Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Aktuelles über Schulen in der Grafschaft

Praxistage 2011 an den Berufsschulen

Ein Bericht in den Grafschafter Nachrichten vom 19. April 2011:

"Von Motor-Diagnose bis Mini-Garten

350 Grafschafter Schüler erhalten Einblick bei Praxistagen der Berufsschulen

Wenn junge Menschen ihre berufliche Zukunft planen, stehen sie vor vielen Fragen. Im Berufsbildungszentrum des Landkreises dürften einige davon beantwortet worden sein.

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350 Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Realschulen waren in der Woche vor den Osterferien im Berufsbildungszentrum des Landkreises Grafschaft Bentheim zu Gast, um an den berufsorientierenden Praxistagen teilzunehmen. Die Abschlussklassen der Haupt- und Realschulen nahmen am Unterricht in den verschiedenen Ausbildungsbereichen teil. Mit dabei waren die Grund- und Hauptschule Gildehaus, die Haupt- und Realschule Neuenhaus, die Hauptschule Emlichheim, die Realschule Emlichheim, die Hauptschule Uelsen, die Sünte-Marien-Schule Wietmarschen, die Realschule Schüttorf die Wilhelm-Busch-Schule Schüttorf und die Realschule Uelsen.

Ziel der Praxistage: Berufsorientierung, Berufserkundung und Berufswahlentscheidung. Das theoretische und praktische Arbeiten an Berufsinhalten und Projekten soll dazu beitragen, dass die jungen Menschen spätestens nach Beendigung ihrer allgemein bildenden Schulzeit wissen und sicher sind, welchen Ausbildungsberuf beziehungsweise welches Berufsfeld sie anstreben.

An den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen (GBS) wurden zum Beispiel in der Fahrzeugtechnik Motordiagnosen durchgeführt, in der Elektrotechnik verschiedene Installationsschaltungen gesteckt. In der Metalltechnik stellten die Praktikanten eine Standuhr her, in der Bautechnik fertigten die Schüler eine Außenbank an, in der Holztechnik ein CD-Hängeschränkchen, in der Ernährung und Gastronomie richteten sie ein Frühstücksbüfett her, im Berufsfeld Körperpflege standen fachpraktische Arbeiten der Schwerpunkte Beauty und Wellness auf der Tagesordnung.

An den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen (HBS) bestand die Möglichkeit, die Fachbereiche Agrarwirtschaft (Floristik, Gartenbau und Landwirtschaft), Hauswirtschaft, Sozialpädagogik sowie Pflege kennen zu lernen. Auf dem Programm standen die Planung und Erstellung eines Minigartens, das Fertigen eines Frühlingskranzes, das Erstellen von Spielen zur motorischen Entwicklung, Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützungsmaßnahmen für ältere Menschen und praktisches Arbeiten „Rund um Ostern“.

In den Kaufmännischen Berufsbildenden Schulen (KBS) wurden mit Hilfe ökonomischer Unterrichtsinhalte vielseitige Kenntnisse für die Tätigkeiten des modernen kaufmännischen Handelns und Wirtschaftens vermittelt. Dabei erlangten die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen Einblicke in die erfolgreiche Vermarktung von Produkten (Marketing), in die Anwendung moderner Software im Bereich der Informations- und Kommunikationstechniken und in die praktische Umsetzung der Unterrichtsinhalte in den Wirtschaft-live-Projekten (Travel-X, do-IT, shop4u, PrintStar).

Um die Berufswahl zu erleichtern wurden den Schülerinnen und Schülern außerdem Inhalte und Kompetenzen ausgewählter Ausbildungsberufe wie etwa Einzelhandel, Lagerlogistik, Großhandel und Büroberufe veranschaulicht.

Zuvor bereits hatten Förderschüler eigene Praxistage bei den GBS und HBS erlebt. Die Tage dienten zur Berufsorientierung, aber auch zum Abbau von Schwellenängsten vor der neuen Schule, die die meisten Förderschüler nach den Sommerferien erwartet.