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1978 -
Zum 1. Februar
1978 wird die bisherige Volksschule
Uelsen
(siehe: VS
) in die
Grundschule Uelsen und die Hauptschule Uelsen
(siehe: HS
) geteilt. Rektor der
Grundschule wird der Lehrer Hans-Joachim Meyer, der
seit 1968 Lehrer der Grundschule Uelsen ist. Er ist der jüngste
Rektor in der Niedergrafschaft und leitet die größte
Grundschule in diesem Gebiet, die in 16 Klassen 445 Schüler
unterrichtet. An der Schule
sind 15 hauptamtliche und mehrere nebenamtliche Lehrkräfte
tätig,
die insgesamt wöchentlich 394 Unterrichtsstunden erteilen (GN,
22.7.
1978). Der Aufbau des Schulzentrums in Uelsen ab 1974 ist
unter Aufbau dargestellt.
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1988 -
Die
Einführung eines zweiten unterrichtsfreien
Sonnabends wird von der Grundschule Uelsen beantragt.
Hierzu muss der Schulträger eine Stellungnahme abgeben. Die
Mehrheit des Schulausschusses der Samtgemeinde Uelsen lehnt dies jedoch
ab. Ausschlaggebend für dieses "Nein" ist die Auffassung, ein
zweiter schulfreier Sonnabend soll, wenn er eingeführt wird,
für alle Grundschulen im Bereich der Samtgemeinde gelten (GN,
3.3.1988).
Erst im Juni 1989 stimmt der Schulträger zu, dass an allen Schulen
im Schulzentrum der 2. unterrichtsfreie Sonnabend im Monat
eingeführt wird. Auch Itterbeck und Wilsum wollen sich dem Antrag
anschließen. Damit endet eine Diskussion, die mehrere Jahre
anhielt. (GN, 10.6.1989).
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1992-1993
- An der Grundschule
Uelsen werden nach
Informationsveranstaltungen und langen Diskusionen 1992 und 1993
jeweils eine Integrationsklasse
eingeführt, in denen
geistigbehinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam beschult werden.
Voraussetzung für die Einrichtung solcher Klassen ist neben dem
positiven Votum der Gesamtkonferenz auch die Zustmmung des
Schulelternrates und des Schulträgers. In den Klassen mit etwa 15
Kindern unterrichtet zusätzlich ein Sonderschullehrer in
Doppelbesetzung. Befürworter der Einrichtung solcher Klassen sehen
hierin eine Chance für die Grundschule, auch mit der
Integrationsklasse pädagogische Wege weiterzuentwickeln, mit denen
versucht werden könne, durch neue pädagogische Konzepte auf
eine veränderte Schülerschaft zu reagieren. Integrative
Beschulung biete allen Kindern dieser Klasse die Möglichkeit, nach
ihren individuellen Fähigkeiten zu lernen. Durch die
äußere Struktur der Klasse werde zudem soziales Lernen im
Schulalltag einen neuen Stellenwert erhalten.
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Eine Schule, die sich zur Einrichtung einer
Integrationsklasse
entschieden hat, erhält pro Klasse in diesem Schülerjahrgang
zwei Sonderschulstunden zusätzlich. Sie sind für Kinder mit
erhöhtem Förderbedarf vorgesehen, um eine mögliche
Überweisung in eine Sonderschule zu vermeiden. Da die Grundschule
Uelsen vierzügig ist, stehen der Schule neben den
Sonderschullehrerstunden für die Integrationsklasse
zusätzlich sechs Sonderschullehrerstunden pro Woche für die
übrigen Klassen des Jahrgangs zur Verfügung (GN, 2.2.1993,
ausführlicher Bericht: GN am Wochenende, 18.11.1995).
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Aus Protest gegen eine mangelnde Unterrichtsversorgung
machen Eltern
und Schüler am 10. Juni 1993 die Grundschule Uelsen am Vormittag
für kurze Zeit "dicht". Initiiert wird die Aktion von den
Elternschaften der Grundschulen Uelsen, Itterbeck und Wilsum. Die
Unterrichtsversorgung beträgt nur 93 % gegenüber einem
Landsdurchschnitt von 96,7 %. Für das kommende Schuljahr ist zu
erwarten, dass Itterbeck nur mit 81 % und Wilsum mit 87 % versorgt sein
wird (GN, 11.6.; GWaS, 13.6. und GW, 16.6.1993). Mit Hilfe der
Bezirksregierung wird eine Lösung gefunden (GN, 1.7.1993).
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1994 -
Das Dachgeschoss
der Grundschule Uelsen wird
mit einem Kapitaleinsatz von 465.000 DM ausgebaut. Mit zwei
zusätzlichen Klassenräumen und einem Gruppenraum will die
Schule dem derzeitigen Raummangel beikommen. Auch auf die Dauer werden
sich infolge höherer Schülerzahlen Schul-Erweiterungsbauten
nicht vermeiden lassen (GN,
16.7.1994). Die Fertigstellung erfolgt zum Jahresende (GN, 30.12.1994).
Aus Sicht des Elternrates ist die Unterrichtsversorgung
an der
Grundschule Uelsen nach wie vor unbefriedigend. Auf Handzetteln, die in
der Schule
kursieren, kritisieren die Eltern die aktuelle Situation an der Schule.
Sie befürchten zudem mit Beginn des neuen Schuljahres weitere
Verschlechterungen.
So stünden ab September für die vier neuen ersten Klassen mit
88 Kindern nur drei Lehrkräfte zur Verfügung (GN, 16.7., GW,
20.7. und Leserbrief vom 21.7.1994). Aufgrund einer Kleinen Anfrage
weist
der Kultusminister darauf hin, dass die Grundschule Uelsen
ausreichend
mit Lehrern versorgt sei (GN, 14.11.1994)
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1995 -
In einer 100-Jahr-Feier
erinnert die Grundschule
an den Neubau der zweiklassigen Schule an der Höcklenkamper
Straße, der "Urzelle für das heutige moderne Schulzentrum".
Den Festvortrag hält der ehemalige Schulrat Heinz Ragnitz (Wortlaut im Internet). Es
findet eine
Ausstellung alter Schulutensilien und Fotos statt. An einem "Tag der
offenen
Tür" hat die Bevölkerung die Möglichkeit, die alte
Schule
zu besuchen (GN, 3.6. und 26.10.1995; Der Grafschafter Nr. 12/1995)
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1997 -
Mit Beginn des
Schuljahres 1997/98 werden an
der Grundschule Uelsen wieder Integrationsklassen
eingerichtet, in
denen
Geistigbehinderte am Unterricht teilnehmen. Während
Integrationsklassen
bisher Schulversuche waren, sind sie jetzt als besondere Organisation
des
Unterrichts ins Nds. Schulgesetz aufgenommen worden. Behinderten
Kindern
werden jetzt von der Bezirksregierung wöchentlich vier
Sonderschullehrerstunden
zusätzlich zugestanden. Da diese vier Stunden aber meistens nicht
ausreichen,
um den behinderten Kindern gerecht zu werden, werden für
Doppelbesetzungen
auch Grundschullehrer eingesetzt.
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In einem Leserbrief mehrerer Elternpaare
fassen sie ihre Kritikpunkte
an der Integrationsklasse zusammen:
- Doppelbesetzung in der Integrationsklasse, obwohl Lehrermangel in
Niedersachsen besteht,
- Bevorzugung von lernschwachen Kindern in der Integrationsklasse bei
der Erteilung von Förderunterricht gegenüber lernschwachen
Kindern in normalen Klassen,
- Kein Vertrauen von Eltern geistigbehinderter Kinder in die
Fachkräfte der Vechtetalschule in Nordhorn,
- Bevorzugung von geistigbehinderten Kindern gegenüber
lernschwachen Kindern, die in die Sonderschule überwiesen werden.
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Es wird vorgeschlagen, dass sich
Behindertenklassen und Klassen aus den
Regelschulen gegenseitig besuchen
und gemeinschaftliche
Aktivitäten planen und durchführen. Dies sei eine der
vielen Gelegenheiten des Zusammenlebens von Behinderten und
Nichtbehinderten (Leserbrief in den GN vom 30.10.1997). Eine Vielzahl
von Antworten hierzu werden in zahlreichen Leserbriefen in den Monaten
November und Dezember 1997 veröffentlicht.
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1999 -
Der
Förderverein der Grundschule Uelsen
bietet seit 1998 eine Rand- und
Ausfallbetreuung an. Das bedeutet, dass
Kinder mit Sicherheit zu vorher festgelegten Zeiten in der Schule
betreut
werden (GN, 12.6.1999). Der Schulausschuss beschließt dann
im
Dezember 1999, dass ab Schuljahr 2000/01 die Grundschulen Uelsen,
Itterbeck
und Wilsum in Verlässliche Grundschulen umgewandelt werden. Danach
werden die Kinder täglich fünf Stunden in der Schule
unterrichtet
oder betreut. Die Teilnahme an den Betreuungszeiten ist freiwillig. Ab
Klasse
3 werden zwei Stunden Englisch pro Woche angeboten. Unterrichtsausfall
soll
es in Verlässlichen Grundschulen nicht mehr geben, weil die
Schulen
genügend Vertretungskräfte bereitstellen müssen (GN,
15.12.1999).
Zum 25-jährigen Bestehen der
Samtgemeinde Uelsen ab 1974 werden
die Leistungen des Schulträgers, der Samtgemeinde Uelsen, für
seine Schulen in einem Aufsatz in den Grafschafter Nachrichten
dargestellt
(GN, 12.6.1999). Dieser Aufsatz wird unter Aufbau
wörtlich wiedergegeben.
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2003 -
Nach zwei Wochen
intensiven Trainings mit dem
Fahrrad legen 333 Schüler der Grundschule ihre
Prüfungen ab.
Die geschicktesten Schüler erhalten Medaillen und Urkunden (GN,
5.6.2003).
Eine Reihe von Eltern beginnen unter Anleitung einer Gartenbaufirma mit
der Umgestaltung des bisher tristen Schulhofes.
So werden ein "offener
Klassenraum" angelegt, eine Trockenmauer mit Sitzplätzen für
die Schüler errichtet und einheimische Gehölze gepflanzt.
Finanziell unterstützt werden die Arbeiten durch die
Niedersächsische Lottostiftung. Vom Schulträger sind bisher
schon 58.000 € für die Umgestaltung des Schulhofes bereitgestellt
worden (GN, 6.11.2003).
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2004 -
In
Zusammenarbeit mit der Polizei werden die 330 Schüler der
Grundschule Uelsen mit verschiedenen Aktionen angeregt, auf dem Fahrrad
künftig einen Helm zu tragen, um die Sicherheit m Verkehr zu
verbessern. Für die vom Elternrat ins Leben gerufenen Aktion "Helm
ist cool" haben etwa 40 Sponsoren mehr als 2.700 € beigesteuert
(GN,
29.5. und 30.6.2004). Das Dachgeschoss der Grundschule wird umgebaut.
Dort entstehen zwei
Gruppenräume für den Schulkindergarten und für die
Betreuung der Schüler in der unterrichtsfreien Zeit (GN,
30.7.2004).
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2005 -
Bei
dem Fahrradgeschicklichkeitsturnier
bewältigen von 250
Schülern der Klassen 2 - 4 70 den Hindernisparcours ohne
Fehler. Die Sieger können an der Qualifikation für das
Regionalturnier nach den Sommerferien in Emlichheim teilnehmen, das am
26.9. in Schüttorf stattfindet. Von dort führt der Weg zur
Deutschen Meisterschaft, die am 12.11. in Freiburg/ Breisgau
ausgerichtet wird (GN, 21.6.2005).
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2006 -
Der Leiter der Grundschule Uelsen, Hans-Joachim Meyer,
wird am 20.1.2006 in den Ruhestand
verabschiedet.
Nach seinem Studium in Osnabrück trat Herr Meyer seinen Dienst
1968 an der Volksschule Uelsen an, die 1978 in eine Grundschule und
eine Hauptschule geteilt wurde. Herr Meyer wurde mit 33 Jahren
Schulleiter der Grundschule. Nach Aussagen von Schulrat Udo Tiemann war
er ein kompetenter, erfahrener und sehr angesehener Schulleiter und
Pädagoge, der mit seiner Persönlichkeit die Arbeit an der
Schule "entscheidend geprägt" hat (GN, 21.01.2006).
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Nach dem Ende ihrer
dreimonatigen Probezeit wird Frau Cornelia Steggewentz zur Rektorin der
Grundschule ernannt. Seit 1999 war sie Konrektorin der Schule.
Dieses
Amt übernimmt zunächst kommissarisch der Lehrer Manfred Ränsch (GN,
6.5.2006).
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Nachdem der 56jährige Manfred
Ränsch das Amt bereits
im Jahre 2000 und dann 2006 kommissarisch ausgeübt hat, wird ihm
im Februar 2007 dieses Amt des
Konrektors endgültig übertragen. An der
Schule ist er seit 1979 tätig (GN, 20.2.2007).
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2007 -
Der Förderverein der
Grundschule richtet erstmals in den Sommerferien eine Ferienbetreuung
für Grundschüler aus der Samtgemeinde ein (GN,
17.3.2007).
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Während der Sommerferien
baut die Samtgemeinde für die Grundschule eine Mensa. Darin sollen
die Grundschüler, die für die neuen Ganztagsangebote
angemeldet sind, ihr Mittagessen einnehmen. Zwischen der Aula und der
künftigen 32 qm großen Küche mit Essensausgabe wird ein
neues, etwa 60 qm großes Foyer gebaut, das gleichzeitig als Mensa
dienen soll. Durch den Anbau eines 40 qm großen
Wintergartens zum Schulhof der Hauptschule hin und einen 27 qm
großen verglasten Eingangsbereich zur gegenüberliegenden
Seite können hier auf fast 130 qm Gesamtfläche mindestens 60
Kinder ihr Mittagessen einnehmen. Das Sonnenlicht fällt
durch ein Lichtband im Dach des Foyers. Neben der Nutzung der Mensa
erwartet man von der Vergrößerung des Foyers auch eine
Aufwertung der kulturellen Veranstaltungen in der Aula. Insgesamt
420.000 € verbaut die Samtgemeinde in die neue Mensa mit Wintergarten
und Eingangsbereich, die Essensausgabe, die Toiletten und den Schulhof.
Die Ganztagsbetreuung startet
nach den Sommerferien zunächst nur an der Grundschule. Es sind 63
Kinder für unterschiedlich viele Tage und Angebote angemeldet
worden (GN, 2.8.2007).
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Erstmals ist die Grundschule Uelsen mit einem
eigenen Stand auf dem
diesjährigen Weihnachtsmarkt
vertreten, wo selbst gemachte Dinge
angeboten werden. In den letzten Wochen hat es in allen Klassen
Bastelprojekte gegeben. Das eingenommene Geld soll zur
Unterstützung der Kinder dienen, deren Eltern nicht die Kosten
für das Mittagessen innerhalb der Ganztagsbetreuung (3 € pro
Essen, im Monat etwa 48 €) aufbringen können. Dafür soll
schulintern auch eine Knobelaktion stattfinden. Insgeamt nehmen von den
320 Kindern 62 das Ganztagsangebot wahr (GN, Dezember 2007).
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2008 -
Ingesamt haben sich 60 Kinder
für die Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule, wie die
Hausaufgabenbetreuung, den Chor, Tanz- und Gitarrenkurse angemeldet. 30
bis 45 Schüler nehmen zwischen Montag und Donnerstag ein warmes
Mittagessen ein. Das Essen kostet zwei Euro. Die Ganztagsbetreuung
endet um 15 Uhr. Vor dem Schulausschuss der Samtgemeinde zieht die
Schulleiterin Cornelia
Steggewentz eine positive Bilanz. Auch
Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers bezeichnet
das Projekt als eine Erfolgsgeschichte (GN,23.2. und 15.5.2008).
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Die niederländische Stiftung
NTCN (Nederlandse Taal en Cultur in Niedersachsen) sorgt dafür,
dass
niederländische Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien
nach
Deutschland gezogen sind und deutsche Schulen besuchen, Niederländischunterricht
erhalten. Der Unterricht, dessen
Teilnahme
freiwillig ist und der von Honorarkräften gehalten wird, erfolgt
nach
den normalen Schulstunden in vier Wochenstunden und eignet sich
besonders für Ganztagsangebote. Das Angebot wird von knapp 200
Schülern
an 14 Grafschater Schulen genutzt. Der Unterricht steht unter der
Aufsicht der niederländischen Schulinspektion und wird aus Mitteln
der
niederländischen Stiftung für niederländischen
Unterricht im Ausland
und der niederländischen Sprachunion finanziert. Die Stiftung NTCN
hat
die Grundschulen Laar, Ringe, Uelsen und Emlichheim mit einer Plakette
ausgezeichnet, die darauf hinweist, dass in den Schulen
niederländische
Sprache und Kultur vermittelt werden (GN, 11.7.08).
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Die Grundschule Uelsen erhält von der
päagogischen
Hochschule, der "Katholieke Pabo" in Zwolle/ Niederlande 30
ausrangierte Multimedia-PC´s
mit Flachbildschirmen, die einen
Gesamtwert von etwa 9.000 € haben. Sie ersetzen zehn bis zwölf
Jahre alte Geräte. Der Kontakt ist durch den Informatikdozenten
der Hochschule zustande gekommen, dessen Sohn die Grundschule Uelsen
besucht (GN, 16.10.2008).
2009 - In diesem
Sommer scheiden etwa 15 Elternlotsen nach mehrjähriger
Tätigkeit aus dem Lotsendienst
aus, weil ihre Kinder die Grundschule verlassen. Zur Sicherung des
Schulweges werden daher dringend neue Lotsen benötigt. Unterdessen
werden 21 Schüler der künftigen 8. Klassen der Hauptschule
von der Polizei als Lotsen ausgebildet. Nach den Sommerferien stehen
sie ehrenamtlich als Verkehrshelfer zur Verfügung. An der Ampel an
der Höcklenkamper Straße geben sie vor allem den
Grundschülern Sicherheit beim Überqueren der Straße
(GN, 2.7.2009).
Vor zehn Jahren wurde die Bücherei
der Grundschule von mehreren Müttern ins Leben gerufen.
Mittlerweile ist sie fester Bestandteil der Schule. Lehrer, Eltern und
Schüler feierten im kleinen Rahmen das zehnjährige Bestehen.
Rektorin Cornelia Steggewentz
lobte vor allem das ehrenamtliche Engagement der so genannten
Büchereifrauen. Sie sorgen für die Ausstattung der
Bücherei und die Betreuung der Schüler während ihrer
"Büchereistunde" alle zwei Wochen. Als Geschenk überrichte
der Förderverein der Grundschule einen Scheck in Höhe von
1.000 Euro. Die jährlichen Unterhaltskosten in Höhe von 500
Euro trägt die Gemeinde (GN, 23.12.2009).
Eine Spende in Höhe von 4.000 Euro hat der Rotary-Club Uelsen/Coevorden an die
Fördervereine der Grund-, der Haupt- und der Realschule sowie des
Lise-Meitner-Gymnasiums übergeben. Das Geld stammt aus dem
Erlös der "Uelser Musiknacht
2009", die der Rotary-Club im Januar veranstaltete. Das Geld
dient zur Finanzierung verschiedener Projekte und für wichtige
Anschaffungen in den Schulen (GN, 24.12.2009).
2010 - Handball-Cup
Sieger des 3. Grafschafter Handball-Cups für
Grundschulen ist das Team der Grundschule Uelsen. Acht Schulen
aus der Grafschaft mit zwölf Mannschaften nahmen am Turnier in
Brandlecht teil. Die Jungen und Mädchen demonstrierten
sehenswerten Ballsport vor einer begeisterten Kulisse aus Eltern,
Lehrern und Fans. Die nächste Auflage im kommenden Jahr findet in
Uelsen statt. (GN, 18.2.2010)
Sammelaktion
Im Rahmen des Themas "Kinderarmut in
Afrika" startete die Grundschulklasse 4 a eine Sammelaktion bei Familien, Nachbarn
und Freunden. Dabei kamen 255 Euro zusammen, die sie der
Hilfsorganisation "Kindernothilfe" überwieden. (GN, 17.9.2010)
Spende der Sammelaktion
Bereits
seit fünf Jahren verschickt die Sammelaktion mit
ihren Zweigstellen Uelsen und Wilsum keine vorweihnachtlichen
Präsente mehr an Kunden und Geschäftspartner. Statt dessen
haben die Mitarbeiter beschlossen, das eingesparte Geld einem guten
Zweck zukommen zu lassen. Nutznießer sind in diesem Jahr die
Grundschulen Laar, Uelsen und Wilsum, die im Geschäftsbereich der
Grenzland-Märkte liegen. Es sind folgende Verwendungszwecke
vorgesehen: Laar: Erweiterung des Pausenhofes, Uelsen: Erweiterung
der Schülerbücherei, Wilsum: Beschaffung neuer Vitrinen im
Mensabereich und neuer Schränke für die Ablage der
Regenbekleidung der Schüler. (GN, 7.12.2010)
2011 - Projekt
"Schlaumäuse" des Diakonischen
Werkes
Vorschulkinder aus dem
Einzugsbereich der Grundschule Uelsen werden auf
die Anforderungen des Schulalltags vorbereitet. Das Projekt "Schlaumäuse" des Diakonischen
Werkes macht die Kinder selbstsicherer und erleichtert ihnen den
Schulstart. Das auf drei Jahre angelegte Projekt "Erziehungs- und
Bildungspartnerschaft" begann 2007 und wurde von der Evangelischen und
Katholischen Erwachsenenbildung in Niedersachsen getragen. Da
sich das Projekt bewährt hatte, wird es seit Schuljahrsbeginn 2010
vom Ev.ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim im Rahmen von "Gib
8!2 (Freiwilligendienste aller Generationen) weiter geführt.
(GN, 22.1.2010)
Thema
Schulessen
Die
Klasse 8U1 des Lise-Meitner-Gymnasiums, Außenstelle Uelsen,
berichten zum Thema Schulessen:
Seit dem letzten Schuljahr sind wir zu Gast in der Mensa der benachbarten Grundschule.
In der sechsten Stunde können wir dort essen. Die Mitarbeiterinnen
der Mensa sind sehr bemüht, uns Schülern etwas Leckeres zu
servieren. Viele Speisen werden von "Apetito" geliefert, darüber
hinaus stellen die Mitarbeiterinnen aber regelmäßig Vor- und
Nachspeisen selbst her, und das mit einem guten Ergebnis. Besonders die
fruchtigen Salate, selbst gebackene Kuchen und verschiederne
Quarkspeisen sind sehr beliebt. Besonders die engagierte Mitarbeiterin Alide Kolde ist um einen geregelten
und schnellen Ablauf bemüht. Sie betont, dass besondes auf
ausgewogene Ernährung geachtet wird. Trotzdem schmeckt das Essen
meistens gut, wie uns auch die Grundschuler berichten. Zum Thema
Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es unterschiedliche Meinungen.
Viele Schüler finden drei Euro pro Mahlzeit zu viel, Eltern und
Lehrer sind mit dem Preis zufrieden und freuen sich darüber, dass
es überhaupt eine Mensa gibt, in der die Schüler eine
Mahlzeit einnehmen können. Das Klima in der Mensa ist immer gut ud
alle können ihr Essen in entspannter Atmosphäre einnehmen.
(GN-Szene.de, 31.3.2011)
Pater Beda mit Jugendlichen aus Brasilien
Die Schüler des Gymnasiums, der Realschule, der Hauptschule und
der
Grundschule sowie einige Gäste aus dem Pflegeheim
Niedergrafschaft
erlebten die bunte Vielfalt Brasiliens.
Pater Beda
war mit einer Gruppe junger Brasilianer nach Uelsen gekommen. Die
jungen Akteure führten den über 600 Personen in drei
Veranstaltungen
mit einem Feuerwerk aus Tanz,
Akrobatik, Musik und Emotion die Lebensfreude der
brasilianischen Lebensart, aber ebenso die drängenden sozialen Fragen
vor Augen. Obwohl in Brasilien sich einiges zum Positiven gewandelt
hat, sind es immer noch soziale Fragen wie Armut, Gewalt, Umweltschutz
oder die soziale Ungleichheit, die in der brasilianischen Gesellschaft
Ausmaße angenommen haben,die Angst, Unglaube und das Gefühl
von
Unsicherheit unter der Bevölkerung Brasiliens größer
werden lassen. Mit
einer kleinen Spende trug jeder Schüler dazu bei, das Lebenswerk
von Pater Beda zu
unterstützen. (GN, 11.10.2011)
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Quellen:
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Heinrich Eberhardt, Schule,
Land und Leute der
Samtgemeinde Uelsen, 1985
-
Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text
angegeben
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