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1807 - Als Gründungsjahr
der Schule wird das Jahr
1807, nach anderen Angaben 1808, angegeben. Das Gebäude wird von
dem Zimmermann Jan Elbert
gebaut, wie die Inschrift auf einem Stein an
dem Gebäude noch 1875 ausweist. Eine größere Stube
dient als Klassenraum für alle Schüler. Ob die Kinder vor der
Gründung der ersten Schule überhaupt
eine Schule besuchten, ist unbekannt. Nach Aussagen des Lehrers Theodor Eng in seinem
"Dorfbuch der Gemeinde Itterbeck" stand die erste Schule, die in
Itterbeck gebaut wurde, der alten Schule (heute Kinderspielkreis)
gegenüber vor dem Beckmannschen Haus. Bis zu ihrem Abbruch im
Jahre 1875 hat sie dem Unterricht gedient; in jenem Jahr wird sie nach
Fertigstellung der neuen abgerissen, und von der Gemeinde auf dem
Heuböld, zwischen Kreyenveld und der Mühle wieder aufgebaut
(also an der Wilsumer Straße). Dort diente sie als
Gemeindeschmiede. ... Später ist das Gebäude von Lucas gekauft worden und
das Material zum Aufbau des Kreyenveldschen Hauses verwendet worden.
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1850 - In Itterbeck ist
ein Lehrer Hölter
tätig. Im Winter ist Unterricht morgens
von 9 - 12 Uhr und
nachmittags von 1/2 2 - 4 Uhr. Im Sommer besuchen die
größeren Kinder die Schule von 1/2 7 - 9
Uhr, die Kleinen von 9 - 12 Uhr.
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1860 - In der Schule
unterrichtet Gert Beckmann,
der
vom Hof Kl. Beckmann
in Itterbeck stammt. In der Gemeinde
arbeitet er als Schriftführer bei der Markenverteilung mit. Ihm
steht zur Nutznießung ein Stück Ackerland, etwa 2 Morgen
groß, und eine Wiese von 1 ha zur Verfügung.
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1870 - Die alte Schule
entspricht schon lange nicht
mehr den Anforderungen. Im Gemeinderat beginnt man, über einen Schulneubau
zu sprechen.
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1875 - Das neue Schulhaus
kann bezogen werden. Es
besteht nur aus einem Raum. Eine Tür in der Mitte der Ostwand
führt sofort in den Klassenraum. Mäntel und Mützen
müssen die Kinder ins Schulzimmer mitnehmen. Die 4 Fenster des
Klassenraumes zeigen nach Osten. Die alte Schule wird - wie schon
erwähnt - abgerissen und an
anderer Stelle wieder aufgebaut. Dort dient sie als Gemeindeschmiede.
Ein halbes Jahr nach Fertigstellung der Schule
stirbt der
Lehrer Gert
Beckmann nach 3-tägiger Krankheit an Lungenentzündung.
Sein
Nachfolger wird der Lehrer Schieving, der dann von
1875 bis 1889
in Itterbeck tätig ist.
Quelle:
J. Hemmeke
Das Bild zeigt
die Schüler von Lehrer Schievink
(Jahr
unbekannt).
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1877 - Die erste Lehrerwohnung
wird etwas später
als das Schulgebäude im Jahre 1877 errichtet und von Lehrer Schievink
bezogen. Er und sein Nachfolger, Lehrer Riesenbeck, der 29 Jahre
von
1891
bis 1920 - von der Schule Egge kommend - führen neben ihren Amt
als
Lehrer auch noch eine kleine Landwirtschaft, halten ein bis zwei
Kühe
und ziehen mit den Kühen zum Markt, wenn sie verkauft werden
sollen.
Deshalb ist das Wohnhaus auch mit Dielen- und Wohnende wie ein
Bauernhaus
eingerichtet.
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1908 - Der Schulverband
Itterbeck wird eingerichtet.
Quelle:
G. Elbert
Die Schüler
mit Lehrer Riesenbeck
im Jahre
1909
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1920 - Nachfolger von
Lehrer Riesenbeck
wird Lehrer Arnold Timmer
(aus Uelsen).
Nach
kurzer Zeit übernimmt dann Lehrer Gerhard Schmidt bis
1926 die Stelle, der anschließend nach Hesepe versetzt wird.
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1926 - Nachfolger von
Lehrer Schmidt wird
dann Lehrer Eng. Er
bleibt
bis zum Beginn des 2. Weltkrieges und wird dann zum
Kriegsdienst eingezogen
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1929 - Der Gemeinderat
fasst den Beschluss, einen Umbau
der Schule vorzunehmen. Es wird ein Flur von 2 1/2 m
Breite an der Nordseite des Klassenraumes angebaut. Die Tür an der
Ostseite wird zugemauert und ein Ausgang geschaffen, der in den Flur
führt.
Von hier durch eine weitere Tür betritt man den unteren Teil
des Turmes. Dieser Raum enthält eine Pumpe und dient als
Waschraum.
Außerdem kann von ihm aus die Glocke im Turm geläutet
werden.
Das Läuten erfolgt 10 Minuten vor Schulbeginn und um 12 Uhr. Das
zweite
Läuten ist für die auf dem Felde arbeitenden Bauern und
Knechte
das Zeichen zur Mittagspause.
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Zeichnung
der alten Schule von Bernd Andreas Knoop
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1936 - Im Laufe der Jahre
war die Lehrerwohnung wegen
Feuchtigkeit unbewohnbar geworden. Deshalb wird eine neue Wohnung
gebaut.
Dazu wird eine Wiese von Bauer Beckmann gekauft. Der
Schulhof und der
Spielplatz
können vergrößert werden. Die alte Lehrerwohnung wird
mit
dem zur Schule gehörenden Land an den Straßenwärter Schlüter
vermietet, der dafür die Schulreinigung übernimmt.
Außerdem
wohnt in dem Haus noch eine Witwe mit ihren beiden Jungen.
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1943 - 1945 - Im Herbst 1943
kommt als Vertreterin für
Lehrer Eng, der zum Kriegsdienst eingezogen wird, die
Lehrerin Ursula Pauls,
die bis zum Kriegsende bleibt.
Außerdem wird er vom Lehrer Willi Buschmann vertreten. Als die
Schule 1945 von Besatzungssoldaten geräumt wird, ist der
Klassenraum arg in Mitleidenschaft gezogen. Es erfolgt eine
notdürftige Renovierung mit schlechtem Material.
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1946 - Nach Wiederaufnahme des
Unterrichts unterrichtet
bis Dezember 1946 Lehrer Buschmann
in Itterbeck, der anschließend
lange Jahre in Hardingen tätig ist. Durch den Zuzug vieler
Flüchtlingsfamilien ist die Zahl der Kinder
auf über 100 gestiegen. Vom Schulverband Itterbeck wird eine
zweite
Lehrerstelle beantragt und zum 1. Januar 1946 bewilligt. Eine Lehrkraft
steht
jedoch nicht zur Verfügung. Deshalb wird Fräulein Freitag aus Egge
für
3 Tage in der Woche nach Itterbeck abgeordnet. Weil der Klassenraum nur
60
Schüler aufnehmen kann, muss Vor- und Nachmittagsunterricht
erteilt
werden. Im November 1946 endet die Abordnung, so dass
Halbtagsunterricht
eingeführt
werden muss, das 4. - 8. Schuljahr von 8 - 11 Uhr und das 1. - 3.
Schuljahr
von 11 - 14 Uhr.
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1947 - Mit Wirkung vom 1.
Januar 1947 kommt der
Flüchtlingslehrer Kurt
Schinkowski als Nachfolger
von Lehrer Buschmann
an die
Schule. Er ist weiter der einzige Lehrer in Itterbeck,
so dass der Halbtagsunterricht fortgesetzt werden muss. Der Mangel an
Büchern, Heften und Schreibgeräten ist sehr zu spüren.
Die Zuteilung von Heften reicht nicht aus. Beratungen im Schulvorstand
im Sommer 1947, wie die Schulraumnot
beseitigt werden kann, führen aus Geldmangel zu keinem Ergebnis.
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1948 - 1949 - Ab Ostern 1948
unterrichten wieder 2
Lehrkräfte an der Schule. Fräulein Freitag (nach ihrer Heirat
Frau Bisping)
unterrichtet mit einigen Unterbrechungen in Itterbeck. Der Unterricht
für die Unterstufe
findet wieder nachmittags statt. Die Schulraumnot wird ab Januar 1949
durch die Errichtung einer Baracke aus Leichtbeton beseitigt (Kosten:
3.500 Mark). Dieses Gebäude wird noch heute vom Kinderspielkreis
als Abstellraum genutzt. Die
Schule hat nun drei Klassen mit zwei Lehrern. In die Schulchronik
trägt Lehrer Schinkowski
ein: "Endlich ist der
Nachmittagsunterricht mit seinen Nachteile für Schüler,
Lehrer und Eltern zu Ende".
Quelle:
G. Elbert
Itterbecker
Schulkinder mit Lehrerin Freitag
vor der Baracke
1949
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1951 - Die Schule wird im
Schuljahr 1951/52 von 108
Kindern besucht. An die Stelle von Frau Bisping tritt Fräulein
Marie-Luise
Goedeking. Der Unterricht der landwirtschaftlichen Berufsschule
wird von Egge nach Itterbeck verlegt. Auf Vorschlag von Schulrat Portheine wird
die Schule durch Anpflanzungen zu einer "Schule im
Grünen" umgestaltet. Sehr viel Anklang finden die Elternabende,
die jedes Jahr zum Schulabschluss stattfinden.
Quelle:
F. Schinkowski
Der Schulweg in
Itterbeck im Herbst 1955, aber auch anderswo in der Niedergrafschaft
Erst 1960 wird
der Bau einer festen Straße vor der Schule
abgeschlossen.
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1954 - Vierzig
Jahre nach der Schulentlassung berichtet die ehemalige
Schülerin Renate
Dübbert, geb. Gilbert, über ihre Erinnerungen an ihre
Zeit in der Itterbecker Schule und ihren Lehrer Kurt Schinkowski. Sie
wohnte zu der Zeit im Flüchtlingslager. Der Bericht ist abgedruckt
unter: "Erinnerungen an
meine Schulzeit"
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1956 - Die Schule
erhält einen zweiten Klassenraum
durch Anbau. In der Baracke werden Toilettenanlagen eingebaut und ein
Behelfsklassenraum eingerichtet. Im Lehrmittelzimmer der Schule wird
die Gemeindebücherei eröffnet.
In
den Grafschafter Nachrichten ist zu lesen: "Die Gemeinde
Itterbeck freut sich. Zu dieser Freude gehört auch der Dank an
alle Stellen, die den Um- und Neubau der alten Volksschule
unterstützt haben. Rund 100 000 Mark mussten aufgebracht
werden....". Der Unterricht in dieser neuen Klasse wird am
13. August 1956 aufgenommen. 71 Kinder können in zwei schönen
Klassenräumen unterrichet werden.
Quelle: W. Friedrich 1968
Die Gesamtsansicht
der alten Schule
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1962 - Nach dem 8.
Schuljahr besuchen die Itterbecker
Schüler die 9. Klasse in
Uelsen. "Nach wie vor steht Itterbeck auf dem Standpunkt, dass der
Gemeindekern als Standort für eine Mittelpunktschule geeignet ist
und eine solche Unterrichtsstätte, weil sie einmal von den
zuständigen Stellen zugesagt wurde, über kurz oder lang
gebaut werden muss. Beim Dorfsgemeinschaftshaus steht ein passendes
Baugrundstück zur Verfügung" (Quelle: Willi Friedrich,
Itterbeck im Spiegel der Zeit, Der Grafschafter, Juli 1968, Seite 530).
Der angestrebte Ausbau der Schule
in Itterbeck zur Mittelpunktschule kann nicht realisiert werden.
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1967 - Nachdem schon 1966
auch das 8. Schuljahr nach
Uelsen abgeschult worden war, folgte am 12.6.1967 der Beschluss, die
gesamte Oberstufe nach Uelsen
abzuschulen. Die Schule Itterbeck wird
damit eine reine Grundschule.
Die Zusammenlegung der Schulen in
Itterbeck und Egge wird von der Elternversammlung abgelehnt.
Zwischenzeitlich hat sich eine Änderung bei den Lehrkräften vollzogen. Herr Eckhard Woide hatte die
Lehrerin Goedeking
1960 abgelöst, wird aber selbst 1967 nach Neuenhaus versetzt. Ihm
folgt Fräulein Hannelore
Heidrich, durh Heirat Frau von Bülow. Sie
verläßt Itterbeck am 30.1.1970. An ihre Stelle tritt am 9.
Februar 1971 Frau Helga Welz,
später Frau Vrielmann.
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1974 - Die Grundschule Itterbeck erhält
einen modernen Neubau.
Neben 4 Klassenräumen, die eingeschossig und
beidseitig belüftet sind, entsteht ein Lehrertrakt, in dem auch
die weiteren Einrichtungen untergebracht sind. Nach Aufnahme der 38
Schüler aus Egge besuchen 118 Schüler die Grundschule
Itterbeck. Herr Schinkowski
wird
zum Hauptlehrer ernannt. In der Schulchronik steigert Herr Schinkowski
noch: "Die Schule wird zunächst
mit 4 Klassen gebaut, eine Erweiterung auf 8 Klassen ist vorgesehen".
An der Schule unterrichten Hauptlehrer Schinkowski, Lehrein Helga Welz und Lehrerin Monika Richter.
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Quelle:
Schulchronik
Die neue
Grundschule Itterbeck 1974
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1977 - Nach
Auflösung der Grundschule Getelo
werden die Kinder aus Getelomoor
der Grundschule Itterbeck zugeordnet. So ergibt sich in der drei Jahre
alten Grundschule ein Raumproblem: Die Anzahl der Klassenräume
reicht nicht aus. Aus Platzmangel werden die Klassen 2a und 2b
zunächst in der "Alten Schule" unterrichtet. Einige
Lehrkräfte pendeln zwischen "Hauptstandort" und
"Außenstelle" hin und her.
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1978 - Nach einer
mehr als 31-jährigen Dienstzeit in
Itterbeck wird der Hauptlehrer Schinkowski am 31.1.1978
aus dem
Schuldienst verabschiedet. Er
wurde 1913 in der Elchniederung in
Ostpreußen geboren, studierte an der Hochschule für
Lehrerbildung in Cottbus und trat im April 1937 in der Niederlausitz in
den Schuldienst ein. Nach Kriegsdienst und amerikanischer
Kriegsgefangenschaft trat er im Januar 1946 seinen Dienst an der
zweiklassigen Volksschule Itterbeck als als Lehrer und Schulleiter an.
Er starb im Juli 1990 in Bad Rothenfelde.
Quelle:
Schulchronik
Schulrat Ragnitz überreicht Kurt Schinkowski die
Entlassungsurkunde
Sein Nachfolger
wird der
Lehrer Frank
Heinemann, der bisher Schulleiter in Wielen war. Dort war er
seit 1968 tätig und kenne "die Grundschule von der Pike auf ...
und sei deshalb für diese Aufgabe qualifiziert". Mit diesen Worten
überreicht ihm Schulrat Ragnitz
die Ernennungsurkunde (GN, 2.2. und
17.2.1978).
Im Schuljahr 1979/80 stößt die Grundschule Itterbeck an die Grenzen ihrer Kapazität. Bei 6
Klassenräumen war eine Unterbringung in beiden Schulgebäuden
(neu - alt) noch machbar. Nun sind plötzlich 7 Klassen entstanden.
Der Gruppenraum muss als Klassenraum hergerichtet werden.
Außerdem wird der Sportunterricht in der Pausenhalle auf einem
gefliesten Untergrund durchgeführt. Die Schule besuchen 153 Jungen
und Mädchen, ein Höchststand.
Die Verantwortlichen der Grundschule plädieren für den Bau
einer Turnhalle und die Erweiterung des Schulgebäudes.
Wegen der aber wieder sinkenden Schülerzahl wäre der Anbau
eines fünften Klassenraumes ausreichend. Die Planungen ziehen sich
eine Zeitlang hin. Schließlich beschließt die Samtgemeinde
den Anbau eines zusätzlichen Klassenraumes und einer
Turnhalle mit den Maßen 12 mal 24 Metern.
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1981 - Die Grundschule
Itterbeck erhält eine neue
Turnhalle, die im Dezember 1981 in einer Feierstunde ihrer
Bestimmung
übergeben wird (GN, 14.12.1981).
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1993 - Die Eltern weisen
in einer Demonstration in
Uelsen auf die Gefahr einer Unterversorgung
der Schule Itterbeck von 81
% ab Schuljahr 1993/94 hin, die jedoch durch die Abordnung einer
Lehrkraft aus dem Emsland vermieden werden kann (GN, 11.6.93; GW,
16.6.93 und GN, 1.7.93).
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1999 - Am 12.Juni 1999
feiert die "Neue Grundschule" im
Beisein der Kinder, Eltern, Lehrkräfte und vieler Gäste -
etwas verspätet - ihr 25-jähriges
Bestehen. Es werden Fotos und Erinnerungsstücke aus 25
Jahre Schule zusammengetragen und ein Theaterstück
aufgeführt, das schon vor 25 Jahren beim Einzug in die neue Schule
gezeigt wurde: "Die Schule in Schilda".
2000 - Mit
Beginn des Schuljahres 2000/01 wird die Grundschule Itterbeck -
wie alle Schulen in der Niedergrafschaft - eine "Verlässliche Grundschule".
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2004 - Der
Elternrat der Schule setzt sich für eine Intensivierung der Verkehrserziehungsarbeit
an der Schule ein. Bei einem Wettbewerb
müssen 26 Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahres
beweisen, dass sie mit dem Fahrrad sicher am Straßenverkehr
teilnehmen können. Der beste Schüler erhält einen
Wanderpokal. Im Rahmen der Verkehrssicherheitstage der Schule findet
ein zweiter Wettbewerb "Mit Sicherheit ans Ziel" des ADAC und der
Deutschen Post für die Schülerinnen und Schüler der 1.
und 2. Schuljahre statt (GN, 8.7.2004).
Erste bescheidene Schritte in das "Computerzeitalter"
macht die Grundschule Itterbeck im Jahre 1997 mit der Anschaffung von
einigen gebrauchten Rechnern. In der Zwischenzeit hat die Anzahl der
Computer auf etwa 25 gesteigert, in den Klassen sind
Internetanschlüsse installiert und ein Computerraum ist
hinzugekommen.
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2005 - Wie
im Vorjahr nehmen die Viertklässler wieder an einer Rallye im
realen Straßenverkehr teil, wobei Eltern und Lehrer als
Streckenposten und Punktrichter fungieren. Der Wanderpokal wird an die
beste Schülerin vergeben. Ziel der Rallye ist es auch,
Vorschläge zur Verbesserung der Schulwegsituation zu sammeln. Die
Grundschule Itterbeck ist die einzige Grundschule in der
Niedergrafschaft, die die Radfahrprüfungen in Eigenregie
durchführt (GN, 9.7.2005).
Der Schulleiter Frank
Heinemann und seine Stellvertreterin Monika Richter feiern ihr 40-jähriges
Dienstjubiläum. Beide traten ihren Dienst am
27.8.1968 in der Niedergrafschaft, Frau Richter in Egge und Herr Heinemann in Wielen, an.
Seit 1977 unterrichten beide in Itterbeck (GN, 6.9.2005).
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2006 - Die Schüler der 3. und 4.
Klassen
helfen dabei, beim Hof für Heimatpflege in Itterbeck eine Streuobstwiese
mit 21 verschiedenen Hochstamm-Obstbäumen
anzulegen.
Dabei wird ihnen die Bedeutung der Streuobstwiesen nahe gebracht, die
in früherer Zeit zu einem großen Teil zur Selbstversorgung
der Menschen beitrugen (GN, 20.12.2006).
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2008 - An der Grundschule Itterbeck
gründen 19 Eltern einen "Förderverein
für die
Grundschule Itterbeck".
Es geht den Eltern besonders um die Mitfinanzierung von Projekten, die
Anschaffung von Spielgeräten und Materialien für die
Klassenräume, die Umgestaltung des Schulhofes und die Einrichtung
einer Schulbücherei
(GN,18.3.2008).
2009 - Der
Förderverein der Grundschule Itterbeck hat das "Grüne Klassenzimmer" geplant,
mit viel Eigeninitiative gebaut und jetzt an Schulleiter Frank Heinemann
übergeben. Hier lädt nun eine gemütliche Sitzecke unter
robusten Holzbalken zum Verweilen ein. Bei gutem Wetter kann hier
draußen auch der Unterricht stattfinden. Ein Spendenaufruf, den
der Verein an ortsansässige Firmen und an die Elternschaft
schickte, brachte genügend Geld ein (GN, 29.5.2009).
27 ehemalige
Schüler der Geburtsjahrgänge 1934 bis 1939 der
Volksschule Itterbeck treffen sich in Itterbeck beim Hof für
Heimatpflege. Ebenfalls gekommen sind die ehemalige Lehrerin
"Fräulein Freitag",
heute Frau Bisping,
und die Witwe des ehemaligen Lehrers Kurt Schinkowski. Beide
sind zwar bereits über 80 Jahre, ließen es sich aber nicht
nehmen, die ehemaligen Schüler wiederzusehen (GN, 29.10.2009).
2010
- Ruhestand
Die
Lehrerin Monika Richter
wird nach 41 1/2 Jahren
in Itterbeck zum Schulhalbjahreswechsel 2009/10 in den Ruhestand verabschiedet. Rektor Frank Heinemann
überreicht ihr die Verabschiedungsurkunde. Frau Richter trat ihren Dienst
nach ihrem Studium in Braunschweig 1968 im Ortsteil Egge an und leitete
die dortige Schule ab 1969. Als die Schule 1974 aufgelöst wurde,
wechselte sie zur Grundschule Itterbeck. Im Ort war sie
maßgeblich in der ASC-Handballabteilung und der Frauenabteilung
beteiligt. (GN, 8.2.2010)
Tod des
Schulleiters
Nach einer Krebserkrankung im letzten Jahr ist der Schulleiter, Frank Heinemann, ab Mai dienstunfähig erkrankt. Er stirbt am 13. August und wird am 19.
August auf dem Waldfriedhof Itterbeck beigesetzt. Etwa 300 Trauernde
nehmen an der Trauerfeier teil. Sein Wunsch war es, seine Schullaufbahn
bis zu seiner Pensionierung am 31. Januar 2011 zu Ende zu führen.
Dieser Wunsch konnte nicht ganz erfüllt werden.
Frank
Heinemann wurde am 12. Oktober 1945 in Nordstemmen bei
Hildesheim geboren. Nach seinem Studium kam er 1968 nach Wielen und übernahm 1974 die
Leitung der Grundschule. Nach Auflösung der Schule kam er 1977 nach Itterbeck und wurde 1978
Schulleiter der Schule. Über seine Tätigkeit
berichtet Daniel Klause
in einem Nachruf
in den Grafschafter Nachrichten vom 19. 8.2010.
Die kommissarische Leitung der Grundschule übernimmt die Lehrerin Mechthild Strauss, die seit
1978 hier tätig ist.
Bodenuntersuchungen
Grundschüler aus Itterbeck untersuchen auf dem Pausenhof, was
alles auf einem Quadratmeter
Boden lebt. In Zusammenarbeit mit
dem Naturschutzbund entdecken sie ganz viele verschiedene Tiere und
Pflanzen. (GN, 21.9.2010)
Mit Lupe
und Lupengläsern beobachten die Schüler Tiere und Pflanzen
(Foto: Konjer, GN)
Bau
einer Mensa
Mit einem
Beitrag von 125.000 Euro will sich die Samtgemeinde Uelsen am Bau
einer Mensa im Bürgerzentrum in Itterbeck beteiligen. Hier
soll ein
Essensangebot für die Grundschule geschaffen werden. (GN,
30.12.2010)
2011 - Neue Schulleiterin
Nach Angaben der Samtgemeinde
bekommt die Grundschule zum Halbjahreswechsel mit Eva
Hilbert-Schwär eine neue Rektorin.
Die Verwaltungsräume
werden umgebaut, so dass es für Sekretariat und Schulleitung zwei
getrennte Räume gibt. (GN,7.1.2011)
Die neue Schulleiterin, Eva
Hilbert-Schwär wird am 24. März in einer Feierstunde offiziell in ihr Amt eingeführt.
Sie folgt auf Frank Heinemann,
der die Grundschule Itterbeck 32 Jahre geleitet hat und im August
letzten Jahres im Alter von fast 65 Jahren gestorben ist. Bis Ende
Januar fungierte die Lehrerin und Vorsitzende der Personalvertretung Mechthild Strauss als kommissarische Schulleiterin.
Eva
Hilbert-Schwär ist 52 Jahre alt und wurde in Wuppertal
geboren. Sie studierte von 1978 bis1983 in ihrer Geburtsstadt Deutsch
und Musik für das Grundschullehramt. Ihr zweites Staatsexamen
absolvierte sie 1986 und war von 1987 bis 1995 an der Musikschule in
Bocholt tätig. Anschließend trat sie in den NRW-Schuldienst
ein und arbeitete an zwei Grundschulen in Bocholt. Dort übernahm
sie ab 2002 die Aufgaben einer Konrektorin und wurde 2004 offiziell in
dieses Amt berufen. (GN, 26.3.2011)
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Quellen:
-
Kurt Schinkowski,
Auszüge aus der
Schulchronik, 1962
-
Heinrich Eberhardt,
Schule, Land und Leute
der Samtgemeinde Uelsen im Spiegel der Schulchroniken, 1985;
Nr. 4.1.3
Grundschule Itterbeck, Seiten 110 - 120
-
Willy Friedrich, Alte
Schule wurde
Gemeindeschmiede. In: Der Grafschafter 6/1999
- Frank Heinemann,
Das Schulwesen in Itterbeck.In:750 Jahre Itterbeck, Das Bentheimer
Land, Band 168, Seiten 258 -265
-
Artikel aus der
örtlichen Presse, im
Text angegeben
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