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Kirchschule Schüttorf -
Evangelische
Volksschule -
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1608
- Nachdem das vorhandene
Schulgebäude der Lateinschule durch eine Feuersbrunst am 3.
November 1608 vernichtet wurde, wird eine neue Schule "bei der
großen Kirche" errichtet. Ein Raum ist für die
Lateinschule,
zwei Räume sind für zwei einklassige "Deutschschulen"
bestimmt. Aufgabe dieser Deutschschulen ist die Vermittlung von
Elementarwissen und die Unterweisung in der christlichen Lehre. Der
damalige Pastor, Johannes
Holstein,
lässt vorn im Giebel einen Gedenkstein anbringen,
der zur Erinnerung noch im Vorraum der jetzigen Schule eingebaut ist.
Er trägt folgende eingemeißelte Inschrift:
"STRUCTA
PIIS SYNAGOGA
- DICATA IEHOVAE - URBIS UBI CENTUM VULCANUS - TECTA
VORASSET -
QVARE NATE DEI SERVA URBEM - GYMNASIUMQE - CRESCAT UT
INDE TIBI SANCTORUM - MAGNUS ACERVUS
Ao
1608 Jo: Ho: PAST."
Sinngemäß
übersetzt lautet die Inschrift:
"Gebaut für fromme
Studien ist diese Schule, Jehova geweiht, in
der
Stadt, wo eine Feuersbrunst hundert Dächer verschlungen. Daher,
Sohn Gottes, bewahre Stadt und Gymnasium, damit von dort Dir erwachse
eine große Schar heiliger Leute."
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1781
- Lehrer
und Konrektor an der "Deutschen
Schule" von
1781 - 1824 ist Arnold
Wilhelm Nordbeck. In
seinem Nebenamt als Stadtsekretär errechnet er für die
Einquartierung von englischen Truppen, die im Kampf gegen die Franzosen
standen, folgende Ausgaben:
1. ........
2. für Wiederinstandsetzung der vier
Stadtschulen
21. Rthl.
3. für Wiederinstandsetzung des
Stadtschulhauses
28 Rthl.
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1823
- In
der Heimatbeilage der
Grafschafter Nachrichten, "Der Grafschafter" vom Juli 2005
veröffentlicht Rainer
Harmsen einen Bericht über die Lehrerfamilie Mülder in
Schüttorf. Im Vorspann schreibt er: "Am 23. Dezember 1823 begann eine mehr als
einhundert Jahre dauernde Ära der Lehrerfamilie Mülder in Schüttorf. An diesem Tage wurde Derk
Mülder, geboren 1800 in
Vaassen bei Deventer in den Niederlanden, zum "Zweiten Deutschlehrer"
in Schüttorf berufen. Am 17.2.1824 trat er seinen Dienst an".
Rainer
Harmsen beschreibt zunächst anschaulich die
damalige Schulsituation.
Dieser Bericht wird hier wörtlich
wiedergegeben: "Zu dieser Zeit gab es in Schüttorf eine
einklassige Rektorschule, die einige wenige Schüler zur Aufnahme
in eine höhere Lehranstalt vorbereiten sollte, sowie zwei
einklassige Volksschulen oder auch Deutschschulen, vergleichbar mit der
heutigen Grundschule. Allerdings waren alle Altersstufen in einer
Klassen vereint, was dem Unterricht wohl kaum dienlich war. Der Lehrer
der Rektorschule, meistens ein Kandidat der Theologie, war jeweils der
Rektor beider Schulen. Der dienstältere Lehrer war erster
Deutschlehrer.
Innerhalb
von vier Jahren lernten die Kinder in der Volksschule
Buchstabieren, Lesen, Schreiben, Rechnen, Singen, Katechisieren und
´sonstiges, was der Jugend nützlich und förderlich und
dem Lehrer rühmlich ist`.
Viele
Kinder gingen nur zwei Jahre zur Volksschule, da sie im Haushalt
und im Sommer zur Feldarbeit gebraucht wurden. Sie hatten dann die
Möglichkeit, im Winter die Abendschule von 18 bis 20 Uhr zu
besuchen.
Den
Eltern blieb es freigestellt, in welche Klasse sie ihre Kinder
schickten. Je nach Gefallen am Lehrer und dessen Unterrichtsmethoden
gingen sie mal zum einen, mal zum anderen Lehrer. Das Schulgeld,
welches die Eltern zu entrichten hatten, wurde anteilmäßig
auf die beiden Lehrer verteilt; wer also viele Schüler hatte,
bekam einen höheren Lohn. Hinzu kam für jeden Lehrer eine
Dienstwohnung und freie Nutzung der Schulländereien. Die
Deutschlehrer waren gleichzeitig auch Organisten in der Kirche."
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1824
- Das
baufällig gewordene Schulgebäude
an der Kirche wird abgebrochen. Es wird eine
dreiklassige Schule errichtet, die 1872 um einen vierten Klassenraum
erweitert wird. (nach anderen Angaben: 1824 sofort vier Klassen).
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1845
- Der städtische Schulplan
sieht nun im Gegensatz zu früher eine zweiklassige Volksschule mit
altergerechter Aufteilung vor. Deren 1. Lehrer wird Derk Mülder.
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1866
- Schon
zu Beginn des 19.
Jahrhunderts hatte sich herausgestellt, dass die Volksschule die an sie
gestellten Erwartungen nicht gerecht wurde. Gründe
hierfür
waren auch die Lehrer, die mehr oder weniger Gelegenheitsarbeiter
waren, deren Ansehen und Einkommen gering war, und die eher nur
handwerklich oder gar nicht ausgebildet waren. Deshalb werden nach 1866
nur noch Lehrer angestellt, die ihre Ausbildung in einem Königlich
Preußischen Seminar absolviert haben.
Der
erste so ausgebildete Lehrer in Schüttorf ist Wilhelm Georg Mülder,
ein Sohn von Derk Mülder,
der das Seminar in Aurich besucht hatte und ab 1867 als 3. Lehrer an
der ev. ref. Volksschule tätig ist. "Durch ihn kam
ein neuer Geist in das veraltete Schulwesen" (Berge, Schüttorfer
Sagen und Geschichten, 1950).
Für
Derk Mülder,
der schon 67 Jahre alt ist, ist die Besetzung der 3. Lehrerstelle eine
erhebliche Entlastung. Er muss weiter arbeiten, um seine Familie
zu ernähren und das Studium seiner Söhne zu finanzieren, da
es noch keine Alterspension für Lehrer gibt. Erst zum 50sten
Dienstjubiläum, im Jahre 1873, erhält er eine
Gehaltserhöhung bis zum Dienstende (nach: Harmsen).
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1878
- Im
Jahre 1878 macht sich die ev.
ref. Schule als konfessionelle Schule
selbstständig. Die ev. ref.
Gemeinde wählt einen Schulvorstand unter Leitung des 1. Pfarrers,
in dem neben der Stadtverwaltung auch einige Bürger vertreten
sind. Dieser Schulvorstand erhebt statt des bis dahin geltenden
Schulgeldes eine Schulsteuer, deren Höhe sich an der zu zahlenden
Einkommensteuer orientiert. Dadurch ist es allen Einwohnern
möglich, ohne Rücksicht auf ihr Einkommen, die Kinder einer
Elementarbildung unterziehen zu lassen (nach: Thiesmeyer/ Schrader).
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1879
- Ostern
1879 wird eine 4.
Lehrerstelle besetzt, was vorher aus finanziellen Gründen
nicht
möglich war. Zwei Jahre später ist Derk Mülder aus
gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, Unterricht
zu halten. Er stirbt nach einer Dienstzeit von 57 Jahren im Alter von
81 Jahren am 24.2.1881. Wilhelm
Georg
Mülder wird zum Hauptlehrer ernannt.
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1890
- Gegen
Ende des 19. Jahrhunderts
erweist sich die vierklassige Schule als zu klein, da durch die Entwicklung der
Textilindustrie die Einwohnerzahl Schüttorfs stark
ansteigt und die Schülerzahl entsprechend schnell zunimmt. So
steigt die Einwohnerzahl Schüttorfs von 1.692 im Jahre 1871 auf
3.371 im Jahre 1890 und auf 4.110 im Jahre 1900. Auf Initiative des
Schulleiters Mülder
wird
an der Schevestraße ein zweites zweiklassiges
Schulgebäude errichtet. Das Grundstück kostet 3.450 Mark, der
Bau 13.400 Mark. Während des Baus findet der Unterricht im
Rathaussaal statt, wo sonst Tanzveranstaltungen stattfinden.
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1891
- An
den "Schevebau" werden zwei
weitere Klassenräume angebaut. Die Kosten betragen 9.925
Mark.
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1898
- Der "Schevebau" wird mit vier
Klassen zu einem achtklassigen
Schulbau aufgestockt. Der Bau kostet
12.518 Mark.
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1899
- Das vierklassige
Schulgebäude aus dem Jahre 1824 an der Kirche wird abgerissen. Es
wird ein achtklassiges
Schulgebäude errichtet. Das Bild zeigt
dieses Schulgebäude an der Kirche im Jahre 1900.

Somit
besitzt
Schüttorf eine achtklassige Schule an der Kirchgasse
und eine weitere achtklassige Schule an der Schevestraße. Dadurch
wird der wirtschaftliche Aufschwung Schüttorfs schon zu Beginn des
20. Jahrhunderts deutlich.

Das Bild zeigt die Scheweschule nach einer Zeichnung von Bernd Andreas
Knoop.
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1907
- Der
Schulleiter Wilhelm Georg
Mülder
tritt nach 40-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. In seiner
Dienstzeit erfolgte der Ausbau der Volksschule von vier auf vierzehn
Klassen. 1889 gründete er den Turnverein Schüttorf. Sein Nachfolger ist sein
Sohn Diedrich
Mülder. Er hatte vorher auch in der Mittelschule Bentheim
unterrichtet Er stirbt 1923 im Alter von 55 Jahren.
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1923
- Nachfolger
von Rektor Diedrich
Mülder als
Schulleiter der Volksschule Schüttorf wird Rektor Wilhelm Berge, der schon ab
1891 an der Schule tätig war. Er bemüht sich sehr um die
Heimatgeschichte des Ortes
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1928
- Nachdem
ab 1920 der
Lindemannsche
Saal als Turnhalle benutzt wurde, wird 1928/29 eine städtische
Turnhalle gebaut.
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1930
- Das
Bild zeigt die Kinder,
die im April 1930 in die Schüttorfer
Volksschule eingeschult
wurden. Es ist aus den GN vom 7.4.2005 entnommen und wurde von Ulrich Körner
zur Verfügung gestellt. Er schreibt
hierzu:
"Vor exakt 75 Jahren, Anfang April 1930 ist die heutige alte Ansicht
entstanden. Der Jahrgang 1924 wurde damals in die Volksschule an der
Schewestraße (heute Realschule) in Schüttorf eingeschult.
Erwartungsvoll und gespannt schauen die 53 Jungen und Mädchen
(eine Klasse!) in die Kamera. Lehrerin der Klasse war damals Frau Helmich."
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1932
- Rektor Wilhelm Berge
tritt nach
43jähriger Tätigkeit als Lehrer und
Schulleiter in den Ruhestand.
Sein Nachfolger ist nicht bekannt.
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1933
- Das Schulgebäude an der
Schevestraße wird 1933/34 umgebaut und erhält eine
Zentralheizung.
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1934
- Der
Lehrer Ludwig Mülder
, ein
weiterer Sohn von Wilhelm
Georg Mülder, tritt
nach 38jähriger Tätigkeit an der Volksschule Schüttorf
von 1896 bis 1934 in den Ruhestand.
Er war auch Leiter der
städtischen Berufsschule. Für diese Tätigkeit wurde ihm
z.B. 1913 ein zusätzliches jährliches Gehalt von 300 Mark
gezahlt. Mit seiner Pensionierung endet eine 111 Jahre dauernde
Ära der Lehrerfamilie Mülder
in Schüttorf.
Von
Mitte Dezember 1934 bis zum 25. Februar 1935 wird die Schule wegen
hartnäckiger Diphterie und Grippe
geschlossen. Es finden
Winterhilfssammlungen (Kartoffeln, Brennmaterial) durch
Schulkinder statt.
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1935
- Anlässlich
der Saarabstimmung
findet eine Schulfeier statt. In drei Klassenräumen
wird eine Radioanlage mit Lautsprechern
eingebaut. Es herrscht Freude über die Anlage des städtischen
Freibades,
wo ein Schwimmfest stattfindet. "Besonderen Anklang findet auch das
Kleiderschwimmen der Schulkinder, von denen viele beim Entkleiden im
Wasser eine bewundernswerte Fertigkeit an den Tag legen" (nach: Beyrau). Am 1. Mai 1935 besuchen 687 Schüler in 14
Klassen die Schule. Sie
werden von 13 Lehrern unterrichtet.
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1937
- Zu
heftigen Auseinandersetzungen
kommt es im April 1937, als der Rektor der Kirchschule und zwei weitere
Lehrer aus der Kirche ausgetreten waren. Lehrer Johann Bergmann, der sich
an einer Protestversammlung der Kirche gegen diese Austritte beteiligt
und damit angeblich "an einer staatsfeindlichen Demonstration"
teilgenommen hat, wird aus Schüttorf ausgewiesen und nach
Zwangspensionierung später an der Haupt- und Mittelschule
Lengerich beschäftigt. Als Wiedergutmachung wird er ab 1.9.1945
nach Schüttorf zurückberufen, wo er zum kommissarischen
Rektor ernannt und später auch als solcher bestätigt wird
(nach Thiesmeyer/Schrader,
a.a.O., Seite 278).
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1938
- Die
beiden Konfessionsschulen
werden zu einer Gemeinschaftsschule
zusammengelegt. Die
Schülerzahl steigt auf 793 in 16 Klassen mit 16 Lehrern.
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1939
- Da
viele Lehrer zum Kriegsdienst
eingezogen sind, unterrichten nur noch 9 Lehrer die 16 Klassen.
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1946
- Die Gemeinschaftsschule
wird
nach einer Abstimmung unter der Elternschaft aufgelöst; es werden
wieder ab 9. September 1946 eine
evangelische und eine katholische Bekenntnisschule eingerichtet. In der
Ev. Volksschule verbleiben 750 Schüler in 16 Klassen und 9 Lehrer.
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1950
- Die Schülerzahl
steigt in
den ersten Nachkriegsjahren stetig an und erreicht 1950 mit 911
Schülern in 20 Klassen ihren höchsten Stand. Die Schüler
werden nur von 16 Lehrern unterrichtet, was aus heutiger Sicht kaum
vorstellbar erscheint. Bis 1955 geht die Schülerzahl auf 538
zurück und steigt bis 1961 auf 662 an.

Dieses
Bild stammt aus dem Jahre 1952 nach dem Umbau der Schule. Im
Mitteltrakt ist vorn ein "Großer Eingang" vorhanden,
darüber das Rektorzimmer von Herrn Rektor Bergmann.
Hinten im Mitteltrakt befinden sich die Toiletten.
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1957
- Herr
Rektor Bergmann tritt
in
den Ruhestand und unterrichtet
wegen des Lehrerfehls mit halber
Stundenzahl weiter. Sein Nachfolger
als Schulleiter wird am 1. April
1957 Herr Rektor Werner
Beyrau.
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1960
- Bereits 1935 war der Bau
eines weiteren achtklassigen Gebäudes geplant worden. Diese
Pläne konnten jedoch aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt
werden. Als dann das 9. Schuljahr eingeführt werden soll, reichen
die vorhandenen Kapazitäten endgültig nicht mehr aus.
An
der
H.-Schlikker-Straße wird ein weiteres
Schulgebäude
errichtet. Die Einweihung findet am 10.6.1960 statt. Mit den
Bauarbeiten wird am 3.11.1958 begonnen. Bei der Herrichtung des
Baugrundstücks treten wegen der niedrigen Lage des
Grundstückes erhebliche Schwierigkeiten auf (GN,
10.6.1960). Das Bild
zeigt den Klassentrakt der neuen Schule an der
H.-Schlikker-Straße (Fensterfront nach
Westen) im Jahre 1960.

Zusammen
mit dem
Schulgebäude an der Kirche hat die Schule jetzt
17 Klassenräume, dazu 1 Werkraum, 1 Nadelarbeitsraum, 1 Musikraum
und 1 Schulküche, außerdem Verwaltungsräume. Die
Gebäude an der Schevestraße werden ab Frühjahr 1960 von
der Mittelschule genutzt. Am 15.5.1960 besuchen die
Schule 642 Schüler in 18 Klassen, die
von 14 Lehrkräften unterrichtet werden.
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1962
- Das 9. Schuljahr wird
eingeführt. Von den 70 Kindern in 3 Klassen kommen 48 Schüler
aus der eigenen Schule und die übrigen 22 Schüler aus den
Schulen Quendorf, Neerlage, Wengsel, Samern, Suddendorf und Ohne.
Rektor
Beyrau
berichtet in einer Elternratsversammlung über die
ständig steigenden
Schülerzahlen. Im Jahre 1956 wurden in der
Ev. Schule 535 Schüler gezählt, vor Einführung des 9.
Schuljahres im Jahre 1961 waren es 662. 1962 sind es nach
Einführung des 9. Schuljahres 728. Das entspricht einer Steigerung
von 37 %.
Trotz
des gerade fertiggestellten Neubaus ergeben sich bald wieder Schulraumprobleme
in der Stadt. In den 60er Jahren treten die
geburtenstärkeren Jahrgänge in die Schule ein. Zugleich
werden in den Dorfschulen die Oberstufen aufgelöst und die
Schüler nach Schüttorf umgeschult. Das städtische
Jugendheim und das ehemalige Altersheim an der Salzbergener
Straße werden provisorisch als Schulgebäude genutzt.
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1963
- Erstmals
geleiten Schülerlotsen
an besonders gefährdeten
Straßenübergängen am Marktplatz bei der Sparkasse und
in der Steinstraße beim Kaufhaus Rost die Schüler über
die verkehrsreichen Straßen (GN, September 1963).
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1964
- Nach
Verabschiedung des bisherigen
Konrektors Myrczek
wird die Stelle des Konrektors erstmalig
in der Geschichte Schüttorfs mit einer Frau besetzt: Frau Frieda
Müller wird am 5. November 1964 in ihr Amt eingeführt
(GN,
6.11.196 und GT, 7.11.1964).
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1967
- Die
Ev. Volksschule wird als
erste Schule im damaligen Regierungsbezirk Osnabrück in zwei getrennte Schulsysteme
für Schüler des evangelischen
Bekenntnisses getrennt, in eine Ev. Volksschule für die Klassen 1
- 4 und in eine Ev. Volksschule für die Klassen 5 - 9, die dann ab
1974 Hauptschule Schüttorf heißt (GN, 17.6.1987). Zur
Geschichte der Hauptschule
Schüttorf siehe F12.
In diesem Bericht wird weiter auf die geschichtliche Entwicklung der
Ev.
Grundschule eingegangen. Leiterin der Ev. Grundschule wird Frau Frieda Müller, die
vorher Konrektorin der Ev. Grundschule war.
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1970
- In
der zweiten Hälfte der
sechziger Jahre steigt die Schülerzahl
in den Grundschulen stark
an. Außerdem werden die Unterstufen der Dorfschulen
aufgelöst und nach Schüttorf und Quendorf umgeschulz. Um die
Beschulung der Grundschüler in Schüttorf sicherstellen zu
können, erfolgt auf dem Süsteresch der Bau einer Grundschule
für Schüler aller Bekenntnisse, die den Namen Grundschule
Süsteresch führt (siehe: F11).
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1980
- Nach
der Versetzung von Frau
Rektorin Müller
in den Ruhestand wird der
vorher in Ohne tätige Schulleiter Albert Klinge ihr Nachfolger (GN,
4.11.1980). Frau Frieda
Müller stirbt am 15. Juli 2010 in Schüttorf im Alter
von 92 Jahren.
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1988
- Bereits
nach acht Jahren muss
Rektor Klinge
krankheitshalber aus dem Schuldienst
ausscheiden. Sein Nachfolger
wird Fritz-Gerd Wehrmeyer.
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2002
- Zugunsten
der Opfer der
Flutkatastrophe an der Elbe starten die Schüler eine Sponsorenaktion
für die Erich-Wustmann-Grundschule in Bad Schandau
im Kreis Pirna. Durch die Flut ist die Schule erheblich
beschädigt. Sie hat das gesamte Kellergeschoss mit Essensausgabe
und Speiseraum, Bibliothek, Wasch- und Lehrmittelraum sowie das erst
vor zwei Jahren neu eingerichtete Lehrerzimmer verloren. Die
Heizungsanlage ist defekt und alle Sportstätten in der Stadt sind
nicht mehr nutzbar. Die Kinder haben sich Sponsoren gesucht, die wie
bei der Aktion im Juni 2000 zugunsten der Opfer der
Explosionskatastrophe in Enschede bei einer Wanderung für jeden
zurückgelegten Kilometer Geld spenden. Für Bad Schandau
werden 8.427 € eingenommen (GN, 26.9.2002).
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2003
- Die
Schüler der Klasse 4a
leben und arbeiten einen Tag lang wie vor 70 Jahren im Moormuseum
Groß-Hesepe. Sie müssen nicht nur Arbeitskleidung wie
im
Jahre 1930 anziehen, sondern auch alte Namen annehmen. In Gruppen
aufgeteilt geht es an die Arbeit im Haus, im Stall und auf dem Feld.
Außerdem gibt es viele Informationen über das Leben der
Kinder im Jahre 1930. Hierüber erstellen die Kinder Berichte, die
zum Teil in den "Grafschafter Nachrichten" veröffentlicht werden
(GN, 13.11.2003).
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2004
- Die
Schüler der Klasse 3 b
folgen einer Einladung des "Kinderparlaments
Schüttorf", die sie
eine Woche zuvor form- und fristgerecht bekommen haben. Die
Tagesordnung mit 11 Punkten ist beigefügt. Während der
Sitzung im Rathaus werden u.a. folgnde Tagesordnungspunkte behandelt:
- "Was soll in unserer Straße geändert werden?
- "Was soll in der Schule geändert werden?
Zu diesem Punkt schlagen die Kinder u.a. eine Klimaanlage für
einzelne Klassen vor. Sie wollen an einem Sonnabend die
Außenanlagen der Schule mit ihren Eltern gründlich
säubern (GN,9.7.2004).
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2005
- Die
ehemalige
Kirchschul-Rektorin, Frau Frieda
Müller, erinnert bei der
Einschulungsfeier daran, dass sie
vor 50 Jahren in der Kirchschule den "Zuckertütenbaum"
eingeführt habe. Hieran wurden die Zuckertüten der Eltern
befestigt, die am Einschulungstag dann an die "I-Männeken"
verteilt wurden. Dieser Brauch hielt sich viele Jahre und wurde erst
eingestellt, als die Zahl der Einzuschulenden zu groß wurde (GN,
26.8.2005).
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2007
- Auf
Beschluss des Schulträgers zieht die Kirchschule zum
Schuljahrsbeginn 2007/08 in das Gebäude
der ehemaligen OS in der
Hermann-Schlikker-Straße um. Für die Renovierung des
Gebäudes sind
130.000 € vorgesehen.
Im Mai findet im alten Schulgebäude ein großes
Abschlussfest, die
"Kirchspielsause", statt, an der alle ehemaligen Schüler
teilnehmen
können. Ganze Generationen, vom Opa bis zum Enkel, nutzen diese
Gelegenheit. Es ist wie der Besuch in einem
außergewöhnlichen
Museum. Das über hundert Jahre alte
Schulgebäude neben dem "Schüttorfer
Riesen" mit seiner "würdigen" Eingangshalle und den
hohen
Klassenräumen
bietet den idealen Rahmen für eine Reise in die Vergangenheit. Die
besondere Aufmerksamkeit gilt dem historischen Klassenzimmer, das mit
Originalmöbeln der Schule und Requisiten aus
zahlreichen Schüttorfer
Haushalten eingerichtet ist. Viele sind sich einig, dass dieser
Klassenraum als Schulmuseum
erhalten bleiben sollte.
Die Stadt Schüttorf steht vor der Entscheidung, ob sie das
Schulgebäude
und das Grundstück verkaufen oder es einer öffentlichen
Nutzung
zuführen soll, obwohl die alte Substanz sanierungsbedürftig
ist (GN,
16.3., 18.4., 5.5. und 14.5.2007).
Mit
dem Beginn des Schuljahres 2007/08 geht in Schüttorf eine
Ära zu Ende. Mit dem Umzug der bisherigen "Kirchschüler" in
ihr neues Domizil an der Hermann-Schlikker-Straße endet eine
Schultradition, die mehrere Jahrhunderte zurückreicht: Vor
fast
400 Jahren, im Jahre 1608 richtete Pastor Holstein an der Stelle
östlich der Kirche ein dreiklassiges Schulgebäude ein. Eine
Entscheidung über die Folgenutzung des 1899 erbauten Gebäudes
steht noch aus (GN, 31.8.2007).
Mit
dem Umzug der Schüttorfer Kirchschule endet auch die Zeit des Schulmuseums in dem
Gebäude. Es wurde im Jahre 2001 vom
ehemaligen Lehrer Friedrich
Schröer in einem Kellerraum eingerichtet und ständig
erweitert. Dort fristete es jedoch nur ein Schattendasein, weil die
Brandschutzbestimmungen keine regelmäßige Öffnung
erlaubten. Es erfolgt jetzt der Umzug in das benachbarte
Bürgerhaus, wo es weiter ausgestaltet wird. Der Schüttorfer
Heimatverein wird das Schulmuseum künftig mit Unterstützung
der Stadt Schüttorf betreiben. Die Eröffnung erfolgt im
September und findet sehr viel Anklang (GN, 7.9. und 26.9.2007).
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Zucht und Ordnung:
Kirchschul-Lehrer Georg Dreesmann demonstriert den zahlreichen
Besuchern mit seiner zweiten Klasse, wie Schulunterricht in
früheren Zeiten ablief. Zu Beginn der Stunde kontrolliert er die
Sauberkeit der Hände (Foto: H. Schröer).
2008
– Als erste Schule in der Grafschaft Bentheim führt die Ev.
Grundschule Schüttorf das Projekt „Bewegte
Kinder – Schlaue Köpfe“
durch, dessen Ziel es ist, mehr Bewegung in den Unterricht zu
integrieren, um die Lernmotivation der Schüler durch
Bewegungselemente zu erhöhen. (GN, 9.4.2008)
Die
Diskussion um die Folgenutzung
des alten Gebäudes der ehemaligen Kirchschule
im Stadtzentrum konzentriert sich zunehmend auf die Übernahme
des im Besitz der Samtgemeinde befindlichen Gebäudes durch die
Stadt Schüttorf und die öffentliche Nutzung als
„Bürgerzentrum Alte Kirchschule.“ Eine Entscheidung über
die Folgenutzung bleibt allderdings noch offen. (GN, 6.9.2008)
Die
Ev. Grundschule Schüttorf feiert am 17.5.2008 ihr vierhundertjähriges
Jubiläum.
Nach dem Umzug der Schule vom Gebäude an der Kirche in ihr neues
Domizil an der Hermann
– Schlikker - Straße begeht die Schule ihr Jubiläum mit
einem ersten „Tag der offenen Tür“ in ihren neuen
Räumlichkeiten. (GN, 17.5.2008)
Am
2.11.2008 veranstalten Eltern, Lehrer und Schüler der Schule
einen großen Flohmarkt
mit dem Motto „Aus Alt mach Neu“. Sachspenden von Eltern,
Großeltern und Schüttorfer Bürgern werden in der
Schule von den Schülern und Lehrern als Flohmarktverkäufer
angeboten. Der Flohmarkt ergibt einen Gewinn von 7000 Euro, der
komplett dem Förderverein der Schule zur Verfügung gestellt
wird. (GN 29.10.2008)
2009
– Der Förderverein der Schule investiert 25000 Euro in die Ausstattung
der Schule mit rücken schonenden Drehstühlen,
die beim Projekt „Bewegte Schule“ vorgestellt worden waren. Die
Stühle unterstützen den natürlichen Bewegungsdrang der
Kinder und passen sich individuell an ihre Bewegungen und ihre
Körpergröße an. (GN, 6.2.2009)
Am
8.11.2009 findet erneut ein großer Flohmarkt
in der Schule statt, dessen Erlös wieder für den
Förderverein der Schule und damit für die weitere
Unterstützung des Projektes „Bewegte Kinder – Schlaue Köpfe“
eingesetzt werden soll. (GN, 3.11.2009)
2010
-
Folgenutzung
des ehemaligen Kirchschulgebäudes
Anlässlich
einer Bürgerbefragung
zum Thema Folgenutzung
des ehemaligen Kirchschulgebäudes spricht
sich Anfang des Jahres die Mehrheit der Befragten für den Erhalt
des alten, zentral gelegenen Gebäudes aus. Auch im Bauausschuss
der Stadt Schüttorf ergibt sich im September eine knappe
Mehrheit für den Erhalt des Gebäudes und dessen Umbau zu
einem Bürgerzentrum, das die Musikakademie, die
Samtgemeindebücherei, das Schulmuseum und den „Pluspunkt“
mit seiner Touristeninformation aufnehmen soll. Eine endgültige
Entscheidung über die Nutzung durch den Rat der Stadt steht
allerdings noch aus. (GN, 20.2.2010 ; 15.9.2010)
Sanierungsmaßnahmen
Da
die Schule vom Kultusministerium die Zusage erhalten hat, zum
Schuljahr 2010/2011 den Ganztagsbetrieb
aufnehmen zu können, wird im Sommer der westliche
Gebäudetrakt
der Schule durch eine neue Fassade, eine neue Dacheindeckung, neue
Fenster und neue Heizkörper und Zuleitungen komplett saniert.
Im Erdgeschoss werden ehemalige Klassenräume zu einem Freizeit-
und Spielraum und zu einer Mensa
mit Speisesaal, Vorrats – und Betriebsräumen sowie einer
Menüausgabe umgebaut. Da die neuen Räume künftig auch
von den Schülern der benachbarten Erich-Kästner-Schule
genutzt werden, beteiligt sich der Landkreis an den Kosten
für
den Umbau. (GN, 7.6.2010 ; 22.7.2010)
Musical
In
vier Aufführungen präsentieren Schülerinnen und
Schüler der Schule das Musical
„Die Zauberharfe“
im Theater der Obergrafschaft. (GN, 11.6.2010)
Ruhestand
des Schulleiters
Am
22.6.2010 wird der Rektor Fritz
Gerd Wehrmeyer
nach 35jähriger Dienstzeit an der Schule, davon 22 Jahre
Tätigkeit als Schulleiter,
in den Ruhestand
verabschiedet. Die Leitung der Schule liegt zunächst
kommissarisch in den Händen der Konrektorin, Frau
Inge Hansmann.
(GN, 24.6.2010)
ADAC
Fahrradwettbewerb
Zum
Schuljahresende veranstaltet der MSC Schüttorf an der Schule
einen ADAC
Fahrradwettbewerb.
Auf Grund der intensiven Vorbereitung des Wettbewerbs in den
Klassen, erzielen viele Schüler sehr gute Ergebnisse.(GN,
26.6.2010)
Tod der ehemaligen Schulleiterin
Am
15.7.2010 verstirbt
die ehemalige Schulleiterin
der ev. Grundschule, Frau
Frieda Müller.
Sie leitete die Schule vom 1.8.1967 bis zu ihrem Eintritt in den
Ruhestand am 31.7.1979. (GN, 20.7.2010)
Ganztagsschule
Mit
dem Beginn des Schuljahres 2010/2011 nimmt die ev. Grundschule
Schüttorf ihre Arbeit als Ganztagsschule
auf.
Flohmarkt
Am
31.10.2010 veranstaltet die Schule zum dritten Mal einen großen Flohmarkt,
bei dem gespendete Gegenstände zu Schnäppchenpreisen
angeboten werden. Im Rahmen des Flohmarktes präsentiert die
Schule erstmals ihre neu errichtete Mensa der Öffentlichkeit.
Mit einem Reinerlös von 7037 Euro verzeichnet der Flohmarkt ein
Rekordergebnis. Der Betrag geht an den Förderverein der Schule,
der aus den Mitteln wieder Projekte an der Schule fördert. (GN,
27.10.2010; 8.11.2010)
Einweihung
der neuen Mensa
Am
11.11.2010 feiert die Schule gemeinsam mit der Erich- Kästner-
Schule die Einweihung der neuen Mensa
mit einem offiziellen Festakt.
Hervorgehoben wird in der Feierstunde insbesondere die gute
Kooperation von Landkreis und Samtgemeinde Schüttorf
anlässlich
der Baumaßnahme. (GN, 15.11.2010)
Folgenutzung
des ehemaligen Kirchschulgebäudes als Bürgerzentrum
Am
22.11.2010 beschließt der Rat der Stadt Schüttorf ein
Konzept zur Folgenutzung
des ehemaligen Kirchschulgebäudes als Bürgerzentrum.
Im ersten Bauabschnitt soll der dreigeschossige Bau so weit umgebaut
werden, dass die Samtgemeindebücherei, das Schulmuseum, die
Musik-Akademie und der Stadtmarketingverein „Pluspunkt“ in dem
neuen Zentrum angesiedelt werden können. (GN, 24.11.2010)
Neue
Rektorin der Schule
Am
10.12.2010 wird die neue
Rektorin der Schule, Frau
Inge Hansmann,
von der für die Schule zusträndigen Dezernentin, Frau
Pophanken, in ihr
neues Amt eingeführt. Frau
Hansmann leitet
die Schule bereits seit Schuljahresbeginn. Sie ist seit 1988 an der
Schule tätig und seit 1995 Konrektorin der Schule. (GN
13.12.2010)
2011- Nutzung
des
ehemaligen Kirchschulgebäudes
In
den politischen Gremien bleibt die geplante Zukunft
des ehemaligen Kirchschulgebäudes
weiterhin ein Zankapfel. Der Sinn der Investitionen in das alte
Schulgebäude zwecks Einrichtung des vom Rat beschlossenen
Bürgerzentrums wird von Kommunalpolitikern immer wieder in Frage
gestellt. Andererseits werden der Heimatverein und das
Familienservicebüro als weitere potentielle Mitnutzer des
Gebäudes vorgeschlagen. Im Haushalt der Stadt werden allerdings
Mittel für einen ersten Bauabschnitt zur Umwandlung des
Gebäudes
bereitgestellt. (GN 11.3.2011; 1.4.2011; 28.5.2011)
Baumaßnahmen
Als
interkommunales Projekt zusammen mit dem Landkreis Grafschaft
Bentheim wird in den Sommerferien im neuen Gebäude der Ev.
Grundschule an der Hermann - Schlikker Straße für 130000
Euro die Heizkesselanlage
erneuert. Die
Anlage versorgt neben der evangelischen Grundschule auch die Erich
–Kästner – Schule in Trägerschaft des Landkreises und
das Theater der Obergrafschaft. (GN, 10.9.2011)
Wiedersehen
nach
50 Jahren
Siebzehn
ehemalige Schülerinnen und Schüler, die die Kirchschule im
Jahr 1961 nach der achten Volksschulklasse verlassen haben, feiern
ihr Jubiläum im Oktober mit einem Klassentreffen.
Bei einer Kaffeetafel, einer Stadtführung, einer
Unterrichtsstunde im Schüttorfer Schulmuseum und einem
gemeinsamen Abendessen werden viele Erinnerungen ausgetauscht und
aufgefrischt. (GN 27.10.2011)
Logo
der
evangelischen Grundschule
Nachdem
das Schulgebäude an der Hermann – Schlikker – Straße
und das Außengelände der Schule zunächst
grundschulgerecht umgebaut und umgestaltet wurden, wurde am 28.9.2011
am Eingang der Schule ein großes Schild angebracht, das in
Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur entwickelt wurde. Im Schild
enthalten sind auch die Elemente des neuen Logos der Schule, der
Kirchturm und das alte Schulgebäude. Diese Elemente machen
deutlich, dass die Zusammenarbeit der Schule mit der evangelischen
Kirche weiterhin eine große Bedeutung hat. Sie findet z.B.
anhand regelmäßiger Gottesdienste statt, die von den
Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit
Mitarbeitern der Kirchen, den Lehrern und Eltern gestaltet werden und
zu denen auch die Öffentlichkeit immer wieder eingeladen
ist. (GN – Vechteblick, 3.11.2011)

Haben Sie
Fragen an die
Schule? E-mail: gs-kirchschule@t-online.de
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Quellen:
- Werner
Beyrau, Bericht über die Geschichte
der
Schule, 1962
Da die Herrn Beyrau vorliegende Schulchronik erst mit dem Jahre 1935
beginnt und die alte Schulchronik in den Wirrnissen des 2. Weltkrieges
verlorengegangen ist, dienen Herrn Beyrau als Unterlagen über die
Zeit bis 1935 - neben persönlichen Informationen - folgende
Quellen:
1. A. Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover.
Regierungsbezirk Osnabrück, Selbstverlag der Provinzialverwaltung,
1919
2. Brüning/Specht, Die Landkreise in Niedersachsen, Reihe D Band
9:
Der Landkreis Grafschaft Bentheim, W. Dorn, Bremen, 1953
3. Jahrbücher des Heimatvereins Bentheim 1953 -62
4. H. Specht, Bentheimer Heimatbote Nr.3, 1937
5. G. Schmidt, Heimatkundliches Lesebuch Pötter, Nordhorn, 2.
Aufl. 1949
6. W. Berge, Schüttorfer Sagen und Geschichten, 1950
7. F. Scheurmann, Wappen und Siegel der Stadt Schüttorf,
Bentheimer Heimatverein Nordhorn, 1940
8. ders., Verwaltungsbericht der Stadt Schüttorf 1924 - 1942,
Druck Kröner, Schüttorf
9. ders., Das Gymnasium academicum Arnoldinum, Sonderdruck aus Jahrbuch
1958 des Heimatvereins
10. L.Edel, Von der Lateinschule oder dem städtischen Gymnasium,
Sonderdruck aus Jahrbuch 1961 des Heimatvereins
- - Hermann
Thiesmeyer, Gerhard Schrader, Aus der
Geschichte der Schüttorfer Schulen. In: 700 Jahre Stadtrechte
Schüttorf 1295 - 1995, Das Bentheimer Land, Band 134,
Seite 269
- Rainer
Harmsen,
Schüttorf, im Internet unter: www.schuettorfer-ansichten.de
- Rainer
Harmsen, Die Lehrerfamilie Mülder in Schüttorf, Der
Grafschafter Nr. 7, Juli 2005
- Artikel aus der
örtlichen Presse, im
Text angegeben
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