Dues.
Die
Nachfolge von Frau Schulten
tritt am 17. Oktober Frau Heike
Elsmann
an. Ende November wird sie offiziell in ihr Amt eingeführt. Die
gebürtige Nordhornerin war seit 1995 in Nordrhein-Westfalen im
Schuldienst tätig, zunächst in Gronau, wo sie 1999
Konrektorin wurde, dann als Rektorin in Legden. Sie hat ihr Engagement
auch im Bereich der Lehrerausbildung und im
Niederländischunterricht als Austauschlehrerin nachgewiesen (GN,
28.11.2005).
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2007
- "Kino im Kopf"
Sechs Lesefüchse der Marienschule und der Grundschule
Blumensiedlung
haben eine CD mit 15 Märchen aufgenommen. Die Aufnahmen haben
ihnen
Spaß gemacht, meinen sie. Die Märchen können im
Internet unter: www.lesefuechse.de
kostenlos zur Probe angehört oder als CD für 9,95 € gekauft
werden (GN, 9.10.2007).
2009 - Zum 1. August 2009 wollen
vier weitere Grundschulen in
Nordhorn Offene Ganztagsschulen werden: die Grundschule am Roggenkamp,
die Pestalozzischule, die Marienschule und die Grundschule
Blumensiedlung. Die Schulen stellen ihre Konzepte im
Schulausschuss der
Stadt vor.
Die Marienschule und die Grundschule Blumensiedlung,
die in einem Gebäude untergebracht sind,
wollen gleichzeitig offene Ganztagsschulen werden. Bei einer
Bedarfanalyse haben 79 Eltern Interesse an dem Ganztagsangebot
angemeldet. Die beiden Schulleiterinnen Brigitta
Kaiser und Heike Elsmann
betonen, dass die Einrichtung einer Ganztagsschule am Standort
Blumensiedlung dringend notwendig ist. Sie übernehme immer
stärker
Aufgabenbereiche der Eltern, die häufig wegen Berufstätigkeit
oder aus
anderen Gründen für die Betreuung ihrer Kinder am Nachmittag
nicht zur
Verfügung stehen können oder wollen.
Beide Schulen haben
bereits mit einem Vertrag besiegelt, dass sie im
Rahmen der Ganztagsschule zusammenarbeiten wollen, indem sie
nachmittags gemeinsame Angebote machen. Angewiesen sind sie dabei
ebenfalls auf außerschulische Kooperationspartner. Einer davon
wird das
städtische Jugendzentrum sein, das Projekte für die Kinder
der dritten
und vierten Klassen organisieren wird. Weiter ausgebaut werden soll
zudem der Familienservice, den die Marienschule bereits zusammen mit
dem Kindergarten St. Marien entwickelt hat. Geplant sind u.a. die
Einrichtung eines Eltern-Cafés, Deutschkurse für
zugewanderte Mütter
und Väter oder auch eine Beratung von Eltern in Notsituationen
(GN,
5.2.2009).

Das Schulgebäude, in dem die
Marienschule und
die Grundschule Blumensiedlung untergebracht sind
- vom Schulhot aus gesehen - (Foto: privat, 21.8.2009)
Den
Zusatz
"Europaschule" darf die Grundschule Blumensiedlung schon seit 1998
führen. Jetzt soll dieser Name weiter mit Inhalt gefüllt
werden. Ab dem kommenden Schuljahr wird es für das 1. Schuljahr
dreimal in der Woche eine halbe Unterrichtsstunde "Niederländisch"
geben. Geplant ist die kontinuierliche Ausweitung des Unterrichts in
den weiteren Jahrgängen. Vorrangig geht es im 1. Schuljahr um das
Hörverstehen und Sprechen. Ab Klasse 2 soll das Angebot auf
fünf Mal in der Woche eine Unterrichtsstunde ausgeweitet und mit
dem Erlernen der Schriftsprache begonnen werden. Ab dem 3. Schuljahr
ist ein zweisprachiger Unterricht in verschiedenen Fächern geplant.
Der Schulausschuss der Stadt begrüßt die Pläne der
Grundschule. Nach Aussagen der Verwaltung könnte die Schule zu
einer Angebotsschule werden und somit allen Grundschülern
Nordhorns offen stehen (GN, 19.2.2009).
In
Nordhorn besaßen seit den 90er Jahren fünf Grundschulen den
Status als "Volle Halbtagsschulen":
die Grundschulen Blanke (seit 1990) und Südblanke (seit 1990
bis 2007), Blumensiedlung
(seit 1992), Marien (seit 1993) und Pestalozzi
(seit 1999). In ihnen ist eine Unterrichtszeit von 8 bis 13 Uhr
abgesichert. Sie verfügen über deutlich mehr Lehrerstunden.
Der Vorteil
ist, dass die Lehrer flexibel und nach pädagogischem Bedarf
entscheiden
können, wie und wann Förder- und Betreuungszeiten in den
Unterricht
eingebaut werden. Ursprünglich war die landesweite Einführung
vorgesehen. Dies wurde jedoch aus Kostengründen gestoppt.
Stattdessen
wurde die Verlässliche Grundschule eingeführt. Auch hier gibt
es feste
Unterrichtszeiten, allerdings eine Randstundenbetreuung durch
pädagogische Hilfskräfte. Nachdem noch 2003 durch die
Landesregierung
der Bestandsschutz der Vollen Halbtagsschulen bekräftigt wurde,
ist
jetzt die Umwandlung der bisher noch bestehenden etwa 90 Vollen
Halbtagsschulen in Niedersachsen in Verlässliche Grundschulen zum
Ende
des Schuljahres 2009/10 vorgesehen. Die Schulleiter und die Eltern
protestieren gegen die vorgesehene Maßnahme, die zunächst
schon zum
Schuljahrsbeginn 2009/10 geplant war, da dies zu einer Reduzierung der
Lehrerstunden (mit Versetzungen von Lehrern an andere Schulen) und
somit zu einer Verschlechterung der bisherigen Unterrichtssituation
führen wird (GN, 16. und 18. 3. 2009).
Der
Wanderpokal der "4.
Lese-Regatta" geht in diesem Jahr in der
Grundschule Blumensiedlung "vor Anker". Miriam Gellink gewann den
Vorlesewettbewerb für alle Grundschüler der dritten Klassen
in Nordhorn nicht nur den 1. Platz in Form eines Schiffes, sondern auch
den GN-Klassenpreis (Fahrt ins Planetarium nach Osnabrück oder zur
Burg Bentheim) (GN, 8.5.2009).
Auf
dem Grundstück der Grundschulen Marienschule und Blumensiedlung
ist ein dreigeschossiger Anbau
an das bestehende Schulgebäude geplant. Nach Fertigstellung des
Anbaus
im Sommer 2010 sollen die Pavillon-Klassen auf dem Schulhof abgerissen
werden.
Im Erdgeschoss des Anbaus sind mit Blick auf das Ganztagskonzept der
beiden Schulen ein Speise- und Betreuungsraum, die mit einer
großen Tür
verbunden sind, geplant. Außerdem wird dort ein
"Familienbüro" für
Besprechungen und Beratungen mit Eltern eingerichtet. In der
zweiten
und dritten Etage entstehen jeweils zwei Klassenräume und ein
Gruppenraum. Jeder Raum soll eine zeitgemäße
Medienausstattung mit EDV-
und Internet-Anschluss erhalten. Die Kosten werden rund eine Million
Euro betragen. Davon erhält die Stadt eine Zuwendung aus dem
Konjunkturpaket des Bundes in Höhe von 456.000 Euro
(GN,22.7.2009).
Der erste
Spatenstich
für den Neubau erfolgt am 8. September. Nach Aussagen von
Bürgermeister Hüsemann
sei der Neubau für den Stadtteil Blumensiedlung eine bedeutende
Investition. "Mitten in einem Wohngebiet gelegen haben die
Grundschulen einen besonderen Standort, den es in jedem Fall zu
pflegen und zu fördern gilt. Der gesamte Stadtteil erhält
somit eine attraktive Erneuerung", meint der Bürgermeister
(GN, 10.9.2009).
Die Klasse 3b der GS Blumensiedlung hat ein Baustellentagebuch
erstellt. Sie finden dies in der Homepage der Schule
2010
- Brückenjahr
Über ihr Konzept für eine engere Zusammenarbeit zwischen
Kindergärten
und Grundschulen informieren die Waldschule, die Marienschule und die
Grundschule Blumensiedlung die Eltern aus dem Einzugsbereich der
Blumensiedlung. Gemeinsam mit dem Christus-Kindergarten, der
Kindertagesstätte St. Marien und dem Kindergarten Sonnenwald haben
die
drei Grundschulen ein Konzept für das sogenannte "Brückenjahr" - das letzte
Kindergartenjahr vor der Einschulung - entwickelt. (GN,
12.1.2010)
Besonderes
Frühstück
Die Kinder der Grundschule
Blumensiedlung und der Marienschule erhalten an jedem zweiten
Mittwoch ein besonderes
Frühstück: Eltern servieren ihnen in der großen
Pause Obst und Gemüse (GN, 19.1.2010). Für dieses Projekt
haben die Schulen jetzt eine Auszeichnung
vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz erhalten. Dort gibt es eine
Förderaktion, die nennt sich: "Wir
mögen´s frisch! Mehr Obst und Gemüse für
Niedersachsens Schulen." Mehr als 130 Schulen haben sich mit
eigenen Projekten um den Förderpreis beworben. Und 30 Schulen
haben es geschafft: In Hannover gab es Urkunden von der Ministerin.
Außerdem erhalten die Siegerschulen Sachmittel in Höhe von
500 Euro. Die Nordhorner Schulen sind übrigens die einzigen
Schulen in der Grafschaft, die ausgezeichnet wurden. (GN, 23.11.2010)
"Elfchen"
Manchmal genügen
wenige Worte, um
die Phantasie anzuregen und Bilder im Kopf zu erzeugen. Der Klasse 3 B
der Grundschule Blumensiedlung gelingt das sehr gut. Sie schreiben "Elfchen", das sind kleine Gedichte
aus elf Worten in fünf Zeilen. In der ersten Zeile steht ein Wort, das
einen Gedanken, einen Gegenstand oder auch eine Farbe und einen Geruch
beschreibt. In der zweiten Zeile
wird mit zwei Wörtern erklärt, was das Wort aus der ersten
Zeile macht. In der dritten Zeile
erklärt der Schreiber mit drei Wörten, wo oder wie das Wort
aus der ersten ist. In der vierten
Zeile teilt er in vier Wörtern mit, was er von dem Wort in
der ersten Zeile hält. In der fünften
Zeile steht dann zum Abschluss nur ein Wort. So eine Art
Ergebnis: Was kommt dabei heraus?
Ein Beispiel von Hauke: Blumen
Blumen
Der
Garten
Die
Rose blüht
Die
Bienen summen schön
Sonne
Viel mehr "Elfchen" findet man im
Internet: www.grundschule-blumensiedlung.de/elfchen.htm
Anbau
Rechtzeitig
zu Beginn des neuen Sculjahres wird der Anbau der Grundschule
Blumensiedlung und der Marienschule fertig. Das
Millionenprojekt, das
die alten Schulpavillons ersetzt, ist zu fast 50 Prozent aus
Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Der
dreigeschossige Neubau schafft im Erdgeschoss einen kombinierten
Speise- und Betreuungsraum für das Ganztagskonzept der beiden
Grundschulen, in den beiden Obergeschossen jeweils zwei
Klassenräume
und einen kleineren Gruppenraum. Großer Wert wurde auf eine
funktionale und behindertengerechte Ausstattung des Neubaus gelegt
(GN, 27.7.2010). In einer Feierstunde wird der Neubau am 16. September
offiziell seiner Bestimmung übergeben. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher
betont, dass der Zeitplan und selbst das Baukostenbudget noch
geringfügig unterschritten worden seien.(GN, 18.9.2010 einschl.
Sonderveröffentlichung; GW, 22.9.2010)

Die
Fassade des Anbaus (Fotos: Eigene Aufnahmen)
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Der
Durchgang vom Altbau zum Neubau
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Ein Blick
in den Speise- und Betreuungsraum
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Ein
Ausstellung beim Tag der offnen Tür am 18. September
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150
Briefe
Rund
150 Kinder und Eltern der EMA-Schule und der Grundschule
Blumensiedlung treffen sich beim Hauptpostamt, um gemeinsam ein Paket
und insgesamt 145
Briefe an Kultusminister Dr. Bernd Althusmann aufzugeben.
In
den Briefen
wird der Kultusminister noch einmal auf die angespannte Situation an
den Schulen angesprochen. Die Schulleiterin der EMA-Schule ist
kürzlich aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den
Ruhestand getreten. Und die Grundschule Blumensiedlung wird
voaussichtlich im nächsten Jahr ohne Schulleitung sein. Damit
sind dann vier
Grundschulen in Nordhorn ohne Schulleitung.
Die Gründe dafür liegen, so die Eltern, in der stetig
steigenden Verwaltungsarbeit, die von den Schulleitern geleistet
werden müssen. Die Schulen müssen Unterstützung
bekommen, damit sich die Schulleiter wieder auf ihre pädagogischen
Aufgaben konzentrieren können. Auch die Kinder haben ihren
Beitrag geleistet. Viele haben Bilder gemalt oder gebastelt und ihre
Werke in das Paket gepackt. (GN, 7.10.2010)
2011
- "Positive Konfliktschulung in
Bewegung"
heißt ein Schulprojekt,
das
alle Schüler der Grundschulen Blumensiedlung
und Marienschule erfahren. Ziel ist es, den Kindern gewaltfreie
Problemlösungen zu vermitteln. Mit einer Spende über 2.700
Euro unterstützt die Grarfschafter Sparkassenstiftung dieses
Gemeinschaftsprojekt. Weitere 1.000 Euro spendet die Krankenkasse
DAK. Den Kindern werden Fähigkeiten zur Selbstbehauptung
im Schulalltag vermittelt und Handlungsmöglichkeiten gezeigt,
mit deren Hilfe sie sich körperlicher Bedrängnis gewaltfrei
entziehen können. Darüber hinaus lernen sie in
fröhlichen
Spielen bejahend zusammen zu wirken und faire Regeln für den
respektvollen Umgang miteinander einzuhalten. In Rollenspielen werden
positive Verhaltensmuster eingeübt. (GN, 29.1.; GW, 2.2.2011)
"Sportfreundliche
Schule"
Durch die Zusammenarbeit mit der HSG Nordhorn
schärfen Nordhorner Grundschulen ihr Profil als "sportfreundliche
Schule". Und der Handball-Zweitligist erfüllt eine Anforderung
für das
Jugendzertifikat des Deutschen Handball-Bundes. Der 21-jährige Liron Bergman,
der seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der
HSG
Nordhorn absolviert, leitet seit dem Herbst in vier Grundschulen
sowie
im Schulzentrum Deegfeld mehrere Handball- bzw. Fußball-AGs. Die
gut
angelaufene Kooperation von Verein und Grundschulen wurde
offiziell
besiegelt. Vertreter der Grundschulen Stadtflur und Blumensiedlung, der
Marienschule und der Waldschule sowie der HSG-Vorsitzende Thomas Kolde
unterzeichneten entsprechende Kooperationsverträge.
(GN, 10.2.2011)
Schulhofgestaltung
Karger Beton und Bauzäune
prägen momental das Schulhofbild der Grundschule Blumensiedlung
und der Marienschule. Im Zuge der "Zukunftswerkstatt
Schulhof"
soll sich dies ändern. Die Schüler stellten vor einige Tagen
Vertretern
der Stadt und anwesenden Eltern fünf Modelle vor. Ergebnis der
Klassen
waren Plakate, auf denen die Schüler Kritik am Schulhof und ihre
Wünsche äußern konnten. (GN,26.3.2011)
Frühlingssingen
- ein schöner Brauch seit 20 Jahren
An der Grundschule Blumensiedlung bringen die Schüler zu
Gehör, was sie einige Monate lang mit ihren Lehrern einstudiert
haben. Die Blockflötengruppe,
aber auch andere Instumente kommen zum Einsatz. So bot das
kleine Orchester Lieder von "Der Kuckuck und der Esel" bis "Blühe
Blume". (GN,10.6.2011)
Schulprojekt
"Nederlandse Taal"
Ab
dem neuen Schuljahr bietet die Grundschule Blumensiedlung Kindern aus
niederländischen Familien, die in der Grafschaft wohnen,
zusätzlichen Unterricht in
niederländischer Sprache und
Kultur an. Wir wollen mit diesem Angebot den Familien den
Schritt
erleichtern, ihre Kinder in deutsche Schulen zu schicken",
erklärt Steffan
Glüpker, ehrenamtlicher Vorsitzender
der "Stiftung für niederländische Sprache und Kultur
in der Grenzregion". Allein in Nordhorn leben 100
niederländische Kinder im Grundschulalter. Die neue
Unterrichtsgruppe wird derzeit von 10 Kindern besucht.
Nähere
Informationen finden Sie unter Schulprojekt
"Nederlandse Taal". (GN, 17.9.2011)
Profis mit Nadel und Faden
Zweimal in der Woche verwandelt sich ein Klassenraum der GS
Blumensiedlung in eine Schneiderstube.
Dann lernen die Mädchen und Jungen von den Mitgliedern einer Handarbeitsgruppe,
wie sie eine Kordel drehen, ein Freundschaftsband häkeln oder
einen Knopf annähen. (GN, 6.12.2011)
Jugendkulturpreis der Stadt Nordhorn
"Flatrate ... ohne Limit"
lautete das Thema des diesjährigen Jugendkulturpreises. Den ersten
1. Preis erhielt eine Gruppe von Kindern der Grundschulen Blumensiedlung und Marienschule.
Die Erst- und Zweitklässler haben unter der Anleitung der
Dozentin Hanna Harmsen
von der städtischen Kunstschule
als Farbforscher gearbeitet und einen "Flatrate-Menschen"gebaut.
(GN,20.12.2011)
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Quellen:
- Ausführungen der
Rektorin Hildegard Schulten
- Artikel aus der
örtlichen Presse; im Text angegeben.
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Weitere
Informationen
zur Grundschule Blumensiedlung finden Sie im Internet: www.grundschule-blumensiedlung.de
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