Verkehrssicherheitswoche
in den Berufsbildenden Schulen
Ein Bericht in den Grafschafter Nachrichten vom
1.10.2011
"Die
Wirkung von Sicherheitsgurt,
Verhalten beim Überschlag von
Fahrzeugen, Auswirkungen von
Alkohol und Drogen beim Führen von
Kraftfahrzeugen waren einige der Themen der Verkehrssicherheitswoche
an den Berufsbildenden Schulen in Nordhorn. Auch die strafrechtlichen
Auswirkungen von
Fehlverhalten im Verkehr standen auf dem Lehrplan.
In
Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen, den
Verkehrswachten Grafschaft Bentheim, Meppen und Cloppenburg, den
Polizeiinspektionen Lingen und Cloppenburg, der Bundespolizei,
Amtsrichter Kuiter
vom Amtsgericht Meppen, dem ADAC sowie den Firmen
Optik Fielmann und Akustik Steenweg wurde die
Verkehrssicherheitswoche
durchgeführt. Weitere Unternehmen waren
mit finanzieller oder materieller Unterstützung beteiligt. An
den Veranstaltungen nahmen der Großteil der Schülerinnen
und Schüler von GBS, KBS und HBS teil.
Die Veranstaltung „Mit
Unfallopfer und Notärztin an die Front“ zeigte vielen
Schülerinnen und Schülern eindringlich die Folgen von
schweren Verkehrsunfällen. Viele Teilnehmer waren sehr
beeindruckt von der Arbeit der Rettungsärztin Opolka, aber
vielleicht noch mehr vom Unfallopfer M. Meyer, die es sich mit
Polizei und Ärztin zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen auf
mögliche Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. Weitere
Inhalte der Veranstaltung waren das „Projekt
Schutzengel“,
Zivilcourage, Geschwindigkeitsmessung der Polizei
oder die
Möglichkeit in Fahrsimulatoren
den eigenen Fahrstil zu prüfen.
Beim Optiker und Akustiker konnten Schüler Seh- und Hörvermögen
testen lassen.
Abschluss
der
Verkehrssicherheitswoche war wieder der „Baumanprall“.
Hier wurde ein Fahrzeug aus 20 Metern angehoben und mit der
Beifahrerseite auf einen Baumstamm fallengelassen, was einer
Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h entspricht. Die dann einsetzende
Rettungskette mit Feuerwehr, Rettungsärztin und DRK sollte die
Bemühungen um Bergung und Rettung möglicher Insassen
zeigen. Vielen Schülern war allerdings klar, dass aufgrund der
Verformung des Fahrzeuges kaum Überlebenschancen bestehen
würden.
Die Mitglieder des
„Verkehrssicherheitsteams“ dankten abschließend allen, die
bei der Vorbereitung und Durchführung der
Verkehrssicherheitswoche mitgewirkt haben. Ohne ihre Unterstützung
wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. Die
umfangreichen Bemühungen hätten sich schon dann gelohnt,
hieß es, wenn durch die Vielzahl der Einzelveranstaltungen es
gelinge, die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren. Die
Sicherheit junger Autofahrer solle erhöht und die Zahlen schwer
verletzter oder getöteter Verkehrsteilnehmer in der Grafschaft
Bentheim weiter verringert werden. Die Verkehrssicherheitswoche wurde
in enger Zusammenarbeit mit dem
Landkreis Grafschaft Bentheim,
besonders Rüdiger
Czauderna von der Straßenverkehrsabteilung,
organisiert. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Ersten
Kreisrats Hans-Werner
Schwarz" (GN.1.10.2011)
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