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Um
1800
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"Zu Anfang dieses (19.) Jahrhunderts wurde auf dem Lande nur in den
Wintermonaten
unterrichtet. Beim Herannahen des Winters wurde in einer
Bauernversammlung
zur Sprache gebracht, daß ein Lehrer zu wählen sei." Lehrer Ackerstaff
nennt die Namen der Lehrer, die nach seinen Erkundigungen in
früheren
Zeiten in Hardingen tätig waren: 1. G. Siemelink, 2. Veddeler aus Uelsen,
3. Geert Hengelo aus
Lage, 4. G. Vrielink
aus Itterbeck, 5. Niemeyer,
6. B. Gortmann aus
Hardingen, 7. I. A. Hannink
aus Halle, 8. G. Ackerstaff
aus Veldhausen. Die ersten fünf Lehrer haben meistens nur für
eine
Winterzeit Schule gehalten.
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1826
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Der Lehrer B. Gortmann aus Hardingen
tritt
seinen
Dienst an der Volksschule Hardingen an. Nach dreißig Jahren
verstirbt
er nach Aussagen vieler Bewohner im Jahre 1856.
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1830
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Das Baujahr der
ersten Schule in Hardingen ist
unbekannt.
Um die Jahre 1830 bis 1836 wird die alte Schule mit einem Gebinde
vergrößert
und besteht in der letzten Zeit aus 4 - 5 Gebinden.
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1856-1857
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Die alte Schule
wird 1856 abgerissen und
für
50 Reichsthaler zum Bau einer Scheune verkauft. Der Neubau der Schule
wird
dem Architekten Zwitzers
in Neuenhaus übertragen und kostet 1139 Reichsthaler,
9 Gulden und 4 Stüber. Das Schulgebäude ist etwa 6 m lang und
9
m breit und ist mit schwarzen Dachziegeln gedeckt. In der Mitte auf dem
Schulgebäude
befindet sich ein Turm, in welchem eine Glocke hängt, die mittags
um
12 Uhr geläutet wird. Mit der neuen Schule stellt sich auch das Bedürfnis nach einer
neuen
Lehrerwohnung heraus. Der bisherige Lehrer Gortmann hatte eine eigene
Wohnung.
Nach längeren Verhandlungen kauft man vom Oberkirchenrat Sluiter
aus
Lage seine Kötterei, die sogenannte Döpperei, mit mehreren
Grundstücken
dabei zum Preis von 2.600 Gulden. 1857 wird der Lehrer Hannink
eingestellt und die neue Schule bezogen.
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1864
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Lehrer Hannink "diente in
anerkennungswertem
Fleiße"
und geht 1864 nach Schapen. Nachfolger wird der Lehrer G. Ackerstaff,
der
am 5. September 1864 eingeführt wird. Er erhält für 5
Jahre
den Reihetisch und eine Wiese, die aus Markengrund kultiviert wird.
Einschließlich
Wohnung mit Garten und Wiese beträgt sein Gehalt 136 Reichsthaler
jährlich,
von denen die Regierung 20 Reichsthaler dazubezahlt.
G. Ackerstaff
stammt aus Veldhausen und besuchte die Vorbildungsanstalt
in
Neuenhaus. Er war vorher in Uelsen als Aushilfslehrer und in Wielen
tätig
und legte am 8. August 1864 seine 2. Prüfung in Nordhorn ab.
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1875-1876
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Lehrer Ackerstaff wird nach
Emlichheim versetzt,
wo
er 1890 im Alter von 47 Jahren stirbt. Sein Nachfolger in Hardingen
wird
am 1. Februar 1876 B.
Dalenbrock.
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1879
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Am 21. April 1879
wird H. Bode aus
Uelsen Lehrer
in
Hardingen. Er ist der erste Lehrer mit einer Seminarausbildung. Nach
dem
Besuch der "höheren Schule in Neuenhaus" durchlief er eine
zweijährige
Präparandenzeit und anschließend eine dreijährige
Seminarausbildung
in Aurich. Aus den Aufzeichnungen, die Lehrer Bode hinterlassen hat, geht
hervor,
dass
während seiner Amtsperiode in Hardingen ein "Allgemeines
Unterrichtsgesetz"
erlassen und die Schulorganisation neu geregelt wurde. Nach wie vor ist
es
für die Lehrkräfte jedoch schwer, die Kinder an dem
regelmäßigen
Unterricht zu beteiligen. Oftmals bleiben sie daheim, um Schafe oder
Kühe
zu hüten oder andere Arbeiten auf den Höfen zu verrichten..
Der
Unterricht findet am Vormittag von 9 bis 11 Uhr und am Nachmittag
von
1/2 2 bis 1/2 4 Uhr statt. Insgesamt sollen in der Woche 18
Stunden
unterrichtet werden. Lehrer Bode
schreibt, dass dieses Ziel kaum
erreichbar
sei und die Schüler demzufolge auch keine guten Leistungen
bringen.
Die Eltern müssen in jener Zeit ein Schulgeld zahlen, das im Jahr
1
Taler und 18 Groschen beträgt. Der Lehrer erhält ein
Jahresgehalt
von 600 Mark.
Aufschlussreich sind Aufzeichnungen des Lehrers Bode über
Reparaturarbeiten
an der Schule. Für sie werden in drei Jahren 272 Mark ausgegeben,
an
Zinsen für den Schulbau sind 120 Mark und für die Tilgung des
Baubetrages
150 Mark aufzubringen. Für die Anpflanzung von Bäumen setzt Bode
8 Mark, für eine neue Wandtafel 20 Mark und für Brennmaterial
63
Mark ein. Die Reinigung kostet 5 Mark. Aus dem Schulvermögen
(Grundstücke)
kassiert die Gemeinde jährlich 60 Mark.
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1881
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Es müssen
einige Schulbänke erneuert
werden,
weil die alten Bänke viel zu hoch sind und keine Rückenlehne
haben.
Auf dem Schulhof werden Eichen gefällt und in der Neuenhauser
Sägemühle
zu Brettern zersägt. Zimmermann Kemper verarbeitet das Holz
zu
neuen
Schulbänken.
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1886
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Lehrer Bode zieht nach Biene bei
Lingen. Ostern
1886
wird der Lehrer Geert
Holsmölle aus Halle feierlich als neuer
Schulmeister
von Lokal-Schulinspektor Pastor Schulte aus Uelsen in sein
Amt
eingeführt. Erstmals werden Rechenbücher, Sprachbücher
und Vorschriften zum
Schönschreiben eingeführt. Die Psalmen werden erstmals in
deutscher
Sprache auswendig gelernt und gesungen.
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1887
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Lehrer Holsmölle klagt
über
"unerträglichen Rauchdampf in der Klasse", der sich
regelmäßig bei Nordwind
niederschlägt.
Das Übel wird im Herbst 1887 "mit Hilfe einer langen Röhre
oberhalb
des Schuldaches einigermaßen beseitigt."
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1894
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Im Frühjahr
1894 wird den Schulgemeinden
empfohlen,
das Lehrergeld von 750 auf 1000 Mark jährlich anzuheben. Hardingen
kommt
dieser Empfehlung nur bedingt nach: Vom 1. Oktober 1894 an wird
das
Lehrergeld um 75 Mark jährlich aufgebessert.
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1897
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Am 1. April 1897
tritt dann ein neues
Lehrerbesoldungsgesetz
in Kraft. Das Grundgehalt beträgt 1000 Mark jährlich. Dazu
kommen
Zulagen. Lehrer Holsmölle
tritt in den Ruhestand. Lehrer Lebbeler kommt
nach
Hardingen.
Am 22. Dezember 1897 findet erstmals eine Tannenbaumfeier
(Weihnachtsfeier)
statt. In der Chronik heißt es, dass eine große Zahl von
Eltern
teilgenommen habe. Mit dem Geld einer während der Feier
durchgeführten
Sammlung schafft die Schule Jugendbücher an und legt so den
Grundstein
für eine kleine Schulbücherei.
In der Schulchronik tauchen immer wieder Klagen über den
schlechten
baulichen Zustand der Schule und der Lehrerwohnung auf. In der
Bevölkerung
bestehe nur sehr wenig Interesse für Schule und Bildung.
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1902-1919
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Lehrer Lebbeler wird am 1. April
1902 nach Melle
versetzt.
Ein halbes Jahr lang kann wegen Nichtbesetzung der Stelle nur
Vertretungsunterricht
aus Grasdorf und Gölenkamp am Nachmittag erteilt werden. Wegen der
ungünstigen
Schulverhältnisse, vor allem aber wegen der schlechten
Wohnverhältnisse
erfolgt in den weiteren Jahren ein häufiger Lehrerwechsel:
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1. Oktober 1902:
Lehrer Walter Naumann
aus
Osnabrück;
1903: Lehrer Schwarberg
aus Achmer/Bramsche; 1. April 1906: Lehrer H.
Böhme;
1. Oktober 1906: Lehrer Horstmann,
am 1. April 1910 zum
Militärdienst;
danach Schulamtsbewerber Meine,
Oktober 1913 zum Militärdienst;
danach
Lehrer Goosmann, ab
April 1914 vorübergehende Erkrankung und
Vertretungsunterricht
am Nachmittag aus Hilten und Halle, Tod Juli 1916; danach Lehrer Bosmann
vertretungsweise; April 1919: Lehrer Meyer, vorher Haftenkamp.
Die Reparatur des Turmes 1903 über der Schule bringt wenig Erfolg.
Die
Lehrerwohnung ist kaum noch bewohnbar. Der Neubau erfolgt jedoch erst
1907
durch Bauunternehmer Beckhuis
aus Uelsen für 9.500 Mark. 1914
erfolgen
umfangreiche Reparaturarbeiten an der Schule. Die Glocke im Turm kann
nicht
mehr repariert werden. Sie soll beim Geburtstag des Kaisers am 27.
Januar
1913 zu stark geläutet worden sein. Seitdem kann nicht mehr jeden
Mittag
um 12 Uhr geläutet werden. Kunde von Siegen im 1. Weltkrieg
erhält
man, wenn von den Türmen in Neuenhaus, Lage oder Uelsen
geläutet
wird. Ein Bauer fährt dann mit dem Rad dorthin, um sich zu
erkundigen.
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1922
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Die Kinderzahl ist
über 60 gestiegen. Eine
2.
Lehrerstelle lehnt die Gemeinde jedoch ab, weil sie nicht den
Stellenbeitrag
an die Regierung abführen kann. 1923 macht die zunehmende
Inflation
den Menschen Sorgen. Für deutsches Geld ist kaum noch etwas zu
haben.
Erfreulich ist, dass die Sammlung anlässlich des
Weihnachtsfestes
28 niederländische Gulden gebracht hat.
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1926
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Der
baufällige Zustand der Schule zwingt
die
Gemeinde dazu, ein neues Schulhaus auf einem größeren
Grundstück
mit einem Unterrichtsraum zu bauen. Die Fertigstellung des Neubaus wird
jedoch
sehr hinausgezögert.
Das
Bild zeigt die neue Schule in Hardingen. Der eingelassene Sandstein mit der
Jahreszahl 1857 zeugt noch von dem Vorgängergebäude.
Am 11. Oktober 1926 wird Hardingen an das
Stromnetz
angeschlossen. Außer der neuen Schule und dem elektrischen Strom
bekommt
Hardingen noch 3 Telefonanschlüsse. Es fehlt jedoch noch eine
feste
Straße, die dann nach langen Verhandlungen erst 1935
fertiggestellt
wird.
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1929
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Nach zehn Jahren
wird Lehrer Meyer am
1. April
1929
in den Kreis Melle versetzt. An seine Stelle tritt Lehrer Rakers.
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1941
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Lehrer Rakers wird zum Wehrdienst
eingezogen. An
drei
Tagen in der Woche wird Vertretungsunterricht von Gölenkamp aus
erteilt.
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1945
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Ab August 1945
übernimmt Fräulein Wernecke
die Leitung der Schule. Durch den unzulänglichen Unterricht in den
Kriegsjahren
und den Monaten nach dem Kriege sind die Leistungen so mangelhaft, dass
alle
Kinder um ein Jahr zurückgesetzt werden müssen. Dir
Schulbücher
sind eingezogen. Bei den ungenügenden Lehr- und Lernmaterialien
wird
der Unterricht für Lehrer und Schüler sehr erschwert.
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1946
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Im September 1946
scheidet Lehrerin Wernecke
aus
dem
Schuldienst aus. Für einige Monate unterrichtet Lehrer Boll, bis
die
Stelle am 1. Januar 1947 dem Lehrer Buschmann übertragen
wird.
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1954
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Da die
Wasserqualität so schlecht ist, dass
die
Brunnenleitung geschlossen werden muss, wird ein neuer Brunnen für
Dienstwohnung
und Schule angelegt. Von der Lehrerwohnung wird eine Druckleitung zur
Schule
geführt.
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1956
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Die Schule
erhält einen Nachtspeicherofen.
Außerdem
wird ein Gruppenraum mit einer Falttür aus Glas gebaut, der
für
den Unterricht eine wesentliche Erleichterung bedeutet.
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1958
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Nach einer
schweren Erkrankung wird Lehrer Buschmann
am 1. Oktober 1958 in den Landkreis Osnabrück versetzt. Sein
Nachfolger
wird der Lehrer Gerhard Koops.
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1962
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Die Schüler
besuchen das 9. Schuljahr in Uelsen.
Der Gemeinderat beschließt den Neubau einer Lehrerdienstwohnung.
Baubeginn
ist jedoch erst 1963. Gleichzeitig wird die Toilettenanlage der Schule
erneuert.
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1966
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Das 7. und 8.
Schuljahr werden nach Uelsen
abgeschult.
Mit der Einführung der Orientierungsstufe 1973 folgen das 5. und
6.
Schuljahr. Die Schule wird eine reine Grundschule.
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1975-1977
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Die Abschulung der
Grundschüler nach Uelsen
und
die Auflösung der Schule wird von der Gemeinde, dann auch von der
Samtgemeinde
Uelsen abgelehnt. Auch Lehrer Koops
will in Hardingen bleiben. Am 1. August 1977 wird die Schule auf Beschluss des
Verwaltungsgerichtes
aufgelöst (GN, 23.7.1977, über die gesamte Entwicklung liegen
zahlreiche
Zeitungsberichte seit 1975 vor). Damit endet die Geschichte der Volksschule Hardingen.
Seit Herbst
1980 ist die alte Schule in Hardingen ein Heim des Deutschen
Amateur-Radio-Clubs. Die
Schule hatte zuvor fast drei Jahre leer gestanden. Umfangreiche
Renovierungsarbeiten mussten in Eigenarbeit vorgenommen werden. So
wurden neue Toiletten angebaut (früher nur von außen
zugänglich), der
Dachboden wurde ausgebaut und die Decke im Hauptraum tiefer
gehängt.
Auch eine neue Heizung ist installiert worden. Zu Anfang war der Club
Alleinmieter, seit Mitte der 80er Jahre wird das Gebäude
jedoch mit der Gemeinde Halle geteilt, die das Gebäude
gelegentlich als
Dorfgemeinschafthaus nutzt.
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Quellen:
-
Gerhard
Koops, Auszüge
aus der Schulchronik, 1962
-
Willy Friedrich, Kleine
Schulen müssen sterben. In:
Zwischen
Burg und Bohrturm, Nr.9/1977
-
Heinrich Eberhardt, Schule,
Land und Leute
der Samtgemeinde Uelsen im Spiegel der Schulchroniken, 1985; Nr. 4.2.5 Hardingen, Seiten 240 -259
-
Artikel aus der
örtlichen Presse, im
Text angegeben
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