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Vechtetalschule
- 1989 Sonderschule für
Geistigbehinderte; 1999 Förderschule
für geistige Entwicklung
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Zur Vorgeschichte: Tagesbildungsstätte der
Lebenshilfe
Im Jahre 1963 wurde der "Verein Lebenshilfe e.V. gegründet, der
sich zur Aufgabe machte, die Geistigbehinderten in der Grafschaft
Bentheim
zu betreuen. Hierzu wurden folgende Bereiche aufgebaut:
Früherkennung,
Sonderkindergarten, Tagesbildungsstätte und Werkstatt für
Behinderte.
In die
Tagesbildungsstätte wurden die schulpflichtigen Kinder
aufgenommen, die in der Regel vorher den Sonderkindergarten besucht
hatten. Nach § 50 des Nds. Schulgesetzes von 1974 wurde die
Tagesbildungsstätte "als zur Erfüllung der Schulpflicht
geistig behinderter Kinder und Jugendlicher geeignet" anerkannt.
Über die Aufnahme in die Tagesbildungsstätte entschied die
Schulaufsichtsbehörde nach gutachterlicher Anhörung des
Gesundheitsamtes und nach Bestätigung der Kostenübernahme
durch das Landessozialamt Hannover. Die Schülerzahl betrug etwa
100
bis 120. Die Klassenräume der dreistufigen Unter- , Mittel- und
Oberstufenklassen waren reichlich mit Anschauungs- und Spielmaterial
ausgestattet. Sie waren ebenerdig gelegen und deshalb für
Rollstuhlfahrer gut erreichbar.
Da kein verbindlicher Lehrplan vorlag, wurde von der pädagogischen
Leiterin ein "Nordhorner Lehrplan" ausgearbeitet, der sich auf
langjährige
Praxiserfahrung gründete und die volle Billigung der
Schulbehörde
fand.
Ab 1988 wurde
vom Elternrat der Tagesbildungsstätte die Forderung
erhoben, die Tagesbildungsstätte in eine staatliche Schule
umzuwandeln. Die Kinder sollten "auch eine Schule besuchen". Die
Errichtung einer Sonderschule für Geistigbehinderte wurde auch vom
Landkreis und der Schulbehörde unterstützt.
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1989 - Im August 1989 beginnt die
Arbeit der
Sonderschule für Geistigbehinderte, der Sonderschule (G),
wie sie
zunächst
genannt wird, mit 33 Kindern in vier Klassen der Unterstufe in einem
provisorischen Fertigbau.
Schulträger ist der Landkreis Grafschaft Bentheim. Die Schule
besuchen Kinder aus dem gesamten Landkreis. Sie ist als Ganztagsschule
konzipiert. Der Unterricht endet gegen 16 Uhr. Es wird eine eigene
Schülerbeförderung eingerichtet. Schulleiterin wird Frau Hildegard
Roosen, die vorher
Sonderschulkonrektorin an der Sonderschule für Lernbehinderte in
Neuenhaus war.
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1990
- Die
Schule nimmt die Mittel- und Oberstufe
auf. Es sind jetzt 12 Klassen
mit 88 Schülern. Die Lebenshilfe stellt vorübergehend die
erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung. Es wird der
"Förderverein der
Sonderschule für geistig
Behinderte e.V." gegründet. Den Weihnachtsbaum-Wettbewerb des VVV
Nordhorn gewinnt eine Klasse der
Schule.
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1991
- Aufgrund steigender
Schülerzahlen werden zwei Klassen im Gebäude der
Grundschule Marienschule in Nordhorn untergebracht.
Als Konrektor wird Herr Hans
Buchwald in sein Amt eingeführt. Er war vorher in Meppen
tätig.
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1992 - Der Landkreis baut für
die Sonderschule (G)
ein Schulgebäude am
Mückenweg nach den neuesten Erkenntnissen
der Sonderschulpädagogik und nach den Vorstellungen der
Lehrerschaft, das 20 Millionen kostet. Das Gebäude steht in
unmittelbarer Nachbarschaft zu den Einrichtungen der Lebenshilfe. 119
Schüler ziehen in das
Gebäude ein.
Der
Förderverein stellt einen Kleinbus
für Unterrichts- und
Klassenfahrten zur Verfügung. Er hat neun Sitzplätze
und kann
zwei Rollstuhlfahrer aufnehmen. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden
und aus Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins.
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1993 - Die Schule beginnt eine
enge pädagogische
Zusammenarbeit mit anderen Schulen. Erste Kooperationspartner
sind die
Stadtflurschule
in Nordhorn und die Grundschule Neuenhaus. Auf freiwilliger Basis
entwickeln sich vielfältige Formen gemeinsamen Unterrichts von
behinderten und nichtbehinderten Kindern. Insbesondere im Sport-,
Musik- oder Kunstunterricht lässt sich dies gut
verwirklichen.
An
einem Tag der offenen Tür
wird die neue Schule der
Öffentlichkeit vorgestellt. Der "Früchtebaum" einer Klasse
wird in der Nordhorner Innenstadt als schönster Weihnachtsbaum
prämiert.
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1994
- Konrektor Hans
Buchwald
übernimmt den Konrektorposten an seiner alten Schule in Meppen.
Die Stelle in Nordhorn wird neu ausgeschrieben und bleibt zunächst
vakant.
Es
wird die Schulband "Letzfetz"
gegründet, in der Schüler
der Sonderschule (G) und des Gymnasiums Nordhorn gemeinsam Musik machen.
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1995
- Da
die Schülerzahlen weiter ansteigen, müssen durch Umbaumaßnahmen
zwei weitere Klassenräume geschaffen werden.
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1996
- Frau
Silvia Asche übernimmt die vakante Konrektorstelle. Sie ist seit
1990 an der Schule als Lehrerin tätig.
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1997 - Auf Vorschlag der
Gesamtkonferenz erhält
die Schule den Namen "Vechtetalschule".
Über die Namengebung
wurde mehrere Jahre diskutiert, wobei auch Namen wie
"Sophie-Scholl-Schule" und "Martin-Buber-Schule" favorisiert werden.
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Foto:
Homepage der Schule
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Um
das Konzept der Kooperation
voranzutreiben, werden an der Grundschule Blanke in Nordhorn zwei
Kooperationsklassen eingerichtet. Es ist vorgesehen, in den folgenden
Jahren weitere Kooperationsklassen an anderen Schulen in der Grafschaft
einzurichten. Dadurch können auch weitere Baumaßnahmen an
der Stammschule, die sonst aufgrund der steigenden Schülerzahlen
erforderlich wären, vermieden werden.
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1998
- Die
Vechtetalschule wird als Beschäftigungsstelle
des Zivildienstes
anerkannt.
Zwei Klassen der Schule und die Orientierungsstufe Neuenhaus
starten im Dezember ein gemeinsames
Projekt: In der mit 900 Bäumen
bestückten Vechtetal-Halle kann der Weg zur Krippe sinnlich und
meditativ erfasst werden. Das Projekt wird von der Sparkassenstiftung
mit 10.000 DM gefördert.
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1999 - Die Schülerzahl ist
bis auf 180
angestiegen, obwohl das Schulgebäude nur für 120 Schüler
geplant war.
Aus der Raumnot will die Schule eine Tugend machen, wie die
Schulleiterin
vor dem Schulausschuss des Landkreises erklärt. Die Integration
soll
auf eine breitere Basis gestellt werden. Seit 1997/98 werden zwei
Klassen
der Schule von Lehrkräften der eigenen Schule in den Räumen
der
Grundschule Blanke unterrichtet. Dadurch lässt sich gemeinsamer
Unterricht
in einzelnen Fächern noch intensiver gestalten. Während der
gemeinsamen
Pausen kommen sich die Kinder spielend näher. Zum Schuljahrsbeginn
1999/2000 werden weitere Klassen zur Grundschule Emlichheim und zur
Grund-
und Hauptschule Gildehaus ausgelagert (GN, 5.6.1999).
Die
Konrektorin Frau Silvia
Asche verlässt die Schule und übernimmt eine
Schulleiterstelle in Wildeshausen.
Im
Oktober 1999 feiert die Vechtetalschule ihr 10-jähriges
Bestehen. In allen Festbeiträgen wird zum Ausdruck
gebracht, das
die Schule
als "Förderzentrum für Kinder mit einem besonderen
Förderbedarf" Vorbildliches leiste. Der gewaltige Anstieg der
Schülerzahlen ist
nach Ansicht der Schulleiterin auch eine "Begleiterscheinung unserer
modern-technisch geprägten Gesellschaft mit ihren Leistungs- und
Perfektionskategorien". Eine veränderte Kindheit und die damit
einhergehende soziale und emotionale Verarmung sei auch eine Ursache
dafür, dass immer mehr Kinder in den Regelschulen nicht mehr
klarkämen. Insbesondere trage der Wertewandel "zur Produktion von
Behinderung bei". Wer nicht dem Ideal entspräche, gelte als
behindert (GN, 9.10.1999).
Die
integrative Schulband "Letzfetz" gewinnt den Jugendkulturpreis der
Stadt Nordhorn in der Kategorie "Musik, Bewegung, Tanz".
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2000
- Nachdem
der Förderverein in den
vergangenen Jahren verschiedene
Hilfsmittel für die pädagogische Arbeit der Schule
bereitgestellt hatte, erhält die Schule in diesem Jahr einen
weiteren Kleinbus zur Verfügung gestellt.
Nachfolger von Frau Asche
als Konrektor wird
Herr Jörn Eggers.
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2001 - An der Grund- und
Hauptschule Gildehaus werden zwei
Klassenräume und Nebenräume für die Kooperation
mit der Vechtetalschule fertiggestellt.
Die
CDU-Landtagsfraktion
würdigt die pädagogische und
integrative Arbeit der Schule und ihrer Leiterin Frau Hildegard Roosen
im Rahmen eines parlamentarischen Abends.
Der
Elternrat der Vechtetalschule
befürchtet, dass durch einen angekündigten Erlass, der die Arbeit der
Pädagogischen Mitarbeiter an Sonderschulen (Erzieher,
Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Therapeuten), die im
unterrichtsbegleitender und therapeutischer Funktion tätig sind,
neu regeln soll, die unterrichtsbegleitende Versorgung
der Kinder nicht in ausreichendem Maße gewährleistet sein
und
einen Schritt zurück zur Aufbewahrungsschule bedeuten würde
(GN,
12.3.2001).
Aus
dem landesweiten Wettbewerb n-21 erhält die Schule zehn neue Multimedia-Computer
mit entsprechender Software. Das Ziel ist, alle
Klassen mit einem PC auszustatten.
Der
Förderverein
stiftet der Schule für den Pausenbereich ein
Karussell für Rollstuhlfahrer, so dass auch schwerstbehinderte
Schüler im Spielbereich aktiv werden können.
Für
die Aktion "Schlafmützen"
sammelt der Deutschkurs der
Klassen 11 und 12 insgesamt 236 DM.
Die
kooperative Schulband
"Letzfetz" gibt ihre erste CD heraus.
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2002 - Im Schuljahr 2002/03 werden
210 Schüler
der
Vechtetalschule in 27 Klassen unterrichtet. Davon sind insgesamt 70
Schüler der Vechtetalschule an folgenden sieben Regelschulen in 9
Klassen untergebracht: Grundschule Emlichheim (1 Klasse),
Orientierungsstufe Uelsen (1),
Hauptschule Uelsen (1), Grundschule Blanke in Nordhorn (2),
Pestalozzischule in Nordhorn (2), Grund- und Hauptschule Gildehaus (1),
Orientierungsstufe Bad Bentheim (1). Weitere 18 Klassen sind im
Haupthaus am Mückenweg untergebracht.
Die Vechtetalschule
hat
sich damit zu einem der größten Förderzentren in
Niedersachsen entwickelt (GN, 24.9.2002; GW, 25.9.2002).
Die
Schülerin Anne
Hassink erhält für ein
selbstgestaltetes Wandbild einen Sonderpreis beim Jugendkulturpreis der
Stadt Nordhorn.
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2003
- Der
Förderverein der Vechtetalschule stellt der Schule einen neuen Kleinbus zur
Verfügung, der neun Sitzplätze hat und bis zu
vier Rollstuhlfahrer aufnehmen kann. Er kostete etwa 30.000 €. Der
Förderverein konnte den Kleinbus mit Hilfe von Spenden, der
Stiftung der Volks- und Raiffeisenbank, die 5.000 € beisteuerte, und
von Sponsoren beschaffen (GN, 4.4.2003).
Die
Schulleiterin der Vechtetalschule, Frau Hildegard Roosen, feiert
ihr 40-jähriges
Dienstjubiläum. Sie war ab 1975 an der
Burgschule in Neuenhaus Konrektorin und hat sich ab 1989 engagiert
für den Aufbau der Vechtetalschule eingesetzt (GN, 4.4.2003).
Zu
einem Schülerwettbewerb
laden die Organisatoren der
Veranstaltungswoche zum "Europäischen Jahr der Menschen mit
Behinderungen" vom 12. - 19.9. 2003 ein. Ob sie nun malen oder mit
Materialien ihrer Wahl ein Kunstwerk zum Thema gestalten, ist ihnen
freigestellt. Auch die Schülerinnen und Schüler der
Vechtetalschule mit dem Kollegium wollen sich am Schülerwettbewerb
beteiligen (GN,
23.5.2003). Eine mit den Schülern erstellte audiovisuelle
Bühnenpräsentation leitet die jeweiligen Veranstaltungen ein,
Schülerband und Tanzgruppe der Schule präsentieren ihr Arbeit.
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Als drittes
Mitglied im Schulleitungsteam
mit Rektorin Hildegard Roosen
und 1.
Konrektor Jörn Eggers
(links im Bild) wird der 2. Konrektor Thomas
Arnold (rechts im
Bild) in sein Amt eingeführt. Er ist schon seit 1990 als
Sonderschullehrer an der Vechtetalschule tätig (GN, 4.10.2003).
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2005
- An
der Vechtetalschule wird ein Kiosk
mit angegliederter Cafeteria eröffnet. Die Idee entstand
bereits vor drei
Jahren. Die vier
Klassen der Abschlussstufe organisieren den Einkauf, die
Öffnungszeiten und die Buchhaltung im Rahmen der
"Schülerfirma Schuki olé" selbst (GN, 1.3.2005). Am Ende
des
Jahres erhalten sie einen Förderpreis für
niedersächsischen Schulcafeterien in Höhe von 1.000 €, mit
deren Hilfe die Möblierung der Cafeteria erneuert wird.
Vier
Jahre lang haben eine Schulklasse der
Pestalozzischule und
eine Schulklasse der Vechtetalschule in den Fächern Sport, Kunst
und
Musik sowie in der Freiarbeit zusammengearbeitet. Klassenfeste und
Ausflüge unternahmen die Kinder gemeinsam. Für dieses Projekt
"Ein
Stück des Weges gemeinsam" erhält eine Delegation der
beiden
Schulen in
Hannover eine besondere Auszeichnung der "Stiftung Himmelsthür".
Die
Ehrung übernehmen für insgesamt 33 Kooperationsprojekte in
Niedersachsen
der Landtagspräsident Gansäuer
und der Finanzminister Möllring
(GN,
12.7.2005).
Zwei
weitere Kooperationsklassen
werden an der Hauptschule Frensdorfer
Schule in Nordhorn eingerichtet.
Ein
Beitrag des Schülers Marc
Harwig wird im Literaturwettbewerb
der Elbe-Werkstätten
ausgewählt und in das Buch "Ich getrau mich, ins Leben
vorzudringen" aufgenommen. Die Ehrung und Vorstellung der Buches
erfolgt durch die Schauspielerin Nina Petri.
Die
Schüler der Außenstelle Uelsen organisieren einen Basar
und stellen der GN- Hilfsaktion für Flutopfer eine Spendensummen
von 187 € zur Verfügung.
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2006
- In Zusammenarbeit mit der
Kunstschule
malen und basteln Schüler der Klasse 11 Ausstellungsstücke,
bei denen sie sich von den "kunstwegen"-Skulpturen am Kloster
Frenswegen inspirieren lassen. In einer Vernissage präsentieren
sie ihre Werke Eltern und Verwandten in der "Alten Weberei" (GN,
8.3.2006).
Im
Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs
"Unterricht innovativ"
erhält die im Jahre 2005 gegründete Schülerfirma "Schuki
olé" mit Kiosk und Cafeteria mit einem Kollegenteam um den
Konrektor Thomas Arnold
einen 1. Sonderpreis in Höhe von 1.500 €. Aus ganz Deutschland
haben 262 Lehrer mit 119 Teams mit frischen Ideen und engagierten
Handeln bei diesem Wettbewerb unter Beweis gestellt, welche innovative
Kraft, welcher Erfindungsreichtum und welche
Begeisterungsfähigkeit in Deutschlands Lehrern und Schülern
steckt. Kultusminister Busemann
gratulierte mit einer Grußbotschaft. Die ausgezeichneten
Lehrkräfte hätten mit Mut, Fantasie und viel Aufwand
Unterrichtskonzepte entwickelt. Das übergeordnete Ziel des
Projektes ist der Erwerb von Fähigkeiten, die im Berufsleben
unverzichtbar sind und für nicht behinderte Schüler
selbstverständlich erscheinen (GN, 18.11.2006).
Im
Schuljahr 2006/07 gibt es an der Vechtetalschule 28 Klassen, davon
11 Klassen an Kooperationsstandorten, mit etwa 220 Schülern. Neben
dem dreiköpfigen Schulleitungsteam sind 47 weitere
Lehrkräfte, 3 Lehramtsanwärter, 34 Pädagogische
Mitarbeiter, 10 Therapeuten, 1 Zivildienstleistender, mehrere
Honorarkräfte und Praktikanten im unterrichtlichen Einsatz.
Zusammengehalten wird alles von einer Sekretärin und dem
Hausmeister.
Bis
zu 80 junge Menschen mit geistigen Behinderungen
sollen im Rahmen
eines deutschlandweit einmaligen Modellprojektes "Barrierefreier
Schülerverkehr" mit dem Linienbus zur Schule fahren. Das
Bundesministerium für Wirtschaft hat dieses Projekt genehmigt. Es
ist in jahrelanger Vorbereitungszeit entwickelt worden. Die
Vechtetalschule und der Landkreis arbeiten bei diesem auf drei
Jahre angelegten Projekt eng mit den Universitäten Dortmund
und Gießen sowie der TU München und dem Kultusministerium in
Hannover zusammen. Am Ende soll ein Gesamtkonzept erarbeitet sein,
durch dessen Umsetzung Menschen mit geistigen Behinderungen
selbstständig eine möglichst große Mobilität
erlangen können. Bisher erfolgt ein Extraeinsatz mit Kleinbussen
(GN, 15.9. und 9.10.2007).
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2008 - Im
Rahmen einer Feierstunde wird Frau Claudia Meier offiziell in
ihr neues Amt als 1.
Förderschulkonrektorin und stellvertretende
Schulleiterin eingeführt. Claudia Meier wurde 1973
in
Emlichheim geboren und nach ihrem Studium in Köln zur
Förderschullehrerin ernannt. Von der Förderschule für
Lernhilfe in Sögel kam sie im August 2007 zur Vechtetalschule,
wo sie gleich das Amt ihres Vorgängers Jörn
Eggers übernahm. Regierungsschuldirektor Udo
Tiemann
dankt ihm, der sich aus fämiliären Gründen nach sieben
Jahren als 1. Konrektor entbinden ließ, für seine Arbeit
zum Wohle der Schule und der Schüler.
Die
Vechtetalschule besuchen 221
Schüler in 29 Klassen im
Ganztagsbetrieb und drei großen Außenstellen mit rund 100
festen Mitarbeitern (GN, 23.2.2008).
Der
Förderverein übergibt der Vechtetalschule einen neuen Kleinbus, der mit
Rampen und vier zusätzlichen
Rollstuhlplätzen
ausgestattet ist und seinen mittlerweile 13 Jahre alten Vorgänger
ersetzt. Schulleiterin Hildegard
Roosen dankt dem Förderverein für das Geschenk. Der
Schulbus soll für den Besuch außerschulischer Orte genutzt
werden (GN, 15.4., und GW, 21.5.2008)
Ziel eines Forschungsprojektes "Mobilität
auf ganzer Linie" (MogLi) ist es, geistig- und
körperbehinderte
Menschen in den öffentlichen Personennahverkehr zu integrieren. Im
Rahmem dieses Progektes suchten zwei Professorinnen von den
Universitäten Gießen und Dortmund seit eineinhalb Jahren
nach Wegen, um Schüler der Vechtetalschule auf die Teilnahme am
Busverkehr vorzubereiten. Am 16. April 2009 werden die ersten
Vechtetalschüler mit dem Linienbus zur Schule fahren. Nach den
Sommerferien kommen 44 weitere Schüler hinzu. Im Mittelpunkt
standen realistische Übungen im Straßenverkehr und die
Erstellung eines Schulwegeplanes für jeden Schüler. Das
Forschungsprojekt läuft noch bis zum Sommer 2010 (GN, 16.12.2008).
2009
- Schulleiterin Hildegard
Roosen wird Ende Januar
2009 nach fast 20 Jahren an der
Vechtetalschule in den
Ruhestand versetzt. Festredner würdigen die beliebte Rektorin als
eine vorbildliche Schulmanagerin und Pädagogin, die die
Förderschule für geistige Entwicklung mit viel Engagement und
großer Kompetenz aufgebaut und ihren herausragenden Stellenwert
und Ruf in der Grafschafter Schullendschaft begründet und
entwickelt habe.
Regierungsschuldirektor Udo
Tiemann verabschiedete Hildegard
Roosen,
die 1943 in Bentheim geboren wurde und auch viele Jahre als
Konrektorin der Sonderschule Neuenhaus tätig war, mit den Worten:
" Sie haben
die Entwicklung der Förderschule Vechtetalschule, deren erste und
bisher einzige Schulleiterin sie sind, von den ersten Anfängen an
als die für die Errichtung zuständige Planungsleiterin bis
heute gesteuert und entscheidend geprägt. Die Geschichte und
Entwicklung der Schule ist und bleibt mit Ihrer Arbeit, Ihrem Namen und
Ihrem Wirken untrennbar eng verbunden". Roosen sei zu einer
"Institution" geworden, die vorbildlich für das
Kollegium, verlässlich für alle Schulpartner und mit mentaler
Stärke die Schule 1989 aus dem "Nichts" heraus zur
größten Schule im Dezernat 2 der Außenstelle Nordhorn
mit entwickelt habe. Heute besuchen 225 Schüler die Schule im
Primar- und Sekundarbereich I und II. 29 Klassen arbeiten im
Ganztagsbetrieb. Es gibt drei große Außenstellen in
Gildehaus, Uelsen/ Neuenhaus und Emlichheim sowie vielfältige
Vernetzungen mit anderen Schulen durch Integrations- und
Kooperationsklassen. Zudem wurde ein Mobiler Dienst für den
Landkreis aufgebaut. Von den 110 festen Mitarbeitern sind die
Hälfte Lehrkräfte.
Landrat Friedrich Kethorn
würdigte Hildegard
Roosen als eine strategisch ortientierte Persönlichkeit und
Pädagogin, die die Vechtetalschule mit unermüdlichem
Engagement und Charme aus dem Schattendasein einer
Tagesbildungsstätte für Menschen mit Behinderung
herausgeführt und mit viel Kompetenz, Motivation, Energie und
Ideenreichtum zu einer allgemein bildenden Schule mit ganz eigenem
Profil gemacht habe. Unter ihrer Leitung seien bestehende
Benachteiligungen für Behinderte nachhaltig mit ab- und
Chancengleichheit aufgebaut worden. Roosen werde dem Kreis auch
als Pensiönärin noch mit dem Forschungsprojekt "MogLi -
barrierefreier Schülerverkehr" zur Seite stehen. Nach den Worten
der Konrektorin Claudia Meier
habe Roosens
pädagogische Leistung darin bestanden, die Schüler auf das
Leben vorzubereiten, die Schule dem Leben zu öffnen und das Leben
von draußen herein zu lassen. (GN, 31.1.2009)
Nachfolgerin von Frau Hildegard Roosen als Förderschulrektorin wird
Frau Ursula
Hertramps-Müller. Nach ihrer Tätigkeit als Leiterin
der Förderschule Emsbüren war sie in den Schulaufsichtsdienst
nach Meppen abgeordnet und von dort aus im 1. Halbjahr des Schuljahres
2008/09 kommissarisch für den Bereich Nordhorn/Obergrafschaft
zuständig.
"Judentum
zum Anfassen"
Im Rahmen eines Projektes mit
der
jüdischen Gemeinde Osnabrück "Judentum
begreifen" erleben Schüler aus den 9. und 10. Klassen
"Judentum zum Anfassen". Die Projektleiter legen sehr viel Wert auf die
praktische Vermittlung und haben gleich mehrere typische
Gegenstände des jüdischen Lebens mitgebracht, wodurch den
Kindern die Inhalte besser in Erinnerung haften bleiben als die
bloße Erzählung. So wird bei dem Projekt das Judentum, das
die Gesamtheit aus Kultur, Geschichte, Religion und Tradition des
Volkes Israel umfasst, auch durch Tänze, Musik, Malen und Basteln
oder über Filme vermittelt. Für die Vechtetalschüler
geht es um Themen wie Symbole und Gegenstände des Judentums, um
Feste oder die hebräische Schrift. Die Durchführung des
Projektes an einer Förderschule für Geistige Entwicklung
stellt für die Projektleiter eine Premiere dar, die als gelungen
bezeichnet werden kann. (GN, 30.4.2009)
Bemühungen
des Elternrates
Die Absicht des Nds.
Kultusministeriums, einen Einstellungsstopp
und die
Entlassung befristet eingestellter Mitarbeiter vorzunehmen,,
wird durch die Bemühungen des Elternrates bei Einschaltung
verschiedener Stellen im Nds. Landtag durch den Förderverein der
Schule verhindert. (GN, 9.6., 11.6. un 15.6.2009)
Spende
für Förderverein
Der Vorsitzende des "German Business
House"
überreicht dem Förderverein der Schule einen Scheck über 9.000 Euro. Bei dem
Geld handelt es sich um den Erlös aus der amerikanischen
Versteigerung anlässlich der ersten deutsch-niederländischen
Hering-Party im Kloster Frenswegen. Der Förderverein will damit
u.a. neue Spielgeräte anschaffen. (GN, 9.7.2009)
Neue
Schulleiterin
Ursula
Hertrampf-Müller wird offiziell als Leiterin der Vechtetalschule
eingeführt.
Schulrat Udo Tiemann
überreicht ihr die Ernennungsurkunde als Rektorin und führt
aus, dass die Schule mit 230 Schülern und rund 100 Lehrern
sowie mehreren Außenstellen mit ihr eine engagierte,
innovationsbereite und sehr kompetente Pädagogin mit
organisatorischem Talent erhalten habe. Frau Hertrampf-Müller ist
seit 1979 im Niedersächsischen Schuldienst tätig. Sie war
zunächst an der Schule für Schwerhörige in Hannover,
dann am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte, an der
Schule für Sprachbehinderte in Lingen, der
Erich-Kästner-Schule in Schüttorf, als Leiterin der
Förderschule in Emsbüren und zuletzt als schulfachliche
Dezernentin der Landesschulbehörde in Meppen und Nordhorn
eingesetzt. Nach den Worten von Landrat Kethorn ist sie, die im
Februar die Nachfolge der langjährigen Schulleiterin Hildegard Roosen angetreten
hat, "die richtige Frau am richtigen Platz". (GN, 22.8.2009)
Sportabzeichentag
der Schule
Der Kreissportbund und die
Vechtetal-Schule
blicken auf ein gelungenes Sportereignis zurück. 130 Schüler
erlebten beim ersten Sportabzeichentag
der Schule einen "positiven Wettkampfcharakter" auf der
Sportanlage des Schulzentrums Deegfeld. Schon seit einem halben Jahr
wurde die Veranstaltung geplant und nun bei strahlendem Sonnenschein
erfolgreich umgesetzt. (GN, 28.8.2009)
20-ster
Geburtstag
Aus Anlass des 20-sten Geburtstags veranstaltet die
Vechtetal-Schule einen Tag der
offenen Tür. Auf dem Programm stehen viele
Aktivitäten, Besichtigungen der Räume und viele Informationen
für die Besucher. Als besonderen Höhepunkt hat der
Förderverein der Schule einen Zauberer engagiert. (GN,
28.8.2009)
Gütesiegel
„Startklar für den Beruf“
Die Schule wird mit dem Gütesiegel
„Startklar für den Beruf“ der Aktionsgemeinschaft
der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern in der Region
Weser-Ems ausgezeichnet. Mit dem Qualitätssiegel werden die
Bemühungen der Schule um einen besseren Übergang von der
Schule in den
Beruf gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von
Regierungsschuldirektor i.R. Horst
Mücke
und dem Koordinator der Gütesiegel-Aktionsgemeinschaft
Weser-Ems, Alfred
Möllers, überreicht. Dabei stellte Schulleiterin Ursula
Hertrampf-Müller heraus, dass es auch für die
Schüler einer
Förderschule durchaus eine berufliche Zukunft geben könne,
dass also
Konzepte zur Berufsorientierung gerade dort wichtig seien. Hertrampf-Müller
dankte ihrer Vorgängerin Hildegard
Roosen, die viele
der eingereichten Konzepte maßgeblich initiiert und damit
entscheidenden Anteil an der Auszeichnung der Vechtetalschule habe.
(GN,10.11., und GW, 11.11.2009)

2010 - Das
Projekt "MogLi"
Noch vor drei Jahren wurden alle 220 Schüler und
Schülerinnen der Vechtetal-Schule in Nordhorn per Taxi und
Kleinbus von zu Hause aus der ganzen Grafschaft abgeholt und nach dem
Unterricht wieder zurückgebracht. Inzwischen können 75 dieser
jungen Menschen mit Behinderung den normalen Linienbus nutzen. Das ist
das Ergebnis eines bundesweit einmaligen Forschungsprojekts „Barrierefreier Schülerverkehr“.
Unter den Beteiligten heißt das Projekt einfach „MogLi“. Das steht für „Mobilität auf ganzer Linie“.
Oder noch genauer für eine „nachhaltige Verbesserung der
Mobilität für Schüler und Schülerinnen mit
geistiger Behinderung“. Die ursprüngliche Idee, dass
Vechtetal-Schüler umsteigen auf den normalen Linienverkehr, hatte
vor sieben Jahren Dieter
Steggewentz, Mitarbeiter der Schule. Die damalige Rektorin,
Hildegard Rosen, ging mit dem Vorschlag zu Dr. Holger Kloth,
zuständiger Abteilungsleiter beim Landkreis Grafschaft Bentheim.
Zusammen versuchten sie weitere Unterstützer an Bord zu holen.
Denn so einfach, wie die Idee sich zunächst anhört, ist das
Unterfangen nicht.
Vier
Jahre hat es fast gedauert, um Wissenschaftler, Praktiker und vor
allem finanzielle Förderer unter ein gemeinsames Projektdach zu
bekommen (siehe Infokasten). „Nur mit Hartnäckigkeit ist das
gelungen“, meinte Holger
Kloth. Das bestätigte gestern während
einer Informationsveranstaltung in der Vechtetal-Schule auch Dr.
Hans-Joachim Fichtner. Er war in Vertretung des
Niedersächsischen
Kultusministers nach Nordhorn gekommen war und betonte: „Die Ziele
des Projekts sind weit übertroffen.“. Diese Ziele sind neben
einer größeren Mobilität vor allem auch ein
verstärktes Selbstbewusstsein sowie eine enorme
Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen mit Behinderung.
Von einem Erfolgsmodell sprach denn auch Landrat Friedrich Kethorn.
Wie
aufwändig und komplex das Pilotprojekt tatsächlich war,
machten acht Referenten deutlich. die aus ihrer fachlichen Sicht die
einzelnen Arbeitsschritte vorstellten. So standen am Anfang die
Analyse der verkehrlichen Voraussetzungen im Landkreis sowie die
Analyse der Ausgangslage der am Projekt beteiligten Menschen. Da
wurden unter anderem Barrieren auf den Schulwegen der Schüler,
die Verständlichkeit der Haltestellenfahrpläne, die
Beschilderungen und das Verkehrsangebot sowie die Unterrichtszeiten
unter die Lupe genommen. Und vieles musste anschließend
geändert und verbessert werden.
Für
die Schüler und Schülerinnen haben Wissenschaftler und
Pädagogen spezielles Unterrichtsmaterial entwickelt und getestet
sowie Unterrichtsinhalte für das Mobilitätstraining
ausgearbeitet. Nach umfassenden Training im Schonraum Schule und
später in der Wirklichkeit konnte den Schülern ein
Busdiplom ausgehändigt werden. „Wir sind stolz auf euch“,
kommentierte Schulleiterin Ursula
Hertrampf-Müller den Erfolg
der jungen Leute.
Nicht
zuletzt galt es, die Eltern zu überzeugen. „Da haben die
Ängste am Anfang überwogen“, räumte Elternsprecherin Silke
Zander-Egbers ein. Dass ein großer Teil der Ängste
abgebaut werden konnte, liegt auch an einem umfassenden
Störfallmanagement. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein
spezielles Handy mit GPS-Sender für jeden Schüler.
Natürlich
möchte die Schule das Projekt fortführen. Doch das kostet
Geld. So ist nicht sicher, ob die Reisebegleiter, die derzeit noch in
zwei Buslinien eingesetzt sind, weiter beschäftigt werden
können. Alle Beteiligten hoffen zudem auf Nachahmer in anderen
Regionen. Vor allem die Erfahrungen mit dem Spezialhandy stoßen
nach Angaben von Holger Kloth
bereits auf überregionales
Interesse, zumal das Ortungsystem auch eingesetzt werden könnte
für blinde oder demente Menschen.
Info-Kasten
Sieben
Partner waren an dem Modellprojekt beteiligt - vorrangig der
Landkreis und die Vechtetal-Schule, die Justus-Liebich-Universität
Gießen (Professur für Geistigbehindertenpädagogik),
die Technische Universität München (Lehrstuhl für
Verkehrstechnik) sowie die Technische Universität Dortmund
(Lehrstuhl für Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger
Behinderung) Asoziierte Partner waren dieLandesverkehrswacht und die
Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim.
Gefördert wurde
das rund 680.000 Euro teure Projekt hauptsächlich vom
Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie.Unterstützung
gab es auch vom Niedersächsischen Kultusministerium und dem
Landkreis Grafschaft Bentheim.
Quelle:
GN, 9.11.2010 (siehe auch Homepage
unter Mogli
mit Filmvorführung und Übersichten)
Projekt KLASSE!
In den
Unterricht eingeladen hat kürzlich die Klasse 8/9 der Vechtetalschule
einen Vertreter
der GN-Redaktion. Die Schüler haben an dem Projekt KLASSE!
teilgenommen und sich mehrere Wochen lang intensiv mit der
Tageszeitung beschaäftigt. In ihren Arbeitsmappen haben sie
interessante Artikel und Fotos aus den GN gesammelt. Am besten
gefallen hat ihnen die Sportberichterstattung. (GN, 14.12.2010)
 Foto: Begemann, GN
Auch Schulmöbel
können mit alten GN verschönert werden.
2011 - Kunstprojektwoche
Einmal
mit richtigen Künstlern zusammenarbeiten konnten die 217
Schüler der Vechtetalschule. Gemeinsam mit 20 regionalen
Künstlern malten, meißelten, druckten und
töpferten
die Kinder und Jugendlichen ihre ganz eigenen Kunstwerke. Mit einer Spende
von 3.000 Euro unterstützte RWE den
Förderverein der Vechtetalschule. Mit dem Betrag wurde die
Anschaffung von Materialien für die Kunstprojektwoche
der Förderschule finanziert. (GN, 24. und 28. 5.2011)
Sportabzeichen
Insgesamt 150 Schüler der
Vechtetalschule
absolvierten in Nordhorn das Sportabzeichen.
Die Teilnehmer waren mit viel Ehrgeiz dabei - und hatten sogar noch die
Kraft, ihre Mitschüler anzufeuern. (GN, 27.8.2011)
Spende für Somaliahilfe
Die Schüler der Klasse 8b haben eine Spendenaktion unter dem Motto
"
Frühling für Somalia" gestartet. dabei haben sie 520,60 Euro
für die Somaliahilfe erwirtschaftet. Im Unterricht wurden
Tütenbunt bedruckt, mit Tulpenzwiebeln gefüllt und in der
Baptisten-Gemeinde nach der Teilnahme am Gottesdienst für zwei
Euro verkauft. Der Spendenbetrag setzt sich aus dem Verkauf der
Tüten und zusätzlichen Spenden für die Hilfsaktion
zusammen. (GN, 5.10.2011)
Besuch aus Kanada
Eine sechsköpfige Delegation aus
dem kanadischen Quebec war für zwei Tagezu Gast in der
Grafschaft Bentheim, um sich vor Ort über das Projekt "Barrierefreier Schülerverkehr"
zu informieren. Bekannt ist dieses Projekt auch unter der
Abkürzung "MogLi -
Mobilität auf ganzer Linie". Auf der Weltkonferenz der
Verkehrsunternehmen, die in diesem Jahr in Dubai stattgefunden hat, wae
das Projekt MogLI vorgestellt worden und dabei auf reges
Interesse gestoßen. Dies führte zum Besuch der Vertreter der
"Societé de transporde Laval" aus Quebec. Die Gäte zeigten
sich beeindruckt von den positiven Erfahrungen, die die
Vechtetal-Schule bisher, ein Jahr nach der Beendigung des
Forschungsprojektes (siehe oben), im Alltag sammeln konnten. Hildegard Roosen, ehemalige Schulleiterin und Mitinitiatorin
des Projektes, berichtete, dass die MogLi-Schüler auch in
ihrer Freizeit viel mobiler geworden sind und insgesamt ein
verstärktes Selbstbewusstsein entwickelt haben. (GN,
13.10.und 18.10.2011)

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Links:
Extra für das MogLi-Projekt wurde das GPS-Telefon
entwickelt.
Rechts:
Großes Interesse am Projekt hat Pierre
Giard, der Leiter der kanadischen Delegation (auf dem Foto
rechts) mit Hildegard
Roosen und Holger
Kloth im Konferenzraum der Bentheimer
Eisenbahn
(Foto: J. Lüken, GN)
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Weitere
Informationen zur Vechtetalschule
in Nordhorn finden Sie im Internet:
Quellen:
-
Dr. Ernst Mawick,
Fünfzehn Jahre Lebenshilfe-Arbeit
im Landkreis Grafschaft Bentheim; In: Das Bentheimer Land, Band
93
(Jahrbuch 1979), Seite 11 und in: Das Bentheimer Land Band 108 (100
Jahr Landkreis Grafschaft Bentheim 1885 - 1985), Seite 304
-
Hildegard Roosen, Einblick in
einen Koop-Tag, Beispiele 1/1997, Seite 10
-
Artikel in der örtlichen
Presse, im Text
angegeben.
-
Informationen aus der
Homepage der Schule unter "Schulchronik" in www.
vechtetalschule.de/Neue Dateien/schulchronik.html
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