Grafschafter Schulgeschichte

Schöltien 

Wielen

Schule Hesepe 

1960

Gymnasium

Nordhorn 1960

Alte Schule Lage 

1691 - 1960

Schule Achterberg

ca. 1935

Schule Wilsum 

um 1900

Kirchschule Schüttorf um 1900

Einzelbericht zur Bildungspolitik
Gliederung:
1. Schulsystem in Hamburg
2. Primarschulen gestrichen
3. Einführung der Druckschrift
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1. Schulsystem in Hamburg

Schwarz-Grün will vom Schuljahr 2010/11 an ein zweigliedriges Schulsystem einführen, das die Grundschule (dann Primarschule genannt) auf sechs Jahre verlängert. Außer dem dann sechsjährigen Gymnasium sollen "Stadtteilschulen" geschaffen werden, in denen bestehende Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie berufliche Gymnasien und Aufbaugymnasien aufgehen sollen. An den Stadtteilschulen soll es möglich sein, alle Abschlüsse einschließlich des Abiturs (nach 13 Jahren) zu erwerben. In den Gymnasien wird das Abitur nach dem 12. Schuljahr abgelegt. Langfristig soll ein gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse durchgesetzt werden. Gegen die Abschaffung des Elterwillens bei der Entscheidung über die weiterführende Schule und die Einführung der Primarschule ist jüngst ein Volksbegehren mit 184 500 Unterschriften eingereicht worden.

Der Anteil der Gymnasiasten in den 8. Klassen (ohne Förderschulen) betrug 2008  42 %.
Quelle: FAZ, 15.12.2009


2. Primarschule gestrichen

Fast acht Wochen nach dem Volksentscheid zur Schulreform hat die Hamburger Bürgerschsft das Schulgesetz dem Ausgang des Referendums angepasst und ein entsprechendes Änderungsgesetz verabschiedet. Nach dem Sieg der Reformgegner um die Initiative "Wir wollen lernen" strichen die Abgeordneten einstimmig die sechsjährige Primarschule wieder aus dem Gesetz und fügten das Elternwahlrecht für die weiterführende Schule bereits nach Klasse 4 wieder ein. Außerdem legten sie fest, dass die 5. und 6. Klasse zu den Gymnasien oder Stadtteilschulen gehören (FAZ, 17.9.2010).


3. Einführung der Druckschrift
In einer schriftlichen Anfrage an den Senat wird dieser aufgefordert, die Druckschrift anstelle der Schreibschrift in allen Grundschulen verbindlich einzuführen. Nach den Ferien können die Grundschulen nun selbst entscheiden, ob sie weiterhin die Vereinfachte Ausgangsschrift (Schreibschrift) lernen oder eine Art Druckschrift, die man als Grundschrift bezeichnet, einführt. Diese wird vom Grundschulverband mit demselben Argument angepriesen, das auch die Einführung der Rechtschreibreform begründen sollte: mit erheblichen Vereinfachungen für die Grundschüler (FAZ, 3.8.2011).


Oben: Druckschrift
Unten: Vereinfachte Ausgangsschrift