Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Einzelbericht zur Bildungspolitik
Schulsystem in Berlin

Der rot-rote Senat will die Schulstruktur vom Schuljahr 2010/11 an auf zwei Schularten neben der sechsjährigen Grundschule beschränken: Die bisherigen Haupt- und Realschulen (die Übertrittsquote auf die Hauptschulen lag bei 10,8 %) sollen mit den Gesamtschulen zu einer integrierten Sekundarschule zusammengeführt werden. In der Sekundarschule werden im gebundenen Ganztagsbetrieb alle Abschlüsse bis zum Abitur angeboten, wobei ein Abitur nach 12 und nach 13 Jahren möglich sein soll. Das Gymnasium bleibt als Schulform erhalten. Für Schüler, die auf ein humanistisches Gymnasium wechseln wollen, ist ein Wechsel nach der 4. Grundschulklasse möglich, für alle anderen ist die sechsjährige Grundschule Pflicht.

Der Anteil der Gymnasiasten in den 8. Klassen (ohne Förderschulen) betrug 2008  40 %.
Quelle: FAZ, 15.12.2009


Nachricht vom 15.1.2010

Berlin schafft die Hauptschule ab

Berlin schafft im Sommer seine Hauptschulen ab. Das Abgeordnetenhaus beschloss die Reform am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Linken. Haupt-, Real- und Gesamtschulen werden zu sogenannten Sekundarschulen zusammengefasst. Ein Jahr hat das Land Berlin über seine Schulen gestritten, nun ist es beschlossen. Die Hauptstadt schafft im Sommer ihre Hauptschulen ab. Das Abgeordnetenhaus beschloss die Reform am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Linken. Haupt-, Real- und Gesamtschulen werden zu sogenannten Sekundarschulen zusammengefasst. Sie bilden neben dem Gymnasium dann die einzige weiterführende Schulform nach der sechsjährigen Grundschule. Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) versprach den Schülern mehr Chancengleichheit und den Schulen mehr Eigenverantwortung. "Dies ist das Ende der Zwangsbeglückung von Schulen, es ist das Entlassen in Verantwortung und Freiheit." Der Linken-Bildungspolitiker Steffen Zillich sagte: "Das Stigma "Du bist Hauptschüler" wird es nicht mehr geben." Die CDU warf dem Senat dagegen vor, unterschiedliche Schüler ideenlos nebeneinander zu setzen. "Ihnen ist es lieber: Alle sind etwas schlechter, aber dafür gleich", sagte der CDU-Bildungspolitiker Sascha Steuer. Gymnasien würden benachteiligt (Quelle: Stern, 15.1.2010).