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2008
- Am
7. März 2008 wird Mathias
Birgfeld von Regierungsschuldirektorin Ursula Hertrampf-Müller
in sein Amt als Schulleiter
eingeführt. Der
gebürtige Hamburger legte nach dem Studium in Hamburg,
Münster
und Lüneburg 1991 das erste und 1993 in Göttigen das zweite
Staatsexamen ab. Ab 1994 war er an der Waldschule in Nordhorn, dann
an der Marienschule und schließlich als Konrektor der
Elisabeth-Hauptschule in Nordhorn und dann als Rektor der
Elisabethschule in
Lngen tätig (GN, 10.3.2008).
2009 - In Nordhorn besaßen seit den 90er Jahren
fünf Grundschulen den Status als "Volle
Halbtagsschulen": die Grundschulen Blanke (seit 1990) und Südblanke
(seit 1990 bis 2007), Blumensiedlung (seit 1992), Marien (seit 1993)
und Pestalozzi
(seit 1999). In ihnen ist eine Unterrichtszeit von 8 bis 13 Uhr
abgesichert. Sie verfügen über deutlich mehr Lehrerstunden.
Der Vorteil
ist, dass die Lehrer flexibel und nach pädagogischem Bedarf
entscheiden
können, wie und wann Förder- und Betreuungszeiten in den
Unterricht
eingebaut werden. Ursprünglich war die landesweite Einführung
vorgesehen. Dies wurde jedoch aus Kostengründen gestoppt.
Stattdessen
wurde die Verlässliche Grundschule eingeführt. Auch hier gibt
es feste
Unterrichtszeiten, allerdings eine Randstundenbetreuung durch
pädagogische Hilfskräfte. Nachdem noch 2003 durch die
Landesregierung
der Bestandsschutz der Vollen Halbtagsschulen bekräftigt wurde,
ist
jetzt die Umwandlung der bisher noch bestehenden etwa 90 Vollen
Halbtagsschulen in Niedersachsen in Verlässliche Grundschulen zum
Ende
des Schuljahres 2009/10 vorgesehen. Die Schulleiter und die Eltern
protestieren gegen die vorgesehene Maßnahme, die zunächst
schon zum
Schuljahrsbeginn 2009/10 geplant war, da dies zu einer Reduzierung der
Lehrerstunden (mit Versetzungen von Lehrern an andere Schulen) und
somit zu einer Verschlechterung der bisherigen Unterrichtssituation
führen wird (GN, 16. und 18. 3. 2009).
Aus
Mitteln
des Bundes und des Landes fließen im Rahmen des Konjunkturpaketes
II
rund 3,4 Millionen Euro an Zuschüssen nach Nordhorn. Diese
verteilen
sich u. a. auch auf die Pauschalförderung
für energetische Maßnahmen an
den Schulen. Dabei geht es vor allem um Wärmedämmung,
Austausch von
alten Fenstern und Türen, Flachdachsanierungen oder
Pumpenregulierungen. Davon profitieren folgende Schulen: die
Grundschulen Blanke, Südblanke,
Waldschule, Stadtflurschule sowie die
Freiherr-vom-Stein-Realschule und die Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ein
großer Teil der Maßnahmen wird noch während der
Sommerferien
abgeschlossen, einige dauern noch bis zu den Herbstferien (GN,
28.7.2009).
2010 - Schulschach
Für den Wettbewerb der
Grundschulen im Schulschach
haben sich zwei Mannschaften der Schule für die Bezirksmeisterschaften in Rastede
qualifiziert. Für sie reichte es in diesem Jahr auf Platz sechs
und sieben in einem hochklassigen Turnier. (GN, 17.3.2010)
36
Schüler aus sechs Nordhorner Grundschulen ermittelten die besten Schachspieler ihrer Klassen.
In allen Gruppen wurden fünf Partien absolviert. Klassensieger
wurden
in Klasse 1: Julian Plascher, GS
Südblanke
in Klasse 2: Sven ter Stal, GS
Marienschule
in Klasse 3: Steffen Pieper, GS
Südblanke
in Klasse 4: Jonas Nykamp, GS Bookholt
Den Pokal der besten Schule
erhielt die GS Bookholt. (GN, 12.5.2010)
Seit
22 Jahren treffen sich Viererteams aus Grafschafter Grundschulen bei
den Schulschachmeisterschaften.
Diesmal dominierte im Turnier der Klassen 3/4 die Grundschule Südblanke,
der Klassen 1/2 die Grundschule Bookholt (GN, 26.6.2010).
Foto: Privat
Rauchende Köpfe und spammungsvolle Stille: Junge Schachspieler
kämpfen um den Sieg.
2011
- Schulschach
Beim Grafschafter-Schulschach-Turnier haben sich
unmittelbar vor
Ferienbeginn wieder die Mannschaften der Grundschule Südblanke
durchgesetzt. Beide Teams verloren kein einziges Spiel..
Turnierleiterin Johanna Stiepel war zufrieden mit dem
fairen Verlauf des gesamten Turniers. Das Grafschafter Turnier gilt
als Vorbereitung auf die niedersächsische
Schulmannschaftsmeisterschaft. (GN,12.7.2011)
"Die
Blanke soll
bunter werden"
Im April 2009 hatten
sich Kinder aus dem
Nordhorner Stadtteil Blanke in einer Stadtforscheraktion
mehr Farbe für ihren Stadtteil gewünscht und Vorschläge
unter dem Motto "Die Blanke soll
bunter werden" gemacht. Im Juni 2010 konnten dann bereits vier
Stromkästen bemalt werden. Auch in diesen Jahr stellte die RWE den
Grundschülern im Stadtteil Blanke mehrere Stromkästen zur
Verfügung. So entwickelten Heike Wolf und Dirk Weusting, Mitarbeiter
der Abteilung Jugendarbeit und Jugendschutz des Stadtjugendamtes
Nordhorn , mit den Kindern der Klasse
2b der GS Blanke und der Gestaltungs-AG
der GS Südblanke im Unterricht eigene Entwürfe und
Motive. (GW, 20.7.2011)
Leiterin
der Grundschule Südblanke eingeführt
Ursula
Topka wurde in einem festlichen Rahmen offiziell mit der Leitung
der Grundschule Südblanke betraut und von der Dezenentin der
Landesschulbehörde, Beate
Pophanken, in ihr Amt eingeführt. Die Schule wurde ein Jahr
lang von Werner
Jäckering und seinem Stellvertreter Joseph Brink kommissarisch
geleitet.
Die in Ostpreußen geborene Ursula Topka studierte in
Hannover und absolvierte dort den Vorbereitungsdienst im
Ausbildungsseminar und in der Grundschule Hämelerwald. Nach
weiteren beruflichen Stationen war sie dann acht Jahre lang
Schulleiterin der Grundschule Ringe.
Das Grußwort der Stadt Nordhorn überbrachte die Leiterin des
Fachbereichs Kultur und Schulen,Cornelia Baumann. Weitere
Grußworte sprachen Josef
Lakeberg für die Nordhorner Grund- und
Förderschulleiter, Sabine
Pohlmann für die Schulelternschaft, Pastorin Beatrix Sielemann-Schulz
für die ev. ref. Kirchengemeinde und Mareike ten Thoren für
das Kollegium. (GN, 8.11.2011)
Ganztagsschule
Die Grundschule
Südblanke strebt ab Schuljahr
2011/12 einen
Ganztagsbetrieb an und hat einen entsprechenden Antrag an
das
niedersächsische Kultusministerium gestellt. Nach Beschluss der
Gesamtkonferenz gab der Schulausschuss der Stadt grünes Licht.
Bereits vor einem Jahr waren die Eltern im Einzugsbereich
Südblanke befragt worden. Über 30 Prozent hatten damals ihr
Interesee an einer Ganztagsschule bekundet. Schulleiterin Ursula Topka unterstrich im
Schulausschuss die Notwendigkeit eines solchen Angebotes gerade an
ihrer Schule mit einem nicht
unerheblichen Anteil von Kindern aus sozial schwachen Familien.
Dringend erforderlich sind bauliche
Maßnahmen, vor allem um eine Essensausgabe überhaupt
möglich zu machen. (GN, 29.11.2011)
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