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Realschule
Uelsen
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Als im Jahre 1962 im Rahmen
der damaligen
Zentralisierungsmaßnahmen
die Volksschule Uelsen Mittelpunktschule und 1965 die Förderstufe
eingeführt
wurde, keimte bei den Uelsern die Hoffnung, dass Uelsen eines Tages
eine
weiterführende Schule erhalten würde. Diese Hoffnung erhielt
Auftrieb,
als sich die Niedersächsische Landesregierung ab 1970 mit der
Einführung
einer schulformübergreifenden Schulform, der Orientierungsstufe,
befasste.
Die Region Niedergrafschaft war als eine der ersten Gebiete für
die
Einführung der Orientierungsstufe vorgesehen. Einflussreiche
Politiker
auf Kreisebene votierten zwar für nur zwei Standorte: Emlichheim
und
Neuenhaus. Besonders aber der damalige für die Niedergrafschaft
zuständige
Schulrat Linge setzte
sich für Uelsen als dritten Standort ein.
Mit
der Entscheidung, auch in Uelsen eine Orientierungsstufe ab 1973
einzuführen,
wurde gleichzeitig beschlossen, zum 1.8.1975 in Uelsen eine Realschule
zu
errichten, die nach den damaligen Plänen zwei- bis
dreizügig
sein
sollte. Dies führte zum Aufbau des Schulzentrums Uelsen mit
Grundschule,
Orientierungsstufe,
Hauptschule und Realschule. Der Aufbau des Schulzentrums in Uelsen ab
1974 ist unter
G14-1 dargestellt.
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1975 - Im Frühjahr
1975 genehmigt der
Niedersächsische
Kultusminister die Errichtung der
Realschule Uelsen zum
Schuljahrsbeginn
1975/76.
Für den 7. Schuljahrgang melden sich 67 Schüler an. Mit
Ausnahme
von einem Schüler sind alle von der OS für die Schulform
empfohlen
worden. Zwei Schülerinnen gehen aus der Klasse 7 der Hauptschule
über.
Der Schule werden zwei Realschullehrer zugewiesen, die die
Klassenleitung
der beiden gebildeten Klassen übernehmen. Alle anderen
Lehrkräfte
kommen stundenweise aus der Hauptschule. Der Schulleiter der
Volksschule,
Rektor Itterbeck,
wird mit der kommissarischen Leitung der Realschule
beauftragt.
Die beiden Klassen müssen zunächst in den Räumen der
Volksschule
untergebracht werden.
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1977 - Zum 1.8.1977 wird
Rektor Itterbeck zum
Realschulrektor
ernannt und mit der Schulleitung der
Realschule Uelsen
beauftragt
(GN, 2.9.1977). Nach Fertigstellung des Fachtrakts für den
naturwissenschaftlichen
und
musisch-technischen Unterricht und von 4 Realschulklassen in dem
Gebäude
erfolgt im Frühjahr 1977 der provisorische Umzug in dieses
Gebäude,
wobei auch noch Fachklassen als Klassenräume genutzt werden. Die
offizielle
Übergabe des für 3 Millionen DM erstellten Gebäudes
erfolgt
am 2.12.1977. Am kommenden Wochenende ist ein "Tag der offenen
Tür"
mit Schülerdemonstrationen in den naturwissenschaftlichen
Fächern,
in der Textilarbeit, im Maschinenschreiben und im Werken.
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1985 - Im Oktober 1985
feiert die Realschule Uelsen
ihren 10. Geburtstag.
Während einer kleinen Geburtstagsfeier hebt
Realschulrektor Itterbeck
die
gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Eltern,
dem
Kollegium und der Schulaufsichtsbehörde hervor, die von
gegenseitigem
Vertrauen geprägt sei (GN,
4.10.1985)
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1986 - Die Schachgruppe
der Real- und der Hauptschule
Uelsen
gewinnt in der Wettkampfklasse der Mädchen bis Klasse 13 des
Schulschach
- Mannschaftswettbewerbs des Regierungsbezirks Weser-Ems das
Finale
(GN, 13.6.1986). Zusammen mit der Realschule Emlichheim beginnt ein
Schüleraustausch
mit einer französischen Schule, dem Collège Anatole France
in
Béthoncourt, einem Ort in der Nähe der Grenze zur Schweiz,
an
dem 23 Schüler aus Uelsen teilnehmen. Gegenbesuche folgen. Es
finden
insgesamt 11 Austauschmaßnahmen statt, die dann im Schuljahr
1999/2000
enden.
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1987 - Die Schüler
unterstützen das Kinderheim
"Nino Amor" in Chile, indem sie an zwei Tagen in Werk-, Back-
und
Bastelstunden
zahlreiche Weihnachtsgeschenke herstellen und auf einem Weihnachtsbasar
verkaufen.
Der Erlös in Höhe von über 3.000 Mark kommt dem
genannten
Kinderheim zugute (GN, 18.11.1987).
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1989 - Die Realschule
wird um vier weitere
Klassenräume
erweitert. Die bisher als Klassenräume benutzten Fachräume
stehen
nun als Fachräume für Hauswirtschaft , Werken, Technik sowie
Maschinenschreiben
zur Verfügung und sollen entsprechend ausgestattet werden. Der
Informatikraum
ist bereits mit Computern bestückt.
An den 4 Schulen des Schulzentrums wird zum Schuljahrsbeginn 1989/90
der zweite
unterrichtsfreie Sonnabend im Monat eingeführt (GN,
10.6.1989).
Rund 200 Schüler der Klassen 7 bis 10 gestalten in einigen Wochen
gemeinsam
mit ihren Lehrern den bisher recht kahlen Schulhof neu und
verschönern
ihn. Der Verlauf des Vorhabens wird in einer Projektwoche im Mai
vorbereitet,
indem ein Konzept für die Schulhofverschönerung erarbeitet
wird.
Die Kosten werden allein aus Spenden und aus Erlösen von
Schulveranstaltungen
finanziert (GN, 14.6.1989).
Mit Beginn des Schuljahres 1989/90 wird Realschulrektor Günter
Itterbeck
neuer Direktor der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Neuenhaus und
gleichzeitig
Schulzweigleiter des dortigen Realschulzweiges. Er war in Uelsen 19
Jahre
als Schulleiter, davon ab 1977 als
Realschulrektor tätig (GN,
31.8.1989).
Sein Nachfolger wird Ewald
Lamann, der bisher Schulleiter der OS Uelsen
war.
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1990 - Im Juni 1990
findet das erste deutsch-niederländische
Schülertreffen mit über 400 Teilnehmern statt.
Gäste der
Realschule
Uelsen sind etwa 200 Schüler der MAVO aus Uelsens
Partnergemeinde Tubbergen, zu der seit 12 Jahren Kontakte bestehen (GN,
16.6.1990).
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1995 - Zehn Schüler
des Collège du Querpon
in
Maure de Bretagne sind zu Gast an der Realschule Uelsen. Die
jungen
Bretonen
lernen Deutsch als zweite Fremdsprache und wollen ihre Sprachkenntnisse
vervollständigen,
aber auch das alltägliche Leben in Deutschland kennen lernen (GN,
21.12.1995)
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1997 - Realschulrektor Ewald Lamann wechselt als
Schulleiter
zur Gerhart-Hauptmann-Realschule in Nordhorn. Nach einer
kommissarischen
Leitung durch den Realschulkonrektor Günter Kip kommt Horst Bentje
aus
Emlichheim am 1. Juli 1997 als neuer Leiter an die Realschule. Nach dem
Studium
war er zunächst an den Realschulen in Bremervörde und
Emlichheim
tätig. Von 1970 bis 1978 war er als Fachseminarleiter für
Französisch
und als Pädagogischer Seminarleiter im Rahmen der Lehrerausbildung
in
Meppen tätig. Am 1.8.1978 übernahm er die Leitung der
Ratsschule
(Realschule) in Melle. Ab 1980 war er als Schulamtsdirektor im Emsland
(Meppen)
und zwischenzeitlich in der Grafschaft Bentheim tätig und musste
dieses
Amt jetzt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben (GN, 8.7.1997).
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2000 - Im Rahmen des
Grafschafter Medienforums 2000
erhält
die Realschule Uelsen 13 neue Pentium
II-Computer im Wert von 22.000
DM,
von denen die Sparkassenstiftung und die Samtgemeinde jeweils die
Hälfte
beisteuern. Wenige Tage vorher feiert Realschulrektor Horst Bentje sein
20-jähriges
Dienstjubiläum (GN, 19.5.2000).
Im September 2000 feiert die Realschule ihr 25-jähriges
Jubiläum.
In diesem Rahmen finden verschiedene Aktionen statt. So wurden im
Vorfeld
von Eltern und Schülern die Anlagen verschönert und der
Schulhof
ausgebessert. Das triste Forum wurde für eine Schülerparty
aufgemöbelt.
Es finden ein offizieller Festakt und ein Ehemaligentreffen statt. Eine
Fotoausstellung
mit Bildern und Zeugnissen aus der 25-jährigen Geschichte der
Realschule
Uelsen ist zu sehen. Außerdem wird eine Festschrift herausgegeben.
Im Durchschnitt besuchten in
den 25 Jahren jährlich etwa 200
Schüler
die Realschule. Die höchste Zahl wurde im Schuljahr 1983/84 mit
245
Schülern erreicht. Lediglich in den Schuljahren 1994/95 und
1995/96
sank ihre Zahl unter 180. Seit 1979 haben 1.100 Schüler die
Mittlere
Reife erworben, durchschnittlich 50 Schüler pro Jahrgang. Davon
machten
durchschnittlich 35 % den qualifizierten Abschluss, der zum Besuch des
Gymnasiums
oder eines Fachgymnasiums in den berufsbildenden Schulen berechtigt (GN
und
GW, 6.9. und GN, 16.9.2000).
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2004 - Nach
Auflösung der Orientierungsstufe Uelsen zum 1.8.2004 ist
vorgesehen, in Uelsen eine Außenstelle des Gymnasiums Neuenhaus
einzurichten und diese im Realschulgebäude unterzubringen. Die
Realschule soll dafür in das Gebäude
der OS umziehen. Dazu
sind folgende Baumaßnahmen durchzuführen: Erneuerung der
Fußböden und der Fenster, ein neuer Anstrich des
Gebäudes und eine Vergrößerung der Pausenhalle zum
Schulhof hin durch die Einbeziehung des 150 qm großen
überdachten Bereiches. Die Kosten für den Umbau
übernimmt der Landkreis (GN, 30.7.2004)
Gegen die Umsiedlung der Realschule in den OS-Bereich protestieren 200
Realschüler, einige Eltern und Lehrer und fordern den
Samtgemeindebürgermeister mit einem Pfeifkonzert und Transparenten
zu einer Stellungnahme auf. Der Schulträger bleibt jedoch auch
nach weiteren Diskusionen und Alternativvorschägen bei seiner
Entscheidung (GN, 3.,9.,13., 28. und 31.1.2004).
Der Leiter der Realschule Uelsen, Realschulrektor Horst Bentje,wird am 2.
Juli 2004 in den Ruhestand
verabschiedet. Ihm wird von allen Rednern
ausdrücklich für seine unkomplizierte und kollegiale
Zusammenarbeit gedankt, aus der sich auch Freundschaften entwickelt
haben. Die Schülerschaft sorgt bei der Abschiedsfeier für ein
attraktives Rahmenprogramm mit Musik, Sketschen und Theater (GN,
3.7.2004). Nachfolger als Leiter der Realschule wird Detlef Garde,der schon von
1984 bis 1996 an der Schule tätig war und dann bis zu ihrer
Auflösung die Orientierungsstufe Emlichheim leitete (GN,
11.9.2004).
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2005 - Zahlreiche
Sponsoren unterstützen den Spendentriathlon zugunsten von Kindern,
die durch die Tsunamie-Kathastrophe
betroffen sind. Die Sponsoren
verpflichten sich, einen festen Betrag für jede gelaufene und
gefahrene Runde sowie für jede geschwommene Bahn zu zahlen. Auch
die Erlöse aus dem Schulfest kommen den Kindern in Asien,
besonders Thailand und Südindien,zugute. In der Summe ergeben sich
fast 16.000 € für den guten Zweck (GN, 15.7.2005).
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2006 - Der Umzug der Realschule
Uelsen in das ehemalige
Orientierungsstufengebäude geht nach zwei Jahren seinem Ende
entgegen. Im November 2006 wird die erweiterte und modernisierte
Pausenhalle offiziell eröffnet. Dies war eins der Versprechen,
dass die Samtgemeinde vor zwei Jahren den Schülern und Lehrern
gegeben hat. Die neue Pausenhalle ist mit 356 qm etwa 100 qm
größer als die alte. Die Kosten betrugen mit der
Modernisierung der Toiletten und des Verwaltungstraktes etwa 274.000 €.
Der Landkreis beteiligte sich mit 60.000 €. Der Zuschuss war vereinbart
worden, weil die Samtgemeinde dem Landkreis mit dem früheren
Realschulgebäude für die Außenstelle des Lise-Meitner-
Gymnasiums eine Schule im hervorragenden Zustand überlassen hatte.
Im Gegenzug hat sich der Landkreis deshalb an den Kosten für den
Umbau des alten OS-Gebäudes beteiligt. (GN, 20.11.2006).
Realschulrektor Detlef Garde
sieht keine Gefahr, dass der
Schule durch den Rückgang der
Geburtenzahlen die Auflösung drohe. Mit zur Zeit 60 Anmeldungen
sei die Realschule die beliebteste Schulform in Uelsen. Auch der
Samtgemeindebürgermeister sieht keine akute Gefährdung
für die Haupt- und die Realschule (GN,20.11.2006).
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2007 - Nach
38 Dienstjahren, zunächst an der Volksschule Halle bis zu deren
Auflösung, dann ab 1977 an der Realschule Uelsen und ab 1981 als
Konrektor der Schule wird Günter
Kip feierlich in den Ruhestand
verabschiedet. Nach Aussagen von
Rektor Detlef Garde habe er seinen Konrektor als einen sehr angenehmen
und kompetenten Kollegen empfunden, der zuverlässig, präzise
und konsquent gearbeitet und sich ihm gegenüber immer loyal
verhalten habe.Nach Schulrat Udo
Tiemann war er in den 26 Jahren als Konrektor ein Garant
für Kontinuität und Stetigkeit mit einem besonderen
Organisationstalent (GN, 14.2.2007). In Regie des Fördervereins
und des Elternrates wird der Hof
zwischen der Realschule und dem technischen Trakt neu gestaltet. Es
werden Sitzecken und -gruppen aufgestellt, ein Teich angelegt sowie
Büsche und Bäume gepflanzt. Ziel ist es auch, den Unterricht
in Zukunft auch einmal draußen stattfinden zu lassen. Dazu haben
die Gemeinden aus dem Samtgemeindebereich 3.500 €, das sie als
Preisgeld im Rahmen des RWE-Klimaschutzpreises gewonnen haben, dem
Förderverein der Realschule Uelsen gespendet (GN, 22.5 und
2.8.2007).
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2008 - Das Forum im
Technischen Trakt des Schulzentrums
wir im Sommer mit einer neuen Decke und einer neuen Beleuchtung
ausgerüstet. Die Kosten in Höhe 100.000 Euro tragen die
Samtgemeinde
und der Landkreis jeweils zur Hälfte (GN, 4.1.2008).
In einer
Arbeitsgemeinschaft am
Nachmittag werden 22 Schüler aus den 7. und 8. Klassen in "Erster
Hilfe" ausgebildet. Partner vor Ort ist das Jugendrotkreuz
Uelsen. Nach
den Worten von Schulleiter Detlef
Garde sollen die Schüler durch den Schulsanitätsdienst
auch lernen, gegenseitig Verantwortung zu übernehmen, sich selbst,
ihre Lebensumstände und ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und
entsprechend zu handeln (GN,3.6.2008).
"Wo können wir uns für
Menschlichkeit engagieren?" Diese Frage steht im Mittelpunkt der Kampagne
"Humanitäre Schule". Die in Niedersachsen gegründete
Initiative verfolgt das Ziel, in den Schulen über Menschlichkeit
und Humanität zu sprechen, Solidarität zu üben und
Schwächeren zu helfen. Hierzu bildet das Jugendrotkreuz
Schüler der 10. Klassen zu sogenannten "Scouts" aus. An der Schule
wirken diese Scouts als Spielleiter und organisieren zusammen mit dem
Klassenlehrer das Planspiel "Outface", bei dem es um die Lösung
eines Konfliktes zwischen fiktiven afrikanischen Staaten geht.
Schließlich engagieren sich die Schüler für ein
konkretes humanitäres Projekt vor Ort. An der Kampagne
"Humanitäre Schule" sind die Hauptschule Emlichheim und die
Realschule Uelsen beteiligt.Die Hauptschule Emlichheim setzt sich das
Ziel, Bewohner des Alten- und Pflegeheims "Haus Soteria" zu betreuen.
In der Realschule Uelsen lassen sich Schüler zu
Schulsanitätern ausbilden. Jedes Jahr muss die Anerkennung mit
einer "humanitären Aktion" bestätigt werden (GN, 1.7.2008).
2009 - Zum zweiten Mal haben die Hauptschule
Emlichheim und die Realschule Uelsen das Gütesiegel "Humanitäre Schule"
erhalten, das sie 2008 zum ersten Mal erhielten. Die Schüler
mussten
neben einem humanitären Projekt an einem Planspiel teilnehmen. Es
galt
für sie, einen kriegerischen Konflikt zwischen zwei fiktiven
afrikanischen Staaten zu lösen, wobei sie die Grundzüge des
Völkerrechts und der Genfer Konventionen kennen lernten (GN,
1.8.2009).
Im
Zuge der Initiative „Humanitäre Schule“ des DRK-Landesverbands hat
die Realschule das Projekt
„Miteinander der Generationen“ gestartet.
Dabei besuchen Schüler die alten Menschen im Altersheim, lesen
ihnen
vor oder helfen bei Veranstaltungen. „Wir haben mit der Heimleitung
vereinbart, dass sie sich bei Bedarf bei uns meldet“, erklärt
Realschulleiter Detlef Garde.
Im Gegenzug laden die Schüler die Senioren zu Besuchen in der
Schule
ein. „Wir möchten, dass Schüler und Senioren sich kennen
lernen und
miteinander ins Gespräch kommen“, erklärt der Lehrer Heiner Snippe. Er
ist Klassenlehrer der 7b, die als erste das Altenheim besucht hat. „Es
ist heute auch in der Niedergrafschaft nicht mehr
selbstverständlich,
dass Kinder mit ihren Großeltern zusammenleben“, weiß Snippe. Das nächste
Zusammentreffen ist bereits geplant. Die
Schüler haben die Senioren eingeladen, die Realschule zu besuchen.
Zum
Abschluss wollen sie mit ihnen im Kunstraum über Schule
früher und
heute sprechen. Einen Fragenkatalog haben sie bereits zusammen
gestellt, etwa zur Anzahl der Schulstunden, zum Schulgeld oder den
Zensuren. (GN, 15.9. und 31.10.2009).
Eine Spende in
Höhe von 4.000 Euro hat der Rotary-Club
Uelsen/Coevorden
an die Fördervereine der Grund-, der Haupt- und der Realschule
sowie
des Lise-Meitner-Gymnasiums übergeben. Das Geld stammt aus dem
Erlös
der "Uelser Musiknacht 2009",
die der Rotary-Club im Januar veranstaltete. Das Geld dient zur
Finanzierung verschiedener Projekte und für wichtige Anschaffungen
in
den Schulen (GN, 24.12.2009).
2010 - Kooperation
mit dem Pflegeheim Niedergrafschaft
Die Hauptschule und die
Realschule Uelsen vereinbaren eine Kooperation
mit dem Pflegeheim Niedergrafschaft,
um mit älteren Menschen etwas zu unternehmen. Vorgesehen sind
Betriebspraktika, die gemeinsame Umsetzung von Kunstprojekten und die
regelmäßige Tätigkeit als Lesepaten. Diese Kooperation
ist Teil des Projektes
"Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen",
das es seit 2007 gibt, um die Ausbildungschancen für Schüler
zu
verbessern. Mittlerweile gibt es 25 Kooperationen im Landkreis. (GN,
9.2.2010)
Spendenaktion
Im Januar halten zwei Schüler der Klasse
5 B ein Referat über
das Erdbeben in Haiti. Spontan
entsteht die Idee, als Hilfe eine Spendenaktion
durchzuführen. Die Schüler haben finden viele
Möglichkeiten, so u.a. Schnee schieben, Babysitten, mit dem Hund
Gassi gegen, Pfandflaschen entsorgen, Prospekte verteilen usw. usw. Ergebnis: 586 Euro ! (GN, 9.3.2010)
Partnerschaft mit der Raiffeisen-Grenzland eG
Nach
mehreren vertraglichen Kooperationsbeschlüssen zwischen Schulen
und Wirtschaftsunternehmen sind nun auch die ersten Partnerschaften
zwischen Schulen und der Agrarwirtschaft in der Grafschaft
vertraglich besiegelt worden.
Gleich fünf Partnerschaften ist
die Raiffeisen-Grenzland eG
mit Schulen in der Niedergrafschaft
eingegangen. Die Genossenschaft aus Laar hat sowohl im Namen der
Niedergrafschafter Kooperationsgenossenschaften
Ringe-Wielen-Georgsdorf und Veldhausen, als auch stellvertretend
für
die Grenzland-Märkte und Grenzland-Ringfutter die Verträge
unterschrieben. Neben den Real- und
Hauptschulen in Uelsen und in
Emlichheim haben auch die Hauswirtschaftlichen
Berufsbildenden
Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim, Fachbereich
Agrarwirtschaft und Sozialpädagogik, mit der Genossenschaft
schriftliche Vereinbarungen über eine langfristig angelegte
Zusammenarbeit geschlossen. (GN, 13.4.2010)
Streitschlichter
21 Schüler der Hauptschule und der
Realschule haben sich zu Streitschlichtern
ausbilden lassen.
Acht Lehrer begleiteten die Ausbildung. Zwei Mitarbeiter von der "Mediation Euregio" leiteten sie an.
80 % der Kosten übernahm der Landkreis, den Rest die
Fördervereine beider Schulen. (GN, 24.4.2010)
Kooperationsvertrag
Die Volksbank Niedergrafschaft hat ihre
jahrelange Zusammenarbeit mit
der Hauptschule und der Realschule mit Kooperationsverträgen
im Rahmen des Projektes "Partnerschaften zwischen Schulen und
Unternehmen" der Wirtschaftsvereinigung besiegelt. Bewährt
hat sich das Bewerbungstraining
für alle Abschlussklassen. Die Bank lädt jede Klasse zu einem
Seminar in die Bank ein. In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der
Niedersächischen Wirtschaft werden die Absolventen zur Gestaltung
der Bewerbungsschreiben geschult, erhalten Tipps für ihr Verhalten
im Vorstellungsgespräch und trainieren typische
Bewerbungssituationen. (GN, 29.4. und GW, 5.5.2010)
Mensa-Bau
für Realschule und Gymnasium
Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs von Friederike Klever aus
Uelsen sieht ein gut acht Meter breites und 36 Meter langes
Gebäude am Pausengang zwischen Realschule und Gymnasium vor. Im Erdgeschoss soll die Mensa
mit 150 Plätzen einziehen. Im Obergeschoss
sind
Räume für die Ganztagsbetreuung vorgesehen. Baubeginn
ist voraussichtlich im Frühjahr 2011, die Fertigstellung im Sommer
2012 geplant. Die Kosten betragen voraussichtlich 1,3 Millionen Euro
(GN, 17.9.2010). Im Haushalt für das Jahr 2011 sind 900.000 €
vorgesehen. Die restlichen 400.000 € sollen im Jahr 2012 zur
Verfügung gestellt werden. Der Schulträger erwartet, das die
Mensa ab dem Schuljahr 2012/12 genutzt werden kann. Da für den Bau
ein Teil des Schulparkplatzes aufgegeben werden muss, will die Kommune
den Parkplatz an der benachbarten Turnhalle erweitern. (GN, 30.12.2010
und 7.1.2011)
2011
- "Verdienste
um den Sport"
Der
Bürgermeister der Stadt Neuenhaus, Paul Mokry,
überreichte Hanjörg
Treustedt eine goldene Plakette für "Verdienste um den Sport". Herr Treustedt gehört dem
TUS Neuenhaus seit über 40 Jahren an. Er war Übungsleiter
für das Kunstturnen und das allgemeine Turnen der Jungen, half in
der Schwimmabteilung mit und übernahm die Leitung der
Tischtennis-Abteilung. Seit 1994 gehört er dem
geschäftsführenden Vorstand an und bekleidet hier bis zum
heutigen Tage das Amt des Turn- und Sportwartes. (GN, 10.1.2011)
Förderverein
der Realschule
Uelsen
Der Förderverein der Realschule
Uelsen will "helfen, wo es fehlt". Im letzten Jahr unterzog er
in Zusammenarbeit mit der Schule und der Gemeinde den Schulhof
einer "Generalüberholung". Er unterstützte Schulfahrten,
richtete eine Computerecke und
eine kleine Küche ein
und
unterstützte die Anschaffung von 16
neuen Sitzbänken für
das Forum. Auf Wunsch der Schüler wurden Polo-Shirts mit dem Logo
der Realschule angeschafft, womit die Realschüler sich nun bei
öffentlichen Auftritten präsentieren können. Auch hier
hat der Förderverein Hilfestellung geleistet. (GN, 31.1.2011)
Erster Spatenstich
beim Mensa-Bau
Der Bau der Mensa hat mit dem ersten Spatenstich begonnen. Bis Ende Mai
2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Zum symbolischen ersten
Spatenstich hieß Samtgemeindebürgermeister
Herbert
Koers eine Reihe von Gästen willkommen, unter ihnen die Architekten Friederike Klever und Gerwin Bangen sowie die Schulleiter Dita Kift (Zweigstelle des
Gymnasiums) und Joachim
Lachmann (Hauptschule). Entstehen wird ein etwa 38 m langes und
9 m breitesGebäude mit einer Nutzfläche von 654 qm. (GN,
6.8.;
GW, 10.8.2011)
Realschüler absolvieren B1-Englisch
Vor einigen Tagen erhielten mehrere Schüler der Realschulen Uelsen
und
Neuenhaus ihre Zertifikate nach erfolgreicher Absolvierung der Sprachprüfung "tele Engish B1 School".
"Tele (The European Language Certificates) ist ein Tochterunternehmen des deutschen
Volkshochschulverbandes
und bietet diese Prüfungen in verschiedenen Sprachen und auf
unterschiedlichen Niveaus an", heißt es in einer
Pressemitteilung. Die
Schüler haben sich im zweiten Halbjahr des vergangenen Schuljahres
nach
ihrer regulären Unterrichtszeit auf die Sprachprüfung
vorbereitet,
unterstützt von den Englischlehrkräften Cathrin Koormann und Helmut Schauerte. (GN,
12.9.2011)
Pater Beda mit Jugendlichen aus Brasilien
Die Schüler des Gymnasiums, der Realschule, der Hauptschule und
der
Grundschule sowie einige Gäste aus dem Pflegeheim
Niedergrafschaft
erlebten die bunte Vielfalt Brasiliens.
Pater Beda
war mit einer Gruppe junger Brasilianer nach Uelsen gekommen. Die
jungen Akteure führten den über 600 Personen in drei
Veranstaltungen
mit einem Feuerwerk aus Tanz,
Akrobatik, Musik und Emotion die Lebensfreude der
brasilianischen Lebensart, aber ebenso die drängenden sozialen Fragen
vor Augen. Obwohl in Brasilien sich einiges zum Positiven gewandelt
hat, sind es immer noch soziale Fragen wie Armut, Gewalt, Umweltschutz
oder die soziale Ungleichheit, die in der brasilianischen Gesellschaft
Ausmaße angenommen haben,die Angst, Unglaube und das Gefühl
von
Unsicherheit unter der Bevölkerung Brasiliens größer
werden lassen. Mit
einer kleinen Spende trug jeder Schüler dazu bei, das Lebenswerk
von Pater Beda zu
unterstützen. (GN, 11.10.2011)
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Quellen
-
Heinrich Eberhardt, Schule,
Land und Leute der
Samtgemeinde Uelsen im Spiegel der Schulchroniken, 1985
-
Festschrift zum
25-jährigen Jubiläum,
Herausgeber:
Realschule Uelsen, 2000
-
Artikel aus der
örtlichen Presse, im Text angegeben
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Seiten sind Teil des Projekts "Die Grafschaft Bentheim im Unterricht"
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