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Hauptschule
Schüttorf
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1967
- Die
Hauptschule Schüttorf
entsteht - zunächst als Evangelische Volksschule - durch die
Trennung der Ev. Volksschule in einen Grundschulzweig mit den Klassen 1
- 4 (siehe: F01) und einen Oberstufenzweig mit
den Klassen 5 - 9. Die Schulleitung der neuen Ev. Volksschule
übernimmt Rektor Beyrau,
der bisher die ganze Schule leitete. Der Unterricht findet in dem
Schulgebäude an der Herrmann-Schlikker-Straße statt.
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1969
- Zum
31.März 1969 tritt
Rektor Beyrau in den
Ruhestand, der am 1. April 1957 seinen Dienst in Schüttorf antrat.
Sein Nachfolger wird der Rektor Nonno de Vries, der vorher
Schulleiter der Volksschule Hilten war. Die Ev. Volksschule wird zum
1.8.1969 in eine Volksschule für
Schüler aller Bekenntnisse umgewandelt. Die Oberstufe der Kath.
Volksschule wird aufgelöst. Die Schüler werden zur
Volksschule an der Hermann-Schlikker-Straße umgeschult. Damit ist
die Zusammenfassung der Volksschuloberstufen zu einer Mittelpunktschule
abgeschlossen (GN, 21.5.1969). Die neue Öffentliche Volksschule
besuchen in den
Schuljahrgängen 5 - 9 insgesamt 696 Schüler in 20 Klassen.
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1970
- Während
einer
SPD-Versammlung stellt Rektor de
Vries die politischen Zielsetzungen
der künftigen Schulpolitik bezogen auf die "Schüttorfer
Schulzukunft" vor, indem er drei aktuelle Akzente setzt:
- Zentralisierung der Grundschulen in Schüttorf durch
Auflösung der Dorfschulen,
- Einführung der zweijährigen Förderstufe für
alle Schultypen und Wegfall der 5. und 6. Klassen in Hauptschule,
Realschule und Gymnasium,
- Planung einer Gesamtschule in Schüttorf. (GN,
2.3.1970)
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1974
- Die
Öffentliche Volksschule
erhält den Namen Hauptschule Schüttorf.
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1979
- Die
Einführung der
Orientierungsstufe (OS) mit den Jahrgängen 5 und 6 macht den
Neubau eines weiteren Schulgebäudes erforderlich. Um die
Unterbringung der OS gibt es im Rat heftige Auseinandersetzungen.
Schließlich wird entschieden, die OS im Hauptschulgebäude an
der Hermann-Schlikker-Straße unterzubringen und für die
Hauptschule ein neues Gebäude auf dem Wietkamp hinter der
Realschule zu bauen. Jedoch reichen die Finanzmittel nicht aus, um die
neue Schule in allen Bereichen ausreichend räumlich auszustatten.
So muss z.B. der Werkbereich ausgelagert werden und wird in den alten
Busmannschen Werkstätten an der Milchstraße untergebracht.
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1988
- Nach
einer Besichtigung der
Hauptschule und der Realschule durch den Schulausschuss wird
festgestellt, dass an den Schulen akute Raumnot herrscht. Betroffen ist
der Unterricht im Fachbereich Arbeit/Wirtschaft/Technik
(Hauswirtschaft, Technik) sowie in Musik, Kunst, Textiles Gestalten und
Gestaltendes Werken. Schulrat Bentje
bezeichnet es als unhaltbar, dass bei Überschneidungen
Werkunterricht im Keller eines Tischlereilagers stattfindet. Auch die
sogenannten Werkräume im Lager der Tischlerei seien nicht
sonderlich geeignet. Zur Gesamtsituation betont der Schulrat, dass die
räumliche Ausstattung in den genannten Fächern nicht
ausreiche, "um einen zeitgemäßen Fachunterricht
gemäß den Grundsatzerlassen für die Hauptschule und die
Realschule zu erteilen", Samtgemeindedirektor Wegener weist darauf hin,
dass beim Bau der Hauptschule vor rund 15 Jahren nur "praktisch die
halbe Schule" gebaut worden sei. Den letzten Bauabschnitt habe man aus
unerfindlichen Gründen einfach weggelassen. Der
Samtgemeindedirektor kritisiert darüber hinaus die Situation im
Pavillon, in dem 4 Hauptschulklassen untergebracht sind. Er sei
schlicht abgängig. Bei längeren Kälteperioden könne
dort die notwendige Raumtemperatur nicht erreicht werden, die Kinder
müssten in Mänteln unterrichtet werden (GN, 4.6.1988).
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1992
- Auch
der Elternrat der
Hauptschule sieht die seit über 10 Jahren herrschende Raumnot an
der Hauptschule für die Zukunft als untragbar an. Der 20 Jahre
alte Pavillon sei inzwischen völlig abgängig. Deshalb
müssen zeitgleich mit dem Fachklassentrakt auch ein
zusätzlicher Klassenraum und kleinere Gruppenräume gebaut
werden (GN, 16.5.1992).
Der
Schulausschuss beschließt, die Hauptschule um einen
Klassenraum, mehrere Fach- und Verwaltungsräume und eine Aula zu
erweitern. Die Baukosten für das seit Jahren geplante Projekt
belaufen sich voraussichtlich auf 6 Mill. DM (GN, 4.9.1992).
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1993
- In
einem Gespräch mit dem
Nds. Kultusminister Prof. Rolf
Wernstedt äußert Rektor Nonno de Vries die Sorge,
dass der Hauptschule drohe, eine "Schule der Minderheiten" zu werden.
Während der finanzielle Spielraum für die Ausstattung der
Schulen und die Versorgung mit Lehrern immer geringer werden, wachsen
andererseits die Aufgaben und die Probleme der Schulen.
In
einer zwei Stunden langen regen Diskussion der Schüler der 9.
und 10. Klassen mit dem Kultusminister fordern sie mehr
Förderunterricht zur schnelleren Integration neuer
ausländischer Mitschüler. Weitere Themen sind die
Zensurengebung, die Gewalt in der Schule, die jedoch an der Hauptschule
Schüttorf kein Thema sei. Außerdem äußern
die Schüler Wünsche zur Verbesserung der Situation an der
eigenen Schule. Der Erlaubnis zum Rauchen in der Schule versagt der
Kultusminister jedwede Unterstützung (GN, 5.3.1993).
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1994
- Der
Elternrat der Schule beklagt
in einer Fragestunde am Ende einer Samtgemeinderatssitzung die
schlechte Unterrichtsversorgung der Schule. Bedarf bestehe in den
Fächern Englisch, Physik, Chemie, Technik und Religion. Es fehlen
mindestens zwei Lehrkräfte. Das Schulaufsichtsamt will den Ausfall
durch Abordnungen mildern. Die Einstellung von Lehrkräften sei
frühestens zum folgenden Schuljahr möglich (GN, 30.11.1994).
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1995
- Nach
Grundsteinlegung im Juni
1994 erstellt die Samtgemeinde einen Fachklassentrakt für die
Hauptschule und die Realschule und einen Erweiterungsbau für die
Hauptschule. Die Inbetriebnahme der Gebäude erfolgt Ende November
1995 mit einer Feierstunde am Vormittag und einem Schulfest am
Nachmittag. Von der ersten Antragstellung am 4.2.1971 bis zur
Vollendung der Baumaßnahmen sind nahezu 25 Jahre vergangen
(GN, 10.6. 1994 und 2.12.1995).
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1996
- Seit
Herbst 1996 gibt es in der
Grafschaft ein polizeiliches Aufklärungsprogramm über den
Drogenmißbrauch an Schulen, das auch von der Hauptschule
Schüttorf in Anspruch genommen wird. Rektor de Vries ist seitdem
für einen offenen Umgang mit diesem Tabuthemen:
"Präventivarbeit gegen Drogen an Schulen heißt, klare
Grenzen zu setzen". Mit Stillschweigen werde kein Problem gelöst
(GN, 24.2.1997).
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1998
- Nach
29 Jahren an der
Hauptschule Schüttorf tritt Rektor Nonno de Vries mit Ablauf
des Schuljahres 1997/98 in den beruflichen Ruhestand. Nach dem Studium
an der PH Osnabrück trat er 1957 in Holland, Kreis Leer in den
Schuldienst ein. 1963 wurde er Hauptlehrer an der Schule Hilten und
übernahm 1969 das Rektoramt in Schüttorf. Ab 1982 war er
Mitglied im Rat der Samtgemeinde Schüttorf und im Kreistag. Er war
von 1991 bis 1996 Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim (GN,
23.7.1998).
Nachfolger
von Herrn de Vries
wird der Lehrer Wolfgang
Lüders, der im Oktober zum Rektor ernannt und in sein Amt
eingeführt wird. Herr Lüders
wurde in Bayern geboren und
studierte in Braunschweig. Nach verschiedenen Berufstätigkeiten im
Verwaltungsbereich nach der 2. Staatsprüfung wurde er 1984 an der
Grund- und Hauptschule Gildehaus in den Schuldienst eingestellt (GN,
12.10.1998).
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2001
- Großen
Problemen sehen
sich die Hauptschule und die Erich-Kästner-Schule gegenüber:
Konflikte zwischen deutschen und ausländischen Schülern, aber
auch Zuwandererfamilien aus Russland, abweichendes Verhalten,
Schulversagen und Schulverweigerung erschweren die Durchführung
des Unterrichts. Im Rahmen eines Präventiv- und
Integrationsprojektes wird deshalb ein Sozialarbeiter eingestellt. Im
Vordergrund des Projektes stehen Maßnahmen zur Förderung der
Ich-, Sozial- und Sachkompetenz bei Kindern und Jugendlichen. In
Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern (Jugendamt,
Drogenberatung, Polizei, Eltern) sind verschiedene Maßnahmen
vorgesehen. Dazu gehört z.B. eine Unterrichtsreihe
"Konfliktlösungsstrategien", die den Schülern beibringen
sollen, Gewalt ohne Gewalt zu lösen. Themenorientierte
Unterrichtsreihen beschäftigen sich u.a. mit Sucht, Drogen und
beruflicher Orientierung (GW, 3.10.2001, auch: GN, 24.2.2004).
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2002
- Der
Schulausschuss beschließt eine Befragung der Grundschul- und
Kindergarteneltern, an welchen Ganztagsangeboten sie für ihre
Kinder ab Klasse 5 Interesse haben. Hierfür gibt es zwei Modelle:
- Nach dem Mittagessen steht auch verpflichtender Unterricht auf dem
Plan.
- Es besteht die Möglichkeit, an Arbeitsgemeinschaften
teilzunehmen, wobei der Sport sicherlich ein Schwerpunkt solcher
AG´s sein würde (GN,31.8.2002).
Von
den 835 Fragebogen, die an den Grundschulen verteilt wurden, sind
von den Eltern 672 (ca. 80 %) ausgefüllt zurückgeschickt
worden. 193 Eltern (ca. 23 %) wollen ihr Kind generell an einer
Ganztagsschule anmelden, 317 (ca. 38 %) nur dann, wenn die
Angebote am Nachmittag auf freiwilliger Basis laufen. Ähnlich
sieht das Stimmungsbild bei den Eltern der Kindergartenkinder aus (GN,
14.12.2002).
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2003
- Die
Hauptschule wendet sich
dagegen, dass sie nach Auflösung der Orientierungsstufe wieder im
Schulgebäude an der Hermann-Schlikker-Straße untergebracht
werden soll, wie die Samtgemeinde plant. Am Wietkampsweg stehe ein
Funktionstrakt mit Fachräumen zur Verfügung , die dann
aufgegeben werden müssten (GN, 8.4.2003). Auch der Elternrat der
Hauptschule spricht sich gegen einen Umzug aus (GN, 20.5.2003).
Erstmals
nehmen nach intensiver Schulung 16 Jugendliche aus der
Hauptschule, der Realschule und der Erich-Kästner-Schule ihre
Arbeit als Streitschlichter auf (GN, 28.6.2003,, auch: 23.2.2004).
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2004
- In
einer Podiumsdiskussion wird
u.a. die Stellung der Hauptschule angesprochen, die nach Ansicht der
Elternratsvorsitzenden gegenüber der anderen Schulformen
benachteiligt sei. Der Trend zu den höheren Schulen werde
verstärkt. Die Hauptschule werde zur "absoluten Restschule", wenn
nicht gegengesteuert werde. Ein Mitglied des Elternrates sieht in dem
hohen Anteil ausländischer Schüler eine der Ursachen für
die Probleme der Hauptschule. Dadurch werde viel blockiert. Die
Hauptschule brauche zudem mehr Lehrer (GN, 21.1.2004).
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2005
- Nach
längeren
Auseinandersetzungen zwischen den Parteien einigt man sich im
Schulausschuss auf einen Verbleib der Hauptschule am bisherigen
Standort und den Ausbau des Schulzentrums am Wietkamp. Bis zur
Fertigstellung der Klassenräume müssen die Hauptschüler
und ihre Lehrer zwischen dem Schulzentrum und der ehemaligen OS hin und
her wandern. Die neuen Räume sollen in 2 Bauabschnitten bis zum
Schuljahr 2006/07 fertiggestellt sein. Die Kirchschule hat danach evtl.
Interesse an einem Umzug in das ehemalige OS-Gebäude an der
Hermann-Schlikker-Straße (GN, 12.2. und 9.8.2005).
Am
13. Oktober erfolgt die Grundsteinlegung für einen Schulneubau
am Schüttorfer Wietkamp. An dem Festakt nehmen viele Gäste
teil. Auf dem ehemaligen Bolzplatz der Hauptschule wird ein
zweigeschossiger roter Klinkerbau mit acht Klassenräumem und einer
kleinen Pausenhalle erstellt. Die Räume sollen sich die
Hauptschule und die Realschule teilen. Die Kosten sollen 1,6 Mill. €
betragen. Insgesamt müssen 16 Unterrichtsräume, davon 4
Fachräume, für über 4 Mill. € geschaffen werden. Wegen
der immensen Kosten geschieht das in zwei Bauabschnitten. Wann das
zweite, bereits mitgeplante Gebäude errichtet wird, steht noch
nicht fest. Die Samtgemeinde geht davon aus, dass die Realschule
langfristig überwiegend dreizügig und die Hauptschule
überwiegend zweizügig bleiben wird. Die Schulplanungen sehen
vor, die Hauptschule komplett in den neuen Gebäuden
unterzubringen. Die damit frei werdenden Hauptschulräume soll die
Realschule dann dazu bekommen. Vorher müssen diese noch renoviert
und den geänderten schulischen Bedürfnissen angepasst werden.
Bis zum endgültigen Ausbau des Schulzentrums müssen die
ehemaligen OS-Gebäude noch von beiden Schulen als
Außenstellen genutzt werden (GN, 15.10.2005).
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2006
- Ein
Antrag der Hauptschule Schüttorf vom Februar 2004 auf Einrichtung
als Ganztagsschule wurde vom Kultusministerium nicht genehmigt. Jetzt
hat die Hauptschule den Antrag unter Verzicht auf Unterstüzung
durch Personal- und Sachmittel zum 1. August 2006 erneuert. Im Vorfeld
bietet die Schule ab Februar 2006 schon verschiedene Kurse an. An drei
Nachmittagen können die Schüler einen kleinen Imbiss zu sich
nehmen. Dabei wird der Versuch gestartet, eine "Schülerfirma"
einzurichten, die sich umfassend mit Preisanalysen, Einkauf, Verkauf,
Werbung, Hygiene, gesunde Ernährung und anderen Dingen
auseinandersetzt. Die Beköstigung wird an jedem Angebotstag von
einer anderen 9. Klasse durchgeführt.
Zu den Angeboten nach dem Mittagsimbiss gehören eine qualifizierte
Hausaufgabenunterstützung gestaffelt nach Altersstufen durch
Lehrkräfte, zusätzliche spielerische Förderangebote
für Mathematik und Deutsch und Freizeitangebote. Dazu gehören
Sport, Schauspiel mit Behinderten, Schulsanitätsdienst,
Schülerzeitung, Kunst mit Jung und Alt im Annaheim, Reiten,
Mofa-Prüfbescheinigung, Streitschlichterschulung und ein
Bewerbungscenter. Für die 16 Kurse liegen 237 Anmeldungen vor (GN,
10.2.2006).
Zu
Beginn des neuen Schuljahres ist der Neubau an
der
Schevestraße fertig gestellt. Auch die Renovierung von zehn
Klassenräumen in der bisherigen Hauptschule ist abgeschlossen.
Außerdem
sind die Außenanlagen am Schulzentrum neu gestaltet worden. Dabei
ist
der Haupteingang in den Neubau verlegt und die alte Eingangstür
versetzt worden (GN, 25.8.2006).
Mit
Beginn des neuen Schuljahres 2006/07 erhält die Hauptschule -
wie auch die Realschule - den Status als Ganztagsschule. Etwa die
Hälfte der derzeit 248 Schüler der Hauptschule nutzt
weiterhin
an mindestens einem Tag in der Woche die Möglichkeit, nachmittags
in der Schule zu lernen und die Freizeit mit anderen sinnvoll zu
gestalten. Die Lernangebote werden besonders stark genutzt, zumal die
Eltern darauf besonderen Wert legen. Eine nach Altersstufen gestaffelte
Hausaufgabenunterstützung sowie eine Förderung oder Training
in Mathematik und im Schreiben und Lesen gehören dazu. Schulleiter
Lüders freut sich über die gute Resonanz auf die
Nachmittagsangebote. Er wünscht sich jedoch zusätzliche
Lehrerstunden für die Ganztagsschule vom Land Niedersachsen, wie
es einige andere Hauptschulen in der Region bekommen (GN, 15.9.2006).
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2007
- Aus Anlass der Fertigstellung des
Neubaus veranstaltet die Hauptschule einen "Tag der offenen Tür".
Die Hauptschüler finden es schön, dass Haupt- und
Realschüler an einem Ort, aber auch schade, dass die kleineren
Schüler noch in der Außenstelle sind. Als kurzfristige
Lösung für das kommende Schuljahr sollen vier mobile
Klassenräume auf dem Gebäude des Schulzentrums aufgestellt
werden, die von Ankum umgesetzt werden. Damit kann die
Außenstelle in der ehemaligen OS für die Hauptschule
geschlossen werden (GN, 20.4., 2.5. und 21.6.2007)
2008
– Der Planungs- und Umweltausschuss der Stast Schüttorf nimmt
den Bau einer großen Sporthalle mit
Tribüne in der Nähe des Schulzentrums von Hauptschule und
Realschule in den Bebauungsplan auf. Ob und wann eine Sporthalle
gebaut werden kann, bleibt allerdings offen. (GN, 10.4.2008)
2009
– Die aus zehn Schülerinnen und Schülern bestehende Theater
-AG der
Hauptschule Schüttorf führt im Jugendzentrum „Komplex“
ihr selbst erarbeitetes Kriminalstück „TSA
– Hab acht um Mitternacht“ auf. Nach Beobachtungen der Leitung
der Theater- AG hat die Mitarbeit der Schülerinnen und
Schüler
in dieser AG positive Auswirkungen auf die Sozial- und
Selbstkompetenz der Schüler sowie auf ihr Körperbewusstsein.
(GN, 7.2.2009)
Die
Hauptschule vereinbart in einem Kooperationsvertrag
mit der Bäckerei Sundag, der Firma Busmann Holzbau, dem
Landkreis, der Stadt Schüttorf und der Wirtschaftsvereinigung
Grafschaft Bentheim eine Zusammenarbeit, die die Schüler besser
auf den Start ins Berufsleben vorbereiten soll. Zu diesem Zweck
werden im Kooperationsvertrag u. a. Schnuppertage,
Betriebsbesichtigungen, Praktika, Praxisberichte und Vorträge
als Formen der Zusammenarbeit vereinbart. (GN, 13.6.2009)
Mit
Ablauf des Schuljahres 2008/2009 werden die bisherige Konrektorin
der Hauptschule, Frau Helga Vollandt,
gemeinsm mit ihrem Ehemann Wolfgang
Vollandt nach 20jähriger
Tätigkeit an der Hauptschule Schüttorf in den Ruhestand
verabschiedet. (GN, 15.6.2009)
Für
die Hauptschule und die benachbarte Realschule wird von der
Samtgemeinde Schüttorf ein gemeinsamer Neubau
für den Ganztagsbereich
erstellt, der neben Küche und Mensa Aufenthalts- und
Spielräume
sowie ein Internetcafe enthalten soll.
Die
Räumlichkeiten können von den Schulen auch für
Veranstaltungen genutzt werden. (GN, 18.9.2009)
2009
– Seit
Herbst 2009 besitzt die Hauptschule ein eigenes kleines
Bewerbungscenter. In ihrer Freizeit halfen Schülerinnen der
Schulsozialarbeiterin Katharina
de Wiljes
die ehemalige Hausmeister- Loge zu einem kleinen Berufsinformationszentrum
umzugestalten. In dem Zentrum besteht die Möglichkeit zur
Internet- Recherche, zu Besprechungen und Beratungen aber auch, die
eigenen Fähigkeiten im Umgang mit dem Internet zu erweitern. Der
Raum steht allen Schülern im Rahmen des offenen Angebots der
Schule zur Verfügung. Auch darüber hinaus sind Termine
für
Schüler möglich. (GN, 27.11.2009)
2010
– Namensgebung
Im
März
2010 erhält die Hauptschule Schüttorf den Namen Wilhelm-
Busch- Schule.
Ausgangspunkt für die Namensgebung war die Benennung der an der
Schule vorbeiführenden Straße in „Wilhelm- Busch-
Straße“. Die Schule verspricht sich mit dem neuen Namen
eine
Entstigmatisierung sowie eine stärkere Identifikation von
Schülern und Eltern mit der Schule. Um den Schülerinnen
und Schülern den neuen Namenspatron der Schule näher zu
bringen, beschäftigt sich die Schule in einer
Projektwoche mit dem Dichter. (GN, 23.10.2010)
Kleintierställe
für das Tierheim in Wietmarschen
Am
30.4.2010 übergeben dreizehn Schüler der 10. Klasse
zwölf
selbst gebaute Kleintierställe
für das Tierheim in Wietmarschen
an die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Elisabeth
Hahn.
Die Ställe für Kaninchen, Meerschweinchen und
Katzen wurden von den Schülern in achtmonatiger Arbeit im
Werkunterricht hergestellt. (GN, 5.5.2010)
Ganztagsschule
Am
28.5.2010 feiern die Wilhelm- Busch- Schule und die Realschule
Schüttorf gemeinsam die Erweiterung beider Schulen
für
den Ganztagsbereich mit einem offiziellen Festakt.
Für einen Aufwand von 1,6 Millionen Euro wurden die Schulen
durch einen für beide Schulen gemeinsamen Gebäudetrakt um
eine 255 Quadratmeter große Mensa und weitere Funktionsräume
erweitert. Im Eingangsbereich wurde ein Schülerkiosk
eingerichtet. Am
29.5.2010 präsentieren beide Schulen die neuen Räume an
einem „Tag
der offenen Tür“
der Öffentlichkeit. (GN, 27.5.2010 ; 29.5.2010)
Computer
Im
Zusammenhang mit dem regelmäßigen Austausch ihrer Computer
spenden die Stadtwerke Schüttorf
der
Wilhelm- Busch- Schule sieben Rechner für den Computerraum der
Schule. Der Schule stehen damit nun insgesamt 22
Computerlernplätze
zur Verfügung. (GN, 14.9.2010)
2011
– Kein
Antrag
auf Einrichtung einer Oberschule
Am
3.2.2011 beschließt der Schulausschuss der Samtgemeinde
Schüttorf, dass auf Grund zu vieler offener Fragen bezogen auf
die neue Schulform für Schüttorf für das Schuljahr
2011/2012 kein
Antrag auf Einrichtung einer Oberschule gestellt
wird. Der Ausschuss entspricht damit den Wünschen der
Schulleiter der Wilhelm – Busch – Schule und der Realschule. (GN,
5.2.2011)
Neubau
einer
Sporthalle
Am
11.4.2011 diskutiert der Rat der Stadt Schüttorf heftig über
den Bau einer
Sporthalle bei
der Wilhelm – Busch – Schule und der Realschule. Stadtdirektor
Windhaus
stellt in der Sitzung klar, dass nicht mit dem erhofften Bau einer
Kreissporthalle gerechnet werden kann und die Stadt die Sporthalle
daher selbst finanzieren muss. Da im Rat Einigkeit darin besteht, die
Halle zu bauen, wird der Baubeginn für 2012 geplant. (GN,
31.3.2011; 1.4.2011; 13.4.2011)
Jugend
–
Naturschutzpreis des NABU
Die Klasse
7a
der Wilhelm – Busch – Schule und die Bio – und Schulgarten –
AG des Gymnasiums Nordhorn teilen sich den im Mai 2011 erstmals
vergebenen Kinder
_ und Jugend – Naturschutzpreis des Naturschutzbundes Grafschaft
Bentheim (NABU).
In Kooperation mit dem Tierpark Nordhorn soll der Preis künftig
jährlich vergeben werden. Die 13 Schülerinnen und
Schüler
der Klasse 7a befassten sich in einem Projekt mit der Klassenlehrerin Annelen
Möller
– Busmann mit
dem Bestand und Schutz heimischer Vogelarten im direkten Umkreis der
Schule. Zusammen mit den Eltern bauten die Schüler
Nistkästen,
für die es jeweils eine Patenschaft der Schüler gibt.
Außerdem erarbeiteten sie eine „Geocoaching Vogelroute.“
(GN, 22.2.2011; 28.5.2011)
Kunst
– und
Werkausstellung
Im
Juni und Juli 2011 stellen der Kunst
– und der Werkkurs der 8. Klasse
der Wilhelm – Busch –Schule in der Kreissparkasse Schüttorf
von ihnen gestaltete Werke
zum Thema „Bewegte Menschen“ aus.
Frei nach gezeichneten Vorlagen des amerikanischen Künstlers Keith
Haring fertigten
die
Schülerinnen und Schüler dreidimensionale Figuren aus
Drahtgeflechten und Pappmaschee. (GN, 16.6.2011)
Berufserkundungstag
Schülerinnen
und Schüler der Wilhelm – Busch – Schule sowie deren Eltern
besuchen am 15.9.2011 den von den Kommunen Bad Bentheim und
Schüttorf
zum vierten Mal organisierten Berufserkundungstag
in der Schüttorfer Vechtehalle. Dort präsentieren sich 58
Unterbehmen, Behörden, Universitäten und Institutionen mit
Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen. (GN, 10.9.2011;
17.9.2011)
Haben Sie Fragen an die Schule? E-mail: Hauptschule-Schuettorf@t-online.de
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Quellen:
- Hermann
Thiesmeyer, Gerhard Schrader, Aus der
Geschichte der Schüttorfer Schulen. In: 700 Jahre Stadtrechte
Schüttorf 1295 - 1995, Das Bentheimer Land, Band 134, Seite 269
- Rainer Harmsen,
Schüttorf, im Internet unter: www.schuettorfer-ansichten.de
- Artikel aus der
örtlichen Presse,
Fundstellen im
Text angegeben
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